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Lutz Meyer

Zur Debatte gestellt

Von der menschlichen Wärme des Willkommenskultes

von Lutz Meyer

Wickiana3Vernünftige Gespräche mit Menschen, die hinter den Grund- und Glaubenssätzen der Willkommenskultur stehen, sind kaum möglich. Jeder noch so gut belegte und sachlich vorgetragene Einwand löst zuverlässig innerhalb von 10 Sekunden heftige Erregungszustände beim Gegenüber aus.

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Nils Wegner

Dutschke in Berlin, Pirinçci in Graz und Wien

von Nils Wegner

Der 15. Staatspolitische Salon markiert den Abschluß der Reihe für das laufende Semester. Am kommenden Mittwoch, dem 29. Juni, wird es deshalb noch einmal ein thematisches Sahnestück geben: Hatten die Protagonisten der 1968er Studentenbewegung nationalrevolutionäres Potential?

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Ellen Kositza

Juli Zeh: Unterleuten. Roman – eine Rezension

von Ellen Kositza

Juli Zeh_UnterleutenRezension aus Sezession 72 / Juni 2016

Ach ja, Juli Zeh. Die einundvierzigjährige Autorin gilt seit langem als »engagiert«, äußert sich gern politisch (im Grunde sozialdemokratisch, fallweise pro »Piraten«, zuletzt zugunsten der merkelschen Flüchtlingspolitik) und ist promovierte Juristin. Ein Portfolio, das nicht eben typisch ist für eine deutsche Erfolgsschriftstellerin.

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Martin Lichtmesz

Zur Debatte gestellt

Wege und Sackgassen für Männer: Hannah Lühmann über die eierlose Linke

von Martin Lichtmesz

jack-donovan_der-weg-der-m-nner_720x600Fast alle von uns haben Hannah Lühmanns Home-Story aus dem Rittergut (inzwischen eine Art journalistisches Sub-Genre) aus der Welt am Sonntag gelesen. Ich jedenfalls habe daraufhin Lühmanns jüngsten Beitrag  mit dem spaßigen Titel „Warum haben linke Männer keine Eier?“ kommen sehen.

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Nils Wegner

Blond in Homs: Ellen Kositza über den »Araber von morgen«

von Nils Wegner

Riad Sattouf ist Sohn einer Französin und eines Syrers und lebt seit seinem zwölften Lebensjahr in Frankreich. Zuvor pendelten er und seine Mutter gelegentlich zwischen dem Nahen Osten und Paris. Über diese wechselvolle Kindheit zwischen zwei kulturellen Polen hat der ehemalige Charlie Hebdo-Mitarbeiter zwei autobiographische Comicbände veröffentlicht:

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Benedikt Kaiser

Zur Debatte gestellt

Pierre Drieu la Rochelle: Die Komödie von Charleroi – eine Rezension

von Benedikt Kaiser

Die Komoedie von Charleroi von Pierre Drieu la Rochelle

Rezension aus Sezession 72 / Juni 2016

Der französische Schriftsteller und 2012 in die renommierte Bibliothèque de la Pléiade aufgenommene Pierre Drieu la Rochelle (1893–1945) überfordert bis heute viele schablonenorientierte Kritiker. Bourgeois und Antibourgeois, Nationalist und Internationalist, Antiklerikaler und Katholik, schließlich: Faschist und kurz vor seinem Suizid Stalin-Apologet. (weiter…)

Ellen Kositza

Das war’s. Diesmal: mit straff gebügelten Hemden, miesen Krähen und anderen Raubgesellen

von Ellen Kositza

13. Juni 2016 – Sind gestern versehentlich in eine Messe mit Erstkommunion geraten. Eventüblich viel Neues Geistliches Lied, Getrommel, Geschunkel. Best: Ein kleiner Frauenchor namens Happiness für Go(o)d (oder ähnlich) singt schräg vielstimmig Helleluja, sse lort iss wiss as.
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Gastbeiträge

Immer und immer wieder: Divide et impera!

