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lichtmesz Martin Lichtmesz


Empathie und pathologischer Altruismus

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swollenheartsAuf dem Weg zum Wiener Westbahnhof sah ich einen Aufkleber im Stil der schwarzumrandeten Warnungen auf Zigarettenschachteln: „Rassismus führt zum Verlust Ihres Mitgefühls“. Urheber ist die Organisation „Pro-Asyl“, die auch mit dem Slogan „Der Einzelfall zählt“ wirbt.

„Mitgefühl“, das ist ein großes Wort, das man in den letzten Wochen aus dem Munde warmherziger Machthaber und ihres Fußvolkes oft gehört hat, öfter noch in der bedeutsamer klingenden Psychotherapeutensprech-Variante „Empathie“. „Mangelnde Empathie“ ist ein altbekannter Vorwurf der Linken gegen ihre Kritiker und Widersacher, und generell gegen alle „Rechten“, die man sich pauschal als „kaltherzige“ Faschistenterminators vorstellt.

Manche von diesen mitfühlenden, empathischen Menschen sind vor lauter Mitgefühl und Empathie aufgequollen wie vollgesogene Zecken; sie platzen geradezu aus allen Nähten vor Mitgefühl und Empathie; ihre geschwellte Brust ist gepflastert mit funkelnden Empathie- und Mitgefühls-Medaillen, die sie stolz zur Schau tragen; ihre Empathie und ihr Mitgefühl tropfen geradezu wie Honigfäden von ihren Mündern, während ihre Silberzungen empathische und mitfühlende Sätze wie diese formulieren:

Ihr heimatliebenden Zustandsbewahrer, emphatielosen Wüteriche, wunderlichen Nicht-Neger, aufrechten Stehpinkler, verkrampften Gutmenschen-Schlechtfinder. Ihr deutschen Kosten-Nutzen-Denker. Ihr besorgten Patrioten. Ihr IchbinkeinNaziaber-Sager, Ihr IchkenneauchnetteTürken-Kartoffeln, ihr unkorrekten Pegidisten, ihr nationalen Oberlehrer.

Es ist 2015. Und ihr kommt aus euren Löchern ans Licht gekrochen.

Was, frage ich mich, macht man eigentlich mit derart gefühllosen Reptiloiden, halbmenschlichen Lebewesen, die aus dunklen „Löchern“ „ans Licht“ „kriechen“?

Es ist an der Zeit, an ein paar Standards zu erinnern. Zum Beispiel diesen hier: Es reicht nicht, eine Meinung zu haben. Man sollte sie auch begründen können. Und nein, nicht jede Meinung ist gleich viel wert.

Es gibt sie nicht, die Gleichheit aller Argumente. Eine unsinnige Behauptung ist: unsinnig. Sonst nichts. Eure unsinnigen Behauptungen sind: unsinnig. Und nein, nicht in jedem Unsinn steckt irgendwas Verwertbares. Und für ausgeschlossene Argumente braucht es kein Mitleid.

Es gibt keine Diskussion mit euch. Grundrechte sind keine Verhandlungssache.

Der mitfühlende und empathische Verfasser dieser sensiblen Prosa heißt Sebastian Gierke, ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung für Politik, „kam nach München, um an der Deutschen Journalistenschule zu lernen, studierte Journalistik, Politik und Theaterwissenschaft“, mag „Jörg Fauser, Thomas Meinecke und gute Popmusik. Weiß, was schlechte Popmusik ist.“ Kein Grund, ihm das nicht aufs Wort zu glauben. Er sieht auch genauso aus, wie ich mir einen unverkrampften, unbesorgten, empathischen Sitzpinkler und Noch-Nicht-Neger im Kontakt mit seiner einfühlsamen und weiblichen Seite vorstelle.

Hätte unser studierter Popmusik-Connaisseur nicht Anwandlungen des Mitgefühls und der Empathie, wären seine sinnigen Behauptungen dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Aber ich kann mir nicht helfen, es liegt vielleicht an meinem tauben, empathielosen Stehpinkler- und Schneebrunzergehör und meinen sonstigen ethischen Defekten, aber ich bilde mir ein, unter all dem mitfühlenden Wohlklang auch ein paar dumpfere und schrillere Töne zu vernehmen.

Als Gutmensch hat man es ja schwer; man möchte auch einmal hemmungslos einen Untermenschen hassen dürfen, Kakerlakensprache benutzen, autoritär auftreten, oder anderen einfach nur das Maul verbieten. Andere empathische Sitzpinkler sind da übrigens weniger subtil.flüchtlinge-wikimedia

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100 Kommentare zu „Empathie und pathologischer Altruismus“

  1. Revolte

    Haha, diesen Giercke haben Sie hervorragend skizziert. Es kann kein Zufall, daß ausgerechnet die Vielfältigen und Bunten immer die einfältigsten, trostlosesten, langweiligsten und biedersten Visagen haben.

  2. Monika

    Danke für diesen Text !
    Auch mir geht es wie Raspail. Es macht mich traurig, wenn ich hübsche kleine blonde Mädchen sehe. Auch die Milchbubis machen mich traurig. Die Tobis und Sebis. Wenn ich mir vorstelle, was auf sie zukommt.
    Könnte man diesen Text mit dem Fakebild ( d.i. super) flugblatttauglich umgestalten. Und vor Schulen verteilen ?
    Oder eine Aktion ( Identitäre ?) draus machen.
    Das Thema läßt mir keine Ruhe.
    Wer hat eine Idee ?

  3. theodor

    So muss es Sommer ‚43 gewesen sein – man ahnte, dass das kein gutes Ende nehmen kann, gleichzeitig war die Hoffnung noch nicht völlig erloschen.

    Das mit dem pathologischen Altruismus ist gut beschrieben – es ist wie ein sozialer Wahnsinn, der sich ausbreitet und mich völlig verblüfft. Ich kann das weder verstehen noch nachvollziehen, es bleibt mir fremd.

  4. Marcus Junge

    Huii, was für ein Text, fängt langsam an, endet dafür aber richtig hart und rasant.

    Was fällt mir zu so später Stunde noch ein? Andauernd hab ich im Geist die Bezeichnung Idiot(en) zur Beschreibung der „Refugees welcome“-Idioten in den Text eingefügt. Ich kann mir einfach nicht helfen, aber das sind Idioten.

    Sie mögen „gehirngewaschene, verhetzte, verblendete Kinder“ sein, aber wer 18 ist und auch ansonsten immer krakelt er sei als Erwachsener zu behandeln, bei dem lasse ich diese Ausreden nicht gelten, nicht einen Millimeter. Wissen und Durchblick sind keine Bringepflicht, man muß es schon selber sich erarbeiten. Wer zu faul ist ein Idiot, wenn er sich dann benutzen läßt. Immer der es macht und einer der es machen läßt. Und solange der PA nicht diagnostiziert und eine Entmündigung erfolgt ist, bleibt der Dachschaden nur die (naheliegende) Vermutung.

    Rotherham, erinnert sei an die (ehemals?) zuständige Labour-Abgeordnete für die Bearbeitung der Massenvergewaltigungen. Sie meinte Rotherham sei die winzige Spitze des Eisberges. Nach endlosen Gesprächen mit Betroffenen und Eltern, gehe sie von hunderttausenden Opfern aus, bis zu einer Million sei möglich.

    Und weil es so „schön“ ist, die Massenvergewaltigung der Schwedin durch 8 Iraker & Somalier vor etwa 2 Wochen fehlt in der winzigen Auflistung. Sie hatten sich dazu verabredete und waren nur deshalb mit der Fähre unterwegs nach Finnland, wo sie das Opfer fanden. 4 wurden nicht mal in U-Haft genommen. Oder die 7-jährige in Chemnitz, die am Tage von einem Tunesier vergewaltigt wurde, die fehlt auch (ist etwa einen Monat her). Natürlich gab es auch hier keinen Grund den Tatverdächtigen in U-Haft zu nehmen oder DNS-Proben zu nehmen. Der Einzelfall zählt, hab ich aktiv seit 10 Jahren bei den vielen Einzelfällen verfolgt, wie die zählen. So sehr das der Gauckler sich um die ganzen Einzelfälle von in der U-Bahn wegen ihrer schwarzen Haare verprügelten Invasoren sorgte.

    Wenn „die“ (Linken, in weitem Sinne) irgendwo mit „Kindern“ ankommen, oder „Familien“ oder „Frauen“, in der Rolle von Opfern und dann möglichst auch gleich die Handlungsanweisung dazu geliefert wird, dann verbiete ich mir seit Jahren alles Mitleid und will nur noch wissen „wer, wozu und wie sie diesmal lügen“. Außerdem macht es mich automatisch wütend, wobei die Wut sich gegen alle Macher der Billighetzpropaganda richtet, egal ob mal wieder das Negerkind in der „Spenden sie für Afrika“-Werbung in die Kamera glotzt oder jetzt die Sache mit „Frau mit Kind wirft sich aus Verzweiflung vor dem Zug auf die Gleise“ in Ungarn.

    Und ja Herr Lichtmesz, ich teile zu 100% Ihre / Raspails Sichtweise: „Ich fühle inzwischen genauso wie Jean Raspail:“, nur habe ich weder das Buch gelesen, noch ist das eine neue Empfindung für mich. Wer die Augen öffnete, der konnte schon sehr lange sehen, was sich hier entwickelt. Noch schlimmer ist nur die Unmöglichkeit die Komapatienten im Land aufzuwecken.

    Und mein ausdrücklicher Dank, daß nicht auch Sie, wie so viele andere, die USA als Ursache der Völkerwanderung hinstellen (wo sie „nur“ ein Katalysator ist), sondern die eigentliche, die wichtigste Triebfeder benennen, die Bevölkerungsexplosion in der 3. Welt.

  5. JensN.

    Ich wundere mich immer wieder, wie Sie Herr Lichtmesz, die Ergüsse unserer „Edelfedern“ nervlich zu ertragen. Trotzdem: Hut ab! Ich habe mir vorgenommen, diese Woche auf den Konsum sämtlicher Nachrichten zu verzichten, verbunden mit der kläglichen Minimalhoffnung, meine Nerven etwas weniger zu strapazieren und etwas mehr für meine seelische Gesundheit zu tun. Eines unterscheidet uns allerdings schon: Wenn ich das Refugees Welcome- Pappschildhalter- Empfangskomitee betrachte, überkommt mich eher eine unglaubliche Wut, ok vielleicht doch auch ein klein wenig Mitleid. Es ist jedem Menschen ab einem gewissen Alter möglich, Rückschlüsse zu ziehen, Folgen zu bedenken und sich abseits des Medienkartells zu informieren. Das, was über uns hereinbrechen wird, wird grausam sein. Würde es nur diejenigen treffen, die die jetzige Situation gewünscht und zu verantworten haben, würde es mich nicht einmal sonderlich stören. Sie wollten eine Bunte Republik und sie haben eine bekommen! Nur müssen ja leider auch die drunter „leiden“, die diese Zustände nicht gewollt haben. Ich glaube nach wie vor trotzdem noch an eine Lerneffekt, denn langfristig kann keiner der Realität aus dem Wege gehen. Die Folgen ihres Denkens und Tuns werden sie früher oder später unweigerlich zu spüren bekommen. Und das bereitet mir doch eine gewisse Hoffnung und Genugtuung, denn nur der Schmerz kann dieses Volk aus seiner Lethargie reissen.

  6. Alexander

    Erstaunlich, wie prophetisch „Das Heerlager der Heiligen“ selbst in Details wie dem Ablehnen von Hilfsgütern ist!

  7. Stein

    Lichtmesz hat ja nun schon öfter einen pathologischen Massenwahn als Ursache für die ablaufenden Selbstzerstörungsorgien nahegelegt. Das „missing link“ hierbei dürfte wohl das „nudging“ darstellen. Mehr oder weniger alle westlichen Regierungen bedienen sich mittlerweile der gezielten psychologischen Manipulation, welche scheinbar schockierend einfach zum Ziel führt.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article138326984/Merkel-will-die-Deutschen-durch-Nudging-erziehen.html

  8. Heinrich Brück

    Durch die Refugees-Welkome-Damen kann man hindurchsehen,
    gelingt bei den BDMs nie und nimmer…
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/18/Bundesarchiv_Bild_119-5592-04A%2C_Portr%C3%A4t_BDM-M%C3%A4dchen.jpg

  9. Der Gehenkte

    Witold Gombrowicz, der große Pole, beschreibt in seinen überaus lesenswerten Tagebüchern – hier leicht gekürzt – von einem „Erlebnis“:

    „Ich lag in der Sonne, listig verborgen in der Gebirgskette, die von dem Sand gebildet wird, den der Wind am Rand des Strandes aufweht … Irgendwelche Käfer – ich weiß nicht, wie ich sie nennen soll – durcheilten diese Wüste eifrig mit unbekanntem Ziel. Und einer von ihnen, in der Reichweite meiner Hand, lag auf dem Rücken. Der Wind hatte ihn umgeworfen. Die Sonne knallte ihm auf den Bauch, bestimmt äußerst unangenehm für ihn, wenn man bedenkt, daß dieser Bauch es gewöhnt war, immer im Schatten zu sein – lag da und ruderte mit den Beinchen, und es war klar, daß ihm nichts blieb, als so monoton und verzweifelt mit den Beinchen zu rudern – und nach all den Stunden, die er da liegen mochte, ermattete er schon, lag im Sterben.

    Ich der Riese, der ich durch meine ungeheure Größe unzugänglich, gar nicht vorhanden für ihn war – ich sah mir dieses Gewedel mit an … und befreite ihn aus seiner qualvollen Lage. Da zog er weiter, der vor einer Sekunde noch dem Tode geweiht war.

    Kaum hatte ich das getan, so sah ich etwas weiter einen identischen Käfer in gleicher Lage. Auch er ruderte mit den Beinchen. Ich hatte keine Lust mich zu rühren … Aber – Warum hast du den einen gerettet, und diesen nicht? … Warum den anderen … und dieser? … Einen hast du beglückt, der andere soll sich quälen? Ich nahm einen Stock, streckte den Arm aus – und erlöste ihn.

    Kaum hatte ich das getan, so sah ich etwas weiter einen gleichen Käfer in identischer Lage …
    Sollte ich meine Siesta in einen Rettungswagen für sterbende Käfer verwandeln? Aber ich war schon zu heimisch in diesen Käfern, in ihrem sonderbar hilflosen Gerudere … und ihr werdet verstehen, daß ich diese Rettung, da ich sie einmal begonnen hatte, nicht an beliebiger Stelle unterbrechen durfte. Es wäre zu grausam für den dritten Käfer gewesen – gerade an der Schwelle zu seinem Unglück einzuhalten … allzu furchtbar und irgendwie unmöglich, nicht zu machen … Ja, wenn zwischen ihm und denen, die ich erlöst hatte, irgendeine G r e n z e gewesen wäre, irgendetwas, das mich zum Aufhören ermächtigt hätte – aber es gab eben nichts, nur weitere 10 cm Sand, immer der gleiche sandige Raum, zwar ‚etwas weiter‘, aber nur ‚etwas‘. Und er ruderte ebenso mit den Beinchen! Doch als ich mich umsah, entdeckte ich ‚etwas‘ weiter noch vier solcher Käfer … – es half nichts, ich erhob mich in all meiner Riesengröße und rettete sie sämtlich. Sie zogen davon.

    Da fiel mir der glänzend-heiß-sandige Abhang der nächsten Düne in die Augen, und darauf fünf oder sechs zappelnde Punkte. Käfer. Ich eilte ihnen zu Hilfe. Und hatte mich schon so an ihrer Qual verbrannt, war schon so in ihr aufgegangen, daß ich, als ich in der Nähe neue Käfer … sah, diesen Ausschlag gepeinigter Pünktchen, wie verrückt auf diesem Sand zu Gange war, nur helfen, helfen, helfen! Aber ich wußte, das konnte nicht ewig so gehen – war doch nicht nur dieser Strand, sondern die ganze Küste mit ihnen übersät, so weit das Auge reichte; so war es nur eine Frage der Zeit, bis ich sagen würde ‚genug‘, und es zu dem ersten nicht geretteten Käfer käme. Welcher? Welcher? Welcher? Immer wieder sagte ich mir ‚dieser‘ – und rettete ihn doch, weil ich mich nicht zu dieser schrecklichen, schier niederträchtigen Willkür durchringen mochte – denn warum dieser, warum ausgerechnet dieser?

    Bis es schließlich in mir zum Bruch kam, plötzlich, glatt, ich brach das Mitleid ab, blieb stehen, dachte ganz unbeteiligt ‚naja, es reicht‘, machte kehrt und ging zurück. Der Käfer aber, jener Käfer, bei dem ich aufgehört hatte, blieb dort mit rudernden Beinchen zurück (was mich eigentlich nicht mehr kümmerte, so als wäre mir der ganze Spaß zuwider – aber ich wußte, daß mir diese Gleichgültigkeit von den Umständen aufgezwungen war, und trug sie in mir wie einen Fremdkörper.“

    (Gombrowicz: Tagebücher. Fischer S. 428 ff.)

  10. Martin Schillert

    Lichtmesz und Klonovsky sind hervorragend darin, die richtige Mischung aus Humor und Verachtung zu finden.

    Der Begriff „Empathie“ wird meiner Meinung nach missbraucht.

    Die Empathie ist zunächst ein völlig wertfreies Instrument für zwischenmenschliche Interaktion. Empathie ist z.B. bei Trickbetrügern in extrem hohen Maße ausgeprägt. Denn für einen Trickbetrüger ist es entscheidend, die Emotionen und Motivationen seines Opfers lesen und interpretieren zu können.

