Zur Debatte gestellt
von Martin Lichtmesz
Ich bedaure, daß Andreas Lichert in eine groteske, quasi-surreale Farce geraten ist, in der ihm wohl gerade wenig zum Lachen zumute ist.Die hessische Kleinstadt Karben, laut Wikipedia mit einer Einwohnerzahl von 21,255 gesegnet, hat nun also frei nach Henrik Ibsen ihren „Volksfeind“ gefunden, zumindest wenn es nach dem Willen einiger einschlägig motivierter Zeitgenossen geht. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
»Konsequent, hochmütig und rücksichtslos « sei der Tonfall, den der »nationale Dissident« Hans-Dietrich Sander in seinen Schriften anstimme, voller Verachtung für die »feigen fetten Fritzen der Wohlstandsgesellschaft «, was ihn »Gott sei Dank in einen unversöhnlichen Gegensatz zur großen Mehrheit der Bürger der Bundesrepublik Deutschland« bringe. Dennoch müsse verhütet werden, daß »diese stilisierte Einsamkeit, diese ›Kleistsche Radikalität‹ wieder Anhänger findet«. (weiter…)
Gastbeitrag
von Wiggo Mann
Die Gründungsveranstaltung des Bürgerbündnisses gegen rechts respektive gegen die Projektwerkstatt von Andreas Lichert ging am Abend des 13. Juni über die Bühne. Stadtrat von Leonhardi setzte bereits vor der Beginn der Veranstaltung das Hausrecht durch und verwehrte etlichen Konservativen um Andreas Lichert den Einlaß.
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Gastbeitrag
von Wiggo Mann
Donnerstagabend, Bürgerzentrum Karben. Die Stimmung ist aufgeheizt. Im überfüllten Saal des Rathauses warten rund 500 Bürger auf den Beginn einer Informationsveranstaltung über Rechtsextremismus in der hessischen Wetterau – namentlich über Andreas Lichert. Seine Projektwerkstatt Karben ist von einem Bündnis aus CDU, Antifa, Islamischer Gemeinde, Stadt und Stolperstein-Initiative als „Nazi-Treff“ markiert worden.
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Gastbeitrag
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
von Andreas Vonderach
Irenäus Eibl-Eibesfeldt ist der Begründer der Humanethologie, der Naturwissenschaft vom menschlichen Verhalten. Als solcher hat er überzogene Vorstellungen von der ausschließlichen Kulturbedingtheit des menschlichen Verhaltens bekämpft und zahlreiche Beweise für die stammesgeschichtliche Bedingtheit des menschlichen Verhaltens erbracht. Gleichzeitig ist er als konservativer Zeitkritiker aufgetreten. (weiter…)
Zur Debatte gestellt
von Ellen Kositza
Daß unser Garten in dieser Woche geradezu schlagartig von gelb auf violett gewechselt hat, ist fraglos schön. Es blühen: Nachtviole, Akelei, Lavendel, Salbei, Enzianbäumchen. Eine lila Pracht, die einzigen gelben Farbtupfer liefern noch die mächtigen Rosenbüsche (uralte, heimische Sorte, dermaßen stachelig, daß man an den Notarzt denkt, wenn das ein oder andere Kind mal reinfällt), die duftmäßig mit den Nachtviolen konkurrieren sowie die blutjungen Entenküken (28) und Hühnerküken (2, leider bloß).
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von Karlheinz Weißmann
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
Selbst seinem theologischen und politischen Hauptgegner, Karl Barth, erschien er als außergewöhnlich »gelehrter und scharfsinniger Mann«, und für Wolfgang Trillhaas, einen der wenigen, die sich mit ihm wissenschaftlich befaßten, als »der letzte Fürst der … evangelischen Theologie «. Sonst ist der Tonfall der Urteile über Emanuel Hirsch im allgemeinen negativ und scharf verurteilend. (weiter…)
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Gastbeitrag
von Thomas Schneider (Identitäre Bewegung Deutschand)
In Deutschland bildeten sich in den vergangenen Monaten mehrere Initiativen, die der von Apathie, Erstarrung und angeblicher Alternativlosigkeit gekennzeichneten politischen Kultur in Deutschland durch kritische Impulse neues Leben einhauchen wollen. Neben der Identitären Bewegung sind hier etwa die „Alternative für Deutschland“ oder das „Zentrum für Identität“ in Dresden zu nennen.
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Zur Debatte gestellt
von Heino Bosselmann

Giorgio Agamben ist vielleicht das, was man in der Aufklärung einen Popularphilosophen nannte. Im besten Sinne! Solche wandten sich von der Schulphilosophie ab und der Öffentlichkeit zu. Sie schrieben allgemeinverständlich und praxisorientiert vorzugsweise moralische Traktate. Die Professoren warfen ihnen Eklektizismus und unakademische Verflachung vor, Kant etwa eine „Volksbegrifflichkeit“, die allzu unkritisch verfuhr. (weiter…)
von Heino Bosselmann
Jeden Morgen absolviere ich einen Lauf. Für jene, die das Wort nur noch mit dem DAX in Verbindung bringen: Ich jogge. Das erste Stück durch das Dorf, in dem ich lebe. Zur Zeit der Wirtschaftskrise wurde es als pleite gegangenes Gut von 1929 bis 1932 aufgesiedelt.
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von Erik Lehnert
Am 21. Juni gibt es die letzte Möglichkeit vor der Sommerpause, an einem Staatspolitischen Salon teilzunehmen. Es wird um ein Thema gehen, zu dem es auch innerhalb der rechten bzw. konservativen Intelligenz keinen Konsens gibt: Selbstmord und Sterbehilfe.
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von Benedikt Kaiser
Nachdem Dominique Venner im Beisein der Familie und seiner engsten Freunde am 31. Mai auf dem Père Lachaise (Paris) begraben wurde, fand noch eine öffentliche Gedenkveranstaltung für ihn statt. (weiter…)
von Karlheinz Weißmann
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
Brezinka stammt aus einer Berliner Familie, die stark durch den Diaspora-Katholizismus geprägt war; die christliche Herkunft hat auch später sein Denken nachhaltig bestimmt. Er studierte nach dem Zweiten Weltkrieg an den Universitäten Salzburg und Innsbruck Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Staatswissenschaften. (weiter…)
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von Heino Bosselmann
Die Abendnachrichten von NDR-MV teilten mit, daß in der Müritzregion 2.000 Menschen durch „Die Tafel“ mit überständigen Lebensmitteln aus Supermärkten versorgt würden. Diese Meldung wurde freudig, ja beinahe mit echauffiertem Frohsinn anmoderiert, so als wäre ein buntes Event der solidarischen Zivilgesellschaft zu vermelden. (weiter…)
Gastbeitrag
(Text aus dem Band Vordenker des Staatspolitischen Handbuchs, Schnellroda 2012.)
von Thomas Bargatzky
Duerr ist ein deutscher Ethnologe. Er studierte in Wien und Heidelberg Ethnologie, Philosophie und Soziologie, promovierte 1971 im Fach Philosophie an der Universität Heidelberg und habilitierte sich 1981 an der Gesamthochschule Kassel, ebenfalls in Philosophie.
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