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lichtmesz Martin Lichtmesz


Gregor Gysi: Zum Glück sterben die Deutschen aus!

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TschuessErst jetzt habe ich auf Youtube ein lustiges Video vom Mai dieses Jahres entdeckt, in dem man sehen kann, daß auch Gregor Gysi der in diesem Blog vertretenen These vom „großen Austausch“ zustimmt, mit dem kleinen Unterschied, daß ihm die damit verbundenen Zukunftsaussichten offenbar mächtig gute Laune machen.

Gysi gibt darin anläßlich einer bevorstehenden Demo „gegen Nazis“ (die in Neuruppin am 6.6. stattfand) mit einer verblüffenden Offenheit zu, daß das deutsche Volk sozusagen die moralische Pflicht habe, vom Erdboden zu verschwinden. Dabei zieht er alle üblichen demagogischen Register, sodaß seine kleine Ansprache fast schon wie ein Parodie wirkt.

Hier aus Dokumentationsgründen der Text, versehen mit Kommentaren von meiner Wenigkeit:

Meine Damen und Herren, ich rufe Sie auf, an der Demonstration „Schöner leben ohne Nazis – Vielfalt ist unsere Zukunft“ am 6. Juni in Neuruppin teilzunehmen.

Gleich zu Beginn der Klassiker mit der Scheinalternative: hie braunböse „Nazis“, dort spaßiggutbunte „Vielfalt“, „Cake or Death“, und nix dazwischen. Dazu bemerkte Manfred Kleine-Hartlage in seinem Buch „Die Sprache der BRD“:

Mit dem Wort »Vielfalt« – das mit ähnlich naiver Selbstverständlichkeit positiv verwendet wird wie das Wort »bunt«, ist in aller Regel die ethnische Vielfalt gemeint, das heißt die Umwandlung aller westlichen Länder in multiethnische Gesellschaften.

Die Konflikte, die ein derartiges Unterfangen hervorruft, müssen schon im Vorfeld durch laufende Repressionen gedeckelt werden. Kleine-Hartlage weiter:

Und so ist es nur folgerichtig, daß die erste Form von Vielfalt, die den selbstproduzierten Sachzwängen einer multiethnischen Gesellschaft zum Opfer fällt, die Vielfalt der Meinungen ist. Was von früherer Liberalität geblieben ist, ist ein enger Meinungskorridor, gesäumt von einfältigen, stereotypen Phrasen und bewacht von einer ganzen Armee offizieller und inoffizieller Meinungszensoren, die mit leidenschaftlichem Denunziantenehrgeiz darüber wachen, daß Vielfalt und Toleranz hinreichend gepriesen werden.

Auch das bestätigt Gysi, der zur härtestmöglichen Keule greift, indem er alle jene, die diese „Vielfalt“ ablehnen oder kritisieren, kurzerhand zu „Nazis“ erklärt. „Vielfalt“ plus „Nazis“: das hat in Deutschland so etwas wie die Funktion einer hypnotischen Signalwortkombination, die blitzartig das Denken ausknipst.

Als nächstes befleißigt sich Gysi eines moralisch belehrenden, dabei gleichzeitig ranschmeißerischen, gutmenschlich gepuderten Tonfalls, in dem unterschwellig eine Drohung an alle mitklingt, die sich seiner Moralpredigt verweigen:

Wir müssen uns gegen die Nazis stellen. Schon aufgrund unserer Geschichte zwischen 1933 und 1945 sind wir verpflichtet, Flüchtlinge anständig zu behandeln. Außerdem muß deren Leben gerettet werden im Mittelmeer.

„Flüchtlinge anständig behandeln“ ist schon mal eine Gummiphrase, die vieles bedeuten und vieles verschleiern kann. Vor allem mischt Gysi hier routiniert eine standardisierte moralische Erpressung mit dem „Angebot“ eines „Wir“-Gefühls, das sich in dieser Form logischerweise nur an Abstammungsdeutsche richten kann. Da ist Gysi schon mal doppelt aus dem Schneider, da beide Eltern jüdischer Abstammung und zudem stramme Kommunisten waren. Zählt er sich selbst also wirklich zu diesem „Wir“, das er hier zu manipulieren versucht?

Daß er selbst wie andere bundesdeutsche Nationalmasochisten ein besonders schlechtes Gewissen hat, was „unsere Geschichte zwischen 1933 und 1945″ betrifft, glaube ich jedenfalls kaum, zumal ihm offenbar auch seine bis heute weitgehend unter den Tisch gekehrte Rolle im Stasi-Apparat keine gröberen Gewissensbisse bereitet. Hier gibt es mit Sicherheit noch eine Menge peinliche Dinge, die der Aufdeckung harren. (Vera Lengsfeld hat am 19. 7. auf Achse des Guten einen Artikel darüber geschrieben.)