    Das „Wort“, was dieser Sitzpinkler meint, heißt eigentlich „Sympathie“.
    Sympathie und daraus folgendes Mitleiden, das sind hochgradig gefährliche Zustände, wenn sie nicht auf dem Fundament einer ausgeprägten Empathie aufgebaut worden sind.

    Meine Beobachtung sagt mir, dass tendenziell mehr Frauen dazu neigen, irrational und unempathisch für eine Sache oder Person „Sympathie“ zu empfinden. Sie verkennen es höchstens als Empathie. Wenn man weiß, dass bei Primaten, die Weibchen für die Kinderaufzucht zuständig sind, wird vielleicht einiges klarer: Irrationale, selbstauopfernde und blinde Sympathie für vermeintlich „Schwache“ war notwendig.

    Androgyne SZ Sitzpinkler = unempathisches Mitleid
    Sezessions Stehpinkler = empathisches Mitgefühl
    Westbahnhof Ankömmlinge = empathischer Opportunismus

  11. Urwinkel

    Durch die Refugees-Welkome-Damen kann man hindurchsehen,
    gelingt bei den BDMs nie und nimmer…
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/18/Bundesarchiv_Bild_119-5592-04A%2C_Portr%C3%A4t_BDM-M%C3%A4dchen.jpg

    Umgekehrt funktionierts. Die Refugee-Jubler bleiben mir bislang undurchsichtig. Ein BDM-Mädel läßt sich an bewußtseinerweiternder Drogen-und Rausch geschulter Beobachtung ganz gut und nicht ohne Aberwitz durchschauen.

  12. Innerer Exilant

    Wir sind gefickt. Tschuldigung, sehen wirs ein. Der dunkle Herrscher hat die Orks ausgeschickt und wir haben keine Gefolgschaft des Rings. Nur semi-schwule Typen wie diesen SZ Sitzpisser, die uns erklären, dass die Orks in Wirklichkeit Lämmchen und Häschen sind. Zeit Vorkehrungen zu treffen wenn man kann oder der Woge ins Gesicht zu sehen, die alles Vertraute wegspülen wird und dabei Lachen. Die meisten werden sich wohl arrangieren. Wie sie es immer getan haben. Was ich tuen werde weiß ich noch nicht.

    Auf dem verlorenen Posten ausharren ohne Hoffnung, ohne Rettung, ist Pflicht. Ausharren wie jener römische Soldat, dessen Gebeine man vor einem Tor in Pompeji gefunden hat, der starb, weil man beim Ausbruch des Vesuv vergessen hatte, ihn abzulösen. Das ist Größe, das heißt Rasse haben. Dieses ehrliche Ende ist das einzige, das man dem Menschen nicht nehmen kann.

  13. Venator

    Hatte gerade das Vergnügen, mit einem Flüchtlingszug zu fahren. Wenig überraschend mit allen Sinnen sehr eindrücklich erlebbar. Wieder der beschämende Applaus bei der Einfahrt in den Bahnhof. Mein Widerstand beschränkt sich darauf, ein angewidertes Gesicht zu ziehen.

    Die Arbeit der freiwilligen Helfer – darunter sehr viele junge Leute mit Migrationshintergrund – ist engagiert und bemüht, wenn auch mit einigen Koordinationsmängeln. Noch ist keine Ermüdung spürbar, die Leute sind von sich überzeugt. Wenn nur die Sache eine bessere wäre!

    Große Mengen an hergerichteten Lebensmitteln werden angeboten, allerdings macht sich kein Helfer die Mühe, selbst durch den überfüllten Waggon zu gehen. Passagiere sollen dies übernehmen. Natürlich … Diejenigen, die an Lebensmittel kommen, gehen verächtlich damit um. Natürlich nur Einzelbeobachtungen, eine Grundhaltung wird allerdings spürbar.

    Was will Merkel bloß mit diesen Leuten? Staat ist mit ihnen nicht zu machen. 90% junge Männer, einige Frauen und Kleinkinder. Weder besonders gut noch schlecht gekleidet, wirken allesamt zwar schlank, aber nicht unterernährt. Ein einziges englisches Wort: „Germany“. Auch mit Zeichensprache schwer zu erreichen. Dolmetscher geben sich große Mühe, die Überfüllung zu lindern, indem sie einige in einen anderen Zug weisen. Stoßen dabei auf viel Sturheit und Ignoranz.

  14. Wir werden überschwemmt, viele Fremde kommen und werden kommen. Und trotzdem glaube ich, dass es recht kurzfristig dann ganz anders kommen wird.

    So, wie es der bayerische Seher der 1940er und 1950er Jahre Alois Irlmaier (in meinem katholisch inspirierten Bekanntenkreis immer als „Wirrmaier“ tituliert), gesehen hat. Es wird völlig überraschend nach dem Fremdenansturm eine Invasion aus dem Osten kommen, in drei Wochen nur, dann der nukleare Rückschlag und dann Wüste, Vernichtung und eine neue Zivilisation. Die Welt südlich der Donau bleibt indes verschont.

    M.L.: Super, das sind echt tröstliche Aussichten!

    Zumindest eine schöne eskapistische Vorstellung, ohne Paraguay, Uruguay oder Panama bemühen zu müssen. Mit regionalen Monarchen aus den alten Dynastien als weisen neuen Herrschern. Immerhin ein schöner Traum.

    Mich hat Irlmaiers verschmitztes Gesicht, das seine ihn verfolgenden Gesichte, für die er nie einen Wahrsagerlohn nahm, illustriert, aktuell überzeugt:

    http://tinyurl.com/pp3sc5f

    „Ein Mann sagt, was er sieht.“

    So möge es sein.

  15. Waldschrat

    Mal nebenbei und aus blanker Neugier, Herr Lichtmesz: Ihre Beiträge dekonstruieren, wie auch in diesem Fall, häufig Elaborate aus dem mainstreamigen Medienzirkus und legen deren hohlen Kern frei.

    Werden die Autoren dieser Machwerke denn auch auf irgend eine Weise mit diesen hervorragenden Texten beglückt und bekommen so ein wenig Stoff zum Nachdenken oder auch die Möglichkeit zur Replik; oder gibt es gar bereits irgendwelche Reaktionen auf den einen oder anderen Artikel von Ihnen?

    M.L.: Nein, aber wir bekommen regelmäßig Rechnungen von diversen Psychotherapeuten zugeschickt…

    Zur Vermeidung von Mißverständnissen: Nicht, daß ich mir daraus etwas erhoffen würden, weder Einsicht, noch Diskurs.

  16. Siddharta

    Ist es wirklich Empathie, welche den Eindringlingen von den Sitzpinklern entgegengebracht wird? In einem vorigen Kommentarstrang ist zu recht bemerkt worden, dass die Begrüßung an den Bahnhöfen eine andere wäre, wenn wirklich Verletzte einer Katastrophe ankommen würden. Manchmal bringen die Menschen zwielichtigen Personen Sympathie entgegen: Ausbrecher-Königen; „Donald“, dem intelligenten Erpresser und Brandstifter; dem betrügerischen „Wolf of Wallstreet“. Könnte es sein, dass die Invasoren für ihre Hartnäckigkeit, Verschlagenheit und Gerissenheit gefeiert werden? Und könnte es damit zusammen hängen, dass die sachlichen Einwände in Bezug auf die Landnahme nicht verfangen?

  17. Andreas Walter

    Wieder sehr gelacht und wie immer ein Highlight. Ein echter Lichtmesz eben.

    Doch Vorsicht. Weiblicher Altruismus ist keine Krankheit, sondern eine urweibliche Eigenschaft, bei der sich Mutter Natur etwas gedacht hat.

    M.L.: Darum ist ja auch von pathologischem (krankhaftem) Altruismus die Rede…

    Darum finde ich, sind das auch keine Schnepfen, sondern einfach nur Mädchen, die nun mal so sind. Genauso wie unsere liebe Angela.

    Allerdings gibt es genau aus dem Grund derzeit auch viele Männer, die keine sein wollen, wie man auch unter unseren Politikern sehr gut erkennen kann. Es gibt eben sehr wohl geschlechtsspezifische Unterschiede, die von der Natur genau so gewollt sind. Ein gewisser AUTISMUS ist daher manchmal auch gar nicht so verkehrt, wenn es an die etwas raueren, ungemütlicheren Aufgaben der Selbsterhaltung geht. Das versuchen zwar gerade Hochkulturen womöglich regelmässig auszumerzen (oder ist eine Folge von Dekadenz, Verweichlichung, Verweiblichung), könnte aber genau darum auch der Grund sein, warum diese in der Geschichte immer wieder von weniger sensiblen, einfühlsamen, verständnis- und rücksichtsvollen Horden zerlegt und überrannt, vergewaltigt und geplündert, erobert und unterworfen wurden.

    Ein Punkt irritiert mich allerdings noch: Demographischen Überschuss? Es werden genauso viel Mädchen geboren wie Jungs. Auch in Afrika, im Balkan und im Nahen Osten. Wo sind die Mädchen, die jungen Frauen? Warum nicht Frauen und Kinder zuerst, wie bei uns üblich? Weil bei den Muslimen der Mann vorweg geht, der Mann mehr als die Frau zählt?

    Was sagt eigentlich Emma, Frau Schwarzer zur „Flüchtlings“-Debatte? Hab‘ schon lange nichts mehr von der gehört. Oder ist die schon in der Schweiz?

  18. Trouver

    BRD kommt zum Bruch wie Marcel Rohrlacks Sonnenbrille.

  19. DAS ist wirklich ein Augenöffner – Text…

    hinsichtlich des mißbrauchten und völlig falsch verwendeten Begriffes „Empathie“. Die „Empathie“ wabert ja durch alle Medien, verschleiert mehr, als sie klärt…

    Mir ist der Begriff „Empathie“ in den 1970er-Jahren erstmalig begegnet. Nach Studium und ersten Berufsjahren geriet ich aus persönlichem Interesse an die Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankls.

    Einer der Lehr-Therapeuten sagte mir: Sie wollen sich doch selbst „auf die Schliche kommen“. Beschäftigen Sie sich mit Carl Rogers und seiner klientenzentrierten Gesprächstherapie. Die ist „sehr befreiend und hilfreich, tut aber mitunter weh“…(beides traf zu…)…

    M.L. zeigt sehr anschaulich an Beispielen aus unserer Lebenswirklichkeit auf, wie das, was eigentlich mit „Empathie“ gemeint ist, zum pathologischen Altruismus verkommen ist.

    Im folgenden kleinen und kurzen Beispielvideo „geschieht Empathie“.
    DAS ist Empathie. Und mancher, vielleicht…, wird sich fragen: Wie, und womit wir täglich im Fernsehen konfrontiert werden: Bahnhöfe, Autobahnen, blonde Mädels mit Willkommenstransparent (siehe oben), Essens- und Geschenkeaufdrängung und dergleichen mehr: Man kann es ja nicht mehr sehen; WAS ist das denn? Ich würde sagen: DAS ist eine „mediale Betroffenheits-Vergewaltigung“. Der Zweck heiligt die Mittel…

    Carl Rogers im Gespräch: Carl Rogers meets with Steve
    https://www.youtube.com/watch?v=r_yGBnZXFFA
    Man beachte bitte: Es ist ein Lehrgespräch mit Zustimmung aller Beteiligten. Daher die Zuhörenden. Der Klient „ist aber echt“…
    Und wie sparsam Rogers mit seinen Worten umgeht.
    Ein ganz komplexer Prozeß. Die Erklärung würde vom Thema wegführen…
    Im Gegensatz zu dem Geblubber heute auf allen Kanälen.

    Und Carl Rogers versucht nicht, seinem Gegenüber seine eigene Gefühlswelt aufzudrängen, wie wir es täglich im Fernsehen sehen.
    Und auch keine persönlichen Meinungen, Wertvorstellungen und sonstige Gefühlsduseleien, die von Menschen, die sich gut fühlen wollen, Menschen, die ganz gewiß sehr eigene Vorstellungen haben, was sie in D. sich wünschen und wollen, aufdrängen…

    Ihr werdet euch noch wundern, möchte man sagen. Wir werden das alles
    in den kommenden Jahren erleben. Die Sonne bringt es an den Tag…

    Und nun noch ein Empathie – Begriffsgeklingel – Beispiel:
    Die Müllabfuhr in den Städten fängt ja sehr früh an. Und der Müllmann,
    der Müllwerker, ist in meinen Augen ein sehr wichtiger Mensch, weil:
    Man stelle sich einmal vor: Menschliche Existenz heute ohne Müllabfuhr. Wir würden ja in unserem eigenen Dreck ersticken…

    Und der besagte ehrbare Müllwerker denkt:
    Ich werde heute, ist ja noch früh, vor dem Altersheim die Mülltonnen mal mit „Empathie“ leeren, also leise und „achtsam“, auch so ein Totschlagwort…

    Schöner Beitrag von M.L.

    Und nun mit Empathie in den neuen Tag, aber zack zack. Und wehe wer nicht, sagen der Nachrichtenchef und die Nachrichtenchefin in den Redaktionsstuben, Zeitungen, Radio, Fernsehen, und heben dräuend-betroffen die Augenbrauen…Und da muß ich doch glatt an Herrn Kleber vom ZDF denken…

    (Hier im Staate Polen ist die Regierung mit dem Volk in eine Diskussion eingetreten:
    Also, wie viele müssen wir denn notgedrungen aufnehmen, bevor uns Brüssel den Geldhahn zudreht?! Wie auch immer: Es werden wenige sein. Man wird auch bockig, weil man nicht einsieht, warum man zu den bestehenden reichlichen Problemen sich nun auch noch freiwillig zusätzliche ins eigene Haus holen soll. Andere Länder, andere Sitten…).

    Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

  20. Monika

    Nachtrag:

    Ich halte Frauen nicht für anfälliger für pathologischen Altruismus als Männer. Vielleicht äußert er sich auf andere Weise.
    Auf der anderen Seite gibt es auch eine große weibliche Wut, wenn den eigenen Kindern etwas angetan wird. Ich denke an die Soldatenmütter in Rußland, an Frauen , die gegen die Mafia kämpfen u.a.
    Ich verstehe allerdings überhaupt nicht,,warum Mütter ihre Töchter sich so prostituieren lassen. Der mütterliche und auch väterliche Instinkt müßte hier Nein rufen. Warum ist dieser Instinkt ausgeschaltet ?
    An dem Begriff Schnepfen habe ich mich auch etwas gestoßen. Den Ausdruck kenne ich von meinem Vater. Ein altmodisches Wort.
    Ich denke dabei an die Unbedarftheit junger Mädchen, die ihre weiblichen Reize zur Schau stellen, um auszuprobieren, was dann bei den Männern passiert. Um dann zu giggeln und zu kreischen. Das ist dumm.
    Trotzdem überwiegt mein Mitleid. Denn es kann böse ausgehen.
    Seit mein Neffe im beschaulich grünen Tübingen studiert, erfuhr ich von zwei Vergewaltigungen durch Südländer dort. Schrecklich:
    http://www.denken-macht-frei.info/gruppenvergewaltigung-in-tuebingen-polizei-nimmt-sechs-auslaender-fest/
    Ich fragte: was tut ihr StudentInnen dagegen ? Schulterzucken . Nach dem Motto: Alles halb so schlimm. Irgendeine Tante sagte gleich: Tübingen ist nicht Rotherham. Man sieht den Elefanten im Zimmer stehen. Und will und kann es nicht wahr haben.

  21. Monika

    Ergänzung

    Seit mein Neffe im beschaulichen Tübingen studiert, hörte ich von zwei Vergewaltigungen durch Südländer dort, eine besonders schrecklich:
    http://www.denken-macht-frei.info/gruppenvergewaltigung-in-tuebingen-polizei-nimmt-sechs-auslaender-fest/
    Ich fragte die StudentInnen dort, was sie gegen sowas tun. Schulterzucken. Eine Tussi meinte auch, Tübingen sei nicht Rotherham.
    Die Problematik wird einfach ausgeblendet.
    Ich halte pathologischen Altruismus auch nicht für frauenspezifisch. Neben dem Helfersyndrom gibt es durchaus auch zornige Frauen, die sich für ihre Brut stark machen. Etwa Soldatenmütter in Russland. Oder Frauen gegen die Mafia.
    Im Falle Rotherham und Ableger vermisse ich allerdings sehr die zornigen Frauen.
    Ich verstehe auch überhaupt nicht, wie Mütter ihre Töchter die Refugees so begrüßen lassen können. Da würden bei mir alle Sicherungen durchbrennen.

  22. Monika

    Nachtrag:

    http://www.welt.de/vermischtes/article140106396/Die-Schreie-muessen-im-Partylaerm-untergegangen-sein.html

    Auch dieses schreckliche Verbrechen wurde verharmlost.
    Wo bleiben die zornigen Frauen einer Studentenstadt ?
    Warum keine Demo ? Ich verstehe auch nicht, wie Mütter ihre Töchter die Refugees begrüßen lassen können. Da würden bei mir alle Sicherungen durchbrennen.

  23. Monika

    Nachtrag zur Sprache des empathischen Altruismus:

    Claudie Roth:
    „Es kommen auch Menschen, die sind nicht unmittelbar verwertbar.“

    9.9.2015 bei Maischberger

  24. Die Bilder vom Wochenende entfalten ihre Wirkung erst noch. Hier hat die Nomenklatura eindeutig überzogen.
    Eine ältere Frau, die ich regelmässig treffe, wenn sie mit ihrem Hund geht, sagte vor Wochen noch zu mir:

    „Statt eines Hundes hätte ich besser ein Flüchtlingskind aufgenommen.“

    Nun war sie über die Bilder der Massen an „wohlgenährten, gut gekleideten jungen Männer“ und der ständigen Berieselung vom Wochenende derart aufgebracht, dass sie zuerst die Propaganda mit der der Nazizeit verglich und dann zu den Brandanschlägen auf Asylantenheime eine eventuell strafrechtlich nicht ganz unbedenkliche Bemerkung machte.

