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lichtmesz Martin Lichtmesz


Historische Aufgaben für die Volksgemeinschaft (2)

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HellesGermanienEinige Leser schrieben mir, daß sie meine jüngste Analyse der laufenden Asyl-Propaganda-Offensive „depressiv“ gemacht hätte. Beruhigen Sie sich – das geht vorüber! Wir haben keine andere Wahl als die Wirklichkeit. Wenn wir erkennen, daß wir hier einem mentalen „moral bombing“ ausgesetzt werden, um unsere Reflexionsfähigkeit zu schwächen und unsere Widerstandskraft zu brechen, ist der Bann schon ein gutes Stück weit aufgehoben.

Deshalb noch einige ergänzende Bemerkungen. Eine Sache, die mir auffällt, ist, wie völlig sinn- und fruchtlos all die gutgemeinte, „vergangenheitsbewältigende“ Didaktik offenbar gewesen ist, mit der Generationen von BRD-Schülern malträtiert wurden – ich denke da an „Die Welle“ und ähnliche Produkte.

Im Jahr 2015 ist eine in diesen Gefilden längst als überwunden geglaubte manichäische Sicht auf ganze Bevölkerungsgruppen wieder salon- und politikfähig geworden, und ich denke dabei natürlich an Gaucks Slogan vom „Dunkeldeutschland“ und seinem „hellen“ Gegenstück, im aktuellen Spiegel mit nordkorea-artiger Finesse in Szene gesetzt.

Das sind bürgerkriegsschwangere, fahrlässige und letztlich auch niederträchtige Polarisierungen, mit denen der Bundespräsident hier hantiert, offenbar nichtsahnend, daß es sich dabei um veritablen sozialen Sprengstoff handelnd. Das selbstgefällig gute Gewissen, das seine von Jahr zu Jahr naiver und seniler wirkende Miene dabei ausstrahlt, macht die Sache nur noch widerlicher.

Wie der große deutsche Meister Konstantin Wecker einst sang:

Immer noch werden Hexen verbrannt
auf den Scheiten der Ideologien.
Irgendwer ist immer der Böse im Land
und dann kann man als Guter
und die Augen voll Sand
in die heiligen Kriege ziehn!

Eckhard Jesse hat im Deutschlandfunk angedeutet, daß der Sager vom „Dunkeldeutschland“ eine quasi-rassistische Konnotation habe – sei er doch unterschwellig vor allem gegen die Ossis gerichtet, die einmal mehr, 25 Jahre nach der Wende, als die zurückgebliebenen dumpfeldummen Dunkelbuschneger dastehen, die noch nicht genug westliche Erleuchtung genossen haben.

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220 Kommentare zu „Historische Aufgaben für die Volksgemeinschaft (2)“

  1. Ergänzung: Hier ein passender Ossi-Selbsthaß-Artikel aus der SZ.

    In Heidenau wurde mir klar, dass ich ihn nicht einmal verstehe. Ich verstehe nicht, was es mit den Flüchtlingen zu tun hat, dass „Wessis“ nach der Wende Ostbetriebe abgewickelt haben. Ich verstehe nicht, was die Menschen mit „westdeutschen Verhältnissen“ meinen.

    Wieder stehe ich vor einer Mauer, und diesmal habe ich sie selbst gebaut. Ich stehe auf der einen, die Daheimgebliebenen auf der anderen Seite. Ich spreche kein Sächsisch mehr, nicht mal zum Spaß. Ich zweifle, ob ich hier wirklich leben möchte. In einer Region, der die Jungen den Rücken kehren. In der die Bewohner immer älter werden und nicht kapieren, dass sie Menschen von außerhalb brauchen. Egal ob aus dem Westen oder aus Syrien.

    Zu Heidenau:

    http://www.epochtimes.de/deutschland/einseitige-berichterstattung-im-zusammenhang-mit-heidenau-krawallen-a1265273.html
    http://einwanderungskritik.de/heidenau-interview-mit-einem-demonstranten/
    http://ef-magazin.de/2015/08/31/7386-proteste-gegen-asylbewerber-unterkunft-was-geschah-in-heidenau–update

  2. Rüdiger

    an dieser Stelle bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte.

    1) Letztens Treffen mit einem alten Schulfreund; von der gesellschaftlichen Stellung her fällt er genau in das Milieu, das die Bunte Republik um jeden Preis ideologisch binden müsste: jung, gebildet und studiert, karriereorientiert, Rotweingürtelbewohner, charismatisch und wortgewandt – potentieller Meinungsmultiplikator.

    Nach ein paar Bier fängt er völlig ohne Zutun meinerseits von Asylanten in Turnhallen an. Tenor „Ich weiß ja auch nicht, aber so kann’s nicht weitergehen“ – bewusst vage und neutral mit viel Rückzugsraum. Neugierig identifiziere ich mich als „gelegentlicher Rechtspopulist“ und nach einer kurzen Schocksekunde brach der Damm: man fühle sich ja inzwischen wie ein Fremder im eigenen Land, die verlogenen Medien wüssten inzwischen wohl nicht mehr, ob hier vor allem hilflose Flüchtlinge oder hochqualifizierte Facharbeiter aufliefen, und er habe richtig die Schnauze voll davon, diesen Unsinn mit einer Steuer- und Abgabenquote von fast 50% durchfinanzieren zu dürfen.

    Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, nickte natürlich begeistert alles ab und unterfütterte es mit ein paar Gedanken zu [i]Youth Bulge[/i] und pathologischem Altruismus. Nie hätte ich gerade von ihm so eine Haltung erwartet; in der Schule vertrat er immer typisch linksliberale Ansichten, soweit er sie mir gegenüber geäußert hatte.

    2) Meine Eltern, wohlstandsgenährte Baby Boomer ebenfalls aus dem Rotweingürtel, haben ziemlich sicher noch um die Jahrtausendwende Rot/Grün gewählt. Mit den Hartz-Reformen ist ihre Liebe für die deutsche Parteilinke aber stark in Mitleidenschaft gezogen worden und bei Tische wurde immer vehementer über die Bonzen in Politik und Wirtschaft gewettert.

    Dann wurde es irgendwann sehr still bei politischen Themen. Offenbar las man sich gerade in neue Denkwelten ein. Jetzt bekomme ich bei meinen Anrufen öfters eine Zusammenfassung über die letzten Auswüchse des Asylirrsinns zu hören; man könnte fast meinen, die Eltern seien PI-Leser geworden. Wichtiges Stichwort ist immer „Die da oben drehen doch komplett ab“ – selbes Gefühl wie bei den Hartz-Reformen, starkes Identifikationsmaterial.

    Weder die Eltern noch den Schulfreund habe ich bisher ihre Ansichten außerhalb der geschützten Privatsphäre äußern hören. Trotzdem sind das drei vom äußeren Schein her linientreue „Helldeutsche“, die komplett mit dem System gebrochen haben. Es brodelt, auch im Rotweingürtel.

  3. Maik

    „Offen bleibt für mich auch die Frage, inwiefern diese Propaganda tatsächlich wirkt, oder ob die Medien hier nur eine große Täuschungskulisse aufbauen“

    Die hiesige Leserschaft wird wohl auf diese Propaganda kaum reinfallen ;)

    In der Familie wurden z.B. die „objektiven“ Berichte von RTL Nachtjournal/SpiegelTV über Flüchtlinge mit Gelache bzw. „na klar!“ quittiert.

    Insbesondere das neuerliche Geschwafel von Merkel, Maas, die Misere, Ulbig, Tillich, … erinnerte uns an die SED im Jahre 1989.

    Mitleid mit „Flüchtlingen“ haben wir nicht (mehr), helfen werden wir denen natürlich auch nicht.

    Unsere Familie/Bekanntenkreis kann die Propaganda nichts mehr anhaben, insbesondere wenn man ständig den gleichen Blödsinn wiederholt.

  4. Innerer Exilant

    Jup, das ist eine sehr treffende Beschreibung der Propagandamechanismen und Charaktertypen die da am Werk sind, brilliant wie immer Herr Lichtmesz. Man darf niemals vergessen, dass bei einem Großteil der Bildungsbürgerkinder von heute der ethnische Identitätsgedanke durch Jahrzehnte der Propaganda, durch eine Million Lehrkräfte und zehn Millionen Hitlerdokumentationen quasi ausgelöscht wurde. Ich hab die Frage schonmal gestellt, wie kann man jemandem „Volksverrat“ oder Verrat an irgendeiner beliebigen anderen Sache unterstellen, wenn die betreffende Person das, was zu verraten wäre überhaupt nicht mehr als gültige Kategorie akzeptiert ?

    Und ja, die Propaganda wirkt. Man darf niemals das enorm hohe Wohlstandsniveau und die extreme Konfliktscheue des heutigen „letzten Menschen“ unterschätzen.

    Interessant ist meiner Meinung nach auch, wie bei den Guten und Anständigen die Aggressionen hochkochen können, wenn sie ein quasi öffentlich sanktioniertes Ventil dafür geboten bekommen. Man darf keine wie auch immer gearteten Fremdgruppen mehr hassen, keine sexuellen Minderheiten, keine Frauen, am besten auch nicht mehr die wohlwollenden Herren an den Schalthebeln. Aber der Mensch, jeder Mensch, trägt nunmal Wut und Frust mit sich herum und da bietet man ihm momentan den hässlichen, dummen Proleten, vorzugsweise Ossi, an, an dem man die aufgestaute Wut in einer Art Autoaggression abreagieren kann, auf Selbsthass ist man ja eh schon konditioniert. Auf bizarre Art und Weise schürt also die ehemalige Linke Hass auf den kleinen Arbeiter, das ist wohl an weltgeschichtlicher Ironie nicht zu überbieten.

    Zur schwankenden Mittelschicht zitiere ich mich einfach nochmal selbst von gestern, ich eitler Pfau:

    In den entscheidenden Mittelschichts und Bildungsbürgermilieus (entscheidend weil Meinungsmultiplikatoren) geht außerdem eine Scheißangst vor sozialer und beruflicher Bestrafung um, die, im Verbund mit einem immer noch relativ hohen Wohlstand in einer unsicheren Welt, dazu führt, dass man sich fügt und ggf. die Schere tiefer in den Kopf rammt, vorallem auch unter liberaleren Konservativen ein sehr schmerzhaft zu beobachtender Effekt. Man macht im Alltag die Augen zu, blitzt den bösen Hetzer noch finstrer an, um sich der eigenen Zweifel zu entledigen und hofft und betet, dass die „Deutschland den Flüchtlingen“ Propaganda doch irgendwo Recht hat und sich alles in Zuckerwatte auflöst, wenn man nur den Kopf tief genug einzieht. Ehrlich gesagt ein sehr verständliches Problem, wenn man Frau und Kinder und einen kleinen Job sein eigen nennt, Verpflichtungen hat und damit nicht die Möglichkeiten hat, als Renegat tun und lassen zu können was man will. Das Perverse an dieser Situation ist, die herrschende Moraljunta richtet die bürgerlichen Entwürfe und Wertvorstellungen dieser Leute wie eine Waffe auf ihre Opfer. Man kann doch nicht, man darf doch nicht, man muss doch, es sind doch nicht alle . . . etc., wir kennen das ja.

    Das sind meine Beobachtungen in dem Teil des Mittelbaus zumindest, der noch nicht ganz auf Linie ist und in der ersten Reihe mitbrüllt.

  5. Innerer Exilant

    Übrigens, wer mal so richtig im Kreis kotzen will, kann sich diesen taz Artikel reinziehen, der eigentlich einer Kriegserklärung an das eigene Volk gleich kommt, gepaart mit einem höhnischen „Haha, jetzt habt ihr den Salat, ihr Ärsche“. Interessant an dem Pamphlet ist nur, dass man selbst bei der Speerspitze des Selbsthasses schleichende Zweifel zu haben scheint, dass die wichtigen Mittelschichten unter dem steigenden Druck auf Linie bleiben. Sogesehen scheinen sie ganz genau zu wissen, was da passiert.

    Das „neue Deutschland“ —>

    http://www.taz.de/Folgen-der-Zuwanderung/!5224379/

  6. Tommi

    Die jetztige Staatsführung betreibt eine knallharte Rassenpolitik, eine zur NS-Zeit quasi umgekehrte Rassenpolitik. Ging es damals um eine „Aufnordung“ des deutschen Volkes, ist jetzt eine „Aufsüdung“ der Deutschen das Ziel.

    Wie wäre es denn mit keinerlei staatlich verordneter Rassenpolitik? Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein, aber der moderne Mensch hält sich für Gott und übt sich in „sozialer Ingenieurskunst“ – mit verherrenden Folgen für das Volk, eh und je.

    Ich halte es für möglich, dass sich die Medienlandschaft immer weiter radikalisiert und jeden Kontakt mit der Realität verliert, bis es dann auf einmal so absurd wird, dass es auch der Letzte durchschaut und ins Nachdenken kommt.

  7. Richard Cobden

    Wir müssen verstärkt mit wirkmächtigen Bildern arbeiten. Wenn jeder über soziale Medien folgendes Zitat von Thilo Sarrazin mitsamt einem Bild der Chinesischen Mauer verbreitet, wäre das ein starkes Zeichen der Vernunft.

    „Unsere Grenzen sind wie Hochwasserdämme, die uns schützen sollen. Sehen Sie, der römische Limes oder die chinesische Mauer ermöglichten den Aufbau von Hochkulturen, die Jahrhunderte überdauerten.“

  8. Matthias Grund

    Den bürgerkriegsschwangeren Aufspaltungsprozess (1. Teil Ihres heutigen Kommentars) sehe ich als Phase der Feindbild-Genese, eingerahmt in eine große Hell/Dunkel-Erzählung. Vor dem Schlachten kommt das Schlachtreif-Schreiben, das Abtrennen, das Aufladen mit bekämpfungswürdigen Zuschreibungen (ironischerweise voller Vorurteile, Pauschalierungen und „Sippenhaft“). Wir feiern gerade Hasswoche, nächste Woche schon ist Erntezeit und wir müssen nach Auschwitz (der nur halbironische Oliver Polak). Wir, der Feind, werden heraufbeschworen, um die Selbstermächtigung des Staates und seiner Helfershelfer gegen den großen, bösen, dunklen Feind erst zu ermöglichen. Die Anwesenheit des Feindes erlaubt es, die Reihen zu schließen und die Samthandschuhe auszuziehen. Ein Feind macht vieles einfacher.

    Der große Austausch ist ein faktischer, denn der Einbürgerung der Lampedusa-People steht die symbolische Ausbürgerung und der Verlust Menschenwürde der heimischen Abweichler gegenüber. Die Zeit schrieb, auch wieder nur halbironisch, schon von einem „Säxit“ (http://www.zeit.de/2015/35/sachsen-pegida-extremismus-hilfe-saexit), auch unter #Drexit wird man fündig. Hier kommt die volle Wirkung der offenen Grenzen zum Tragen: Wichtiger als die Durchlässigkeit nach Innen ist die Möglichkeit, hinausgestoßen zu werden. Der mögliche Verlust der Bürgerrechte wäre eine logische Entwicklung der nächsten Jahre. Schließlich ist man ja nur per Zufall gerade in Deutschland, nicht wahr?

    Wer nicht mit 20 Mio. Refugees leben möchte, kann sich ja ein neues Land suchen, schließlich herrscht „no border“. Standardsprüche in Diskussionsforen einst respektabler Zeitungen sind inzwischen: „Flüchtlinge rein, Rechte raus.“ „Kein Mensch ist illegal, es sei denn, er ist ein Scheiß-Rechter.“ Das neue Deutschland beschwört die Vielfalt, und giert doch nach Gesinnungsreinheit. Gut möglich, dass die sanft erzwungene Expatriation das Bürgerkriegsszenario ersetzt.

  9. Sugus

    „Offen bleibt für mich auch die Frage, inwiefern diese Propaganda tatsächlich wirkt, oder ob die Medien hier nur eine große Täuschungskulisse aufbauen – an dieser Stelle bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte.“

    -Ich gehe seit Jahren an einem Berliner Waldsee in der Nähe einer U-Bahn-Station spazieren, der viel von Spaziergängern, Schwimmern, Joggern etc. genutzt wird. Altersklasse ab 40 aufwärts, liberales und konservatives Bürgertum, starker (gesundheitsbewusster) Frauenüberschuss. Oft kommt man spontan ins Gespräch, etwa beim Rasten auf einer Bank.

    Entwicklungen der letzten Wochen: JEDES, aber auch wirklich JEDES Gespräch endet (ohne dass ich darauf hinwirke) bei der Thematik Flüchtlinge.
    Keiner der Gesprächspartner gibt die ver-öffentlichte Meinung wieder. Durchgehender Tenor ist, dass man nicht so viele aufnehmen kann, dass Deutschland damit überfordert ist, dass die Deutschen schon genug eigene Sorgen haben, bezahlbare Wohnungen zu finden, dass die „Flüchtlinge“ unsere Sprache nicht können und kulturell extrem fremd sind etc.

    Besonders auffällig ist, dass diese Meinungen auch und gerade von Frauen vertreten werden, die man sonst soziologisch und optisch im Lager der „Refugees-welcome“-Fraktion verorten würde.

    -Meine in der DDR aufgewachsene Lebensgefährtin meint, immer weniger einen Unterschied zwischen den DDR-Medien und den heutigen bundesdeutschen Medien in der Gleichförmigkeit der Aussagen und der „erzieherischen Absicht“ zu erkennen.

  10. fnord

    In der oberhessischen Provinz, nur einen Willkommenskuchenwurf von Frankfurt entfernt, leuchtet die Sonne des helldeutschen Sendungsbewußtseins noch nicht jeden Winkel aus; im Gegenteil: weder auf der Arbeit noch im Bekannten-, Freundes- und Familienkreise faßt man einander an der Hand, um den allgemeinen Willkommensringelpiez zu tanzen. Fast jeder, mit dem man sich unterhält ist von der Propagandakanonade mindestens irritiert, nicht wenige angewidert, mehr oder minder offen feindselig gegenüber der Dressurelite. Nicht intellektuelles Durchdringen des uns umgebenden Gespinsts herrscht vor, sondern das sichere Gefühl, daß hier etwas gewaltig schiefläuft.

    Kleine Andekdote, kürzlich geschehen: Sitze abends auf meiner Veranda, schaue in den halb gerodeten Urwald meines Gartens und lausche dem fröhlichen Treiben im Nachbargarten – ein Geburtstag, vermutlich. Die Gäste rangieren wohl zwischen 35 und 60, mit Gewicht auf den älteren Semestern, ist ja auch ein „Neubaugebiet“ aus den späten 60ern. Bis circa 2130 Uhr normale Gespräche unter normalen Leuten. Irgendwann bricht doch jemand die Goldene Regel über Politik und Religion. Die Spannung ist plötzlich zum Greifen, man kann spüren, wie die Gesprächspartner in Tippelschritten ausloten, wie weit sie gehen können. Der eine legt vor: Politikerverachtung. Der nächste zieht nach: Bedenken über die Kompatibilität der Invasoren mit den Eingeborenen. Kurze Stille. Und weiter geht es fröhlich. Keine pikierte Damenstimme, die Toleranz anmahnt. Kein brummender Baß, daß man doch bitte „bei unserer Geschichte“… So ging das dann bestimmt eine Stunde lang, bevor man sich wieder den leichteren Themen zuwandte. Fazit: eine ganze Tischgesellschaft ganz normaler Mittelschichtler, vermutlich nicht sonderlich politisiert, fühlt sich von der Dressurelite hintergangen und haßt diese Leute wirklich sehr. Ob sich jemand von denen auch bewegt, wenn’s drauf ankommt? Weiß ich nicht. Ich denke jedoch, daß eine Zwangsanleihe (s.o.) auch diesen Leuten den Sicherungsstift zieht.

    Bin an diesem Abend zufrieden ins Bett gesunken.

    Gruß,

    fnord

  11. Peter Niemann

    Es gibt viele Dinge, die man zum derzeitigen Zeitpunkt nicht tun sollte:
    (1) Man sollte nicht Eier, faules Gemüse oder ähnliches auf Politiker, ihre Häuser und Autos werfen
    (2) Man sollte nicht auf Straßen, auf Brücken, auf Schilder etc. seine Meinung („Flüchtlinge zu ihren Brüdern in die Türkei“, „Keine Flüchtlinge hier“ usf.) schreiben
    (3) Man sollte nicht Flugblätter herstellen und verteilen
    (4) Man sollte nicht Koranseiten herausreißen und provozierend herumliegen lassen
    (5) Man sollte nicht Israelflaggen oder -aufkleber gegenüber von Moscheen, Flüchtlingsheime etc. aufstellen
    (6) Man sollte nicht Autos von Gutmenschen zerkratzen
    (7) Man sollte nicht Strafanzeige gegen Politiker wegen Verstoßes gegen das Grundgesetz stellen
    (8) Man sollte nicht Haßbriefe an Politiker und Medien schicken
    (9) Man sollte nicht Antiflüchtlingsproteste unterstützen
    (10) Man sollte nicht mit Fackeln und Taschenlampen nächtliche Umzüge als Protestform machen
    (11) Man sollte nicht ausversehentlich nachts bzw. frühmorgens an den Haustüren der Politiker, Bürgermeister usf. klingeln
    (12) Man sollte nicht ausversehentlich nachts bei den Politikern anrufen
    Die Liste ist sehr lange.
    Aber klar ist, was man machen sollte: Die Ärmel hochkrempeln und diese zu uns kommende Menschenmenge auf seine eigene Art und Weise als Gäste begrüßen, denn ohne sie wäre Deutschland Dunkeldeutschland.

  12. Trouver

    Das selbstgefällig gute Gewissen, das seine von Jahr zu Jahr naiver und seniler wirkende Honigkuchenpferdvisage dabei ausstrahlt, macht die Sache nur noch widerlicher.

    Grandiose Anspielung auf Norbert Müller, lieber Herr Lichtmesz!

    Bravo!

  13. Gustav Grambauer

    Das mitteldeutsche Bürgertum hat ja einen insgeheimen Patron, der übrigens wegen seines Mutter-Ticks insgesamt im „konservativen Milieu“ hoch geschätzt ist.

    Er redet über die mitteldeutsche Seele immer noch akademisch (und andererseits wie ein Phrasomat) wie über ein ihm völlig fremdes Laborgut, was er durch seine „Empathie“ gut zu kaschieren versteht – und das (oder gerade) nach 50.000 überwiegend mitteldeutschen Klienten, die sich „ihm geöffnet haben“, die er „erreicht hat“ und mit denen er „gearbeitet hat“ – der Mann ist schon ein Wunder:

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=53569

    In den 80er Jahren und im Sumpf der „Bewältigungs“-Manipulation geistig steckengeblieben glaubt er immer noch an „Totalitarismus-Doktrin“, Reichianischen „Gefühlsstau“ und die Notwendigkeit der von ihm 1989 ausgerufenen „Psychotherapeutischen Revolution“. Immer nach System-Schocks wird er als „Erklärbär“ á la Bad Cop („Pack“ / Gauck, Gabriel) – Good Cop (Verständnis- und Empathie-Heuchler / er) von den Systemsendern zu solchen Interviews geholt, was er sichtlich genießt. Ob er diese Instrumentalisierung eigentlich durchschaut?!

    - G. G.

  14. Matthias Grund

    Kurz zu Ihrer zweiten These (Zuwanderung als Klassenprojekt): Für die Linke ist dies ein offenes Thema. Gestern schrieben Leggewie und Cohn-Bendit von ihrer Hoffnung, dass sich durch Migration die soziale Frage wieder in größerer Schärfe stellt und Reiche und Superreiche durch die durch Migrationsbelastung in Aufruhr versetzte Mittelschicht in Zugzwang geraten. Anders gesagt: Durch Migration zur Revolution.
    http://www.taz.de/!5224379/

    Die Mittelschichten der Vorstädte und Landstriche hingegen hat die drohenden Verwerfungen lebensweltbedingt noch nicht auf dem Schirm und schüttelt über rechte Thesen nur den Kopf.

    Hier gibt es eine logische Bruchlinie innerhalb der Willkommensfront.

  15. Treverer

    Offen bleibt für mich auch die Frage, inwiefern diese Propaganda tatsächlich wirkt, oder ob die Medien hier nur eine große Täuschungskulisse aufbauen….
    ——————————————————————-
    Vor einigen Tagen sprach ich mit einem hohen pensionierten Finanzbeamten, der sich ehrenamtlich in einem Asylantenheim engagiert, in dem er die“finanztechnischen Dinge“ erledigt, weil „man muß helfen“.
    Ich schilderte ihm meinen oberflächlichen Eindruck, daß die dort lebenden jungen Männer zu der Kategorie Mensch gehören, den man besser nicht in sein Haus lassen sollte. „Ja, das stimmt !“, erwiderte er. Immer wieder komme es zu Schlägereien um Kleinigkeiten, und ein Syrer (ein echter Flüchtling !) habe seine Frau erschlagen (die lokale Presse berichtetet auch darüber). Seine Konsequenz: Er arbeite nur noch in einem abgetrennten Bereich der Asylunterkunft, der den Asylanten unzugänglich ist. Alles andere sei ihm zu gefährlich.
    Das ist nicht „unsere“ Zielgruppe.

    Vor einigen Tagen sprach ich mit einem 10-jährigen Schüler der 5. Klasse darüber, wie es ihm an seiner neuen Schule gefalle. Seine erste Antwort, aus dem Stehgreif: „Die Weißen sterben aus, viele sind jetzt braun“.
    Gesunder, einfacher Menschenverstand: Das ist die Zielgruppe, und die Zukunft.

  16. Aristoteles

    Wie wär’s mit einem Fußball-Kneipen-Besuch am Freitag Abend.

    Zu zweit, zu dritt, vielleicht auch alleine, wenn man niemanden findet. Polen-Fahne muss ja nicht unbedingt dabei sein, aber immer schön jubeln, wenn die Polen eine gute Aktion machen oder die Buntesdeutschen den Ball verlieren.

    Nicht dass ich Polen-Fan wäre, deren Eliten sind mal wieder selbst die schlimmsten Amerikaninskis. Aber für ‚Die Mannschaft‘, also für die Bunten bin ich noch weniger:

    http://www.fr-online.de/fussball-nationalmannschaft/nationalteam-setzt-zeichen-fuer-fluechtlinge,28234562,31691616.html

    Interessant ist die von den Blonden eingerahmte Zusammenstellung:
    1) Schweinsteiger – „für Hilfsbereitschaft“
    2) Boateng – „für Respekt“
    3) Gündogan – „für Integration“
    4) Özil – „für Weltoffenheit“
    5) Kroos – „für Fairplay“

    Nichts gegen Hilfsbereitschaft für deutsche Obdachlose; nichts gegen Respekt vor Deutschen, die deutsch bleiben wollen; nichts gegen selektive Weltoffenheit (https://www.youtube.com/watch?v=SBnXCotdkaE), nichts gegen Finanzfairplay im europäischen Söldnerhaus, v.a. in der Schweinsteiger- und Özil-Liga.
    Aber GEGEN die Integration von Masseninvasoren.

    Und KEIN Applaus für ‚Die Mannschaft‘.
    Natürlich könnte es zur völlig grotesken Situation kommen, dass man von einem St. Pauli-Fan eins auf’s Maul bekommt, weil man gegen die Regenbogenmannschaft ist, aber allein um ihn dann zu fragen…: ‚Wie? Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland?‘ … könnte man das Risiko mal eingehen.

    (Wahrscheinlich lassen die Bundesbunzel während der Hymne auch ein paar bunte Luftballons aufsteigen. Juhu.)

  17. Gustav Grambauer

    Nachtrag

    Ich berichtige: 5.000 Klienten.

    - G. G.

  18. Jacobi

    Der „Youth Bulge“ als Überschuss von Männern wurde erst kürzlich von Herrn Höcke in einer Rede aufgegriffen.

    Die Kausalität zwischen einem Jugendüberschuss und (Bürgerkriegs-)konfliktpotenzial ist aber nicht wirklich evident. Oder ist da jemandem etwas bekannt, was wirklich dafür spricht?

    Der Artikel hier kann da einiges relativieren.

    http://www.zeit.de/2004/10/SM-HeinsohnKURZ/komplettansicht

    Bitte um Meinung!

  19. Alter Sachse

    Werter Martin Lichtmesz,
    Ihr Nachtrag aus der SZ :
    „In Heidenau wurde mir klar, dass ich ihn nicht einmal verstehe. Ich verstehe nicht, was es mit den Flüchtlingen zu tun hat, dass „Wessis“ nach der Wende Ostbetriebe abgewickelt haben. Ich verstehe nicht, was die Menschen mit „westdeutschen Verhältnissen“ meinen.

    Wieder stehe ich vor einer Mauer, und diesmal habe ich sie selbst gebaut. Ich stehe auf der einen, die Daheimgebliebenen auf der anderen Seite. Ich spreche kein Sächsisch mehr, nicht mal zum Spaß. Ich zweifle, ob ich hier wirklich leben möchte. In einer Region, der die Jungen den Rücken kehren. In der die Bewohner immer älter werden und nicht kapieren, dass sie Menschen von außerhalb brauchen. Egal ob aus dem Westen oder aus Syrien.“

    Habe kurz nur mal reingelesen und das Dajavue war perfekt.
    Meine Frau und ich haben gerade einen 7jährigen „Langzeiturlaub“ in Bremen und Umzu nicht gerade ohne Verluste beendet und sind wieder daheim in der Heimat (Lausitz).
    Wir haben uns in Bremen mitten mang der Bunten und in Umzu mitten mang der Satten und Wohlhabenden sehr unwohl gefühlt. Da gehörten wir nicht dazu.
    In Zwiegesprächen wurden schon mal solche Gedanken geäußert, wie : „Unrealistisch ist es nicht, daß wieder eine Mauer gebaut wird – und da wollen wir das von zu Hause erleben.“
    Nun, der Mauerbau ist zumindest virtuell in vollem Gange.
    Wer hat ihn begonnen?
    Und ja, gerne beteiligen wir uns aktiv daran, indem wir Pegida denken und stärken.

    Man muß schon sehr wurzellos sein, um von seiner Heimat so losgelöst zu sein wie der Ossischämer bzw. Wessimasochist.

  20. Eisenhans

    „…..persönliche Erfahrungsberichte“.
    Da ich beruflich recht oft mit Menschen unterschiedlichster Couleur
    und Altersstufen zusammenkomme, erhebe ich folgende Bilanz:
    1. Angehörige des öffentlichen Dienstes gehören eindeutig zu den
    feigsten Duckmäusern, egal welcher Alterstufe sie angehören,
    oder welchen Dienstgrad sie bekleiden. Besonders ausgeprägt ist
    das bei den sog Sozialberufen, ich rechne mal die Lehrer einfach
    dazu. Hier sind auch die treuesten Anhänger der offiziellen Propaganda
    zu finden. Originalaussage einer Sozialpädagogin zu mir: “ Für jeden
    Flüchtling der kommt, müßte ein Nazi ausgewiesen werden“.
    2. Es ist eindeutig festzustellen, das die unter dreißigjährigen fast“komplett
    verseucht“ sind. Ich schätze den Anteil von halbwegs klar denkenden
    auf unter 20 % ein. Hier macht sich flächendeckende Beeinflussung
    der elektronischen Medien, aber auch der Schulen bemerkbar.
    “ Die größte Ehre die unserer Schule widerfahren kann, ist ein Besuch
    der Oberstufe in Auschwitz“. Originalzitat des Schulsprechers eines
    örtlichen Gymnasiums.
    3. Der „Rest der Bevölkerung“ inkl. Freiberufler, Rentner, sonstiger
    Berufstätiger. Ca. 50 % großes Schweigen und Abwarten, 25 % voller
    Wut, Ablehnung, teilweise auch Hass gegen die derzeitigen Zustände.
    Aber auch ca. 25 % Flüchtlingsbegrüßer, Toleranzprediger und
    Friede-Freude- Eierkuchenbäcker. Das ist mein persönlicher Eindruck,
    wobei ich immer wieder verwundert bin, wie scheinbar intelligente
    Menschen auch in beruflich führenden Stellungen geistig völlig
    illiquiden Linksmüll von sich geben. Alles nur Opportunismus ?
    Oder ist es schon das Ergebnis umfassender Halbbildung, empfangen
    von den Zentralorganen für betreutes Denken: Medien, Kirchen,
    Schulen, Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten ?

  21. Urwinkel

    Ist den Sachsen um Dresden schon aufgefallen, daß ihr Autonummernschild „DD“ als Abkürzung für Dunkeldeutschland stehen kann? Viraler kann man sich kaum noch präsentieren. Ich habe ein LDS – LSD passt leider nicht. DD wäre passender.

    Ansonsten: Erfahrungsberichte nur aus überlegter Laune heraus.

  22. Teiresias

    Hallo, ein Erfahrungsbericht von neulich aus dem Zug:

    Frau, Mitte 50 und Typ grün, christlich, ökologisch und Jugendlicher, Mitte 20 und Typ Aussteiger, unterhalten sich (laut, die haben den halben Wagen unterhalten). Nach den üblichen Bestätigungsfloskeln („Atom“kraft schlecht, Bio gut, Osten nazi, Ausländer gut usw.) kam die Sprache auf den Kirchenvorstand im Heimatort der Frau (irgendwo in Westfalen). Die hatten beschlossen, den Friedhof der Gemeinde auch für verstorbene muslimische Mitbürger zu öffnen. Da erzählte sie plötzlich ganz empört (sinngemäß): „Da hat der Imam gesagt, das die Moslems nur auf einem eigenen, noch unberührten, reinen (!) Teil des Friedhofs bestattet werden können! So etwas nein, aber auch, jahrzehntelang leben wir friedlich miteinander (ich wollte schon rufen: nein, nebeneinander her!) – und jetzt wollen die nicht neben meinem Vater liegen“!! Tja, Überraschung! Aber es wird nichts helfen, natürlich hat der Kirchenvorstand pflichtschuldigst nachgegeben.
    Aber langsam, ganz langsam geht auch den „Gutmenschen“ hierzulande ein Licht auf, leider zu spät?

  23. Konstantin D.

    „Wer um sich schlägt, hat Angst“ (O-Ton meine Frau).

    CDU-Klöckner sagte gestern bei Maischberger, man habe alles im Griff, es gebe keinen Grund für Angst, sie glaube deshalb einer Person nicht, die sagt, sie sei kein Nazi, habe aber Angst vor der augenblicklichen Zuwanderungswelle. Also: Ankunft einer Million kulturell Fremder ist kein Problem, Angst unbegründet, wer Angst äußert, ist Nazi. Damit herrscht Klarheit.

