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Widerstandsschritte (1) – grenzhelfer.in

grenzhelferGestern diskutierten Jürgen Elsässer und ich mit 180 Leuten in Dresden über die Asylflut, das Versagen unseres Staates und Widerstandsformen gegen diesen ins Werk gesetzten Großen Austausch. Die Bestandsaufnahme dessen, was uns seit Monaten fassungslos macht, war schnell geleistet, man sollte sich damit nicht mehr aufzuhalten. Viel wichtiger ist das Sprechen über die ersten Widerstandsschritte:

Ein gelungenes Beispiel aus den vergangenen Tagen ist die Aktion grenzhelfer.in, die von der Identitären Bewegung Österreich initiiert worden ist und fulminante Reaktionen hervorruft. Zur Erläuterung: Die Macher dieser Aktion setzen auf den Heimatschutz-Impuls, der in der ländlichen Bevölkerung Österreichs noch immer vorhanden ist. Sie argumentieren, daß die Durchlässigkeit der Grenzen in Zeiten wie diesen nicht vor allem der friedlichen Einheit Europas diene, sondern den Raum zwischen Rumänien und Spanien zu einer unkontrollierbaren Bewegungsfläche für Illegale, Kriminelle und Gewalttätige mache.

Da nun der Staat (Österreich) nichts gegen diese freie Beweglichkeit einer neuen Völkerwanderung unternimmt, kann es durchaus an der Zeit sein, die Grenzsicherung selbst in die Hand zu nehmen. Ob das nun zunächst symbolisch ist (ein paar hundert Meter Zaun oder Absperrband) oder ob daraus ein Bauprojekt für Tausende wird: Klar ist jedenfalls, daß die Identitären aus Österreich eine naheliegende Forderung (Grenzsicherung) für den Staates umsetzen und die Politik zu Reaktionen zwingen.

grenzhelfer.in hat darüberhinaus noch eine besondere Pointe: Wir haben auf unserem Netztagebuch auf die Kampagne fluchthelfer.in mehrfach hingewiesen. Diese Kampagne feiert ja den billigen Schneid linksliberaler Bürger, die auf dem Rückweg aus der Toskana mal eben auf dem Rücksitz einen Flüchtling mit über die Grenze bringen sollten, illegal natürlich. Das Widerwärtige an dieser Fluchthelfer-Kampagne: Der Transport eines Asylanten über eine unbewachte, nicht mehr kontrollierte Grenze wird als historische Fortsetzung der Sklavenbefreiung in den USA, der Juden-Rettungen während des III. Reiches und der DDR-Fluchthelfer dargestellt, ein Filmchen soll uns dabei zu Tränen rühren.

Die Identitären haben diese us-finanzierte Verbrämung nun fein konterkariert, selbst der Aufbau der web-Seite ist unverkennbar angelehnt an den moraltriefenden Vorläufer. Das verstärkt die Wirkung: handfeste Argumentation für die handfesten Grenzhelfer, Spott und Karikatur für die peinlichen Toskana-Linken.

Von den tausend Blumen, die wir blühen lassen müssen und werden, gebührt grenzhelfer.in ein besonderer Platz: Diese Kampagne ist der Frühblüher unter den Aktionen.

76 Kommentare zu „Widerstandsschritte (1) – grenzhelfer.in“

  1. Andreas Walter

    Lagebericht, offiziell „Sonderberichterstattung und Analyse der derzeitigen Migrationslage“ an Amtskollegen in Deutschland aus Österreich:

    http://www.unzensuriert.at/sites/default/files/Dateien/geheimpapier.pdf

  2. KGLand

    Noch so ein Website wie fluchthelfer.in ist

    w2eu.info

    Hierfür zeichnet die Stiftung des selbsternannten Philantropen George Soros verantwortlich.

    Dort gibt es auch Links auf Asyllobbyorganisationen aus dem dezidiert linken Spektrum.

    Was diese „Antikapitalisten“ wohl dazu sagen, dass der Erzspekulant Soros auf sie verlinkt?

    Wahrscheinlich haben sie nichts dagegen. Die gegenwärtige, historische Krise bringt also die historische Tatsache zum Vorschein, dass die radikale Linke letztlich immer das Geschäft der Hochfinanz betrieb und betreibt. So war es auch schon mit der Finanzierung des bolschewistischen Umsturzes in Ruslland durch den Wall-Street-Bankier Jacob Schiff.

  3. Die Macher dieser Aktion setzen auf den Heimatschutz-Impuls, der in der ländlichen Bevölkerung Österreichs noch immer vorhanden ist.

    Mit allem d‘accord, aber das klingt wie ein Afrikaforscher aus dem 18. Jhdt. ;-)
    Liebe Grüße aus Österreich.

  4. Tolle, kreative Aktion der IB!
    Den Aktiven viel Durchhaltevermögen und viele Unterstützer vor Ort.
    Wie Götz richtig feststellt, die Analysen stehen und gehören verbreitet (www.antaios.de). Darüber hinaus müssen nun aber auch Taten folgen. Dass die Wahrheit auf unserer Seite steht (ich verweise auf Kurtagic‘ „Warum Konservative immer verlieren“), ist nichts Neues, leider erwachsen darauf keine Flächenbrände. Die Welle, die irgendwann zurückkommt, ist eben gerade noch am aufbäumen.

    Der kluge Geist kann sich zudem nur in einem gesunden Körper entfalten – Freunde, treibt Sport und haltet Euch fit in diesen Tagen! Sucht Euch daneben lokale Sportclubs, möglicherweise mit Kontakt zu Fußballvereinen. Raskolnikow hat davon in „Tristesse Droite“ gesprochen. Das sind im Osten insbesondere die SGD, der FCL und der BFC.

    Ihnen den Sommer, uns den Winter.

  5. CCCED

    Sehr gute Aktion der IB.

    Sezession, wo bleibt euer PayPal Spendenknopf?

    Beobachtungen aus meinem Alltag:

    Impfstoffe gegen Polio (Kinderlähmung) sind bis auf weiteres nicht lieferbar. Auskunft der Apothekenmitarbeiterin am Telefon: Alle Großlieferanten können nicht liefern, da die Flüchtlinge bevorzugt versorgt werden sollen.

    Eine deutsche Patientin, als ich ihr sage, dass ich sie aus den genannten Gründen nicht gegen Polio impfen kann: Aber ja, das sei doch verständlich und ja wohl auch gut so, die Flüchtlinge müssten doch jetzt versorgt werden.

    Ein konservativer indischer Sikh, seit einigen Jahren schon in Deutschland berufstätig. Spricht recht gut deutsch, seines Zeichens Software-Ingenieur. Er spricht mich mit großen Augen auf die hiesige Flüchtlingsflut an. „Was ist los in Deutschland?!“ Er hat vor kurzer Zeit geheiratet, eine Frau derselben Ethnie und derselben Religion. Ihm wurde gesagt, dass die Deutschkurse völlig überfüllt seien und dass seine Frau erst in einigen Monaten einen Platz für einen Sprachkurs haben könne.

    Viele wirken konsterniert und scheinen sich der Tragweite der Ereignisse noch nicht bewußt zu sein.

  6. Trouver

    Sonderberichterstattung und Analyse der derzeitigen Migrationslage

    In den Unterkunftsbereichen werden alleinstehende Frauen von anderen männlichen Personen aus anderen Ländern anuriniert, auch wenn die Frauen schlafen. Sexuelle Belästigungen sind an der Tagesordnung.
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/bundeswehr-asylbewerber-urinieren-auf-fluechtlingsfrauen/

  7. Unecht

    ich will die Begeisterung ja nicht schmälern, hab mich gestern dann auch zurückgehalten, darf aber darauf verweisen dass in Deutschland schnell seit Monaten für eine Aktion „wir helfen beim grenzbau“ getrommelt wird, die nun am 4.oktober an der Grenze bei sebnitz stattfinden wird, ganz offiziell angemeldet.

  8. Gustav Grambauer

    Gratulation. Es ist die Einleitung einer epochalen massenpsychologischen Kehre. Hoffen wir, daß sie gelingt. Die Scorpions mit ihrem „Wind of Change“ müssen sich als schwächer erweisen.

    Zweierlei gebe ich zu bedenken:

    (1.) Für Deutschland wäre der Name der Kampagne weniger geeignet, da er ungute Assoziationen an eine ähnlichlautende Spitzel- und Denunziantenkompagnie auslösen würde:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Helfer_der_Grenztruppen

    (2.) An World Vision würde ich nie, nie, nie auch nur einen Groschen geben. Cathy O`Brien deckt in „The Trance Formation of America“ den Abgrund dieser Organisation als Kinderlieferantin in der Dritten Welt für MK-ULTRA auf:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cathy_O’Brien_(Verschwörungstheoretikerin)

    - G. G.

  9. Schlesische Fachkraft

    Am 4.Oktober gibt’s eine passende Veranstaltung auch in der wunderschönen Sächsischen Schweiz:

    LEBENDE GRENZE DEUTSCHLAND / Menschenkette

    https://www.facebook.com/events/1640169769551100/

    Der „Deutsche Herbst“ kann beginnen!

  10. Volker Spielmann

    Das Herzogtum Österreich teilt durchaus das Los des deutschen Rumpfstaates

    Wohl mögen die Landfeinde dem Herzogtum Österreich Anno 1955 die Neutralität zugebilligt haben, doch taten sie dies nur, um Deutschland insgesamt zu schwächen, worin sich russischen und VS-amerikanischen Delinquenten noch immer einig waren, so sehr sie auch damals die Welt mit dem eitlen Lärm ihres Kalten Krieges erfüllt haben. Doch bestand diese Neutralität nur auf dem Papier und mit dem Abzug der russischen Truppen wurde Österreich den VSA untertan und wurde deshalb ebenso wie der deutsche Rumpfstaat der Masseneinwanderung und der Mohammedanisierung unterworfen. Nach dem Sturz des russischen Weltreiches Anno 1991 erfolgte dann auch die Aufnahme Österreichs in den EU-Moloch und die Einführung des Spielgeldes Euro. Und so muß das Herzogtum Österreich mit seinen 8 Millionen Menschen bei den immerwährenden Spielgeldeurorettungen den gleichen prozentualen Anteil tragen wie der deutsche Rumpfstaat, der mit seinen 80 Millionen Menschen für 27% aufkommen muß, nämlich 2,7%.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  11. Christian

    Sport? Es scheint wie zu Zeiten Friesens und Jahn Zeit eine Geheimgesellschaft zu gründen. 1810 hatten Jahn und Friesen auf der Hasenheide mit Turnübungen begonnen. Selten aktuelle Programmatik:

    „Des deutschen Bundes Zweck ist Erhaltung des deutschen Volks in seiner Ursprünglichkeit und Selbständigkeit, Neubelebung der Deutschheit und aller schlummernden Kräfte, Bewahrung unseres Volksthums, Schutz und Schirm wider heimliche Verderbung von innen, wider offenbare Knechtschaft von außen und alle Kunstgriffe, Listen, und Betörungen der Ein- und Umschmelzung, Hinwirken zur endlichen Einheit unseres zerplitterten, geteilten und getrennten Volks. Jeder Eidgenosse muß ein geborner Deutscher sein – frei sein von Verbrechen, rein von Lastern und sich eifrig bemühen Schwächen zu verbessern, Mängel zu ersehen und Fehler abzulegen. Pflichten. Fleckenlose Reinheit im Leben, Sorge für guten Namen, Erwerben allgemeiner Achtung durch folgerechte Denkart und Handelsweise, sich zum Kämpfer weihen für Wahrheit, Recht und Vaterland. – Wider alle und jede Ausländerei reden, lehren und handeln – das Volksgefühl beleben, die Willenlosigkeit benehmen und alle Hirngespinste von Volksohnmacht und Feindes Übermacht – überhaupt deutsch werden und bleiben.“

    Was die Soros-Stiftung betrifft, so finanzieren sie eigentlich fast alles, wo Ungarn beteiligt sind, und was politisch links aussieht. Der Trick wäre also eher sich um Sorosgelder zu bemühen und die Strukturen der Migrantenfreundlichkeit zu infiltrieren.

  12. Walter

    Ich finde die Aktion schon sehr gut und trotz allem Ernst auch etwas lustig! Wenn ich wie vorhin auch auf einwanderungskritik.de gelesen habe enstehen immer mehr Aktionen und ich denke es ist Bitternötig das zu tun. Es wird kein Widerstand kommen, wenn er keine Form hat.