    Ich war zuerst fassungslos und meinte dann nur, dass mir auffällt, dass die Anschläge fast alle so strafrechtlich so niedrigschwellig sind, dass sie auch von V-Leuten und verdeckten Ermittlern begangen werden könnten, und verwies noch auf das „Celler Loch“.

    Die Propaganda spricht die eher emotional gesteuerten Menschen an, um es mal zurück haltend zu formulieren. Diese Klientel kann eben auch sehr schnell in die andere Richtung umschwenken.

    BTW: Gestern war die AfD erstmal seit dem Rechtsruck von Anfang Juli in einer Umfrage wieder über 5%.

  25. Treverer

    Lieber Herr Lichtmesz,
    normalerweise verlinke ich keine linksradikalen Seiten, aber hier gilt ein UNBEDINGTES LESEGEBOT. Der desillusionierte Erfahrungsbericht eines vergewaltigten „Willkommens-Mädchen“, in jedem Detail lesenswert:

    http://de.indymedia.org/2013/05/345257.shtml

  26. Goethes Flöte

    Sie sind ein Witzbold, Herr Lichtmesz. Die Photomontage hätte ich mir als ironische Spitze der sog. „Helldeutschen“ gegen das sog. „Dunkeldeutschland“ tatsächlich vorstellen können. Auch finde ich es sehr erfrischend, dass in Ihren Beiträgen auch des Öfteren popkulturelle Referenzen ihren Platz finden, das ist in diesem Milieu ja eher selten (wenn ich da allzu schief liege, lasse ich mich gern eines Besseren belehren).

    M.L.: Ich weiß halt, was gute Popmusik ist.

    An der Uni hatte ich stets den Eindruck, dass Menschen, die zumindest biologisch dem männlichen Geschlecht zuzuordnen sind, aber (trotz des seit einigen Jahren sehr hippen Vollbarts) ansonsten hinsichtlich ihres Körperbaus (kaum Muskeltonus), Körperhaltung (nicht aufrecht) sowie ihrer Physiognomie sehr feminin und weich wirkten, einen Großteil des Studentenklientels darstellen.

    Und aus dem Bildungssektor sei verraten: Einzelschicksale und das Erzeugen von Empathie stehen ganz oben auf der Liste der Unterrichtsziele zur Zeit. Das dürfte aber nicht verwundern. Dazu gibt es ja auch im Heerlager eine wunderbare Stelle, die die Sache mit dem gefälligen Aufsatzthema aufgreift.

  27. Gustav Grambauer

    Ich begrüße es sehr, daß die Auseinandersetzung mehr und mehr dazu führt, das Christentum von seinen Perversionen zu reinigen. Übrigens hatten grundsätzlich nicht einmal die Jünger das Recht, Christus auch nur mit dem kleinen Finger körperlich zu berühren.

    Aber die Auseinandersetzung muß noch eine weitere Wurzel der geistigen Verdorbenheit einbeziehen.

    Kaum jemand hat sich klar gemacht, wie sehr die „BRD“ – übrigens im Gegensatz zur DDR –, und dabei vor allem die jetzt tonangebende Generation, von der Hippie-Welle geprägt ist. Es wird also auch Zeit für ein Aufräumen mit der „Wassermann-Spiritualität“ (die zugleich auf das Christentum ja übergefärbt hat). Ein britischer Analyst hat gerade den Hinweis darauf gegeben:

    http://www.welt.de/politik/article146144873/Deutschland-gibt-sich-wie-ein-gefuehlsgeleiteter-Hippie-Staat.html

    Für mich ist die Hippie-Prägung DIE Wurzel der Pest, ihr „Lutscher“ war übrigens die Musik:

    https://www.youtube.com/watch?v=HeIXoNqCiA0

    (Dabei stelle ich mir die Frage, warum gerade die Deutschen damals so empfänglich dafür waren.)

    Für mich hat sich – als Europäer und insbesondere als Deutscher – erst von der Kunterbunt-Pest befreit, wer mit jeder Faser seines Wesens durch die Auseinandersetzung mit der pazifisch-atlantischen Spiritualität „durch“ ist, deren Auswuchs nur die Dauer-Party wie an den Wiener oder Saalfelder Bahnöfen ist.

    Für mich stellt sich in dieser Zeit, in der die „Empathie“ durchweg horizontal und dazu noch pathologisch-projektiv ausgerichtet ist, die Frage der Fragen: wer hat „Empathie“ mit dem deutschen Volksgeist, mit der deutschen Volksseele, mit den germanischen Göttern, mit dem Genius Europas, insgesamt der Hohen Hierarchie, die alle leben – und bluten …

    Noch etwas: wir haben heute bereits ein astreines „Empathie“-Strafrecht, ich sage nur ganz leise „MPU“. Am schlimmsten muß es in Haftanstalten sein: wer sich in den „Gruppen“ genügend ausschleimt und vor der Therapeutin kniet und winselt hat die Aussicht auf Haft-Erleichterung (gilt natürlich nicht für Aptulah und Horst Mahler). Das sind die ersten zarten Anfänge der „Diktatur der Empathie“, deren Grauenhaftigkeit wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

    - G. G.

  28. Jan

    wenn das Altruistinnen wären, gäbe es keine Rentner/innen, die Mülleimer nach Pfandflaschen durchsuchen müssen und keine zehntausende von minderjährigen, durch südstämmige Männer (Loverboys) zwangsprostituierte Kinder in Deutschland. Diese Weiber gehen an den Pfandflaschen suchenden Rentnern gleichgültig vorbei. Der Begriff „Gutmensch“ ist eine der größten Volksverdummungen unserer Zeit.

  29. Arminius Arndt

    mag „Jörg Fauser,

    Da muss ich jetzt aber ernsthaft lachen, hard boiled Fauser hätte für diese Art von journalistischen Sesselfurzern, wenn er noch leben würde, nur Verachtung übrig. Er war Realist, beim ihm gab es oben und unten, Männer und Frauen waren Männer und Frauen und die 68er hatte er schon durchschaut und literarisch gebannt, als diese gerade sich in ihren Pöstchen in den Institutionen des einstmals verhassten Staates breit machen wollten und begannen, sich in Selbstgerechtigkeit zu üben. Er „mag Jörg Fauser“, einen Mann, der ganz realistisch 1981 folgende Textzeile für ein Lied von Achim Reichel geschrieben hat:

    Ich sehe drei Türken aus dem Bahnhof kommen
    Mit ihren Koffern aus Staub und ihren Hoffnungen aus Pappe
    Vielleicht sollte ihnen jemand sagen, macht euch lieber woanders hin,
    doch wir sehen durch sie hindurch und halten die Klappe,

    (Jörg Fauser, „In einer fremden Stadt“, erschienen auf dem Album „Blues in Blond“ von Achim Reichel, 1981)

    Ich würde das als empathischen Realismus bezeichnen, denn was erwartet denn die Refugee in unserem Land ernsthaft?

    Zur Zeit werden sie von deutschen Gutmensch-Zombies als Nutten benutzt, um das eigene Gewissen zu befriedigen, bekommen fürs Herhalten auch ordentlich Kohle … aber dann, wenn sie in das Heer der Arbeitssklaven eingereiht werden, gilt auch für sie

    https://www.youtube.com/watch?v=8Q44P_Qbq9o

    Aber selbst eine bis zur Selbstverleugnung gehende Leistungsbereitschaft würde sie am Ende feststellen lassen, dass auch hier andere gleicher als sie sind, dass Pfründe ererbt und zugeteilt werden und das Ehrgeiz die letzte Zuflucht des Versagers ist (Oscar Wilde). Viel Spaß in unserer closed shop Gesellschaft, liebe Refugees …. kleiner Tipp von mir, als autochthonen fast Fünfziger:

    Richtet Euch lieber mit Sozial- und Hartz IV Knete ein, alles zwischen Hartz IV und Superreich, und das macht gefühlte 95% zwischen Hartz IV und ernsthaft oben aus, ist Verarsche, Ausbeutung und Steuer- und Abgabeneselei. Daher spreche ich mit Fauser ganz empathisch, macht Euch lieber woanders hin, this is not paradise,

    https://www.youtube.com/watch?v=B2Bw7Q_6×3I

    auch wenn die meisten bei uns dicke Bäuche haben.

  30. G. Langsax

    Mit Verlaub, man sollte nicht mehr von „Gutmenschen“ reden ,wenn man über diese spezielle Art der Deutschen redet. Man sollte die Begriffe des Heinrich Hoffmann von Fallersleben verwenden: Es sind

    Deutsche Philister

    Der deutsche Philister, das bleibet der Mann
    auf den die Regierung vertrauen noch kann
    der passet zu ihren Beglückungsideen
    der läßt mit sich alles gutwillig geschehn

    Befohlenermaßen ist er stets bereit
    zu stören, zu hemmen den Fortschritt der Zeit
    zu hassen ein jegliches freies Gemüt
    und alles, was lebet, was grünet und blüht

    Sprich, deutsche Geschichte, bericht es der Welt
    wer war doch dein größter berühmtester Held
    Der Deutsche Philister, der Deutscheste Mann
    der alles verdirbt was man Gutes begann

    Was schön und erhaben, was wahr ist und recht
    das kann er nicht leiden, das findet er schlecht
    so ganz, wie er selbst ist, so kläglich, gemein
    hausbacken und ledern soll alles auch sein

    Solange der Philister regieret das Land
    ist jeglicher Fortschritt daraus wie verbannt
    denn dieses erbärmliche feige Geschlecht
    das kennet nicht Ehre, nicht Tugend und Recht

    Du Sklav der Gewohnheit, du Knecht der Gewalt
    käme dein Simson, o käm er doch Bald
    Du Deutscher Philister, du gräßlichste Qual
    o holte der Teufel dich endlich einmal

    Doch leider hat Beelzebub keinen Geschmack
    an unsern Philistern, dem lumpigen Pack
    und wollten sie selber hinein in sein Haus
    so schmiß der die Kerle zum Tempel hinaus

    man kann es auch hören: https://www.youtube.com/watch?v=F8q-b2baH4g

  31. Peter Niemann

    Wer sich die lange Liste der ausgestorbenen Tierspezien anschaut, erkennt, daß sehr oft eine „biologische Invasion“ durch eine andere Spezies diesem vorausgegangen ist. Diverse Bücher listen Gründe, wieso solch eine Invasion erfolgreich ist, auf. Dabei fallen vor allem diese vier Eigenschaften auf: Schnelles Wachstum, hohe Reproduktionsquote, schnelle Verbreitungsfähigkeit, Fähigkeit sich in einer Vielzahl an Umweltbedingungen halten zu können. Wenn dann die von dieser Invasion betroffene Spezies nicht ausreichend Widerstand leistet, ist es aus mit ihr und die Welt geht weiter. Es gibt kein Mitgefühl für Verlierer.
    Vergleiche zwischen der Evolution und der menschlichen Gesellschaft hinken, klar. Aber manchmal frage ich mich schon, ob die neuseeländische Schwarzbrustwachtel oder die Hawaiiralle „Refugees Welcome“-Schilder hochhielten als die ersten Ratten und Hunde von den Schiffen stiegen… Wir werden es nie wissen…

  32. Carabus violaceus

    Herr Lichtmesz – Sie haben die Verhältnisse wieder einmal treffend beschrieben!

    Ein besonders empathisch-sitzpinkelnder Mensch ist übrigens Michael Bittner. Bittner „versüßt“ einem den Samstagmorgen immer mit seinen mitfühlenden Kolumnen in der „Sächsischen Zeitung“. Kennen Sie den?
    http://michaelbittner.info/

    Hier mal ein paar Kostproben:

    „Jedes dritte Kind, das in Deutschland geboren wird, hat inzwischen einen sogenannten „Migrationshintergrund“. Wir dürfen uns freuen: Der „Volkstod“ ist nur noch eine Frage der Zeit.“

    „Wir sollten die Zuwanderung – allerdings im Rahmen der praktischen Möglichkeiten – fördern und die Zuwanderer geradewegs in jene Kuhdörfer lenken, wo frische Gene ersichtlich am dringendsten benötigt werden: nach Dresden, nach Meißen, nach Freital, nach Heidenau, nach Tröglitz, nach Schnellroda.“

    Bittners überhebliche Arroganz, mit welcher er den stichhaltigen Leserbrief von einem Herrn M. zum Beitrag „Das letzte Gefecht der Rassisten“ beantwortet, gibt Zeugnis von diesen selbstlosen und empathischen Gralshütern Helldeutschlands.

  33. Direkte Aktion

    Das Grundproblem ist das falsche Menschen- u. Gesellschaftbild der „Welcome“-Idioten.

    Sie träumen von der Utopie der „einen“ Menschheit, für die sie Empathie, Verständnis, Grund- u. Menschenrechte u. Solidarität einfordern.

    Sie – die Linken, Antifas, Gutmenschen und Liberalen – übersehen aber, dass die menschliche Natur (die sie deshalb umkrempeln wollen) und die soziale Interaktion Solidargemeinschaften entwickelt hat, die auf dem Ausschluss von Nichtdazugehörenden beruhen.

    Diese Soildargemeinschaften sind Nationen, die nur dann funktionieren, wenn sich deren Teilmitglieder darauf verlassen können, dass ein Konsenz über Normen, Werte, Hilfe im Notfall, besteht.

    Bei Menschen wie den „Flüchtlingen“ aus Afrika und Asien besteht dieser Konsenz aber zu Recht nicht.
    Kein Deutscher kann sich darauf verlassen, dass diese Menschen die selben Werte, Normen, Spielregeln befolgen werden, schon gar nicht, dass diese ihm im Notfall helfen werden.

    Die Ausgrenzung nicht zu einer Solidargemeinschaft gehörenden ist somit wichtig, richtig und notwendig.
    Sie hilft die Solidargemeinschaft Nation am Leben und am Funktionieren zu erhalten.

    Hier hat sich der Multikulturalismus zu einer pseudoreligiösen, im medizinischen Sinne, wahnhaften Geisteskrankheit entwickelt, der mit einem Tsunami an gutmenschlicher Toleranzpropaganda in die Köpfe der noch normalen Menschen eingeprügelt wird.

    Letztlich stehen wir am Scheideweg:
    Gelingt es uns mit aller Kraft und jedem nur denkbaren Widerstand uns diesen linksextremistischen und globalistischen Anhänger einer Geisteskrankheit (von Weltanschauung zu sprechen verbietet sich hier!) erfolgreich entgegenzustemmen, oder gehen wir als Zivilisation und als Volk unter?!

    Zur besonderen Illustration dieser gutmenschlichen Fanatiker dieser Link:

    https://www.netzplanet.net/jubelnde-buerger-begruessen-asylbewerber-wie-popstars/

  34. Raskolnikow

    Ich bin ja kein Democrat aber …

    … die grossguenstigen Sezessionisten und unser wohlverdienter Meister Lichtmesz moegen mir nachsichtig sein, wenn ich mich erkuehne, den glueckselig Berauschten ein wenig beizuspringen.

    Ohnbezweifelt ist von dem Meister Lichtmesz ein uebermassen trefflich Bild jener tragischen Comoedia gezeichnet worden und auch die wohlbestallten Kommentarspaltenbewohner haben sich nicht ohne Witz und Verstand an der Ausschmueckung beteiligt.

    Ich leugne es nicht, auch meine Unperson war bass erstaunt, jene alten Muhmen und frischwangigen Maegdelein im Lichte dieses finsteren Mannsvolks, das da sich durch die Bahnhoefe ergiesst, in Jubelekstase vorzufinden. Hier nicht auf untergruendig feuchtdampfende Leidenschaften zu schliessen, faellt schwer … Dagegen spricht allenthalben jenes putztige Propagandamissverstaendnis: junge Maenner, die mit Unmengen an Spielzeug, Kuscheltieren und Windeln empfangen werden. Dieser frappante Witz ist unbezahlbar!

    Aber, und dieses Aber meine ich ernst, es giebt auch Erkleckliches aus diesem Schauspiel zu erheischen. Der Drang an Deutschem Wesen die Welt genesen zu lassen, scheint so tief in diesen Larven verankert, dass selbst die grobschlaechtigste Hirnspuelung dieses „freiesten Rechtsstaats, den es je auf deutschem Boden gab“, nicht in jene finsteren Seelenregionen vorstossen konnte, die das deutsche Genesungswesen beherbergen.

    Und nun endlich scheints so weit, die Welt kommt selbst nach Deutschland, um hier zu genesen und die braven Klotzkoepfchen tun, wie ihnen geheissen. Wie zu allen Zeiten. Bomber Harris stay in your tomb, we do it by our own!

    Doch, wenn es mal wieder anders kommt …

    Ich sehe einen alten Mann gemaechlich die Stufen der Strudlhofstiege zu Wien herabwallen, der graue Scheitel haengt dem kleinen Greise tief in der Stirn und man mag kaum glauben, dass ebenjener auf dem Wege zur Einweihung eines ihm gewidmeten Denkmals im Zentrum der alten Reichsstadt ist. Gut gelaunt schwingt der ebenhoelzerne Spazierstock mit dem beinernen Baerenkopf durch die Wiener Spaetsommerluft, – dieses Andenken erhielt der Held dieser Anekdote von einem gewissen Raskolnikow, der sich vor Jahren schon zu Tode gesoffen hatte – als drei adoleszente Maedchen ein selbtgestaltetes Transparentum in die Hoehe halten, „Wien gruesst den grossen Lehrer unseres Volkes“, das sie im Rythmus ihres „Lichtmesz, Lichtmesz“ Gekreischs auf und ab bewegen ….