    Zur Wirkung der Propaganda:
    In meinem beruflichen Umfeld in Leipzig (kleine bis mittlere Angestellte im öffentlichen Dienst) denkt und sagt die Mehrheit das, was man den Bewohnern von „Dunkeldeutschland“ nachsagt. Die Kollegen halten die Propaganda im Fernsehen nicht mehr aus und schalten weg. Sie ziehen Vergleiche mit vergangenen Zeiten der Einschränkung der freien Meinungsäußerung. Niemand plappert Parolen in Hinsicht auf die sogenannte Willkommenskultur nach. Ich kann mir nicht vorstellen, daß bei uns jemand Kinderwäsche einsammelt. Auch fällt den Leuten auf, daß in den Medien Familien gezeigt werden, es sich in Wahrheit aber um viele alleinstehende Männer handelt. Ich ernte Zustimmung der Kolleginnen, wenn ich sage, diese gesunden jungen Männer wollten doch alle gern … („oh Gott ja, aber Herr …, Umsehen nach hinten).

    Hoffnung sollte machen, daß die augenblickliche Propaganda in der Schlagzahl nicht auf Dauer durchzuhalten ist bzw. nicht auf Dauer wirksam sein kann. Wenn die Einschüsse näher kommen, werden die Karten neu gemischt. Wer für seine Mutter keine 100 EURO übrig hat, wird sicherlich sogenannte Flüchtlinge aufnehmen. (Hahaha, eigentlich ist mir gar nicht zum Lachen zumute.)

  24. Martin S.

    Bei meinen Kollegen brach spürbar erste Panik aus als ich davon sprach, dass die Forderungen nach einem Wohnraumzwangsbewirtschaftungsgesetz lauter würden und sie sich darauf einstellen sollten, in absehbarer Zeit in den Gästezimmern ihrer überdimensionierten Häuser Asylanten aufnehmen zu müssen.
    Bislang versuchte man es mit Kopf-in-den-Sand-stecken und Wird-schon-nicht-so-schlimm-werden. Aber sie spüren die näherkommenden Einschläge und ihre Fassade bekommt spürbar Risse!

  25. Don

    Der Punkt ist, dass es ein wenig wie im Film Self.Less war, statt einer Wiedervereinigung wurde das Westbewusstsein auf den Osten transferiert. Der Osten hat das Sowjetsatellitenregime abgeschüttelt. Der Westen seine Kolonialordnung noch nicht. Es ist ja kein Wunder, dass Angela Merkel unter Schröder nach Washington gereist ist, und mitgeteilt hat man wäre unter ihrer Regierung auch im Irak einmarschiert. Jetzt mit dem NSA Skandal hat sich der Schleier etwas gelüftet. Die Flüchtlingspropaganda ist so extrem. Das merken die Leute. Das wird zu extrem. Und vor allem der Osten, der schon einmal eine Ordnung abgeschüttelt hat.

    Statt sich darüber zu beklagen müsste man es eigentlich überspitzen und eine Hilfsdaktion „Messer für Flüchtlinge“ starten! Es gibt einen Typ junger idealistischer Frauen, der Flüchtlingen helfen will. An den Widersprüchen gehen die über kurz oder lang zugrunde. Die werden dann zur Besinnung kommen und aufräumen, aber sie müssen erst selbst den Prozess des Lernens durchmachen. Je radikaler die Wirklichkeitsverzerrung desto nützlicher wenn das Pendel nachhaltig zurückschwingt bzw. die Blase platzt.

  26. Chris

    Ich war vergangenes Wochenende auf dem Altstadtfest in Görlitz, der Theorie nach ja die toleranteste Stadt Deutschlands, dazu, wie gewünscht gerne ein paar Eindrücke:

    1. Bekannte erzählen mir vom örtlichen Kinderarzt der von „Flüchtlingen“ zusammen geschlagen wurde (sie lauerten ihm nach Arbeitsende auf), weil er sie nicht schnell genug dran nahm. Als er Anzeige erstatten wollte, sagte man ihm bei der Polizei er solle sich das überlegen, da die Polizei nicht für seine Sicherheit garantieren könne.

    2. Spruch des Tages:
    „Die haben so ne Ampel aufgestellt, für die Otter, die kostet 700.000 € im Jahr.“
    - „Na lieber 700.000 € für Otter als für Flüchtlinge“

    3. „Ich bin ja von der Minderheit [die die Aufnahme der Flüchtlinge ablehnt, Anm. von mir]. Nur habe ich irgendwie noch keinen von der Mehrheit getroffen. Alle mit denen ich spreche, sind auch von der Minderheit.“

    4. Gesprächsfetzten vom Altstadtfest drehten sich meistens um Flüchtlingsheime und sind eindeutig alle dagegen positioniert. Man kann hier wesentlich offener über die Themen sprechen. Sachsen scheint sich grad vom Maulkorb zu befreien?!

    5. Der Oberbürgermeister hielt eine Rede zur Eröffnung des Festes. Da kein Blut floß, ging ich davon aus, dass das Thema Flüchtlinge nicht zur Sprache kam. Ich habe die Rede aber nicht gehört.

    6. Ich habe mich auf diesem Fest echt sicher gefühlt: Überall standen Typen rum (nicht Security) bei denen ich mir sicher war, das die bestimmt nicht weggeschaut hätten, wäre jemand gekommen und hätten versucht Stress zu machen.

  27. Der Gutmensch

    So, weg der Kommentar, wieso auch immer ….

    Also von vorne:

    Lieber Herr M.L.,

    ich hatte Sie bis gestern schon vermisst und mir frustriert eine eigene Satire geschrieben, weil von Ihnen ja keine kam! Ich musste das allerdings unter erschwerten Bedingungen tun: Im Gegensatz zu Ihnen bin ich aus dem Osten und habe entsprechend Probleme, emotional Abstand zu halten. So beantworte ich die Eloge „Warum ich keine Ossi mehr sein möchte“ mit dem Hinweis: Das haben uns schon mal welche fest versprochen und dann doch nicht gehalten, guckst Du hier: https://www.youtube.com/watch?v=LG812grlnag

    Der Osten hat ein langes, dreckiges Gedächtnis.

    Trotz allem würde ich – aus pragmatischen Gründen, wie ich Ihnen versichern darf – eher nichts von Tränensäcken schreiben, das könnte sich noch als unproduktiv erweisen.

    Und überhaupt wundere ich mich, was Sie zu diesem Furor treibt? Alles, was Ihnen seit Jahren auf der Seele brennt, wird doch nun einer Feuerprobe unterzogen! Was gibt es denn da zu maulen? Wenn jemandes Gebete erhört wurden, dann die Ihren! Lehnen Sie sich zurück, bedienen Sie sich sparsam einiger höflich-frostiger Wendungen und genießen Sie die Show.

    Wir anderen, die wir noch eine Weile im Dunkeln ausharren müssen, bis den anderen ein Licht aufgeht, üben derweile die Überlebensstrategien. Wir nicken. Wir besorgen uns eine Mao-Bibel und finden Trost beim Zitieren: „Mit Beharrlichkeit kommt man voran.“ Oder: „Sei entschlossen, fürchte keine Opfer und überwinde alle Schwierigkeiten, dann wirst Du Erfolg haben“ (Ausgewählte Philosophische Schriften, Band III, S. 182.) Oder aber: „Man muss fest zugreifen. Das heißt, dass es nicht genügt, wenn das Zentralkomitee bloß „zugreift“, ohne „fest“ zuzugreifen. Nur durch festes Zugreifen bekommt man das, wonach man greift, fest in den Griff. Nicht fest zugreifen ist gleichbedeutend mit überhaupt nicht zugreifen. Eine offene Hand greift nicht zu. Erst wenn die Hand sich schließt, als ob sie nach etwas greifen wollte, hat sie nach etwas gegriffen. Aber sie muss sich fest schließen, weil sie sonst nicht fest zugreifen kann. Der feste Griff ist alles.“ (Maos Gesammelte Werke Band IV, S. 110).

    So jedenfalls spricht Ephraim Kishon in „Undank ist der Welten Lohn“, LangenMüller 1990: „Ich kann meinen Lesern nur wärmstens empfehlen, sich in einem Antiquariat eine Mao-Bibel anzuschaffen und in Augenblicken der Ratlosigkeit, der Verzweiflung oder auch nur der Übellaune nach dem heilkräftigen roten Büchlein zu greifen. Aber fest.“

    Empfehle mich,

    der Gutmensch.

  28. Oscar

    „In der DDR gab es Unfreiheit
    mit vielen Freiheiten.
    In der BRD gibt es Freiheit
    mit vielen Unfreiheiten “

  29. Oscar

    Errungenschaften, die wir der bundesdeutschen Demokratie zu verdanken haben.

    Und wir dürfen Anteil daran nehmen.

    1. ca. 400. 000 jährlich in Altenlagern verhungernde, verdurstende und am lebendigen Leib verfaulende Greise
    2. ca. 1 Million sexuell geschändete deutscher Kinder im Jahr
    3. Tausende die in ihren Wohnungen in Deutschland monatelang verwesen,
    4. ca. 300. 000 Obdachlose in Deutschland, davon 100. 000 Jugendliche
    5. ca. 45. 000 Todesopfer des Dreckes in deutschen Krankenhäusern
    6. ca. 15. 000 Todesopfer von Ärztepfunsch in Deutschland
    7. ca. 45. 000 Herzinfarkt-Todesopfer durch ein unfähiges deutsches Rettungssystem
    8. ca. 58.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr durch Arzneimittel,
    9. ca. 12. 000 in den Selbstmord Getriebene in Deutschland und 165 000 registrierte Selbstmordversuche
    10. ca. 40 Millionen Deutsche bisher in psychatrischer Behandlung
    11. ca. 400. 000 hungernde Kinder in Deutschland ohne eine tägliche Mahlzeit
    12. ca. 6 Millionen arme Kinder in Deutschland
    13. ca. 2 Millionen deutsche Mütter unterhalb der Armutsgrenze
    14. ca. 45 Millionen Deutsche ohne jegliche Ersparnisse
    15. ca. 150 000 Haftbefehle gegen Kriminelle die nicht vollstreckt werden
    16. Hundertausende Kinder in Deutschland unter ständigen Psychopharmaka und/oder Drogen
    17. Ein völlig heruntergekommenes deutsches Schulsystem
    18. 7,5 Millionen Analphabeten
    19. Ein völlig verkommenes Gesundheitssystem
    20. ca. 1.500.000 Gesetze und Durchführungsbestimmungen die Verbote aussprechen
    21. Deutscher Weltmarkt-Anteil an High-Tech-Exporten auf 1,27 % gefallen
    22. Jährlich fließen ca. 600 Milliarden Euro in Deutschland erwirtschaftete Euro in die USA ohne eine Gegenleistung. Dazu gehören nicht die Besatzungskosten für die US-Armee
    23. Auf dem Territorium der Bundesrepublik ist der Anteil der deutschstämmigen ansässigen Bevölkerung von ca. 92 Millionen, unmittelbar nach dem Krieg, auf heute ca. 58 Millionen reduziert worden
    24. ca.25% aller in Gefängnissen einsitzender sind unschuldig
    25. ca. 4 Millionen dopen sich ständig wegen der Arbeit, mit Medikamenten
    26. ca. 2 Millionen Menschen leben von Abfällen die früher an das Vieh verfüttert wurden
    27. ca. 300 000 Rentner ernähren sich von Katzen- und Hundefertigfutter

  30. Nicht weit von der Villa des Bundespräsidenten hat jetzt auch ein so genanntes Flüchtlingslager seine Pforten geöffnet. Gestern bin ich hingefahren und habe mir das angesehen; es sieht doch recht grausam aus. Ein Syrer war schnell mit mir im Gespräch, nach ein paar Salzburgerischen arabischen Brocken, die ich ihm zugeworfen hatte. Innerhalb von Sekundenbruchteilen war mir vollkommen klar, dass der Mann freiwillig nie mehr dieses Land verlassen würde. Eine solche Ballung von Illusionen habe ich außerhalb der Weimarer Klassik noch nie erlebt.
    Ich gab mich ihm als „Rechter“ zu erkennen. Das störte ihn überhaupt nicht. Offenbar war er früher so etwas wie ein arabischer Nationalist gewesen.
    Auf meine Frage, warum er seine Heimat, seinen Staat und sein Militär (er gab sich als Deserteur aus und hielt mich wohl wie einst Herr Lichtmesz für einen Spitzel) verlassen habe, antwortete er „New Life!“.
    Puh, nicht gerade ermunternd, was da in der Nähe der Gauckler-Villa zu erleben war.

  31. Reaktionär (Julius)

    Brillante Analyse, wie immer. Vor allem der Hinweis auf den Klassendünkel, der ja so versteckt gar nicht ist: Da die Linke – in Wahrheit ein elitäres Projekt, ich erinnere an Paretos Kreislauf der Eliten – bei Proletariat und Arbeiterklasse nicht auf die erhoffte Gegenliebe und Unterwürfigkeit gestoßen ist, straft sie diese mit mehr oder weniger verhohlener Verachtung, wenn nicht anlassbezogen sogar offener Verdammung und hat an ihrer Stelle „Minderheiten“ aller Art und besonders Fremde zum neuen revolutionären Subjekt erkoren.

    Der Zusammenhang des Helfersyndroms mit Leistungsethik bis zur Selbstaufopferung und einer Form des Auserwählheitsglaubens (vgl IfS, „Meine Ehre heißt Reue“: Der Schuldstolz der Deutschen) erinnert (neben Eric Voegelins gnostischen „innerweltlichen Glaubensbewegungen“) vor allem an Max Webers „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“, zumal dieser Wahnsinn tendenziell vor allem in (ehemals) protestantischen Ländern um sich greift, während (ehemals) katholische und orthodoxe Länder von diesem Irrsinn – nicht von den tatsächlichen Entwicklungen – (noch) einigermaßen verschont geblieben sind. Selbst hier im post-katholischen Österreich scheint die Hysterie dank landestypischer Skepsis noch nicht so ausgeprägt zu sein wie in der Bunzplik:
    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/4808170/AsylwerberDrama_Funf-einfache-Fragen-an-unsere-Regierung

  32. Ja, überhaupt:
    Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld, wer hat soviel pinke pinke,
    wer hat das bestellt…

    Das fragte sich der unvergessene Jupp Schmitz schon 1949.
    Jupp Schmitz ist neben Konrad Adenauer und noch etlichen anderen eine unsterbliche rheinische Figur:

    https://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM

    Gottfried Benn, aus spröderem Holz geschnitzt, wußte die Antwort auf unser gegenwärtiges Dilemma schon 1938. In einem Brief an den Herrn Wilhelm Oelze in Bremen, begüterter Großkaufmann, Förderer und Lordsiegelbewahrer Benns, die beiden standen in einem innigen Nichtverhältnis, schrieb er hinsichtlich des „verkrachten und verlumpten Staates“:

    „Leute in 3 – Zimmerwohnungen erhalten den Staat.
    Die drunter und drüber nutzen ihn aus.“
    (Brief an Oelze, 2.10.1938)

    So wird es sein. Schmerzlich werden die Leute in den 3-Zimmerwohnungen UND zum Glück auch die in den Villen in den Speckgürteln erkennen (müssen), daß sie die Zeche zahlen werden…

    Sie wissen es aber noch nicht. Etliche aber ahnen es schon…
    Etliche sind auch noch zu beschäftigt, den Anflutenden die Hände zu reichen, ihnen ihre Dienste und Willkommensgaben als Morgengabe darzubieten…

    Kurzum: Willkommenskultur zu üben gegenüber denen, die nun in Bälde ihre Nimm- und Forderungskultur äußern werden.
    (Klarstellung meinerseits: Ich habe in keinster Weise etwas dagegen, den Gequälten dieser Welt zu helfen, sofern es in etwa dem Gebot des Grundgesetzes entspricht…).

    Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

  33. Dag Krienen

    Zu der „bunten“ Kindergeburtstagssprache der politisch-medialen Klasse kommt ein kollektives kindliches Bewußtsein, das sich gar nicht mehr vorstellen kann, daß seine Ressourcen erschöpfbar sind und daß der Ernstfall eintreten kann, und das ist in der Tat eine klassisch konservative Warnung an die utopistisch-libertäre Linke, die stets ihre Rechnungen ohne den Wirt macht, wenn sie wieder mal auf dem Marsch ins nächste Paradies ist

    Daß in der „unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ in den westlichen „Wohlfahrtsstaaten“ der Sinn für die Begrenztheit der Ressourcen, aller Ressourcen bei immer mehr Menschen verloren geht, muß ich leider auch immer wieder beobachten. Die Leichtigkeit der Kredit- und Geldschöpfung verstärkt noch die Illusion, das alles irgendwie ökonomisch machbar und „stemmbar“ ist, wenn es nur richtig organsisiert wird. Daß das alles nur Wechsel auf eine mehr als ungewisse Zukunft sind, wollen die meisten nicht sehen.
    Die derzeitige mediale Flüchtlingspropaganda baut geschickt auf diesem Kinderglauben auf und läßt das Problem als eines der blossen Organisation erscheinen – und appellliert zu allem Überfluß sogar noch an das in den Mittelschichten besonders verbreitete deutsche Eigen-Stereotyp einer besonders organisationsbegabten Nation.
    Wieweit die neue „Volksaufklärung“ damit erfolgreich ist, ist schwerer zu beurteilen. Auch im Westen vernimmt man immer mehr Stimmen, die privatim zugeben, daß es so nicht weitergehen kann. Allerdings nur privatim, aus dem vom Inneren Exilanten geschilderten Gründen.
    In Teilen der ehemaligen DDR ist dies offensichtlich nicht der Fall, vielleicht , weil dort die bezüglich ihres Statuserhalts „scheißängstliche“ Mittelschicht nicht so stark ist. Eine wichtigere Rolle dürfte aber spielen, daß man dort gegenüber unisoner kollektiver Medienbeschallung einfach resistenter ist. Substanzlose Erfolgsmeldungen aus der Produktion und Apelle an die Leistungsbereitschaft, um den Sozialismus noch erfolgreicher zu gestalten, während in der für jeden erfahrbahren Wirklichkeit alles immer mehr verfiel, dürften bei vielen für eine nachhaltige Immunisierung gegenüber den „offiziellen Organen“ gesorgt haben. Im Westen haben ähnliche Erfahrung mit der Nazi-Propaganda in den fünfziger Jahren ja auch für das Entstehen einer „skeptischen Generation“ (Helmut Schelsky) gesorgt, die erst in den Sechzigern von den Kriegsspät- und Nachgeborenen abgelöst wurde, die das ganze Reeduction-Gedöns für bare Münze nahm und nimmt.
    Insoweit hinkt der Osten tatsächlich hinterher, wie ich als Wessi nur mit Bewunderung feststellen kann: die Gehirnwäsche ist noch nicht flächendeckend in die Tiefe vorgedrungen, der „letzte Mensch“ noch nicht zur vollen Herrschaft gelangt.

  34. Grau

    Man kann zwar angeblich nicht alle Menschen ewig belügen, aber wir werden sehen, dass es funktioniert, sehr viele Menschen sehr lange zu belügen.
    Selbst Wohlstandsverluste werden nicht allzuschnell Wirkung zeigen, dem Michel geht es materiell gut (der Rest juckt nicht, auch Volksgemeinschaft juckt nicht), da ist eine gewisse Fallhöhe noch schmerzfrei – zumal der Aufschlag wenn, dann erst spät kommt.
    Derweil gilt: „Kein Mensch ist bunt“

  35. Waldgänger

    … bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte.

    Die „einfachen Leute“ (untere Mittelschicht und Unterschicht, z.B. Hartz IV-Aufstocker, Facharbeiter, Verkäufer, Rentner) in meinem Umfeld sehen die Lage relativ klar und realistisch. Die Entwicklung wird mit ohnmächtigem (meist stillen) Zorn abgelehnt. Hilfloses Abwenden. Man achte nur einmal auf die Gesichter der deutschen Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Medien werden von ihnen nicht ernst genommen, sie dienen eh meist nur der Nebenbeiunterhaltung und gewisse Ergüsse der Lügenpresse kennt man auch gar nicht (z.B. „Menschen bei Maischberger“), weil man gar nicht den Anspruch hat, sich durchs TV überhaupt zu bilden.
    Sie haben gelernt, dass es auf sie nicht ankommt, dass sie nichts zu melden haben und sich irgendwie arrangieren müssen: „Die `da oben` machen sowieso was sie wollen“.

    Die gut ausgebildeten Leute in meinem Umfeld, also Mittelschicht (z.B. an der Hochschule, in der mittleren Verwaltungsebene oder Unternehmensberater) sind erstaunlich schlecht informiert – da sie der Lügenpresse im Wesentlichen vertrauen und für andere Infoquellen keine Zeit zu haben.
    Man kann sie auch als gehirngewaschen betrachten.
    Es sind im Wesentlichen Verwandte oder Bekannte, die zwar eine ganz ordentliche fachliche Ausbildung in einem Gebiet haben (z.B. Betriebswirtschaft, Planungsrecht, Bildungswesen), aber keine besondere und tiefere Bildung im eigentlichen Sinne. Sie fühlen sich gut informiert, wenn sie Focus oder Spiegel lesen und „Hart aber fair“ ansehen.

    Hinzu kommt eine erschreckend große Naivität so in dem Sinne, dass den politisch Verantwortlichen vom Prinzip her ein guter Wille unterstellt wird: weil es doch so sein soll, weil es doch im Gesetz steht, weil sie müssen usw.. Und das kann sich der brave Michel eben nicht vorstellen, dass er wirklich von oben verar…. wird.

    Gleichzeitig fehlt bei diesen besser ausgebildeten Leuten auch oft das Interesse an einem weiteren Horizont („Nerv nicht schon wieder! Fang nicht schon wieder damit an!“), weil man im eigenen Umfeld noch nicht mit drastischen Problemen konfrontiert wird, in einer heilen Welt lebt und (wie Lichtmesz erwähnt hat), fremde Sichtweisen als irritierend empfindet und die hedonistische Selbstverwirklichung für die Gegenwart lebt, ohne sonderlich viel an die Zukunft zu denken, und zwar noch nicht mal im Hinblick auf die eigene Person.

  36. Der Gutmensch

    Seht Ihr, liebe Freunde – die Medizin wirkt, die Saturierten bemerken, dass Sie es sind, denen hier ihnen eine Lektion erteilt wird:

    http://www.zeit.de/politik/vorurteile-allgemein-einzelfall-alltag-rassismus-dummheit

    Kein Grund zur Panik auf der Titanic! Tiefer als bis auf den Grund kanns nicht gehen!

    Der Gutmensch.

  37. Thomas

    Um auf Ihre Frage zu antworten, Herr Lichtmesz … ja, leider glauben sehr viele inzwischen die Propaganda. Das ist mein Eindruck. Quatsch wie „die Gastarbeiter haben unser Deutschland aufgebaut“ wird kritiklos nachgeplappert. Warum auch nicht, es fehlt schlicht das historische Wissen, um es besser zu wissen. Und jede Lüge wird durch tausendfache suggestive Wiederholung irgendwann zur Wahrheit in den Köpfen der Menschen.

    Man darf aber nie vergessen, welcher Psychoterror gegen Deutsche über Jahrzehnte und inzwischen mehrere Generationen hinweg ausgeübt wurde. Täglich antideutsche Propaganda und Geschichtslügen im Fernsehen. Unablässige perfide Hitler-Suggestionen, ständige Politiker-Reden die das eigene Volk beschmutzen, auch und gerade im Ausland etc. pp.

    Wie können wir daher ernsthaft erwarten, dass dieser extreme Psychoterror gegen die Deutschen bei jenen ohne Wirkungen bleiben könnte?

    Viele Mitkommentatoren meinen ja, daß die Stimmung kippen könnte, wenn die Einschläge im persönlichen Alltag durch das Asyl-Desaster zur Regel werden. Ich sehe das ähnlich.

    Solche Nachrichten wie z.B. diese hier von heute betreffen direkt in die ausgebeuteten Mittelschichten und werden immer häufer werden angesichts der vom polit-medialen Komplex geförderten Massen-Einwanderung kulturfremer Forderer, die sich nicht an Recht und Gesetzt gebunden sehen:

    „Hunderte Eurostar-Passagiere haben in der Nacht stundenlang festgesessen, weil Flüchtlinge auf die Schnellzüge klettern und so durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien gelangen wollten. Insgesamt seien fünf Züge betroffen gewesen, teilte der Zugbetreiber Eurostar mit. Drei der Züge seien am frühen Morgen nach London weitergefahren, die beiden anderen seien zu ihrem jeweiligen Startbahnhof in Paris und London zurückgekehrt.“

    Das ist keine Realsatire mehr, was wir aktuell erleben. Es ist beispiellos und übertrifft selbst die allerschlimmsten Erwartungen eines Pessimisten um ein vielfaches.

  38. Der Gehenkte

    Erfahrungsbericht:

    Gespräch mit Person aus dem Prenzlauer Berg, Künstlerszene: Dort hat jeder jetzt einen Asylanten zu Hause oder engagiert sich irgendwie. Zum Teil bis zur Erschöpfung. Wer keinen entsprechenden Aktionismus zeigt, fühlt sich deswegen schon ausgegrenzt – Freundschaften drohen zu zerbrechen. Also auch das Nichtstun weckt schon Animositäten.

    Ein Tango-Tanzclub kümmerte sich um eine Gruppe junger Männer aus dem Nahen Osten. Die Damen organisierten einen Tanzabend und traten, knapp bekleidet, auf die Männer zu, wollten zum Tanz auffordern. Diese begriffen das als unmittelbare Aufforderung zum Geschlechtsverkehr: Verwirrung und Entwirrung. Schon das In-die-Augen-Schauen wird als sexuelle Geste verstanden.

  39. Der Gutmensch

    Aber, aber lieber Inselbauer:

    Kommt es denn auf den Syrer an? Spannend ist, ob unsere Mitbürger ihn hier gerne haben möchten, für immer. DIE müssen Sie fragen …

    Der Gutmensch.

  40. Realist

    @Jacobi

    In a recent cross-national time-series study of the period 1950-2000, it was found that the presence of youth bulges increases the risk of conflict outbreak significantly. The
    statistical relationship holds even when controlling for a number of other factors such as level of development, democracy, and conflict history, and are also robust to a variety of specifications (for detailed results see Urdal, 2006).
    For every percentage point increase in the youth population (relative to the adult population), the risk of conflict increases by more than
    4 per cent. When youth make up more than 35 per cent of the adult population, which they do in many developing countries, the risk of ar
    med conflict would be 150 per cent higher than in
    countries with an age structure similar to most developed countries.

    Aus A CLASH OF GENERATIONS? YOUTH BULGES AND POLITICAL
    VIOLENCE
    UN Expert Paper aus 2012. Und die UN steht ja nicht gerade in dem Ruf politisch inkorrekte Thesen zu verbreiten.

  41. Waldgänger

    @ Dag Krienen

    Ich finde, Sie haben die Unterschiede in Ost und West sehr gut beschrieben.
    Ganz charakteristisch für die Westdeutschen ist, dass ihnen jegliche Erfahrung und jegliches Gespür dafür abhanden gekommen sind, dass es überhaupt auch schlechte Zeiten geben könnte.
    Man lebt – jedenfalls als Mittel- und Oberschicht – sicher und dekadent die „unerträgliche Leichtigkeit des Seins“.

    Wenn soziale und physische Sicherheit und Wohlstand tatsächlich wegbrechen, dann mag ich auf das Verhalten der entwurzelten Teile der Westbevölkerung keine 10 Euro wetten … Da wird dann vieles möglich sein.
    Insofern ist die immer stärkere Belastung der Mittelschichten durch unsere Eliten ein riskantes Spiel – für die Eliten.

  42. Hartwig

    Erfahrungsberichte?
    Die Leute kommen nicht zum Punkt, drucksen herum oder bringen alles durcheinander. Zustimmung zur Einwanderungswelle gibt es keine. Scheinbar haben aber die meisten das Gefühl, sich dafür rechtfertigen zu müssen. Die Propaganda zeitigt durchaus Wirkung. Nicht im Sinne eines daran-glaubens und darauf-reinfallens, aber einschüchternd und isolierend. So mein Eindruck.
    Und: Je indifferenter, desto jünger und akademischer. Die sprechen allen Ernstes lieber über einen günstigen Handytarif.

  43. Meier Pirmin

    Das Halbironische mit dem Titel „Volksgemeinschaft“ macht mir immer noch Mühe.

  44. Bethmann

    Ich bin weniger pessimistisch. Wir sehen gerade, wie diese Republik nach 800.000 Asylbewerbungen in einem Jahr im Chaos versinkt. Warten wir zwei, drei, vier Jahre, warten wir noch zwei, drei, vier Millionen weitere Asylbewerber ab. Irgendetwas wird sich tun müssen. Und da alles besser ist als unsere jetzige Lage darf man optimistisch sein.

  45. Taurec

    Hallo!

    Es ist eindeutig festzustellen, das die unter dreißigjährigen fast “komplett verseucht“ sind. Ich schätze den Anteil von halbwegs klar denkenden
    auf unter 20 % ein. Hier macht sich flächendeckende Beeinflussung
    der elektronischen Medien, aber auch der Schulen bemerkbar.
    “Die größte Ehre die unserer Schule widerfahren kann, ist ein Besuch
    der Oberstufe in Auschwitz“. Originalzitat des Schulsprechers eines
    örtlichen Gymnasiums.

    Das kann ich als selbst unter dreißigjähriger bestätigen.
    Als grobes Raster scheint mir zu gelten: Je ferner dem akademischen Milieu, desto weniger mißgebildet. Je studierter, desto verblendeter. Inhaber höherer Bildungsabschlüsse scheinen die Propaganda wie Atemluft einzusaugen. Damit ist gewiß ein Bildungsdünkel verbunden. Die Familie lebt bereits seit Generationen in Städten oder ist jüngst „aufgestiegen“. Man hält sich für angekommen und fortschrittlich, eignet sich die Ideen wie einen teuren Anzug an, der den Stand ausweist.
    Aber es gibt Ausnahmen. Wer sich (in meinem studentischen Umfeld) kritisch äußert, was selten genug vorkommt, entstammt eher ländlichem Gebiet, in dem wohl noch Bodenständigkeit vorhanden ist.
    Mittlere und niedrige Schichten: Falls überhaupt kritische Gedanken hegend, dann aber politisch gleichgültig in der Lebenshaltung. Dessen Inhalt ist Konsum: Trinken, Drogen, Fußball, Videospiele, Autos etc. Ausnahmen scheinen selten zu sein, z. B. ein vergleichsweise unbeholfener, aber treuherziger Malergeselle der sich, obwohl völlig „bavarisiert“ und ohne Kontakt zu seinen Vorfahren, sich zu seiner schlesischen Urheimat bekennt.

    Das ist mein persönlicher Eindruck,
    wobei ich immer wieder verwundert bin, wie scheinbar intelligente
    Menschen auch in beruflich führenden Stellungen geistig völlig
    illiquiden Linksmüll von sich geben.

    Kenne ich aus der eigenen Familie. Gründe scheinen u. a. zu sein: naive Fortschrittsgläubigkeit von Jugend an, Arglosigkeit, Faulheit, eine über Jahrzehnte gewachsene Verweichlichung, eine gewisse Lebensferne (man arbeitet im Büro und konsumiert, tut nichts mehr selbst wie noch die Väter, bzw. Großväter), kurzum ein Mangel an mentaler (aber auch physischer) Form, der mit einem Mangel geistiger Abwehrkräfte einhergeht. Sobald irgendwo ein Fehler im Strickwerk der Persönlichkeit ist, bekommt die Propaganda durch ständige Wiederholung und Verschärfung schließlich die richtige Masche zu fassen und trennt denn ganzen Menschen auf, korrumpiert ihn (von „rumpere“ = „brechen“).
    Bemerkenswert ist, wie als Spiegelbild der Propaganda allmählich Ideen adaptiert werden, die noch vor ein paar Jahren von derselben Person für völlig unvertretbar gehalten worden wären, ohne daß dieser Wandel ihr selbst augenscheinlich auffiele. Das erinnert an die rückwirkende Zensur bei Orwell, wo die eigene Geschichte nachträglich an die gegenwärtig herrschenden Gedanken angepaßt wird. Ich habe auch Erfahrung mit nach klinischen Maßstäben tatsächlich Geisteskranken, deren Resistenz gegen logische Argumente und offensichtliche Widersprüche in ihrem Wahngebäude vergleichbare Züge hat.
    Der Verstand wird gemeinhin gnadenlos überschätzt.

    Gruß
    Taurec

  46. Treverer

    @Der Gehenkte
    Schöner Bericht aus dem strunzbunten Herzen.

    „Schon das In-die-Augen-Schauen wird als sexuelle Geste verstanden.“
    ——————————————————-
    Ja, Burka und Niqab haben in diesen Kulturen schon einen Sinn. Daran werden sich die bunt-deutschen Damen langfristig gewöhnen müssen, also an Burka und Niqab.

    Da der bunte Teil Deutschlands, trotz (oder wegen ?) Bildung, keine eigene Kultur und Religion mehr besitzt, träumt er von der Verschmelzung mit dem Islam zu einer neuen, harmonischen Religion. Da hat er natürlich die Rechnung ohne den Islam gemacht.

    Passt immer wieder herrlich:
    „Unter den Kulturlosen geht die Rede von der Gleichwertigkeit der Kulturen“ (M. Klonovsky).

    Die jetzige Propaganda-Welle ist schwer zu steigern, das arbeitet Herr Lichtmesz schön heraus. Sie zwingt zu einer unmittelbaren Positionierung: „Wollt Ihr die totale bunte Republik ? Bunter, als Ihr es Euch vorstellen könnt ?“ Passivität reicht nicht mehr aus, um kein „Nazi“ zu sein. Die totalitäre Diktatur braucht mehr als die stillschweigende Zustimmung, sie braucht die permanente Mobilisierung – von der Wiege bis zur Bahre. An diesem Konzept hat sich seit der radikalen (Jakobiner-)Phase der Französischen Revolution nichts wesentliches verändert (es geht auf Antoine de Saint-Just, die rechte Hand von Robespierre und „Justiz“-Kommissar zurück).

    Genau in dieser extremen Polarisierung steckt eine Chance. Wer jetzt, und sei es nur innerlich, zu dem Schluß kommt, daß das alles eine bunte Einwanderungslüge ist, wer daran zweifelt, daß die „160-Nationen“ in Deutsch-Libanon in Eintracht und vollkommener Harmonie zusammenleben können und werden, ist immun gegen die Willkommensdiktatur.