    Ich kann mich noch an einen Text von Kubitschek erinnern, indem der Gedanke ausgeführt wurde, kleine Nester zu bilden die nach außen hin wirken können! Kultur und Gemeinschaftsleben nicht nur denken sondern auch vorleben. Ich denke das diese Art der Aktion die vielleicht klein beginnt große Wirkung entfalten kann, da es die Isolation sprengt in der viele von uns Sitzen und auch anderen das Gefühl geben kann, dass die scheinbar drückende Übermacht der Weltverbesserungsfantasten gar keine ist. Sowas würde auch die weitverbreitete Larmoyanz bekämpfen die wie ein Virus unter Rechten grassiert.

    Mein Tatendrang wächst mit jedem Tag mehr! Wer ist mit dabei im Rheinland ein Nest zu bauen?

  13. Waldgänger

    @ Schlesische Fachkraft

    Ich fürchte, manche werden über die Idee einer Menschkette lächeln. Man sollte das nicht.

    Ich glaube, dass gerade in einer so harmlos-familiär-friedlichen Aktion wie dem Bilden einer Menschenkette eine große Kraft liegt.
    Das ist ein sehr(!) wirksames und bewährtes Mittel.
    Natürlich müssen sich ausreichend Leute beteiligen. Eine Kette von 50 oder 100 m reicht natürlich nicht.

    Die Linke, aber auch die baltischen Nationalisten von 1990, haben sich mit großem Erfolg dieses Mittels bedient, das gerade wegen seiner Harmlosigkeit publizistisch schwer angreifbar ist und andererseits auch absolut braven Michel-Bürgern die Teilnahme erlaubt und deshalb das Zeug hat zu wachsen.

  14. Meier Pirmin

    @Volker Spielmann. Ihr Herzogtum Oesterreich sollten Sie wenigstens als Grossherzogtum respektieren, für den Fall, dass Sie unter grossdeutschen Phantasien leiden. Es war immerhin der Kern des Königreiches und Kaiserreiches Österreich. Hoch lebe Österreich! Habsburg für immer! textete mal Grillparzer. Es muss nicht immer Kleists „In Staub mit allen Feinden Brandenburgs!“ sein (Prinz von Homburg). Es bleibt freilich dabei, dass die heutige Europäische Union unter gewissen Gesichtspunkten an Metternich erinnert, seine Heilige Allianz, die aber vergleichsweise immer noch ein Ausbund von europäischer Gesinnung war. „Kraft im Recht!“ lautete die Losung Metternichs. Noch mehr als Raspail bedeuten mir auch heute Grillparzer und Stifter, vielleicht nicht zu vergessen Max Mell.

    Noch gut sehen Sie, dass die Neutralität Oesterreichs von 1955 nicht freiwillig war, also mit der bewaffneten Neutralität der Schweiz (seit 1815) nicht zu vergleichen, vielleicht jedoch noch nicht unweit von der Neutralität Belgiens zu situieren. Auch diese hat andere Grundlagen als die seit 1674 bestehende Neutralität der Schweiz als „neutraler Stand“.

  15. Arkanthus

    Definitiv die richtige Aktion! Wobei die Merkel auch persönlich bekämpft werden muß. Erinnert sich wer an die Kopftuch-Journalistin, die irgendwann im Sommer auf einer Pressekonferenz den ägyptischen Präsidenten angeschrien hat ? Das schafft Schlagzeilen ! Es muß eine Frau sein, eine tobende Brunhilde, so eine identitäre Feme ohne Tittenzeigen, nur Zorn über das was Deutschland blüht.

  16. Andreas Walter

    „Bereits eine Prüfung Anfang 2015 hatte ergeben, dass 73 Prozent der Personen in laufenden Asylverfahren angegeben hatten, dass sie keine Ausweispapiere besäßen.“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article146598658/Fluechtlingskrise-deckt-Schwaechen-des-deutschen-Staates-auf.html

    3/4 der Migranten können also nie wieder nirgendwohin abgeschoben werden. Ende des Jahren also schon 750.000 „Neubürger“, davon 80% jung, männlich, potent. Testosteron pur. Etwa 2,3 Mann pro deutschen Polizisten. Oder wie lange glauben die Behörden, dass sie diese Männer in Lagern halten werden können, in denen sie sich jetzt schon fast gegenseitig umbringen.

    http://www.focus.de/panorama/welt/mehrere-verletzte-massenschlaegerei-100-syrer-und-afghanen-pruegeln-sich-vor-leipziger-messehalle_id_4971698.html

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110978/3131062

    „Sprechanalysen sollen helfen

    Die Bundesrepublik versucht nun, mittels Sprechanalysen und Dokumentenprüfungen [?] zu erforschen, ob es sich bei den Asylsuchenden wirklich um syrische Flüchtlinge, oder um Migranten anderer Herkunft handelt. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf den Schwarzhandel mit syrischen Pässen.“

    http://www.unzensuriert.at/content/0018821-Deutschland-Innere-Sicherheit-Gefahr

    Und wenn nicht, was dann? Erschiessen, oder was? Wer drin, ist drin. Die dürfen gar nicht erst rein. Sage ich von Anfang an, Grenzzaun muss wieder her. Alles andere ist Blödsinn und zivilisatorischer Selbstmord, Niedergang.

  17. Romat

    @ Meier Pirmin: Ähm, ein „Großherzogtum Österreich“ gab es nie und Königreich war es auch nie.
    Im Hochmittelalter, nachdem die Staufer es aufgrund des Konflikts mit den Welfen durch eine Abspaltung von Bayern kreiert hatten, gab es das Herzogtum Österreich. Mit Berufung auf das gefälschte privilegium maius nahm des Hl. Röm. Reiches Kaiser Friedrich III. dann im 15. Jahrhundert (genaues Datum müsste ich nochmal nachschlagen) den Phantasietitel eines „Erzherzogs von Österreich“ an.
    „Großdeutscher Phantasien“ bedarf es auch nicht, um zu sehen, dass Österreich geschichtlich, kulturell und geistig genau so ein Teil Deutschlands ist wie Württemberg, Brandenburg oder Holstein. Ob es staatlich mit dem Rest Deutschlands vereinigt ist, ist demgegenüber recht zweitrangig und es braucht eine solche Vereinigung auch in der Tat nicht unbedingt.

  18. Nemo Obligatur

    Die Grenzschützer – eine beachtliche Aktion. Wird aber wohl im Sande verlaufen, denn auch der Durchschnittsösterreicher wird mit dem täglichen Kampf ums Dasein und der Angst vor sozialer Ausgrenzung genug zu tun haben, ebenso wie der Durchschnittsdeutsche. Wer will sich da schon ins Abseits stellen? Einerlei, das ist bisher mit das beste, was ich gesehen habe.

    Daneben muss ich sagen: Vielleicht liegt es an mir, ist ergo rein subjektiv, aber ich meine Vorboten einer Radikalisierung zu sehen. Ich zähle mal eben auf und missachte dabei die Einstufung Links-Rechts ebenso wie die chronologische Reihenfolge, will auch durch die Reihenfolge nicht werten und habe vielleicht auch das eine oder andere vergessen:

    -Notorisches Unterbinden von Leserkommentaren im Internet
    -Dauerbeschallung „pro Asyl“ in den öffentlich-rechtlichen Medien
    -Zunehmende Angriffe auf Asylantenheime
    -Enteignungen von privatem Immobilienbesitz
    -Zentrale Sprachregelungen bei der dpa („Fremdenhasser“ statt „Asylkritiker“), die schwer an die DDR oder noch weiter zurückliegende Phasen gelenkter Berichterstattung erinnern
    -Massenschlägereien in Asylantenheimen und ähnliche erwartbare Nachrichten, die allmählich durchsickern
    -Absetzbewegungen weg von Merkel (zuletzt de Maiziere), nachlassende Zustimmungswerte für die Kanzlerin in den Umfragen.
    -Kippen der Stimmung in privaten Unterhaltungen, z.B. am Arbeitsplatz (keine Polarisierierung, es geht eindeutig in Richtung „Deutschland ist schon lange bunt genug!“); hier kommt übrigens für mich u.a. die Sezession als persönliche Inspirationsquelle ins Spiel. Aber die weiterzuempfehlen – dazu fehlt mir noch der Mut.

    Kurz: Gefühlsmäßig ist Wendezeit in Deutschland. Ich bin mir nicht sicher, welche Formen es dieses Mal annehmen wird. Aber irgendwie sollte „man“ dabei sein. Ich hoffe vor allem, dass es dem Establishment bald nicht mehr gelingt, „den Deckel drauf zu halten“.

  19. Jacobi

    Ja, das sind Schritte des Widerstands, quasi an der Front. Danke an die Identitären!

    Aber auch im Feindesland gibt es Möglichkeiten des Widerstands. Kleine Stiche, die den Anderen jucken. Er schaut, wer ihn gestochen hat. Haut entweder drauf oder fragt sich, ob er den Stich nicht verdient hat.

    Ein Gedanke kam mir:
    Studien des IfS (insbesondere die letzten beiden) in hoher Stückzahl bestellt,
    jeweils 1 Exemplar in ein Paketchen,
    dazu ein nettes Schreiben
    und fertig, ab zur Post und an die nächste Lokalpresse, den Ortsvorsteher, Bürgermeister, MdBs aus der eigenen Region usw. usf. geschickt.

    Würde auch das IfS bekannter machen.

  20. Pommes

    Leider wagen es viele unserer Volksgenossen nur zögernden
    Schrittes uns zu folgen, weil sie gerne dabei sein möchten,
    wenn der deutsche Nationalismus sein hohes Ziel erreicht, aber ferne vom Schuss bleiben, wenn es gilt, darum zu kämpfen. Ich merke das immer mehr in meinem Umfeld. „Jaja, die Flüchtlingsflut macht auch mir große Sorgen. Wo soll das alles enden? Aber denke jetzt bitte nicht, dass ich ein Rassist bin“ Bla… Im Grunde ist die Mehrheit schon lange auf unserer Seite und wenn ein souveräner Nationalstaat errichtet wäre, wären die meisten der heutigen Opportunisten plötzlich die lautstärksten Patrioten. Aber die Furcht vor Stigmatisierungen und Repressalien lähmt sie noch.

  21. Emani

    Man könnte bei Google AdSense Werbung für diese Seite schalten, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. (Ich weiß nicht, ob es Beschränkungen bei politischen Inhalten gibt. Jedenfalls fällt mir dort öfter mal die Werbung irgendeines christlichen Vereins auf oder die Muslima-Partnerbörse)

  22. Urwinkel

    Würde auch das IfS bekannter machen

    Wer Groupie Bednarz gelesen hat, weiß daß das Institut bekannt ist, wie ein bunter Hund. Mit dieser Erkenntnis kann man ins Wochenende starten. Also los! Und immer brav unbekannt bleiben, sonst reißt man dir den Kopf ab. Aber diese Sauerei will ja keiner, wenn er ehrlich ist.

  23. Direkte Aktion

    Wieder mal ein mutmachender Beitrag von Götz Kubitschek; ich lese ihn sehr gern.

    Der schönste Satz ist…“ Von den tausend Blumen, die wir blühen lassen müssen und werden..“ – das ist es. Die Grenzhelfer.in wie auch „LEBENDE GRENZE DEUTSCHLAND / Menschenkette“ sind ja nur zwei Blumen; die täglichen Demonstrationen vor Volksverräter-Politiker-Wohnhäusern (m.E. nach viel wirksamer als vor Asylantenheimen) oder in den Innenstädten und bei diversen PEGIDA-Ablegern sind auch viele Blumen, die wir blühen lassen (müssen). Steter Tropfen hölt den Stein.

    Meine Bitte in diesem Zusammenhang: Ende letzen Jahres gab es diese hilfreiche „Landkarte“ wo alle überfremdungskritischen bekanntgewordenen Demonstrationstermine genau aufgelistet wurden. Da vielen leider nur noch über Facebook angekündigt wird, und etliche Leute u.a. aus überwachungstechnischen Gründen FB nicht nutzen, stockt hier der Informationsfluss. Konservative Interventionspolitik gegen Überfremdung sollte darauf aber unbedingt auch zurückgreifen können. Könnte Sezession.de diese Liste nicht bitte wieder aufleben lassen? Gerade heutzutage wo man von vielen Aktionen bundesweit wahrscheinlich erst zu spät oder gar nicht erfährt, wäre das im Rahmen der Vernetzung unseres Widerstandes – und um noch mehr Blumen blühen zu lassen – sehr hilfreich.

    Noch ein Vorschlag: Könnte Sezession.de nicht eigene Aufkleber (zB. Refugees NOT welcome!) anbieten? Große Stückzahl bestellen – überall verkleben – evtl. mit Netzadresse? So fördert man die nötige Vernetzung und läßt eine weiter Blume blühen.

