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Benedikt Kaiser

Neues aus dem Uwe Berg Verlag: Rote und Blaue Reihe erweitert

von Benedikt Kaiser

manfred von killinger Sturmkompagnie 143x200 Neues aus dem Uwe Berg Verlag: Rote und Blaue Reihe erweitertDie „Quellentexte der Konservativen Revolution“ sind eine bewährte Institution des Uwe Berg Verlages. Sie umfaßte bisher 13 Bände der „Roten Reihe“ (Nationalrevolutionäre), vier der „Schwarzen Reihe“ (Jungkonservative), sieben der „Blauen Reihe“ (Völkische) sowie einen Band der „Grünen Reihe“ (Landvolk). Für die fünfte KR-Gruppe nach der Einteilung Armin Mohlers, die Bündischen, gibt es mangels theoretischer Grundlagenwerke derzeit keine Reihe. Nun wurden die rote und die blaue Staffel um je ein weiteres Werk erweitert. (weiter…)

Redaktion

100 Jahre Julikrise (20.–24.VII.)

Ein Beitrag der Redaktion

Berlin, den 23. Juli 1914 [Telegramm, vermutlich am Folgetag zugegangen] – Der Staatssekretär des Auswärtigen Jagow an den Kaiser

Ew. M. Botschafter in London telegraphiert:
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Ellen Kositza

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Das war’s. Diesmal mit: subalternen Tretern, ZEIT-Verkäufern und geduldetem Antisemitismus

von Ellen Kositza

20. Juli 2014

Nach oben buckeln, nach unten treten: das ist eine weitverbreitete Eigenschaft, die ich seit je für besonders verachtenswert halte. Meinen Kindern bring ich bei, daß sie es – falls überhaupt Anlässe/Bedürfnisse zum Treten/Buckeln vorliegen – es umgekehrt halten sollen. Getreten wird überhaupt nie „nach unten“, außer auf dem Fahrrad. Und nie nach „oben buckeln“! Das tun nur Kriecher & Opportunisten!

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Martin Lichtmesz

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Alexander Dugin – Der postmoderne Antimoderne (2)

von Martin Lichtmesz

Dugin Titel 2 97x130 Alexander Dugin – Der postmoderne Antimoderne (2)Nun aber zum Spiegel-Interview mit Alexander Dugin, das stellenweise in der Tat etwas seltsam ausgefallen ist. Dugins etwas voreilig passiv-aggressive Resistenz hat eine leichte Komik an sich. Er scheint geradezu darauf zu lauern, in die Schublade „westlicher Kategorien“ gesteckt zu werden, eher der Interviewer auch nur den Mund aufgemacht hat. Vor allem aber werden die Aporien und Widersprüche der radikalen „Universalismus“-Kritik ziemlich deutlich. (weiter…)

Martin Lichtmesz

Alexander Dugin – Der postmoderne Antimoderne (1)

von Martin Lichtmesz

Dugin Titel 119x130 Alexander Dugin – Der postmoderne Antimoderne (1)Der russische Philosoph Alexander Dugin ist so etwas wie der Slavoj Žižek der Rechten, wenn auch eine Spur kohärenter in seinem Denken als der slowenische Neomarxist (der übrigens neulich überführt wurde, vom Klassenfeind abgeschrieben zu haben).  Nun hat es Dugin, bisher eher ein Fall für Spezialisten und Esoteriker, in das Leitmedium aller Leitmedien geschafft, den Spiegel, der ihn ausführlich interviewt hat. (weiter…)

Erik Lehnert

Kulturkritik! 15. Sommerakademie des IfS

von Erik Lehnert

uni breslau fechterbrunnen 3 88x130 Kulturkritik! 15. Sommerakademie des IfSEs hat sicherlich Zeiten gegeben, in denen der Mensch seine Welt als eine bleibende empfand, in der die Zeitumstände als unabänderlich galten und man sich unter diesen Bedingungen so gut wie möglich einzurichten versuchte. In diesen Zeiten gab es keine an die Wurzel gehende Kulturkritik. Nicht, weil es nichts zu kritisieren gegeben hätte, sondern weil diese Welt Resultat eines göttlichen Schöpferaktes war. Heute ist das, obwohl wir angeblich in der besten aller Welten leben, anders.

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Martin Lichtmesz

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Flannery O‘Connor – Glaube, Gnade und Literatur (Fundstücke 21)

von Martin Lichtmesz

MeanGrace 107x130 Flannery OConnor   Glaube, Gnade und Literatur (Fundstücke 21)Obwohl es in diesem Beitrag nicht primär um ihn gehen soll, zunächst dies: Freunde von Jean Raspail dürfen sich freuen – zur Zeit ist ein von Benedikt Kaiser und mir besorgter Kaplaken-Band mit Interviews und kleineren Aufsätzen in Vorbereitung, der amüsante und inspirierende Einblicke in die Werkstatt des französischen Schriftstellers gewährt. (weiter…)

Ellen Kositza

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„Keine Experimente“ – ein Roman von Markus Feldenkirchen

von Ellen Kositza

 Keine Experimente   ein Roman von Markus FeldenkirchenFrederik Kallenberg ist verschwunden. Das ist schon deshalb der Rede wert, weil Kallenberg so gar kein Mann für Sperenzchen ist. Zur Schlagzeile wird seine beinahe spurlose Abwesenheit deshalb, weil er MdB ist, Mitglied des Bundestags. „Keine Experimente“ (so der Titel dieses neuen Romans von Markus Feldenkirchen) ist Kallenbergs Motto, und auf seinen Wahlplakaten stehen Slogans wie „Werte wählen“, „Anstand hat einen Namen“ oder, umständlich, wie er ist: „Andere spotten über die heile Welt – ich kämpfe für sie“.