  47. Der Gutmensch

    Ich schließe mich dem Gehenkten an. Wer Pirincci lesen möchte (ich hab nichts gegen ihn) der liest Pirincci. Ich lese lieber Lichtmesz …

  48. Blauzahn

    Ich befürchte, die Propaganda wirkt. Nicht so sehr, daß die Leute überzeugt würden, aber doch verunsichert, das geht beim Michel schnell. Alle sollen ihn liebhaben. Ein dichotomisches Schwarz-Weiß-Schema soll außerdem natürlich einschüchtern und an niedere Herdentriebe appellieren.

    Mich deprimiert das alles übrigens auch, weil ich insgeheim immer doch die Resthoffnung hatte, daß die BRD-Camarilla nicht vollkommen irre/ bösartig ist, nur ein bißchen sehr planlos. Ich bin sicher nicht der einzige, der in Hinblick auf Familienplanung mittlerweile an den Punkt gekommen ist, ernsthaft über Alternativen nachzudenken, weil das hier so grausam schnell den Bach runtergeht :-(

  49. Rumpelstilzchen

    Heute Morgen ging in der FAZ die Sonne über dem leuchtenden Deutschland auf. Der Beitrag hieß :
    “ diesen Menschen vertrauen die Flüchtlinge“ . Und berichtete über die hilfsbereiten Münchner Bürger. Und konnte kommentiert werden.
    Mittags konnte der Beitrag nicht mehr kommentiert werden. Und hatte auch eine andere Überschrift.“Diese Menschen helfen den Flüchtlingen“, hieß es jetzt weniger enthusiatisch:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/so-sehen-die-fluechtlingshelfer-von-muenchen-aus-13780902.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
    Auch fehlte ein Leserkommentar.
    Ich mache mich wirklich nicht lustig über idealistische junge hilfsbereite Menschen. Ja, es könnten meine Kinder sein.
    Daß sie Chantal und Tobi heißen, macht mich nur trauriger.
    Gegen Mittag dann die Berichte über den Andrang von Flüchtlingen in Budapest und weniger leuchtende Bilder.
    Heute Abend kritisiert Viktor Orbán in der FAZ die verfehlte Einwanderungspolitik der EU. Verfehlte Einwanderungspolitik steht da in Gänsefüßchen: http://www.faz.net/
    Zwischendrin dachte ich kurz: sollen die Ungarn die Tausenden doch einfach durchlassen.
    Obwohl: Ich will nicht , daß Tobi und Chantal überrannt werden.

  50. Innerer Exilant

    @ Taurec

    Das Zitat

    Je studierter, desto verblendeter. Inhaber höherer Bildungsabschlüsse scheinen die Propaganda wie Atemluft einzusaugen. Damit ist gewiß ein Bildungsdünkel verbunden. Die Familie lebt bereits seit Generationen in Städten oder ist jüngst „aufgestiegen“. Man hält sich für angekommen und fortschrittlich, eignet sich die Ideen wie einen teuren Anzug an, der den Stand ausweist.

    von ihnen kann ich als unter 30 jähriger mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund vollkommen unterschreiben. Man weist sich mit der richtigen Gesinnung als zugehörig aus, das ist ein vollkommen freiwilliger, ernstgemeinter Konformismus, wie man ihn sonst nur in harten Diktaturen in den Trägerschichten findet. Und ich habe manchmal sogar das Gefühl, dass man in harten Diktaturen mehr insgeheime Kritik finden würde, weil das Eingepeitschte einen leicht lächerlichen, überzogenen Ton besitzt, aber diese neue Art von Lemming ist der Meinung das zivilisatorische und kulturelle Endstück der Geschichte darzustellen, beinahe schon etwas transzendent Gutes. Es sind Nietzsches „letzte Menschen“, die das Glück gefunden haben und bizarrer Weise besteht es in ihrer eigenen Auslöschung.

    Für ketzerische Gedanken jenseits des linken SPD Flügels wird man da umgehend exkommuniziert, eine akademische Laufbahn wäre völlig undenkbar. Das Hochschulwesen ist ohne Witz mittlerweile in etwa geistig so unabhängig und flexibel wie das der Sowjetunion unter Stalin.
    Ich kenne einen im Forschungsbetrieb tätigen Akademiker, der politisch etwa da steht, wo die FDP in den 80ern stand und der für mildeste Kritik am gegenwärtigen Kurs von den „Kritischen“ massivst angefeindet wird, so dass er mittlerweile die Schnauze hält. Und wir reden hier von den Naturwissenschaften, die Geisteswissenschaften sind heutzutage sone Art Kaderschmiede des Gutmenschentums, da sind Hopfen und Malz verloren.

  51. Der Gutmensch

    @Taurec
    Was Sie beschreiben, ist nur Ausdruck der Unreife der unter 30jährigen. Ein Malergeselle kann sich das nicht leisten, weil er eben etwas Praktisches leisten muss. Er wird sich daher voraussichtlich nicht auf Standpunkte stellen, die er absehbar nicht wird halten können. Aber den Gymnasiasten fehlt diese Erfahrung, dass da tatsächlich mal jemand kommt und sagt: Dann mach mal, Kumpel, wir wollen auch mal lachen! Intellektuell redliche Vorbilder wurden ebenfalls alle demontiert, so dass sie im Endeffekt völlig orientierungslos sind.

    Aber die Orientierung wird sich schon wieder einstellen, sobald ihnen der Kontakt mit der Wirklichkeit begreiflich macht, dass Asylbewerber echte Menschen sind – und keine bunten Klischees! Es ist, wie Meier Pirmin im anderen Diskussionsstrang sagt: Wir müssen uns abregen. Was er nicht sagt: Damit die Gelegenheit bekommen, sich zur Abwechslung mal über etwas aufzuregen, das sie tatsächlich etwas angeht, statt billige Scheingefechte „gegen Nazis“ zu führen.

    Der Gutmensch.

  52. Richard Cobden

    Mein Eindruck ist, dass rechte Publikationen bisher allenfalls über prophetische Szenarien und gesellschaftliche Randentwicklungen geschrieben haben zu der die Masse noch keinen tatsächlichen Bezug hat. Erst wenn sich die Lage verschärft und demokratisiert, werden die Menschen uns überhaupt verstehen. Natürlich gibt es viele die Unbehagen spüren, aber sie sind noch nicht so persönlich betroffen, dass sie nach Worten ringen, um sich richtig auszudrücken. Wir sind ja der intelligente Teil und deshalb unserer Zeit voraus. Erst wenn ein Gleichklang zwischen unserer Lagebeschreibung und den Alltagserfahrungen der Menschen herrscht, geht unsere politische Daseinsberechtigung auf. „Unsere Zeit kommt“, wie Weißmann sagte. Deshalb ist es umso wichtiger metapolische Strukturen aufzubauen und unsere Publikationen zu unterstützen, für den Tag, an dem unser exponentielles Wachstum beginnt.

  53. Fritz Solingen

    Gestern Aufruf des Niederlassungs-Leiters, sich an einer Sachspendenaktion zu beteiligen. Selbstverständlich absolut freiwillig. Das nährt bei mir die Überzeugung, dass es sich vielleicht doch nicht nur um die große Verschwörung von oben handelt, sondern einfach um den Drang der vielen, sich bei den Guten einreihen zu können.

  54. Rumpelstilzchen

    O nein ! Jetzt geht in der Welt die Sonne auf:
    http://www.welt.de/
    Wie bei der Fußball WM: Deutschland ein Sommermärchen..

  55. Karin Pfeiffer

    Herr Lichtmesz, Sie schreiben u.a.:

    Bei allem Vorbehalt gegenüber darwinistischen Analogien ist das ein bestechendes Bild, und lediglich als solches will ich es hier benutzen:

    Weshalb Vorbehalt?
    Darwin sprach vom „survival of the fittest“. Das ist auch nicht annähernd dasselbe wie „survival of the strongest“. Letztere Interpretation wird zu Recht als anrüchig empfunden.

    Fit in Darwins Sinne ist ein Lebewesen, das sich den Lebensumständen bestmöglichst anzupassen weiß und entsprechende Überlebensstrategien beherrscht.

    M.L.: Dies alles läßt sich nicht ohne weiteres auf menschliche Gesellschaften umlegen.

  56. Finito

    Meine Komplimente für die wahrhaftigen Worte!

  57. Finito

    Nomen est omen?

    M.L.: Ich heiße nicht umsonst „Licht-“ und nicht „Dunkelmesz“.

  58. Olaf

    Die „Deutschland verrecke“ Aktivisten und die „Allahuakbar“ Fans, bilden also das neue, helle Deutschland!? Und diese Volksgemeinschaft trifft sich in der Hauptstadt der Asylbewegung, Minge. Dennoch zweifle ich am Multi-Endsieg.

  59. Scheisn

    @Blauzahn (Ich nehme an, Sie heißen mit Vornamen Harald und sind der mächtigste Herrscher, den die Welt je gesehen hat)

    ,,Ich bin sicher nicht der einzige, der in Hinblick auf Familienplanung mittlerweile an den Punkt gekommen ist, ernsthaft über Alternativen nachzudenken, weil das hier so grausam schnell den Bach runtergeht :-“

    Bitte verzeihen Sie mir meine norddeutsche Direktheit: was Sie da schreiben ist nichts als eine faule Ausrede, kompletter Blödsinn.

    Würde es stimmen, gäbe es seit dem 30-jährigen Krieg keine Deutschen mehr.

    Je mehr man den Fuchs bejagt, umso mehr Welpen trägt die Fähe aus.

    Und überhaupt: was denn für eine Alternative? Einen Zwergpudel kaufen?

    @Meier Pirmin

    ,,Das Halbironische mit dem Titel „Volksgemeinschaft“ macht mir immer noch Mühe.“

    Volksgemeinschaft, Volksgemeinschaft, Volksgemeinschaft. VOOOOOLKSGEMEEEEINSCHAFT.

    Jetzt besser?

    @Hartwig

    Das ist auch meine Erfahrung.
    Bei einer Feier vor etwa zwei Monaten sagte ein älterer Herr, wohl als er sich sicher wähnte: ,, Der Witz , den ich jetzt erzähle, den hat mir ein Türke erzählt. Ehrlich! Und ich bin ja wirklich kein Ausländerfeind, das müssen Sie mir glauben, also wirklich, ein Türke hat mir den erzählt.“

    Der Witz war harmlos (ich kenne viel bessere), aber seine Rechtfertigungen im Vorfeld waren dazu geeignet, zu zeigen, wie die Dauerberieselung wirkt.

    Solche Leute sind ganz unnütz.

    @Taurec

    Auch Ihnen stimme ich zu.

    Es ist ein Unterschied, ob jemand in der Kindheit am Gubbelgraben (Gubbel ist Wesermarschdialekt für stinkenden Schlamm) spielen und die Zusammenhänge in der Natur spielerisch erfahren durfte, oder zwischen Beton und Asphalt sozialisiert wurde.
    Der Landmann wird von Kindheit an in der Formerkennung und Gestaltwahrnehmung geübt – ein wesentliches Kriterium bei der Unterscheidung von schön und häßlich, gut und böse.

  60. Es bleibt nicht viel zu sagen zu den Siedlerheeren, die „Germany! Germany!“ brüllen, nicht, weil sie aus tiefster Not in den sicheren Hafen eines befriedeten Nachbarlandes flüchten, sondern weil sie den meistmöglichen Profit abzuzocken gedenken. Die Propaganda berichtet, die in Waggons angekarrten Heerscharen seien auf BRD-Bahnhöfen von den Arbeitern und Bauern sogar freudig und huldvoll empfangen worden.

    Ich traf vor Kurzem auf eine Großstädterin kerndeutscher Abstammung, die mir ernsthaft glauben machen wollte, die Flüchtlinge seien von „den Engeln“ geschickt worden. Anders, als mit kollektivem Irresein kann man die psychotische Geilheit auf die Siedler sicherlich nicht mehr erklären.

    Aber man brauche sich doch nur die Zerrüttungen auch in den engsten zwischenmenschlichen Ebenen anschauen, in dem Mangel von Verantwortungsbewußtsein, Erdung, Durchhaltewillen usw. Der fette, faule Sauhaufen wird nunmehr geschlachtet, und die Hälfte der Viecher quiekt auch noch fröhlich dabei, während die anderen ihrem Tod durch ostentative Regungslosigkeit zu entgehen hoffen. Haltet euren Fluchtwagen bereit!

  61. Rosenkranz

    Erfahrungsberichte:

    Zunächst die sehr netten Freunde (geboren in der DDR) mit Kindern, ökologisch-aktiv, beide studiert, gutes Einkommen geben nun einem Flüchtling (Araber) Unterricht in Deutscher Sprache; Mathe und anderen Sachen. Es sind wirklich herzensgute angenehme Menschen, die an das Gute im Menschen glauben und gerne helfen. Das Thema Politik wird ausgespart. Es geht um andere Themen wie Garten, Bienen, Kinder, gesunde Ernährung, Ernährungssicherheit, Ressourcenproblematik (peak oil), etc.

    Arbeit: Ein Arbeitskollege (geboren in der BRD) heute zu mir: „Wenn der Staat mir einen Asylanten in mein Wochenendhaus setzt, dann lernen die mich kennen“. Diese Aussage ist ernst zu nehmen. Der versteht da wirklich keinen Spaß. Ansonsten haben die „Ossis“ schon eher die Tragweite der Situation erkannt. Der durchschnittliche BRD Häuslebauer ab 45 Jahren glaubt noch, daß es für ihn reichen werde. Die Gefahr eines Genozids der europäischen Völker nehme ich fast nur allein wahr.

    Ein bekannter Polizist berichtet mir neulich von der derzeitigen schlechten Stimmung in der Truppe. Besonders mit den politischen Führern sei man unzufrieden.

    Mehrere Trainingskameraden ertragen Rundfunk und Fernsehen nicht mehr. Die Geräte bleiben aus. Das derzeitige mediale Flüchtlings-Dauerfeuer wird als belastend empfunden. Neulich einer: „Wir brauchen hier keine PEGIDA, wir brauchen Dschingis Khan.“ Wirklich sehr nette Leute mit Realitätssinn.

    Meine Nichte (7Jahre) malte mir bei ihrem letzten Besuch einfach so ein Schiff mit einer Deutschlandfahne ins Gästebuch. Wenn das mal kein Zeichen ist….

  62. Der Gutmensch

    M.L.: Ich heiße nicht umsonst „Licht-“ und nicht „Dunkelmesz“.

    Aha! Erwischt – mit der Hand in der Keksdose!! Da distanziert sich wer vom Pack, dem Dunklen!! Auf ihn mit Gebrüll!!

    Oh man, ich kann nicht mehr … für alle, die sich noch immer fragen, was hier eigentlich los ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=-bjnd5cBcQY

    Der Gutmensch.

  63. Der Gutmensch

    PS ans Rumpelstilzchen:

    Mir tun sie auch leid, die gutwilligen Kinder, ganz im Ernst. Das wird eine harte Lektion.

  64. Der Elektriker

    „an dieser Stelle bitte ich die Leser um … persönliche Erfahrungsberichte.“

    ganz kurz und einfach:

    Zurzeit auf einer Großbaustelle mit vielen Gewerben (Leipzig):
    - Radio läuft immer im Hindergrund, vermischt mit Schlitzfräse und Bohrhammer
    - Bildzeitung hab ich noch keine gesehen
    - allgemeine Resignation was politischen Aktivismus betrifft
    - nix gegen die Polen (höhö)

    Zwar hat der Begriff „Flüchtling“ den Begriff „Asylant“ ersetzt. Als dann aber der Nachrichtensprecher erzählt:
    „…im Asylheim Delitzsch hat ein Marokaner einen Tunesier erstochen…“
    schallt allgemeines Gelächter durchs Gebäude. „Unsere Probleme lösen sich ja von alleine“ tönt es irgendwo her.

    Ich kenne NIEMANDEN, keinen Kunden, Kollegen, kein Familienglied, der/das nicht die Schnauze voll hat. Scheint auch das Ziel dieser Propagandaoffensive zu sein: Gleichgültigkeit in den Köpfen der Leute erzeugen. Aber selbst mein Röhrenjeans-Neon-Plastiksonnenbrillen-“KeinBockAufNazis“-Armbändchen-Kollege ist Einwanderungskritiker. Der bringt wirklich alles durcheinander.
    Verwirrung ist wohl der beste Ausdruck.

    Kurzum: lasst euch/lassen Sie sich nicht vom kollektiven Rauschzustand anstecken… Verschwendung von Zeit und Fähigkeiten.

    Und nochwas:
    Vor ein paar Monaten sagte ich mir, nach dem Öffnen meines Feedreaders und dem Klick auf „Sezession“: „Boar, jetzt muss ich mich mittlerweile täglich nach Feierabend durch diese anschwellenden Kommentarwellen durcharbeiten um an die paar Sahnestücke zu kommen.“
    Mittlerweile denk ich mir meistens: „Näää, lass mal“ Strg-A + Entf

  65. Schopi

    Karin Pfeifer: …Fit in Darwins Sinne ist ein Lebewesen, das sich den Lebensumständen bestmöglichst anzupassen weiß und entsprechende Überlebensstrategien beherrscht…

    na, da würde ich jetzt noch mal nachdenken

    oder liegen diese Lebewesen mit ihrer Gesinnung goldrichtig?

    Innere Exilant: .. Man weist sich mit der richtigen Gesinnung als zugehörig aus, das ist ein vollkommen freiwilliger, ernstgemeinter Konformismus…

  66. Albert

    Ich gehöre zu denjenigen, denen die Asylpropaganda auf die Seele schlägt. Mich macht sie tatsächlich schwermütig. Mir wird täglich vor Augen geführt, wie sehr das Establishment mich und meine Kinder (als Deutsche) haßt und wie eifrig und verdammt erfolgreich sie an der Ausrottung meiner Kultur und meiner Ethnie arbeiten. Dabei bin ich mir persönlich noch familiär keiner Schuld bewußt. Ich weiss nicht, was ich (oder meine Großväter) getan haben sollen, was solch‘ einen Auslöschungswillen hervorruft. Erschütternd ist, mit welch typisch deutscher Hingabe und Opferbereitschaft hier ein Projekt verfolgt wird, das eben diese Tugenden tilgen wird. Wer hat es über die Deutschen gesagt: „Ihr Bestes wird ihnen zum Verhängnis“?

    Und die Propaganda zeigt mir, dass ich ziemlich einsam ich bin auf meinem „verlorenen Posten“ – ein lächerliches Fossil der bösen Vergangenheit, das sich selbst im Weg steht anstatt „sich locker zu machen.“ Dinge ändern sich halt, und was ich als Identität empfinde, ist doch eh nur zusammengebastelt aus verstaubten Puzzle-Teilchen aus dem 19. Jhdt.

    Klar, ich bin ein ein paar rechten FB-Gruppen, in denen sich die immer gleichen Leute aufmunternd auf die Schultern klopfen, nach dem Motto „Wart’s nur ab, unsere Zeit kommt!“. Aber das widerspricht jeder Augenscheinlichkeit und hinterläßt einen schalen Beigeschmack. Obendrein macht mich auch die Gehässigkeit mancher rechter FB-Kommentatoren traurig, denn sie scheint zu bestätigen, daß wir vielleicht wirklich nur Pöbel, Pack und Mob sind.

    Ein bißchen neidisch bin ich schon auf das lässige „refugee-welcome“-feel-good-Gefühl – aufgehen zu können in einer großen und „guten“ Sache und dafür Beifall und Unterstützung einzuheimsen und eingebunden zu sein in globale Entwicklungen (ganz abgesehen von den hübschen, blonden Studentinnen, die dort die „Willkommenspakete“ verteilen).

    Vor drei Monaten war ich auf einem Treffen örtlicher Rechtskonservativer (Altersdurchschnitt 60 Jahre). Der Chef von’s janze schloss mit dem Hinweis, daß der Gegner schon gesiegt habe, wenn wir entmutigt seien ob der Aussichtslosigkeit der Dinge. Wir sollten hingegen PEGIDA und AfD als „Licht am Ende des Tunnels“ deuten. Hmmm, das klang logisch, aber das trägt auch nicht weit.

    P.S. Ich lese gerade „Kann nur noch ein Gott uns retten?“, denn ich habe den Eindruck, daß dem tatsächlich so sein möge.

    P.P.S. M.L.’s Texte sind deshalb für mich wie eine Gruppentherapie-Sitzung der „Anonymen Ausgerotteten“ – ein Psycho-Elixier.

  67. Frenchman

    Lieber Herr Lichtmesz,

    gestatten Sie mir jedoch einen kleinen Hinweis:

    Die r/K-Theorie stammt ursprünglich vor allem von dem Evolutionsbiologen O. E. Wilson ab Mitte der 70er Jahre. J. Philippe Rushton hat diese Theorie auf Menschengruppen ausgeweitet.

    Die r/K-Theorie ist sehr gut geeignet, die unterschiedlichen Durchschnitts-Gruppen-IQs der Rassen darzustellen.

    Man kann dies alles in Rushtons Buch „Rasse, Evolution und Verhalten“ (Ares) nachlesen:

    http://antaios.de/buecher-anderer-verlage/ares-verlag/1265/rasse-evolution-und-verhalten-eine-theorie-der-entwicklungsgeschichte?c=15

    Ergänzend empfehle ich das großformatige 625 Seiten umfassende Vermächtnis der wichtigsten Schriften von Rushton:

    http://www.amazon.de/Science-Race-Selected-Professor-Philippe/dp/1300958138/ref=sr_1_2?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1441217540&sr=1-2&keywords=rushton+the+science+of+race

    Regelmäßig verweise ich hier darauf, daß die Bücher von Rushton, Weiss, Lynn, Vanhanen, Sarich, Herrnstein, Murray, Eysenck, Eibl-Eibesfeld und Jensen riesige argumentative Waffenkammern in höchster Qualität sind.

    Mit Hilfe von deren Wissen ist man dem politischen Gegner haushoch überlegen.

    Warum nur liest man so etwas nicht in unseren Kreisen?

  68. JL

    Erlebnisbericht ( sinngemäße Wiedergabe ) vom 1.9.2015 :
    Ort : Berlin – U-Bahnhof- Friedrichstr.
    Gesprächsteilnehmer : ein Ehepaar – schon etwas älter und ich
    An der gegenüberliegenden Wand ein Info-Bildschirm mit Nachrichten
    von n-tv .
    Nachricht : Lehrermangel am Beginn des neuen Schuljahres
    Frau sagt zu Mann: Bald sind wir ein Entwicklungsland – Die Verwaltung
    wird vom Schulbeginn überrascht… und es fehlen Lehrer. Können „Die “ gar nichts mehr entscheiden – „Die müssen doch wissen wieviel Lehrer man für wieviel Schüler braucht.Mann winkt ab. Ich mische mich ein und wende mich an die Frau : Es erinnert mich so ein wenig an das Ende der DDR – trotz Entscheidungsdruck wird nichts entschieden – vielleicht sind Lehrer im Urlaub abgehauen ? Damals hauten die Leute ab und das Boot fuhr gegen die Wand. Unfähige Politiker die auf die Entwicklung nicht reagieren können oder wollten.Heute wird das Land von Fremden geflutet – und keiner reagiert. Willkommenskultur aller orten. Der Mann antwortet : “ ja die
    Ostdeutschen hatten noch ein Land wo sie hingehörten eine zweite
    Heimat quasi – ich überlege schon die ganze Zeit wo werden wir
    wohl hingehen können ? Mir fällt nichts ein ! Ich gab ihm recht.
    Die Bahn kam und wir trennten uns.

  69. Karin Pfeiffer

    Hallo, Herr Lichtmesz:

    M.L.: Dies alles läßt sich nicht ohne weiteres auf menschliche Gesellschaften umlegen.

    Das leuchtet mir nicht recht ein. Schließlich erleben wir gerade Darwin in Reinform: Die Invasoren nützen ein Schwäche- und Rechtsvakuum aus, sie ziehen handelnd den größtmöglichen Nutzen aus der Situation. Die demonstrativ zur Schau getragene Wehrlosigkeit des Wirtes wird klug genutzt.
    Wehrlosigkeit tötet – ein Naturgesetz. Entgrenzung ist Selbsmord.
    Diejenigen, welche die fehlende Selbstverteidigungsbereitschaft ausnutzen (und sie wären dumm, wenn sie es nicht täten), werden die Gewinner sein.

    Aber hier noch ein Erlebnis. Gespräch mit einem Radreisenden (ca. 70 Jahre alt). Radelt quer durch Europa. Sagt, er spricht mit vielen sog. Asylanten. Er frage sie, weshalb sie nach Deutschland kämen. Antwort unisono: Wir wollen ein besseres Leben haben. Auf den Einwand des Deutschen, daß er und seine Landsleute dafür schwer arbeiten müßten, kriege er meist ein Schulterzucken und das: Wenn ihr so dumm seid …

    Die Mehrheit der Personen, mit denen ich ins Gespräch komme, macht sich große Sorgen und ist verwirrt und voller Ängste.

  70. Komarow

    Und dann die Appelle: „Wir schaffen das!“ Damit möchte man geschickt den Ehrgeiz anstacheln und die Probleme beschönigen – denn es steht ja definitiv der Endsieg über die Flüchtlingskrise bevor, wenn man nur bereit ist, genügend Opfer zu erbringen…

  71. Hans Faber

    Erfahrungsberichte:

    Auch auf der kommunalen Entscheidungseben ist man in Wahrheit klüger als man offen zuzugeben bereit ist. Ein junger AfD-Funktionär erzählte kürzlich aus seiner Kleinstadt, daß er den Bürgermeister auf die ganz speziellen Erfahrungen im Ort mit Kososo-Albanern ende der 1990er Jahre hinwies (brauche ich kaum weiter auszuführen). Er könne doch nicht glauben, daß das mit dieser Welle besser werden würde. Er stimmte resigniert zu und gab zu bedenken, daß er sich damals auch kritisch zu Wort gemeldet hätte. Was ihm dann widerfahren sei, wolle er nicht noch einmal mitmachen.

    Ein Kollege hatte dienstlich in einer „Flüchtlings“-Unterkunft zu tun. Nur die teuersten Sportschuhe vor den Türen. Einer ließ sich gerade einen Hometrainer kommen (keine Ahnung wovon bezahlt). Der Verwalter nahm alles mit Sarkasmus. An Arbeit hätten die kein Interesse.

    Aufschlußreicher Gesprächsversuch mit meiner linksalternativen Mutter, die auch schon bei den Gegendemos gegen einen Pegida-Ablager mitmachte: ich versuchte ihr gewisse Problematiken anhand der tatsächlichen Verhältnisse in einem kommunalen Schwimmbad darzustellen, in dem es regelmäßige Frauenbadtage gibt. Die Lügenpresse stellt das alles hin, als würde das Angebot interreligiös angenommen. Meine Gespräche mit dem Schwimmbadpersonal ergaben ein vollkommen anderes Bild. Die Muslima treten sehr fordernd auf und lassen deutlich spüren, daß denen schon die Anwesenheit deutscher Frauen zu viel ist. Für meine Mutter kein Problem, sie wolle „großzügig“ sein. Ich war einfach sprachlos über diese Doppelmoral und Dekadenz.

  72. Schlesische Fachkraft

    Sehr fotogene „helldeutsche“ Jugend aus Bielefeld und ihr Lebensmotto:

    http://gruenejugendbielefeld.de/wp-content/gallery/2011/gjbi_csd__113.jpg

    Das ist doch die Zielgruppe von „Spiegel“. Auch wenn die „Spiegel-“Leser angeblich mehr wissen sollen als die anderen: Freitagnacht eine halbe Stunde z.B. in Duisburg-Marxloh und sie erfahren ganz schnell wo der Frosch die Locken hat. Deswegen gilt: Wer nicht hören will muss fühlen.

    PS. Hab ein mulmiges Gefühl bei dem einen „Jugendlichen“ ganz links auf dem Foto… Aber vielleicht ist das nur „ein ewiger Junge“ :)

  73. Marcus Junge

    Frenchman

    „Mit Hilfe von deren Wissen ist man dem politischen Gegner haushoch überlegen.

    Warum nur liest man so etwas nicht in unseren Kreisen?“

    Warum „man“ die nicht liest, kann ich Ihnen nicht beantworten, nur daß es nicht zwingend nötig ist. Der Feind hat keine Argumente, sondern nur Worthülsen und Sozialismus (also Lügen) im Aufgebot, er kümmert sich auch nicht Argumente, diese sind „Nazi“. Seine Lügen werden jeden von der Realität als Lügen entlarvt, was brächte es uns noch mehr Belege und Gegenbeweise zu haben? Nichts. Wenn man sie, schön und gut. Sie nicht zu haben, ändert aber auch nichts in dieser Lage, es regieren Wahn und die Ideologie, die hören nicht auf Vernunft und Fakten.

  74. Einer

    lch lese diesen Blog bereits seit längerem, habe aber noch nie kommentiert und mache das hier auch nur, weil Herr Lichtmesz aktiv dazu aufruft unsere Beobachtungen kundzutun.
    Zuerst zu meinem Umfeld: Ich lebe in einer der deutschen Metropolen und mein soziales Umfeld besteht hauptsächlich aus Gymnasiasten und Studenten zwischen 18 und 23 mit mir irgendwo dazwischen – und mein ehrliches Fazit ist: Die Propaganda wirkt. Absolut und unbedingt. In letzter Zeit geht das Thema immer öfter in Richtung Flüchtlinge, und auch wenn sich die – meiner Meinung nach zum großen Teil aus den Medien abgekupferten – geschmetterten Parolen nicht weit über Stammtischniveau befinden, werden sie immer eindeutiger. Ich habe bis jetzt noch keine einzige von sich aus kritische Stimme am Zuwanderungsstrom vernommen, und wenn ich mir dann mal die Mühe mache ein paar Streitpunkte offenzulegen und dann oft auch Verständnis bis verhaltene Zustimmung ernte, sind diese bis zum nächsten Gespräch über das Thema wieder komplett vergessen und von den üblichen Propagandaparolen ausgetauscht.
    Da ist es auch völlig egal ob es sich um einen Karriere- und Geldgeilen BWL-Studenten, einen „patriotischen“ Böhse-Onkelz-Hörer oder einen abgestürzten Feierwütigen, der ein paar Tage zuvor noch auf Koks von ein paar „Refugees“ zusammengeschlagen wurde, handelt. Diese Leute sitzen mir dann auch nicht irgendwie unruhig oder verängstigt gegenüber, sondern absolut selbstbewusst und überzeugt. Von Ermüdungserscheinungen keine Spur. Zwischendurch wird sich noch ein wenig über „Nazis“ und „Rechte“ lustig gemacht und das wars dann auch.
    Ach ja, „Refugees Welcome“ Sweat- und T-Shirts sehe ich in letzter Zeit in meinem Umfeld auch immer häufiger.

  75. Der Gutmensch

    @Albert,

    das Gefühl führt uns aber nicht weiter, Sie müssen Ihren Verstand benutzen: Was sollen die Asylbewerber hier tun, was die Einheimischen nicht auch tun könnten? Und wir haben keine Vollbeschäftigung. Kann das überhaupt funktionieren?

    Konzentrieren Sie sich lieber darauf.

  76. Spätaussiedler

    @ Martin Lichtmeszan
    „…an dieser Stelle bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte.“
    —————————————

    Vorab – um den Sinn meines Kommentars zu verdeutlichen – ich bin selber Einer mit Migrationshintergrund. Einer von Denen, an die sich das politische Establishment und die selbsternannten Hell-Deutschen in den letzten Tagen wieder erinnern und für ihre Selbstwerbung und Propaganda vereinnahmen („Wir haben Türken, Italiener, Spätaussiedler integriert…“). Ich gehöre zu den Letzten. Zum Thema wer wie mich hier „integriert“ hat, könnte ich auch eine Menge sagen, aber das wäre off-topic.

    Zum eigentlichen Thema: Bei mir verfängt die rund um die Uhr Propaganda der „Notwendigkeit der Einwanderung“ überhaupt nicht. Im Gegenteil – sie bewirkt genau das, was sie vermeiden will – die abgrundtiefe Abneigung und die Überzeugung, dass der von der Politik eingeschlagene Weg grundlegend falsch ist. Auch kenne ich in meinem Bekanntenkreis niemanden, der das, was zurzeit in Deutschland vor sich geht, gut findet und unterstützt. Zugegeben, ich kenne nicht so viele und die Meisten davon sind Menschen aus meinem „Kulturkreis“, aber anscheinend kenne ausschließlich Die von der dunklen Seite.

  77. Meier Pirmin

    @Einer. Diese Gleichschaltungen wirken nicht nachhaltig. Ich erinnere mich an die Moralische Aufrüstung, eine Bewegung von Amerika und von Caux her aus der Zeit des Kalten Krieges, die wenige Jahre vor 1968 noch zur Keuschheit als Waffe im Kampf gegen den Kommunismus aufrief. Das war „echt“ von schwacher Wirkung. Wer hier mitmachte, fühlte sich indes als Teil einer Elite. Die heutige Manipulation verlangt flächendeckende „moralische Aufrüstung“ und arbeitet zum Teil mit beamteten Kräften.

  78. Scheisn

    @Frenchman

    ,,Warum nur liest man so etwas nicht in unseren Kreisen?“

    Keine Sorge.

    Bis auf Sarich alles gelesen. Können Sie etwas empfehlen?

    Gruß

  79. Urwinkel

    Sehr fotogene „helldeutsche“ Jugend aus Bielefeld und ihr Lebensmotto:

    http://gruenejugendbielefeld.de/wp-content/gallery/2011/gjbi_csd__113.jpg

    Das sind die Kinder der Revolution. Der Techno-Macher Baby Ford hat den Rock-Kracher von T. Rex schon Ende der 80er aufs Korn genommen:

    Children Of The Revolution:

    hier hören:

    https://www.youtube.com/watch?v=jh5gJAEtZCc

    Dieser Flohzirkus glotzt so dämlich arrangiert in die Linse, daß ich mich endlich fremdschäme. Endlich!

  80. Leider habe ich mich heute wieder mal – nur kurz – in eine Nachrichtenshow verirrt. Im Gegensatz zu früher, wo Nachrichten einfach nüchtern vorgelesen wurden, darf in den heutigen Shows jeder Moderator eine ganz persönliche Meinung absondern.