    @Walter:
    „Mein Tatendrang wächst mit jedem Tag mehr! Wer ist mit dabei im Rheinland ein Nest zu bauen?“

    Im Rheinland – ganuer: in Düsseldorf – finden regelmäßig jeden Freitag Anti-Asyl-Demos mit etwa 200 Teilnehmern statt. Treffpunkt D`dorf, Hbf, 19.00 Uhr – jeden Freitag Abend als Dügida.
    http://www.blu-news.org/2015/09/20/weitere-duegida-demos-angekuendigt/. Ich war auch dabei; rauher Wind von links – aber auch tapfere junge Kerle (Hooligans) dabei, die im Notfall tatkräftig schützen können. Mitmachen!

    @Nemo Obligatur:
    „hier kommt übrigens für mich u.a. die Sezession als persönliche Inspirationsquelle ins Spiel. Aber die weiterzuempfehlen – dazu fehlt mir noch der Mut.“

    Das zeigt wie tief die Verwundung schon fortgeschritten ist, wenn da einer nicht mal den Mut hat eine Netzadresse weiterzugeben. Ich mache das regelmäßig überall in Gesprächen, zB. beim Sport, bei (ausgewählten) Kollegen/innen, sogar schon in der S-Bahn.
    Trauen Sie sich einfach, es erfordert wirklich ein wenig Mut; gerade hier im Westen, aber Sie selbst werden sich hinterher besser fühlen. Mut zu Widerstand macht stark und selbstbewußt. Probieren Sie es mal!

    Ich mache die Leute auch immer auf die Diskrepanzen im Pressewesen aufmerksam. In einem normalen Staat hätte die Presse ja die Aufgabe die Regierung zu konrollieren mittes investigativem Journalismus.
    In der BRD übertrifft die Presse die ohnehin schon volksfeindliche Regierung aber noch in ihrer absoluten Böswilligkeit und Einseitigkeit.
    Eine so gleichgeschaltete Lügenpresse wie hier in der BRD würde locker auf Nordkorea zur Ehre gereichen. Nur lieb grinsende kleine „Flüchtlings“kinder im TV; obwohl über 70% Männer sind; die sieht man aber selten; fast werden nur Frauen u. niedliche Kinder gezeigt; so manipuliert nicht nur das Fernsehen; machen Sie ihre Mitmenschen in Gesprächen auf diese Diskrepanz aufmerksam. Und dann bieten Sie Internetadressen an wie diese hier!

  24. Holsteiner

    @ Meier Pirmin

    @Volker Spielmann. Ihr Herzogtum Oesterreich sollten Sie wenigstens als Grossherzogtum respektieren, für den Fall, dass Sie unter grossdeutschen Phantasien leiden. Es war immerhin der Kern des Königreiches und Kaiserreiches Österreich. Hoch lebe Österreich! Habsburg für immer! textete mal Grillparzer.

    Es gab niemals ein Großherzogtum Österreich und ein Königreich Österreich schon gar nicht. Es gab vielmehr bis 1453 ein Herzogtum Österreich und von 1453 bis 1806 ein Erzherzogtum Österreich. Dieses (Erz-)Herzogtum Österreich war immer ein Lehen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

    Ein österreichisches Kaisertum gab es erst seit 1804. Vorher bestand nur ein römisch-deutsches Kaisertum, das über Jahrhunderte von den österreichischen Erzherzögen aus dem Hause Habsburg bekleidet wurde. Das römisch-deutsche Kaisertum erlosch 1806. Aber noch in dem von 1815 bis 1866 bestehenden Deutschen Bund führte das Kaisertum Österreich den Vorsitz.

    1867 „textete“ derselbe Grillparzer zur Auflösung des Deutschen Bundes: „Als Deutscher ward ich geboren. / Bin ich noch Einer? / Nur, was ich Deutsches geschrieben. / Nimmt mir keiner.“

    Nun, wo sollte auch der Gegensatz sein zwischen dem Hoch auf Österreich und einem „großdeutschen“ Gefühl? Zigfach sehe ich stolze Sachsen, Bayern, Holsteiner, die im gleichen Atemzug stolze Deutsche sind. Was sollten sie sonst auch sein, als Sachsen, Bayern, Holsteiner?

    Niemand wäre Anfang des 19. Jahrhunderts auf den abwegigen Gedanken verfallen, Österreich stehe außerhalb Deutschlands oder der Vorsitz in einem ‚Deutschen Bund‘ gebühre einer anderen Macht als Österreich. Der letzte österreichische Kaiser, der den Deutschen Bund führte, der vorletzte Habsburger Kaiser überhaupt, Franz Joseph I., bezeichnete sich selbstverständlich als „deutscher Fürst“. – Latürnich. Ein Tscheche, Franzose oder Chinese war er ja wohl nicht.

    Mit seiner ‚Meinung‘ war er nicht allein, der Franz. Denn bis 1866/71 hat jedermann in der Welt Österreich als Teil Deutschlands gesehen, und bis 1945 hat jedermann in der Welt die Österreicher als Deutsche gesehen – die Österreicher sich selbst als allererste*. Dafür lassen sich hundertfach, tausendfach Zeugnisse anbringen.

    Das sind keine großdeutschen Phantasien, das ist die geschichtliche Wahrheit.

    *Hinweis auf den den Kommunisten Alfred Klar, der 1937 im Moskauer Exil die „österreichische Nation“ austüftelte, überfüssig. Präzisierung: jedermann in der Welt minus einen – der nach fünfundvierzig freilich voll durchgeschlagen hat.

  25. Jan

    wer hat am Wochenende Zeit, einige tausend Bereicherer in Busse zu laden und auf die Grundstücke von Nathan Rothschild, Dieter Zetsche (Daimler-Benz), Susanne Quandt (BMW), Dieter Schwarz (Lidl, Kaufland), Claudia Roth & Co zu befördern? Ich finde, die haben von der gewünschten Bereicherung noch garnichts abbekommen. Das ist doch ungerecht! Wir müssen verteilen!

  26. Monika

    Nemo Obligatur
    Freitag, 25. September 2015, 22:53 (URL) | Kurz-URL

    Die Grenzschützer – eine beachtliche Aktion. Wird aber wohl im Sande verlaufen, denn auch der Durchschnittsösterreicher wird mit dem täglichen Kampf ums Dasein und der Angst vor sozialer Ausgrenzung genug zu tun haben, ebenso wie der Durchschnittsdeutsche. Wer will sich da schon ins Abseits stellen ?……

    .

    …..Aber die weiterzuempfehlen – dazu fehlt mir noch der Mut.

    @Nemo obligatur

    Das ist Defätismus pur !!!

    Der Durchschnittsdeutsche und Durchschnittsösterreicher muß sich nicht ins Abseits stellen. Er steht bereits im Abseits. Oder läuft permanent in die Abseitsfalle.
    Auch der Durchschnitts-Sozialmigrant führt seinen täglichen und tätlichen Kampf ums Dasein. Ohne Angst vor sozialer Ausgrenzung. Er fordert Teilhabe.

    Das Thema lautet Widerstandsschritte. 1 bis unendlich….
    Und da ist sehr Vieles denk- und machbar. Ein jeder nach seinen Möglichkeiten!!!

    Aber bitte nicht mehr dieser Jammerton.

  27. jak

    @ Andreas Walter

    „…3/4 der Migranten können also nie wieder nirgendwohin abgeschoben werden…“

    Tut mir Leid, aber das ist grundfalsch. Es ist nicht so, dass die BRD-Eliten Asylbetrüger ohne Pass nicht rausschmeißen KÖNNTEN. Die WOLLEN das offensichtlich nicht. Das muss man sich immer klar machen. Man könnte, wie z.B. Australien das tut, Asylbetrüger in Abschiebelager stecken und mit irgendeinem Drittweltland die Ausstellung von Reisepässen vereinbaren. Die BRD zahlt doch massive Entwicklungshilfen. Leistung gegen Gegenleistung, das wäre doch mal was.

    Wer willentlich seine Herkunft verschleiert, den könnte man pauschal als Asylbetrüger einstufen und im Schnellverfahren abschieben. Laut GG genießen POLITISCH verfolgte Asyl. Das trifft auf die Masse der Migrassoren offenkundig nicht zu.

    Im Kern ist das eine Frage UNSERES Selbstverteidigungs- und SelbsterhaltungsWILLENs. Wer zwingt uns denn offensichtliche Wirtschafts- bzw Sozialstaats‘flüchtlinge‘ mit Häusern, Krankenkasse und Hartz4 lebenslang auszustatten? Und wenn die Asylindustrie jammert, na und? Wenn Gesetze im Weg stehen müssen die halt geändert werden. Wo ein WILLE ist, da ist auch ein Weg.

    Und nochmal: Es ist keine Frage des KÖNNENS, sondern eine des WOLLENS!

  28. Hajo Blaschke

    @ Andreas Walter

    Ich sehe das ganz anders. Ein Staat, der wehrhaft seine Bürger, Kultur und Traditionen schützt und verteidigt, muss sich auch wehren. „Flüchtlingen“, die keine Papiere vorweisen können, kann man doch androhen, dass sie irgendwo in Afrika ausgesetzt werden. Und diese Androhung muss man auch wahrmachen.
    Zum Asylgrund Syrien: momentan findet in Damaskus eine weltweite Jugendveranstaltung statt. Die Regierung Assad verwaltet 80% aller Einwohner Syriens. Das von ISIS besetzte Gebiet ist zwar größer als das Gebiet Restsysyriens aber vor allem Wüste.
    Merkel un d alle US-Vasallen müssen weg! Sofort!

  29. Hajo Blaschke

    Es gab in Mitteldeutschland ein wunderschönes Kinderlied, auf Wikipedia als Kommunistensong diskreditiert. Geschrieben wurde es 1951, da gab es auch noch keinen Kommunismus in der DDR. Und das lied bringt alles zum Ausdruck, an was wir uns immer einnern sollten:
    Unsere Heimat Songtext

    Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
    Unsere Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
    Unsere Heimat ist das Gras auf der Wiese, das Korn auf dem Feld,
    Und die Vögel in der Luft und die Tiere der Erde
    Und die Fische im Fluß sind die Heimat.

    Und wir lieben die Heimat, die schöne
    Und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört,
    Weil sie unserem Volke gehört.

  30. Hajo Blaschke

    @ Monika

    Woher das jammertonfreie Mitleid mit Sozialmigranten? Klar muss ein Sozialmigrant seinen täglichen Kampf ums Überleben führen, aber wieso wollen wir , dass er das in Deutschland tut. Ein deutscher oder österreichischer Durchschnittsmensch muss seinen Lebenskampf bei sich zuhause führen. Und wieso soll er zusätzlich noch einen Sozialmigranten mit durchfüttern?

  31. Meier Pirmin

    @Holsteiner. Danke für die Präzisierung. Natürlich nannten sich die Habsburger Prinzen im Gegensatz zu den Luxemburgern, die ganz früher auch mal die Kaiserwürde hatten, „Erzherzoge“, nicht Grossherzoge, entschuldigen Sie diesen Verschrieb einem Schweizer Republikaner. Ich anerkenne auch sonst, dass Ihre historischen Darstellungen korrekt scheinen und dass Sie den offenbar gemeinsam geschätzten Grillparzer ehrenwert zitieren. Auch mein Landsmann Gottfried Keller empfand sich nach 1870 als Deutscher, was ihm freilich übel genommen wurde. Er schloss sogar eine Vereinigung der Schweiz mit Deutschland nicht aus, sofern Deutschland Republik würde. So etwas hätte allerdings die Westschweiz nie goutiert.

    Immerhin feierten in Schaffhausen zwischen 1915 bis 1918 jeweils mehr als 1000 Deutsche und auch Schweizer noch des Kaisers Geburtstag, was in der späteren Erinnerung peinlich war und dann verdrängt wurde. Im Juni 1945 wurden in Schaffhausen die Fensterscheiben deutscher Geschäftsinhaber eingeschlagen, worüber ich dieses Jahr nirgends einen Gedenkartikel veröffentlichen konnte, dieses Thema passt nicht. Der Radau wurde mit gutem Gewissen „Kristallnacht“ genantn.

