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Carl Schmitt: Der Schatten Gottes – eine Rezension

Aus der Druckausgabe

Carl Schmitt Der Schatten Gottes 136x200 Carl Schmitt: Der Schatten Gottes – eine Rezension(Rezension aus Sezession 62 / Oktober 2014)

von Felix Dirsch

Seit vor über 20 Jahren das Glossarium erschienen ist und in den letzten Jahren aus verschiedenen Lebensphasen (bis 1934) Aufzeichnungen Carl Schmitts veröffentlicht wurden, kann man den »privaten« Schmitt mit dem »öffentlichen« in Beziehung setzen. Gerd Giesler, Ernst Hüsmert und Wolfgang Spindler bearbeiteten eine weitere solche Edition für die Jahre 1921 bis 1924.  (weiter…)

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David Engels: Auf dem Weg ins Imperium – eine Rezension

Aus der Druckausgabe

(RezeDavid Engels Auf dem Weg ins Imperium 126x200 David Engels: Auf dem Weg ins Imperium – eine Rezensionnsion aus Sezession 62 / Oktober 2014)

von Kai Hammermeister

Der belgische Althistoriker David Engels, Jahrgang 1979, hat ein auf Kontroverse abzielendes Buch über unsere kulturelle Sinnkrise vorgelegt. Engels entwirft zwei Alternativen für das gegenwärtige Europa, das sich im Prozeß seiner Selbstabschaffung vorfindet. Die erste ist die anachronistische Rückkehr zum Nationalstaat, die schnell zur Schwächung aller europäischen Länder führen würde.  (weiter…)

Gastbeiträge

„HoGeSa“ in Köln, Dresden, Berlin?

Gastbeitrag

In Köln demonstrierten am vergangenen Sonntag, den 26. Oktober, Tausende Fußballfans, „Hooligans“ und „Ultras“ der verschiedensten deutschen Vereine gemeinsam mit politischen Aktivisten verschiedener Richtungen und dem sog. Durchschnittsbürger gegen Salafismus und Islamisierung. Ein Leser unseres Netztagebuchs nahm teil, nachdem er von der Veranstaltung auf „Facebook“ erfahren hatte. Es sind seine persönlichen Einschätzungen. Wir geben sie lediglich als Diskussionsanreiz wieder. (weiter…)

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Marcel Aymé: Der intellektuelle Komfort – eine Rezension

Aus der Druckausgabe

ayme der intellektuelle komfort 720x600 120x200 Marcel Aymé: Der intellektuelle Komfort – eine Rezension

von Konrad Gill

Auch einem in der legendären Buchreihe französischer Klassiker Pléiade verewigten Autor kann es geschehen, in der latent frankophilen BRD nicht oder kaum mehr gelesen zu werden. Seit 1989 war kein Buch von Marcel Aymé (1902–1967) mehr ins Deutsche übersetzt oder auch nur neu aufgelegt worden. 2013 nun sind, ohne daß ein Jubiläum einen Anlaß gäbe, gleich zwei Neuübersetzungen erschienen, in den so unterschiedlichen Verlagen Karolinger und Aufbau. (weiter…)

Ellen Kositza

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Das war’s. Diesmal mit Effeffess, Fremdsein und Tips gegen Rassisten

von Ellen Kositza

21. Oktober 2014

Heute war so ein Tag, an dem eigentlich alles schiefging. Man könnte glatt ein kaplaken füllen mit den skrupulösen, frechen, verlogenen Abschieden, Absagen, Ausreden.  Ich meine: ein kaplaken pro Jahr, falls das ausreicht.  Man bekommt zu den ewigen grundsätzlichen auch noch ein paar Selbstzweifel:  Vielleicht sind wir die Tauben, die den überlauten Gong nicht haben tönen hören. Vielleicht ist das, was wir hier tun, wirklich völlig unverständlich und, auf gut hessisch „neben der Kapp“.  Vielleicht plagt das Gros der Mitbürger ganz andere Probleme als die, die wir sehen.