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55 Kommentare zu „Gregor Gysi: Zum Glück sterben die Deutschen aus!“

  1. Hühnerbaron

    Vielen Dank für die Behandlung dieses propagandistisch hervorragenden Videos. Eigentlich ist es das Angebot, via Selbstdistanzierung zum Nicht-Deutschen Nicht-Nazi zu werden. Das neue „Wir“ ist eine Gemeinschaft von Nazi/Deutschen-hassern. Diese Gemeinschaft besteht aber wieder nur aus 99% Ethnodeutschen. Nur der deutsche Deutschenhasser bekommt einen extra schönen Ablassbrief, so sind wir doch wieder ethnisch vereint im Hass auf uns – den nur wir richtig fühlen können – und hüpfen singend und tanzend in den Untergang. „Bring Dich um, es fühlt sich gut an!“ „Paradox? Seien Sie doch nicht so kleinlich, *schmunzel*“. PS: Man sollte dieses Video mit jedem Lexikon oder Wörterbucheintrag zum Wort „jovial“ verbinden.

  2. donna_alta

    Sehr geehrter Herr Lichtmesz,

    danke für diese Analyse der beiden unfassbaren Meldungen, die mir den Atem stocken ließen. Sowohl Herr Gysi als auch Frau Kahane sind so primitiv und eindeutig in ihren Äußerungen, daß nun auch der letzte „Buntgutmensch“ wach werden müsste.

    Doch es geschieht nichts. Die große Stille umgibt uns.

    Die Worte dieser beiden Volksvernichter sprechen eine deutliche Sprache.

    Wir sind verloren!

  3. Voll trecker

    hier hat Herr Gysi einen Kapitalfehler gemacht. Seinesgleichen würde ihr wohl von Freud’schem Versprecher sprechen. Es klärt sich doch alles auf.

  4. Arminius Arndt

    Der Treppenwitz an der Sache ist, dass die „Linke“ nach wie vor ihre meisten Wähler, ihre Machtbasis sozusagen, in den angeblich ach so schlimm fahl-weißen mitteldeutschen Länder haben. Wenn die mal weg ist (Demographie lässt grüßen zzgl. „Austausch“) – wer, glaubt denn der Herr Gysi, soll seine Truppe noch ernsthaft wählen? Bosnische Moslems? Good Wood from Ghana?

    Wird Zeit, dass der Prozess der Ablösung der Linken in Mitteldeutschland als Identifikationsfigur für die dortigen Einheimischen rasch geschieht, denn sonst gilt der Spruch, der selbstredend für ganz Deutschland bereits jetzt gilt, in Mitteldeutschland um so mehr:

    Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.

  5. Augustin

    Wieder einmal ein lesenswerter Lichtmesz, vielen Dank! Das Wort „Nazi“erfährt gerade genauso einen Wandel wie die Bezeichnung „Deutscher“. Nun ist jeder, der es nicht gutheißt, zur Minderheit im eigenen Land zu werden, ein Nazi, während jeder, der seinen Fuß auf deutschen Boden setzt, sofort ein „Deutscher“ ist. Einerseits hasst man sich selbst, andererseits legt man Wert darauf, daß auch Schwarze Deutsche seien usw. usf.

    Ich mußte gerade schmunzeln, da ich an ein Zitat von Rudolf Borchardt erinnet wurde, das „Hesperiolus“ hier einmal brachte[0]. Ich zitiere:

    […] hier aus der Schöpferischen Restauration, wo Borchardt bereits 1929 den historischen Begriff des Volkes als zersprungen konstatiert: daß der menschentypus der Großstädte deutschlands unter diesen Einflüssen sich in zwanzig jahren fast ethnologisch gewandelt – aber warum das Wort vermeiden? – ja, daß er sich bestialisiert hat, und daß es nicht befremden sollte, ihn halbnackt nach der Trommel des Niggers tanzen zu sehen

    Und worauf stieß ich heute morgen zufällig? Auf diesen[1] ZEIT-Artikel (von 2014, aber immerhin): „Gauck lobt afrikanische Lieder zur Einheitsfeier“. Darin der Satz:

    Nach dem Verlassen der Marktkirche in Hannover wurden Gauck und Merkel von mehreren Hundert Menschen mit Trommeln, Jubelrufen, aber auch vereinzelten Buhrufen empfangen. Begeistert zeigte sich Gauck von einer afrikanischen Gesangsgruppe, deren Mitglieder aus Potsdam angereist waren. „Wenn wir euch nicht hätten, dann wären die Feste nur halb so schön“, sagte der Präsident, der zu der Hymne Nkosi Sikelel‘ iAfrika und anderen Liedern andeutungsweise tanzte.