    Doch noch ein Detail: Osterreich als ein Teil Deutschlands muss man kulturell, nicht politisch sehen. Natürlich gab es immer Spannungen und Meinungsverschiedenheiten zu dieser Frage, was hier nicht weiter auszuführen ist. Grossdeutschland bleibt ein gescheitertes Projekt. Trotzdem habe ich mich gewundert, dass vor mehr als 100 Jahren das Gedicht „Wes ist des Deutschen Vaterland?“ von Ernst Moritz Arndt sogar in Schweizer Lesebücher Eingang fand. Und dier deutschfreundliche Bismarckverehrer Conrad Ferdinand Meyer aus Zürich textete nach 1870:

    „Ich bin vom Schwabenstamme, und auch ein Eidgenosse gut,
    Und dass mich Gott verdamme, vergiess ich Deutscher deutsches Blut.“

    Diese Gedichte sind alle aus Schweizer Lesebüchern eliminiert, einige überlebten aber erstaunlicherweise bis ca. 1960, als mit Verspätung die Frakturschrift abgeschafft wurde.

  32. Meier Pirmin

    k.u.k. Überflüssig zu sagen, dass kaiserlich-königlich natürlich kaiserlich-österreichisch und königlich-ungarisch meint, natürlich nicht königlich-österreichisch usw., aber doch insgesamt nicht grossdeutsch. Noch interessant: der 1308 bei Königsfelden an der Reuss ermordete Monarch Albrecht war deutscher (nicht österreichischer) König, jedoch mangels Krönung durch den Papst nicht Kaiser. In Königsfelden prangt das ungarische Doppelkreuz der Königin Agnes, der Tochter von Albrecht. Diese ermöglichte dank guter Diplomaten eine Generation lang relativen Frieden zwischen Habsburg und den Eidgenossen, wurde aber leider durch den Historiker Johannes Müller und von Schiller legendenhaft schlechtgemacht.

    Klar ist, dass allenthalben diese Reichszusammenhänge im Geschichtsunterricht nicht mehr zum „Sitzen“ gebracht werden, was sogar auf uns Lehrer abfärbt. Was man nicht mehr lehrt, verbleibt am Ende oft nur noch unpräzis im Gedächtnis. Immerhin gäbe es Möglichkeiten, Reichsgeschichte auf unchauvinistsche Weise zu vermitteln, besonders betreffend das 11. und 12. Jahrhundert, als gelegentlich wieder mal der Ewige Friede ausgerufen wurde, zwar damals genau so eine Illusion wie heute. Ich finde es aber nicht schlecht, den Reichsbegriff, wie Reinhold Schneider und Leopold Ziegler es taten, zu spiritualisieren und insofern zu entnationalisieren. Das sehen einige „grossdeutsch“ Denkenden wohl nicht genau gleich. Zu den anregenden Mitdenkern in dieser Frage zähle ich Herrn Pfarrer @ Wawerka.

    @Jan. Zwischen Debatten über den Reichsbegriff und Ihren in aggressiver Sprache formulierten Aufrufen zu sogenannten direkten Aktionen gibt es wohl Unterschiede. Sie verstehen, dass wohl nicht jeder, der sich hier mit dem andern über Grillparzer und das deutsch-österreichische Verhältnis unterhält, Ihre unfriedlichen Worte mit Feindnamen, die als Reizbegriffe gelten, unterschreiben würde. Zumal nicht, wenn man mit seinem Originalnamen firmiert.

  33. Nemo Obligatur

    @ Direkte Aktion, Monika

    Ich empfinde Ihre Kritik an meinen Äußerungen grundsätzlich als konstruktiv. Aber ich äußere mich nicht im „Jammerton“ und bin nicht auch nicht „verwundet“. Vielmehr bewege ich mich wie so einige hier im verminten Gelände. Wenn Sie ein hingegen entsprechendes „sittlich gefestigtes“ Umfeld haben: Gratulation! Aber am Arbeitsplatz, im Verein, im Freundeskreis muss man sich heutzutage und hierzulande langsam vortasten. Das ist ja das DDR-ähnliche unserer Zeit. Die Fälle in denen Angestellten wegen privater(!) angeblich rechter(!) Äußerungen gekündigt wurden, werden von interessierten Kreisen publik gemacht, um Einen zu bestrafen und Viele zu erziehen. Wir befinden uns in einer Art Kulturkampf. Meinungsterrain muss von der Rechten erst einmal zurückerobert werden. Das fängt im privaten Kreis an und hört bei den allseits beliebten Talkshows mit „5 gegen 1″ (der eine ist meistens der noch gerade so satisfaktionsfähige „Konservative“ Wolfgang Bosbach, der in besseren Zeiten mühelos auf dem linken Flügel der CDU zu verorten gewesen wäre) noch lange nicht auf.

    Glauben Sie mir, ich tue mein möglichstes, im Alltag auf Fehlentwicklungen hinzuweisen und Gleichgesinnte anzusprechen. Aber ich kann und will mich nicht gesellschaftlich isolieren. Wie gesagt: vermintes Gelände.

  34. Meier Pirmin

    PS. Als glaubwürdigen und in keiner Weise im Verdacht von übertriebenem Aktivismus stehenden Österreicher, der sich als Repräsentanten des konservativen Geisteslebens ohne grossdeutsches Pathos immer als Deutschen verstanden hat, nenne ich den für die deutsche Rechte wichtig gewordenen und zuletzt pazifistisch resignierten Geschichtsdenker Gerd-Klaus Kaltenbrunner. Eine noch kürzere Würdigung von ihm findet man auf http://www.kath-info.de, dort das Stichwort Kaltenbrunner aufrufen. Dieser hat sich nebst mit vielen anderen auch mit Prinz Eugen befasst, grossartig nicht zuletzt mit Meister Eckhart.

    Noch zum Thema Besinnung statt Demonstrieren. Nach der Eroberung von Byzanz hat der Papst 1454 und mit späteren Bestätigungen das Läuten um 11 Uhr vormittags eingeführt, was in Deutschland und Oesterreich noch bis ins 20. Jahrhundert praktiziert wurde, da und dort vielleicht sogar noch in der Gegenwart. Das Motiv des Läutens geriet fast vollständig in Vergessenheit, nämlich dass es ein Läuten „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ war. Ich würde mich wundern, wenn ein Herr Bachmann von Pegida davon als Impuls zu seinen Aktivitäten überhaupt je gehört hätte. Vermute auch, er habe wohl kaum je um diesen Zeitpunkt gebetet. Ich stellte 2009, als in der Schweiz das Minarettverbot in den Verfassungsrang erhoben wurde, die These auf: 500 Jahre Läuten wirken nachhaltiger, und sei es nur auf das kollektive Unbewusste, als 2 Wochen denagogischer Plakataufhang einer Partei oder einer Aktionsgruppe. Auf diese Weise wirkte eine langfristige Bewusstseinsbildung.

  35. Rumpelstilzchen

    Zur Entschuldigung Merkels läßt sich anführen, daß sie keine Strategin und nicht einmal eine Handelnde ist. Sie ist lediglich das Medium, in dem die subkutane staatspolitische Logik der Bundesrepublik sich offenbart und vollendet.

    Ohne politische Linie, historisch und geistesgeschichtlich unbeschlagen, dafür autoritär und zwangsfixiert, legt sie die Schwäche des Landes, seinen Mangel an innerer und äußerer Souveränität, gnadenlos offen. Ihre verhuschte Erscheinung ist der symbolische Körper eines Staates, der die politische Terminologie verlernt hat und der politisch-existentiellen Herausforderung der neuzeitlichen Völkerwanderung nur mit dem Begriff „Willkommenskultur“, der von der Werbeabteilung der Wellness-Industrie erdacht sein könnte, zu begegnen weiß.

    Thorsten Hinz JF 26.9.2015

    Ein grandioser Kommentar von Thorsten Hinz in der JF vom 26.9.15.
    Der neue Größenwahn
    Ein papiergewordener Widerstandsschritt.
    Gabriele D‘Annunzio könnte keinen besseren Text vom Flieger aus abwerfen. Oder von einer Empore in einen Hörsaal….

    Zeit für subversive Aktionen…

    https://www.facebook.com/claudia.wylezich/videos/1543423435931567/?fref=nf

  36. Siddharta

    In Thailand werden illegale Immigranten, die ihre Herkunft verschleiern, einer internationalen Kommission übergeben (bestehend aus Vertretern der mutmaßlichen Herkunftsländer), welche die Nationalitäten nicht nur herausfinden, sondern die Invasoren auch gleich mitnehmen.

  37. Exmeyer

    Der oben erwähnte Soros, Chodorkowski oder Springer haben die gemeinsame Eigenschaft, Stohleute zu sein. Sie dienen fremden Interessen und befördern dabei ihre eigenen. Keiner hat die Grundlagen ihrer Tätigkeiten selbst erschaffen, sondern sie haben ihre (Finanz-) Mittel von anderen erhalten. Sie arbeiten lediglich damit.

    Eine Parallele:
    Die BRD hat den „Geburtsfehler“ nicht geboren worden zu sein und seine Existenz gegen die natürliche Gegenwehr anderer verteidigt zu haben. Sie ist nicht geboren worden, sondern gekoren. Gekoren von denen, die Deutschland zuvor besiegten. Sie ist die Institution zur Verfestigung der Niederlage. Wie kann sie denn souverän sein und ihre naturgemäßen Interessen vertreten? Sie besitzt nicht die Mittel dazu. Die Mittel zur effektiven Herrschaft sind ihr nicht gegeben worden. Ihre Grundordnung ist nicht aus den harten Anforderungen des Überlebenskampfes (Politik!) entstanden, sondern ein Gegenentwurf zu den harten Regeln des realen Überlebens. Diese Regeln sind auf dem Reißbrett der besatzungsmächte entstanden, um eine mögliche Entwicklung zu mehr souveränität zu erschweren oder gar unmöglich zu machen. Medienmacht, Militärmacht und Wirtschaftsabhängigkeit (von In- und Export) können von ihr nicht gesteuert werden. Sie ist im Ergebnis, trotz komplexer Strukturen, lediglich ein „Strohstaat“. Diejenigen, die in ihr die Elite darstellen, sind aus sich selbst heraus nicht lebensfähig.
    Die BRD und ihre Eliten hängen jeweils an duzenden von Spinnenweben, unfähig sich daraus zu befreien.

    Druck von unten, realer Druck, wird etwas bewegen. Dieser Druck wird die Widersprüche dieser realen BRD aufreißen. Widerspruch zwischen dem Anschein eines souveränen Staates und der Realität, nämlich der Handlungsunfähigkeit.

  38. Exmeyer

    Ein Mensch, der absichtlich aufhört zu essen und zu trinken, begeht Selbstmord. Essen, Trinken ist existenziell für den Menschen

    Ein Staat, der nicht seinen existenziellen Selbsterhalt nachgeht bringt sich selbst um. Geschieht es absichtlich handelt es sich um Selbstmord. Geschieht es unabsichtlich, ist es Unfähigkeit.

    Diese Unfähigkeit, die man in der BRD beobachten kann, seine Existenziellen Herausforderungen zu lösen, sind einserseit institutionell und strukturell begründet. Die Institutionen und ihre Grundordnung hemmen. Die BRD besitzt eine Gesinnungsgrundordnung (Art. 1 GG ff.), anstatt einer Verantwortungsordnung sich selbst gegenüber.

    Ihre Elite, in den halb-funktionellen/halb-destruktionistischen Insitutionen gewachsen, hat längst erkannt, daß sie nicht in der Lage sind, die reale Grundherausforderung, die Masseneinwanderung zu meistern. Sie konzentrieren sich in einem riesigen Medienspin: Die Manipulation des Staatsvolkes zu dessen Lasten. Von Zetsche bis Merkel, von Taz bis Sat1. Ein konzertiertes Großvorhaben zur Abmilderung der Volksreaktionen. Nur bei den völlig Hirnerweichten und Willenlosen hat das angeschlagen: Willkomenskultur. Jeder der entweder mit einem gesunden Bauchgefühl ausgestattet ist oder über einen kühlen Verstand verfügt, kann das zu erwartende Ergebnis dieser Einwanderung vorhersehen. Und auch die Wendung der BRD-Regierung gegen das „eigene“ Staatsvolk anstatt gegen die Bedrohung ist für viele bereits erkennbar. Sie hält diejenigen, die sie Ursache der Einwanderung sind und diese nach Kräften befördern, Springer Soros & Co. und deren Hintermänner für gefährlicher als die eigene Bevölkerung.

    Diese Einschätzung der BRD-Eliten dürfte im Ergebnis sogar richtig sein. Die kräfte hinter Springer und Soros stehen hinter dem ersten Weltkrieg, wie dem zweiten, sie stehen hinter der großen medialen Verunglimpfung Deutschlands und der Deutschen. Sie stehen hinter dem Ausverkauf nationaler Güter weltweit, inklusive nationaler, funktionaler Währungssysteme.
    Sie haben recht! Wenn schon deutlich besser und konsquenter auf das Überleben hin ausgerichtete Staatssysteme wie das 2. und 3. Reich schon gegen diese Feinde gescheitert sind, wie soll dann diese wenig funktionale und nicht auf das Überleben hin (Bundespräsident Herzog: „Schönwetterverfassung“) ausgerichtete BRD diesen Feinden trotzen?