    Und natuerlich sind es die Gierkes dieser Welt, die sich das Maul mit Speck schmieren und dem Lichtmesz billigste Jubelartikelchen hinterherschreiben werden … Seien wir also voller Gnade und Mitleid fuer diese armen Teufel! Sie haben demokratischen Matsch in ihren Schaedeln, sie sind democrazy … Kennt Ihr Alexander Wolkows wundervolle Geschichten vom schlauen Urfin und seinen Holzsoldaten?

    Wir brauchen nicht mit ihnen zu diskutieren und mitfuehlen schon erst gar nicht, von wannen sind wir denn? Aber wir koennen sie schockieren und uns alberner Reaktionen fuernehm enthalten, kein Zurueckweichen mehr. Wenn wir schon untergehen, dann wenigstens ohne „Ich bin doch aber gar kein Nazi!“-Proclamationen. Wir brauchen ohnehin keine Ruecksicht mehr nehmen; schieben wir die vollen Einkaufswagen aus dem Supermarkt namens BRD, „Kein Geld, Wagen bezahlt!“!

    Wir haben eh keine Freunde unter den Holzkoepfen und den dampfenden Bahnhofsweibern, also lasst uns paar ehrliche Narren und Naerrinnen nicht traurig darob sein, sondern zu dem Lustspiel auf unsere Weise beitragen, lasst uns belesene Saeufer, gutaussehende Teufel, wohlerzogene Rassisten und beaengstigende Heilige sein. Seid grausame Witzbolde und froehliche Fanatiker. Sprengt all ihre falschen Konventionen!

    Sprecht wie Arno Schmidt, akklamiert barocke Elegien, dichtet freche Lieder und singt sie auf der Strasse! Seid unvorhersehbar, fuerderhin unverschaemt, gegen die moderne Trantuete. Werdet ihnen fremd, fremd wie ihnen ein Deutscher aus dem Barock oder dem Mittelalter ist, fremd wie ein heidnischer Germane, ein Kreuzritter oder ein antiker Grieche. Selbst wenn wir ihnen zulaecheln, duerfen sie sich nicht sicher sein!

    Es bleibt uns wohl nur noch der Kampf oder der Rausch …

    Ich habe gestern beim Nachmittagskaffee beschlossen, wieder ein Herrenmensch zu sein … Mit Freundlichkeit kommt man ja auch nicht weiter.

    Potztausend aber auch,

    R.

  35. der Kuckuck

    ganz hervorragend ! Allerbesten Dank für dieses wunderbare Sittengemälde .

  36. Urwinkel

    An der Uni hatte ich stets den Eindruck, dass Menschen, die zumindest biologisch dem männlichen Geschlecht zuzuordnen sind, aber (trotz des seit einigen Jahren sehr hippen Vollbarts) ansonsten hinsichtlich ihres Körperbaus (kaum Muskeltonus), Körperhaltung (nicht aufrecht) sowie ihrer Physiognomie sehr feminin und weich wirkten, einen Großteil des Studentenklientels darstellen.

    Nüchtern auf den Punkt gebracht. Fast wie ein Photo. Ihr Gedanke kratzt auch das Thema Homoerotik und Gendertum an. Rückblickend kann ich mir heute nicht plausibel erklären, wie wir Technoaktivisten die wilde Zeit durchstanden, ohne sich von verkappten Schwulen unnötig und nachhaltig belästigen zu lassen. Es bleibt mir ein Rätsel. Aber es funktionierte… Sie ahnen vielleicht wieviele Absurd-Perverse es in dieser Szenerie gibt, und die (nach Feierabend) heimlich Justin Biber angöttern.

  37. K.

    Sogenannte Antirassisten verbreiten heute das Märchen, daß alle Menschen im paradiesischen Urzustand gegenüber jedem anderen Menschenwesen die gleiche Empathie empfinden würden, solange, bis sie von den Vollstreckern der bösen Gesellschaft in die Ketten der „Vorurteile“ und des „Rassismus“ gelegt werden. Andere Studien deuten auf das Gegenteil hin, und entdecken „Rassismus“ bereits im Säuglingsalter.

    Die haben damit auch wieder gar nicht so unrecht, wenn sie nur nicht zu tumb wären überhaupt die eigenen Worte zu verstehen. Die haben nicht die geringste Ahnung, was eine islamische Erziehung aus einem Kind macht. Als Vierjährige ist ihnen unauslöschlich eingebrannt, die Welt in gläubig und ungläubig ist gleich gut und böse einzuteilen. Eine Umerziehung dieser Menschen ist auch dem strammsten Linken nicht mehr möglich. Wenn er klüger ist als ich ihn halte, dann weiß er das und verschweigt die Gefahr absichtlich. Der Islam hat den unbedingten Willen die Welt zu erobern, und jedes Einzelschicksal wird diesem Ziel untergeordnet. Gegen einen solchen Kollektivismus kommt man mit individuellen Gutmenschargumenten nicht an, aber das will er nicht einsehen. Deshalb wird es Krieg geben.

  38. Th.R.

    Die irren Vorgänge, die sich derzeit abspielen und die von einer ekelerregend-abstoßenden hysterisch dummen und infantilen Stimmung umwölkt sind, geben deutlich zu erkennen, von wo dieser ganze Wahnsinn herkommt:
    Dem für Männer unergründlichen, nicht nachvollziehbaren emotionalen Chaos in der Psyche der Frau.

    (Nach dem Motto: „You can take the woman out of the theatre, but you can´t take the theatre out of the woman.“)

    Hysterisch und infantil darum auch die Linke, wo Frauen seit jeher das große Sagen haben. Dumm, hysterisch und infantil ist die Politik dieser Regierung.

    Wir leben im Frauenzeitalter. Die BRD heute ein Frauenstaat.

    Man vergleiche die Bilder von dummen hysterischen infantilen Linksfrauen auf den deutschen Bahnhöfen von heute mit diesen Bildern hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=PQ3wT7XdsXA

    Zwei unterschiedliche Anlässe, aber die selbe masslos chaotische emotionale Überreaktion der Frau, die dem Mann völlig fremd ist. Der Unterschied der Affekte ist evident.

    (Aber trotzdem Gleichberechtigung haben wollen!)

    Hier noch ein Zitat von Martin van Crefeld. (Man könnte unzählige andere Aussagen von bedeutenden Persönlichkeiten aus der Geschichte bringen, die tendenziell alle gleichlaufend sind.)

    „Der zweite Vorwurf der Uni lautet Frauenfeindlichkeit. Zum Beispiel sollen Sie in Ihrem Vortrag gesagt haben: „Viele Frauen genießen es, dabei zuzuschauen wie Männer sich abschlachten.“

    Creveld: Ja, von eh und je hat es Kriegsspiele gegeben, bei denen auch Frauen zugeschaut haben. Wir wissen, daß etwa die römischen Gladiatoren von vielen Frauen regelrecht angehimmelt wurden. Tertullian schreibt: „Männer geben ihre Seele an die Gladiatoren, Frauen beides, Ihre Seele und ihren Körper.“ Sieger werden von Frauen verehrt, selbst wenn sie der Feind sind: Ob die deutschen Soldaten 1940 in Paris oder 1945 die US-Soldaten in Deutschland. 1966 verzweifelten die Leibwächter des Box-Champions Muhammad Ali daran, ihm die Frauen vom Leib zu halten. Diese stiegen sogar über die Dächer seiner Hotels ein! Meine These lautet daher: Ohne die Anhimmelung des Kriegers durch die Frauen, hätte es in der Geschichte weit weniger Kriegsspiele und vielleicht sogar weniger Kriege gegeben.“

  39. Exmeyer

    „… ich habe kein Mitleid mehr mit ihnen.“

    Man kann das Mitleid genauso beherrschen wie Angst. Bei den Flüchtlingen stellt sich Mitleid erst gar nicht ein. Welches Leid?
    Bei den bereits entstanden und sicher zu erwartenden Opfern empfinde ich Mitleid. Aber es beherrscht mich nicht.
    Ich sehe die kalte „Mathematik“ am Werke, mit der die zukünftigen weißen Opfer durch aktives Tun ihr eigenes Schicksal befördern. Ein Mensch, der nicht seinen Verstand benutzt, ist durchaus schützenswert, wie alle schwächeren Wesen. Sie sind wie vom Aussterben bedrohte Tiere. Aber eines sind sie nicht: Gleichrangig oder gleichwertig. Wenn ein Gedanke mein politisches Denken maßgeblich beeinflußt hat, dann die Erkenntnis von der Ungleichrangigkeit der Menschen, womit ich die Ungleichrangigkeit der Weißen untereinander meine. Menschen, die über ihre Empathie keine kalte Verstandestätigkeit setzen, dürfen niemals an einem kollektiven Entschlußprozeß mitwirken.
    Deshalb ist eine Demokratie, die alle gleichmäßig beteiligt, zum Untergang verdammt. Immer.

    Zu dieser Erkenntnis beigetragen hat ein Gespräch mit einer Top-Juristin, die nicht in der Lage war, einen juristischen Standard-Abwägungprozeß auf eine simple, vergleichbare reale Lage zu übertragen. Falsch: Übertragen konnte sie es. Aber ihr war das Ergebnis zu wenig empathisch, dabei war es absehbar das beste pragmatisch-zweckmäßige, was man erreichen konnte. Empathie dominiert.
    Das ist gut. Und das ist richtig. – Das soll ihr Wesen sein! Das mag ich sogar.

    Aber das bringt den Untergang. Den Untergang von etwas, was diese empathischen Wesen auch nicht errichtet haben. Die Bahnhofs-Empfangs-Frauen haben diese Kultur nicht errichtet, sie erhalten sie auch nicht. Der größte subversive Coup der Geschichte war die Einführung des Frauenwahlrechts. Aber dieses Experiment wird sich von selbst erledigen. Blutig, wie ich annehme. Das kann ich den Frauen nicht anlasten, sondern den nachgebenden, entmännlichten Männern. Und zwar denen, die nicht entmännlicht sind, genauer waren. Nun wird das Gebäude einstürzen und ein weniger artifizielles, solideres wird entstehen. Das Einstürzen ist längst zu beobachten, das Entstehen dauert noch. Ich bezweifle, daß wir Männer von heute uns darin wohl fühlen würden. Aber wir werden es nicht mehr erleben.
    Das Entstehen des Neuen baut auf der Fähigkeit der Weißen zur organisierten und technischen Gewaltführung auf. Dies wird in den kommenden Zeiten schlicht notwendig werden. Alles andere folgt daraus.

    Nicht der Staat organisiert die Gewalt, sondern aus den Anforderungen der Notwendigkeiten der Gewaltausübung folgen die Gewaltstrukturen. Diese formen – tertiär – den Staat (M. v. Cerveld). Die BRD besitzt Strukturen, die als halbherziger Gegenentwurf zum Gewaltstaat erdacht waren. Aus rationalen Gründen seitens der Alliierten, aus empathischen Gründen seitens der Nichtrationalen. Und der Rest: Verräter, Adenauer obenauf.

  40. Der Gutmensch

    Lieber Herr M. L.,

    antworten Sie einfach mit Tilly: https://www.youtube.com/watch?v=dRznUl4di8A

    Ich muss gestehen, ich ja selber überfordert und muss wohl meine karge Rente beantragen, weil ich mit den beschleunigten Umdrehungen des Zeitgeistes nicht mehr ganz Schritt halten kann:

    Hat man von den Pegidas nicht gerade erst mit todernster Miene gefordert, sie mögen sich gefälligst „distanzieren“ und zwar von den Nazis? Und nun? „IchbinkeinNaziaber“ ist auch nicht recht!

    Weiter verdross offiziell die Pegida-Praxis des „Mit Euch reden wir erst gar nicht!“ Jetzt heißt es aber auf einmal von der anderen Seite: „Es gibt mit Euch keine Diskussion“. Das hättet ihr doch gleich haben können, liebe Freunde!

    Am meisten verblüfft mich aber: „Ich kenne auch nette Türken…“ Ich gestehe, dass mich ein solcher neulich um meinen Rat gebeten hat. Und ich habe ihn erteilt, er hat sich gefreut und ich mich erst recht, es befriedigt nämlich tatsächlich ungemein, jemandem helfen zu können! Wir reichen uns die Hände und lächelten uns beiderseits zufrieden an. Wenn ich doch bloß geahnt hätte, dass mir das als „Kartoffel“ nunmehr untersagt werden soll… ich hätte ihn gebeten, darüber ganz bestimmt festes Stillschweigen zu bewahren.

    Ganz im Ernst beunruhigt mich diese Aussage: „Grundrechte sind nicht verhandelbar“. Ich bin dafür, die diesbezügliche Diskussion zu hegen, denn es geht nicht an, dass jede Lobbygruppe ungehemmt ihr eigenes Recht propagiert; kein Staat kommt schließlich ohne Grundkonsens aus. Aber wenn die Debatte darüber nicht gehegt, sondern tabuisiert werden soll, naht womöglich das Ende der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Deutschland. Das war bereits 1944 unter den Nazis so. In der DDR wurden dieser Gerichtszweig in Folge der Babelsberger Konferenz von 1958 abgeschafft. Das sind keine guten Omen.

    Was war sonst noch: Der Einzelfall zählt! Wie jeder weiß, sagt eine Statistik nichts über den Einzelfall aus. Es wird aber auch umgekehrt ein Schuh draus: Aus dem Einzelfall lässt sich noch keine Statistik ableiten. Dafür bedarf es wiederum vieler „Einzelfälle“ …. Es geht hier offenbar um die Frage der Einstufung bestimmter Staaten als sichere Herkunftsländer.

    Im übrigen betrübt es mich sehr zu lesen und anhand der scheußlichen Fotomontage zu sehen, dass Ihr menschliches Mitgefühl offenbar überstrapaziert wurde, mein lieber Herr M. L. So war das bestimmt nicht gemeint, wenn ich gelegentlich hier Vergil zitierte: „Macht Euch hart und erhaltet Euch für die besseren Zeiten!“

    Die Menschen sind, wie sie immer schon waren; sie kommen nur besser zum Vorschein, weil die Zeiten so polarisieren! Entspannen Sie sich und versüßen Sie sich vielleicht die Zeit, indem Sie eine der vielen schönen und offenbar sehr vakanten Eloi verführen und anschließend erbarmungslos bekehren … und wenn Sie dafür vorübergehend selber komische Schilder pinseln müssen … all is fair in love and war!

    Der Gutmensch.

  41. Konservativer

    Werte Monika

    Es ist bei uns ähnlich wie in Schweden und womöglich auch in England. Diese Vergewaltigungen sind für unser Establishment ohne jede Bedeutung, das interessiert diese Leute nicht.
    Vergewaltigungen bzw. Massenvergewaltigungen autochtoner Frauen durch Einwanderer sind aus deren Sicht wohl lediglich Begleiterscheinungen (so etwas wie Knistern) eines Transformationprozesses, der ohne Rücksicht auf Verluste durchgezogen wird.
    So weit geht deren „Empathie“ nun auch wieder nicht, daß sie sich auf die eigenen Leute ertstreckt.

    Die eingewanderten Verbrecher werden wir schwerlich wieder los, par or­d­re du muf­ti gehören diese „ungehobenen Schätze“ zu uns.
    Man denke an Innenminister de Maizière, der in einem Interview mit dem STERN überder IS-Mörder sagte: „Es sind unsere Söhne und Töchter. Ein Großteil wurde hier geboren. Sie sind in unsere Schulen gegangen, in unsere Moscheen, in unsere Sportvereine. Wir tragen für deren Radikalisierung Verantwortung“ ( http://www.stern.de/politik/deutschland/innenminister-thomas-de-maizi%C3%A8re-ueber-deutsche-is-kaempfer—es-sind-unsere-soehne-und-toechter–3837642.html ).

  42. Marko

    Wir sollten weniger uns gegenseitig komentieren –
    und mehr rausgehen und unsere Landsleute aufklären.

    Jeden Tag ein kurzes Gespräch, reales Gespräch, gerne auch mit Verweis auf diese Seiten, aber ein reales Gespräch mit einem realen Propaganda-Opfer.

    Wichtig dabei sind Freundlichkeit, Nachsicht und das Stellen sokratischer Fragen, die zum Denken anstoßen, zwingen:
    – Haben wir Bürger das Recht, zu entscheiden, wen wir in unser Land hereinlassen?
    – Was ist Demokratie für Sie?
    – Wollen Sie im Nahen Osten leben oder in Deutschland? In Deutschland, aha, aber im Moment tun Sie alles dafür, dass der Nahe Osten nach Deutschland kommt.

    Anregen, nicht verurteilen.
    Es geht um das Aufbrechen der Denkblockade!

  43. Rosenkranz

    Besonders niederschlagend sind für mich als Mann die Vergewaltigungen von Frauen durch die Invasoren. Nun haben wir dank der Willkommensunkultur wieder Massenvergewaltigungen in diesem Land. Zusätzlich demütigen Aufnahmen durch Mobilgeräte die Geschädigten im höchsten Grade, wenn nicht sogar noch eine weitere Demütigung durch ein lächerliches Urteil der deutschen Gerichtsbarkeit hinzukommt.

