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Stefan Scheil

Stefan Scheil

geboren 1963, studierte Geschichte und Philosophie und ist promovierter Historiker. Er ist langjähriger Autor der Jungen Freiheit und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Träger des „Gerhard Löwenthal Preises für Journalimus“ 2005. Für Sezession im Netz schreibt Scheil seit dem 1. April 2009.

Für die Druckausgabe der Sezession verfaßte Scheil erstmals zum 60. Jahrestag des Kriegsendes von 1945 einen Artikel, er deutete dieses Jahr als Endpunkt einer vielschichtigen und keinesfalls eindeutigen Diplomatiegeschichte. Die Revision des eindimensionalen Geschichtsbilds, das in der Ära der Weltkriege stets nur Deutschland in der Verantwortung sieht, die Politik und Kriegslust anderer Staaten und Personen aber ausblendet, ist der rote Faden seiner jüngsten Veröffentlichungen. Seine selbständigen Publikationen:

  • Die Entwicklung des politischen Antisemitismus und Deutschland zwischen 1881 und 1912. Eine wahlgeschichtliche Untersuchung, Berlin 1999 (zgl. Dissertation).
  • Logik der Mächte. Europas Problem mit der Globalisierung der Politik. Überlegungen zur Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, Berlin 1999.
  • Fünf plus Zweidie europäischen Nationalstaaten, die Weltmächte und die Entfesselung des Zweiten Weltkriegs, Berlin 2003
  • Legenden, Gerüchte, Fehlurteileein Kommentar zur 2. Auflage der Wehrmachtausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Graz 2003
  • 1940/1941 – Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs, München 2005
  • Revisionismus und Demokratie, Schnellroda 2008
  • Churchill, Hitler und der Antisemitismus. Berlin 2008

Zur Person:

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