    Ich gebe hier sinngemäß wieder:

    Moderatorin zum Kollegen „Lass`uns doch mal ein Gedankenexperiment machen. Nehmen wir an, jedes EU Mitglied würde die Quote erfüllen und Flüchtlinge kämen z.B. nach Litauen, obwohl sie doch nach Deutschland wollen. Vielleicht weil ihre Freunde schon in Deutschland sind oder gar ihre Familie oder sie haben einfach die Hoffnung, dass sie dort eher Arbeit finden (die Sozialleistungen, die dort auf sie warten, werden natürlich nicht erwähnt).
    Also jetzt kommen diese Flüchtlinge nach Litauen, obwohl sie das gar nicht wollen. Kann man DAS denn von ihnen wirklich verlangen ?!
    …Je tiefer man nachdenkt, desto schwieriger wird das ganze…“

    Ihr Kollege kommentiert dazu: „Das hat man ja schon in Ungarn gesehen, dass das nicht gut geht. Die wollen eben nach Deutschland….“

    Tja, da sind sie endlich dem Krieg entkommen und sollen nach Litauen .
    Ist doch aber auch eine Zumutung !

    Nächster Programmpunkt wäre „Schulbeginn für Flüchtlingskinder“ gewesen. Ich hab es wieder dunkel werden lassen am Bildschirm.

    Noch eine Bemerkung zur „Volksgemeinschaft“. Hierin steckt „gemein“. Das trifft`s doch.

  81. Sakksa

    Erfahrung : Nahezu alle bei uns.

  82. Meier Pirmin

    @Innerer Exilant. Betrifft: Ihre 10 Millionen Hitlerdokumentationen, die an irgendetwas schuld sein sollen. Als Geschichtslehrer, der nie ein Lehrmittel benützen liess und die Massenmorde in Polen und anderswo nie mit dem Namen einer US-Fernseh-Serie bezeichnet hat noch je von „Hitlerfaschismus“ gesprochen, erlaube ich mir an Sie die Warnung: Das Gegenteil des Falschen kann auch falsch und erst recht unhaltbar sein. Das historische Minimum ist: Jedes einzelne erstellte Factum auch als solches zu akzeptieren. Im Nachruf auf den Historiker Walther Hofer in http://www.schweizermonat.ch habe ich einige der verschiedenen Schulen, welche die Geschichtsschreibung über jene Zeit dominiert haben, nüchtern beschrieben, so die antifaschistische d.h. kommunistische Schule und die antitotalitäre, zum Teil zionistische Schule, die noch in den Fünfzigerjahren dominierte und durchaus auch brauchbare Resultate gezeitigt hat. Zahlen sollte man freilich nie zum Glaubensbekenntnis machen. Ich habe nie behauptet, irgendeine dieser Schulen repräsentiere die historische Wahrheit. Man soll das für wahr halten, was man mit noch geeigneten Mitteln selber nachprüfen kann.

    PS. Der von mir geschätzte Historiker Walther Hofer, der klar zu den bessern gehört, was die Darstellung des Nationalsozialismus betrifft, gab leider in Sachen Reichtstagsbrand seinerseits ein Beispiel, dass Rechthabenwollen in diesen Fragen wichtiger ist als die Wahrheit wissen wollen oder zugeben wollen: Ich weiss es nicht. Man gewinnt mit der Zeit seine Forschungsergebnisse lieb.

  83. Die angeforderten Erlebnisberichte sind Berichte vom Eindringen der politischen Großwetterlage in den persönlichen Nahbereich.
    Ein solches Eindringen kennt der westdeutsche Hell-Deutsche, ausgenommen sehr alte Menschen, nur aus Erzählungen.

    Nun wird er es wohl erleben, die nächsten Jahre. Das erklärt wohl die Nervösität der Nomenklatura.

    Nun denn hier ein Bericht, den ich nur vom Hörensagen kenne.

    Ein Frau, Anfang 70, Witwe, Kinder aus dem Haus und weggezogen, engagiert sich in der Hilfe für Flüchtlinge.
    Die Dame wohnt allein in einem Einfamilienhaus, nach Lage und Baujahr schätze ich es mal auf ca. 500 000 Euro.

    Eines Tages, als sie auf dem Friedhof am Grab ihres Mannes arbeitet, kommt ein Syrer, Arzt oder Apotheker, gebildet und höflich, etwa Mitte 40. Sie kennt ihn aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Er hilft ihr bei der Grabpflege, fragt wann sie wieder da ist.

    Beim nächsten Mal fragt er, was sie gerne trinkt. „Rotwein“, sagt sie.
    Am Abend steht er vor ihrer Haustür mit einer Flasche nicht gerade billigem Rotwein.
    Sie bittet ihn herein.

    Tage später besucht er sie wieder und gesteht ihr seine Liebe.
    Sie weist ihn ab und er zieht traurig von dannen. Die ehrenamtliche Tätigkeit legt sie nieder.

    Die Geschichte ist nicht erfunden oder ausgeschmückt. Kein tragisches Ende auch kein happy end. Ein happy end wäre auch schwer vorstellbar, man denke nur an die um ihr Erbe bangenden Kinder.

    Auch wenn die Geschichte nicht dramatisch endet, wird der geneigte Leser vielleicht erkennen, warum das Zusammenleben kulturverschiedener Menschen nicht so einfach ist, wie uns die Propaganda glauben machen will.

  84. Thomas

    Ich möchte einen Punkt in die Diskussion einbringen, den ich so (glaube ich) weder von Martin Lichtmesz noch von den Mit-Kommentatoren so gehört habe .. den ich aber für sehr wichtig halte.

    Und zwar glaube ich, dass die politischen Entscheider ganz einfach auf die Propaganda der Journalisten in den Mainstream-Medien hereinfallen und hauptsächlich DESHALB nichts unternehmen.

    Jene Medien zeichnen ja ein total verzerrtes Bild der Wirklichkeit, indem sie nun als Teil ihrer Propaganda die angebliche „Hilfsbereitschaft“ der Deutschen hervorheben. Die in Wahrheit gar nicht in großem Umfang besteht, sondern es handelt sich dabei um die üblichen paar arbeitsscheuen „Refugees Welcome“-Aktivisten aus der linken Szene, ergänzt um ein paar verwirrte Normalbürger aus dem Rot-Grünen-Milieu der Bevölkerung, die als Beamte / Lehrer / Soziologie-Langzeit ohnehin nicht selbst dem produktiven Sektor angehören, sondern wie auch Ihre Klientel („Flüchtlinge“) nur von den Zwangsabgaben ihrer produktiven Mitbürger leben und sich daher ohnehin nicht in die Wut des durch Wirtschaftsflüchtlinge und unnötige Integrations-Folgekosten ausgebeuteten produktiven Teils der Gesellschaft hineinversetzen können.

    Man stelle sich nun den politischen Entscheider vor, der morgens zum Bürobeginn eine Presseschau hingelegt bekommt, in der dann quer über alle Medien hinweg davon berichtet wird, welch angeblich große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung angeblich herrscht! So glaubt er dann später den Volkswillen umzusetzen, wenn er die Asylantenflut nicht begrenzt, wobei diese Fehleinschätzung nur aufgrund der selektiven Auswahl linker Journalisten zu Propaganda-Zwecken geschieht, die wiederum selbst überwiegend ideologische Aktivisten sind (fast alle Journalisten stehen politisch-ideologisch stramm links!).

    Das Ganze sozusagen ein Riesen-Mißverständnis aufgrund einer Vorspiegelung falscher Tatsachen durch eine verzerrte, einseitige Darstellung der Realität draußen im Lande – die jedoch als wahr geglaubt wird und der Politik dann fatalerweise als Entscheidungsgrundlage und Handlungsvorgabe gilt.

  85. Herbert

    Das Bild der r-Strategie stimmt schon (aber eben nur als Bild), bis auf den Nachwuchs, den die r-Brüter ja zuhauf produzieren sollten. Diesen holt man sich lieber aus Afrika. Viele Leute meinen, die Party werde nie zu Ende gehen.

    Menschen sind per se K-Typen. Allerdings kann man auch in unserer Spezies bei gewissen Gruppen eine Tendenz zur r-Strategie beobachten. Deutsche sind eher K-Typen. Helldeutsche vom dunklen Kontinent tendieren eher zur r-Strategie. Wer sich dafür interessiert, kann J. Philippe Rushtons „Rasse, Evolution und Verhalten“ lesen.

    Eindrücke:

    Kenne beides, Tendenz zu denen die die Grenzen dicht machen wollen. Aber es gibt sie schon, die unverbesserlichen Optimisten, die glauben, aus Afrikanern würden auch mal Deutsche mit schwarzer Haut werden (liberale Rassisten eben).

  86. Herbert

    PS: Muss man den Kommentarbereich zwingend dazu nutzen, bei jedem Beitrag Werbung für eigene Schriften zu machen? Zumal ja auch beim Schreiben eher die Qualität des Gesagten im Vordergrund stehen sollte, nicht die Menge der publizierten Schriften.

    M.L.: Versteh ich nicht. Was meinen Sie?

  87. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch auf uns zukommen wird.
    Kein Wunder, dass uns die Medien solche Bilder vorenthalten und lieber Mütter mit kleinen Kindern präsentieren:

    Aufstand in einem ungarischen Flüchtlingslager:

    https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv/videos/962460473800413/?fref=nf

  88. H. M. Richter

    Danke !
    _______

    Alltagserfahrung I

    Auf einer deutschen Insel im Sommer.
    Die Tagesschau berichtet über die Ausschreitungen in Suhl.
    Diese werden begründet, mit der Enge in der dortigen Aufnahmeeinrichtung.

    Da sagt der zwölfjährige(!) Enkel unvermittelt:
    „Jetzt tun DIE(!!) schon so, als ob es daran liegt.“

    Für einen Augenblick stand die Zeit still.
    Für einen Augenblick war der Kaiser nackt.
    Für einen Augenblick war Deutschland nicht verloren.

  89. „Offen bleibt für mich auch die Frage, inwiefern diese Propaganda tatsächlich wirkt, oder ob die Medien hier nur eine große Täuschungskulisse aufbauen – an dieser Stelle bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte.“

    Nun ja, wer die Aktuelle Kamera der Endzeit der DDR ansieht kann auch den Eindruck bekommen, daß damals alles spitzenmässig lief.
    Oder anders: Die Schuhproduktion stieg bekanntlich auch jedes Jahr und dennoch mussten Rasierklingen wochenlang benutzt werden.

    Es gibt sie, die wirklich dran glauben, aber meinen Erlebnissen nach ist das die deutliche Minderheit. Beispiele fallen mir nicht so viele ein, nur diese habe ich gerade parat:

    1) In den Büros bei uns war noch während der Pegida-Hochphase der Tenor komplett Anti-Spaziergänger. Die Älteren erinnerten immer wieder an Rostock und Hoyerswerda und daß das ja sicher jetzt auch wieder passieren würde. Dabei muss man sagen, daß die Belegschaft bei uns stark multikulti geprägt ist. Inzwischen hat sich der Wind komplett gedreht und selbst die „Migrationshintergündler“ sind klar gegen die derzeitige Entwicklung. Es sind zu viele und vor allem zu viele auf einmal. Was ich davon halte jetzt mit Ali und Njezana auf derselben Seite der Barrikade zu stehen habe ich ja schonmal geschrieben, nun gut.

    2) Eltern der Freundin, stramme SPD oder Grüne-Wähler bringen immer deutlicher Vorbehalte gegen Asylanten zum Ausdruck. Da ich darauf immer schweige (weil ich das nicht ernst nehme, da ich so viele kenne, die trotzdem weiter Schrott ankreuzen und mich außerdem nicht „outen“ will) kommt nach einer Pause des Schweigens sofort der Nachschub, daß man ja nichts grundsätzlich gegen Ausländer habe und das große Zurück rudern beginnt. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man das lustig finden, zu sehen wie die Reflexe wirken. Rein wissenschaftlich interessant. Man kann nur durch Bildungssystem und Propaganda Menschen dazu bringen sich in Millionenzahl gegenseitig abzuschlachten und offenbar genauso dazu, sich selbst das eigene Grab zu schaufeln. Da soll man nicht Misanthrop werden.

    3) Bekannter von einem Freund, gut situiert (Steuerberater) gehört dann zu der gläubigen Gruppe und spricht von gesamtgesellschaftlicher Aufgabe und daß die Menschen im Gegensatz zu den 90ern mehrheitlich pro Asyl seien. Heute höre ich von einem anderen Bekannten, daß das so im Spiegel oder Focus 1:1 im Wortlaut stand. Lese diese Blätter nicht.

    4) Feier vor ein paar Wochen. Nein, keine Naziclique, eher alternatives Publikum, Studenten, ein paar Metaller und andere Subkulturen sowie Normalbürger. Es wurde die ganze Zeit fefeixt, daß man in anderen Ländern halt ein gewisses Startkapital mitbringen muss, um einwandern zu dürfen, während man in Deutschland Begrüßungsgeld bekommt. Auch die Facharbeiterarie wurde rauf und runter durchgekalauert. Kurz: Jeder wusste, daß das reine Propaganda ist, die uns da vorgesetzt wird.

    5) Bin selbst nicht bei Facebkook, aber da gehts gehörig ab. Was meine Freundin täglich an Artikeln weitergeleitet bekommt mit Kommentaren, die in eine ganz eindeutige Richtig GEGEN das Fluten gehen ist schon sehr auffällig. Sie ist in keinen FB-Gruppen, die in irgendeiner Weise politisch gefärbt sind und auch der Freundeskreis ist sehr unverdächtig.
    Solche Artikel müssen einen ungeheuren Verbreitungsgrad haben. Nicht umsonst gibt es ja dann auch Artikel wie „Wir erkenne ich Nazis auf Facebook“ ;)

  90. Ha! Gestern erschienen… merkwürdiger Zufall!

    http://www.anonymousconservative.com/blog/the-split-between-r-and-k-in-germany/

    When you apply free resources, the r-selected rabbits in a society become like little drug addicts. They don’t plan for the future, they don’t map out consequences, and they can’t see danger. They are so high on dopamine, all they can think about is avoiding conflict, avoiding negativity, and making sure everyone is kept from being competitive or aggressive. But there is a darker side to that strategy as well, that arises organically from their hedonistic, conflict averse urges.

    Germany has a long history of exhibiting the K-strategy. It nearly took over all of Europe during the last shift toward resource shortage and K-selection. Somewhere, deep in the recesses of rabbit minds, the rabbits know this, and it frightens them. It is no coincidence the rabbits are seeking to import as many low-IQ foreigners as possible now, or that those foreigners are of a strain particularly hostile to loyal, K-selected German citizens. Somewhere, deep in rabbit minds, beneath their very consciousness, is a drive to set the stage so that German K-strategists are killed back by the invaders. In the rabbit subconscious, these violent imbeciles they are importing will be controllable by them, and lethal to loyal German K-strategist, pack-oriented, wolves.

    While that fighting between Germans and foreigners is going on, the German rabbits will hide, and try to avoid the mortality that will engulf their nation. Imagine all the brave German warriors lost in WWII. Imagine all the breeding opportunities that will arise for rabbits after such a circumstance that would never have been there otherwise. They will finally be uncontested leaders of their nation, albeit by that time it will not be Germany so much as a kingdom of savage imbeciles from Africa and the Mideast. Better a prince in Hell than a pauper in Heaven.

  91. Wahr-Sager

    Das bunte Wellness-Geplänkel in Sachen Flüchtlinge hat einen vorläufigen Höhepunkt in der Kategorie Verrücktheit erreicht: Ein 1-minütiger „Song“, der nur aus Stille besteht, hat es in Österreich auf Platz 1 geschafft: http://www.welt.de/vermischtes/article145977661/Schweigeminute-fuer-Fluechtlinge-stuermt-die-Charts.html

  92. Die-Gedanken-bleiben-frei

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Ff.blick.ch%2Fimg%2Fincoming%2Forigs3565234%2F0922539614-w1280-h960%2Fmerkelklein.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.blick.ch%2Flife%2Fkau-schau-wem-das-verraten-unsere-fingernaegel-id3565207.html&h=319&w=545&tbnid=318YR9KpNZYhJM%3A&docid=bDvdbQAiEwKjdM&ei=9jjnVdHmAaf9ygOmiIaoDw&tbm=isch&client=tablet-android-samsung&iact=rc&uact=3&page=1&start=0&ndsp=15&ved=0CDoQrQMwCWoVChMI0bmg5_bYxwIVp75yCh0mhAH1
    ——
    Die Schweizer wieder! Ja, es ist gemein. Eindeutig, aber ist es eine Art Boulevard-Niveau, was wir in unserer deutschen Presse gegenüber den „anderen“ vorgefunden haben und vorfinden. Gell? Entspannt sieht sie nicht aus – man möchte sie wohl hier herunterstufen, womöglich „irgendwie vermenschlich-gewöhnlichen“ , diese M.

    Dazu passen Aussagen der Italiener in Norditalien, welche ich kürzlich erhalten habe: In der Presse steht: Merkel, Merkel, Merkel! Merkel rettet die EU. Und: Deutschland ist spitze! Weil: Merkel! Deutschland ist reich! Mit Merkel! Deutschland schafft alles! Italien solle dies zur Vorbildwirkung haben. Damit endlich aus der EU etwas wird! Aber, die jungen Italiener brechen eher (ab): Bei einem Verdienst von bis zu 500 Euro/Monat für einen „Vollzeit-Job“ – ohne Aufstiegschancen trotz Studium gibt es keine wirkliche Lebensperspektive. Wichtiger sind Familienzusammenhalt, Familien in Gründung und neue glückliche Kinder. Das ist nicht mehr möglich durch den Euro. Sozialhilfe gibt es immer noch nicht. Trotz EU-MERKEL.
    —–
    Diese vom Ehrgeiz zerfressene Frau hat den Traum vom wachsenden EU-Imperium mit ineinander übergehenden Staaten und Völkern nun selbst verinnerlicht – oder führt ihn für andere aus. Letzteres merkt sie dann vermutlich nicht einmal. An dieser Stelle mögen sich manche „Verschwörungstheorien“ nun die Klinke in die Hand geben: Ich bleibe bei Merkel selbst. Sie ist ein gehetzter Hund, der auch gehetzt bleiben möchte. Und nun 2014/15 (seit Januar 2011 gemutmasst und bekannt—- Frankreich erst mit – dann vs. Libyen) kommen die Flüchtlings -Ströme: Das „Wir schaffen das!“ überlädt mittlerweile jede Frage, inwieweit das überhaupt zu schaffen ist; und, inwieweit das überhaupt „Sinn für das Land/und eine EU machen würde. Vermutlich dachte sie wieder: es kommt nicht. Es bleibt aus. Aussitzen. Ihre Handlanger hat sie heute nun sehr auffällig: durch politische Tradition, „Zufalls“seilschaften, Erpressbare und “ nur “ Geschäftsleute! Ein neuer wirtschaftlicher Aufschwung bahnt sich seinen Weg: Vermietungen, Baubranche mit gelockerten Standards, abgekommene Rechtsanwälte, schüchterne Übersetzerinnen finden ggf. einen Job. Therapeuten finden wieder bezahlte Stunden! Und die Chance auf dauerhafte Billiglöhner…. „Gestalten Sie mit!“ :-). Endlich haben wir wieder ein aufkommendes Wirtschaftswunder! Es gibt nur 1 Haken: das Geld muss der momentan geschrumpfte Steuerzahler sofort aufbringen. Und das ist eine verdammt lange finanzielle Vorleistung. NAJA. Wenn man von „Vorleistung“ überhaupt einmal sprechen kann… .Die Medien tun ihre Pflicht: einlullen, Helfer-Syndrom herauskitzeln.. Im Osten dagegen wird dem politischen Schlapphut befohlen, und es wird gezündelt, provoziert – bis es für eine gutbürgerliche Medien-Berichterstattung, die den Kampf gegen rechts beinhaltet, „reicht“. Wessi- und Ossitauglich, versteht sich. Wer sieht schon das Antifa-Geflagg auf den Handy-Schnappschüssen, welche dem rasenden Reporter gelungen sind? Als nächstes kommen Versammlungsverbote. Notverordnungen! Bei laufenden Einschüchterungen. Denn: Ach ja: TTIP muss noch unter Dach und Fach. Oh‘ ha! Da wird es gefährlich. Unter dieser Gegenflagge könnten sich 100tausende vereinen!

    Eine richtige Chance? Ja! Wirklich.

    Die Medien belügen uns heute und hier. Da gibt es „kein Vertun“ :-). Ich sehe gegen die Vielfältigkeit der Egoismen in diesem Rumpfstaat keinen wirksamen Hebel mehr, um die gewordene Diktatur an irgendeiner anderen Stelle aufzubrechen.

  93. Richard Cobden

    Meine Freunde und Bekannten denken großteils ähnlich wie ich, d.h. sich lachen und schütteln den Kopf über dieses mediale Kuriosenkabinett. Natürlich fällt einem auf, dass die jungen Helferinnen und Willkommensdemoteilnehrinnen optisch ganz ansprechend sind, nur was will man mit so einer Frau anfangen? Deshalb verstehe ich nicht, wie man den Wunsch haben kann zu diesen Leuten dazuzugehören. Die gute Sache ist ja die unsere, nicht deren. Man muss Optmist bleiben. Mein Gefühl: Um in einem Hochtechnologieland wie Deutschland als ignorierte Opposition politisch erfolgreich zu sein, muss man mehr Leser gewinnen, sich besser vernetzen und sich besser organisieren. Die Frage muss sein: Was kann ich persönlich tun, dass die Sezession 100.000 Likes bei Facebook hat, Compact 500.000 und die Junge Freiheit 600.000? Leider sind die meisten Menschen faul und warten auf eine „Partei“, die es dann am Wahltag einfach so schaffen soll und niemand denkt an die lange metapolitische Überzeugungsarbeit, die einem solchen Erfolg vorausgehen muss.

  94. Andreas Walter

    Man könnte das auch klassische weibliche Fortpflanzungstrategie nennen. Da muss ich gar nicht Hasen und Wölfe bemühen, auch wenn Feministinnen das durchaus auch so sehen. Rotkäppchen und der böse Wolf, es steckt eigentlich überall drin. Ich nenne das den Schatten, die dunkle Seite des femininen.

  95. Thomas

    @ Walter Martinez:

    „und spricht von gesamtgesellschaftlicher Aufgabe und daß die Menschen im Gegensatz zu den 90ern mehrheitlich pro Asyl seien. Heute höre ich von einem anderen Bekannten, daß das so im Spiegel oder Focus 1:1 im Wortlaut stand.“

    Das ist doch genau der Trick, den ich oben beschrieb: Solche Statistiken werden doch schon suggestiv-verfälschend erstellt. Wenn man fragt „Sind Sie dafür, dass man Flüchtlingen hilft?“ dann antworten die Leute natürlich mehrheitlich mit „ja“. Würde man aber – korrekt – fragen: „Sind Sie dafür, dass nur wirklich politisch verfolgte Asyl erhalten?“ dann würden das 80 Prozent bejahen.

    Die Lügenpresse stellt aber diese Frage nicht, sondern behauptet – alles vereinfachend und ins Gegenteil verfälschend – aus der Antwort auf die erste Frage ein undifferenziertes „Die Deutschen sind mehrheitlich einverstanden mit dem aktuellen Zustrom an Flüchtlingen und würden noch mehr aufnehmen“. Und ihre armen manipulierten Freunde glauben das dann und erzählen es Ihnen!

    Man kann gar nicht oft genug sagen, daß ALLES was Sie in Mainstream-Medien zur „Flüchtling“sthematik lesen, hören und sehen, reine ideologisch gefärbte Propaganda mit dem Ziel der Desinformation und Manipulation darstellt.

    P.S.
    Ihrem Freund können Sie ja mal darüber informieren (das verschweigt die Mainstreampresse konsequent!), daß die Anerkennungszahlen als politisch verfolgter Asylant seit Jahren konstant bei zwischen nur 1 bis 3 Prozent liegen, das heißt im Klartext, über 95 (!) Prozent sind Scheinasylanten. Und der bloße Umstand, daß irgendwo Krieg herrscht ist übrigens auch kein Asyl(anerkennungs)grund, was auch hier leider die wenigsten zu wissen scheinen. „Kriegsflüchtling“ > keineswegs pauschal asylberechtigt nach geltendem Recht!

  96. Th.R.

    Neulich mußte ich an ein Interview denken, dass die Junge Freiheit vor einigen Jahren mit Martin van Crefeld führte.

    Damals schon äußerte dieser sinngemäß, dass Millionen aus Vorderasien in Europa „gezwungenermaßen untergebracht werden müssen“.

    Gab damals einen kleinen Aufschrei wegen dieser Äusserung. Kann sich daran jemand erinnern?

    Leider kann ich dieser Interview nicht finden, aber es gab dieses Interview und diese Äußerung definitiv!

  97. Aristoteles

    @Einer

    „Zwischendurch wird sich noch ein wenig über „Nazis“ und „Rechte“ lustig gemacht und das wars dann auch.“

    Gute Beschreibung der bunzeldeutschen Studentenszene. Es bringt auch gar nichts, die Studenten offensiv aus ihren Regenbogenträumen zu reißen.
    Sie haben aber allemal das Recht, sich in welchem Gespräch auch immer, beiläufig oder bei guter Gelegenheit, für den Erhalt des Deutschen Volkes bzw. der mittel- und nordeuropäischen Völker auszusprechen.
    Aus dieser Position heraus ergibt sich mit etwas Mut und Glauben an die eigene Sache vieles Weitere, bis hin zu Detailanalysen, von denen man als ‚Angreifer‘ vorher noch kompromisslos abgeschmettert worden wäre.

    Jemand, der sein eigenes Volk liebt und sich für dessen Überleben einsetzt, ist weder Ausländerfeind noch Rassist noch Nazi.
    Jemand, der sein eigenes Volk liebt, kommt ganz schnell zur Kritik an TTIP, US-Militärbasen, Coca-Cola-Kultur und Kulturschrott

    Lieben Sie Ihr Volk!
    ‚Liebe‘ ist das Stichwort!

  98. Meier Pirmin

    @Gedanken bleiben frei. Ihr Hinweis auf das Boulevardblatt Blick, für das ich mal eine Sonderseite über Kant gemacht habe, wäre mir andernfalls entgangen. Also anregend. Gut sagen Sie nicht: das Merkel. Der letzte Satz Ihres Beitrages ist nichtsdestotrotz wieder Ausdruck jener politischen Verzweiflung, mit welcher Sie sich selber nicht weiterbringen, bloss ghettoisieren.

  99. Starost

    Die Hasen als lachende Dritte? Da lache ich doch selber. Die werden wie die sprichwörtlichen Hasen als allererste erschossen. Die Männer, die in diesem Land zielen und treffen gelernt haben, sind dagegen dank der Wehrdienstverweigerung der Hasen eine millionenstarke Auslese weißer K-Typen. Da geht der Mister Anonymousconservative wohl etwas zu sehr von seinen eigenen Landsleuten aus, die selbst mit der dort seltenen militärischen Ausbildung regelmäßig in jedem Konflikt mehr Leute durch friendly fire verlieren als durch Feindeinwirkung.

  100. FFlecken

    Zu den persönlichen Erfahrungen:

    Nur soviel, es ist schon einiges in Bewegung. Es fällt schon auf, daß ein gewisses Nachdenken und eine dezente Politisierung stattfindet. Das Mantra von den ,,Verdammten dieser Erde'‘ wird vom Gros als allzu simpel gestrickt wahrgenommen und man macht sich zunehmend eigene Gedanken. Die Masse an Asylforderern und das Bombardement an Bildern von erkennbar Fremden weckt wohl doch gewisse Impulse. Ob sie stark genug sind und inwieweit eine fruchtbringende Kanalisierung gelingen kann, bleibt abzuwarten. Negativ bleibt: Das Vertrauen in die Medien ist Mainstream-Medien ist in der unpolitischen Mitte immer noch zu groß.

    Ich muss allerdings erwähnen, daß ich kaum über persönliche Berührungspunkte zu den klassischen Milieus und Schwerpunkten der linksliberalen Gutmenschenarmada verfüge. Aber das sind nun einmal extreme Kräfte, nicht repräsentativ und letztlich unrettbare Fanatiker. Bei den tendenziell unpolitischen Normalos wächst meiner Meinung also zumindest das Unbehagen. Auch mit Ausländern lässt sich meist normaler diskutieren als dies an einer geisteswissenschaftlichen Fakultät der Fall sein dürfte.

    Generell möchte ich anraten sich in Diskussionen nicht a la Lucke in die Defensive drängen zu lassen. Die Wirklichkeit wird so massiv verzerrt, daß man hier klare Kante zeigen muss. Allein eine Aussage wie ,,ich werde es nun einmal niemals bejubeln, wenn meinem Vaterland eine solche Invasion aufgezwungen wird…'‘ kann schon der Start zu einer anregenden Diskussion sein… Allerdings muss ich sagen, daß ich von meinem Temperament her auch nicht dazu tauge mit meiner Auffassung hinter dem Berg zu halten und über eine gewisse Streitlust verfüge. Meine Erfahrung: Ruhig auch etwas Pathos wagen, dies irritiert die vermeintlich Abgeklärten.

    Es gibt sicher gute Gründe nicht in jeder Position und Situation sein Herz auf der Zunge zu tragen, dennoch rate ich Unentschlossenen beim Gespräch im Alltag: Mehr Mut!

    M.L.: Donald-Trump-Videos anschauen, der macht es richtig!

  101. Keats

    Wieder wird Deutschland der Schwarze Peter untergeschoben. „Merkel rettet Ehre Europas“ lautet heute eine Schlagzeile. Sie „wird für ihre Flüchtlingspolitik von ausländischer Presse gelobt“. Ein völlig vergiftetes Lob. Die Deutschen weigern sich, die Anreize zu senken, die Grenzen zu schließen, überhaupt irgend etwas zur Verringerung des Ansturms zu unternehmen. Dazu die Bilder von Willkommenskulturneurotikern, die sich angesichts der normale Menschen ängstigenden Invasion vor Freude kaum einkriegen. Diese Hunnen, diese Nazis, diese Deutschen sind wirklich sehr … speziell. Und dann wollen sie auch noch anderen Staaten die Folgen ihres Amoklaufs aufzwingen. Wer hat Schuld an der Invasion? Die Deutschen.

    Ein Leser der ‚Daily Mail‘ befürchtete gestern, Merkel wolle den Eindringlingen Papiere in die Hand drücken und sie nach Großbritannien weiterziehen lassen, um so das Land zu vernichten. Ein typischer Nazi-Plan. Er wies darauf hin, daß sie in Budapest nicht „Deutschland“, sondern „Germany“ geschrieen haben, daß die meisten etwas Englisch sprechen, aber kein Deutsch. – Es läuft richtig gut für die Feinde Deutschlands.

    Unter den „Syrien-Flüchtlingen“ soll sich eine große Zahl von Isis-Anhängern befinden. Ein Blick auf die Anfänge der „Bürgerkriege“ in Libyen und Syrien könnte ein Blick auf unsere Zukunft sein. Menschenrechtskämpfer, Dunkeldeutsche, „die Linken“ schicken ihre Divisionen.

    Noch kann niemand sagen, auf welche der möglichen Katastrophen wir uns zubewegen und wie sie verhindert werden kann. Das wird sich zur richtigen Zeit ergeben. Daher macht es keinen großen Unterschied, ob sich die Mehrheit jetzt der aktuellen und der absehbar zukünftigen Lage bewußt ist oder nicht. Es gibt unter den Oppositionellen schon genug Verzweifelte, Defätisten und Deserteure. Noch mehr davon braucht’s nicht.

    Wer vor den Veränderungen aus Europa flieht, erkauft sich nur ein paar Jahre als feiger Zuschauer. Wenn Europa, wenn Deutschland fällt, dann gibt es kein Halten mehr. Dann werden auch die europäischen Ideen von Freiheit und Menschlichkeit von diesem Planeten verschwinden. Der entscheidende Kampf wird hier ausgetragen werden. Den geschichtslosen Europäern fehlt ein Sinn in ihrem Leben. Das wird sich ändern.

  102. Siddharta

    Ein mediales Trommelfeuer kann Jahrzehnte lang anhalten und dauerhafte Wirkung haben. Ich denke da an eine vierteilige Fernsehserie in den 70er Jahren. Übrigens könnte ich mir vorstellen, dass Merkel Unterstützung von außen bekommt. Steht sie schon auf der Liste des Norwegischen Komitees?

  103. Claus Wolfschlag

    Auch ich möchte dem lieben Martin Lichtmesz eine kurze Antwort auf seine Frage geben. Ich bewege mich ja nun in einem urbanen westdeutschen Umfeld mit vielen Akademikern und Gutverdienern. Pädagogen, Medien- und Finanzbranchenmitarbeiter. Da wirkt die derzeitige Medienkampagne zur Akzeptanz von Masseneinwanderung durchaus. Wenn ich etwas dagegen sage, werde ich entweder freundschaftlich als „wie so ein typischer Rechtspopulist“ belächelt. Oder meine Äußerungen werden mehr oder minder süffisant zu dekonstruieren versucht, z.B. a la: „Wann fängt denn für Dich jemand an, deutsch zu sein? Und wann hört er auf? Warum ist für Dich der Österreicher OK, der Syrer aber nicht?“ Es wird darauf verwiesen, dass doch Jordanien viel mehr Syrer aufgenommen hätte, obwohl das Land so arm, wir aber so reich seien. Usw.usf. Ein Unterschied zwischen deutschen Heimatvertriebenen von 1945 und heutigen Einwanderern wird auch nicht mehr erkannt. Überhaupt fehlt jedes Nationalbewusstsein und jede kollektive Unterscheidung zwischen „wir“ und „die anderen“. Deutschland wird als Land gesehen, in dem man als Individuum gut und sicher leben kann, wenn man sich auf dem Arbeitsmarkt anstrengt. Der Wohlstand reicht in dieser Vorstellung auch für die Einwanderer. Dabei ist es eine edle humane Pflicht der Alteingesessenen, jenen etwas bei der Integration zu helfen, den nötigen Anschub zum Erfolg zu verschaffen. Mögliche negative Veränderungen des Landes oder des eigenen Lebens werden keine erkannt. Man geht davon aus, auch weiterhin zweimal im Jahr ins Ausland in Urlaub fahren zu können, Party machen zu können, neue Elektrogeräte, Klamotten oder Einrichtungsgegenstände kaufen zu können. Nichts werde sich für das individuelle Leben ändern. Wie gesagt, ich schildere das westdeutsche urbane Milieu der Gutverdiener der mittleren und jüngeren Generation. Im Osten oder auf dem Land mag es anders aussehen. Ich, der im Freundeskreis des öfteren mal kritische Links zum Thema verschickt oder etwas über mögliche Gefahren für die Zukunft äußert, werde vermutlich entweder als etwas nerviger Kassandrarufer oder als witziger Kauz mit Weltverschwörungstheorien wahrgenommen. Es gibt auch ein paar andere. Diejenigen, die der Medienkampagne reserviert gegenüber stehen, sind allerdings solche, die auch schon vor der aktuellen Welle der Einwanderung ablehnend gegenüber standen, z.B. weil sie ein negatives Verhältnis zum Islam hatten, teils aus eigenen Erfahrungen. Sie bleiben bei ihrer Meinung, schimpfen unter vier Augen ein wenig, sind aber ansonsten einfach auch mit ihren privaten Problemen beschäftigt. In letzter Zeit bemerke ich, dass auch ein paar lange in Deutschland bzw. hier geborene Leute „mit Migrationshintergrund“ durchaus klar blicken. Das geht aber erst, wenn man ihnen das Gefühl nimmt, dass sie mit den aktuellen Flüchtlingen in einen Topf geworfen werden, und dass hier eine Bedrohung oder Abwertung durch die Deutschen stattfinden könnte, unter der sie womöglich selbst zu leiden hätten.
    Der jetzige Zustand muss aber nicht so bleiben. Wenn persönliche Auswirkungen haptisch erfahrbarer werden, sind Stimmungsumschwünge bei einigen durchaus sehr schnell möglich. Dann kann es auch zur Lawine werden, denn je mehr Leute den Mund aufmachen, um sich kritisch zu äußern, umso mehr andere machen das dann auch, und sei es nur aus der Angst, sonst auf der falschen Seite zu stehen. Dann wird man beobachten müssen, wie die derzeitig tonangebenden Meinungsführer darauf reagieren.