    Noch schlimmer schaut es in Schweden aus. International Rang 2 nach Lesotho dank der freundlichen Aufnahme von Invasoren aus Somalia und Irak. Aber auch der skandinavische Mann ist von der gleichen Hilflosigkeit befallen wie der Germane. Wo ist nur das kriegerische Blut in diesen Völkern geblieben? Sind wir verrückt geworden Fremde in unser Haus einzuladen, sie zu verköstigen, uns beleidigen und verprügeln zu lassen und ihnen anschließend noch die Frau und Tochter ins Schlafgemach zu schicken?

  44. Karin Pfeiffer

    Psychologische Überlegungen

    Der Jubel der Willkommensfanatiker auf den Bahnhöfen könnte weniger den Ankommenden selbst gelten, sondern vielmehr den vom Zuzug wenig begeisterten deutschen Mitbürgern: diese „ Finsterlinge“ will man mit dem Jubelgeschrei provozieren und sich damit in aller Öffentlichkeit von ihnen distanzieren. Mich erinnert das Verhalten an jenes minderbemittelter Jugendlicher, die auf die bürgerliche Gesellschaft einen unergründlichen Haß empfinden und mit instinktiver Sicherheit genau das tun, was diese Gesellschaft in hechelnde Entrüstung versetzt: sie sprühen Hakenkreuzen auf Mauern und Hauswände.

    Das Auftreten einer vor lauter Freude über illegale Einwanderung schier aus dem Häuschen geratenden Jubelfraktion zeigt überdeutlich, welch unversöhnlicher Riß inzwischen durch Deutschlands Bevölkerung geht.
    Dies ist noch viel gefährlicher als die völlig aus dem Takt geratene Regierung.

  45. Karin Pfeiffer

    Noch etwas.

    Wer trägt in diesem Land eigentlich die Verantwortung für den politisch angerichteten Schaden? Ich meine nicht die moralische Verantwortung, sondern eine juristisch einzuklagende.
    Von Staatsrecht habe ich keine Ahnung und bitte um Entschuldigung für die vielleicht naive Frage.

    Vielleicht kann hier jemand Nachhilfeunterricht erteilen.

  46. Andreas Walter

    http://www.uv.es/garzon/psicologia%20politica/N32-7.pdf

    Das die Deutschen auf bestimmte Themen pathologisch reagieren ist auch Psychologen bekannt, doch was nützt es, wenn die deutsche Politik notorisch nicht darauf reagiert, weil eben gerade auch Deutschlands Führung nach dieser pathologischen Eigenschaft selektiert wird/ist. Ein Revisionist im Bundestag, oder gar als Kanzler? Undenkbar. Das alles fing schon 1945 an, mit der Selektion selbst bei der Presse, und wurde irgendwann dadurch zum Selbstläufer, den man dann nur noch gelegentlich ein wenig „korrigieren“ musste (Historikerstreit, Verschärfung des §130), und jetzt haben wir darum den Salat. Das es immer noch Interessengruppen gibt, die das bis heute befeuern und fördern ist auch nachvollziehbar, doch es schadet halt jedem, der sich mit Deutscher sein und seinen Vorfahren (und der doch wohl hoffentlich wahren Geschichte) identifiziert. Ob das nur so gekommen ist oder ein Plan dahinter steckt, oder womöglich sogar beides, dass ist für die negativen Folgen von Selbstablehnung (bis Selbsthass) und auch für den immer weiter zunehmenden Identitätsverlust erstmal egal.

    Deutschland ist eben ein Land, in dem seit 70 Jahren fremde Interessen vor die eigenen gestellt werden. Auch Deutschland als Kollektiv leidet daher ganz ohne Zweifel an pathologischem Altruismus und an pathologischer Selbstablehnung (toxische Scham}, während man Nationen wie die VSA, Israel und die reichen Staaten der arabischen Halbinsel als extreme Fallbeispiele dem absolut konträr entgegenstellen kann.

    http://www.blu-news.org/2015/09/05/obama-fluechtlinge-europaeisches-problem/

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/amerikas-schweigen-zur-asylkrise/

    http://www.blu-news.org/2015/09/07/israel-baut-sperranlage-gegen-illegale/

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/die-golfstaaten-schotten-sich-gegenueber-fluechtlingen-ab-13789932.html

    http://www.blu-news.org/2015/09/07/keine-fluechtlingsaufnahme-in-golfstaaten/

    Vielleicht haben wir Deutschen auch einfach nur die falschen Freunde. Oder gar keine.

  47. Konservativer

    Sehr geehrter Gustav Grambauer

    Kaum jemand hat sich klar gemacht, wie sehr die „BRD“ – übrigens im Gegensatz zur DDR –, und dabei vor allem die jetzt tonangebende Generation, von der Hippie-Welle geprägt ist. Es wird also auch Zeit für ein Aufräumen mit der „Wassermann-Spiritualität“ (die zugleich auf das Christentum ja übergefärbt hat).

    Für mich ist die Hippie-Prägung DIE Wurzel der Pest

    Im Prinzip liegen Sie richtig, doch die Hippie-Welle ist nicht die Wurzel, sondern eher ein spezieller Auswuchs „der Pest“. Es gibt nämlich einen Vorläufer der Hippiebewegung, die übrigens aus den USA nach Europa herübergeschwappt ist, die Beatniks der Beat Generation (Keruac, Ginsberg u.s.w.), ebenfalls ein originäres Produkt der USA ( http://www.badische-zeitung.de/rock-pop/sie-waren-die-ersten-68er–8050295.html ).

    Was die DDR (als Gegensatz zur BRD) anbelangt täuschen Sie sich, schaun Sie sich einmal die folgende Dokumentation an:

    https://www.youtube.com/watch?v=2OoytCV1BAw

    Wünschenswert wäre es, wenn sich einmal ein Autor kritisch mit diesem Thema auseinandersetzt.

  48. kein Troll

    wenn ihr in München etc. wohnt oder eine Studenten-Gruppe kennt, solltet ihr die Asyl-Trullas dazu animieren, den Asylanten gebückt oder mit gespreizten Beinen entgegen zu kommen und ihnen als erste und nachhaltigste Integratsionsmaßnahme auch Sex anzubieten. Schilder, wie „Sex for Refugees“ oder „♥ Syrian Cocks only“ sind anzufertigen. Das wird das Ansehen von uns Deutschen im Ausland noch mehr steigern.

  49. Hugo Treffner

    Nun bestätigt eine Organisation, die Zugang zur Erstaufnahmeanstalt hat, die schlimmsten Vermutungen: Die Lage der Flüchtlingsfrauen ist in Gießen anscheinend derart gravierend, dass der Landesfrauenrat Hessen zusammen mit – für ein derartiges Vorgehen überaus unverdächtigen – Organisationen wie proFamilia mehrere offene Briefe verfasst hat. Der Inhalt, der medial praktisch nicht kommuniziert wurde, hat es in sich: Flüchtlingsfrauen in Gießen seien mittlerweile praktisch schutzlos, alleinreisende Frauen würden als Freiwild betrachtet.

    Vergewaltigungen, sexuelle Übergriffe und sogar Zwangsprostitution seien längst an der Tagesordnung. Mittlerweile sollen Frauen selbst tagsüber auf dem Gelände in Angst leben. Nachts auf die Toilette zu gehen, sei nicht mehr möglich. Geschlafen werde ausschließlich in Tageskleidung.

    Zitat: „Es muss deutlich gesagt werden, dass es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt.“

    In einem Nebensatz dann die unfassbare Information: Auch sexuelle Übergriffe auf Kinder hat es bereits gegeben. Die Lage ist derart bedrohlich, dass der Hessische Frauenrat nun die Einrichtung von Schutzräumen fordert. Zur Erinnerung: Die Erstaufnahmeeinrichtung befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Kindergärten und Schulen.

    Da spuken manch einem wacheren Zeitgenossen die Worte des afrikanischen Diplomaten Serge Boret Bokwango, Mitglied der Ständigen Vertretung des Kongo bei den Vereinten Nationen in Genf (UNOG), im Kopf herum: „Die Afrikaner, die ich in Italien sehe, sind der Abschaum und Müll Afrikas. Ich frage mich, weswegen Italien und andere europäische Staaten es tolerieren, dass sich solche Personen auf ihrem nationalen Territorium aufhalten. Ich empfinde ein starkes Gefühl von Wut und Scham gegenüber diesen afrikanischen Immigranten, die sich wie Ratten aufführen, welche die europäischen Städte befallen. Ich empfinde aber auch Scham und Wut gegenüber den afrikanischen Regierungen, die den Massenexodus ihres Abfalls nach Europa auch noch unterstützen.“

    http://einwanderungskritik.de/asylheim-giessen-vergewaltigungen-von-frauen-und-kindern-an-der-tagesordnung/

  50. Flitzpiepe

    Ich lese zum ersten mal etwas von dir und bin sehr angetan von deiner sarkastischen Art, mit welcher du diesen geistig Degenerierten ihre eigene Feigheit und Beschränktheit vor Augen führst.
    Ein ehrliches Danke dafür, dass du mir trotz der Ernsthaftigkeit dieses besorgniserregenden Themas ein Lächeln abringen konntest.
    Super! Bitte weitermachen!

  51. Hartwig

    Geehrter Herr Lichtmesz, sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass ‚Gott uns gerade rettet‘? Wovor? Vor dem erneuten Turmbauversuch, der da heisst, „Baby nach Maß, Geschlechtsumbau, implantierter Chip, Anti-Aging-Forschung zum ewigem Leben, Cyberwesen, künstliche Intelligenz, obligatorische Dauervernetztheit, die ganze Welt als Plantage, die totale Mobilisierung aller Reserven … etc. etc.“
    Gott verwirrt nicht die Sprachen, sondern durchmischt die Rassen und Kulturen und lässt uns durch ein neues Mittelalter gehen.

    M.L.: Im Mittelalter hat es ihm auch am besten gefallen bisher, vermute ich…

  52. KW

    Psychisch krank sind unsere Gegner, jeder normale Mensch noch im Mittelalter fürchtete sich vor Fremden, egal ob in Dorf oder Stadt. Unser Gegner, dieser Staat, schleppt Fremde fuhrenweise herein, kann unsere Sicherheit nicht gewährleisten. Dieses Gebilde BRD hat meine ganze Verachtung, besonders die deutschen Landsleute, die Willkommenskultur zelebrieren, das sind unsere eigentlichen Feinde. Die Türöffner.

  53. Gonzague de Reynold

    Indeed, die Eloi – ein Vergleich, der sich mir letzthin ebenfalls aufgedrängt hat. Und: ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich damals (wohl so 1976) als kleiner Bub zwar nackte, blanke Angst vor den Morlocks verspürte – mir die sedierten Eloi andererseits bedeutend unheimlicher (!) waren … .

    Je nun, wir werden sehen. Klar ist, dass die zeitgenössischen „Eloi“ im Rahmen der absehbaren Katharsis der „westlichen Wertemeinschaft“ wohl an vorderster Front unter die Räder kommen werden. Dann wird sich zeigen, ob nach der zwangsweisen „Auswilderung“ derselben eine Rücktransformation aus diesem Endzustand der Verhausschweinung möglich sein wird oder nicht.

  54. der demograph

    in Deutschland lebten bis zur Flüchtlingsexplosion dieses Jahr etwa 8 Millionen Menschen im Alter zwischen 20 und 30, das heißt dem fürs Kennenlernen, Heiraten etc. besonders wichtigem Alter. Etwa 4 Millionen Männer, etwa 4 Millionen Frauen. Nun kommen in diesem Jahr wohl über 1 Millionen Neubürger. Von denen sind dann sagen wir etwa 800.000 Männer zwischen 20 und 30, der Rest Frauen, Kinder, Alte. Das heißt ab nun stehen im entscheidenden Alter etwa 4.8 Millionen Männer 4 Millionen Frauen gegenüber. Die Neuankömmlinge werden sich auf dem Partnermarkt nicht ganz oben einreihen. Männer aus dem Nahen Osten sind bei deutschen Frauen im Gegensatz zu Männern aus Subsaharaafrika nicht besonders beliebt. Dazu sind sie materiell eher schlecht gestellt. Trotzdem: diese Wanderung wird massive Auswirkungen auf den Partnermarkt haben, für Männer schlechte, für Frauen gute. Ich kann es nachvollziehen wenn Frauen die Wanderung bejubeln. Männer tun es wahrscheinlich weil sie glauben sich so zumindest eine letzte Chance bei den Frauen zu sichern.

    Diese ganze Empathie Geschichte ist natürlich ein Witz. Man versucht ja fortlaufend diese ganze Antirassismus Sache zu verstehen. Mein aktuelle Theorie ist das zwei Aspekte zentral sind: 1) die meisten Menschen bewundern und fürchten alles was stark, gewalttätig, expansiv ist und tun alles um dem Starken zu dienen. Deshalb sind die Hauptinteressen des Antirassismus ausgerichtet auf African Americans (eine Gruppe von Menschen die im Schnitt wahrscheinlich eine höhere Lebenszufriedenheit und Selbstverwirklichung erlebt als jede andere Gruppe der Menschheitsgeschichte, dank ständigem Ausleben von sozialer Dominanz mittels sogenannter Kriminalität, Kultur wie Rap, Sport wie Football etc.) und Muslime (die nach Subsaharaafrikanern expansivste Gruppe die derzeit lebt). 2) nach außen mögen es Menschen zu zeigen sie würden sich um die Schwachen kümmern und sich gegen Starke auflehnen.
    der Antirassismus verbindet beide Wünsche: er erklärt die Starken zu Schwachen.
    Die tatsächlich Schwachen, die denen, wenn überhaupt Mitleid, zustünde, unterernährten Kindern in der indischen Provinz, die ein Zehntel dessen haben, was die aktuellen Flüchtlinge haben, die asiatischen Opfer schwarzer Gewalt in den USA, den Christen im nahen Osten etc. etc. die interessieren kaum keinen Menschen.
    Die meisten Menschen sind Nietzscheaner („wer fällt den soll man stoßen“) und Sozialdarwinisten (wer am härtesten zuschlägt und am meisten Kinder hat soll leben, alle anderen gehen über die Planke). Sie sind halt nur unehrlich. Und der Antirassismus ist das Instrument mit dem diese Unehrlichkeit kommuniziert wird.

  55. Zadok Allen

    Auch ich fühle mich, wiewohl ich den Konsum des massenmedialen Sondermülls mühevoll auf ein Minimum beschränke, unterdes seelisch zerrüttet.

    Es ist wie wenn man eines Tages aufsteht, in die Küche kommt, und der eigene Bruder sitzt da mit einem Glas Salzsäure in der Hand, ein Grinsen im Gesicht, verkündend, wie wohltuend und gesund Salzsäure doch sei und wie er sich diesen Trunk jetzt munden lassen wolle.

    M.L.: Yes, und wenn ich manche von diesen bunten Willkommensmädchen sehe, komme ich vor, als würde ich sie beim fröhlichen Unterarmritzen beobachten…

    Frei nach den saloppen „Antirassismus“-Parolen formuliert. Klar, kannste schon machen – aber dann biste halt tot. Das Unheimliche daran ist, daß man hernach mit der Leiche allein im Zimmer sein wird.

    Der einzige Trost: es handelt sich mit mathematischer Sicherheit noch um Wochen, nicht einmal mehr um Monate. Schon allein aufgrund der unabsehbaren Fluten, die durch die verbrecherischen Aktionen der Regierung vom Wochenende jetzt in der Levante ausgelöst werden.

  56. Andreas Walter

    @Hugo Treffner

    Ist ja alles schön und gut, Herr Treffner. Doch bitte sehen Sie es auch mal von folgender Warte. Jede weitere vergewaltigte deutsche Frau ist eine Abonnentin mehr von Emma. Irgendwie muss sich ja jeder sein Fluchtgeld in eine bessere Welt, in ein besseres Leben verdienen. Das es noch schlimmere Männer als den bösen weissen Mann geben könnte, dass haben wir ja nicht gewusst. Doch bitte Entschuldigen Sie mich jetzt, ich muss weiter pack-en.

  57. Gustav Grambauer

    Sehr geehrter Konservativer,

    werde mir heute abend den Film anschauen. Interessiert mich sehr, allerbesten Dank. Das mit den Vorläufern war mir bis jetzt auch nicht so klar.

    Soviel bis hierher: möglicherweise wurde diese Art Musik im Osten genauso oft gehört wie im Westen. Aber

    (1.) es gab immer ein Gegengewicht: es war immer unausgesprochen klar, daß Hoch- und Volkskultur als Bezugsrahmen für das kulturelle Selbstverständnis und als unantastbare ästhetische Maßstäbe gelten – selbst für die, die selbst nicht auf dieser Basis musizieren oder auch nur Musik hören.

    Der Staat hat alles dafür getan, damit das auch so bleibt (übrigens denke ich sofort auch an die wohl berühmte Wochenschau mit Furtwängler bei Borsig auf dem Höhepunkt des Totalen Krieges, gleich eingangs, der Arbeiter bei 1:18 ist mir seit meiner Kindheit als eines der Wahrzeichen des Deutschtums in meinen Geist eingebrannt):

    https://www.youtube.com/watch?v=HOhjZxyZCgQ

    Wir haben in der Schule noch in der 10. (!) Klasse jeden morgen ein deutsches Volkslied gesungen, und das in einer Schule nur ein paar Minuten vom Alexanderplatz entfernt. Sie können sich vielleicht gar nicht vorstellen, was die Umwidmung eines Gymnasiums bei uns in der Nähe in „John-Lennon-Gynmasium“ Anfang der 90er Jahre

    https://de.wikipedia.org/wiki/John-Lennon-Gymnasium

    für uns für ein Kulturschock war. (Demnächst werden sicher schön für die Analphabeten und zur totalen Denglisierung die beiden Bindestriche noch entfernt.)