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Felix Menzel

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Paul Collier: Exodus – eine Rezension

von Felix Menzel

Paul Collier Exodus 125x200 Paul Collier: Exodus – eine Rezension(Rezension aus Sezession 62 / Oktober 2014)

Man muß dem Siedler-Verlag unterstellen, daß er alles dafür tut, damit dieses Buch möglichst keine kontroverse Debatte auslöst. Nicht anders ist die verniedlichende Buchbeschreibung zu erklären, in der es heißt, Collier sorge sich vor allem um die Länder der ärmsten Milliarde und skizziere »gerechte Einwanderungsregeln«, »von denen möglichst viele Menschen profitieren und die keiner Gesellschaft schaden« sollen. Wer so etwas vernimmt, erwartet das x-te Plädoyer dafür, armen Afrikanern bei ihrer Flucht nach Europa zu helfen und bestehende Barrieren abzubauen. (weiter…)

Benedikt Kaiser

Ares Verlag – Antaios beliefert ab sofort Kunden aus Deutschland

von Benedikt Kaiser

Ares Verlag Ares Verlag – Antaios beliefert ab sofort Kunden aus DeutschlandIm Februar strich der Internet-Riese „amazon“ das Gesamtverzeichnis von Antaios aus dem Angebot. Der Verlag hat daraufhin die eigene Internet-Präsenz ausgebaut: Man findet dort nicht nur alle Antaios-Titel, sondern auch jedes Buch aus dem Grazer Ares-Verlag. Der Grund: Antaios hat zum 1. Oktober die Auslieferung des Ares-Verlags an Kunden aus Deutschland übernommen. (weiter…)

Nils Wegner

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»Der blinde Fleck« – wo liegt er?

von Nils Wegner

gundolf kohler 2 »Der blinde Fleck« – wo liegt er?Am Freitag, dem 10. Oktober, brachte arte zur prime time die Fernsehpremiere des Spielfilms „Der blinde Fleck“ über die Nachforschungen zum Münchener Oktoberfestattentat von 1980. Ulrich Chaussy, seinerzeit Journalist des Bayrischen Rundfunks, schrieb am Drehbuch mit und ist gleichzeitig die Hauptfigur des Films, darin gespielt von Benno Fürmann. Eine Wiederholung soll es am 23. Oktober zur Mittagszeit geben – ein Einblick lohnt sich in jedem Fall, allerdings nur mit entsprechendem Hintergrundwissen.

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Martin Lichtmesz

Alice Schwarzer zittert. Wer rettet sie?

von Martin Lichtmesz

Aliceistislamophob 88x130 Alice Schwarzer zittert. Wer rettet sie?Zu den lustigsten Szenen der letzten Wochen zählt für mich der Aufmarsch von ein paar grünen Tröpfen, die sich mit Betroffenheitsfaltung in der Stirn und umgehängten Schildchen, auf denen „Save Kobanê“ zu lesen war, vor der türkischen Botschaft in Wien plazierten, um den Eingang zu blockieren. (weiter…)

Benedikt Kaiser

Antaios-Kalender 2015 – Kleiner Vorgeschmack

von Benedikt Kaiser

Antaios Kalender 142x200 Antaios Kalender 2015   Kleiner VorgeschmackVor zehn Tagen wurde der Antaios-Kalender für das Jahr 2015 vorgestellt. Mittlerweile sind die ersten Ansichtsexemplare eingetroffen und das Ergebnis läßt sich sehen. Die Farben sind intensiv, die gewählten und bearbeiteten Grafiken in einem dem Motto „14/18. Schriftsteller und Krieg“ entsprechenden Stil dargestellt und gut gelungen. Bei diesen Portraits und bei den ausgesuchten Zitaten der jeweiligen Persönlichkeit mußte daher erwartungsgemäß nichts mehr geändert werden, lediglich die Sonntage wurden noch einmal hervorgehoben – als Tage der Muse für Antaios-Literatur. Für die Größenverhältnisse zeigen wir folgend eine Impression des Wandkalenders im DinA3-Format: (weiter…)