  104. cathari

    Lage Analysen hin – zutreffende Beschreibungen der Katastrophe her, das was aber fehlt ist was nun zu tun ist.

    Mir scheint es herrscht Ratlosigkeit, PEGIDA läuft … und? Bringt es denn etwas? Bringt es etwas, dass so gut wie ALLE in unserem Umfeld und die Mehrheit unseres Volkes gegen das ist, was die Herrschenden mit uns anstellen? Wir leben in einer gegen uns gerichteten Diktatur, die im sprichwörtlichen Sinn unverhohlen mit der Axt auf uns und unsere Lebensgrundlage einschlägt.

    So zutreffend und gut die Problemanalysen auch sind, wir brauchen Ideen wie das Problem anzupacken und die Katastrophe abzuwenden ist, wie man diese Diktatur wirksam bekämpfen und das Regime entmachten kann.

    So gut es gemeint ist, aber mit Buchlesungen und Kryptokatholizismus lässt sich die dem Wahnsinn verfallene Besatzung nicht von der Brücke der Titanic holen, wir hören voller Entsetzen schon den Eisberg am Schiffsrumpf kratzen und wir brauchen JETZT wirksame politische Mittel gegen den Amoklauf der Eliten in diesem verrückt gewordenen Land.

    Es ist so als sitzen wir in einem der beiden Flugzeuge, die am 11. September in das World Trade Center gekracht sind, die Pilotenkabine wird von Irren und Feinden auf Todesmission blockiert und wir sehen schon die Skyline von New York am Horizont auftauchen, das Letzte was wir Passagiere jetzt tun dürfen, ist Bücher lesen. Wir müssen jetzt herausfinden was wir überhaupt tun können und vor allem wie.

  105. enickmar

    Die Bilderberger-Zeitung DIE ZEIT verkaufte übrigens im 2. Quartal 2015 nach wie vor deutlich über 400 Tausend Exemplare im Abo- und Einzelverkauf. Die bürgerlich linksliberale Parallelwelt ist also bisher stabil wie der Führerbunker. Allerdings mit weniger Realitätssinn ihrer Bewohner.
    Im Bunker gab’ es Zyankali.

    Bin gespannt auf die Zahlen des 3. Quartals.

    Es ist zu befürchten, daß es sich bei den von einigen Kommentatoren geschilderten geschlossen systemkritischen Kleinstpopulationen um Halluzinationen durch selektive Wahrnehmung handelt. Einzelne Gartenfeste und Baustellen mit realpolitischen Äußerungen hat es schon immer gegeben.

    Ebenfalls gespannt bin ich daher auf das spektakuläre Naturschauspiel, welches sich vermutlich spätestens nach Einbruch des nächsten Winters in meiner Heimat ereignet. Werde das Ganze dann aus der Ferne beobachten. Vielleicht halte ich dabei bisweilen ein Glas Burgunder oder Sekt, in dem eine Erdbeere schwimmt, in der Hand.

  106. enickmar

    @ Der Elektriker

    Kein normaler Mensch kann sich die Koreferate hier noch alle durchlesen.

  107. Hugo Treffner

    Sind wir eine Zivilisation von Peter Pans geworden, die sich weigern, erwachsen zu werden? Wurden wir von unserer Vergangenheit abgeschnitten, indem wir alles Alte als überholt verunglimpft haben?

    Der Sozialstaat ermutigt eine Infantilisierung der Gesellschaft, in der die Menschen in die Kindheit zurückkehren, wo sie von anderen versorgt wurden. Das schafft nicht nur eine Kultur, die von Jugendlichkeit besessen ist, sondern auch eine der für Heranwachsende typischen Verantwortungslosigkeit. Viele Leute leben in einem ständigen Zustand der Rebellion, nicht nur gegen ihre Eltern sondern auch gegen ihre Nation, ihre Kultur und ihre Zivilisation.

    Der Autor Theodore Dalrymple ist der Ansicht, dass ein Grund für die epidemische Selbstzerstörungslust in westlichen Gellschaften der Wunsch ist, der Langeweile zu entkommen: “Für Menschen, die keinen transzendenten Sinn in ihrem Leben sehen und sich auch nicht dadurch einen schaffen können, indem sie (zum Beispiel) zu einer kulturellen Tradition beitragen, in anderen Worten: die keinen religiösen Glauben und keine intellektuellen Interessen haben, die sie stimulieren, ist Selbstzerstörung und die Schaffung von Lebenskrisen ein Weg, aus der Bedeutungslosigkeit zu entkommen.”

    Ihm zufolge ist das, was wir heute beobachten “eine Gesellschaft, in der die Menschen fordern, sich mehr oder weniger benehmen zu dürfen, wie sie wollen, das heißt launenhaft in Übereinstimmung mit ihren sich kaleidoskopartig verändernden Bedürfnissen, aber gleichzeitig vor den Konsequenzen ihres eigenen Benehmens durch Behörden geschützt zu werden. Das Ergebnis ist eine Kombination aus Sodom und Gomorrah und einer ausgedehnten und unpersönlichen Wohlfahrtsbürokratie.”
    Das ist kulturell betrachtet nichts weniger als selbstmörderisch.

  108. Freunde, Bekannte brachten mir aus der Heimat den deutschen IKEA – Katalog mit. Heimatgrüße sozusagen, denn die 68er-Generation ist ja
    mit dem Möbelausstatter großgeworden. BILLY und mehr…

    Ich bedankte mich artig, blätterte in stiller Stunde den Katalog mal durch.
    Erster Eindruck: Oh, hat sich schon soviel in D. geändert…
    Zweiter Eindruck:
    Ah, es gibt aber, laut Katalog, doch noch einige weiße Menschen, sogar blonde, in D. …

    Ernsthaft wollte ich eine Strichliste anfertigen:
    Alle im Katalog gezeigten Menschen. Dann die „weißen“, dann die „farbigen“. Ach, es kam mir doch zu doof vor. Also: Von den gezeigten Menschen – Dekorationen, 40, 50, 60 oder wieviel auch immer, sind bestimmt 70 % farbige Menschen. Alle sympathisch, mit wachem Blick, oberes Drittel in der sozial-wirtschaftlichen Ordnung…

    Eine gewisse Beklommenheit und Wehmut beschlich mich:
    Ist das die vorweggenommene Zukunft Deutschlands?
    Wer die Möglichkeit hat, bitte den Katalog mal durchblättern.

    Hier im Staate Polen gibt es natürlich auch IKEA. ich habe den Katalog nicht. In den Werbespots zumindest nur erkennbar „polnische Menschen“.
    Alles andere würde ja auch keinen Sinn machen:
    Warum mit Menschen-Fotos, die es hier gar nicht gibt, werben…

    Zur Strategie der großen Konzerne:
    https://www.youtube.com/watch?v=Cq1tQSyeoJE
    IKEA – Foundation: „Ein Licht für eine bessere Zukunft.“

    Ernsthaft löblich. Und ziemlich am Schluß (Übersetzungen eingeblendet)
    sagt die junge Flüchtlingsfrau doch tatsächlich, daß Licht eine wunderbare Sache sei, denn
    Du siehst „DEINEN FEIND, DIE, DIE DICH LIEBEN“ (eingeblendet).
    Donnerwetter, so wird es sein. Wir brauchen in Dunkeldeutschland mehr Licht, denn:….siehe oben…!

    Ansonsten: Praktische Erfahrungen. Einiges ist hell, eher vom einfachen „Pack“ her, das sich abrackert und „Aufstocker“ ist…
    Persönlich: Freunde, Akademiker zumeist, haben sich verabschiedet, mit anderen kann ich mich nur mittels Selbstzensur unterhalten, der Riß geht durch die Familie…
    Aber: Das Unbehagen breitet sich, auch verbal, erkennbar in meinem (auch) grün-linken Milieu, aus. DAS freut einen dann doch…

    Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

  109. W. Wagner

    Wenn, wie hier in Kommentaren zu lesen, tatsächlich vor allem Studenten anfällig für die derzeitige „Flüchtlings“-Propaganda sind – und jedes Gespräch mit Uni-Angehörigen bestätigt ja die vollständige Verdummung an unseren Unis – dann wären Flyer, Aufkleber etc. von IfS und Sezession mehr als notwendig – Kaplaken-Bändchen kann man schlecht in Stapeln verteilen (kann man, aber wer bezahlt’s?) !!!

  110. deutscheridentitärer

    PS: Muss man den Kommentarbereich zwingend dazu nutzen, bei jedem Beitrag Werbung für eigene Schriften zu machen? Zumal ja auch beim Schreiben eher die Qualität des Gesagten im Vordergrund stehen sollte, nicht die Menge der publizierten Schriften.

    M.L.: Versteh ich nicht. Was meinen Sie?

    Ich nehme an, er spielt auf die unerträglich überflüssigen Kommentare „Meier Pirmins“ an.

  111. Die-Gedanken-bleiben-frei

    @ Meier Pirmin:

    Danke für Ihre Reaktion. Sie hat mich gefreut. Nun, der letzte (mein) Satz ist klarer „Stilbruch“. Er zeigt aber nicht einen innehabenden Hang zur Ghettoisierung, wie Sie so schön sagen; er ist in einem eine nüchterne Bestandsaufnahme. Zum anderen – und das habe ich leider nicht klar ausgedrückt – sehe ich einen die „Einzel-Egoismen“ umspannenden Hebel hier und heute rund um das Thema/die Ablehnung von TTIP. Allein schon die von offizieller Seite geführte Geheimniskrämerei stößt bei vielen Bevölkerungsschichten auf Ablehnung. Beste Grüße

    @Keats und @Claus Wolfschlag:

    Inhaltlich kann ich auch aus eigener Erfahrung nur zustimmen. Und: vollendet geschrieben. Beste Grüße.

  112. Aristoteles

    @W. Wagner

    „die vollständige Verdummung an unseren Unis – dann wären Flyer, Aufkleber etc. von IfS und Sezession mehr als notwendig“

    Die Flugzettel und Aufkleber sind nach einer halben Stunde entfernt. Die Gedapo lauert dort überall. Am nächsten Tag und auch in den folgenden Tagen liegen dann haufenweise Zettel herum, die vor Rechtsextremismus warnen.
    Müsste sich erst beim Personal etwas ändern.

  113. Andreas Walter

    Wer das Volk spaltet leistet im Grunde dem Bürgerkrieg Vorschub. Wenn ich mir jemals etwas unter dem Begriff Volksverhetzung überhaupt habe vorstellen können, dann ist es wohl so etwas. Am deutlichsten hat der Spiegel jetzt mit seiner jüngsten Ausgabe gezeigt, dass dies seine Absicht ist. Zu Polarisieren, Unheil, Unfrieden, Unruhe zu stiften. Sie betreiben exakt das Gegenteil von dem, was Heiler, Psychotherapeuten versuchen, nämlich die abgespaltenen, unerwünschten Bewusstseinsinhalte ihrer Patienten wieder zu integrieren, damit sie sich mit ihnen aussöhnen. Auf internationaler Ebene würde man das als Kriegshetze, Kriegstreiberei bezeichnen, was der Spiegel da gerade macht.

    Wer Nationalsten und Patrioten, Konservative jedoch ausgrenzt braucht sich nicht darüber zu wundern, warum sein Traum von der einen gerechten Welt die in Frieden und Harmonie miteinander lebt niemals wahr werden wird, die One Nation Of One Of A Kind World eine Utopie ist. Es sind eben auch viele Linke mit polarem, schizophrenem Denken, die das verhindern. Doch auch Religionen wie der Islam und das Judentum betreiben diese Spaltung zwischen sie selbst und der Rest der Welt. Patriotische Deutsche als Nazis zu diffamieren, die dem Weltkommunismus oder einer Art gedachten Vorstufe im EU-Kommunismus nicht zustimmen ist auch Ausgrenzung, Abspaltung. Die Säuberungsaktionen Stalins in der Sowjetunion gegenüber Andersdenkenden mit ihren Millionen Toten sprechen da eine klare Sprache, wohin so etwas führen kann.

    Der Vergleich, die Dunkeldeutschen könnten die neuen Juden sein drängt sich einem da förmlich auf, nur die Methoden der Vertreibung sind unterschiedlich.

  114. FFlecken

    @M.L.

    Ja, der Donald Trump. In Sachen Demaskierung der Politkorrekten wendet er die richtige Strategie an.

    Zitat: ,,Ich habe keine Zeit für politische Korrektheit.'‘

    Man muss sich die Mühe machen eine eigene Sprache zu sprechen, nicht die der Gegner.

    P.S.

    Auch wenn es nicht zum Thema passt, ein kurzer Hinweis:

    Habe eben gesehen, daß in den Leitmedien eine perfide Propaganda samt Fotoeinsatz zu dem erschütternden Tod eines ertrunkenen syrischen Jungen anläuft…

    Es gibt keine Scham mehr.

  115. Der Gutmensch

    Eisenhans & Enickmar:

    Hier lesen noch andere mit und zwar solche, die auf Deutsch- und Philosophieunterricht schon im frühen Kindesalter allergisch reagierten. Mögen sie von Meier Pirmins dankenswerten und unverdrossenen Einlassungen ordentlich Durchfall bekommen und nie wieder auf diese unverdauliche Seite schauen. Man kann nicht jeden erziehen, Meier Pirmin weiß das.

    Ich danke Ihnen, Meier Pirmin. Hatte selber das Vergnügen einer Gastdozentur und nun eine dezente Ahnung von den Unwägbarkeiten, denen man dabei begegnet. Es lohnt sich immer nur für wenige.

    Der Gutmensch.

  116. ene

    Hugo Treffner

    Sehr zutreffend, bis auf die – wie ich glaube unzutreffende – These, der „Sozialstaat“ sei für eine solche Entwicklung verantwortlich zu machen. Es sind doch vielmehr die Eltern der jetzt jungen oder noch relativ jungen Generation, die ihre Kinder in der Dauerversorgung halten. Und damit ein bestimmtes Lebensgefühl vermittelt und erst ermöglicht haben.

    Schon den lieben Kleinen wird jeder Wunsch von den Augen abgelesen…
    Dann gibt es 45-, ja 50jährige, die regelmäßige Zuschüsse aus der elterlichen (durch üppige Pensionen gefüllten Schatulle) erhalten, „Kinder“, die buchstäblich bis zum Tod der Eltern von diesen finanziell und emotional abhängig sind. Man trifft 50-, ja 60jährige Frauen, die sich noch im Zustand der Pubertät befinden und das Bedürfnis haben, insbesondere mit der Mutter eine Art „Abrechnung“ zu führen…einer Mutter, die ihnen andererseits mitunter jahrzehntelang ein Leben als „Künstlerin“, ausgedehnte Reisen o.ä. ermöglicht hat.

    Solche Zustände und die daraus resultierenden Haltungen waren gewiß in der Generation, die Krieg oder auch alles Nachfolgende aktiv erlebt hat, ein Ding der Unmöglichkeit. Wie hier jemand schrieb, es gibt nun schon weite Teile der Bevölkerung, die unfähig sind, sich überhaupt nur vorzustellen, die wirtschaftliche oder soziale Situation dieses Landes könne sich negativ verändern… es liegt einfach außerhalb ihrer Vorstellungswelt. Die propagierte „ewige Jugendlichkeit“ muß man sich aber vor allen Dingen erst einmal leisten können! Insofern hat der ständig steigende Wohlstand der letzten Jahrzehnte bestimmt nicht zu Reife und Realitätstüchtigkeit eines großen Teils der jüngeren Leute geführt. Sondern oft zu einer monströsen Kindlichkeit.

    – Leider gibt es den von Ihnen angeführten Theodore Darymple wohl nicht auf Deutsch? -

  117. Venator

    Heute auf dem Wiener Westbahnhof, vielleicht zwei Dutzend Mitarbeiter der Caritas und andere Helfer, etwa doppelt so viele Flüchtlinge. Physiognomien allgemein: Elois vs. Morlocks. Ankommende Pendler gehen gleichgültig vorbei.

    Noch kein Gespräch mit Nicht-Akademikern geführt oder mitgehört, in dem sich die Gesprächspartner nicht klar gegen die Einwanderung ausgesprochen hätten.

    Danke allgemein für die vielen Erfahrungsberichte.

  118. Marcus Junge

    http://www.unzensuriert.at/content/0018610-Tosender-Applaus-fuer-Asylanten-auf-Oesterreichs-Bahnhoefen#comment-82711

    „Laut Polizeiangaben nahmen um die 20.000 Flüchtlingsbefürworter an der Demonstration „Mensch sein in Österreich“ am Montagabend in Wien teil.“

    „Unter tosendem Applaus linker Aktivisten wurden die Asylanten mit Nahrungsmitteln und Wasser willkommen geheißen, während die Polizei damit beschäftigt war, die Demonstration in großem Aufgebot mitsamt Polizeihubschrauber in Zaum zu halten.“

    Das (völlig geistig gestörte) linke Wiener Hellösterreich feiert, kann es ja auch (noch), die Fachkräfte wollen schließlich alle weiter nach Norden ziehen und nicht in den Alpen verweilen.

  119. Der Gehenkte

    Hier mal ein technischer Vorschlag, um die vielen sich ineinander verschlingenden Privatdispute zu entwirren:

    Ist es nicht möglich – mir fehlt als Laie leider das Fachvokabular – individuelle Antworten auf einzelne Beiträge in eigenen „threads“ (nennt man das so?) zu führen, so dass die Hauptdiskussion, die sich stets auf den Artikel beziehen sollte, eine Art Stammbaum bildet und alle Abzweigungen auch als solche zu erkennen sind? Man sieht das ja auf anderen Seiten, z.B: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article145883589/Der-Ruf-nach-Einwanderung-ist-eine-Art-Kolonialismus.html#disqus_thread

    War das verständlich? Findet das Zustimmung?

    M.L.: Ja. Gibt es einstweilen bei uns nicht…

  120. werner

    Man durfte doch neulich in der Lügenpresse vernehmen, dass Merkel dreimal mehr syrische Flüchtlinge aufnimmt als der grosse Golem selbst. Eine wahre Singularität!

  121. Rumpelstilzchen

    Ich habe Angst vor Einwanderern, die
    - keine Demokraten sind.
    - Ihren Glauben notfalls mit Gewalt verbreiten
    - Sozialsysteme missbrauchen!
    - mein Eigentum gefährden.
    Ein Albtraum von mir ist: Ich wache eines Tages auf und in meinem Garten campieren illegale Einwanderer und ich kann nichts dagegen machen.
    Wenn mir diese Angst genommen wird, dann habe ich nichts gegen illegale hier!
    Wenn uns die Regierenden diese Angst nicht nehmen können, sollten sie sofort zurücktreten und den Weg für Neuwahlen frei machen. Wenn dann die Wahl so ausgeht, wie die Prognosen sind, müssen wir uns im Notfall halt selbst aufmachen um ein gelobtes Land zu finden!

    Diesen Leserkommentar fand ich am 3.9.2015 im Handelsblatt.
    Nennen wir seinen Verfasser Thomas Müller, den Durchschnittsdeutschen .

    Und nun zur historischen Aufgabe für die Volksgemeinschaft :
    Wenn es keine Historie gibt ( außer 12 Jahren) , dann zerfällt die Volksgemeinschaft zwangsläufig.
    An die Stelle der Volksgemeinschaft tritt das NEW LIFE ( siehe Inselbauer)
    @Claus Wolfschlag beschreibt sehr anschaulich das New Life des linksgrünalternativen Wohlstandsbürgers. Dieses “ NEW LIFE“ zieht die Einwanderer an. Und nicht die blauen Augen und die hohe Kulturgeschichte der Deutschen.
    „Ihr habt so schöne Häuser“, schreibt ein syrischer Journalist in seinem Tagebuch :
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/tagebuch-eines-syrischen-journalisten-ihr-habt-so-schoene-haeuser/12266436.html

    Vielleicht schließen sich das gelobte Land und eine Volksgemeinschaft ja einfach auch aus. Außer bei einem Volk.
    Begeben wir uns also auf die spirituelle Wanderschaft.
    Danke für die persönlichen Erfahrungsberichte. insbesondere Dank an den Westpreußen für seine lebendigen Kommentare. Den Ikea- Katalog hatte ich unter gleichem Gesichtspunkt betrachtet. Wäre mal ein Thema.
    Karasek hat ihn unter sprachlichem Aspekt betrachtet.Thema NEW LIFE.

  122. Der Gutmensch

    OT: Erkennt jemand die interessante Wende in der EU? Die Währungsunion galt der wirtschaftlichen Schwächung Deutschlands, das ist kein Märchen, sondern gut dokumentiert und wird auch von niemandem geleugnet. In der Folge wurden wir ordentlich gebeutelt; Griechenland war da nur die Spitze des Eisbergs. Das Medianvermögen der Deutschen schmolz wie Butter in der Sonne.

    Aber auf einmal, den Flüchtlingen sei Dank, vergeht alle anderen die Lust an der EU … einem nach dem anderen gehen die Nerven durch …. während nun Dt mit gemeinen Vertragsverletzungsverfahren droht, weil doch die anderen keine armen Flüchtlinge aufnehmen, die pöhsen, pöhsen … !

    Das nenne ich mal eine Wandlung vom Saulus zum Paulus!

    Wär mir nicht beständig Angst und Bange, ich könnte glatt Spaß haben.

    Der Gutmensch.

  123. saejerlaenner

    an dieser Stelle bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte

    Westdeutschland, Nachbarn. Arbeiter, Arbeitslose bzw. Gelegenheitsarbeiter. Eher Unterschicht also. Außerdem Wachpersonal am örtlichen Asylantenzeltlager.

    Einmütiger Tenor: Man wolle grundsätzlich nicht ausländerfeindlich sein. Könne man sich auch gar nicht leisten. Man könne auch die Asylanten verstehen, wer würde sich denn nicht auf den Weg machen, um kostenlose Vollverpflegung in Anspruch zu nehmen, wenn sie so willig gewährt wird.

    Aber: Wo blieben denn sie selbst, die Einheimischen, sozial schwachen? Wenn ihm die Waschmaschine verrecke, sagt der Nachbar, Pech gehabt. Wenn sie Nagelpilz habe, sagt die Nachbarin, Pech gehabt, keine 30 Öre, um das Mittel zu bezahlen. Sie könnten sehen, wo sie blieben, sagen sie unisono.

    Die Zustände im Asylantenlager, die wolle ich eigentlich gar nicht hören, sagte der Securitymensch, der für 8,50 / h täglich seine Zwölfstundenschicht vor dem Lager schiebt. Sie zertrümmerten die Feldbetten und verstopften absichtlich die Toiletten, täglich, in der Hoffnung, „zur Belohnung“ ausm Zelt ins Hotel verlegt zu werden. Sie klauen im Supermarkt, an der Tanke, vermöbeln das Sicherheitpersonal, brechen in die Wohnwagen der benachbarten Camper ein, klauen Fahrräder vom Wegesrand, müllen alles zu, vertragen sich untereinander nicht – kein Tag, an dem nicht mehrmals die Polizei kommen muß. Sie bekommen die Möglichkeit, gegen ein Taschengeld kleine Arbeiten im und ums Lager herum zu verrichten – Müll einsammeln u.ä. Wollen sie nicht, zu wenig Geld, sagen sie, wenn man ihnen nicht mehr gebe, könne man ihren Dreck selber wegräumen, sagen sie. Dankbarkeit gegenüber den Deutschen, die sie aufgenommen haben, sie, die sie vor Krieg und Verfolgung geflohen sind? Vergiß es, sagt der Securitymensch. Eher spucken sie dir vor die Füße.

    Abermals einmütiger Tenor: Das geht gut bis maximal Ende Oktober. Spätestens, wenn es dann kalt wird, ist Schluß mit lustig.

  124. Meier Pirmin

    @ Gedanken bleiben frei. Dass über TTIP erörtert wird, scheint sinnvoll, ferner der für mich wertvolle Miteinbezug persönlicher Erfahrungen. Dass allerdings die bei Antaios erschienenen drei Bände von Frank Lisson einbezogen werden, was eben Vertiefung wäre, bleibt für Nichtleser nun mal eine Zumutung. Genau so wie der Hinweis darauf, dass man, unter Rechtsintellektuellen, ohne eine eigene interne kritische Diskussion über den 2. Weltkrieg und das Dritte Reich alle Hoffnung auf Aufklärung oder meinetwegen Gegenaufklärung fahren lassen kann. @Wolfschlag und andere zeigen, dass hier, auch konkrete Fragen betreffend, vertiefter diskutiert wird als etwa beim Forum der Jungen Freiheit, wo ich eine Mehrheit der dortigen Eiferer nicht stören möchte. @Gutmensch möchte ich für das geduldige Echo ausdrücklich danken.

    @deutscher identitärer. Über Hinweise auf einen Aufsatz in einem Internetforum hinaus sowie einen solchen über Kant in „Blick“ glaube ich in letzter Zeit kaum auf eigene Publikationen hingewiesen zu haben, zumal die meisten vergriffen sind und ansonsten im Wikipediaartikel über meine Person nachgeschlagen werden können.

    @An alle: Wenn ein grosser Autor wie Arnold Stadler öffentlich sagt „Heimat wird immer weniger“ hat das möglicherweise mehr Gewicht als alle Blogs hier zusammen, wiewohl die Meinungen der Leute hier, die bei der veröffentlichten Meinung meistenteils nicht zählen, genau so ernst zu nehmen wären.

  125. Monika

    Lieber Pirmin !
    Da hier vertiefter diskutiert wird als bei der Jungen Freiheit, dürfen Sie wegen mir die dortigen Eiferer stören ! Und den Tiefgang dorthin bringen.
    Ja, ich verehre Arnold Stadler und sehne mich mit ihm „nach einem Menschen, mit dem ich über Gott reden kann, ohne ausgelacht zu werden“.
    http://www.georgmagirius.de/download/radio/radio-auswahl-sehnsucht.pdf
    Ich sehne mich aber nach keinem Menschen, der nur über seine eigenen göttlichen geistigen Gedanken greist !!!
    Thema verfehlt !

  126. Thomas

    @ saejerlaenner bzw. alle:

    Vielen Dank für diesen sehr anschaulichen Bericht des Securitymenschen darüber, wie sich die Asylanten in den Asylantenheimen und in deren direktem Umfeld tatsächlich aufführen!

    Er verdeutlicht wunderbar die Lügen der Systempresse, auf die ich weiter oben verwies. In Mainstream-Medien hört man natürlich das genaue Gegenteil: Asylanten, die in der Nachbarschaft helfen, freiwillig putzen, dankbar jede angebotene Arbeit annehmen etc. pp.

    Das Fatale ist einfach, dass die allermeisten Menschen nur mit der System-Lügenpresse in Berührung geraten und in ihrer Naivität und mangels alternativer Quellen das meiste dort konsumierte glauben.

    Daher teile ich die Auffassung, dass in dieser historischen Stunde die rechts-alternativen Medien wie Sezession & Co. viel mehr Anstrengungen zur Verbreitung und Gewinnung neuer Leser unternehmen müssten.

    Warum z.B. kein übergreifender Medienverbund, ein öffentlichkeitswirksamer Zusammenschluss von Medien wie JF, Sezession, Blaue Narzisse, eigentümlich frei, PI-News etc. pp. (bei gleichzeitiger Nicht-Aufgabe der eigenen Publikation natürlich), z.B. in Form einer eigenen Info-Seite zur Asyl-Katastrophe, die eigens beworben und verbreitet wird – und (zumindest anfangs noch nicht) „verbrannt“ ist durch Denunziation als „neurechtes“ Medium.

    Mit geschicktem Social Media Marketing könnte man so ruckzuck Zehntausende bis Hunterttausende Leser erreichen und gewänne so auch neue Leser für die Stammpublikationen wie z.B. die Sezession.

  127. Herr, Frau (?) Rumpelstilzchen,
    der Karasek hat den IKEA – Katalog unter bestimmten Gesichtspunkten besprochen? Muß ich nachschauen. Habe ich hier nicht mitbekommen…

    Außer der „Landnahme und Umvolkung“ im IKEA – Katalog ging es mir auch um das Werbevideo: Wie geschickt (raffiniert?) Gutes getan und zugleich beworben wird: Die Frage nach den Ursachen für das Flüchtlingselend wird ja überhaupt nicht angesprochen. Bleibt alles diffus. Plötzlich waren Feinde da und man mußte fliehen…

    Es kommt ja sehr gekonnt rüber: IKEA steht an eurer Seite. Dazu die auf- oder untergehende Sonne vor dem Minarett: Wir haben nichts gegen euch und eure Religion…wir verstehen euch…
    Fehlte nur noch, kam ja zum Glück nicht:
    Wir von IKEA würden auch eure Zelte einrichten. Oder, falls ihr im „gelobten Land“ seid, auch die Wohnungen…

    Aber eigentlich ist es ja eine Botschaft an den westlichen weißen Menschen, der bei IKEA kaufen UND sich dabei gut fühlen soll:
    So sind wir eben, hilfsbereit, tolerant, unvoreingenommen, eben multikulturell. Kauf bei uns, Du Guter, fühlst dich „sauwohl“ dabei!
    (Die Produkte hier sind nicht anders als in D. Also ein Einheits – Wohnstil, multikulti-genormt…).
    Bekannte sagten mir, daß in den verschiedenen Katalogen der großen online-Versandhäuser in D. der „farbige Foto – Mensch an sich“ nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel sei. Hier aber nicht…

    Patriotische Grüße aus Thorn an der Weichsel

  128. drieu

    Die schlimmsten Feinde sind die „Volksgenossen“:

    Beruflich für einen (Asylantrag abgelehnt) Iraker zuständig, der auf Krankenschein bleiben will. Ihn gemeinsam mit MA des Soziala. mehrfach beim Arbeiten gestellt.
    Der deutsche Gutachter: „der kulturelle Hintergrund ist zu berücksichtigen, die sozialen Kontakte in die Wirtschaft dienen der Genesung des Schwerstkranken.“
    Mein Auftraggeber gibt mir zu verstehen, daß sie nahezu aussließlich gleiche oder ähnliche Erfahrungen (lügen, lügen, lügen) in diesem Bereich sammeln würden, weswegen es immer schwerer wird, Leute wie mich zu finden.

    Wochenende, alternatives Volksfest, keinerlei politisches Gespräche, aber alte BW-Jacke mit BRD-Flagge an. Ein kräftiger, offensichtlich enthemmter deutscher Mann aus L mit langen Rastazöpfen greift mich deswegen an, bespuckt mich „für Heidenau“. Gespräch versucht aber nicht möglich. Wehre mich das erste Mal in meinem Leben, habe aber zuviele Skurpel, bin zu weich. Die Sache eskaliert und geht nur deswegen nicht schlecht für mich aus, weil vor der Kneipe wo es passiert alle auf einmal zusammenstehen.
    Eine deftige, aber keineswegs schlechte Erfahrung.

    Mein Elternhaus, beide Ü70 und immer mit offenen Augen und Ohren unterwegs, gestehen ihre Freunde im Westen in diesen Punkten noch nie verstanden zu haben. Die Völkerwanderung haben sie längst begriffen, der Presse glauben sie schon lange nicht mehr. „Wir holen uns ohne Not den Bürgerkrieg ins Land.“…

    Wie wird’s uns ergehen? Fernau hat’s in „Cäsar läßt grüßen“ (letztes Kapitel) beschrieben. Aber Rom und Italien gibt’s ja immer noch, irgendwie…

  129. Stil-Blüte

    @ urwinkel
    Bitte verschonen Sie uns mit Ihren einseitigen Vorlieben, bei denen man sich des Eindrucks nicht erwähren kann, daß Sie/sie das Gegenteil dessen bewirken wollen, was Sie vordergründig angeben.

    @ urwinkel, lichtmesz u.a.
    Für unsere seelische, sprachliche, stilistische Hygiene wäre es hier mehr als angemessen, lange englischsprachige Zitate in unsere Muttersprache zu übersetzen. Englisch als lingua franca gehört zu den oberersten Prinzipien der 1-Welt-Ideologen.

    M.L.: Nee, mache ich nicht, soviel kosmopolitische Bildung setze ich bei den Lesern voraus. Verzeihung, jetzt habe ich ein „dirty word“ benutzt!
    Wie wäre es, zur besseren Übersicht mal ein gesichertes kleines ABC des Zitier- und Sprachkodex‘ vorzustellen?

  130. Meier Pirmin

    @Monika. Sie sprechen mit den eigenen göttlichen geistigen Gedanken wohl den zu Stadler um 14 Jahre jüngeren Georg Magirius an? Es hat immer Autoren gegeben und gibt sie, die „religiöse Bedürfnisse“ abdecken. Dazu wäre aber Stadler, wie Kierkegaard, Kaltenbrunner und andere noch ein Angehöriger einer Generation, „die keines Trostes bedarf“. Ihr Zitat über Stadler ist substanziell. Wirklich, was er Ihnen und uns geben kann, ist keine Antwort auf irgendwelche „Bedürfnisse“.