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Redaktion

100 Jahre Julikrise (13.–18.VII.)

Ein Beitrag der Redaktion

London, den 16. Juli 1914 [am 18. Juli im Auswärtigen Amt eingegangen] – Der Botschafter in London Lichnowsky an den Reichskanzler

(…) Sir Edward Grey versichert mir, daß man in Rußland nicht daran denke, mit uns Krieg zu führen. (weiter…)

Ellen Kositza

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Das war‘ s. Diesmal mit: Nipstern, Refugees, Tussikratie und Nichttussen

von Ellen Kositza

8.7. 2014
Im Deutschlandradio warnt ein Politologe vor dem Nipster. Der Nipster: das ist ein „Nazi“, als Hipster verkleidet. Das Urbild des Nipsters wurde Anfang des Jahres auf einer „Nazi“-Demo abgelichtet: Ein kräftiger mitteljunger Mann mit modischem Vollbart, diverse schmückende Ringlein in der Gesichtshaut, an den Füßen pink Chucks mit Sternchen und, als besonderer Clou, über der Schulter hängend einen blassen Ökostoffbeutel mit der Aufschrift „Bitte nicht schubsen, ich habe einen Joghurt im Beutel“. Antifaschistische Beobachter reagieren verstört. Sieht einer so cool aus und tummelt sich bei denen! (weiter…)

Götz Kubitschek

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Seenahme im Cyberspace – Wolfgang Schivelbusch liest Carl Schmitt

von Götz Kubitschek

Der Kulturhistoriker und Mentalitätssoziologe Wolfgang Schivelbusch hat mit seiner Dankesrede zur Verleihung des Lessing-Preises 2014 der Freien und Hansestadt Hamburg die Tradition der fruchtbaren Auseinandersetzung linker Theoretiker mit dem Werk Carl Schmitts fortgesetzt.

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Erik Lehnert

60 Jahre nach Bern: Deutschland ist wieder Weltmeister!

von Erik Lehnert

Cover 87x130 60 Jahre nach Bern: Deutschland ist wieder Weltmeister!Da unsere Fußballnationalmannschaft gestern so bravourös gekämpft und uns mit dem vierten Stern beschenkt hat, wollen wir heute die „Juli-Krise“ mal etwas in den Hintergrund treten lassen. Für alle, die hier mitlesen, wird vermutlich der Titel von 1990 der wichtigste bleiben. Ob der gestrige Titel das Zeug zur Mythenbildung hat, wird sich zeigen. Er gibt uns aber Anlaß, mit dem entsprechenden Beitrag aus dem 4. Band des Staatspolitischen Handbuchs, Deutsche Orte (die übermorgen aus der Druckerei kommt!), an das „Wunder von Bern“ zu erinnern:

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Redaktion

100 Jahre Julikrise (7.–12.VII.)

Ein Beitrag der Redaktion

 

Athen, den 6. Juli 1914 [im Auswärtigen Amt eingegangen am 12. Juli] – Der Gesandte in Athen, Quadt, an den Reichkanzler

Mein italienischer Kollege teilte mir streng vertraulich mit, der italienische Botschafter in Petersburg habe einen sehr alarmierenden Bericht nach Rom gerichtet über kriegerische Vorbereitungen Rußlands. (weiter…)

Nils Wegner

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Nessun dorma! … nicht mit „Wer gegen uns?“

von Nils Wegner

Blocco Studentesco Nessun dorma! ... nicht mit „Wer gegen uns?“

[Sich] nicht einrichten zu können, nicht zu funktionieren, keine Chance zu haben. Und dann später: keine Chance zu wollen, die Gewißheit, nur in der Rebellion leben zu können, einer eigenen Identität mit einem Molli in der Faust um Lichtjahre näher zu sein als mit einem Cocktail in den Fingern.

Derart schilderte die Untergrundzeitung „Guerilla Diffusa“ im Jahre 1981 halb ostentativ, halb romantisierend das Selbstverständnis der „autonomen Szene“.

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Ellen Kositza

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Das war’s. Diesmal mit Zicken, Kreuzberger Mächten und gepflegten Hundetattoos

von Ellen Kositza

30. Juni 2014

Daß manche Rassen im Wettbewerb mit anderen unterliegen, erscheint mir abermals sehr logisch. Wir haben ein Faible für alte, aussterbende Rassen und Sorten. Nur: nicht ohne Grund haben sich andere durchgesetzt. Ich habe zwei alte Neger, zwei Schlesier und zwei Rumänen unter meinen (weiter…)