    (2.) kannte ich niemand bei uns, der über die Musik der Beatles (übrigens auf deutsch: „Die Büttel“) und einen Schuß antiautoritäre Provokation hinaus die Maharishi- und Hare-Krischna-Gehirnwäsche-Dimension ernst oder auch nur zur Kenntnis genommen hätte, somit konnte sie nicht annähernd so tief auf das Kollektive Unterbewußte einwirken wie im Westen. Und die Drogen, die dies im Westen noch katalysiert haben, gab es sowieso nur sehr begrenzt und sie waren auch fast durchweg geächtet.

    - G. G.

  58. Beteigeuze

    @der demograph
    Ich kann es nachvollziehen wenn Frauen die Wanderung bejubeln.
    —————————————————————————-
    Meine Rede. Ich wage zu bezweifeln, daß die 45-jährige, kinderlose Studienrätin, die das Willkommensfest organisiert, altruistisch handelt.
    Allerdings ist diese Exkursion zu den archaischen Kulturen nichts für sanfte Gemüter.

    Immerhin hat Leni Riefenstahl die edlen Wilden wenigstens schön eingeölt bei den Film-Aufnahmen in Afrika….

  59. Andechs

    Wie wäre es mal mit einer Rezension des Buches „The evolutionary psychology behind politics“ von Anonymous Conservative? Das ist hier ja schon erwähnt worden, unter anderem, wenn ich mich recht erinnere, von M.L selbst. Auf anonymousconservative.com kan nman eine e-mail angeben und bekommt es dann kostenlos als e-book.

    Die von den Autoren aufgestellte Therorie scheint sich z.Zt. prächtigst zu bestätigen: Einheimische, r-selektierte Karnickeldegeneraten baden im durch eine Masseninvasion fremder, K-selektierter Kriegertypen ausgelösten Dopaminrausch.

    Wenn man nach dem geht, was der Autor schreibt, ist es übrigens kontraproduktiv, an die Vernunft der Willkommensjunkies zu appellieren. Die Bedrohung durch die Invasoren ist es ja gerade, worauf sie unterbewusst aus sind, solange sie nur als diffus erlebt wird. Ausschliesslich knallharte, an Gefühle appellierende Botschaften fruchten.

    Auch im europäischen Ausland, genauer gesagt im ebenfalls terminal durchgetickten Schweden, verschärft sich diegegen Einwanderungskritiker ins Feld geführte Rhetorik zusehends. Wir steuern möglicherweise auf einen nie für möglich gehaltenen Ausbruch von Gewalt zu.

  60. hubschrauberpilot

    @carabus: Bittner ist ein armer Tropf. Dieser verklemmte Typ wird trotz poetry slam in seinem Leben kein Womanizer mehr, muss ausserdem seine Herkunft aus der Görlitzer Provinz und der „Arbeiterklasse“ kompensieren. Mit solchen Würstchen beschäftige man sich nicht weiter. Es diene allenfalls als ein Beispiel unter vielen für hohe instrumentelle Intelligenz des geisteswissenschaftlich verbildeten Intellektuellen, die sich mit geringem politischem Verstand und grossem Mangel an Urteilskraft (im Sinne des Herrn K. aus Kaliningrad) paart.

  61. Radbot

    Pessimistische Abschiedskultur und Untergangsgejammer herrscht in dieser Kommentarspalte hier …
    nur Raskolnikov stellt ein Licht dagegen und macht Hoffnung mir:

    Ich sehe einen alten Mann gemaechlich die Stufen der Strudlhofstiege zu Wien herabwallen, der graue Scheitel haengt dem kleinen Greise tief in der Stirn und man mag kaum glauben, dass ebenjener auf dem Wege zur Einweihung eines ihm gewidmeten Denkmals im Zentrum der alten Reichsstadt ist. Gut gelaunt schwingt der ebenhoelzerne Spazierstock mit dem beinernen Baerenkopf durch die Wiener Spaetsommerluft, – dieses Andenken erhielt der Held dieser Anekdote von einem gewissen Raskolnikow, der sich vor Jahren schon zu Tode gesoffen hatte – als drei adoleszente Maedchen ein selbtgestaltetes Transparentum in die Hoehe halten, „Wien gruesst den grossen Lehrer unseres Volkes“, das sie im Rythmus ihres „Lichtmesz, Lichtmesz“ Gekreischs auf und ab bewegen ….

  62. Marc_Aurel

    Wir haben kein Recht, aufgrund von sentimentalen Gefühlsräuschen die Zukunft unserer eigenen Kinder aufs Spiel zu setzen, die kein Menschenmaterial sind, das man auf dem Altar irgendeines absurden politischen Erlösungskultes schlachten dürfte.

    Ich fühle inzwischen genauso wie Jean Raspail:

    „Jedesmal, wenn in meiner Familie oder im Freundeskreis eine Geburt stattfindet, kann ich dieses Kind nicht ansehen, ohne an das Schicksal zu denken, das sich über ihm dank der Fahrlässigkeit unserer „Regierungen“ zusammenbraut, und dem es sich stellen muß, wenn es das Erwachsenenalter erreicht haben wird.

    Dieser Abschnitt hat mich am meisten bewegt, denn genauso denke ich manchmal, wenn ich meiner einjährigen Tochter beim Spielen zusehe. Nicht nur wegen der momentanen Entwicklung. Noch ist ihr Geist frei und unschuldig, aber wenn die Zeit gekommen ist, werden sie versuchen sie zu programmieren. Wird sie mich überhaupt verstehen, wenn ich mit ihr darüber spreche oder werde ich für sie irgendwann jemand sein der „falsch tickt“?

    Mein Blick wird nachdenklich. „Du bist albern, es ist deine Tochter.“, sage ich zu mir selbst. Sind naive Kinder nicht auch immer das Produkt naiver Eltern? Sind es nicht gerade die Ängstlichen, die mit ihren sorgenvollen, ständigen Eingriffen ihre Kinder genau in jene Richtung treiben, vor der sie sie eigentlich bewahren wollten?

    Plötzlich bemerkt sie mein Schweigen, wendet mir ihren Kopf zu und schaut mich mit ihren großen Augen forschend und ernst an. Manchmal hat ihr Blick dabei etwas Unheimliches. Man fühlt sich wie von den Sensoren einer lernenden Maschine fixiert, die eine für sie fremde Welt erkundet. Die etwas greift und darauf grobmotorisch Druck ausübt, die mit aller Kraft an den beiden Enden eines Blattes zieht, nur um zu ergründen was passiert. Mitleidlos könnte man meinen, aber der Vergleich hinkt: Sie ist ein fühlendes Wesen, wenn auch noch ungeschickt im Einsatz ihrer Werkzeuge. Sie spürt wenn sie Schmerz zufügt, sie kann es von den Zügen des anderen ablesen, ohne das es ihr je jemand erklärt hätte. Sie lässt sich nicht einfach programmieren, sie hat einen eigenen Willen und eigene Maßstäbe. Die Erkenntnis beruhigt und wischt alle Ängste hinweg, ein warmes, angenehmes Gefühl von Zuversicht steigt in mir auf. Ich spüre dass sie von mir ein Lächeln erwartet, also lächle ich. Ihr Antlitz erhellt sich und sich lächelt zurück, in einer entwaffnenden Aufrichtigkeit und Freude, wie sie nur Kinder im Stande sind auszustrahlen.

  63. Arminius Arndt

    @Konservativer,

    von Beat Literatur, die Literatur der Geschlagenen und ganz besonders von Kerouac haben Sie ganz offensichtlich nur – leider falsche! – Sekundärliteraturkenntnisse.

    Gerade Kerouac ist – den Inhalten seiner Bücher nach – ein ziemlich lupenreiner Katholik und Konservativer, auch wenn er sich selber wohl so nicht gesehen hat, aber seine Werke sind allesamt kleine Schatzkästchen, gerade auch für Konservative. Sind sind eine Anklage gegen die moderne US-Konsumgesellschaft und ihren Entfremdungen.

    M.L.: Kerouac, Burroughs und Co. waren übrigens angeblich auch Spengler-Leser, und sahen sich als Avantgarde eines neuen Zeitalters…

    Das ist ja das interessante an den USA: Sie können dort alles, was neunmal kluge Europäer an den USA kritisieren, in der dortigen Literatur und Kunst in Reinkultur bereits vorexerziert und zu Ende durchdacht finden.

    Von daher: Ad Fontes! Lesen Sie einfach einmal etwas von Kerouac.

    Viel zu oft werden Schriftsteller von den Linken pauschal vereinnahmt, obwohl sie inhaltlich nicht unbedingt linkes geschrieben haben sondern deutlich differenzierter zu sehen sind. Selbiges gilt übrigens auch für Jörg Fauser. Es wird Zeit, dass Konservative und Rechte auch wieder die Hoheit über die Literaturrezeption gewinnen.

  64. Ordo

    Möchte auch Herrn Lichtmesz danken, dass er sich das immer wieder antut. Ich könnte das nicht, wirklich nicht. Der Pro-Asyl-Propaganda ist ja so oder so nicht zu entkommen. Ob ich nun das Autoradio aufdrehe, meine E-Mails abrufe oder ein Fussballspiel anschaue, überall dieselben politischen Botschaften. Alles ist durchtränkt mit diesem infantilen Irrsinn, es ist nur noch totalitär. Wenn ich dann noch die Artikel in den MSM lesen würde, würde mir das wirklich den Rest geben und mich vermutlich in suizidale Gedanken treiben.

    @kein Troll
    „Syrian Cocks only“? Really? Seit wann wird denn sowas hier freigschaltet?

    M.L.: Das war gegen die „cuckservatives“ gerichtet. Bissel Pirinccismus muß ab und zu auch sein…

  65. Volker Spielmann

    Wider die angebliche Verpflichtung Deutschlands zur Aufnahme der Scheinflüchtlinge

    Als Privatleute ohne Amt, wie die alten Römer sagen würden, haben die Parteiengecken dem deutschen Rumpfstaat je bekanntlich manchen bösen Streich gespielt, so soll dieser nun, gemäß dem Scheinstaatsgesetz der Parteiengecken, verpflichtet sein, politisch Verfolgte aufzunehmen (freilich gilt dies nur für solche Verfolgte, die nicht von den VSA verfolgt werden, wie der junge Held Eduard Schneedingsda neulich erfahren mußte). Schlimmer noch aber wirkt sich der Beitritt der Parteiengecken zur sogenannten Flüchtlingskonvention der nicht minder sogenannten Vereinten Nationen aus, die mittlerweile eine wahrhafte Völkerwanderung aus Afrika und dem Morgenland nach Europa ausgelöst hat, wobei die Delinquenten besonders gern in den deutschen Rumpfstaat kommen, weil sie dort von den Parteiengecken reichlich beschenkt werden. Es ist daher dringend geboten den Parteiengecken ihre angemaßte Macht zu nehmen und den Masseneinwanderungsunfug zu beenden, ehe es zu Zuständen wie in Nigeria kommt.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  66. Konservativer

    Sehr geehrter Arminius Arndt
    Ich habe Kerouac gelesen, vor 40 Jahren. und habe seine Bücher noch in meiner Bibliothek.
    Ich gehörte zu der Generation „Nach 68″, hing seinerzeit zusammen mit einigen 68ern ab, bei dem älteren Bruder meines besten Freundes war ein Treff dieser Leute (auf dem Dorf).
    Ich habe keine schlechten Erinnerungen an diese Zeit und diese Leute, sie waren umgänglich, sie wurden nicht gerade zu Freunden (der Altersunterschied war doch recht groß), aber zu guten Bekannten.
    Wenn ich heute einmal einen dieser Leute treffe, dann kommt man nach wie vor ins Gespräch. Obgleich bekannt ist, daß ich zum Rechten „mutiert“ bin. Ich halte mich diesbezüglich nicht zurück, komme direkt zur Sache und stoße durchaus nicht auf taube Ohren.

    Wie auch immer, vor gut 40 Jahren wurde ich Abonnent der Zeitschrift „Gasolin23″ (über die Jahre erschienen offiziell 8 Ausgaben), in der Texte amerikanischer Beatnicks, deutscher „Spät-Beatnicks“ (u.a. Jörg Fauser) und anderer Autoren (u.a. Charles Bukowski) veröffentlicht wurde. Die Originale befinden noch in meiner Bibliothek (sie sollen inzwischen wertvoll geworden sein).
    Hier ein Link zu einer Seite, wo man die Raritäten als .pdf Datei runterladen (lesen) kann.
    Wer sich einen Eindruck verschaffen will:

    http://gasolinconnection.com/2011/04/26/gasolin-23/

  67. Karin Pfeiffer

    @Exmeyer

    Menschen, die über ihre Empathie keine kalte Verstandestätigkeit setzen, dürfen niemals an einem kollektiven Entschlußprozeß mitwirken.
    Deshalb ist eine Demokratie, die alle gleichmäßig beteiligt, zum Untergang verdammt. Immer.

    Verdammt. Ja. Sie haben ja so recht …

    Ich bin eine Frau und alt. Ich habe jedoch zu keiner Zeit anders empfunden. Der kollektive Feminismuswahn wird Deutschland in den Ruin treiben. Ampelweibchen sind bloß das Symptom der Krankheit.

    Zu den Mädchen mit den Transparenten „Wellcome refugees“: Erwarten wir etwas anderes von den produkten staatlicher Schulerziehung? Ich kenne die Schule in- und auswendig. Mehr muß dazu nicht gesagt werden.

    Noch gestern hatte ich ein kleines Streitgespräch mit einer Frau, etwas älter als ich, und dankbare Fernsehkonsumentin. Frauen würden bis heute dermaßen benachteiligt, im Vergleich zu Männern schlechter bezahlt. Ich habe gegengehalten, mußte aber im Verlaufe des Gesprächs erkennen, daß jedes rationale Argument abprallte wie an einer schußsicheren Weste.
    Nur beim Thema Einwanderung waren wir uns einig. Angst. Unverständnis. Ekel. Das ist doch auch etwas.

  68. Nichtliberaler

    Ich bin bezüglich der derzeitigen Situation nur noch sprachlos. Mir fällt zur Asylberechterstattung nur noch der Satz eines berüchtigten deutschen Politikers ein: „Diese Stunde der Idiotie. Hätte ich gesagt, sie sollen aus dem dritten Stock des Columbus-Hauses springen, sie hätten es auch getan.“

  69. Arkanthus

    Wieso beschweren sich so viele über Pirincci ? Seine sexualisierten Wutausbrüche sind nunmal seine Art, mit diesem Wahnsinn klarzukommen. Und sie nehmen ja durchaus die Verrohung vorweg, die uns mit dieser Männerwanderung aus Allahs Hölle bevorsteht. Er bereitet sich prosaisch vor, Flucht nach vorn.

    M.L.: Ich bin ein Fan!

  70. Rheinpreuße

    Pathologischer Altruismus – Die Parabel vom reichen Mann, aus der 5.Folge der US-TV-Serie „Fargo“

    Der Polizist Gus ist verzweifelt, da er meint, er hätte mehr tun müssen, um einen teuflischen Verbrecher aufzuhalten.

    Sein jüdischer Nachbar erzählt ihm daraufhin die Parabel vom reichen Mann:
    ein reicher Mann ist verzweifelt über das Elend in der Welt und stiftet sein Vermögen, um etwas dagegen zu tun. Aber das Leid wird nicht gebessert. Der reiche Mann stiftet darauf seinen ganzen Besitz – es bessert sich nichts. Er meint, er müsse also mehr tun und da er nichts mehr besitzt, spendet er eine Niere. Auch dies bessert die Welt nicht.
    Er will weitere Organe spenden, was sein Arzt ihm verwehrt.

    Darauf begeht der einstmals reiche Mann Selbstmord und spendet alle seine Organe per testamentarischer Verfügung.

  71. Carsten

    Heute melden die Lokalmedien: Morgen versammeln sich via FB einige hundert Willkommens-Irre im historischen Stadtkern, um begleitet vom Lokalradio kollektiv das Lied „Schrei nach Liebe“ von den Altpunk-Millionären „Die Ärzte“ zu singen, um damit ein „Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit“ zu setzen.

    Das erinnert an die mittelalterlichen Bußprozessionen, mit denen die Menschen Gott dazu bringen wollten, die Stadt vor der Pest zu verschonen. Das sieht man, wohin verdrängte Sehnsucht nach Spiritualität führen kann.

  72. Tanja Bichsel

    Ich möchte noch hinzufügen, dass wir selber nicht in Hass verfallen oder verbittert werden. Wir wissen nicht was kommt und Altes kann man nicht mit an sich krallen erhalten. Wir müssen uns gefasst machen, dass viele Schwierigkeiten auf uns zukommen werden, uns den Einheimischen in Europa und dass wir auch wenn es wirklich düster wird die Hoffnung nicht aufgeben und diese Zeiten mit Geduld ausharren müssen. Was wir unseren Kindern mitgeben können ist, dass man stetig auf der Hut sein muss und auch wenn alles zusammenbricht nicht in Selbstmitleid ausbricht, sondern weitermacht. Wieder aufbaut, durchsteht. Nicht aufgibt wie viele Kidies von heute. Wir müssen unseren Kindern seelische und geistige Stärke mit auf den Weg geben, dann werden sie auch üble Zeiten meistern und sich nicht geschlagen geben.

    Selber finde ich es schlimm, wenn man bei kleiner Not gleich in äusserstes Mitleid verfällt und die Schuld an seinem Elend ausschliesslich in den Anderen sucht. Solche Menschen gibt es auf der ganzen Welt und diese haben es schwer an meinem Mitgefühl teilhaben zu dürfen. Ich sehe dies als Schwäche an.

  73. Andreas Walter

    Hier, Martin, dass könnte dich auch interessieren.