    @ML. Sie ermuntern mich, auch um einen Teil der Teilnehmerschaft nicht mehr weiter mit hinhaltenden „schwadronierenden“ Beiträgen zu ärgern, wohl mal anstelle des Englischen einen lateinischen Beitrag zu „posten“. Latein war auch schon mal eine kosmopolitische Sprache schlechthin und ist es zum Teil jetzt noch.

    PS. Die kritischen und zugleich anerkennenden Ausführungen über Frank Lisson befinden sich im letzten Viertel des vorigen Teils der Debatte „Historische Aufgaben für die Volksgemeinschaft 1″.

    M.L.: Lieber Meier Pirmin, legen Sie doch bitte mal wieder für ein paar Stunden eine Verschnaufpause ein…

  131. Kay-Uwe Klepzig

    Erfahrungen?

    Kann ich bieten.
    Wie an anderer Stelle notiert, habe ich so manchen Linksgrünen bis Linkslinken in meinem Umfeld, von drei Gehirnzellen bis viele Milliarden sehr aktiven.

    Ich darf feststellen,

    - die Propaganda wirkt und wird getragen nach wie vor von Künstlervolk. Musiker, Maler, Schauspieler etc pp. – dort wirkt sie insoweit, als man nur Haß auf Flüchtlinge sieht, den es zu bekämpfen gilt. Ein Differenzierung findet nicht statt.

    - die Propaganda NICHT mehr wirkt, bei denen, die in der freien Wirtschaft schaffen, Ingenieuren und Band-, Bau-, Handwerksarbeitern. Gerade letztere äußern sich selten, denn irgendwie gehört es nicht zur Lebenswelt, sich mit Politik zu beschäftigen. Und gehört es doch zur Lebenswelt, wird der Facharbeiter eben gern von der beredten Intelligenzia kleingemacht. Darum, für schlau, wie er sich hält, spricht diese „Klasse“ eher im stillen Kämmerlein, sofern es sie denn überhaupt interessiert.

    - es gibt tatsächlich Menschen, die vehement die Linke und deren Forderungen vertreten, aber gleichzeitig einsehen, wie verfehlt die Asylpolitik ist und das nicht jeder Kohle bekommen sollte

    - die Zahl der Willkommenskultur-Beiträge steigt in den letzten Tagen, oder eher „Anti-Haß-Artikel“, darunter viel „ja, Man!“ aber keine Diskussion. Gibt man ein Widerwort, kommen entweder einsilbige Statements oder die weitere Kommentierung hört komplett auf – sprich also, während die Willkommensmeme in schneller Folge rausgehauen werden, findet keine Verteidigung der Meme mehr statt

    - die negativen Reaktionen auf differentiertere Beiträge oder kritische Beiträge sind gen null gefallen, es findet auch kaum noch eine Kommentierung statt – hat ein bisschen was von Vogel-Strauß-Taktik

    - im direkten Gespräch wird man für „asylkritische“ Positionen selbst von Willkommenskulturfreunden nicht mehr aggressiv angegangen, man hört zu

    - selbst traditionelle Grün-Wähler gehen plötzlich nicht mehr mit ihren minderjährigen Kindern an Seen baden, an welchen „Südländer“ sie mit lüsternen Blicken verfolgten. Selbst dort hört man plötzlich „Ich bin kein Rassist, aber…“ (links denken, rechts leben in Reinkultur)

    - einige der Artikel in den Leitmedien, selbst im Spiegel, schwingen mit und werden kritisch in Hinblick auf die Vergötterung des Fremden. Dies kann bzw wird vielleicht nur ein Strohmann sein, den man aufbaut, oder aber die Leitmedien sehen ihre eigenen Felle davonschwimmen, kurzfristig

    Kurzum: die beständige, fundierte Kritik in Kombination mit der eskalierenden Lage führt IMHO zu einem eindeutigem Wandel dessen, was gesagt werden kann und auch gesagt wird. Die Propagandamaschine spürt, daß sie keinen Grip mehr aufbaut.

    Und darum widerspreche ich auch der im Lager der Sezessionisten verbreiteten Gelüste am unabwendbaren Niedergang.

  132. Rumpelstilzchen

    @ Westpreuße
    Hier die Besprechung von Karasek des meistgelesenen Buches der Neuen Welt:
    http://www.wuv.de/marketing/hellmuth_karasek_rezensiert_den_ikea_katalog

    Patriotische Grüße
    Frau Rumpelstilzchen

  133. Andechs

    Hier mal ein technischer Vorschlag, um die vielen sich ineinander verschlingenden Privatdispute zu entwirren:… „threads“

    Der Ausdruck „threads“ ist technisch vollkommen richtig. Noch technischer spricht man von „threaded forum“.

    M.L.: Ja. Gibt es einstweilen bei uns nicht…

    Schade, wirklich sehr schade. Die linken Vaterlandszerstörer von Telepolis haben ein threaded forum schon seit Ewigkeiten. Für das patriotische Lager scheint es keins zu geben obwohl es dringend notwendig wäre.

    Ich rate, mal auf

    https://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_Internet_forum_software

    einen Einstieg zu suchen. Habe jetzt nicht nachgeguckt, was davon Ihren etwaigen Constraints bezüglich Lizensierung und dergleichen entsprechen könnte, aber schwer sollte es nicht sein. Und falls Sie technische Hilfe brauchen, tun Sie es doch einfach hier kund. Ich bin sicher, dass sich jemand melden wird, der Ihnen zur Hand sein kann… ;-)

  134. Andechs

    Zur Ausgangsfrage, wie es im persönlichen Umfeld bestellt ist, kann ich die hier schon geäusserten Beobachtungen über Akademiker bestätigen: Akademiker in ihrem Dünkel, sie seien besonders schlau, denken, alles würde gut, nur weil es in der Zeit steht. Besonders schlimm ist es mit Universitätsangehörigen. Die haben die Hose gestrichen voll vor allem, was nicht links ist. In Wirklichkeit herrscht bei denen eine geistige Verwahrlosung, die kaum zu glauben ist. Ich weiss es aus eigener Erfahrung, weil ich in einer Universitätsstadt lebe, selber Akademiker bin und sich dementsprechend immer wieder Bekanntschaften im Unimilieu ergeben. Man kann mit ihnen gut Freund sein, sich mehrmals gesehen haben, aber wenn die merken, dass man über dieses oder jenes vielleicht nicht politisch korrekt denkt, und vielleicht auch noch gute Argumente hat, dann sind die mir nichts dir nichts weg und lassen nie wieder von sich hören. Es sei denn, die Kinder sind befreundet, dann halten sie Kontakt „auf Armlänge“.
    Ist auch kein Wunder, dass sie nicht argumentieren können, denn es sind fast alle 100%ige Fachidioten. Da gibt es den Physikprofessor, der zu Hause kein einziges ernstes Buch rumzustehen hat. (Fachliteratur hat er in der Uni zu stehen.) Usw. usf. Was mit auch auffällt, ist deren Alkoholkonsum. Faustregel: Je höher der akademische Rang, desto mehr Alk steht zu Hause rum. Das reicht von 2-3 Whiskyflaschen bei der Doktorandin bis zum halben Schrank voll bei besagtem Professor.
    Und dann natürlich die mangelnde körperliche Aktivität. Joggen? Schwimmen? Fehlanzeige. Scheint wohl unter ihrer Würde zu sein, auch nur einen einzigen Tropfen Schweiss zu verlieren.

    Ausser Uniangehörigen sind besonders schlimm auch noch Leute in Gesundheitsberufen. Die anderen mögen Gutmenschen sein – sie sind die Bestmenschen. Bei denen ist genauso Hopfen und Malz verloren. Ausnahmen mag es geben, ich kenne keine.

  135. Georg Mogel

    – Ihr alten Freunde! Seht! Nun blickt ihr bleich,
    Voll Lieb und Grausen!
    Nein, geht! Zürnt nicht! Hier – könntet ihr nicht hausen:
    Hier zwischen fernstem Eis- und Felsenreich –
    Hier muß man Jäger sein und gemsengleich.

    Ein schlimmer Jäger ward ich! – Seht, wie steil
    Gespannt mein Bogen!
    Der Stärkste wars, der solchen Zug gezogen – –:
    Doch wehe nun! Gefährlich ist der Pfeil,
    Wie kein Pfeil, – fort von hier! Zu eurem Heil!…

    Friedrich Nietzsche,
    Jenseits von Gut und Böse

  136. Thomas

    @ Andechs:

    Im empfehle gleich die kostenlose Foren-Software „Disqus“. Das vorteilhafte daran ist, daß sie die meistgenutzte der Welt inzwischen ist. Die WELT benutzt diese Lösung z.B., also einfach mal dort gucken. Der entscheidende Vorteil ist, dass sehr viele Menschen (um auf den unzähligen Website mit zu diskutieren, die „Disqus“ verwenden, ohne sich jedes mal überall neu registrieren zu müssen) bereits bei „Disqus“ registiert sind.

    Das heisst, neue Besucher bei sezession.de (und das dürften inzwischen sehr viele bzw. ständig mehr sein) könnten direkt mitdiskutieren über „Disqus“, was die Wahrscheinlichkeit, die Leute dauerhaft hier zu halten, erhöhen dürfte. Außerdem bekommt man in seinem Disqus-Account auch z.B. Benachrichtigungen über Antworten auf seine Kommentare etc.

    Ist auch sehr einfach installiert.

  137. Eisenhans

    Bis jetzt mal wieder eine beeindruckende, auch informative Resonanz zu dem entlarvenden Lichtmesz- Artikel. Leider wieder die üblichen Romane
    dazwischen, die man aber überlesen kann. Wie sprach schon Fontane:
    Manche Hähne glauben, daß die Sonne ihretwegen aufgeht.

  138. Andechs

    @Thomas

    Im empfehle gleich die kostenlose Foren-Software „Disqus“.

    Ich habe Disqus noch nie in einem threaded mode gesehen. Geht das also überhaupt?

    Ausserdem scheint Disqus Nutzerdaten und Beiträge in die Cloud zu legen. Das ist problematisch, weil mein keinen Einfluss auf etwaige Sicherheitslücken hat. Wie man in Schweden geshen hat, ist das ein höchst reales Problem, da wurde nämlich eine Sicherheitslücke in Disqus ausgenutzt, um Teilnehmer des einwanderungskritischen Forums Avpixlat auszuspionieren. Disqus hat diese spezielle Lücke schnell behoben, aber wie wir wissen…

    Dagegen kann man eine Datenbank auf einem eigenen Server im Notfall immer abschalten. Dann ist der Hack zwar meistens schon passiert, aber man bekommt die Situation so zumindest unter Kontrolle.

  139. Hugo Treffner

    Es soll ja eskalieren! Der Widerspruch zwischen Propaganda und der Realität soll deshalb durchaus erkennbar werden. Die Hauptverantwortlichen (und das sind NICHT die Medien und NICHT die Politiker) sind nicht dumm, sondern berechnend.
    Die von ihnen gewünschte offene Diktatur bedarf zu ihrer Verwirklichung erst des Chaos, aus dem dann die neue Ordnung geschaffen werden soll.

    Diese Vorgehensweise finden wir bei allen Revolutionen. Die eine Führungsschicht wird diskreditiert, es folgt das übliche Massaker, der „Erfinder“ der Revolution bildet nunmehr die neue Führungsschicht.

    Nie wurde es besser, aber immer schlimmer.

    Die jeweiligen Völker, aufgeteilt in Erneuerer und Bewahrer, waren am Ende immer die Dummen. Und immer nicht ganz unschuldig.

    Seit 1914 tobt die Revolution gegen Europa, besonders gegen uns, als dem stärksten Gegner (bis 1945). Deshalb: Alles was heute geschieht, muss in diesem Zusammenhang gesehen werden.

    Verloren hatte Europa als Ganzes jedoch bereits 1914. Der Krieg gegeneinander war unser Kardinalfehler.

    Einhundert Jahre später ist der Feind der Menschheit, der „Erfinder der
    Revolutionen“, stärker als jemals zuvor.

  140. Georg Mogel

    Naive Philanthropie hat manches Volk ins Unglück gestürzt.
    Man kann zweifellos des Guten zuviel tun. Das geschieht
    vor allem, wenn Tugend ideologisiert und damit zum
    Programm erhoben wird.

    Irenäus Eibl-Eibesfeldt,
    Der Mensch das riskierte Wesen

  141. Bethmann

    @Hugo Treffner: Wären Sie vielleicht so freundlichen, Ihren Alu-Hut das nächste mal zu Hause zu lassen oder alternativ ihre N.W.O.-Verschwörungstheorien zu belegen anstatt sich in endlosen Andeutungen zu ergehen? Niemand regiert die Welt. Danke.

  142. Andechs

    @Hugo Treffner

    Die von ihnen gewünschte offene Diktatur bedarf zu ihrer Verwirklichung erst des Chaos, aus dem dann die neue Ordnung geschaffen werden soll.

    Was passiert bei einem Chaos mit unserer hochempfindlichen technischen Infrastruktur? Ich denke vor allem an Kernkraftwerke und Chemieanlagen, aber auch an Stromnetz, Flugverkehr, Telekom. Ob „die“ wohl auch daran gedacht haben und, wenn ja, was?

  143. Der Gutmensch

    Zustandsbeschreibung schon zu Eichendorffs Zeiten:

    https://www.youtube.com/watch?v=_xjsIOQzbYk

    (J. v. Eichendorff, Die Altliberalen)

  144. Einer aus der Mitte aus der Gesellschaft

    Ich kann die hier gelesenen Eindrücke nur bestätigen. Die einfachen Menschen, sei es der Schlosser, der Elektriker sind ziemlich geschlossen gegen die Invasoren. Die Studenten, die ich kenne verbuchen dass natürlich alle unter den Floskeln kulturelle Vielfalt, Weltoffenheit, und ähnliche Floskeln. Sie bewundern halt die neuen Kleider des Kaiser.

  145. Der Gutmensch

    @ Andechs
    Das ist ja auch kein Wunder; der akademische Nachwuchs wurde jahrelang strikt auf Stromlinienförmigkeit getrimmt und systematisch gedemütigt (Förderantrag, noch ein Förderantrag, halbe Stelle, halbes Jahr etc. pp.) Man hat ein durch und durch intellektuellenfeindliches Klima gezüchtet; da gab es kaum noch Nischen. Würde mich nicht wundern, wenn Ihre Bekannten die politische contenance auch noch im Vollrausch bewahren; Training ist alles.

    Was die Einlassungen von Hugo Treffner angeht, so gibt es m. E. mangels funktionsfähiger, intellektueller Elite gar keine Alternative zu einer Veränderung der Strukturen mehr. Wenn Sie die Leute weiter an einem schönen, runden Tisch sitzen lassen, werden sie dort auch weiterhin kein einziges gemeinsames Problem lösen, sondern dem Tisch binnen kürzester Zeit die Beine abschrauben und die Platte in Späne zerlegen; und wer dann die meisten Trümmer neben seinem Stuhl aufgehäuft hätte, den würden sie zum Sieger erklären!

    Andererseits sind Strukturveränderungen nur dann vermittelbar, wenn eine kritische Menge an Menschen die Notwendigkeit dafür anerkennt. Das ist, wie schon häufig ausgeführt, in Deutschland nicht mehr über Sprache und theoretische Erläuterungen zu erreichen; Worte sind ihrer Verbindlichkeit und Bedeutung beraubt worden. Man muss also praktisch aufzeigen, dass es so nicht weiter geht! In diesem Sinne werden m. E. die Asylbewerber instrumentalisiert. Gleichzeitig wird die alte Nomenklatura desavouiert; wer heute „refugees welcome“ einfordert, der riskiert, sich morgen schon sehr unzufriedenen Nachbarn erklären zu müssen. Denn die refugees werden m. E. nicht bleiben (oder nur die wenigsten); die Nachbarn im Zweifel schon!

    M.L.: Noch schlimmer wäre es für die meisten, auch die Maulhelden, wenn es umgekehrt wäre.

    Jetzt kommt es m. E. entscheidend auf den richtigen Zeitpunkt an: Werden Veränderungen auch nur eine Sekunde zu früh – also bevor die kritische Masse an Menschen dafür bereit ist – eingeführt, versinkt das ganze Land im Chaos und die technische Infrastruktur geht im Zuge dessen auch baden. Wartet man zu lange, riskiert man, noch die Letzten zu demoralisieren und dann erliegt das Land dem Siechtum.

    Wollen wir hoffen, dass der Innenminister über zuverlässige Daten verfügt und die Notbremse wenigstens zum richtigen Zeitpunkt betätigt, wenn er schon mit dem Gedanken spielt (Grundgesetzänderung, haha).

    Der Gutmensch.

  146. Hugo Treffner

    @ Der Gutmensch

    „Was die Einlassungen von Hugo Treffner angeht, so gibt es m. E. mangels funktionsfähiger, intellektueller Elite gar keine Alternative zu einer Veränderung der Strukturen mehr.“

    Auflösung der Nationalstaaten wegen erwiesener Unfähigkeit? Es läuft doch alles auf supranationale Einrichtungen hinaus. Wie kann man die Notwendigkeit dazu besser als durch totales Versagen dokumentieren?
    Schuldendrama, Flüchtlingsdrama usw.

  147. Treverer

    @Andechs
    Was passiert bei einem Chaos mit unserer hochempfindlichen technischen Infrastruktur?
    Ich denke vor allem an Kernkraftwerke und Chemieanlagen….
    ——————————————————————–
    Pakistan und Indien sind, ganz vorsichtig formuliert, in weiten Teilen keine besonders hoch entwickelten Länder. Dennoch schaffen sie es problemlos, eine veritable Atommacht, nebst zugehöriger Infrastruktur, aufrecht zu erhalten. Gleiches gilt für die chemische Industrie, bei der man gerne auf die deutschen Standards verzichtet. Die lokalen und globalistischen Eliten sind jederzeit und jederorts in der Lage, die Vorraussetzungen hierfür zu schaffen.
    Schwieriger wird es mit der alltäglichen, liebgewonnenen Infrastruktur der Deutschen. Dazu siehe @Gutmensch.

  148. Herbert

    M.L.: Versteh ich nicht. Was meinen Sie?

    Ich sprach auf Meier Pirmin an, der (gefühlt) in jedem zweiten Beitrag sagen muss, wo und was er schon alles publiziert hat. Gerade oben wieder, wo er beim Thema Blick noch erwähnen muss, dass er dort ebenfalls schon einen Artikel veröffentlicht hat, obwohl es nichts zur Sache tut. Dass man bei einem Strang, in dem es um den Untergang des europäischen Menschen geht, noch über den Einfluss Hegels (oder wers auch immer war) auf Horst Wessel räsonieren kann, zeigt, dass man den Knall noch nicht gehört hat und sich lieber in intelletkuellem Schattenboxen übt, als den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen.

    Nun, ich bin vielleicht zur Zeit etwas dünnhäutig, aber ich ertrag geschwollenes bla bla im Angesicht der Lage einfach nicht mehr. Nicht dass man der Sache nicht auch akademisch nachgehen könnte, aber doch bitte mit Inhalt!

    M.L.: Also alle bitte beim Thema bleiben!

  149. Hugo Treffner

    @ Andechs

    „Ob „die“ wohl auch daran gedacht haben und, wenn ja, was?“

    Die Finanzoligarchie verdiente bisher jedenfalls immer sowohl an der Zerstörung als auch am Wiederaufbau. Gerne gab man auch für beides die Kredite.

    Was mit den Menschen in der Zwischenzeit passiert, hat „die“ dagegen nie gestört. Business as usual!

  150. Hugo Treffner

    @ Bethmann

    Sie sind vermutlich noch jung, haben also die Möglichkeit, das kommende Chaos persönlich zu erleben, werden in Deutschland sogar einen Logenplatz haben. Nur wird dieser Logenplatz nicht oberhalb, sondern mitten im Geschehen stehen.

    Sollten Sie es überleben, können wir uns ja einmal über Aluhüte unterhalten. Viel Glück! Und das ist ehrlich gemeint!

  151. Pommes

    Alle Neu-Rechten sollten über eine Zukunft im Osten Deutschlands nachdenken. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Deutschland ein ähnliches Schicksal wie Indien 1947 erleiden wird. Also lieber klug für die Zukunft planen und sich und seine Liebsten retten. Im Osten gibt es ganze Landschaften die nur aufgekauft werden wollen. Auch für Mittelständler und die Darunterliegenden gibt es dort genügend Möglichkeiten.

  152. Der Gutmensch

    M.L.: Noch schlimmer wäre es für die meisten, auch die Maulhelden, wenn es umgekehrt wäre.

    Natürlich wäre es das! Dann kämen wir im Heerlager der Heiligen an. Ich schließe das nicht kategorisch aus (allenfalls halte ich es für etwas weniger wahrscheinlich, weil diese Menschen hier einen Wohlstand zu suchen scheinen, den wir ihnen gar nicht in diesem Umfang bieten können – was sollte sie also auf Dauer in der deutschen Fremde halten?. Nur – inwiefern hilft uns eine solche Perspektive weiter? Weil man nur etwas erreichen kann, wenn man sich traut, auch mit dem Schlimmsten zu rechnen? Das hat natürlich seine Berechtigung; aber dafür brauche ich keinen Raspail.

    Mir scheint, ich solle mich im übrigen kritisiert fühlen, naja … Schachtschneider ist jedenfalls nicht der Einzige, der „maulend“ bis vors BVerfG zieht und schließlich (jedenfalls was mich betrifft) noch nach Strasburg tobt, um Fehlentwicklungen Einhalt zu gebieten. Meinen Sie, das sei nichts wert? Ich verrate Ihnen was – wahrscheinlich liegen Sie damit sogar richtig.

    Ich weiß nicht, was Sie sonst noch so tun und hier wäre auch der falsche Platz, das zu erörtern. Das sind Dinge, die am Ende jeder für sich entscheiden muss; und ich habe wohl weder das Herz, andere zu so sinnlosen Kämpfen zu ermutigen, wie ich sie führe – noch sie völlig zu demoralisieren. Sehen Sie es mir nach …

    Der Gutmensch.

  153. enickmar

    Hier ein paar (angeblich) repräsentative Zahlen:

    https://www.ruv.de/de/presse/r_v_infocenter/studien/aengste-der-deutschen.jsp

    Die Angst im Volke vor Spannungen durch Zuzug von Ausländern stieg im Jahr 2015 gegenüber 2014 demnach um 6%. Fast jeder zweite Bürger hat inzwischen davor Angst.

    Das ist zumindest ausbaufähig.

    Über die Konsequenzen daraus bzgl. der politische Haltung sagt diese Zahl allerdings nichts. Immerhin waren es 2014 auch schon 43%. Die damalige politische Stimmung im Land kennen wir.

  154. enickmar

    PS: Das IfS bräuchte eigentlich einen eigenen Dienst für solche bzw. spezifischere Daten.

  155. Der Gutmensch

    Überzeugend argumentiert, @Treverer.

    Folglich wird die Frage des richtigen Zeitpunktes nicht nur allgemein über Chaos/Ordnung bestimmen, sondern natürlich auch darüber, wer das Ganze am Ende kontrolliert. Womöglich soll die Presse ja doch nicht nur uns die Sicht vernebeln?

    Es ist ein recht ungemütlicher Gedanke, soviel Macht in den Händen von …
    John Maynard, wie auch immer er heißen mag.

    Der Gutmensch.

  156. Hannes

    Unbedingt Video auf dieser Seite weiter unten ansehen, wie das feige Merkel ausweichend-inkompetent auf die Frage einer besorgten Schweizerin anwortet, wie sie die denn Bevölkerung Europas vor einer durch Massenzuwanderung bedingten zunehmenden Islamiserung zu schützen gedenke http://www.srf.ch/news/schweiz/merkel-sieht-schweiz-als-vorbild-fuer-eu-fluechtlingspolitik Entlarvend!

  157. Karl Blomquist

    Solange das Wirken der Besatzungsmacht nicht thematisiert wird, kann man sich die ganze Diskussion schenken

    Deutschland ist nicht souverän. Die Macht im Besatzungsstaat BRD haben die USA. Und auch die EU, über die sich viele so beschweren, ist bekanntermaßen nur eine US-Filialholding. Die Flutung Deutschlands mit Mohammedanern wird von den USA betrieben, aus geopolitischen Interessen.
    Ist das denn so schwer, diese einfachsten Zusammenhänge mal zu erwähnen?

  158. Der Gutmensch

    @Hugo Treffner

    Nein, das sehe ich anders. Zum ersten Mal seit der Währungsunion dreht sich der Wind: Vorher wollten alle an Deutschland partizipieren (vielmehr: an unserem „Reichtum“). Alle wollten sie in der EU sein, alle wollten sie unbedingt auch an den Trog! Davon hören Sie kaum noch etwas. Ein europäischer Staat nach dem anderen sieht sich mit einem unzufriedenen Volk konfrontiert, das lieber heute als morgen da austreten würde; am liebsten hätten nun alle ihren eigenen Nationalstaat oder würden mit anderen zusammengehen; mit solchen Problemen haben mindestens Italien, Spanien, GB und Belgien heftig zu kämpfen! Selbst die Schweden haben langsam die Nase voll! Was immer die deutsche Presse vermittelt (europäisches Finanzamt – welch ein Alptraum): Ich denke, es geht auf europäischer Ebene eher weg vom supranationalen Gedanken – weil wir diesen mittels Flüchtlingen einfach gnadenlos überstrapazieren. Wir sind unseren lieben Nachbarn tatsächlich unheimlich geworden (und uns selber auch).

    Der Gutmensch.

  159. onenatioarise

    https://www.youtube.com/watch?v=1HNY-T_rvIY

    Schreibt es an jede Wand:
    Kämpf um dein Leben mein Land!

    Immer zuversichtlich bleiben, trotz der schwierigen Lage, sind wir immer noch ein Volk von geschätzt 40-50 Millionen ethnischen Deutschen. Wenn der Geist der Gemeinschaft einmal frei ist, wird sich der Wind drehen. Hier ist jeder gefragt, die Befreiung dieses Potentials zu erwirken. Am nachhaltigsten kann man Menschen durch positive Emotionen im Sinne eines Zusammengehörigkeitsgefühls und einer Solidarität unter den Volksgenossen aus dem Sumpf der Verblendung befreien.

    Die Macht der Feinde unseres Volkes geben wir ihnen zum Teil auch selbst, in dem wir Ihnen zu viel Aufmerksamkeit zuwenden. Die größte Angst der jetzigen „gesellschaftlichen Eliten“ ist meiner Meinung nach ein unabhängiges, autarkes Volk.

  160. Kaliyuga

    Wir hatten mit dem von Herrn Lichtmesz im Text eingesetzten Wittschen Negerlied mehr noch als „Lust, (uns) ins Gesicht zu schauen“. Leuchtendes Grün der Augen unter schwarzem Haar, 40. Grad nördlicher Breite, 3. Grad westlicher Länge, man kann sich satt nicht sehen. Motorisierte Passanten hupen ahnungsvoll.

    Kurz: Sie habe mich nicht mehr gesehen. Ja, ich sei nun auf Urlaub. Was ich mache? Ich lese Zeitung. Aha? Ja. Und so kommen wir auf das „bingo!hafte“ Durchspicken der Sprache mit „geilen“ Reizwörtern selbst dort, wo man es nicht vermuten würde, im öffentlichen Raum und von begabtem Kopf, che tristezza!. Auch das diese Zeit, die vergeht.

  161. Treverer

    @Der Gutmensch
    Womöglich soll die Presse ja doch nicht nur uns die Sicht vernebeln?
    ———————————————————————
    Interessanter Gedanke. Spätestens als sich Frau Merkel in der offenkundigen Inszenierung mit dem weinenden „palästinensischen“ Mädchen (was immer das sein mag) unbeholfen von der Presse vorführen ließ, mußte doch klar sein, daß sie die Regeln der Öffentlichkeit nicht bestimmt.
    Ein guter Plan ist ein Plan, den auch Dummköpfe ausführen können, die sich für schlau halten.

  162. Finito

    Requisition von Wohnraum

    Hier, in unserer beschaulichen südwestdeutschen Kleinstadt in Grenznähe zu Frankreich (ca. 65T EW), ist seit Wochen die Wohnraum-“Polizei“ in Gestalt einzelner Stadträte der Fraktion der „Grünen“ unterwegs, um leerstehenden Wohnraum auszuschnüffeln und das Ergebnis der Stadtverwaltung zur Kenntnis zu bringen, damit diese wohl sogleich den jeweiligen Eigentümer instruiert, schnellstmöglich die Voraussetzungen für eine Einquartierung in seiner Liegenschaft (wohl mit der Präferenz: Flüchtlingsunterkunft) zu schaffen.

    Die Verwaltungsspitze der Stadt einschließlich der Oberbürgermeisterin (CDU) und die hiesige Provinz-Lokalpresse sind darüber einhellig über alle Maßen begeistert, loben die Aktion in den höchsten Tönen und üben sich derweil in hektischem Aktionismus für eine „buntere“ Stadt.

    Die Fraktion der Grünen besteht hier im übrigen – wie nicht anders zu erwarten und wohl mehr oder weniger überall in deutschen Landen – nahezu ausschließlich aus notorischen „tax-eaters“.

    Honi soit qui mal y pense.

    Finito

  163. Albert

    4 von meinen rechten FB-“Freunden“ haben in den letzten Tagen unabhängig voneinander geklagt, daß die Flüchtlingswelle und die Asylpropaganda sie entmutigt, lähmt und verzweifelt macht. Zwei haben vermerkt, FB künftig weniger zu nutzen zu wollen wegen der vielen Negativnachrichten …

    Wenigstens bin ich nicht der einzige …

  164. Andechs

    @Andechs

    Was passiert bei einem Chaos mit unserer hochempfindlichen technischen Infrastruktur?
    Ich denke vor allem an Kernkraftwerke und Chemieanlagen….

    @Treverer

    Pakistan und Indien sind, ganz vorsichtig formuliert, in weiten Teilen keine besonders hoch entwickelten Länder. Dennoch schaffen sie es problemlos, eine veritable Atommacht, nebst zugehöriger Infrastruktur, aufrecht zu erhalten. Gleiches gilt für die chemische Industrie, bei der man gerne auf die deutschen Standards verzichtet. Die lokalen und globalistischen Eliten sind jederzeit und jederorts in der Lage, die Vorraussetzungen hierfür zu schaffen.

    Pakistan hat einstweilen nur drei operationelle Reaktoren, von denen zwei sehr klein sind. Indien hat eine wesentlich umfangreichere Atominsdustrie und dazu einen äusserst zahlreichen nicht-muslimischen Mittelstand, der die staatstragende Schicht darstellt und die entsprechenden Experten hervorbringt. Zudem betreibt der Staat Politik im Wesentlichen für und nicht wie hier gegen den Mittelstand.

    Mein Punkt ist, dass die islamische Welt kaum in der Lage zu sein scheint, aus eigener Kraft komplexe Technologien hervorzubringen und zu erhalten. Was ist nun, wenn Deutschland unter islamische Dominanz gerät, so wie auch Frankreich, Schweden, Grossbritannien, Benelux? Überall Atomindustrie. Und das ist nur ein Beispiel. Ein anderes, das ich eingangs nicht genannt habe, ist die unglaublich komplexe Finanzwirtschaft. Noch ein weiteres sind die Produktionsketten in der Autoindustrie. Und dann der ganze High-Tech vom Flugzeugbau bis zur Mikroelektronik. Und und und.

    Ich glaube, wenn der Plan ist, die Weissen auszurotten, dann muss es auch einen Plan für eine „geordnete Abwicklung“ geben, sonst fliegt das Ganze in die Luft. Von so einem Plan sehe ich zur Zeit aber nichts. Der US-Stratege Barnett wird da mit der Aussage zitiert, man wolle eine Bevölkerung mit einem Durchschnitts-IQ von 90. Die soll sinngemäss zitiert „klug genug sein, zu arbeiten, aber zu dumm, um zu verstehen.“ Aus den genannten Gründen wird das nicht gehen.

    Fall der Plan nicht ist, die Weissen auszurotten, dann denkt man sich vielleicht eine europaweites Südafrika mit einer aggressiven muslimisch-schwarzafrikanischen Mehrheit und einer weissen Wirtschafts- und Technikelite. Die Weissen in Südafrika werden aber peu a peu abgeschlachtet. Lange gutgehen wird das nicht.

  165. Albert

    Was mir beim Lesen der Kommentare aufgefallen ist:

    Ich bin schon ein paar Tage länger dabei und älter, und deshalb kommen mir die Sprüche der jungen Heißsporne hier – „Man müsste doch einfach mal…“, „Wenn erst …, dann … “ usw. nicht realistisch vor. Vielleicht habe ich schon zu viele rechte Initiativen baden gehen sehen. Aber es gehört sich nicht, die Junghengste bange zu machen. Viel Mut, viel Glück, viel Feind, viel Ehr!

  166. enickmar

    @Karl Blomquist

    Das wird in den Kommentaren z.B. hin und wieder mal erwähnt:

    http://www.sezession.de/51224/asylantenplanung-fuer-dresden-leipzig-und-chemnitz.html#comment-269797

    http://www.sezession.de/50886/tarnt-euch-gut.html#comment-261460

    Allerdings tut man sich hier mitunter schwer mit nüchtern realpolitischer Analyse. Die metapolitisch ästhetische Haltung steht wohl oft im Vordergrund.

    Jedoch müssen auch Besatzungs- und andere Mächte Realpolitik betreiben.
    Dabei darf man aber auch nicht vergessen, daß sie das durchaus mit äußerster Konsequenz zu tun bereit sind.
    Die realpolitische Ausgangslage für deutsche Politik sieht daher so aus:

    https://www.youtube.com/watch?v=tU5u7aoSxFQ

    https://www.youtube.com/watch?v=vqnPQKDo7aY

    https://www.youtube.com/watch?v=8HhcStx1g4g

    Die Pseudo-Souveränität, Frieden, Wohlstand und die scheinbaren politischen Freiheiten und Handlungsräume, welche man ich einbildet, sind natürlich erkauft. Vermutlich auch durch eben die Politik, die wir gerade alle zu Recht beklagen.

    Ich gehe auch davon aus, daß das z.B. Leute wie Lucke und Henkel genau wissen und die Hosen gestrichen voll hatten.

