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Felix Menzel

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Warum die 15 Millionen neuen „Fachkräfte“ zu Hause bleiben können

von Felix Menzel

Ich bin Jahrgang 1985. Das heißt: 2050 werde ich 65 Jahre alt sein. Wenn Wissenschaftler im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung fordern, Deutschland bräuchte bis dahin um die 15 Millionen „Fachkräfte“ aus Nicht-EU-Staaten, dann ist das ein Schlag ins Gesicht meiner Generation. (weiter…)

Benedikt Kaiser

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Dimitrios Kisoudis: Goldgrund Eurasien – eine Rezension

von Benedikt Kaiser

Dimitrios Kisoudis_Goldgrund Eurasienaus Sezession 65 / April 2015

Eng verknüpft mit »Eurasien« als ideologischem Großraumkonzept, das sich gegen die Hegemonialmacht USA stellt, ist der Name Alexander Dugin. Häufig wird er als »Stichwortgeber« Wladimir Putins interpretiert. Der ehemalige Nationalbolschewist Dugin vereinigt in seinem Theoriegehäuse geopolitische, traditionale und russisch-mystische Elemente. Dimitrios Kisoudis untersucht nun diese eklektizistische Ideologie (Goldgrund Eurasien, hier bestellen), stellt sie kenntnisreich in den Kontext eurasischer Visionen, ist aber spürbar weniger von René Guénon, Karl Haushofer oder russischen Mystikern beeinflußt. (weiter…)

Felix Menzel

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Die Kosten der Einwanderung (II)

von Felix Menzel

bereicherungsmythos_kosten-der-einwanderung_720x600Deutschland braucht kein Einwanderungsgesetz, aber es braucht ein Gesetz für alle Migrationsangelegenheiten. Oder genauer: ein Gesetz zur Begrenzung des Zuzugs und zur Regelung der bei einer Migration entstehenden Kosten. Wie könnte dies aussehen?

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Martin Lichtmesz

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Manfred Kleine-Hartlage: Die Sprache der BRD – eine Rezension

von Martin Lichtmesz

MKH Unwörter.inddManfred Kleine-Hartlage definiert in seinem eben erschienen Buch 131 Unwörter unserer Zeit (Die Sprache der BRD, hier bestellen). Wir bringen heute eine Rezension des Buchs aus der Feder von Martin Lichtmesz. Gleichzeitig rufen wir unsere Leser auf, das Buch ihrerseits zu besprechen. Einsendeschluß ist der 4. April, Adresse: redaktion(at)sezession.de. Die drei klügsten Besprechungen werden im Netz-Tagebuch veröffentlicht, die Verfasser bekommen ein Antaios-Notizbuch ihrer Wahl. Nun Lichtmesz:

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Götz Kubitschek

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Der Typ Bernd Lucke oder Es gibt keine Alternative im Etablierten

von Götz Kubitschek

luckesortEs gibt Menschen, die persönlich gekränkt sind, wenn etwas schlecht funktioniert. Bernd Lucke, vielleicht bald der alleinige Vorsitzende der Alternative für Deutschland, ist solch ein Mensch. Lucke beurteilt die Lage Europas, die Lage Deutschlands, die Lage seiner Partei, seine eigene Lage, die des Finanzsystems, des Welthandels und des Asylantenansturms nach funktionalen Gesichtspunkten:

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Martin Lichtmesz

Blockupy & Pegida, vereint euch!

von Martin Lichtmesz

BlockugidaGähn. Wozu die Aufregung? Linksextreme Gewalt „gehört zu Deutschland“, und das ist derart sonnenklar, daß es Angela Merkel nicht auch noch extra durch apodiktische Verlautbarungen betonen muß. Dementsprechend müde fielen die meisten Pressekommentare zu den jüngsten Ausschreitungen in Frankfurt aus.
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Erik Lehnert

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Erfurter Resolution: Henkel bläst zur Jagd, der Rest schweigt

von Erik Lehnert

Es hat lange gedauert, bis die „Rechten“ in der AfD den Mut gefunden haben, auf die Ansagen eines Hans-Olaf Henkel aus dem letzten Jahr zu reagieren. Der hatte, nachdem er von der Stubenreinheit der Mitglieder überzeugt war, in der AfD mitgemacht, um sich dann wenig später wahlweise über unaufgeklärte Ossis und angebliche Verschwörungstheoretiker zu mokieren. Seine Warnung vor einem Rechtsruck der Partei ging mit dem unverhohlenen Selbstlob einher, er habe die Partei im Westen überhaupt wählbar gemacht.

