von Ellen Kositza
Kleiner Nachklapp zum Frauentag, dem gerade hierzulande schwer zu entkommen ist, weil er in der DDR-Tradition fest verwurzelt war. Wie jedes Jahr hingen schon seit Wochen in den Kaufhallen und an den örtlichen Schwarzen Brettern Plakate mit Einladungen zum Männerstriptease („Frau gönnt sich ja sonst nichts“), die großen Töchter berichteten wieder von Blumengaben an Lehrerinnen, von den Kleineren hagelte es wieder Geschenke. (weiter…)
Gastbeitrag
von Nils Wegner
Nun sind sie also gestellt worden, die Zeitfragen im Deutschlandradio Kultur. Eine halbe Stunde lang sprach Katja Bigalke über die Präsenz der politischen Korrektheit in der deutschen Öffentlichkeit. Aufhänger waren die „Skandale“ des vergangenen Jahres um Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky, die völlig richtig als „Auseinandersetzungen vor allem über Sprache“ charakterisiert wurden. Wie also ist es um die freie Rede in Deutschland bestellt?
(weiter…)
von Martin Lichtmesz
Zwei recht erfreuliche Meldungen gibt es von der Oscar-Verleihung zu verbuchen. Zum einen freut es mich diebisch, daß Kathryn Bigelow mit dem kleinen, relativ billig produzierten Kriegsfilm The Hurt Locker gleich mehrfach über die überproduzierten Avatar-Riesenschlümpfe ihres Ex-Mannes James Cameron triumphiert hat. The Hurt Locker ist alles andere als ein typischer Oscar-Gewinner. Es gibt darin weder große Stars, noch spektakuläre Schauwerte, noch eine erbauliche message.
(weiter…)
von Martin Lichtmesz
Die Jerusalem Post vom 8. März wartet mit einer exklusiven Meldung auf, die ein neues Licht auf die „Antisemitismus“-Debatte um Wolfgang Benz wirft. Demnach gab es offenbar hinter den Kulissen einen internen Konflikt zwischen Benz und Clemens Heni, der zu den emsigsten Antreibern der Kampagne gegen Benz gehörte. (weiter…)
von Erik Lehnert
Die Zeitfragensendung von Deutschlandradio Kultur widmet sich am heutigen Abend, um 19.30 Uhr, dem Fall Sarrazin. Unter dem Titel „Politisch korrekt abgefertigt. Was man in Deutschland sagen darf“ soll es vor allem um die Aktualität der politischen Korrektheit gehen.
(weiter…)
von Götz Kubitschek
Erich Vad, ein fast ausschließlich in Stäben eingesetzter und seit Jahren sogar für Partei- und Regierungsarbeit abgestellter Offizier, wird - so Gott will und die Alliierten es zulassen – am 1. April zum General befördert und bleibt in der Nähe Angela Merkels. Interessant an dieser Personalie ist aus unserer Sicht:
(weiter…)
von Erik Lehnert
Wer das Verbot der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) verfolgt hat, konnte ein Lehrstück darüber beobachten, wie einige linke und bestens vernetzte Journalisten ein Thema in die Öffentlichkeit ziehen können und die Politik damit zum Handeln zwingen. Daß sie sich mit dem Verbot der HDJ nicht zufriedengeben würden, war zu erwarten. Fest stand nur noch nicht, auf welche Organisation sie sich als nächstes einschießen würden. Mit dem „Sturmvogel“ scheint nun die nächste Gruppierung gefunden zu sein.
(weiter…)
Presseschau
Auswahlpresseschau, erstellt aus diversen Zeitungen, Magazinen und Blogs. Einige Schwerpunkte diese Woche: Warnung vor britischer Dominanz in EU-Außenbehörde; Griechenland-Krise und die Zukunft des Euro; Gender Mainstreaming; Massenvergewaltigungen deutscher Frauen im Zweiten Weltkrieg, Geert Wilders; neue Beispiele für die alltägliche Ausländergewalt. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Ich weiß, daß viele Bundesdeutsche Österreich als eine Art Insel der Seligen betrachten, was die politische Kultur betrifft. Nicht nur gibt es dort in Form der FPÖ eine starke, in breiten Schichten der Gesellschaft etablierte Rechtspartei, Österreich hat auch generell den Ruf, daß man dort rechts von der Mitte mehr sagen, denken und tun, pompöser, zünftiger und patriotischer sein darf als in Deutschland. (weiter…)
von Felix Menzel
Im März 2009 verbot das Innenministerium die Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ). Bereits wenige Monate danach machten staatlich subventionierte Journalisten mit Kontakten zu Linksextremisten Jagd auf weitere Jugendbünde. Besonders ins Visier geraten ist dabei die bündische Gruppe „Sturmvogel“. Die SPD-Fraktion hat zu ihr jetzt eine kleine Anfrage im Bundestag gestellt. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Unter dem Titel „Orthodoxie und sexuelle Verfehlung“ schreibt Micha Brumlik in seiner taz-Kolumne über den israelischen Rabbiner Mordechai Elon, Führer einer religiös-zionistischen bzw. „nationalreligiösen“ Siedlerbewegung. „Ein tiefgehender, weil nicht nur moralischer, sondern bis in die letzten Verästelungen politischer Skandal“ beschäftige gerade die israelische Öffentlichkeit:
(weiter…)
von Götz Kubitschek
Wer im Januar Teilnehmer an der Winterakademie des IfS war, kennt die Protagonisten der konservativen aktion stuttgart: ruhige, tatenfrohe, beharrliche junge Männer. Inspiriert durch die konservativ-subversive aktion (ksa) haben sie ihre kas gegründet, eine unabhängige Regionalgruppe gewissermaßen, und gestern abend die zweite Aktion durchgezogen.
(weiter…)
von Martin Lichtmesz
Ich habe letztes Wochenende ein neues Netzspielzeug entdeckt, und zwar die Seite Obamicon.me, auf der man durch Hochladen von Bildern und ein bißchen manuelle Adjustierung eine parodistische „Ikone“ im Stile des berühmten Obama-“Hope“-Posters basteln kann.
(weiter…)
von Ellen Kositza
Ich bin mir sicher: Den üblichen Aufdrucken auf T-Shirts und Pullis wird generell wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Zeitlang pflegte ich bei Klassenkameraden meiner Kinder nachzufragen: „Sag mal, was bedeutet eigentlich diese Aufschrift, die du da auf deiner Brust spazierenträgst: Chicago Slam Dunk Great Competition Since 1978 We must win? Hast Du da mal an einem Wettbewerb teilgenommen, in Chicago, oder was?“
(weiter…)
von Erik Lehnert
Vor einigen Wochen geisterte die Kunde von einem Gutachten durch die Nachrichtenportale, in dem der Nachweis geführt worden sein sollte, daß Sarrazins Äußerungen im Lettre-Interview als rassistisch zu bewerten seien. Als ich den Autor, den Politikwissenschaftler Gideon Botsch, anrief und um das Gutachten bat, reagierte der äußerst verschreckt und wollte nicht mit mir reden. Nun hat sich Sarrazin selbst zu diesem merkwürdigen Schriftstück geäußert.
(weiter…)