  167. Aristoteles

    @Andechs

    Mein Punkt ist, dass die islamische Welt kaum in der Lage zu sein scheint, aus eigener Kraft komplexe Technologien hervorzubringen und zu erhalten.

    Klar. Wenn die iranischen Ingenieure einer nach dem anderen vom Mossad liquidiert werden.

    Warum soll ein Perser nicht genauso intelligent sein wie ein Europäer oder Inder? Denken Sie, in diesen Staaten gibt es – jenseits des Korans – keine Elitenförderung, Intelligentenauslese, Denkfabriken?

    Ich halte das, was Sie behaupten, für ebenso überheblich wie unterirdisch.

  168. Treverer

    …man wolle eine Bevölkerung mit einem Durchschnitts-IQ von 90. Die soll sinngemäss zitiert „klug genug sein, zu arbeiten, aber zu dumm, um zu verstehen.“
    ————————————————————————
    Aber das liest sich doch eher wie eine Zustandsbeschreibung der hochkomplexen westlichen Gesellschaften, denn als eine ferne Utopie. Wobei natürlich nicht nur die Arbeit, sondern auch der größtumfängliche Konsum gewünscht sind. Und unsere lokale „Elite“ dürfte ebenfalls schwerlich über ein größeres Verständnis der Vorgänge verfügen.
    Wenn es einen Plan gibt, dürfen sie nichts davon wissen. Denn eins scheint sicher: Sie sind nicht in der Lage, irgendeinen Plan bewußt auszuführen. Sie werden nicht einmal in der Lage sein, ihre Verwandten zweiten Grades vor dem zu schützen, was sie ins Land lassen.

  169. Meier Pirmin

    @Herbert. Was Sie mir unterstelllen, im Zusammenhang mit dem von mir angeblich behaupteten Einfluss von Hegel auf Horst Wessel, wies ich in der Debatte „Kubitscheks Hebel“ eben mit grösstem Nachdruck zurück. Man könne das, was etwa auf der Strasse als direkte Aktion passiert oder passierte, sei es rechts oder antifa, eben gerade n i c h t mit Philosophie, mit Universalismus (nach Nordländer ein Ursprung allen Übels) erklären. In diesem Sinn schrieb ich wörtlich: „Der Einfluss Fichtes auf Horst Wessel ist zu vernachlässigen.“ Ich bin n i c h t der Typ, der Wessel oder meinetwegen auch linke Rabauken mit Hegel, Fichte oder Marx erklärt.

    Philosophische Irrtümer sind an vielem schuld, aber die Verfechter von irgendwelchen „direkten Aktionen“, seien es Nationalisten, Kommunisten, Anarchisten können – im Verlauf der Strassenschlacht – eben gerade nicht durch dahinter stehende Philosophien entlastet, belastet, entschuldigt, gerechtfertigt werden. Also: Hegel und Fichte sind garantiert an Horst Wessel oder an welchem SA-Mann auch immer n i c h t schuld. Auch würde ich das Kambodscha von Pol Pot nie plump mit Karl Marx erklären, als direkten Ausfluss von dessen Philosphie. Etwas heikler wird es schon, wenn sich muslimische Attentäter, was oft vorkommt, direkt und explizit mit dem Koran rechtfertigen. Ein solch transzendentales Denken hat es aber bei den seinerzeitigen Strassenschlachten der angeblichen „bewaffneten Fichteaner“ (SA) n i c h t gegeben. Ich machte also die mir unterstellten klugscheisserischen Erklärungen e b e n n i c h t.

    Zu den allergrössten Dummheiten rechne ich mit Frank Lisson und anderen, dass man die Deutsche Philosophie, die Geistesgeschichte dieses Landes, sogar Negativentwicklungen wie den Antisemitismus im 19. Jahrhundert und noch zuvor e i n s z u e i n s als „Weg zu Auschwitz“ und dergleichen interpretiert. Solche intellektuelle Konstruktionen habe ich kritisiert. Wenn das nicht klar geworden ist, bitte ich um Entschuldigung. Es kann auch sein, dass oberflächliches widerwilliges und wütendes bzw. ungeduldiges Lesen Ihrerseits vorlag. Sogar dafür hätte ich ein gewisses Verständnis.

    Es war aber gerade n i c h t die philosophische Rabulistik der Schule um Adorno usw., welche die ganze deutsche Geschichte auf Auschwitz zusteuern lässt und sie nach der Welterklärungschiffre Auschwitz dann auch nachträglich von Auschwitz her alles interpretiert, so dass – auch zur Verhinderung eines neuen Auschwitz – die Grenzen möglichst vollständig geöffnet werden müssen usw.

    Anders gesagt: Die Brüder Grimm, Fichte, Hegel sind weder an Horst Wessel noch an Auchwitz schuld, und wenn sich heute Deutschland gegenüber illegaler Überflutung wie ein normales Land verhalten wollte, würde keinesfalls ein neues Auschwitz drohen oder wie man die Symbolformel immer nennen will.

  170. Karl Blomquist

    @enickmar

    So siehts aus.
    In einigen Kommentaren zwar wird die Lage erwähnt:
    BRD ist US-Kolonie, USA mit Vorsprung im Verfall machen verbrannte Erde, um die Kolonien halten zu können; ausserdem um eine Allianz China-Europa zu verhindern).
    Aber vor allem nicht in den Artikeln selbst. Und nicht nur hier. Eine Ausnahme ist info-direkt.at

    Und solange das so bleibt, können natürlich auch nicht die möglichen Auswege und Lösungen in Sicht kommen.
    Und die gibt es.
    Allerdings nur dann, wenn man drüber spricht.

    PS: Zu den von Ihnen genannten U-Booten bzw. Lachnummern:
    Man könnte natürlich, wenn man sich die Mühe machen will, deren Rolle einmal untersuchen, um die Machtstrukturen in der BRD offenzulegen.

  171. Kaliyuga

    Ach Herr Lichtmesz, Sie sind gütig, nicht nur im Ertragen von Kritik, nein auch mit meiner synaptischen Rechts-Links-Ost-West-Verknotung, die eine Führerscheinprüfung gerade noch zugelassen hatte. Danke!

    Da Sie Erfahrungen zur Wirkung der „Propaganda“ befragen, dico anche la mia: Ich erhielt herzliche Einladung von den Meinigen, in diesem Fall 18 jungen in Ausbildung begriffenen Leuten, sie haben meist noch weniger als ein Vierteljahrhundert an Lenzen gesehen und sie kommen von Salurn bis Flensburg und von Aachen bis Preßburg, und sie schrecken, wie das heute so ist, trotz Anspruch auf entsprechenden Titel und trotz Instruktion vor jedem Mehrfachintegral zurück; doch haben wir uns über die Jahre viel mehr als nur aneinander gewöhnt.

    Wir werden an diesem Abend im heiteren Rückblick von (nicht) bestandenen Prüfungen zu Heisenberg und Vorfahren sprechen, übrigens die jungen, meist berockten Damen aus freier Wahl alle zu meiner Linken, die deutlich zahlreicheren Herren zur Rechten. Am Ende das Heinz Erhardtsche „Quiz“ zum Haar, das Herrn Krause verlorengegangen ist, und wieviel fast diebische Freude haben Sie am heute politisch unkorrekten, dennoch verdeckten Spiel mit der geographisch präzisen Bezeichnung einer Menschheitsrasse, die lt. Benn seit dem Sturz eines Mondes auf die Erde in Erscheinung getreten ist.

    Bei den Jungen ist Hoffnung, doch brauchen sie Vorbild.

  172. Andreas Walter

    http://quer-denken.tv/index.php/1660-fluechtlinge-geschenkte-smartphones

    Sehr gut beobachtet, quer-denken.tv, auch wenn ich euch ansonsten noch nicht kenne.

    Gute Frage: Wie hat man nach mehreren Tagen der „fürchterlichen“ Flucht noch blütenreine, gestärkte, weisse Hemden? Sind diese Bilder womöglich getürkt?

    Doch das hier ist wirklich erschreckend: Der Libanese und Mexikaner Carlos Slim verschenkt also die Smartphones mit umregistrierten SIM-Karten an Migranten. Wird da etwa gerade eine Guerilla organisiert, eine terroristische Vereinigung oder eine Revolutionsarmee? Carlos Slim ist auch der größte Aktionär der „New York Times“. Ist es also eventuell doch ein Wirtschaftskrieg gegen Europa, oder Deutschland, mit den Migranten als mögliche Waffe, eine neue, 5. Kolonne? IS undercover? Ich mein‘ das ernst.

  173. Kraut

    Hier bei uns im tiefsten Westen wird die Lage sehr unterschiedlich eingeschätzt. Im Büro (alles Akademiker) werde ich mit großen Augen angeschaut, wenn ich eine andere Meinung vertrete, als die vorgegebene Leitmeinung. Im direkten familiären Umfeld herrscht starke Ablehnung der Flüchtlingspropaganda. Mein Schwager (Bürgermeister einer kleinen Gemeinde) ist der Propaganda ein Stück weit verfallen und hatte deswegen einen lautstarken Streit mit meinem Schwiegervater. Dass es nicht zu Handgreiflichkeiten kam, war alles (da ist zum Teil viel aufgestaute Wut vorhanden).

    Alles steht und fällt mit der Bewertung der Medien. Die meisten Leute hier haben leider immer noch nicht begriffen, dass die Medien uns komplett belügen (zumindest tendenziös berichten). Sie wollen immer noch nicht glauben (wohl um ihr heiles Weltbild nicht vollends zum Einsturz zu bringen), dass die Medien gleichgeschaltet sind. Aus Mangel an Mut und Selbstbewusstsein, können sie sich nicht eingestehen, dass ihre gefühlte Meinung richtiger sein soll als die überall verlautbarte Meinung.

    Leider verfängt die Propaganda bzgl. der Deutschen in den jungen Bundesländern. Viele kennen nicht einen „Ossi“ persönlich. Ich verteidige dann meine Landsleute mit denen ich in der Vergangenheit schon beruflich gut zusammen gearbeitet hatte und erzähle dann von meinem letzten Urlaub in Dresden ;-)

    Aktuell herrscht große Angst und die Leute sitzen wie die Kaninchen vor der Schlange. Und wehe, die Schlange schlägt zu. Dann verwandelt sich das Kaninchen zum Deutschen Wolf.

  174. der demograph

    der r-Typ ist auf rasche Fortpflanzung ausgelegt. Er braucht bestimmte Qualitäten nicht, die deswegen evolutionär gesehen zu teuer sind und die sich deshalb gar nicht erst ausbilden oder verloren gehen. Zu diesen Qualitäten gehört ein hoher IQ und damit die Fähigkeit Zivilisationen zu schaffen. Andere Fähigkeiten sind hingegen stark ausgebildet: die Bereitschaft zu physischem Kampf und männlich Attraktivität etwa. Der k-Typ ist in Bezug auf physischen Kampf und männliche Attraktivität weniger gut aufgestellt und kompensiert dies durch Aufbauen von Zivilisation. Kurz: der k-Mann beeindruckt Frauen mit großem Haus und Wohlstand, weil er es anders nicht kann. Diese genetischen Profile haben sich in institutionellen Gefügen ausgebildet die für die verschiedenen Typen selektierten. In Tropen, wie in Subsaharaafrika, betrieben die Menschen einfach Landwirtschaft. Frauen konnten das ganze Jahr über Früchte sammeln oder ernten, dazu braucht sie keine Männer die schwere Böden hätten aufbrechen müssen. Die Frauen konnten die Kinder alleine aufziehen.Männer wurden nicht gebraucht und mussten – um doch bei der Fortpflanzung erfolgreich zu sein – anders um Frauen werben. Dabei wurde für männliche Attraktivität selektiert. In Europa und Nordasien war die Situation anders. Der Winter und das allgemein schwerere Leben erforderten langfristiges Denken und es wurde für hohen IQ selektiert. Frauen konnten alleine nicht überleben: in Jäger und Sammler Zeiten mussten Männer die großen Beutetiere auf ausgedehnten Jagdgängen einholen, nach der neolithischen Revolution mussten Männer die schwere Landarbeit machen. Kooperation war auch wichtiger unter den härteren Bedingungen. Wer eine Familie nicht ernähren konnte hatte keine. Die Männer warben um Frauen durch den Aufbau von Zivilisation.
    Heute haben die Männer aus Europa und Nordasien ihr Streben nach Zivilisation um damit Frauen zu beeindrucken so weit vorangetrieben dass sie sich selbst aus dem Partnermarkt manövriert haben:
    - der Wohlfahrtsstaat macht den männlichen Ernährer überflüssig. Plötzlich herrscht in westlichen Ländern die tropische Situation. Frauen brauchen keine Männer für die Aufzucht von Kindern und können Männer deshalb nach anderen Kriterien wählen, das heißt nach männlicher Attraktivität. Auf einem solche Partnermarkt haben die Männer aus Populationen die dafür selektiert wurden einen durchschnittlichen (!) Vorteil. Männer aus anderen Populationen (vor allem Ostasien, wo die k-Selektion besonders extrem war, siehe das Modell von Rushton, in dem es immer um die drei Gruppen Afrika, Europa, Ostasien geht) haben einen Nachteil.
    - die Zivilisation die sie geschaffen haben ist in Afrika und an anderen Orten in Form von vom Ausland bezahlten Impfkampagnen etc. angekommen, was zu der größten demographischen Explosion der Menschheitsgeschichte und der Massenwanderung nach Europa führt.
    die k-Selektierten finden sich in einen Partnermarkt wieder dessen Voraussetzungen sie selbst geschaffen haben, auf dem sie natürlicherweise benachteiligt sind und auf dem sie die einzige Stärken die sie haben – Kooperation – nicht ausspielen dürfen oder wollen, da alles was sie tun könnten um besser da zu stehen – Grenzen, Verbote, Sanktionen etc. – ziemlich genau der Definition von Rassismus entspräche.

  175. Kaliyuga

    Drängend die Frage, was denn zu tun sei, im Niedergang:

    Für die Männer, individuell, ein kaltes Bad, Temperatur wie’s aus der Leitung kommt, zur „Entschwuhlung“ (R.):

    Gerade weibliche, gern auf weichen staatlichen Kissen liegende Mediziner echauffieren sich hier zwar wie gewöhnlich: das sei höchlich ungesund, was man denn damit wolle, verdammt! Ein kaltes Bad aber nach Ernst Jünger (ab Min. 7:20) (1895-1998):

    https://www.youtube.com/watch?v=k1PgmfIEwq0

    Ich selbst exerciers, nun im 97. Tag, in mittleren Jahren, erfolgreich: es erfrischt tatsächlich und es schafft nüchternes Denken.

    Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie …

  176. Urwinkel

    Bitte verschonen Sie uns mit Ihren einseitigen Vorlieben, bei denen man sich des Eindrucks nicht erwähren kann, daß Sie/sie das Gegenteil dessen bewirken wollen, was Sie vordergründig angeben.

    Ach Stil-Blüte. Jetzt enttäuschen Sie mich. Sie verkennen den Exorzismusgdanken in seiner Tragfähigkeit. Wer einmal in Blitzlichtgewitter, Kunstnebel und höllischen Lärm gestanden hat und ARBEITEN musste, vergisst das so schnell nicht. Exorzismus war es entlang des Anspruchs eure langweilige Rockmusik-Kultur abzuräumen. Ein Bürgerschreck zu sein. Ja genau, das vergisst man nie. Also bitte! Immer auf die Negativkonnotation achten.

  177. Scheisn

    @Kraut

    ,,Aus Mangel an Mut und Selbstbewusstsein, können sie sich nicht eingestehen, dass ihre gefühlte Meinung richtiger sein soll als die überall verlautbarte Meinung.“

    Sie haben das sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich denke, das ist es.

    Wie eine Gegenwirkung herstellen?

    Selbstbewußtsein ist zum einen Charaktereigenschaft (eine genetische Disposition, die jedoch von der Umwelt angesprochen/aktiviert werden muß, um zur Geltung zu kommen), zum anderen eine Frage der Erziehung. Bereits das kleine Kind kann zum ,,sich selber Bewußtwerden“ angehalten werden- dies wird in der Radio-und Fernsehgesellschaft meist versäumt, da es an Langeweile fehlt.

    Echte Langeweile ist ein Motor. Langeweile läßt Kinder mit Pappkartons spielen, Langeweile macht erfinderisch und schult den schöpferischen Geist.

    Mir fällt nur eins ein: durch kämpferischen, widerständischen Geist, durch Vorbild, diese Leute buchstäblich an die Hand nehmen.

    ,,Sieh mal, was ich gemacht habe. Du hast es gesehen. Es ist ganz einfach. Ich bin über den Graben gesprungen , ohne vorher zu gucken, wie breit er ist . Im schlimmsten Fall wird man naß. Aber eine gute Geschichte gibt es immer.“

    Etwas besseres weiß ich nicht. Wie motiviert man solche Leute?

    @Demograph

    Vielen Dank für Ihre scharfsinnige Analyse. Hervorragend!

  178. nörgler

    @M.Lichtmesz

    Nehmen Sie es mir bitte nicht übel,aber alleine Ihre Einleitung hat mich Sensibelchen schon ein wenig verschreckt.Zumal ich mit den Auswirkungen dieser Problematik nicht nur vertraut,sondern momentan direkt konfrontiert bin.Trotz alledem:Ihre Ausführungen werde ich demnächst lesen.Momentan muss ich nur ein wenig auf die Dosierung achten.Keine Sorge,Herr Lichtmesz,ich meine damit keine Medikamente,um einem Missverständniss vorzubeugen.

  179. Rainer

    Erfahrungen aus der süddeutschen Provinz, kleiner Ort, bisher relativ wenig Ausländer, aber hoher Anteil Grünen-Wähler: Die einfachen Menschen (Angestellte Handwerker, Bauern) sind schweigsamer, ernsthafter und irgendwie bedrückter als früher, reden weniger, und wenn dann nur untereinander, wenn sie sich kennen. Bei einer älteren Kundin, mit der ich kurz allein bin mit, bricht es nach einer kurzen Anspielung plötzlich heraus, das es mit diesen „Flüchtlingen“ so nicht weiter gehen könne, das würde kein gutes Ende nehmen. Das Fensehen könne sie sich gar nicht mehr anschauen, diese ganzen Talkshows und Nachrihten wären schrecklich und wenn man etwas über dieses Thema sagen würde, wäre man gleich ein „Nazi“ oder „Rassist“. Tendenziell eher ältere Menschen und einfachere Menschen sind besorgt, je jünger oder „höher gebildet“ desto weniger Sorgen. Ich glaube, es findet gerade ein Umdenken statt, aber die ganze Dimension des Geschehens haben bisher nur wenige begriffen.

  180. Rumpelstilzchen

    @Andreas Walter

    Ich weiß zwar auch nicht, was von quer-denken zu halten ist, aber seltsam ist doch, dass uns der große Bruder nur mit etwas Rat zur Seite steht.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/amerika-will-keine-fluechtlinge-aufnehmen-13784554.html

    Ich dachte, da ist mehr drin.

  181. @ Aristoteles

    Danke für Ihren Einwurf. Das sehe ich genauso. !

    Gerade von Persern weiß ich, dass sie oft sehr gut ausgebildet (auch Frauen) sind und auch viel Wert darauf legen (habe einen Bekannten, der öfter in Persien ist. Er zeichnet ein ganz anderes, positiveres Bild von dem Land, als es hier bei uns dargeboten wird).

  182. Rainer

    PS: Nachtrag und Ergänzung zu meinem eben abgesendeten Kommentar:

    Es fällt mit auf, das in meiner ländlichen Region grüne Mandatsträger seit kurzem Themen wie Asyl und Einwanderung, die sie früher offensiv vertreten haben, jetzt in der Öffentlichkeit meiden wie der Teufel das Weihwasser. Stattdessen legen sie den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten auf eher harmlose Themen wie regionale Landwirtschaft oder auch TTIP. Es scheint sich um erste Absetzbewegungen zu handeln, aber wie es in deren inneren Kreisen aussieht, kann ich nicht beurteilen.

  183. Gustav Grambauer

    Hannes

    „Unbedingt Video auf dieser Seite weiter unten ansehen …“

    http://www.srf.ch/news/schweiz/merkel-sieht-schweiz-als-vorbild-fuer-eu-fluechtlingspolitik

    Allerbesten Dank für den Hinweis. Ich kann jedoch nicht erkennen, daß Frau Merkel gegenüber der Fragestellerin ausweicht. Im Gegenteil. Sie beweist das, was man bei den Juden „Chupze“ nennt. Die argumentative Perfektion (Klarheit, Ausgewogenheit, Schärfe, Unangreifbarkeit in jeder Hinsicht) ihrer Antwort ist geradezu erschreckend, zumal sie offensichtlich hier nicht ausdrücklich präpariert war. Wie ist das möglich?!

    Sie hat ganz offenbar eine Anzahl geheimer Axiome zu jedem – sie würde sagen – „Problemlomplex“, die ihr in Millisekunden-Schnelle den Zugang zu den rhetorischen „Mumpeln im Beintaschen-Magazin“ verschaffen und diese „Mumpeln“ noch zusätzlich energetisch im obigen Sinne (Klarheit …) aufladen.

    Diese Axiome sind ganz sicher okkult (und dies theologisch vermittelt) intendiert. Sie weiß genau, daß sie in der Rolle des „Versuchers“ („satan“: שטנ) ist, der seine Rechte gegenüber dem wohlverstandenen Christentum genau kennt. Das – und nicht die christliche Fassade – hatte sie vom Elternhaus her prädestiniert – ein ganz wichtiger Grund für ihre Erwählung damals durch den CIA bzw. ihren langjährigen Führungsoffizier Gedmin.

    (Hinzu kommt ein äußerst plastisches Verständnis der Beziehung von Milieu und Mikrobe, Wirt und Parasit – sicher naturwissenschaftlich geprägt, aber vor allem aus einer konsistenten und hochverfeinerten satanischen Ethik heraus.)

    Ein Beispiel: ich vermute, eines dieser Axiome in Bezug auf das Christentum lautet: „Wir tun nie etwas Vorwerfbares unmittelbar und offen gegen das Christentum“. Das Wissen um dieses Axiom und um die Handlungen ihrer Clique auf dessen Basis gibt ihr die Sicherheit in der Diskussion. Die entsprechende argumentative „Mumpel“ kann dann lauten: „Wenn ich wegen unserer verdeckten Zersetzung des Christentums angegriffen werde, verweise ich auf die Lebenslüge, Hohlheit und Schwäche der Christen-Spießer und ermuntere – nun aber pars pro toto – zur Vertiefung des Bibelstudiums“.

    Dazu haben ihr die Apparate (Meiunungsforschungsinstitute -> Zuträger aus der CDU -> Geheimdienste (am wenigsten noch die „deutschen“) -> „Think-Tanks“ wie z. B. die KAS -> Fach-Rederenten im Kanzleramt -> Medien-Berater (bis hin zu wiederum Analysten, aber auch Medien-Ethikern usw.) -> PR-Berater -> Psychologen -> letztlich politisch synergetisierte Rhetorik-Trainer) die rhetorische Figur „Kontern mit der Unkenntnis der Christen-Schafe über Pfingsten“ (in der Tat DIE argumentativ ausschlachtbare Schwachstelle) ausgearbeitet und mit ihr – sicher wie zu jedem „Problem-Komplex“ in „Rollenspielen“ – eingeübt.

    Eine perfider, aber in seiner Synergie schon beachtlicher Moloch. Die SPD wird es niemals zu etwas vergleichbarem bringen.

    Und es kommt noch eine ganz andere Dimension hinzu: man beobachte sie während der Fragestellung, insbesondere die halbgeschlossenen Augen. Ein Gesichtsausdruck, den man sonst nur von Sekten-Sprechern her kennt. Sie hat die Antwort nicht anregend mit innerlichem Gedankenaufbau aus ihrem Ich heraus und mit ihrer Ich-Kraft ausgearbeitet, sie hat vielmehr „channelt“.

    - G. G.

  184. ene

    Rainer

    Beim Erdbeben von L‘Aquila im Jahre 2009 starben relativ besonders viele junge Menschen und ziemlich wenig alte. Warum?
    Die älteren Leute haben sich nach den ersten Erdstößen um Mitternacht vor die Stadt begeben und dort abgewartet. Die jüngeren haben sich wieder ins Bett gelegt: Wird schon nichts passieren…

  185. Der Gutmensch

    Lieber Albert,

    Ihnen sei der Tag mit Obermiesepeters unsterblicher Hymne versüßt:
    https://www.youtube.com/watch?v=QCgwCJt5NQI

    Lieber Andechs,

    wir müssen genau hinsehen, da haben Sie recht. Ohne Personal wird keine Infrastruktur funktionieren und es muss – ob man will oder nicht – irgendwo her kommen und entsprechend ausgebildet werden. Ganz persönlich bin ich ebenfalls skeptisch, was das effiziente Bewältigen komplexer intellektueller Probleme angeht, wenn man religionsbedingt fünfmal täglich seinen Konzentrationsfluss zu unterbrechen hat; doch – der Iran hat ja wohl auch eine Atombombe!

    Vor allem aber meine ich, dass sich das individuelle Risikobewusstsein regelmäßig umgekehrt proportional zum Drang, große Pläne zu fassen, entwickelt.

    Im übrigen denke ich, dass Herr M. L. mit seinen Auführungen zu gewissen Typen ziemlich exakt vorherrschende Denkschemata reflektiert. Natürlich weiß er, dass es so einfach dann doch nicht ist. So, wie jeder Statistiker weiß, dass die Statistik NICHTS über den Einzelfall aussagt.

    Und wie Pelagius wusste, dass sich der Mensch (und gleichzeitig: jeder Mensch) eben auch anders entscheiden kann … ?

    Was mich betrifft, so werde ich das Gefühl nicht los, dass wir uns gerade dort befinden:

    https://www.youtube.com/watch?v=z5rRZdiu1UE

    Der Gutmensch.

  186. Andechs

    @Aristoteles

    Warum soll ein Perser nicht genauso intelligent sein wie ein Europäer oder Inder? Denken Sie, in diesen Staaten gibt es – jenseits des Korans – keine Elitenförderung, Intelligentenauslese, Denkfabriken?

    @Sternenfrau

    Gerade von Persern weiß ich, dass sie oft sehr gut ausgebildet (auch Frauen) sind und auch viel Wert darauf legen (habe einen Bekannten, der öfter in Persien ist. Er zeichnet ein ganz anderes, positiveres Bild von dem Land, als es hier bei uns dargeboten wird).

    Die relative Fortschrittlichkeit der iranischen Gesellschaft ist bekannt, auch wenn man nicht selber dagewesen ist.

    Das ist aber wirklich nur relativ im Verhältnis zu anderen muslimischen Gesellschaften. Wenn man die prinzipiellen Resourcen des Landes betrachtet – Bevölkerung, Ölreichtum, geschütze strategische Lage – fällt der Iran gegenüber westlichen Gesellschaften immer noch weit ab. Das ist keine Überheblichkeit, sondern eine schlichte Bestandsaufnahme dessen, was der Iran seit dem Sturz des Schahs erreicht hat. So wurde der Atomreaktor in Bushehr schon unter dem Schah von russischen Auftragnehmern begonnen. Erst viele Jahre später wurde er von ebenfalls russischen Auftragnehmern fertiggebaut. Aus eigener Kraft war der Iran dazu nicht in der Lage – Trotz des so hochgelobten Ausbildungssystems, den Möglichkeiten für Frauen, in MINT-Berufen zu arbeiten, und was es da noch alles geben mag. Und in der lebenswichtigen Ölindustrie hat es der Iran auch nach Jahrzehnten immer noch nicht geschafft, seine Anlagen aus eigener Kraft auf einen modernen technischen Stand zu bringen. Das ist ebenfalls eine schlichte Tatsache.

    Und das pakistanische Atomprogramm, soviel fördert eine kurze Internetrecherche zu Tage, scheint mehr ein saudi-aribisch/chinesisches Atomprogramm in Pakistan zu sein. Die Saudis geben das Geld, die Chinesen die Technik. Die Saudis wollen ein Gegengewicht zur israelischen Atommacht, können es aber nicht im eigenen Land schaffen, weil Israel das nicht zulassen würde. Die Chinesen wiederum wollen ein Gegengewicht zum traditionellen Rivalen Indien, und die Amerikaner lassen das alles zu, weil sie Indien auch nicht zu viel Bewegungsfreiheit lassen wollen.

    Hier eine These: Muslimische Gesellschaften sind überall dort relativ fortschrittlich, aber wirklich nur relativ, wo sie nicht auf überkommenen Stammesstrukturen sondern auf Nationen basieren: Türkei, die kurdischen Gebiete, Iran, die Kernregionen Pakistans, Malaysia, Indonesien. In der arabisch/maghrebinischen Welt sind die Stammesstrukturen noch dominant und das Ergebnis sehen wir in Form einer verfestigten Rückschrittlichkeit. Und es sind diese Regionen, wo die Einwanderungsflut herkommt.

  187. Monalisa

    Möchte mal anmerken, dass Frauen auf der ganzen Welt die Qualitäten weißer Männer, und um so mehr deutscher Männer, sehr wohl zu schätzen wissen und kein Deutscher, so er nicht gerade brunzdumm oder grottenhässlich ist, irgendwelche Probleme hat, eine Partnerin zu finden.

    Dass Deutsche sich mitteinander schwer tun, liegt daran, dass mittlerweile beide Seite darauf getrimmt sind, das berufliche Fortkommen über die Familie zu stellen und deswegen auch möglichst lange mit der Familiengründung warten. Viele Männer erwarten von ihren Frauen selbstverständlich einen handfesten ökonomischen Beitrag zum gemeinsamen Wohlstand, während sie die Mehrarbeit, die Frauen im Haushalt und in der Erziehung der Kinder leisten, weiterhin nicht besonders interessiert.

    Viele ausländische Männer haben deutlich geringere Erwartungen an ihre Frauen und sind gleichzeitig mehr auf das Wohlergehen der Familie als Ganzes ausgerichtet. Gerade die viel gescholtenen Moslems.

    Das Zustandekommen der meisten Mischehen hat wenig mit diesen lächerlichen Theorien über sexuelle Anziehungskraft oder weibliche Hypergamie oder was weiß ich zu tun. Neben der Wohlstandsverwahrlosung billige ich allenfalls deutschen Identitätsneurosen noch einen gewissen Einfluss zu. Dass bei Nichtdeutschen auch nicht alles Gold ist, was glänzt, ist klar, und schmerzliche Enttäuschungen gibt es zuhauf.

  188. Treverer

    @Andechs @Gutmensch
    Transformation oder Kulturabbruch in Folge der kulturfremden, unintegrierbaren Masseneinwanderung? Das ist ja die Frage, die Sie im Grunde genommen stellen.
    Weniger Statistiken, denn alltägliche Impressionen in einer sehr bunten Stadt, lassen mich annehmen, daß es zu einem exponentiellen Wachstum der „sozialen Brennpunkte“, der no-go-areas auf der einen, und der gated-communities auf der anderen Seite kommen wird. Übrigens auch zu einer rapiden Veränderung in der inneren Zusammensetzung der „Ausländerviertel“.
    Die Wirtschaft wird sich die „brauchbaren“ Personengruppen herausfischen, und den Rest (gut zwei Drittel) „sozialisieren“, also den sozialen Sicherungssystem dauerhaft überantworten. Dies wird allerdings einen Teufelskreislauf von steigenden Steuerlasten aller Art und Beeinträchtigung der Wirtschaftskraft in Gang setzen, der, meiner Meinung nach, im Rahmen des bestehendes Sozialstaates mittelfristig nicht lösbar ist. Das System als Ganzes wird dadurch zunächst allerdings kaum tangiert, da es genügend geeignetes, formbares „Menschenmaterial“ vorfindet. Und gerade auch Sozialhilfempfänger sind hervorragende Konsumenten.

  189. Georg Mogel

    @ Gustav Grambauer:
    “..Sie hat ganz offenbar eine Anzahl geheimer Axiome zu jedem – sie würde sagen – „Problemlomplex“, die ihr in Millisekunden-Schnelle den Zugang zu den rhetorischen „Mumpeln im Beintaschen-Magazin“ verschaffen und diese „Mumpeln“ noch zusätzlich energetisch im obigen Sinne (Klarheit …) aufladen…“ (sic!)

    Zu Merkels flachen Phrasen in dem von Ihnen genannten Video (http://www.srf.ch/news/schweiz/merkel-sieht-schweiz-als-vorbild-fuer-eu-fluechtlingspolitik) fällt mir nur ein Davila-Aphorismus ein:
    Von Innen betrachtet ist nichts völlig leer.“

    Die Frau ist nach 15 Jahren Exponiertheit immer noch eine substanzlose, manipulierende Schwätzerin im unteren Trainingsniveau.
    Sie ist sicher gut führbar und im wesentlichen am Erhalt ihrer Position interessiert. Gertrud Höhler hat den Merkelschen Narzißmus recht gut erkannt und beschrieben. Zweifellos ist Merkel ein Verhängnis für Deutschland und die Deutschen.

  190. Meier Pirmin

    @Gustav Grambauer. Man muss kein U-Boot sein in diesen Gewässen um zu realisieren, dass Frau Merkel auf die Frage nach der Islamisierung (in Bern gestern) höchst intelligent geantwortet hat. Sie bemerkte ohne Zweifel, dass die Fragestellerin keineswegs eine linke Journalistin war, sondern in einem Land sprach, wo sogar ein Minarett-Verbot Verfassungswirklichkeit ist (zwar ein enormes Ärgernis für die dortigen Meinungsführer). Ihre Antworten hatten – wie Grambauer lobt – „Chuzpe“, und bei aller Bedeutung von Beratung war es nicht bloss die Zusammenfassung „dialektischer Beratung“, sondern es kam da die Pfarrerstochter wieder mal voll durch.

    Man sah auch, dass Merkel für europäische Verhältnisse selbstverständlich eine hochintelligente und – was keine Kleinigkeit ist – nicht korrumpierte Politikerin ist. Natürlich wird man von hier aus, ich meine die Blog-Debatte, andere Schlussfolgerungen ziehen als sie es getan hat und auch nicht die gleiche moralische Einschätzung hegen wie sie diese im Zusammenhang mit Heidenau praktizierte, wo die moralische Fragestellung eine andere war. Merkel hat für ihre Verhältnisse hohe Empathie für die kritische Fragestellerin gezeigt und auf ein reales Problem hingewiesen, vielleicht das Hauptproblem: die Desorientierung im eigenen Land, wovon der Bibelanalphabetismus nur eine Teilmenge darstellt; auch, dass 95% der „Bevölkerung“ wohl den Sinn von Pfingsten nicht realisieren. Daran sind die Muslime ohne Zweifel nicht schuld.