    Diese offene Hinwendung der BRD-Regierung gegen das eigene Volk, ist die eigentliche Gefahr. Sie zeigt auf, daß die BRD nicht in ihrem eigenen Interesse handelt. Ganz im Unterschied zur Ungarischen Regierung. Deswegen ist die Regierung Orban Ziel der internationalistischen Eliten und Medien.

    Ungarn hat sich offen nach Rußland gewandt. Eine andere Chance hat auch die BRD nicht, wollte sie ihren Crash-Kurs aufgeben. Obwohl es deutliche Anzeichen dafür gab und noch gibt, daß man dazu snaft und vorsichtig geneigt schien, ist es offenkundig, daß man diesen Mut eines Orban nicht aufzubringen vermag. Ohne Mut wird man es aber nicht schaffen. Schon gar nicht, wenn man es sich mit den Staatstragenden nicht völlig verscherzen will.

    Persönliche Anmerkung:
    Staatstragend? Ich bin es nicht. Mehr!!! Meine Haltung ist mit „kalter Neutralität“ am besten beschrieben. Es ist die BRD die mit ihrer offenen Feindlichkeit ihrem Staatsvolkes gegenüber diese Haltung erst erzeugt hat. Wenn ich den „General-Spin“ der Willkommens-Unkultur betrachte, werde ich mit einem solchen Ekel erfüllt, daß die „kalte Neutralität“ kaum noch zu halten ist. Herr Zetsche, „zweites Wirtschaftswunder“ hat es dann geschafft, daß ich seit kurzem privat nur noch ausländische Fahrzeuge erwerbe; neben dem Immobilienbesitz, wohl der wichtigste Konsumfaktor in der BRD.
    Mir ist es mittlerweile klar, daß große Unternehmen in der BRD einen drastischen Anteil an den Ursachen haben.

    Im Übrigen, Herr Zetsche, war das „zweite Wirtschaftswunder“ das der frühen Jahre der BRD. ermöglicht durch einen Geist, der nicht durch die BRD geschaffen wurde. Sie hat ihn konsumiert. Das erste Wirtschaftswunder war übrigens in der Mitte der dreißiger Jahre. Lüge oder Unwissenheit, Herr Zetsche?

  39. Meier Pirmin

    @Korr. Es muss natürlich heissen: 500 Jahre Läuten (vom Papst 1454 angeordnet als Massnahme gegen die Islamisierung) wirken nachhaltiger, und sei es nur auf das kollektive Unbewusste, als 2 Wochen d e m a g o g i s c h e r Plakataufhang einer Partei oder einer Aktionsgruppe.

    Das Beispiel aus der historischen religiösen Volkskunde ist als Hinweis auf Langfristigkeit zu verstehen und gegen das kurzfristige Verlieren der Nerven, was auf keinen Fall zwar mit Verzicht auf die jeweils richtigen Aktivitäten zu verwechseln ist. Nachträglich bleibt in Sachen Grundlagenarbeit auf lange Sicht zu sagen: Die Rede von Papst Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, in Regensburg, wurde damals von vielen als Fehler, zumindest als taktischer Fehler, eingestuft, eingedenk dass dann im Raum Mittlerer Osten christliche Klosterfrauen massakriert wurden. Es war aber langfristig und strategisch wohl einer der drei bis fünf bedeutendsten Auftritte des Papstes. Dessen intellektuelles Format wurde leider nicht von entsprechender Führungs- und Handlungsfähigkeit adäquat begleitet.

  40. donna_alta

    @Hajo Blaschke
    Das Lied habe ich immer sehr gemocht und ich hatte jetzt auch sofort die Melodie parat! Die Schönheit des Textes wird jetzt erst spürbar. Er tut der Seele gut.
    Danke dafür!

  41. Karl Franken

    @Meier Pirmin

    Daß Sie Lehrer sind, das ist unschwer zu bemerken…
    Aber bitte schaun`Sie sich mal die Überschrift des Artikels`an:
    ‚Widerstandsschritte‘, nicht ‚Reichsgeschichte‘.

    Wenn ich jetzt Lehrer wäre, würd ich glatt sagen:
    ‚Thema verfehlt. Sechs. Setzen!‘

    Grenzhelfer.in: Eine phantastische Idee, graphisch sehr gut umgesetzt.
    Chapeau!

    Wir sollten uns den Kopf darüber zerbrechen, wie wir weiter unsere allgemeine Netzpräsenz erhöhen können und wie es möglich ist, über Google-Suchbegriffe die User direkt auf diese oppositionellen Seiten zu führen… Ranking.

    Welche Themen werden in der Krise besonders wichtig sein?
    Können wir zu diesen Themen Netzseiten generieren, die wiederum auf ‚Alternativmedien‘, d.h. unabhängige Informationsquellen verweisen? Das Problem ist: Wir führen immer noch ein Nischendasein, wenn wir dies überwinden können, dann wären wir massenkompatiblel. Wenn diese Massenkompatibilität auch gerade bei der Sezession nie das Ziel war, so muß jetzt dennoch umgedacht werden, so denke ich.

    Nochmals den obigen Faden aufnehmend:

    Themen könnten z.B. sein:

    -Survival: ‚wie überlebt ich, wenn die gewohnten Strukturen zusammenbrechen?‘

    - Neue Formen menschlichen Zusammenlebens: ‚Die neuen Kommunen‘

    - Auswanderung: ‚Wo ist es sicher‘?

    - Sichere Kapitalanlagen: ‚Ackerfläche statt Audi‘

    - Verteidigung/Wehrtechnik: ‚Wie erhöhe ich auf meine Verteidigungsfähigkeit?‘

    …dies soll jetzt einfach einmal ein Beispiel sein, welche Themen in Zukunft für den Bürger von zentraler Bedeutung sein könnten. Das kurzfristige Ziel sollte es sein, möglichst hohe Aufrufs-/Besuchszahlen zu bekommen und diese Seiten weiterführend zu verlinken zu:

    -Alternative Informationsquellen
    -konkrete Aktionen des Widerstands, z.B. Verweise auf Veranstaltungen, Demos usw.
    - Lokale Widerstandsgruppen, Anlaufpunkte in Fällen der konkreten Not

    Klingt jetzt alles vielleicht etwas diffus, ich möchte hier nur das Muster aufzeichnen.

    Alle gewaltfreien Formen des Widerstandes müssen zum Ziel haben, die Schweigespirale der MSM zu durchbrechen und die noch trägen Massen zu mobilisieren. Wir brauchen jetzt auch Quantität!
    Die Menschen müssen in die Lage versetzt werden, an unmanipulierte Informationen zu kommen und dabei gleichzeitig erkennen können, daß sie nicht alleine sind und das sich Widerstand lohnt.

    Informieren-motivieren-mobilisieren-Aktion!

  42. Schildmaid

    „etiam si omnes, ego non“

    Dies gilt um so mehr in der heutigen Zeit !!

    Den Irsinn nicht unterstützen. Den Eigenen Verstand einschalten und auf seinen Bauch hören. Dem Mainstream nicht folgen.

    Wir hoffen auf viele und gute Aktionen in nächster Zeit. Durch die Identitären auf jeden Fall ! Jedoch auch durch die Ü-30-Jährigen aus der Mitte des Volkes.

    Haben noch ca. 23 Meter Wildzaun übrig aus unserer Grundstücksumzäunung ! Für einen symbolischen Grenzschutz !

    Wir finden einen Platz…….

  43. Heinz Obst

    ISS 2015 | 2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung in München 2015

    http://iss2015.eu/

    Deren Selbstdarstellung lies sich folgendermaßen:

    Vom 16. bis 18. Oktober 2015 findet die 2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS) in der Kongreßhalle der Münchner Kammerspiele zeitgleich mit dem Open Border Kongress (Munich Welcome Theatre) statt. Die ISS 2015 präsentiert sich erneut als DIE relevante Fachtagung der weltweit agierenden Fluchthilfe-Unternehmen. Wichtigstes Tagungsziel 2015 ist die Image-Aufwertung sowie die damit einhergehende Neubewertung der Dienstleistungen Schleppen und Schleusen.

    Auf MMNEWS heißt es dazu:

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/54151-eu-schlepper

    EU sponsert Schlepper- und Schleusertagung in München

    23.09.2015

    Was zunächst aussieht wie Satire ist tatsächlich ernst gemeint. Im Oktober findet in München die „Internationale Schlepper & Schleusertagung“ statt. Gefördert u.a. von der EU, dem Goethe Institut und einigen anderen namhaften Institutionen.

    Dies ist keine Satire. Ausgerechnet die Münchener Kammerspiele (Medienpartner) präsentiert die „ISS“: die „Internationale Schlepper & Schleusertagung“.

    Gefördert wird die fragwürdige Veranstaltung u.a. von:

    Europäische Union, Goethe Institut, Kurt Eisner Verein, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Paul Grüninger Stiftung, Rosa Luxemburg Stiftung, Pro Asyl

  44. Meier Pirmin

    et si omnes ego non scheint ein Wahlspruch der heiligen Franziska von Chantal gewesen zu sein, geistige Weggefährtin und Briefpartnerin von Franz von Sales, Patron der Journalisten, Bischof von Annecy-Genf und hervorragender spiritueller und pädagogischer Autor, dem selbst Rousseau seine Anerkennung nicht versagte. Ich zitierte den Wahlspruch im Jahre 2000 bei einem Anlass der Stftung für abendländische Ethik und Kultur. Der Spruch kommt auch in der Erzählung von Reinhold Schneider vor: Der Abschied der Frau von Chantal. Wenn ich mich richtig erinnere. Es ist also ein im höchsten Grade katholisches Bekenntnis, wiewohl gerade dies nicht zu passen scheint, von wegen des Nonkonforrmismus. Man kann sich wohl darauf verlassen, dass man sich mit dieser Devise keine Einladung in katholische Bildungshäuser erarbeitet, die leider über alle Jahrzehnte sehr stark zeitgeisthörig gewesen zu sein scheinen und es noch immer sind.

  45. FFlecken

    Vorbildliche Aktion! Kultur der Grenzen gegen den Großen Austausch!
    Ohne Grenzen kein Staat und somit kein Schutz- kein Eigenes. Jeder Organismus braucht zu seiner Existenz die begrenzende Komponente. Überhaupt scheint mit die Propaganda und Kultur der Grenzenlosigkeit ein Hauptübel unserer Zeit zu sein, welches sich durch sämtliche Politikfelder zieht. Im Kern ist dies eine lebensfeindliche Haltung und gehört somit den Sphären des großen Chaos an.

  46. Albi aus Amerika

    @Karl Franken, jetzt versuche ich schon minutenlang, einen Absatz aus Ihrem klugen Kommentar zu pasten (weiß nicht, wie copy+paste auf Deutsch heißt), gelingt mir nicht am Tablet.

    Wie die Netzpräsenz erhöhen? Auffindbarkeit?

    Auch auf die Gefahr hin, daß jetzt vielleicht einige (Ältere?) die Nase rümpfen, ich finde, es wäre wichtig, in Suchmaschinen zu erscheinen und auch über Kommentare weiterverbreitet zu werden. Kleines Beispiel, ich habe vor circa einem halben Jahr durch eine Randbemerkung in einem Leserkommentar der JF von der Existenz der Sezession erfahren. Ja, so geht das! Vieles kann man nicht einfach sooo finden, man muß es gesagt bekommen, darauf hingewiesen werden!

    Hier ein paar Vorschläge von mir:

    man könnte die hier erschienenen Artikel teilbar (sharable) machen. Also so, daß jeder Leser mit einem Twitteraccount den Artikel selbst an seine angeschlossenen Leser (follower) weiterempfehlen kann. Wir kennen das Prinzip ja von Youtube oder Google+, da kann man mit einem Klick etwas weitergeben und dabei auch gleichzeitig noch etwas dazuschreiben.

    Ich weiß, das die Sezession ein Twitteraccount hat, und es werden auch erschienene Artikel verlinkt. Aber das sehen doch nur die, die es sowieso schon wissen und kennen, bzw die follower des accounts. (Tut mir leid, ich kenne die deutschen Ausdrücke dafür nicht) Wenn jetzt aber jeder von uns solche Artikel weiterleiten könnte an seine eigene „Folgschaft“, dann würden viel, viel mehr Leute erreicht.

