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23. Mai 1945 – ein Nachtrag

Aus der Druckausgabe

doenitzvon Stefan Scheil

Es waren drei Anmerkungen zum Abschluß: »Ich werde die Niederlage meines Volkes nicht überleben. Nach außen keine Kapitulation, nach innen keine Revolution.« Mit diesen Ankündigungen beendete der deutsche Staats- und Parteichef am 23. November 1939 eine Ansprache vor der engeren Staats- und Militärführung. Sie paßten in ihrem Tenor zu einer ganzen Reihe ähnlicher Bemerkungen aus dieser Zeit.

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Felix Menzel

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Dahrendorf und die Quadratur des Kreises

von Felix Menzel

dahrendorfVor zwanzig Jahren veröffentlichte der liberale Politiker und Publizist Ralf Dahrendorf einen Essay mit dem Titel „Die Quadratur des Kreises“. Darin erläuterte er, warum es unter den Rahmenbedingungen der Globalisierung unmöglich sei, gemeinsam wirtschaftlichen Wohlstand, sozialen Zusammenhalt und politische Freiheit zu realisieren. (weiter…)

Nils Wegner

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Wider den »demokratischen Dummstolz« – 9. Staatspolitischer Salon

von Nils Wegner

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Die Metapolitik stellt seit jeher das Kernthema der Arbeit des Instituts für Staatspolitik dar. Am vergangenen Mittwoch, dem 20. Mai, führte Geschäftsführer Dr. Erik Lehnert beim 9. Staatspolitischen Salon auf dem Haus der Berliner Burschenschaft Gothia 50 Zuhörer anhand aktueller Bezüge in dieses sehr weite Themenfeld ein.

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Gastbeiträge

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Wertewandel – das Richtige erzählen

Gastbeitrag

von Wolfgang Dvorak-Stocker

Es blieb kein Stein auf dem anderen. Die christliche Verheißung eines persönlichen Weiterlebens in einem himmlischen Jenseits war für die antike Welt, aber auch für die alten Germanen etwas geradezu Unerhörtes. Die Christianisierung führte zu einem grundlegenden Wertewandel, dessen Durchsetzung Jahrhunderte in Anspruch nahm. Doch dann war Ruhe, mancherorts für eineinhalb Jahrtausende.

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Autor

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Vorsicht: Wertkonservative!

Aus der Druckausgabe

wertkonservativvon Hans-Thomas Tillschneider

George Orwell hat in seinem Roman 1984 der Erkenntnis Ausdruck verliehen, daß die Sprache von Diktaturen Begriffe benötigt, die ihr genaues Gegenteil bedeuten können. »Wertkonservativ« wäre so ein Begriff. Ursprünglich in der Umwelt- und Friedensbewegung der 1970er Jahre als Gegenbegriff zum verpönten »Strukturkonservativismus« der damaligen CDU geprägt, wurde er irgendwann von denen, gegen die er sich gerichtet hat, übernommen.

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Nils Wegner

Aktive Verständnisbewältigung – »Das Lächeln der Alligatoren«

von Nils Wegner

full_nsnach1945_412x309Nein, der skurril anmutende Titel ist wirklich kein Anlaß, Michael Wildenhains neuen Roman in die Hand zu nehmen. Zumal die titelgebenden Alligatoren im Buch selbst auch an keiner Stelle lächeln; sie sind eher mit Bellen beschäftigt. Wildenhain selbst eignet offenbar ein Faible für seltsame Symboltitel, wovon etwa Das Ticken der Steine zeugt.

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Martin Lichtmesz

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Das Heerlager der Heiligen (Werkstatt 2): komplementäre Lektüre

von Martin Lichtmesz

raspail_heerlager_720x600Ich habe Das Heerlager der Heiligen (links das neue Cover, meine Neuübersetzung wird ja deutlich umfangreicher als gedacht) zum ersten Mal vor zehn Jahren gelesen. Schon damals wies Lorenz Jäger in der FAZ auf die „prophetische“ Kraft des Romans hin. Das gilt heute mehr als je zuvor; was wir in den letzten beiden Jahrzehnten an Immigrationsströmen erlebt haben war nur eine Vorhut, und was wir jetzt erleben, ist erst der Anfang.

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Martin Sellner

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Heidegger, Revolution und Querfront

von Martin Sellner

umschlag_64_2.inddHeideggers Denken ist, das erzähle ich jedem der es hören will (und auch allen anderen), unumgänglich für ein echtes Verständnis unsere Zeit und der Aufgabe unseres Lagers. Mit einer gewissen Genugtuung erlebe ich daher den heimlichen, neuerlichen Aufstieg Heideggers zum „geistigen König“ vieler rechtsintellektueller Kreise, der im Moment stattfindet. Dieser Prozess ist oft „subkutan“ und geht tiefer als etwa Dugins offener Makaraismus.