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Ellen Kositza

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Das war’s. Diesmal mit Sex für Arme, nackten Brüsten und einem Miststück

von Ellen Kositza

9.3. 2015

Tochter, acht Jahre: „Bei den Jungs in meiner Klasse ist es ja grad modern, daß die sich ihre Unterarme sozusagen tätowieren. Also mit Füller, der R. auch mit Edding.“ – „Ah, und was tätowieren die sich so?“ – „Sex. Vor allem Sex. Das haben alle.“ Wie? „Naja, S-E-X, mit riesen Buchstaben.“ – „Und sonst?“ – „Sonst nicht viel. Der K. hat noch einen Panzer auf dem Arm. Aber da hat er sich vermalt. Durchgestrichen, und drunter noch einen gemalt. Sah aber auch nicht echt aus.“

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Nils Wegner

Noch sind Akademieplätze zu haben!

von Nils Wegner

geschichtspolitikVor knapp sieben Wochen hat Erik Lehnert hier verkündet, daß die 15. Winterakademie des Instituts für Staatspolitik binnen eines Wochenendes ausgebucht gewesen sei und man daher zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten angemietet habe. Das ist in der Zwischenzeit nun nochmals passiert, und so können wir noch knapp zehn weitere Plätze für Kurzentschlossene anbieten.

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Felix Menzel

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Die Kosten der Einwanderung (I)

von Felix Menzel

bereicherungsmythos_kosten-der-einwanderung_720x600Das Institut für Staatspolitik hat gerade eine Studie über den „Bereicherungsmythos“ und die „Kosten der Einwanderung“ vorgelegt. Es handelt sich hierbei um ein schwieriges Thema, weil vor jeder Berechnung erst einmal grundsätzliche Fragen geklärt werden müssen. Wer überhaupt das (finanzielle) Risiko einer Migration zu tragen hat, dürfte dabei der neuralgische Punkt sein. (weiter…)

Götz Kubitschek

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Die „Erfurter Resolution“ der AfD – eine rasche Bewertung

von Götz Kubitschek

flügelDie AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke (Thüringen) und André Poggenburg (Sachsen-Anhalt) haben heute vormittag beim Landesparteitag der Thüringer in Arnstadt eine Erfurter Resolution vorgestellt, sie wurde danach „mit überwältigender Mehrheit“ vom Landesverband angenommen. Das alles wird bereits auf einer eigens für die „Erfurter Resolution“ aufgebauten Internet-Seite präsentiert: derfluegel.de scheint von etwas längerer Hand geplant worden zu sein. Wie ist das zu bewerten?

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Ellen Kositza

Bei der AfD bin ich strategisch unerwünscht – oder nicht ich. Sondern überhaupt.

von Ellen Kositza

erhatihnAls ich heute auf der Buchmesse zwecks Eintritt meine Presse-Akreditierung aus dem Geldbeutel zog, lachte der sächsische Messemann schallend: „Nä- die bringt Ihnen mal gar nichts!“ Kommt davon, wenn man mehrere Kinder im Schlepptau hat und darob abgelenkt ist: Ich hatte versehentlich mein AfD-Mitgliedskärtchen gezückt. (weiter…)

Gastbeiträge

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„Wir müssen morgens extrem schnell arbeiten.“ – Eine Marginalie zum Thema Lügenpresse

Gastbeitrag

von Jakob Altenburg

Von Montag bis Samstag veröffentlicht die Internetseite perlentaucher.de jeden Morgen einen „Rundblick durch die Feuilletondebatten“, der auch auf Spiegel Online („Heute in den Feuilletons“) zu lesen ist. 2003 gab’s dafür den Grimme Online Award, mit der Begründung:

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Benedikt Kaiser

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Chronik des Bombenkriegs: 12. März 1945 – Das Massaker von Swinemünde

von Benedikt Kaiser

Swinemünde (heute Świnoujście) auf der Insel Usedom, Kleinstadt an der Mündung der Peene und Vorhafen des pommerschen Stettin, war ab dem späten 19. Jahrhundert für seinen Kanal und preußische Festungsanlagen bekannt. Nach 1933 wurde ein U-Boot-Hafen für die Marine (Torpedoboote) angelegt. Ab Februar 1945 war die Stadt, die 1939 ca. 26 500 Einwohner zählte, Knotenpunkt deutscher Flüchtlingsströme aus den überrannten Ostgebieten.

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Götz Kubitschek

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Tröglitz, die Pegida und eine Schaufel Sand

von Götz Kubitschek

sandIn Tröglitz, einem bisher ziemlich unbekannten Ort nordöstlich der heruntergekommenen Kleinstadt Zeitz, ist der parteilose Bürgermeister zurückgetreten: Seit Wochen halten dort die Bürgerproteste gegen eine im Ort geplante Asylunterkunft an, und zuletzt sollte eine Demonstration vor Bürgermeister Markus Nierths Haus enden, wo man mit einer Abschlußkundgebung dem Protest gegen die Unterbringung von rund 50 Asylanten noch einmal Nachdruck verleihen wollte.

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