    Ich persönlich bin viel online unterwegs und habe auch ein account by Instagram. Da stellt man Bilder ein, und die versetzt man dann mit Suchbegriffen, hashtags, Schlüsselwörtern, keywords. Jeder auf der ganzen Welt kann das sehen und finden. Das alles kostet überhaupt nichts. Naja, ok, es kostet Zeit, aber kein Geld. Man müßte vielleicht einen Weg finden, zu jedem wichtigen Artikel ein aussagekräftiges Bild zu machen (erschaffen), und im Text dazu kann man dann den Verweis (link) auf den Artikel bringen. Angenommen, Leute müßten nur nach Wörtern wie „Umvolkung“, „Volksverräter“ oder „Pegida“ suchen und würden dann auf die Sezession oder auch andere Neue Medien geleitet, dann hätte man doch eine weitere Verbreitung. Und jeder, der das sieht, kann es auch selbst weiterverbreiten.

    Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke, denn ich kenne ja niemanden persönlich hier und kann nicht abschätzen, inwieweit ein solcher Versuch überhaupt beurteilt wird. Wer nicht auf solchen share media unterwegs ist, findet das vielleicht albern. Aber laßt es mich sagen: der Feind hat accounts en masse in allen diesen Medien! Die nutzen das, leider mit Erfolg!

    Vor diesem Hintergrund finde ich es großartig, daß jetzt die Grenhelfer.in aufgekommen ist, und ja, ich stimme GK vollumfänglich zu, daß es wirklich klug ist, sich im Stil am furchtbaren Original zu orientieren. Genau das bewirkt nämlich den „Moment mal“ Effekt bei Leuten, die vielleicht den kleinen Stupser brauchen, um aufzuwachen. Nun muß diese Bewegung bloß noch irgendwie nach Deutschland rüberwachsen…

    Irgendjemand hat oben gefragt, wo denn der Spendenknopf sei. Ich habe die Option „spenden“ auf der Seite im Menu gefunden. Man kann sie also auch finanziell unterstützen.

  47. H. M. Richter

    @ Hajo Blaschke
    „Es gab in Mitteldeutschland ein wunderschönes Kinderlied“

    Nahezu alle in der DDR Aufgewachsenen, heute vierzig- bis sechzig Jahre alten, haben Lieder wie dieses auf irgendeine Weise verinnerlicht.

    https://www.youtube.com/watch?v=x3BXXSzA2oQ

    Das wirkt nach.

    Ich bin davon überzeugt, daß darin einer der vielen Mosaiksteine liegt, warum heute gerade in Mitteldeutschland ein deutlich größeres Bedürfnis besteht, die Heimat – und damit auch Deutschland – zu erhalten und, wenn notwendig, zu schützen.

  48. Waldgänger aus Schwaben

    Das deutsche Volk verführt zu haben, ihm erst nach dem Mund geredet zu haben um dann auf dem Gipfel der Macht Willkürherrscher zu werden, wurde auch über den größten Autobahnbauer aller Zeiten gesagt.

    Die Antithese dazu ist, dass beide jeweils Vollstrecker des allgemeinen Willens sind.

    Der von Rumpelstilzschen erwähnte Kommentar in der Junge Freiheit geht bei Merkel in diese Richtung

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/der-neue-groessenwahn/

    Nun denn. Wahrscheinich stimmt beides. Geschichte ist immer ein komplexes Geschehen.
    Wichtiger und interessanter finde ich die Frage, warum es gerade in Deutschland so wenig Widerstand gibt.

    Um uns herum erstarken rechte Parteien, FPÖ bei 33%. Ebenso SVP, FN, Dänmark, Schweden, Finnland, usw.
    Bei uns überstiegt die einzige Alternative gerade mühsam die 5% Hürde.

    Dies und die geamteuropäische Entwicklung macht mich hoffen.

  49. Sakksa

    Guten Morgen ! Vielen Dank für den Artikel, dem ich meinen kleinen, aber ganz persönlichen Widerstandsschritt beifügen möchte : dem des Guerillapostens in den Foren der s.g. Leitmedien. Macht Spaß, kostet nichts, erreicht den noch zögerlichen Leser und verunsichert ( wie ich zumindest annehme ) den Gegner. Zudem wird der Beitrag immer freigeschaltet. Wie geht das ?

    1. Man wähle ein polarisierendes Thema. Klar: Die Asylthematik steht ganz oben

    2. Man wähle als Nick einen typischen deutschen Modenamen aus dem grünbürgerlichen Lager. Hier wissen, wir, welche das sind.

    3. Man vertrete die Gegnermeinung IN EXTREMO. Ganz wichtig : Auf keinen Fall sachlich argumentieren, sondern ausschließlich auf Gefühlsbasis. Es soll triefen. Unbedingt Rechtschreibfehler einbauen
    ( nicht zu viele ).

    4. Aus der voran gegangenen Meinung einen Schluss ableiten, der
    a) in sich widersinnig ist und ( ganz wichtig )
    b) auch das eigene linke Lager bluten lassen würde und meist nicht einmal dort Unterstützung hat ( in der Asylkatastrophe z.B. die Forderung nach Enteignung ).

    Die Kunst dabei ist, nicht völlig zu übertreiben und dabei dennoch den Gegner mit überzogener Position so zu karikieren, dass sich dabei selbst die grüne Lehrerin an die Stirn klatscht.

    Macht großen Spaß !

  50. Arminius Arndt

    Leute,

    die Luft aus Merkels BRD ist sehr bald raus. Das, was jetzt als „VW-Krise“ durch die Medien geistert, wird schwerste Folgen für die Realwirtschaft in Deutschland haben, auch wenn sich das alles medial zur Zeit eher sehr abstrakt darstellt. Mit jedem nicht verkauften Auto ist ein Rattenschwanz an Arbeitsplätzen betroffen, nicht nur direkt beim Hersteller, sondern auch bei Zulieferern, Dienstleistern, Konsum etc.. Anders als Mutti kann die Realwirtschaft nicht unbegrenzt Geld drucken und bei Hilfspaketen für die deutsche Wirtschaft werden wir sehen, wie gut dann auf einmal die EU funktionieren kann …

    Deutschland und German engineering soll zerstört werden und mittlerweile wird eine Breitseite auf dieses Land nach der anderen abgeschossen. Die Flut ist nur eine davon. Als gut domestizierter Vasall und Sklave, der immer dachte, unter dem Schutz des Prinzips „Die Kuh die man melken will, soll man nicht schlachten“ zu stehen, frage mich aber so langsam, woher dieser Vernichtungswille gegen Deutschland kommt und da fällt mir leider nur wenig ein und das, was mir dazu einfällt, schreibe ich lieber nicht öffentlich, um hier auch die entsprechenden „Freischalter“ der Beiträge nicht zu sehr zu belasten, ob der Beitrag veröffentlicht wird oder nicht.

    Zusammengefasst: Die rein steuerfinanzierte Einwanderungswelle plus wirtschaftliches Schlingern und alles wird zusammenbrechen wie ein Kartenhaus. Zieht Euch warm an. Ich erwarte als nächsten Schritt eine Zinserhöhung durch die USA und dann, wenn auf einmal für Schulden wieder Zinsen verlangt werden uns sei es auch nur marginal mehr als jetzt, ist es aus. Dennoch kein Grund, auf die Teilnahme an Demonstrationen, etc. zu verzichten.

  51. Waldgänger

    Der von Merkel und Konsorten begangene Hochverrat am eigenen Land und Volk, ja auch an „Europa“ (in seiner klassischen kulturgeschichtlichen Dimension) ist nicht nur im Rahmen der jüngeren Geschichte beispiellos.

    Die Kampferklärung der Machthaber – vielleicht gar noch Kriegserklärung – an an das eigene Volk, das eigene Land – das hat´s in der Geschichte noch nicht oft gegeben.
    Da fallen einem allenfalls noch gedungene Kolonialtruppen im Dienste ihrer Herren ein. Denk ich mal so.
    Aber wahrscheinlich hatten selbst deren eingeborene Offiziere mitunter noch mehr Ehre und verweigerten sich wo es ging.

    Palm („Deutschland in seiner tiefen Erniedrigung“, 1806) würde sich im Grabe umdrehen.

    Welche Schande!
    Welches Elend!

  52. Carl Sand

    @Rumpelstilzchen

    Grandios kann ich den Text von Hinz nun wirklich nicht finden.

    Hinz schreibt:

    „Da die Annahme absurd ist, daß die Bundeskanzlerin, die nach wie vor von einer überwältigenden Mehrheit frei gewählter Abgeordneter getragen wird, das Land vorsätzlich zerstört, also Landesverrat begeht, und wissentlich die Lunte an den Kontinent legt, muß man nach der Handlungslogik fragen, in der sie gefangen ist“.

    Absurd ist, davon auszugehen, dass das Regime und seine Herren nicht ganz genau wüssten, was sie tun.

    Schlicht absurd.

    Es handelt es sich vielmehr um ein Beispiel dafür, wie eng und intellektuell unredlich inzwischen die Bedingungen in Stein’s nach wie vor luckeistischer „Jungen“ „Freiheit“ inzwischen geworden sind.

    Die Bedingungen dort scheinen selbst bei den letzten Edelfähigkeiten wie Hinz und Paulwitz, die ich bisherr als letzte noch schätzen konnte, den Charakter des noch schreibbaren oder die Analysefähigkeit verbogen zu haben.

    Ich will keiner Radikalität um der Radikalität das Wort reden. Radikal ist, was passiert. In meiner Wortwahl „Diktatur“ und „Ausrottung unseres Volkes“ bin ich hier hart angegriffen worden.

    Es ist entsetzlich, recht behalten zu haben.

  53. Der Gutmensch

    Mein liebes Rumpelstilzchen,

    an Thorsten Hinz´ Stelle wäre ich dann doch etwas vorsichtiger damit, über das Wissen anderer zu spekulieren.

    Vor Monaten habe ich hier gemutmaßt, die Refugee-Aktion gälte der innnenpolitischen „Schranzenkontrolle“; also in der Konsequenz dem Zerschlagen einer neuen Immobilienblase. Nun ist es eingetreten: In Berlin wird beschlagnahmt und der Anspruch auf Miete enteignet; die Entschädigungen werden schlicht nicht ausgezahlt und sodann im Rahmen einer Haushaltssperre zum Verschwinden gebracht; das kennen wir hier schon. Wen betrifft diese Maßnahme? Nicht die seit einigen Generationen Einheimischen, soviel darf ich Ihnen verraten! Es ist zuviel verlangt, dass ich noch drüber betrübt sein soll, dass die gewinnsüchtigen Nichteinheimischen sämtlicher Nationalitäten (Griechen, Spanier – die halbe Welt hat sich hier eingekauft, während das deutsche Median-Haushalts-Vermögen kräftig schrumpfte) nun mit „Nochmehrnichteinheimischen“ in ihren schicken Wohnungen (die sie leerstehen lassen, um die Mieten weiter zu erhöhen) zwangskonfrontiert werden.

    Und „innere Sicherheit“ sowie „Rechtsschutz gegen Gewalt von Nichtzudiskriminierenden“ sind den importierten „Berliner“ Beamten aus den alten Bundesländern lange schon ein Fremdwort; außer in bestimmten Nachbarschaften mit dem privaten Wachschutz!

    Diese schlimme Situation hat bislang kaum jemanden interessiert (selbst als hier eine Hochschwangere massakriert wurde) – und ich habe null Veranlassung zu der Annahme, dass sich das ohne geändert hätte (das betroffene Mädchen stammte ja auch nicht aus Mitte, sondern aus dem Plattenbau), ohne dass man eine bestimmte Schicht mal aus ihrer Komfortzone treibt.