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Benedikt Kaiser

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Die Besetzung Norwegens 1940 – Ein Gespräch mit Stefan Scheil

von Benedikt Kaiser

978394442244275 Jahre nach dem Unternehmen „Weserübung“, wie die angehende deutsche Besetzung Dänemarks und Norwegens im Zweiten Weltkrieg bezeichnet wird, untersucht mit Stefan Scheil (hier zur Vorstellung) erstmals ein deutscher Historiker den Zusammenhang mit der kaum bekannten englischen „Operation Stratford“. Weserübung gegen Operation Stratford erschien vor wenigen Tagen. Im folgenden geben wir ein Gespräch wieder, das anläßlich der Publikation des bereits 4. kaplaken-Bandes aus der Feder Scheils für das aktuelle Heft der Sezession geführt wurde.

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Götz Kubitschek

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Was tun? (2): In den kommenden Wochen …

von Götz Kubitschek

… wird sich in diesem Land manches zuspitzen, was vor langem in Bewegung geriet und was auch uns hier beschäftigt und in Atem hält: Wir werden bis Mitte Juni wissen, wie es mit der AfD (1) und mit der PEGIDA (2) weitergeht, und wir werden sehen, ob die Identitäre Bewegung (3) die Chance der Stunde ergriffen hat und sich als Verteidigungsbewegung jener letzten jungen Generation durchsetzt, die in Deutschland und Österreich gegenüber den Ausländern noch die Mehrheit stellt.

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Martin Sellner

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Bloggen unter Spannung

von Martin Sellner

Als ich das ehrenvolle Angebot bekam, bei DEM Weblog des rechtsintellektuellen Lagers deutscher Zunge mitzuwirken, setzte ein für mich selbst überraschend langer Überlegungsprozess ein. Vor wenigen Jahren noch hätte ich in jugendlichem Ungestüm sofort begeistert zugesagt. Mittlerweile haben sich einige Dinge ereignet, die politisches Schreiben und Tun für mich immer fragwürdiger werden ließen. Ich will in diesem ersten Eintrag, statt einer persönlichen Vorstellung, erzählen, warum ich diese Chance dann doch dankend wahrgenommen habe.

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Götz Kubitschek

Neuer Autor in unserem Netz-Tagebuch: Martin Sellner

von Götz Kubitschek

sellnerDie Identitäre Bewegung Österreich (IBÖ) hat vor zwei Wochen eine Großkampagne gestartet, die den „Großen Austausch“ der Bevölkerung zum Thema hat. Sinn und Ziel der Kampagne hat der Philosophie- und Jurastudent Martin Sellner in einem Vortrag erläutert (hier auf Video). Er ist einer der Köpfe der IBÖ. Ihm verdankt sie einen Gutteil ihrer Ernsthaftigkeit und Professionalität. Gelassenheit und #austausch, Heidegger und hashtags, verträgt sich das?

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Felix Menzel

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Feindbestimmung mit progressivem Populismus

von Felix Menzel

mouffeDie belgische Politologin Chantal Mouffe kritisiert seit vielen Jahren die Konsensdemokratie und neoliberale Politik der europäischen Mitte-Links-Parteien. Lange hatte sie gehofft, diese „postpolitische“ Situation „durch die Wiederbelebung echter Parteipolitik und die Wiederherstellung des Links-Rechts-Gegensatzes bekämpfen“ zu können. Inzwischen sieht sie das anders und setzt auf einen Populismus, der die derzeitige Wirtschafts- und Politikelite als Feind benennt. (weiter…)

Gastbeiträge

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Eric Zemmour und Alain de Benoist: Das Gespräch

Gastbeitrag

Eric Zemmour (Jg. 1958), Franzose mit jüdisch-algerischen Wurzeln, ist einer der bekanntesten Publizisten links des Rheins. Sein 2014 veröffentlichtes Werk Le Suicide français wurde zum Bestseller. Zemmour kann – zugespitzt – als „intellektueller Sarrazin“ bezeichnet werden und schildert den Verfall Frankreichs infolge der 68er Bewegung und ihrer heutigen Adepten. Er gilt – wie noch zu sehen sein wird – nicht unbedingt als Freund Deutschlands. Wir geben das vollständige Gespräch wieder, das Alain de Benoist und Zemmour im 154. Heft der Zeitschrift éléments führten. Die Übersetzung besorgte Thomas Dunskus, die Bearbeitung Helmut Hentschel.

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Götz Kubitschek

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Was tun? (1): In den kommenden Tagen …

von Götz Kubitschek

… wird es in Berlin und in anderen Orten Deutschlands Befreiungsfeiern geben: Die Kapitulation Deutschlands jährt sich zum 70. Mal – der Westen freut sich über seinen Sieg traditionell heute, am 8., der Osten morgen, am 9. Mai. Die angemessene Haltung für Leute unseres Schlages ist ein auch nach so vielen Jahren noch immer erschüttertes Gedenken an das Schicksal unseres aus unzähligen Wunden blutenden Vaterlands.

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