    Und das ist Anna Hunger:

    http://halb10.net/anna-hunger

    Verfasserin dieses Artikels:

    http://www.kontextwochenzeitung.de/medien/232/es-brennt-in-rottenburg-3119.html

    Ich kann für sie nur hoffen das sie bereit ist die Konsequenzen zu tragen für das Feuer, das sie hier schürt, mit dem sie hier zwischen den Zeilen spielt.

    It’s not just the economy, stupid! This is already undercover civil war!

    Wer meldet sich freiwillig für eine Bürgerwehr für den Kopp-Verlag? Wohncontainer und Verpflegung müsste auch noch organisiert werden.

    Für mich riecht das nach einer verdeckten Aufforderung zu einer Straftat, Frau Hunger, und nach Rufmord. Verbrennen sie sich nicht die Finger.

  74. Tanja Bichsel

    @Jan: Diese „mitfühlenden“ Menschen rümpfen die Nase wenn sie an einer Gruppe Obdachloser vorbei gehen. Wenn ich in meiner Stadt schaue wer diesen Obdachlosen hilft sind es meistens Christen (Jakobiner, Freiwillige, etc.) welche mit spärlichen Spenden Suppenküchen, Notschlafstelle, etc. unterhalten. Ich selber habe auch keine Berührungsängste mit Obdachlosen, Drogenjunkies oder Prostituierten. Mich ärgert es, wenn diese Randständigen von dieser „mitfühlenden“ Gesellschaft mit abschätzigem Blick angeschaut werden und danach für Terres des Homes spenden gehen. Das ist einfach nur hässlich. Zuerst soll man vor seiner eigenen Haustüre wischen und danach kann man die Welt retten. Solange wir in Europa so viele Obdachlose in Städten haben, sollte auch ein Happen an diese fallen und nicht nur zu den „Flüchtlingen“! Wahrscheinlich werden die Mittel für solche Menschen im Moment gestrichen, da sie ja nun anderweitig, an einem besseren Ort verwendet werden können.

  75. Gardeleutnant

    Viele gute Gedanken las ich hier schon, in einem aber täuschen sich die meisten Kommentatoren meiner Meinung nach: in der Gleichsetzung der selbsthassenden und fernstenliebenden Enthusiasmierten mit dem Durchschnitt, mit der Mehrheit im Volk.

    Es werden hier zwei wichtige Aspekte übersehen:

    1. Die geistige Verfassung jener eher jungen, eher weiblichen und eher bürgerlich aufgewachsenen Fremdenfreunde. Bitte beschäftigen Sie sich mit den Interessen und Erwartungen heutiger junger Erwachsener (bis etwa Mitte 30). Die sind von Haupt bis Sohle darauf ausgerichtet, ständig etwas neues zu erleben und zu erfahren, mit ihrem ziellosen und kurzatmigen Aktivismus irgendwo dabei sein zu können und nachher folgenlos im gleichen Trott zu laufen wie eh und je. Und sie sind grenzenlos konsumfixiert, auch wenn Sie sich das vielleicht nicht eingestehen. Daher wage ich eine Prognose: sobald im nahenden Winter der Tanz wirklich losgeht, sobald
    a) die Asylbetrüger, die noch nicht genügend Geld eingesteckt haben, um wieder in die Heimat aufzubrechen, aber zu viel, um sich nicht pudelwohl im Schlaraffenland (ehemals „Deutschland“) zu fühlen, hier anfangen, öffentlich auffällig zu werden und einen gemütlichen Platz außerhalb von Turnhallen, Zeltstädten und anderen Notunterkünften zu verlangen;
    b) die unangenehmen Erfahrungen mit Fremdvolkmännern in ihrer Häufigkeit eine Schwelle erreicht haben, daß es sich – unter der Hand, aber auch in sozialen Netzwerken – herumspricht und die Mädels anfangen, nur noch in Gruppen zur Schule, zur Uni und feiern zu gehen;
    c) die Kosten bei mehr als einer Million Zudringlingen so hoch geworden sind, daß Sonderabgaben erhoben und Steuererhöhungen durchgesetzt werden;
    werden alle die quietschbunt-fröhlich-sommerferienengagierten Strohköpfe verschwunden sein, weg, unsichtbar, auf dem Weg zum nächsten Aufputschmittel, zum nächsten Abenteuer.
    Man überschätze also bitte nicht die gegenwärtige Geistesverfassung der BRD-Jungmannschaften.

    2. die beschriebenen Entdeutschungssehnsüchtigen sind, davon bin ich felsenfest überzeugt, nicht nur eine Minderheit, sondern eine kleine Minderheit. Na klar, Martin, waren die alle am Westbahnhof. Die anderen Leute mußten ja arbeiten, sich um ihre Kinder kümmern, einkaufen usw. pp. Kann nicht jeder Bummelstudent, Lehrer, Rentner oder Sezession-Autor sein, um an einem Samstag mal eben „Engagement“ zu zeigen oder eben flanierend Sensationstourismus bzw., wie Du, Soziopsychopathologiestudien zu pflegen.
    Der Durchschnittsdeutsche in Hamburg, Wien, Berlin, Schnellroda oder Brunsbüttel? Der ist entweder (bzw. kumulativ)
    a) apolitisch und damit von den politmedialen Appellen nicht oder kaum zu erreichen,
    b) konsumfixiert und damit jetzt schon leicht in Sorge, denn daß (x/82000000) – (x/83000000) = weniger als x ist, das kann er sich gerade noch vorstellen,
    c) beim Staat angestellt und damit über die massiven Probleme hinter den Kulissen in irgendeiner Form im Bilde (kürzlich sprach ich mit einem Justizbeamten – verheerend!) und zugleich als Befehlsempfänger absolut machtlos und (Pension) abhängig, was die Wut schürt,
    d) ohnehin seit Sarrazin, Pirincci, PEGIDA, AfD & Co. latent unzufrieden und bereit für einen Umschwung,
    e) politisch interessiert, aber durch kontrafaktische Medienbeschallung, schreiende Widersprüche („Die kommen alle mit schicken Klamotten und einem guten Haarschnitt. Sehen so „Flüchtlinge aus?“ hörte ich heute im ÖPNV) und die offensichtlichen unbesetzten Flächen in der Meinungslandschaft verunsichert.
    Man halte also bitte die Leute nicht für so blöd und manipulierbar, wie die MSM sie gerne hätten. „Der Mensch ist zu schlecht, um frei zu sein“, das stimmt wohl, aber wir Konservativen halten die Leute gerne für viel blöder, als sie tatsächlich sind. Das ist ein Fehler.

    Fazit: Der Drops ist, wie man in Berlin sagt, noch lange, lange nicht gelutscht.

  76. Und das ist Josef-Otto Freudenreich, der solchen versteckten Drohungen und Einschüchterungsversuchen gegenüber Andersdenkenden eine Plattform bietet:

    http://www.turi2.de/interview/macht-eigentlich-josef-otto-freudenreich/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Josef-Otto_Freudenreich

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kontext_(Wochenzeitung)

    Ein „lupenreiner Demokrat“, wie man so schön sagt, doch das BfV, dem man normalerweise solche Leute melden würde, ist ja auf der gleichen Linie wie er.

    Am liebsten aber indoktriniert und verführt er schon Kinder und Jugendliche, mit freundlicher Unterstützung der Bundesregierung:

    https://www.schekker.de/ausgaben/heimat

    Musterknabe also. Passt alles perfekt zum Stereotyp. Hat natürlich auch einen Verlag, wie es sich gehört:

    http://www.kloepfer-meyer.de/Default.ASP?Autor=12

    Doch wer viele Bücher besitzt, Herr Freudenreich, der sollte keine Kerzen und schon gar nicht solche noch aus sowjetischer Produktion nachts zum lesen verwenden. Die Dinger sind unberechenbar, sollte man nicht unterschätzen.

  77. Jan

    Psychologisch handelt es sich beim Ethnomasochismus um ein Phänomen der Überkompensation: In westlicher Schule und Erziehung werden Menschen systematisch dazu angehalten, andere Menschen zu tolerieren und zu respektieren. Entsprechendes Verhalten wird von der Gesellschaft positiv, abweichendes Betragen negativ sanktioniert. Aus der Furcht heraus, diesen gesellschaftlichen Normvorstellungen nicht zu genügen, und vom Wunsch getragen, die „eigenen Leute“ in punkto sozial korrektem Verhalten zu überflügeln, reagieren Ethnomasochisten mit einem moralischen Überbietungsehrgeiz, der die ursprünglich guten Vorsätze in das genaue Gegenteil pervertiert. Der typische moralische Selbstradikalisierungsprozeß eines Ethnomasochisten kann in folgender Weise verlaufen:[3]

    ich möchte andere Menschen nicht verletzen
    alle Menschen sind gleich
    ich mag Menschen, die anders sind
    ich bevorzuge Menschen, die anders sind
    ich hasse Menschen, die wie ich sind

    Ethnomasochisten sind sich ihrer eigenen moralischen Degeneration zu Subjekten des Selbsthasses nicht bewußt. Auch lange nachdem ihre Toleranz für Menschen anderer Herkunft in eine Herabsetzung und Benachteiligung der eigenen Ethnie umgeschlagen ist, glauben sie noch für eine gute Sache einzutreten. Entsprechend tragen sie die diskriminierenden Verhaltensweisen 4 und 5 mit gleicher Selbstüberzeugtheit wie die legitimen Anliegen 1 und 2 vor.

    Persönliches Geltungsbedürfnis spielt dabei eine wichtige Rolle: Ethnomasochisten wollen ihre eigene Moralität überhöhen, indem sie ihre eigene Ethnie herabwerten. Dabei machen sie sich den Umstand zunutze, daß gerade Kritik an der eigenen Person oder Identität besondere gesellschaftliche Beachtung findet, da Selbstkritik im westlichen Kulturkreis als Auseinandersetzung mit den eigenen Mängeln tendentiell positiv besetzt ist. Indem der Ethnomasochist sich selbst und seine Identität geißelt und herabsetzt, gewinnt er so vor seinen Zuhörern an moralischer Statur, die er sich in der sozialen Hierarchie gutschreiben kann.

    Ethnomasochisten verkennen jedoch, daß die Diskriminierung der eigenen Ethnie moralisch nicht weniger verwerflich als die Diskriminierung anderer Ethnien ist. Selbsthaß in Form des Hasses auf die eigene Ethnie ist ethisch betrachtet genauso schlecht wie Fremdenhaß als Haß auf eine andere Ethnie. Rassismus gegenüber dem eigenen Volk ist nicht minder anstößig als Rassismus gegenüber anderen Völkern. Diesbezügliche Einwände scheitern jedoch normalerweise am totalen Glauben des Ethnomasochisten an die eigene ethische Überlegenheit (Selbstgerechtigkeit) und an mangelnder Fähigkeit zur Einsicht in die eigenen, niederen psychologischen Beweggründe.

    Entwicklungsgeschichtlich ist die moralische Übererfüllungsmentalität und ihr destruktiver sozialer Effekt keineswegs eine neue Erscheinung. Ethnologen (= Völkerkundler) beobachten bereits bei Kulturen auf Steinzeitniveau, daß das individuelle Bedürfnis, die Stammesgenossen moralisch zu übertreffen, zu einer übertriebenen Abwertung des gesamten Stammes führen kann, die jedoch gleichwohl mit allen Machtmitteln und Ehrauffassungen der „guten Moral“ als richtig verteidigt wird.

  78. FFlecken

    @Gardeleutnant

    Sehe ich ähnlich, bin da auch nicht so pessimistisch. Wir müssen sehen, daß diese Fanatiker wirklich die Speerspitzen von Umerziehung und Selbsthaß sind. Viele tendenziell unpolititische Zeitgenossen machen über diesen absurden Karneval eher ihrer Späßchen… Und ich sage dies, obwohl mein metaphysisches Geschichtsbild, bezogen auf die langfristigen Tendenzen, pessimistischer Natur ist.

    Möchte lobend erwähnen, daß die Schlagzahl der Artikel auf sezession spürbar ansteigt. So ist richtig! Besondere Zeiten erfodern unseren verstärkten Einsatz!

  79. Exmeyer

    Der pathologische Altrusimus, ist nur unter Nordeuropäern zu finden. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Das ist eine andere:

    http://www.vdare.com/posts/was-great-grandpa-totally-wrong-about-nordics

  80. Desprecio

    @ „Th.R.“

    „……………………..Ob die deutschen Soldaten 1940 in Paris oder
    1945 die US-Soldaten in Deutschland………………………………..“

    Schon als Jugendliche in den 1950er und 1960er Jahren mußten
    wir immer wieder feststellen, daß die US-Besatzer über mehr „An-
    ziehungskraft“ auf unsere deutschen Mädels verfügten als wir. Dies
    war natürlich auch dem „Argument“ geschuldet, das der damalige
    Wechselkurs des Dollars lieferte.

    Noch in dieser Zeit kursierte die Aussage, daß die US-Soldaten immer-
    hin fast zwei Jahre benötigten, um Deutschlands Soldaten zu besiegen,
    aber nur wenige wenige Tage für die Eroberung der deutschen Frauen
    brauchten (sinngemäß).

  81. So, da haben wir ja jetzt auch „unser“ „Charlie Hebdo Ziel“ in Deutschland. Der Kopp Verlag. Oder sind jetzt in Deutschland die Muslime plötzlich kein Feindbild mehr? Was geht hier eigentlich ab? Strategiewechsel? Jetzt alle gegen Rechts? Wie leicht sich das doch alles ständig dreht, wie leicht man daran offensichtlich drehen kann, wenn man die Medien kontrolliert. Dann zünden plötzlich Muslime die taz an und schieben es den Nazis in die Schuhe. Oder die Antifa wirft Brandsätze in Asylheime, und machen das Gleiche. Vorverurteilung in der Presse? Heute Standard. NSU Prozess? Zieht sich über Jahre. Weil es nicht genug Beweise gibt. Wie auch. Rechtsstaat? Auch durch die Verfahrenslänge ausgehebelt. Wird Zeit, jetzt FEMA Lager auch in Deutschland einzurichten. Oder sind die neuen Asylantenheime bereits die neuen Lager, ohne das jemand daran bereits schon gedacht hat? Doppelstrategie? Zelte brennen auch wie Zunder, da muss man mit der Heizung jetzt im Winter aufpassen. Warum nicht den ganzen Leerstand an Büroräumen in den Großstädten beschlagnahmen?

    Stimmt, der Zerfall, die Talfahrt hat schon längst begonnen. Der Rechtsstaat existiert schon gar nicht mehr oder ist bereits auch überfordert, wie die Polizei auch. Warum sollte man nur Libyen oder die Ukraine destabilisieren können.

    Jetzt noch eine ernste Wirtschaftskrise, und wir haben wieder Verhältnisse wie 1929, allerdings verschärft wegen der dann auch noch ethnischen Konflikte.

    Welche Regierung der Welt würde wohl freiwillig zugeben, dass ihr bereits die Kontrolle entglitten ist? Das ist wie mit den Betreibern von Kernkraftwerken.

    Hoffentlich erzeugt niemand Panik in den Lagern, so das die alle ausbrechen.

  82. Schatten von E.

    Der Vollständigkeit halber:

    http://www.amazon.de/Pathological-Altruism-Barbara-Oakley/dp/0199738572/ref=sr_1_1?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1441826909&sr=1-1&keywords=pathological+altruism

    Hier sind wirklich viele gute Denkansätze, wenngleich ein paar wenige Autoren teilweise oder ganz überflüssig sind. Absolut empfehlenswert!

  83. Zadok Allen

    @ Marc Aurel

    Unsere Kinder sind in der Tat wohl die schmerzhaftesten Schläge ins Gesicht der Kultur des Todes, die man uns oktroyieren will, das haben Sie sehr schön geschildert.

    Erlebnis mit meiner Tochter (5) letzte Woche: wir begegnen einer schwarzafrikanischen Mutter mit ihrem kleinen Sohn, keine „Flüchtlinge“, schon länger in der Gegend ansässig. Man sieht sich ab und zu auf der Straße, keine besondere Sym- oder Antipathie ist vorhanden.

    Nachdem wir vorbeigegangen sind, sagt meine Tochter völlig spontan zu mir: „Du, Papa, eigentlich mag ich diese Ausländer nicht besonders…“ Überflüssig zu sagen, daß sie selbst den Kontakt mit „Ausländern“ im Kindergarten durchaus gewohnt ist und natürlich nicht von mir politisch belehrt wird.

  84. Serdar Somuncu hat einen Kommentar in der Wirtschaftswoche hinterlassen, der zwar nicht in allen Punkten gefallen kann, aber immerhin ein paar deftige Absagen an den ‚Kult des guten Gewissens‘ feilbietet:

    http://www.wiwo.de/politik/deutschland/fluechtlingspolitik-das-ist-so-typisch-deutsch/12267808.html?social=twitter

  85. Landei

    Desprecio

    Schon als Jugendliche in den 1950er und 1960er Jahren mußten
    wir immer wieder feststellen, daß die US-Besatzer über mehr „An-
    ziehungskraft“ auf unsere deutschen Mädels verfügten als wir.

    Bin in der tiefsten Pampa aufgewachsen, mit GIs sozusagen vor der Haustür. Auch bei uns war das so mit der Vorliebe der Mädels für die. Man muss aber zugeben, dass das einheimische Männermaterial von ziemlich viel provinziellen Dumpfköppen durchsetzt war. Frauen sind da tendenziell anders, was ich auch mit der Mode in Verbindung bringe. Die lesen entsprechende Zeitschriften, weil sie wissen wollen, was draussen in der Welt gerade angesagt ist. Das gibt ihnen einen weiteren Horizont. Und da hatten es die GIs mit ihrem Exotenbonus dann nicht schwer.