    Weil das aber für diesen bescheidenen Zweck aber doch ein etwas starkes Mittel erscheint, ging eine weitere Mutmaßung meinerseits vor ungefähr einem halben Jahr in Richtung EU-Kontrolle. Man möge das Asylthema doch europäisch lösen; am besten mit Quoten, um unsere liebenswerten und uns unausgesetzt mit Vertragsverletzungsverfahren überziehenden Nachbarn (gerade ist eines wegen Feinstaub anhängig – da müsste es doch beim Naivsten mal ordentlich klingeln??) bitte zu der ihnen angemessenen Räson zu bringen ging meine Rede (und meine Quoten hätten sich auch eiskalt an den Sitzen im EU-Parlament orientiert; ich wäre also um einiges niederträchtiger vorgegangen als de Maiziére). Ist schließlich auch geschehen. Dennoch (trotz des gemäßigten Vorgehens unseres Innenministers) gab es tatsächlich Deutsche, die sich auch noch mit unseren europäischen Nachbarn solidarisiert haben! Manche hören einfach den Schuß nicht. Mal von der lange fälligen Strafaktion abgesehen: Nun bin ich zwar kein Österreicher, aber meine Solidarität mit Tchechien hält sich in engen Grenzen. Da wären noch die Benés-Dekrete; die blockieren mein „Vertrauen“! Und als Berlin/ Brandenburger, der noch dazu eine Vertriebene kennt, kann ich mich mit den Demonstrationen der Polen über die Quote von schreckenerregenden 7000 Ausländern ebenfalls nicht für fünf Pfennig befreunden, sondern gönne ihnen vielmehr einen möglichst schmerzhaften Generalstreik wie zu schönsten Solidarnosc-Zeiten als Antwort auf diese vergleichsweise winzige Zumutung. Aber wie gesagt: Wer hat denn schon unter der grassierenden Grenzkriminalität gelitten (außer Dieter Stein, dem sein Osteuropaschalter auch nichts half)! Schengen galt doch den meisten Deutschen die längste Zeit als superduper; dass die Mecklenburger, die Brandenburger und die Sachsen die Dekadenz auszubaden hatten, ging den anderen Deutschen schlicht am Allerwertesten vorbei (schließlich wurde auch das Schwarzgeldschmuggeln dadurch auch deutlich erleichtert, hehe)!

    Was das große Bild angeht, so sehe ich nicht genug. Aber selbst Putin scheint seinen nicht unerheblichen Groll gegen die Moslems derzeit zu bezähmen; das muss wohl damit zusammenhängen, dass der Zugang zu den Ölquellen in gewissen Gebieten noch nicht abschließend geregelt ist? Die Glücksritter könnten also demnächst tatsächlich heimatlos werden; da will man sie wohl nicht zusätzlich frustrieren. Die Frage lautet, ob und inwieweit deren zukünftiges Leid eigentlich unser Problem sein soll. Das kann ich nicht beantworten und es darf nicht dazu führen, dass wir unsere Heimat auch noch verlieren; davon ist ja schon nicht mehr viel da und damit wäre auch niemandem geholfen.

    Aber wie man das nun zuwege bringt und wie man diese widerstreitenden Interessen unter einen Hut bringt – darüber habe ich noch gar nichts Nennenswertes gelesen. Auch nicht von Thorsten Hinz. Dabei wäre eine objektive Analyse der Situation Deutschlands (unter Beachtung der Außenpolitik) deutlich aufschlussreicher (selbst wenn wohl viele Fragen offenblieben) als küchenpsychologische Spekulationen über mögliche individuelle Antriebskräfte der Kanzlerin.

    Und damit zurück in die Warteposition,

    der Gutmensch.

  54. Waldgänger

    Nachtrag zum erwähnten Buch („Deutschland in seiner …“ weswegen Palm 1806 erschossen wurde.

    Irrtümlich hatte ich angenommen, es hieße „in seiner tiefsten Erniedrigung“, aber auch im Original heißt es nur „in seiner tiefen Erniedrigung“.

    Da hat der Autor – Palm war es übrigens nicht, er war nur der standhafte Verleger, der seinen Freund, wahrscheinlich den ehemaligen Pfarrer Philipp Christian Yelin) nicht verriet – noch Raum gelassen für spätere Steigerungen.

    Hier der Originaltext:
    https://books.google.de/books?id=Y0O7AAAAIAAJ&pg=PA47&lpg=PA47&dq=Deutschland+in+seiner+tiefen+Erniedrigung&source=bl&ots=QF2Afdzjpr&sig=oHYkTb7hOwHjK90Q8QPE2v-TXc4&hl=de&sa=X&ved=0CGkQ6AEwEGoVChMIwOW-oPSWyAIVQZYsCh2qJgB0#v=onepage&q=Deutschland%20in%20seiner%20tiefen%20Erniedrigung&f=false

  55. Andreas Walter

    Die Politiker wissen also sehr wohl bereits, was sie mit ihren Fehlentscheidungen in Kauf nehmen und uns trotzdem zumuten:

    http://www.dienews.de/details/fluechtlingskrise_warnungen_vor_angriffen_auf_christen.html

    600 Maschinengewehre des neuen Typs MG4 als „Einsatzbedingter Sofortbedarf“, weil sie gerade zu haben sind? Ohne Bedarfsprüfung?

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-kauft-gewehre-ohne-bedarf-zu-pruefen-13825928.html

  56. Eckesachs

    @Nemo Obligatur

    ,,Aber am Arbeitsplatz, im Verein, im Freundeskreis muss man sich heutzutage und hierzulande langsam vortasten. “

    Wenn Sie sich bei Ihren Freunden ,,langsam vortasten“ müssen, dann haben Sie keine.

    Zumindest können Sie jetzt prüfen, wie fest diese Freundschaften sind und das sollten Sie unbedingt tun: wir leben in einer Zeit des Wandels. Besser, Sie stellen jetzt fest, wer mit Ihnen ist.

  57. Monika

    Widerstandsschritte 1 bis unendlich…
    Ein Leserkommentar im SpOn 27.9.15 zum Beitrag, dass 100.000 Afghanen auswandern wollen:
    Unter der Überschrift
    Die Menschen der Mitte müssen auf die Straße gehen
    schreibt Nele:

    Ich wählte meist eher „Links“, gehörte noch nie einer rechten Gruppierung an und würde mich diesen Leuten auch bei Protestkundgebungen niemals anschließen, egal wie sehr mit der momentanen Politik nicht einverstanden bin. Trotzdem finde ich ist es an der Zeit, dass die sogenannten „Bürger der Mitte“ auf die Straße gehen, ihren Unmut über die aktuellen Geschehnisse sichtbar machen, bevor dieses Chaos noch schlimm endet. Frau Merkel wollte der Welt ein freundliches Gesicht zeigen, was nach den diversen Anschlägen verständlich war. Doch nachdem der Zustrom unkontrollierbar wurde, hätte sie zurückrudern müssen, statt sich hinzustellen und zu sagen „Wenn das in unserem Land nicht erlaubt ist, dann ist das nicht mehr meine Heimat“. Millionen Menschen einfach ins Land zu lassen, nur damit wir in aller Welt nicht weiter als Nazis beschimpft werden war falsch und hat auch nichts mit humanitärer Hilfe zu tun. Dieser unüberlegte Schritt war weder mit den Landesregierungen abgesprochen, noch hatte sie einen Wählerauftrag. Ich fühle mich wie in einer Diktatur. Mir wird ein „Wir schaffen das“ aufgedrängt ohne, dass ich entscheiden konnte, ob ich das so überhaupt möchte. Ich bin dafür Asylsuchende aufzunehmen, aber vorher müssen die Strukturen stimmen und das ist in unserem Land keinesfalls so. Berichte über Probleme, die es durch die großen kulturellen Unterschiede gibt, tauchen „plötzlich“ überall auf. Ich frage mich nur, wie hässlich wird das Gesicht Deutschlands erst werden, wenn wir diese Probleme nicht in den Griff bekommen?

  58. Volker Spielmann

    Der erhöhte Zuspruch für die österreichische Freiheitspartei ist ein gutes Zeichen

    Im Herzogtum Österreich geraten die Dinge, im Zuge der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung, nun ein wenig ins Rollen, zumindest hat die dortige Freiheitspartei ihren Stimmanteil von mäßigen 15% auf stolze 30% steigern können. Die österreichische Freiheitspartei wurde ja bekanntlich vom EU-Moloch höchstselbst für rechtschaffen erklärt und versucht auch ein wenig dem gerecht zu werden. So bezeichnet ihr Führer Heinz-Christian die Scheinflüchtlingsschwemme richtig als Völkerwanderung und verspricht den Bewohnern des Herzogtums Österreich, daß er zu deren Abwehr einen Grenzzaun errichten werde – man merkt es: Damit nimmt die Freiheitspartei für sich in Anspruch ebenso rechtschaffen zu sein wie die ungarische Regierung, deren Held Viktor Urban sich gerade als einziger in Europa gegen die Völkerwanderung zur Wehr setzt. Jetzt müssen nur noch mindestens 50% der Bewohner des Herzogtums Österreich die Freiheitspartei wählen und schon ist der Einfall der Fremdlinge abgewehrt.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  59. Hartwig

    @ Karl Franken

    Einige der von Ihnen in den Raum gestellten Themen werden von SiN-Autor Thomas Schmidt auf dessen Seite ernstfall.org sehr ernsthaft diskutiert.
    Leider ist die Seite seit ein paar Wochen ohne Account nicht mehr erreichbar.
    (Vielleicht kann Schmidt dazu ein kurzes Statement liefern.)

  60. Meier Pirmin

    @An Volker Spielmann, Romat, Karl Franken. Ja, wir wollen beim Thema bleiben. Das E r z h e r z o g t u m Österreich ob der Enns hat heute erdrutschmässig gewählt, besser bekannt unter dem Namen Oberösterreich, wiewohl der Wähleranteil von 30,3 Prozent der Oppositionspartei, interessanterweise etwa der Wähleranteil der Schweizerischen Volkspartei in der Deutschschweiz, zum Regieren nicht reichen wird. Aber der gewaltige Sprung nach vorn ist immerhin wohl das, was Sie einen Widerstandsschritt nennen würden, was im Gegensatz zu den Diskussionen um den angeblich vom Thema wegführenden Reichsbegriff nun wirklich hierher passt.

    Was mir zwar nicht passt an der FPÖ ist ihr Rechtskeynesianismus, unweit vom rechten Koalitionspartner von Tsipras in Griechenland und vom Front National. Die Hauptsache ist aber ohne Wenn und Aber das deutliche Zeichen des Wählers. Ich nehme an, Sie freuen sich besonders über dieses Resultat. Warum eigentlich ist die AfD um Welten von diesem Potential entfernt? Ich glaube nicht mal deswegen, weil sie gemässigter auftritt. Man müsste dies aber genauer analysieren, was ich Ihnen zutraue.

    Mein Wunsch noch, Herr Volker Spielmann, zu Ehren des heutigen Tages. Gehen Sie bei Österreich wenigstens nicht unter die Bezeichnung Erzherzogtum! Was die Erzherzoge zum heutigen Wahlresultat gesagt hätten oder sagen würden, weiss ich natürlich nicht. Mutmasslich blieben sie misstrauisch. Das Wahlresultat ist aber unzweifelhaft ein Widerstandsschritt im Sinne der vorgegeben Debatte.

  61. Eckesachs

    @Karl Franken

    Ich möchte Ihnen (und allen anderen, die an, ich nenne es mal ,,Vorsorge,“ interessiert sind), das Buch ,,Patriots“ von James Wesley Rawles empfehlen.

    Eine sehr genaue Anleitung in Romanform.

  62. Meier Pirmin

    @Carl Sand. Ach, ihr Nickname Carl Sand. Ich sah eine Locke des echten Carl Sand im Museum in Wunsiedel, dort, wo man des grossen Jean Paul Friedrich Richter gedenkt. Natürlich hat das mit der von Ihnen beschworenen und wieder distanzierten Radikalität zu tun. Ob man recht habe oder nicht, recht bekomme oder nicht, sieht man jeweils trotz allem noch v i e l s p ä t er als eben jetzt.

  63. Rumpelstilzchen

    In wikipedia über die Konferenz von Evian 1938:

    Ursprünglich war nur daran gedacht, die Situation der aus Deutschland auswandernden Juden zu regeln. Schnell erkannten aber insbesondere nationalistische und antisemitische Vertreter osteuropäischer Staaten die Gelegenheit, auf ihr jeweiliges „Judenproblem” hinzuweisen. Damit standen die möglichen Zielländer vor der Perspektive, nicht mehr lediglich 500.000 deutsche jüdische Flüchtlinge, sondern möglicherweise zusätzlich mehrere Millionen Juden aus Osteuropa aufnehmen zu sollen. Der anfängliche humanitäre Impuls geriet so in den Hintergrund, und „Juden” wurden nunmehr weitgehend als „Problem” betrachtet. Nachteilig wirkte sich für die jüdischen Flüchtlinge außerdem aus, dass keiner der führenden Vertreter der Zionistischen Weltorganisation anwesend war; dies lag offenbar darin begründet, dass man von der Konferenz die Anerkennung der britischen Einreisebeschränkungen für Palästina befürchtete.

    Bald wurde klar, dass sich die Aufnahmebereitschaft der meisten Länder in engen Grenzen hielt. So erklärten mehrere Konferenzteilnehmer, ihr Land sei grundsätzlich kein Einwanderungsland, andere wiesen darauf hin, dass sie lediglich den Transit von jüdischen Flüchtlingen zulassen könnten; im Übrigen würde eine weitere Zuwanderung lediglich dem Antisemitismus weiteren Auftrieb geben. Die Vereinigten Staaten hielten an ihrer Quote von jährlich 27.370 Einwanderern aus Deutschland und Österreich fest[1].

