Presseschau
Auswahlpresseschau, erstellt aus diversen Zeitungen, Magazinen und Blogs. Einige Schwerpunkte diese Woche: Martin van Creveld über die iranische Bombe; das Schicksal der „Wolfskinder“ nach dem Zweiten Weltkrieg; Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Thema Volksverhetzung; Gender-Wirrungen u.ä. (weiter…)
von Felix Menzel
Am 15. und 16. März 2010 läuft auf Sat.1 die Zukunftsgeschichte Die Grenze (jeweils 20.15 Uhr). Der Polit-Thriller von Regisseur Roland Suso Richter nutzt geschickt Versatzstücke aus der deutschen Vergangenheit, um ein atemberaubendes Szenario für das fortgeschrittene 21. Jahrhundert zu entwerfen. Die wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik verdüstert sich und so gewinnen die politischen Ränder immer mehr an Einfluß. (weiter…)
von Claus Wolfschlag

Wir leben in architektonisch schwierigen Zeiten. Die Herrschaft des Baumodernismus ist hierzulande immer noch umfassend. Junge Architektur-Studenten werden an den vom modernistischen Lehrpersonal beherrschten Hochschulen frühzeitig auf Linie gebracht und treten dann in die Fußstapfen ihrer Meister.
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von Ellen Kositza
Heute vor 225 Jahren kam Eleonore Prohaska zur Welt. Als sie, 28jährig, Männerkleider anlegte, um sich den Schwarzen Jägern mit dem Totenkopf auf der Kopfbedeckung anzuschließen, gab’s weder die Möglichkeit, das Unerhörte zu twittern, noch eine Gleichstellungsstelle anzurufen.
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von Götz Kubitschek
Ja, ich weiß: Es ist unzuverlässig, das Märzgedicht erst am 10. des Monats zu präsentieren. Aber: Wo ist der März, heute? Ich vernehme ihn nicht. Dennoch: Es ist Zeit, der Winter war so groß:
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von Götz Kubitschek
wir haben lange keinen Verlagsabend in Berlin veranstaltet, jetzt ist es wieder soweit: Am 19. März (einem Freitag) stellen Erik Lehnert, ich und (vermutlich) Siegfried Gerlich vor allem zwei Bücher vor:
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von Felix Springer
Ein Parlamentarier, der sich in der Lage sieht, eine mitreißende Rede zu halten, sich geschmackvoll zu kleiden oder eine korrekte Spesenabrechnung vorzulegen, fällt auf. Man hat sich daran gewöhnt, in den Kammern voller Roths, Dittrichs, Hummes und Glos-Typen geistig, charakterlich und körperlich fehlgeformte Souveränitätsoperatoren agieren zu sehen.
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von Ellen Kositza
Kleiner Nachklapp zum Frauentag, dem gerade hierzulande schwer zu entkommen ist, weil er in der DDR-Tradition fest verwurzelt war. Wie jedes Jahr hingen schon seit Wochen in den Kaufhallen und an den örtlichen Schwarzen Brettern Plakate mit Einladungen zum Männerstriptease („Frau gönnt sich ja sonst nichts“), die großen Töchter berichteten wieder von Blumengaben an Lehrerinnen, von den Kleineren hagelte es wieder Geschenke. (weiter…)
Gastbeitrag
von Nils Wegner
Nun sind sie also gestellt worden, die Zeitfragen im Deutschlandradio Kultur. Eine halbe Stunde lang sprach Katja Bigalke über die Präsenz der politischen Korrektheit in der deutschen Öffentlichkeit. Aufhänger waren die „Skandale“ des vergangenen Jahres um Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky, die völlig richtig als „Auseinandersetzungen vor allem über Sprache“ charakterisiert wurden. Wie also ist es um die freie Rede in Deutschland bestellt?
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von Martin Lichtmesz
Zwei recht erfreuliche Meldungen gibt es von der Oscar-Verleihung zu verbuchen. Zum einen freut es mich diebisch, daß Kathryn Bigelow mit dem kleinen, relativ billig produzierten Kriegsfilm The Hurt Locker gleich mehrfach über die überproduzierten Avatar-Riesenschlümpfe ihres Ex-Mannes James Cameron triumphiert hat. The Hurt Locker ist alles andere als ein typischer Oscar-Gewinner. Es gibt darin weder große Stars, noch spektakuläre Schauwerte, noch eine erbauliche message.
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von Martin Lichtmesz
Die Jerusalem Post vom 8. März wartet mit einer exklusiven Meldung auf, die ein neues Licht auf die „Antisemitismus“-Debatte um Wolfgang Benz wirft. Demnach gab es offenbar hinter den Kulissen einen internen Konflikt zwischen Benz und Clemens Heni, der zu den emsigsten Antreibern der Kampagne gegen Benz gehörte. (weiter…)
von Erik Lehnert
Die Zeitfragensendung von Deutschlandradio Kultur widmet sich am heutigen Abend, um 19.30 Uhr, dem Fall Sarrazin. Unter dem Titel „Politisch korrekt abgefertigt. Was man in Deutschland sagen darf“ soll es vor allem um die Aktualität der politischen Korrektheit gehen.
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von Götz Kubitschek
Erich Vad, ein fast ausschließlich in Stäben eingesetzter und seit Jahren sogar für Partei- und Regierungsarbeit abgestellter Offizier, wird - so Gott will und die Alliierten es zulassen – am 1. April zum General befördert und bleibt in der Nähe Angela Merkels. Interessant an dieser Personalie ist aus unserer Sicht:
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von Erik Lehnert
Wer das Verbot der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) verfolgt hat, konnte ein Lehrstück darüber beobachten, wie einige linke und bestens vernetzte Journalisten ein Thema in die Öffentlichkeit ziehen können und die Politik damit zum Handeln zwingen. Daß sie sich mit dem Verbot der HDJ nicht zufriedengeben würden, war zu erwarten. Fest stand nur noch nicht, auf welche Organisation sie sich als nächstes einschießen würden. Mit dem „Sturmvogel“ scheint nun die nächste Gruppierung gefunden zu sein.
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Presseschau
Auswahlpresseschau, erstellt aus diversen Zeitungen, Magazinen und Blogs. Einige Schwerpunkte diese Woche: Warnung vor britischer Dominanz in EU-Außenbehörde; Griechenland-Krise und die Zukunft des Euro; Gender Mainstreaming; Massenvergewaltigungen deutscher Frauen im Zweiten Weltkrieg, Geert Wilders; neue Beispiele für die alltägliche Ausländergewalt. (weiter…)