Ellen Kositza

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Das war’s. Diesmal mit: Wespen, Pirincci und Gleichberechtigung

von Ellen Kositza

10. Oktober 2014

Ich hatte an dieser Stelle schon öfters beschrieben, wie wir etappenweise von unserem rein privaten Prinzip der möglichst „offenen Grenzen“ abgerückt sind. Nur selten glückt es, zum Beispiel bei unseren Hasen. Die dürfen seit Jahren, sobald Salate und ähnliches abgeerntet sind, ihr ohnehin großes Gehege verlassen und sich herumtreiben. (Abends braucht es stets eine Menge Leute, sie zu ihrer eigenen Sicherheit einzufangen und einzuhegen.) Andere brauchen feste Grenzen:

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Erik Lehnert

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Wer will wen warum „ausschwitzen“?

von Erik Lehnert

Schwitz aus mit Laibach 222x200 Wer will wen warum „ausschwitzen“?Abgeordnete sind eigentlich nur ihrem eigenen Gewissen verpflichtet. Kein Geheimnis ist aber, daß die puristische Auffassung dieses Grundsatzes über kurz oder lang in die Isolation führt. Wer in der Fraktion mitspielen möchte, sollte sich an diese Spielregeln halten. Und auch wer wiedergewählt werden möchte, sollte weder seine Parteigenossen noch seine Wähler vor den Kopf stoßen.

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Nils Wegner

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»Im Umfeld der ‚Weißen Rose‘«: Hans Hirzel als Geschichte und Haltung

von Nils Wegner

40 hirzel weisse rose 720x600 »Im Umfeld der Weißen Rose«: Hans Hirzel als Geschichte und HaltungDaß „neue“ Selbstzeugnisse oder Aufsatzsammlungen zum Widerstand im Dritten Reich bei manchem für anhaltendes Augenrollen sorgen, ist irgendwo verständlich. Die Zeiten, in denen man von manchen Seiten damit geradezu überschüttet wurde, ist dankbarerweise vorbei – inflationäre Befassung tut keinem Thema gut, wie man dieses Jahr auch hinsichtlich des Ersten Weltkriegs teils feststellen mußte. Stirnrunzeln mag es auch bei der Ankündigung der aktuellen kaplaken-Staffel gegeben haben; für die Erinnerungen Hans Hirzels kann jedoch Entwarnung gegeben werden.

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Götz Kubitschek

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Björn Höcke, Stefan Scheil und die AfD – ein Doppelinterview (1. Teil)

von Götz Kubitschek

 Björn Höcke, Stefan Scheil und die AfD – ein Doppelinterview (1. Teil)scheil 115x130 Björn Höcke, Stefan Scheil und die AfD – ein Doppelinterview (1. Teil)Die Alternative für Deutschland (AfD) ist nicht nur als gesellschaftliches Phänomen, parteipolitischer Hoffnungsschimmer oder weltanschauliche Kantenschere interessant – auch auf der persönlichen Ebene ist sie für Überraschungen gut. In unserem Fall sind es Leute, die wir im Verlauf unserer langjährigen Verlagsarbeit, im Wandervogel, beim Militär oder auf einer der mittlerweile zahllosen Veranstaltungen des Instituts für Staatspolitik (IfS) kennengelernt haben und von denen wir eines nicht erwartet hätten: parteipolitisches Engagement. Mit zweien von ihnen – Björn Höcke (Thüringen, außen) und Stefan Scheil (Rheinland-Pfalz, innen) haben wir ein Doppelinterview geführt, dessen 1. Teil wir heute veröffentlichen.

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Nils Wegner

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Große Sprünge: Peter Kuntze und »Chinas konservative Revolution«

von Nils Wegner

42 kuntze chinas konservative revolution 720x600 Große Sprünge: Peter Kuntze und »Chinas konservative Revolution«Dieser Tage wird die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Bundesrepublik mit China weiter vorangetrieben. Trotz der gegenwärtigen Unruhen in Hongkong und der in unregelmäßigen Abständen gebetsmühlenartig wiederholten Menschenrechtsvorbehalte gegenüber der Volksrepublik führt auf dem internationalen Parkett kein Weg mehr an China vorbei. Zumindest dann nicht, wenn tatsächliche Interessenpolitik betrieben wird; darüber mag man bei Spiegel und Konsorten aufheulen, wie man will.

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