    Zwar gab es diverse Pläne zur Ansiedlung jüdischer Siedler, so im von der Sowjetunion eingerichteten Autonomen Gebiet Birobidschan oder in der portugiesischen Kolonie Angola. Eine unautorisierte Zeitungsmeldung aus Südafrika nannte Madagaskar als mögliche Zufluchtstätte. Tatsächlich waren diese Projekte, die darauf abzielten, die jüdischen Flüchtlinge möglichst weit aus dem Blickfeld der Industriestaaten abzuschieben, kaum praktikabel. Der Versuch des Diktators der Dominikanischen Republik Rafael Trujillo, auf der Konferenz durch seinen Bruder vertreten, sich dadurch zu profilieren, dass sein Land die Einwanderung von 100.000 Juden zugestand (siehe Sosúa), reiht sich in diese Projekte wegen seiner in Frage gestellten Motive ein: Man warf ihm vor, er wolle dadurch von seiner Terrorherrschaft ablenken; außerdem würden rassistische Motive hinter der Entscheidung stehen, da es Trujillo darum gehe, das „weiße” Element in seinem Land durch die Einwanderung zu stärken (tatsächlich gelangten lediglich 600 Juden in die Dominikanische Republik). 15.000 Juden retteten sich nach China, ehe auch dieses Land seine Türen vor den Juden verschloss.

    Letztlich war das einzige konkrete Ergebnis die Gründung des Intergovernmental Committee on Refugees, auch Comité d’Évian genannt, das künftig in Kooperation mit Deutschland die Modalitäten der deutschen jüdischen Auswanderung regeln sollte. Dessen Erfolge hielten sich wegen der Weigerung der Völkergemeinschaft, deutsche Juden im Rahmen konkreter neuer Kontingente aufzunehmen, in engen Grenzen. Zudem wurden bereits im nächsten Jahr durch den Kriegsausbruch die Auswanderungsmöglichkeiten erneut drastisch eingeschränkt.

  64. @ Eckesachs

    Danke Ihnen für den Hinweis, werde mir das mal anschauen und ggf. zulegen.
    Gleichzeitig erlaube ich mir, ebenfalls eine Literaturempfehlung auszusprechen (allerdings handelt es sich dabei nicht um Belletristik):
    Major Dach: ‚Der totale Widerstand‘

  65. Nach dem letzten Zombiefilm mit den altbekannten Darstellern im Großen Kino erwuchs die fürchterliche Vorstellung, solch eine Invasion durch Seelen- und Heimatlose könnte auch im realen Leben stattfinden. Das aber wäre auch der Stoff, aus welchem (Film-)Legenden gestrickt werden und Helden erstehen: Es wird immer einige Wenige geben, welche sich der geilen Masse entgegenstellen, die sich als Felsen in der Brandung, als furchtlose Heroen über den drohenden Untergang erheben, auf dem Eigenen in einer wildgewordenen Welt verharren und den verstreuten Anderen Hoffnung geben.

    https://www.youtube.com/watch?v=FxaE1HOwako

  66. Paule

    Hallo Herr Kubitschek,
    danke für „Viel wichtiger ist das Sprechen über die ersten Widerstandsschritte“.
    Trotzdem oder besser deshalb.
    Kevin und Chantal würden sagen: „Ich hab da Probleme. Warum ist der große Austausch schlecht? Wo kann ich denn da googeln? Aber nicht so viel!“
    Emma und Jakob würden fragen: Aber da sperren wir sie doch aus, warum denn das, das ist ja voll uncool? Aber muß schnell gehn…
    Also wo steht es: 10 Punkte was ist unser (deutsches) Eigen? Und wo stehen 10 Punkte warum ist der große Austausch schlecht?

    Wir brauchen Kevin, Emma, Chantale und Jakob wenn wir Erfolg haben wollen.
    10 Punkte, kurz, knapp, präzise. Wogegen und wofür! Jeder einzelne geeignet für Flyer, Sticker, als Devise, Losung, als Erkennungszeichen (Wie der Fisch für das Christentum im Rom).

    Ist das nicht eine Aufgabe für die (hier) Schreibenden, Philosophen und Wortgewaltigen?
    Ein Werkzeug für die Handelnden, die Tatmenschen.
    Es winkt Ruhm und Ehre (bei Erfolg) und der Dank der Heimat (nach Erledigung)
    Bitte!

    Gruß Paule

  67. Wutbürger

    Polen wurde wie andere Staaten leider auch, gezwungen ebenfalls „Flüchtlinge“ aufnehmen zu müssen. Eine vergleichsweise geringe Zahl; nämlich insgesamt 7.000 (zusätzlich zu den etwa 4.000 zu den Polen sich bereits vorher verpflichten musste).
    Aber selbst diese eher „harmlose“ Zahl; zumindest wenn man sie mit den Zahlen in Deutschland vergleicht (realistisch allien für dieses Jahr mittlerweile lt Statistischem Bundesamt 1,5 Millionen!!!) von 7.000 Invasoren hat in Polen zu einer beispiellosen Massenmobilisierung im rechten Lager geführt.
    In 40 Städten gingen am Samstagnachmittag zeitgleich sehr viel mehr als 100.000 Menschen gegen die illegale Masseneinwanderung auf die Straßen!!!

    http://www.pi-news.net/2015/09/polen-proteste-gegen-masseneinwanderung/

    Dies sollte uns Mut machen uns ebenfalls zu wehren, und es geschieht ja auch; nur eben nicht in der Wucht wie es nötig wäre. Sehen Sie sich die Videos in dem beigefügten Link an; es lohnt sich zu sehen mit welcher Kraft und positiver Radikalität die polnische Rechte dort marschiert; man wird ein wenig neidisch.

    Bei uns gingen zu der selben Zeit als die Massendemos in Polen stattfanden etwa 2.000 Deutsche in 11 Städten demonstrieren (Leipzig, Stralsund, Wismar, Schwerin, Niederau usw) und wurden dabei oft von der Antifa angegriffen, ausgebuht und behindert.
    In Thüringen wurde ein Sprengstoffanschlag auf das Auto der örtlichen NPD-Kandidatin verübt; dabei kam es auch zu starken Beschädigungen unbeteiligter daneben stehender Autos; in Dortmund brannten gleich zwei Autos von Mitgliedern der Partei „Die Rechte“ völlig ab.
    Die Antifa-Banden führen Krieg gegen alles Nationale. Und die Systempresse? Brüllendes Schweigen im Blätterwald; wohin man sieht.

    Gerade deshalb gilt es nun mit aller denkbaren Kraft für das Richtige zu streiten und sich der Antifa in den Redaktionsstuben und auf der Straße entgegenzustellen; nicht Müde zu werden, Flugschriften verteilen, Leserbriefe schreiben, Nachbarn u. Kollegen politisieren und aufklären; schlicht – seinen Mann zu stehen.

  68. Bethmann

    @Paule: Warum machen Sie das nicht selbst?

  69. Hugo Treffner

    2. Internationale
    Schlepper- & Schleusertagung
    München 2015

    In vier thematischen Panels werden internationale Expertinnen und Experten den historischen und begrifflichen Perspektivenwandel des Gewerbes veranschaulichen, die aktuelle Fluchthilfe-Praxis (best practice) vorstellen, die entsprechenden juristischen Interpretationen und die damit einhergehende Kriminalisierung thematisieren sowie einen fundierten Ausblick auf aktuelle Kampagnen- und Kunst-Strategien wagen.

    Neben diesen anspruchsvollen Diskussions-Foren bietet zusätzlich das bewährte ISS-Connect-Brunch ausgiebig Möglichkeiten zum Austausch und zur direkten Vernetzung. Erstmalig wird auf der ISS 2015 mit einer festlichen Gala-Veranstaltung im Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele die „Goldene Lisa“ an innovative Schlepper- und Schleuser-Unternehmungen vergeben. Die Akkreditierung zur Tagung ist ab sofort freigeschaltet.

    http://iss2015.eu/

  70. Siddharta

    Ich habe vor etlichen Jahren Dachs Totalen Widerstand gelesen. Vieles in der Waffentechnik und der Telekommunikation hat sich verändert. Vielleicht sollte man das Buch heute anders schreiben.

  71. Volker Spielmann

    Ob die Freiheitspartei wohl die Macht im Herzogtum Österreich erringen kann?

    An sich sollte der Wahl der österreichischen Freiheitspartei nichts im Wege stehen: Ihr Führer Heinz-Christian ist einigermaßen charismatisch und es dürfte langsam aber sicher den Österreichern bewußt werden, daß nur eine rechtschaffene Kraft willens und in der Lage ist die morgenländisch-afrikanische Völkerwanderung wirksam abzuwehren. Und da die Freiheitspartei dem Volk zugesagt hat, daß sie, im Falle ihrer Wahl, ebenso wie Ungarn einen Grenzzaun errichten wird, so erscheint sie als diese rechtschaffene Kraft. Die größte Gefahr für die österreichische Freiheitspartei ist indes nicht das hysterische Gekeife der dortigen linkischen Parteiengecken, sondern die altbekannte Gaukelei der Scheinbewahrer. Diese werden dem Volk nämlich vorgaukeln, daß auch sie die Völkerwanderung abwehren wollten. Ihre Heuchelei zu entlarven hat daher für die Freiheitspartei unbedingten Vorrang, während wohl die Lügenmärchen der Linkischen einmal mehr durch die Wirklichkeit am Besten widerlegt werden.

  72. Andreas Walter

    Hahaha, soso, kam also alles ganz überraschend:

    http://www.welt.de/newsticker/news2/article145280226/Bericht-EU-gab-fast-1-3-Milliarden-Euro-fuer-Grenzkontrollforschung.html

    6 Jahre Forschung und 1,3 Milliarden Euro haben also nicht gereicht, Lösungen zu finden und sich dementsprechend darauf vorzubereiten.

    Die Linke Ulla Jelpke behauptet dagegen sogar, es gäbe gar keine Lösungen:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-fluechtlinge-eu-zahlt-1-3-milliarden-fuer-forschung-zur-grenzsicherung/12188446.html

    Dafür scheint das Geld jetzt aber um so grosszügiger zu fliessen:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-08/fluechtlinge-eu-kommission-milliarden-hilfe

    Die EU ist auch so ein vollkommen undurchsichtiger Laden, ein Groschengrab, dass muss man schon sagen. Um so erstaunlicher darum auch die Meldung, McKinsey werde zunächst unentgeltlich aushelfen. Hahahahaha, dabei ist doch Geld gar nicht das Problem. Klingt aber zumindest sympathisch in der Presse:

    http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/innenministerium-ein-totalausfall-bundesregierung-gibt-verantwortung-ab-mckinsey-soll-das-fluechtlingschaos-ordnen_id_4961433.html

    Immerhin nahm die EU nämlich 2012 rund 5,1 Billionen Euro an Steuern und Sozialbeiträgen ein. Dafür sollte man doch auch Sicherheit erwarten dürfen:

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/936053.steuereinnahmen-in-eu-erreichen-neues-rekordhoch.html

    1 Billion davon allein aus Deutschland, wo die Abgabenquote fast 50% beträgt. Im Mittelalter war es noch der Zehnt, 10%, und dafür gab es aber Sicherheit.

  73. Stil-Blüte

    @ Sakksa
    Obwohl ich einige Schwierigkeiten hatte, Ihre Handlungsanleitungen zum Widerstand zu verstehen, erkenne ich doch wohl richtig, daß Sie das Paradoxe der Realität durch Verstellung, durch List (Kriegslist) und Tücke, Eulenspiegelei verstärkt wissen wollen. Das gefällt mir!

    Schreiben wir absurde Jubelkommentare mit Rechtschreibfehlern (aber sparsam), in denen wir ‚freie‘ Häuser, Grundstücke, Kindergärten, Urlauberparadiese, Parks, Appartementhäusern, Kulturinstitutionen, Kinos, Kirchen, Schlösser. (Schluss mit der Unterkunft in Kasernen und Turnhallen!) als Übernachtungen anbieten. Karl-Valentinsche Fragezeichen auf Politikerseiten. Fordern wir generell ein Gesetz für schweinefleischfreies Essen. Entsorgen wir im Vorübergehen die munteren gedruckten Aufforderungen zur Solidarität mit den Flüchtlingen. Stachel sein. Sandkörnchen sein.

Diskussion geschlossen. :-)

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