    Wenn bei Sezession Grundlagenarbeit gemacht wird, ist dies vielleicht bedeutsamer als „identitäre direkte Aktionen“, welche zwar wenigstens den Vorteil haben, einen voreiligen allgemeinen Konsens als Illusion zu erweisen. Ohne Orientierung, worauf Merkel hinwies, hilft natürlich ein vordergündiger Widerstand wenig, vielleicht nichts.

    Was Merkel bei ihrer beschaulichen Antwort nicht gesagt um nicht zu sagen unterdrückt hat: die EU hat gar nichts, rein gar nichts mit dem christlichen Abendland zu tun. Es handelt sich selbstverständlich um die gottloseste politische Struktur, die es im Europäischen Raum je gab. Selbst noch der Nationalsozialismus bezeichnete sich bekanntlich als „gottgläubig“, worauf der konvertierte Muslim und Bin-Ladin-Verteidiger Ahmed Huber in seinen „Dialogbemühungen“ des Islamismus mit ganz rechts stets Wert legte.

    Noch interessant ist aber in diesen Zusammenhängen der teilweise atheistische Ansatz eines Teils der heutigen deutschen intellektuellen Rechten, etwa beim schon genannten und die letzte Woche ausführlich bei Sezession besprochenen Frank Lisson.

    Wie auch immer: Was Frau Merkel gestern gesagt hat, stellt eine Denkaufgabe. Eine nachgewiesenermassen intelligente Politikerin, leider ohne Konkurrenz in ihrer Partei, hat auf eine kritische Frage, den Hauptkriegsschauplatz im Kampf der Kulturen betreffend, eine höchst geschickte und aus ihrer Sicht glaubwürdige Antwort gegeben. Solche Antworten sind natürlich nicht mit Problemlösungen zu verwechseln.

  191. Heinrich Brück

    Wenn die Deutschen über das Pfingstfest Bescheid wüßten, wäre Merkel
    nicht Kanzlerin. Ist Merkel intelligent, dann weiß sie auch, daß ihre Antwort eine Wählerbeleidigung war. Sie tut aber nichts dagegen, also nicht nur korrupt, sondern verkommen bis ins Mark.
    Der deutsche Nationalstaat ist höchstens noch Mittel zum Zweck, aber auch damit identifiziert sie sich nicht direkt.
    Direkte Aktionen, keine idiotischen Aktionen, provozieren die Hilflosigkeit
    der Merkels, damit das Volk in seinen gewählten Spiegel schauen möge.

  192. Der Gutmensch

    @Andechs @Gutmensch
    Transformation oder Kulturabbruch in Folge der kulturfremden, unintegrierbaren Masseneinwanderung? Das ist ja die Frage, die Sie im Grunde genommen stellen.

    Ich vermeide, diese Frage zu stellen, lieber Treverer, weil ich mich der fatalistischen Antwort darauf auch noch stellen kann, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

    Einstweilen gehe ich zweckoptimistisch nicht von einer Masseneinwanderung aus, sondern davon, dass sich ein Konsens bilden wird, der die Menschen

    a) motiviert, von alleine wieder zu gehen
    und
    b) Abschiebungen in Gang setzt.

    Aber dieser Konsens muss sich erstmal bilden – und ich bin nicht sicher, ob das gelingt. Die Asylbewerber müssen lernen, dass sie mit Fehlvorstellungen hergelockt wurden (das dürfte wohl der leichtere Part sein). Und die Deutschen müssen lernen, dass wir das „nicht schaffen können“, wie die Bundeskanzlerin zu der vorgeschickten Reem sagte, und dabei kommt es entscheidend auf den Zeitpunkt an.

    Im übrigen, lieber Meier Pirmin:

    Selbstverständlich sind Antworten nicht mit Problemlösungen zu verwechseln. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass die Bundeskanzlerin jemals besonderen Ehrgeiz entwickelt hätte, wenn es an die Lösung von Problemen gegangen ist. Mag sein, mein Blickwinkel ist zu eng; aber ich denke, sie hat bestenfalls an einigen Stellen die Symptome abgemildert – aber noch nie irgendwo „durchgegriffen“; letztlich nicht einmal, was die „Energiewende“ betraf; schließlich gibt es immer noch Atomstrom.

    Dieser Mangel an Ehrgeiz in Bezug auf die tatsächliche Gestaltung der Verhältnisse bildet wiederum einen interessanten Kontrast zu dem Bild einer keineswegs unintelligenten Politikerin. Das dicke Ende kommt noch, nehme ich an.

    Der Gutmensch.

  193. Hühnerbaron

    Merkel sitzt dort feist und abgelebt. Ich habe Sie seit Jahren nicht sprechen „gesehen“ und bin ob ihrer Physis einigermaßen entsetzt. Ihre quallenartige Antwort ist natürlich taktisch ein diabolisch genialer Schachzug. wenn ich das mal auf metapolitisch übersetze, fragt die
    Frau aus dem Publikum: „Warum lasst ihr uns im Stich? Warum liefert ihr uns aus und werft uns den Feinden zum Fraß vor?“
    Merkel: „Weil ihr Euch selbst nicht zu schützen wisst, ihr Idioten! Wer bin ich denn? Eurer national-liberaler Nachtwächterstaat? Feuchte Träume von anno 1900. Nein, ich bin DAS SOZIALAMT DER WELT! Du und Deinesgleichen, packt Euch an die eigene Nase. Von uns habt ihr gar nichts zu erwarten.“
    Sie wendet die eigene Argumentation im Sinne eines rhetorischen Aikidos gegen die arme Frau. Ethisch ist das in hohem Maße verwerflich, es ist so, als ob ein Boot an einem Ertinkenden mittem im Atlanitk vorbeifährt und der Kapitän den Ruf nach Hilfe mit „Hättest Du mal zeitig schwimmen gelernt!“ quittiert und ob der Verzögerung genervt seiner Mannschaft volle Kraft voraus befiehlt.

  194. Stein

    Ich möchte hier den stramm linken Rapper Jan Delay ummünzend zitieren: „Alles ist im Arsch, und alles ist am Ende, und alles Alles was du noch sagst, ist hätte, würde, könnte“.

  195. Hermann Karst

    @ Gustav Grambauer

    Sie [Merkel] hat ganz offenbar eine Anzahl geheimer Axiome zu jedem […] Problemlomplex“, die ihr in Millisekunden-Schnelle den Zugang zu den rhetorischen „Mumpeln im Beintaschen-Magazin“ verschaffen und diese „Mumpeln“ noch zusätzlich energetisch im obigen Sinne (Klarheit …) aufladen.

    Diese Axiome sind ganz sicher okkult (und dies theologisch vermittelt) intendiert. Sie weiß genau, daß sie in der Rolle des „Versuchers“ („satan“: שטנ) ist, der seine Rechte gegenüber dem wohlverstandenen Christentum genau kennt. Das – und nicht die christliche Fassade – hatte sie vom Elternhaus her prädestiniert […]

    Das trifft’s. Ich mußte es wiederholen.

    Und dazu:

    @ Meier Pirmin, Anmerkung im Schlußteil Ihres Kommentars:

    Noch interessant ist aber in diesen Zusammenhängen der teilweise atheistische Ansatz eines Teils der heutigen deutschen intellektuellen Rechten, etwa beim schon genannten und die letzte Woche ausführlich bei Sezession besprochenen Frank Lisson.

    Ich frage mich immer wieder, wie hier Dinge unter einen Hut zu bringen sind, die sich – für mich – gegenseitig ausschließen. Ich vermute beispeilsweise, daß ein Teil der hier vertretenen Rechten, Lichtmesz‘ jüngstes Buch als Publikation zwar registriert hat, aber nie in Erwägung gezogen hat, es zu lesen: Keiner ernsthaften Beschäftigung wert.

    Wenn ich an manchen SiN-Kommentare zurückdenke, habe ich das Gefühl, daß die Unterschiede zu Merkels Position nicht immer sehr groß sind (wenngleich die von Grambauer m.E. oben präzis ausgeleuchtete „Tiefe“, aus der diese Frau schöpft, hier wohl nicht in Anschlag zu bringen ist; ich hoffe’s jedenfalls).

    Zurück zum Thema.

  196. Vexillifer

    Karst,

    ich weiß gar nicht, was Sie mit Ihrer vielsagenden Andeutung hinsichtlich des letzten Lichtmesz-Buchs meinen. In meinem politischen Freundes- und Bekanntenkreis hat ausnahmslos JEDER „Ich bin nicht Charlie“ gelesen, mich selbstverständlich eingeschlossen. :)

  197. Joseph von Sternberg

    Eine Frage in die Runde:

    wieviele hier haben ein Linksalternatives Herkunftsmilieu?

    Ich habe eins … und der Weg hinaus hat lange gedauert. Und ist wohl erst in jüngster Vergangenheit abgeschlossen worden.

    Ich war kurze Zeit eine Art von „Freudomarxist“. War aber dann durch den antideutschen Rassismus meiner Politfreunde und Lehrermentoren so abgestoßen – daß ich Julius Evola begann zu lesen.

    Denn habe ich dann mehr religiös denn intellektuell verehrt. Der Witz an der ganzen Geschichte war – daß ich seine Revolte verlieh – und die auf einmal unter den Freunden die Runde machte. Manche begannen selbstständig Eliade und Weininger zu lesen.

    Ein toller Erfolg. Aber: alle blieben dem Milieu erhalten – ich eingeschlossen. Man ging auf Konzerte von Slime … oder GEntleman … Freundeskreis … oder DJ Shantel.

    Bei mir dauerte es bis 2009 bis ich begann wirklich Nein zu sagen… Ich habe zwar immer die JF gelesen – die Argumente verstanden – aber Dieter Steins korrekter Haarschnitt war mir immer fremd gewesen. Seine Frisur hinderte mich eine Dekade lang rechts zu werden. Das Habituelle bestimmt uns mehr als das Politische sagte Henning Eichberg zu Matthias Brodkorb. UNd es stimmt. Meine Freunde, die ich momentan leider vollkommen aus der Sicht verloren habe, werden noch immer Gras rauchen und alle Jahre wieder The Big Lebowski schauen. Obwohl Leute wie Jünger Evola Etc. ihnen intellektuell imponieren.

    Nun war ich in Urlaub gewesen – immer wenn ich dann mal in eine Jugendherberge komme – treffe ich dieses Milieu, daß sich kaum geändert zu haben scheint. Ich kann recht gut mit ihnen kommunizieren – kann meine Informationen an den Mann kriegen. Sie verstehen es – goutieren es auch: aber verbinden die Punkte nicht. Warum auch – Leben und Leben lassen – ist eine Einstellung (r-Strategie?) mit der man alle neuen Informationen quittieren kann.

    Ich mag diese Leute auch eigentlich. Hat jemand auch solche Freunde? Ist jemand auch ein Apostat der fashionablen Neo-Hippie Subkultur? Wie kamt Ihr davon los?

    Ich mag die Leute zwar – aber wenn ich MTV einschalte – oder von einer neuen Ska-Band höre … mir 60er Jahre VIdeos von Woodstock anschaue – oder mir Trainspotting gebe. Sprich wenn ich mir den ganzen Kernbestand dieser Kultur gebe, der immer den Vorrang haben wird auch wenn jemand Evola liest, muss ich immer fast kotzen…

  198. Hermann Karst

    @ Vexilifer

    Prima, ich auch!

    „Vielsagende Andeutung“? Ach wo. Natürlich meine ich Lichtmesz‘ einschlägiges Buch zum Thema (das Grambauer hier angeschnitten hat).

    Frage: Haben Sie und Ihre Freunde diesen Band ebenfalls gelesen?

  199. Kay-Uwe Klepzig

    „…Aktuell herrscht große Angst und die Leute sitzen wie die Kaninchen vor der Schlange. Und wehe, die Schlange schlägt zu. Dann verwandelt sich das Kaninchen zum Deutschen Wolf…“

    Exakt.
    Noch will es kaum einer hören, weder die Rotgrünbunten, noch ein Großteil der eher im politischen Spektrum dort zu findenden, wo der Daumen links ist.

    Und das Blöde ist, daß wir Mahner dann mitgefangen und mitgehangen werden…

  200. schornsteinfeger

    Lieber Herr Pirmin, vielleicht ist das aufschlussreich für Sie. Vir Oblationis ist sozusagen MKH’s sidekick im aktuellen Geschehen.

    http://deutschland-politik-21.de/2015/08/31/fiat-justitia-et-pereat-mundus/

  201. enickmar

    @Joseph von Sternberg

    Entstamme auch dem linksalternativen Milieu. Hineingeboren.

    Sinneswandel dadurch, daß mir die Frisuren aus der rechten Szene immer besser gefallen haben als die, die ich als Kind getragen habe.

    Aber das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Entscheidend war die kognitive Dissonanz. Die Frisuren vereinfachten den Wandel dann noch durch die überlegene Ästhetik ;o)

  202. Gustav Grambauer

    Schornsteinfeger

    Wenn Frau Merkel sagt „Gesetze kann man ändern, aber man kann nicht einfach sagen, wir heben bestehende Gesetze auf“, dann bezieht sich das auf das Legitimitätsdebakel der „BRD“, die das Deutsche Reich besatzunghshoheitlich zu verwalten und dabei dessen Gesetze gefälligst zu achten hat (Art. 43 HLKO).

    Es entsprach von Anfang an, insbesondere seit 1990 und verstärkt seit etwa vier, fünf Jahren dem verwahrlosten Rechtsverständnis der „BRD“, die Reichsgesetze nach Belieben zu ändern, auch ohne die Notwendigkeit der „Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und das öffentliche Lebens“. Es wird sogar soviel wie möglich gepfuscht, um die Rechtswirklichkeit von der Rechtsordnung des Reiches zu entfremden und Rechtspositionen des Reiches so weit wie möglich de facto zu zerstören (etwa mit Privatisierungen der Reichsstraßen, Reichsbahn, Reichspost usw.), unter dem höhnischen Grinsen der Alliierten.

    Sie wagen es jedoch nicht, auch nur ein einziges Gesetz mit dem Paragraphen „Das Reichsgesetz XY ist hiermit aufgehoben“ enden zu lassen (abgesehen davon, daß auch ein solcher Paragraph eine kriegs- und staatsrechtliche Luftnummer wäre).

    - G. G.

  203. Meier Pirmin

    @schornsteinfeger. Danke für den Link. Klar, dass Schengen nicht mehr gilt, so wie man andererseits mit der Schweiz nicht über ihre Einwanderungsinitiative verhandeln will. Noch was: verwechseln Sie mich bitte nicht mit einem Anhänger von MKH. Es wäre meines Erachtens aber immer klug, ihre Aussagen jeweils zu interpretieren. Auch das ist eine Möglichkeit in einem sonst nicht angebotenen Dialog.

    @Sternberg. Meine Herkunft ist nicht linksalternativ, sondern radikalkonservativ in schroffem Gegensatz zu den damaligen 68-ern, mit denen ich aber einen Bart gemeinsam hatte und einmal sogar die Verdächtigung als Terrorist, was mir einen Haussuchungsbefehl eintrug. Ich darf Ihnen aber bestätigen, dass verschiedene ehemalige Mitglieder der Schweizer Linksextremenorganisation POCH heute ähnlich denken wie einige der hier sich äusserenden Exlinken. Die Exlinken haben mich im Allgemeinen rechts überholt, dies macht gelegentlich die Konvertitenmentalität aus.

  204. schornsteinfeger

    Herr Pirmin, und vielleicht auch im Interesse des Herrn Lichtmesz

    ‚Das Deutschland vor 1914 war in seiner herrschenden Weltanschauungs- und Weltwertungsform ausgesprochen materialistisch und seine ‚Religion‘ war der Wille zur Macht durch ökonomische und militärische Expansion. Die metaphysischen Formeln Nietzsches waren seinen faktischen Weltanschauung ungefähr adequät. Insofern konnte es gar nicht – als Ganzes gesehen – von einer natürlichen Religion bewegt sein, die dem Satze entspräche: „Gott ist Geist“. Das schloß indes durchaus nicht aus, daß der Lehrsatz „Gott ist Geist“ in allen Schulen gelehrt wurde, daß die Majorität der Philosophen und Theologen an den Hochschulen diesen Satz lehrten und zu beweisen suchten; daß es bewußten Anhang an die Metaphysik Nietzsches nur in ganz kleinen Gruppen gab. Die natürliche Theologie kann eben von der natürlichen herrschenden Religion in j e d e m beliebigen Maße abweichen..‘

    Und:

    ‚Es ist vielmehr sogar die Regel, daß die herrschenden Weltanschauungsformen – wenn überhaupt ausgesprochen – nur von einer ganz kleinen M i n o r i t ä t ausgesprochen werden, während die überwiegenden Majorität zwar dieselbe Weltanschauung teilt, aber in ihrer Urteilssphäre Überzeugungen anhängt, die überliefert sind und zu dieser sie beherrschenden Weltanschauung n i c h t passen.‘

    ‚In ihrer Besonderheit allgemein erkannt werden die Weltanschauungsformen der Gruppen meist erst, wenn sie sich ä n d e r n. Solange sie herrschen, haben sie den Glaubenscharakter der Selbstverständlichkeit und werden – gleich dem Druck der Luft – nicht empfunden und bemerkt.‘

    Aus: Max Scheler, ‚Vom Ewigen im Menschen‘ (Teil ii ‚Die Wesensphänomenologie der Religion‘, Absatz 3. Die Attribute Gottes in der natürlichen Religion) Der Neue Geist Verlag Leipzig 1923

  205. Der Gutmensch

    Wenn ich so Dinge wie den Grambauer und den Hühnerbaron lese, gebe ich es einfach auf …

    Es ist niemand da, der politisch etwas reißen könnte, im Kommentarstrang nebenan zu den „Gefährlichen Bürgern“ wird das ja deutlich. Dieter Stein beispielsweise als „Gefährlicher“? Und zwar einer von – wie vielen? 15? 20? Das ist noch erbärmlicher, als ich befürchtet hatte.

    Und Ihr beklagt Euch derweile, dass die Kanzlerin einer Schweizerin (für die sie nicht verantwortlich ist, nebenbei bemerkt) „Steine statt Brot“ gibt, indem sie sie darauf hinweist, dass am Ende nur die eigene Überzeugung etwas gegen die Macht fremder Überzeugungen ausrichten kann, ja? Was habt Ihr denn erwartet? Eine Predigt (die hat sie ihr sogar gehalten, man denke nur an den gerügten Hochmut)? Oder ein Gute-Nacht-Lied??

    Wenn der Innenminister die von ihm angekündigten Maßnahmen ergreift, dann wird das, absehbar keine kleine Kurskorrektur, sondern es wird die große; alles andere hülfe ja nun absehbar nicht mehr über die nächsten Wahlen, die das GG immerhin noch vorsieht. Dafür sind also die ganzen Asylbewerber da – wenn man schon davon ausgeht, dass das fabriziert (=steuerbar) ist, dann muss man doch eigentlich automatisch zu diesem Schluss gelangen!

    Ich bin auch alles andere als begeistert, wenn ich an eine große Veränderung denke. Aber wenn ich mich mit der Idee konfrontiere, dass das langsame Ausbluten hier noch lange weiter geht, bin ich noch deprimierter; ich kann das auch nicht besonders „ethisch“ finden, sondern mir fällt dazu nur noch das Wort „Tierquälerei“ ein. Welche Personen will man denn morgen noch als „Gefährliche Bürger“ einstufen, wenn´s so weiter geht (selbst unter der Voraussetzung, dass die Grenzen geschlossen, und die Asylbewerber abgeschoben werden und – oh Wunder – Griechenland über Nacht seine Solvenz zurückerlangen und die Schulden zurückzahlen würde)? Drei freundliche Opas mit blütenweißem Führungszeugnis?

    Es ist hohe Zeit, dass die Karten mal auf den Tisch kommen; der Anlass ist mir mittlerweile fast schnurz. Dann bekommt ein jeder Gelegenheit, die Stichhaltigkeit seiner individuellen Theorie zu überprüfen, und sei es die von Dr. Mabuse! Und dann – erst dann – können wir auch wieder planen; jedenfalls soweit wir zu Hause bleiben und nicht kommod aus dem sicheren Exil meckern.

    Empfehle mich,

    der Gutmensch.

    M.L.:Lieber Gutmensch, wie wäre es auch bei Ihnen mit einer Schreibpause?

  206. Marc_Aurel

    Offen bleibt für mich auch die Frage, inwiefern diese Propaganda tatsächlich wirkt, oder ob die Medien hier nur eine große Täuschungskulisse aufbauen – an dieser Stelle bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte.

    Die Frage ist schwer zu beantworten, aber ich will es versuchen. Der Eindruck aus meinem Umfeld, der freilich nicht repräsentativ sein kann, nicht zuletzt deshalb, weil ich es ja beeinflusse, ist folgender (ausgehend von 15 Personen, „normale Bürger“, wie du und ich, die mir spontan einfallen):

    Aspekt – Wird die Propaganda durchschaut?
    ———————————————–
    8 x ja
    (im Wesentlichen, was nicht zwingend bedeutet, dass die Hintergründe vollständig bekannt sind bzw. vollständig verstanden werden)

    4 x zum Teil
    (schwanken, hin- und her gerissen)

    3 x nein
    (entweder völlig unpolitisch oder regelrechte Weigerung überhaupt über Hintergründe nachzudenken, Heilung nur zu erwarten durch dramatische Eigenerfahrung)

    Aspekt – Bereitschaft sich zu engagieren vorhanden?
    ————————————————————
    7 x ja
    (Bereitschaft, heißt nicht automatisch aktives Eigenengagement)

    7 x nein
    (nein, heißt hier: keine Lust, kein Interesse oder Angst, würde sich bei den meisten wahrscheinlich ändern, sobald ihr Mikrokosmus unmittelbar bedroht wird)

    1 x aktives Gegenengagement
    (Ursache hier naiver Idealismus, leider für die falsche Sache)

  207. Verehrter ML,

    Wahnhaft illusionistisch >>> funktioniert auch nicht, da „Schweigespirale“ durch neue Medien wie „eh schon wissen :-)“ gebrochen.

    Ultra-Orgie der „Politischen Romatiker“ ( CS)

    Aber: „Deutsch sein, heisst eine Sache um ihrer selbst Willen tun“. ( Richard Wagner|). Da hatte der alte Schwerenoeter doch Recht!

    In Oesterreich ( sind die Oesis die besseren Deutschen ?? Hm Hm Hm !! :-) ) >> siehe Aussagen und Wahlresulktate und prognosen FPOE.

    Alles durchgedacht, jetzt wird durchgeladen!

    HdeA

  208. 1. Weil es gerade so schön zum Thema Medien/Manipulation passt – nicht nur lesen, sondern unbedingt das Video aufmerksam ansehen:

    http://www.kleinezeitung.at/k/politik/aussenpolitik/4813460/

    2. Habe ich mich den ganzen Sommer über gefragt, ob denn wohl die heuer extrem vielen reichen, tief verschleierten Gäste aus Saudi Arabien, den Emiraten oder wo immer sie herkommen, die die Geschäfte von Gucci, Armani, Chanel etc. in der Innenstadt frequentieren, an die Glaubensbrüder in den Asylzentren vor den Toren der Stadt denken.
    Vor allem habe ich mich gefragt, wie viele von ihnen sie wohl in ihren Ländern aufgenommen haben – jetzt weiß ich es:

    http://www.aargauerzeitung.ch/ausland/oelstaaten-wollen-keine-fluechtlinge-aufnehmen-weil-sie-instabilitaet-fuerchten-128632321

  209. Meier Pirmin

    @Schornsteinfeger. Über Scheler verstehe ich Sie sehr gut. Haben Sie gewusst, dass Papst Woityla seinerseit über ihn habilitiert hat?
    @Karst. Lichtmesz Buch über den Gott, der uns retten kann, habe ich nicht gelesen. Ich habe das Interview von Heidegger zum Thema schon 1976 zur Kenntnis genommen und als Leser von Meister Eckhart und Reinhold Schneider gehe ich davon aus, dass es nicht die „Aufgabe“ eines Gottes ist, uns zu retten. Wir können nur in seinen Abgrund fallen, den Ungrund. Aus all diesen Perspektiven heraus gibt es durchaus den Punkt, wo ich mich nicht mehr aufrege. Aus der Sicht von Feuerbach und Marx wäre dies wohl eine Gefahr der Religiosen, vgl. noch den späten Kaltenbrunner, der sein Land offenbar auch nicht mehr retten wollte. Ich bin trotzdem kein Anwalt der Passivität und des Hinnehmens.
    @Gutmensch. Suchen Sie im Netz vielleicht mal meine private Netz-Adresse.

    An alle: Wäre Merkel nicht Kanzlerin, müssten Sie sich über jemand anderen aufregen. Würde ich beim Bundespräsidenten so gelassen nicht sagen.

  210. Waldgänger

    @ Joseph von Sternberg

    Sie fragen nach einer grün- oder auch links-alternativen Vergangenheit.

    Sie sind damit hier keineswegs der Einzige. Wenn man eine Weile mitliest, erfährt man ja automatisch bei diesem und jenem, dass er früher woanders stand. Ich würde den Prozentsatz hier bei etwa 15 – 20% veranschlagen. Kleine-Hartlage ist sicherlich nur der Bekannteste.
    Ich empfinde solche „Weitgereisten“ als wichtige Bereicherung.
    Auch deshalb, weil sie das Denken und Fühlen der Gegenseite besser verstehen können, auch, wenn wir es heute für dumm, unbelehrbar oder gar sektenhaft halten.

    Und, da stimme ich Ihnen vollkommen zu, es ist wirklich schwer und erfordert viel Kraft, Eigenwilligkeit und Selbstdenken, sich vom vertrauten links-grünen Umfeld zu lösen.
    Es ist viel schwerer als viele glauben! Vielleicht ist es etwas vergleichbar mit einem Kirchenaustritt in einer ländlich-katholischen Gegend um 1970 herum. Man verliert damit ein ganzes Milieu und wohlig-warme Sicherheiten … Man tritt ein in eine Welt des klareren Geistes, wo die erste Frage nicht mehr ist, ob etwas „gut“ und angesagt ist, sondern ob etwas richtig ist.

    Nun, fast jeder hat irgendwann unbestimmte Schlüsselerlebnisse gehabt, ist mit bestimmten massiven Widersprüchen konfrontiert worden, die einfach nicht mehr auflösbar waren und ihn zum Nachdenken, zum kritischen Hinterfragen und zur Umorientierung genötigt haben.
    Irgendwann ist es genug und man erträgt es nicht mehr, wie andere, die die wohlige Geborgenheit der Szene dem Selbstdenken vorziehen, bei bestimmten Fragen und offenkundigen Problemen immer wieder abschalten oder zumachen.

    Für mich waren es diese Schlüsselerlebnisse die verbalen Schandergüsse der Antideutschen in den frühen 1990ern, das Erkennen, dass kein echtes Konzept für die immer problematischer werdende Zuwanderung da sein sollte(!), und dass die Zuwanderung für die Linken der frühen 1990er wirklich ein Instrument zum Verändern und Zerstören des Landes war.
    Hinzu kam das Begreifen, dass sich die sog. Linken zum nützlichen Idioten des Kapitals gegen die eigene Unterschicht machten.
    Damit war der Weg frei und ein neues Lernen begann.

    Mich hemmte auf dem Weg nach rechts aber lange Zeit in erster Linie die (irrige) Annahme, dass die neoliberalen Wirtschaftsbosse „rechts“ seien, dass die Rechten die Interessen der Großwirtschaft und der Oberschicht verträten. So hatte man es uns eingetrichtert. Man muss sich eben frei machen von den Behauptungen der Lügenpresse.

    Manchmal begegne ich Leuten, die sagen, dass sie schon immer „rechts“ standen – auch schon als Schüler – und das verblüfft mich. Einerseits denke ich dann, wie immens viel doch ein prägendes konservatives Elternhaus oder eine bestimmte Schulkultur bewirkt haben mögen, andererseits berührt es mich seltsam, wenn jemand in seinen Anschauungen über die Jahre hinweg seit der Jugend so konstant ist. Wo bleibt da Entwicklung? Und muss Jugend nicht radikal sein?! Seien es die Studenten um 1970, seien es die Identitären heute.

  211. enickmar

    @Joseph von Sternberg

    Nicht nur Frisurenvorbild:

    https://twitter.com/martin_sellner

  212. Ach ja, das habe ich ganz vergessen.

    Da mag noch jemand das Tor nicht öffnen, wird wohl auch wissen wieso; aber mit gutem Rat würden sie Europa gerne beistehen, wie lieb:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/amerika-will-keine-fluechtlinge-aufnehmen-13784554.html

  213. Karl Blomquist

    Die abtrünnige Provinz Österreich
    hat ganz einfach Glück, derzeit nicht dazuzugehören, d.h. nicht zur US-Kolonie BRD, die USA halten bei Österreich die Zügel etwas lockerer.

    Dementsprechend gibt es dort sogar eine Opposition im Parlament, und kommt ein Journal wie info-direkt.at auch aus dieser abtrünnigen Provinz, und nicht aus dem deutschen Rumpfstaat.

  214. Desprecio

    @“Waldgänger“

    „Manchmal begegne ich Leuten, die sagen, daß sie schon immer rechts
    standen – auch schon als Schüler – und das verblüfft mich.“

    Auch ich komme ursprünglich von den Jungsozialisten.
    Ihre o.g. Aussage erinnert mich an etwas, was ich früher, schon in den
    1970er Jahren, des öfteren hörte :

    „Wer als junger Mensch nicht links denkt, hat kein Herz, Wer aber als
    älterer Mensch immer noch links ist, hat kein Hirn !“

  215. Urwinkel

    … bitte ich die Leser um Meinungen, vor allem um persönliche Erfahrungsberichte.

    Für jeden der noch alle Finger an den Händen hat, hierzu eine ganz einfache Übung: Die Handteller nach au0en richten, die Daumen im 90-Grad-Winkel aneineinander halten (Rest einknicken), die jeweiligen Zeigfinger nach oben gerichtet. Sofort haben Sie ein „W“ für Waldgang. Danach: Hände umdrehen: Satanische Geste machen (die Teufelshörner), die kleinen Finger rechtwinklig aneinander, beide Zeigefinger hoch: Wieder ein „W“. Ist für mich zum Bannmerkmal geworden. Benutze es aber nicht inflationär.

  216. Andreas Walter

    Bei Karl Diekmann habe ich heute diese Verknüpfung entdeckt:

    https://twitter.com/KaiDiekmann/status/639298242098917376

    https://www.munich-digital.com/intelligence/asyldiskussion

    Das fing (gegen uns) nach 1945 mit Leo Crespis Umfragen in Deutschland an, und heute analysieren Unternehmen dazu nur noch das Internet und ihre eigenen Daten, erstellen dadurch Trendanalysen, Stimmungsbarometer und können aufgrund ihrer Erfahrung dadurch auch Tipps geben, wie man diese in welche Richtung beeinflusst oder in welche Richtung sich etwas entwickelt. Unbemerkte Massenanalyse und -manipulation ist heute in den sogenannten „Demokratien“ deshalb eines der besten und wichtigste Geschäfte überhaupt.

    Propaganda, die Unterhaltungsindustrie und die Werbebranche sind da ja alle sehr eng miteinander verknüpft, doch auch die Geldverleiher, Hedgefonds, Banken (Investitionstrends), die Politik (Wahlkampagnen), Versicherungen (Lagebeurteilung, Sicherheitseinschätzung) und natürlich die Wirtschaft (Nachfrageermittlung, Nachfrageerzeugung).

    Ich möchte daher dringend davor warnen, sich hier nur auf sein Gefühl oder auf das von Gleichgesinnten zu verlassen, vor allem wenn man selbst emotional verwickelt ist. Auch weil ja meist nur wenige Prozent, wenige Stimmen mehr oder weniger manchmal den Unterschied machen, weshalb man sich auch seine Kraft und Energie besser, differenzierter einteilen kann. Hier ein historisches Beispiel aus Oliver Stones Film Die Geschichte Amerikas:

    „Die Doku zeigt: Oft ha­ben kleine Ereignisse riesige Auswirkungen. Etwa das Schicksal von Henry A. Wallace. Heu­te praktisch vergessen, wäre der Politiker 1945 fast US­-Präsident geworden. Aber der Demokrat Wallace war Gegner der Atombombe und dem konservativen Flügel seiner Partei zu liberal. Bei der parteiinternen Vorwahl wird der Favorit Wallace sabotiert: Die Abstimmung wird kurzfristig verlegt, Wahlberechtigten der Zugang zur Halle verwehrt. Statt Wallace siegt der konservative Harry Truman und wird Vizepräsident.“

    http://www.tvdigital.de/magazin/tv-aktuell/doku-ueber-die-kriege-der-usa

    Wichtig wäre es daher, wenn es um die Verbesserung der Informationslage geht, hier mal ein paar vertrauenswürdige, deutschenfreundliche Profis und Sponsoren aus der Wirtschaft auch dahingehend offen um Hilfe zu bitten. Denn zumindest die Analyse über das Internet lässt sich auch von feindlich gesinnten Kräften nur sehr aufwendig blockieren, wenn man es richtig macht.

    Hahahahaha, ich rede hier jetzt schon wie ein Kriegsstratege, dabei wollte ich doch auch einfach nur in Frieden leben, arbeiten und alt werden. Ist vielleicht also doch Angriff die bessere Verteidigung? Dann waren vielleicht Wehrmacht und Abwehr, Deutsche wehrt euch von Anfang an nur der falsche Ansatz.

    Frage an Herrn Elsässer: Wenn die Russen also unsere Freunde sind, wie wäre es denn dann mal mit einer Lieferung von 200 Atomraketen, meinetwegen auch auf Kommission. Wir Deutschen wollen ja gar nichts geschenkt haben, ausser unsere Freiheit. Wir arbeiten gern‘ und hart an unserem Wohlstand, zahlen dann auch schon bald mit unserem Gold zurück, nicht mehr in Dollar.

    Mein Gott, stellt euch das nur mal vor. Endlich frei, gleichberechtigt. Mehr ist es ja nicht. Na gut, die nächste Fussballweltmeisterschaft wollen wir auch noch gewinnen, doch auch damit müsste die Welt doch leben können.

  217. Karawane zieht weiter, Dank an alle!

Diskussion geschlossen. :-)

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