Gastbeitrag

von Felix Ludwig

Der Vefassungsschutz ein Werkzeug der Altparteien? Diese Frage wurde in den letzten Wochen immer wieder in allen Medien aufgegriffen. Hans-Georg Maaßen, der Präsident des VS, gab bisher eine (halb-)klare Ansage: die AfD wolle man nicht beobachten, schließlich sei es nicht die Aufgabe des VS, den Steigbügelhalter für die Interessen der aktuellen Machthaber zu spielen.

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Redaktion

»Deutschland ist noch lange nicht am Ende«: Berlin, Demo am Freitag!

Ein Gastbeitrag von Redaktion

Am morgigen Freitag soll in Berlin eine Großdemonstration der Identitären Bewegung Deutschland zum Jahrestag des Arbeiteraufstands in der DDR 1953 stattfinden. Zu erwarten ist ein deutliches Signal, was die IB in der Bundesrepublik zu leisten imstande ist. Am 11. Juni fand unter dem Motto „Europa verteidigen“ bereits eine Demonstration der IB Österreich in Wien statt. Martin Sellner war natürlich dabei; seine Eindrücke und gesammelten Erfahrungen schildert er in einem Gespräch:

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Götz Kubitschek

Zwei Kleinigkeiten: Pegida und Café Schnellroda

von Götz Kubitschek

Mitte der Woche – da war etwas (Pegida) und da kommt etwas (Café Schnellroda). Zu beidem gibt es ein paar Details zu sagen, zu erstem Unschönes, zum Café dagegen etwas Appetitanregendes. Aber zunächst Pegida:

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Felix Menzel

Wachstumskritik (IX): Unsichtbarkeitsspirale

von Felix Menzel

oekonomie_aufmerksamkeitDie etablierten Medien zu kritisieren, weil sie lügen, verzerren, Probleme beschönigen, diffamieren und das Banale bevorzugen, greift immer etwas zu kurz, weil wir es ja sind, die ihnen immer noch Aufmerksamkeit schenken, obwohl wir sie auch einfach konsequent ignorieren könnten, wenn wir unser angestrebtes Weltwissen ausschließlich über alternative Kanäle und in der Bibliothek zusammensuchen würden.

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Autor

Jan Ganschow/Olaf Haselhorst: 1815. Die Befreiungskriege – eine Rezension

Aus der Druckausgabe

Haselhorst - Ganschow__1815_Die_Befreiungskriege_...Rezension aus Sezession 72 / Juni 2016

von Konrad Gill

Gewissermaßen als Schlußwort zur Bücherflut anläßlich der Jubiläumsjahre 2013–2015 hat der erfahrene Militärhistoriker Olaf Haselhorst zusammen mit dem Experten für Kriegsvölkerrecht Jan Ganschow ein beachtliches, dickleibiges Kompendium vorgelegt. (weiter…)

Ellen Kositza

Das war’s. Diesmal mit: guten, schlechten, klugen und dummen Menschen

von Ellen Kositza

2. Juni 2016 – Sohn: „In Reli sollten wir heute sagen, was in unseren Augen das Schlimmste sei. K. sagte Krieg, H. Hunger. War mir klar. Ich hab mich mit L. schon so unterm Tisch angestoßen, und wir haben die Augen verdreht, weil’s Strebertum ist. Für V. wäre vermutlich in Wahrheit das schlimmste, wenn sie samstags nicht shoppen gehen könnte.

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Martin Sellner

Der Trumptrain und die Achsenzeit

von Martin Sellner

Jeder großen geschichtlichen Veränderung gingen viele Vorstöße und gescheiterte Versuche voraus, an die sich heute kaum jemand erinnert. Wenn überhaupt, kennen sie nur die jeweiligen Spartenhistoriker: die abgebrochenen Besetzungen, die versandeten Aufmärsche, die aufgelösten Vorgängerorganisationen und die gescheiterten Führungsfiguren.

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Götz Kubitschek

Schlingen im Widerstandsmilieu

von Götz Kubitschek

steinschleuderfür Skylla, Charybdis und Dieter Stein

Als ich vor Ostern einiger meiner Texte aus den vergangenen fünfzehn Jahren für ein Buch zusammenstellte, dachte ich über den Titel dieser Sammlung nach: „Die Spurbreite des schmalen Grats«, das trifft den Balanceakt des widerständigen Denkens in unserer schwierigen, drängenden Lage.

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