  86. Andreas Walter

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fluechtlinge-warum-vor-allem-maenner-nach-deutschland-kommen-a-1051755.html

    Wie schön, dass auch Der Spiegel hier mitliest und mir prompt die Antwort liefert.

    Die vielen jungen Männer sind tatsächlich keine Flüchtlinge, sondern lediglich Migranten auf der Suche nach einer Aufenthaltsgenehmigung und Arbeit. Die zurückgelassenen Frauen sind (auch nicht) von unmittelbarer Gefahr bedroht. Das Asylverfahren kann also auch dort vor Ort durchgeführt oder der Antrag von dort aus schriftlich eingereicht werden, was den Asylsuchenden, eigentlich Arbeitsuchenden zum einen die teilweise gefährliche Reise nach Europa und dazu auch noch viel Geld sparen würde. Die Lager der Frauen existieren also bereits vor Ort. Eine unmittelbare Bedrohung und Gefahr durch Verfolgung für diese Leute existiert nicht. Das sind Displaced Persons (DPs) und Arbeitssuchende, aber keine unmittelbar Verfolgten. Auch die Reise nach Europa ist nur deswegen gefährlich, weil viele den illegalen Grenzübertritt über inoffizielle Wege mit unkonventionellen Methoden bevorzugen, wofür sie einzig und allein selbst verantwortlich sind. Sie könnten genauso mit dem Flugzeug oder mit regulären Schiffsverkehr anreisen, anstatt kriminellen Schleusern und Schleppern das Geld dafür in den Rachen zu werfen. Nichts weiter also als Wanderarbeiter, die inoffiziell und illegal einreisen und damit wahrscheinlich ein Bleiberecht und Nachzugsrecht ihrer Familien erzwingen wollen. In dem sie Unwahrheiten vortäuschen und ihre Ausweispapiere vernichten. Das nennt man Nötigung und spricht auch sonst für ein erhebliches Mass an krimineller Energie. Solche Leute haben in Deutschland nichts verloren.

  87. Harmstorf

    Ich habe ebenfalls große Schwierigkeiten, die Motivation der Bahnhofsjubler zu verstehen. Viele scheinen recht junge (weibliche) Schüler und Studenten zu sein. Könnte die Erklärung vielleicht ganz banal sein? Ein paar Tage Flaschenverteilen am Bahnsteig, um bei der anschließenden Bewerbung in einschlägigen Unternehmensberatungen, Werbeagenturen oder Medienunternehmen einen dicken Pluspunkt unter „soziales/politisches Engagement“ in den Lebenslauf packen zu können?

  88. Kaliyuga

    Ein gerüttelt Maß an Gesundheit bei manch‘ Beitragendem hier! Und sich steigernde Frequenz und Amplitude des Schreibens, obschon der Tiefe und dem Rilkeschen Ideal der bloßen „zehn Zeilen am Schluß eines Lebens“ abträglich, nichts als Spiegel davon. Reaktion auf hereinbrechende Perversitäten.

    Die Herren Th.R. und Exmeyer („Ich liebe das Weibliche“) und die beachtliche Frau Pfeiffer haben das folgenreiche Drama der Totkonstruktion der Gleichberechtigung von Mann und Frau, das einen Nabel unserer ins Gewaltige gesteigerten Probleme darstellt, am versiertesten akzentuiert.

    Was noch herausgearbeitet werden sollte, wäre der Aspekt der Grausamkeit, der darin waltet, diese beiden ganz unterschiedlichen Wesenheiten unter das Joch der gleichen Aufgaben zu schrauben und dabei wie selbstverständlich anzunehmen, daß sie sich in ihrer Eigenheit bewahren und im Übrigen der Fortgang des Ganzen damit höchlich gefördert würde.

    Das genaue Gegenteil ist der Fall, man kann es insbesondere an jungen Männern beobachten, ein Schatten ihrer Väter, zu schweigen von den Großvätern. Gleichwohl gibt es Potenzial zur Wiedererlangung früherer charakterlicher Ausprägungen. Man „sperre“ eine Zwölfergruppe junger Männer unter Anleitung versierter Älterer (Männer) für eine Dauer von zwei Jahren in einen Kursus und man hat sogleich Gelegenheit, das Wiedergewinnen von Terrain zu studieren: Die kann man hart aber mit Gemüt angehen und man kann sie fordern bis zum Einziehen von nicht vereinbarten, programmierbaren Taschenrechnern während einer anspruchsvollen mathematisch-technischen Klausur. Da gibt’s kein Wadenzwicken hintenrum, da gibt’s allenfalls offenes mündliches Gefecht.

    Frontwechsel: Zur Erlangung eines zweckentfremdet einzusetzenden Bindfadens ist das erste Mal nach Jahrzehnten, diesmal ohne Mutter, wieder in ein empfohlenes Handarbeitsgeschäft zu gehen. Die trotz Strickpropaganda für Männer 99% Frauen begreifen Wolle, Tuch und Faden und tauschen sich fachmännisch aus. Die vor mir an der Reihe ist sucht ein Häubchen für ihren bald eintreffenden Enkel. Eine Frühgeburt? fragt die Verkäuferin, braungebrannt, in kurzen heißen Hosen. Und sagt dann ungebeten mit viel Emphase gleich dazu: Wissen’S meine zweite Tochter war ja auch z’früh da, und dann konnt i ned amal mit ihr schmusn, eine Unverschämtheit! Sagt’s so mit Entschiedenheit in den Raum hinaus und schaut mich dabei Verständnis heischend an.

    Was soll ich sagen, als einer der zum Glück in gesunder Diskriminierung unter sensendengelnden Bauern, mörtelverspritzten Maurern und ölverschmierten, nebenher eine Feuerwehr kommandierenden Mechanikern instruiert worden ist? Mei, is halt so!

    Einen wasserfesten Edding-Stift zum Korrigieren von Aufklebern werd‘ ich mir nun auch anschaffen!

  89. ene

    @ Gardeleutnant

    Wie mir jemand erzählte, soll das „Begrüßungskomitee“ am Münchner Hauptbahnhof, das für so viel Wirbel sorgte, nur eine Stärke von ungefähr 20 – 30 Personen gehabt haben. Aber diese wurden eben gefilmt.
    Ich bin auch erstaunt, wie sehr man sogar hier zu glauben scheint, Fernsehen zeige die Wirklichkeit. Und aus solchen infantilen Auftritten auf die Mentalität „der Westdeutschen“ rückzuschließen ist einfach abenteuerlich.

  90. Gregor

    Danke Herr Lichtmesz!

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Beim Heerlager bin ich auf Seite 250, unglaublich, dass Raspail das vor über 40 Jahren geschrieben hat… prophetisch!

    Höre gerade im Radio, dass von Wien Westbahnhof schon wieder „Sonderzüge“ nach Deutschland fahren.

  91. Marc_Aurel

    @Tistherion Ireneios:
    Auch wenn Teile von dem was Serdar Somuncu von sich gibt manchmal treffend sind und für bundesdeutsche Maßstäbe erfrischend kritisch, bin ich skeptisch, denn seine Texte sind ebenso angereichert mit der für die BRD typischen, ideologisch vergifteten Sprache, zudem transportiert er unter die Deckschicht durchaus die gängigen Dogmen der politischen Ideologie, die hierzulande herrscht.

    Dass er von den sogenannten Leitmedien stark vereinnahmt wird, sollte zu denken geben.

    Deshalb verstehe ich die bisweilen anzutreffende Begeisterung für seine Arbeit, die zum Teil bis in konservative Lager hineinreicht, nicht.

    Ist denn das was er äußert tatsächlich mutiger oder profitiert er nicht einfach nur vom „Migrantenbonus“, der es ihm ermöglicht straflos weiter zu gehen, als es jedem „Biodeutschen“ möglich wäre?

    Er hat inhaltlich bei weitem nicht so viel Tiefgang, wie es eher schlichtere Gemüter auf den ersten Blick dünken mag, auch wenn er fähig ist sich intellektuell zu artikulieren.

    Im Grunde ist er auch nur der bessere Verkäufer desselben faulen Produktes.

    Ich spare mir jetzt die Arbeit den Artikel zu zerlegen, aber wer zwischen den Zeilen lesen kann, versteht was ich meine.

  92. Olaf

    Mit dem deutschen Arbeiter und Arbeitslosen hat die Linke ja kein bißchen Mitgefühl, im Gegenteil, da geht es nur um Verwertbarkeit, als Steuersklave. Bei Fehlverhalten und Nichtgefallen (durch die linke Stasi-Brille gescannt), gibt es puren Hass und Vernichtungsandrohung. Da kommt die Migrationswaffe gerade recht. Das ist der Zauberstab der grünen Voldemorts.

  93. Ostelbischer Junker

    Vielleicht freuen sich die Mädels ja auch einfach auf die potenten Kerle, die zwar auf sehr plumpe, aber eben auf eine für Frauen erkennbare Weise an ihnen interessiert sind.

    Vllt sollten wir die Opfer migrantischer Gewalt auf genauso obszöne Weise in Szene setzen: Rub those lefties‘ noses in their own diverse society!

  94. deutscheridentitärer

    Lieber Herr Lichtmesz,
    normalerweise verlinke ich keine linksradikalen Seiten, aber hier gilt ein UNBEDINGTES LESEGEBOT. Der desillusionierte Erfahrungsbericht eines vergewaltigten „Willkommens-Mädchen“, in jedem Detail lesenswert:

    http://de.indymedia.org/2013/05/345257.shtml

    In diesem konkreten Fall hat es sich wohl um einen „Supporter“ gehandelt, nicht um einen „Refugee“.

    Bei den anderen im Artikel angedeuteten Fällen mag es anders gewesen sein.

    Vertrauenswürdige „Insider“ der linksradikalen Szene haben mir in diesem Zusammenhang von einer latenten, aber nichtsdestotrotz verbreiteten Frauenfeindlichkeit in diesen Kreisen berichtet, die in Kombination mit der Charakterlosigkeit des durchschnittlichen Antifaaktivisten sich oft in Nötigungen oder gar Vergewaltigungen niederschlagen würde.

    Die antisexistische Hysterie sei zumindest teilweise Kompensation dieser selbst nur halb eingestandenen Tatsache.

  95. Mielnor

    Ich habe mir fest vorgenommen, das nächste Mal auf den Einwand „Das sind doch Meeenschen!!“ zu antworten: „Na und? Hitler war auch einer!“

    Und wenn dann blöd geguckt wird, kann ich ja noch nachschieben:
    Und ein AfD-wählender dunkeldeutscher Pegida-Pack-Sachse ist auch ein Meeensch!

  96. Marcus Junge

    ene

    „Und aus solchen infantilen Auftritten auf die Mentalität „der Westdeutschen“ rückzuschließen ist einfach abenteuerlich.“

    Schon die Antipegida’s im Westen vergessen? Vergleichen Sie die Teilnehmerzahlen solcher Veranstaltungen Pegida vs. Antipegida. Im Westen immer mehr Leute bei der Anti-Seite. Oder wenn Stürzenberger in München gegen das Islamzentrum protestierte und über all die Jahre hinweg immer eine Übermacht an Gegendemonstranten. Wie ist das noch gleich bei Umfragen? Mitteldeutschland ist nationaler, also weniger irrsinnig, als der Westen. Wo wählt man reihenweise die Kinderschänderpartei, hier dafür dann die SED, aber das sind immer noch viele DDR-Altwähler). Wer wehrt sich aktiver gegen die BRD? So ganz von der Hand weisen kann man das also nicht mit der „Mentalität“.

    Zum „richtigen“ Darstellen von 30 Idioten durch „richtigen“ Kamerawinkel / Ausschnitt – Ulfkotte „So lügen Journalisten“ (Video (bei Youtube z.B.) oder Buch). Kommt darin 1 zu 1 so vor, nur am Beispiel „Wenn man mal wieder Randale verkünden will, aber kaum ein linker Vollpfosten gekommen ist, um welche zu machen, wie bekommt der geneigte Journalügner dann nur seine Bilder?“.

  97. Pommes

    @deutscheridentitärer

    Tja, wer mit Hunden ins Bett geht der braucht sich am nächsten Morgen auch nicht über Flöhe zu wundern. Von meiner Seite gibt es da kein Mitleid. Besonders bringt es mich zum schmunzeln, dass das Mädchen im Kommentarbereich von einigen ihrer Antifagenossen gescholten wird, dass dieses Statement für „rassistische Stimmungsmache“ missbraucht werden könnte.

    allerdings ist deine darstellung sehr gut für rassistische stimmungsmache geeignet und da hätte ich von dir als ex-unterstützerin mehr respekt vor der bewegung und all den menschen erwartet,

    Haha. Antifanten sind so unglaublich krank. Oh man…

  98. deutscheridentitärer

    Die Mentalität von: „die Russen kommen“, und die Angst vor dem einzelnen Flüchtling (in etwa das was Nietzsche als „böse Menschen haben keine Lieder. Wie kommt es, dass… karikiert hat) ist vielleicht Auf PI-News angebracht um den Pöbel zu agitieren, hier wirkt es eher wie der Ausfluss von Angst und teilweise auch Unkenntnis der Materie (was mir beim Islam auch immer wieder auffällt. Wer zu etwas schreibt, hat davon Ahnung zu haben. Eine richtige Feindbestimmung reicht nicht aus um über etwas Tinte vergießen zu dürfen).

    Sie haben Recht, aber auch wieder nicht.

    Ich habe keinen engen Kontakt zu Flüchtlingen, aber in der Nähe meiner Wohnung ist ein Asylantenheim.

    Mir ist nicht auffällig geworden, dass es deshalb zu kriminellen Vorfällen gekommen ist, auch Vermüllung oder die Belästigung von Frauen findet nicht statt.

    Die Asylanten separieren sich größtenteils von den Anwohnern, man grüßt sich nicht, aber es ist auch keine aggressive Atmosphäre.

    In der Stadt ist das bei v.a. Gruppen von afrikanischen Asylanten anders, dort merkt derjenige, der für so etwas ein Gespür hat, einen besitz- und herrschaftanspruchsdurchdrungenen Habitus.

    (Augenscheinlich) syrische Flüchtlinge haben das nicht.

    Ich bin also im Grunde sehr geneigt Ihnen zuzustimmen.

    Aber so einfach ist es halt nicht.

    Erstens ist die Masseneinwanderung an sich, wie Sie ganz richtig benannt haben, das Problem, ganz egal wie kriminell oder tüchtig die Hinzukömmlinge sind.

    Aber dabei bleibt es nicht.

    Ja, in Syrien ist Krieg. Und ja, unter anderen Umständen, also eines souveränen Volkes mit einer dem eigenem Volk verpflichteten Regierung, würde ich mich freuen, dass so viele Leute bei uns Hilfe suchen und wir sie ihnen geben könnten, weil unsere Hilfsbereitschaft dann nicht als Hintertür zur unbegrenzten Einwanderung und der Abschaffung des deutschen Volkes als Begriff und Tatsache missbraucht würde.

    Und so sehr sich meine Wut in erster Linie auf die eigenen Volksverräter richtet, so kann ich doch die Flüchtlinge davon nicht ausnehmen.

    So menschlich verständlich ihre Motive auch sein mögen, so sehr revoltiere ich dabei mich davon moralisch erpressen zu lassen unserer eigenen Abschaffung zuzujubeln.

    Die Flüchtlinge sind in diesem Spiel natürlich nur ein Bauer, evtl. sogar ein Bauernopfer, aber ich persönlich bin an einem Punkt, wo ich mir die Differenzierung zumindest im gedanklichen Affekt nicht mehr leisten will.

    Aber wie gesagt, Sie sagen auch durchaus Wahres in Ihrem Beitrag.

  99. fnord

    Wenn sich jedoch eine Million und mehr per annum(!) aufdrängen, mithin also sieben mal mehr Menschen als Heidelberg Einwohner hat, sind mir individuelle Wünsche und Schicksale absolut gleichgültig, und aus einem eventuell für eine begrenzte Zeit zu tolerierenden hostis wird ganz sicher ein inimicus.
    Denn jeder dieser Leute kommt mit Vorstellungen und Wünschen hierher, die sicher nicht erfüllt werden können und somit zu Enttäuschungen führen werden. Enttäuschungen verlangen nach Schuldigen, schuldig ist für den Enttäuschten jener, der die Erwartungen nicht erfüllen konnte – et voìla!: da ist er, der inimicus, und zwar ganz aus eigenem Antriebe.
    Daß unser Verräterzehnt diese Menschen anlockt und seinen Pflichten nicht nachkommt, hat mittlerweile vermutlich jeder, der nicht direkt oder indirekt profitiert, verstanden, jedoch reicht diese Tatsache nicht aus, um den Invasoren die Verantwortung für ihr Handeln, hier: in Massen ein fremdes Land zu besetzen, abzunehmen.

    Jede der Regionen, aus denen sich momentan die Massen in unser Land ergießen, ist so jämmerlich wegen der dort lebenden Völker, ihren Kulturen und Bräuchen. Jaja, Geopolitik usw., wenn man es aber herunterbricht, sind es die Menschen in ihrem Alltag, die einander das Leben zur Hölle machen. Diese Völker und Kulturen möchte ich nicht im Lande meiner Ahnen und Kinder haben. Ich fühle mich weder genötigt, dies ausführlicher zu begründen, noch kann und will ich angesichts des aktuellen Zustandes irgendeine Einzelfallbetrachtung akzeptieren.

  100. feierabend.
    dank an alle kommentatoren.
    und gruß! kubitschek

Diskussion geschlossen. :-)

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