    Borchardts Schreckensvision hat sich bewahrheitet (gut, Gauck war wohl nicht halbnackt) …

    [0]: http://www.sezession.de/28023/die-politik-der-mehrheitsverhaltnisse.html
    [1]: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-10/deutsche-einheit-feier-hannover

  6. Rumpelstilzchen

    Spitzenkräfte ? Elite ? Top-Entscheider ?
    Wer sind diese 500 Leute ?
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/f-a-z-elite-panel-deutschland-kann-mehr-fluechtlinge-nehmen-13714208.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Bitte mehr Details ! Aber keine Verschwörungstheorien.
    Sondern Fakten.

    Die Meinung des Volkes ist eine andere. Deshalb wird das Volk beseitigt.

  7. Marcus Junge

    Arminius Arndt

    „Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.“

    Alle 4 Jahre rennen etwa 30Millionen der völlig von jedem Resthirn befreite zu den Urnen, damit ihre Stimme da dann ruhe. Besonders verblödet dabei die Wähler der SED, die merken nicht das Gysi zu den Transatlantikern gehört und keine Opposition ist, nirgendwo. Sollte die SED mal an der Bunteregierung beteiligt sein, wird die sich so „wandeln“, wie Bürgerkrieg 90 / Die Kinderschänder es mit ihrem Terroristen „Joseph“ einst taten, dann brüllt die SED lauter „Heil USA“, als alle anderen zusammen.

  8. Mr. Kurtz

    Die Äußerungen von Gysi haben, wie so oft, den unschätzbaren Vorteil, daß sie das auf den Punkt bringen, was das andere Personal der Bunten Republik nur verdruckts, hinter „Sachzwängen“ versteckt, scheibchenweise offenlegt.
    Dennoch ist die Zeit noch nicht gekommen, daß die „Gysis“ diese Rede im Bundestag halten würden. Diese Rede würde Gysi auch nicht im Wahlkampf seiner Partei in Sachsen halten. Die NRW-bunte SPD auch nicht. Warum nicht ? Diese Frage sollten sich alle stellen, die denken, daß hier schon alles entschieden ist.

  9. Matthias Grund

    Lange glaubte ich in jugendlicher Naivität, die Lügen der Lenker müssten nur auffliegen, damit alle aufwachen und der Stein ins Rollen kommt. Die Wahrheit wird euch freimachen. Nix da.

    Inzwischen lügen sie nicht mal mehr sondern sagen uns die Wahrheit offen ins Gesichts, Gauck wie Kahane und alle anderen. Aber nichts passiert, gar nichts.

    Ich kann es mir nur dadurch erklären, dass den Menschen das kritische Bewusstsein über ihre essentiellen Interessen abhanden gekommen ist. Bei Interessen muss man heute immer erklären, dass man damit keine Hobbys meint. Das Bewusstsein wurde ihnen abdressiert durch ein Wechselspiel aus eingeredeten Pflichten, Zwängen, und Belohnungen einerseits, und einem Umbau der Sprache, der grundlegend unsere kognitive Erkenntnisfähigkeit beeinflusst.

    Die Menschen sind gar nicht mehr in der Lage, die Wahrheit zu erkennen, noch sie sprachlich zu beschreiben. Manchmal ist es auch die Angst vor den Folgen der Erkenntnis. Vielleicht ahnen die Bürger die Wahrheit noch, in den zugespitztesten Momenten der Realitätsverdrehung wie Garbsen oder Kirchweyhe, Vielleicht ahnen sie, dass wir auf eine Vielfalt zusteuern, zu der sie nicht dazugehören werden. Aber das Gemisch aus Angst und konditioniertem moralischem Pflichtgefühl macht sie blind, und was will man Totalphrasen wie „Vielfalt“ überhaupt sprachlich entgegensetzen?

    Wir leben in einer Zeit, in der Lüge Wahrheit genannt wird, also ist auch die Lüge kein Verbrechen mehr, sondern gereicht einem vielmehr zur Ehre. Gysis diebische Freude wird Zivilcourage genannt, Kahanes Anti-Weißen-Rassismus wird von einem der reichweitestärksten deutschen Medien, Spiegel Online, als Kronzeugin für einen Siedlungsplan Ost angeführt (einziges Argument dagegen: die Ausländerfeindlichkeit des Ostens, die aber auch gleichzeitig das wichtigste Argument für die Ansiedlung ist).

    Letztlich muss das System , dass uns diese Fesseln aufzwingt, erkannt, benannt und gesprengt werden. Der aufgeklärte Linke würde es ein Herrschaftssystem nennen, und er hätte recht. Denn es geht nur um Macht, und wir sind nur noch wehrlose Herrschaftssubjekte, dumme Untertanen, abgerichtetes Stimmvieh, Zirkustiere die auf Zuruf demonstrieren.

    Gehlen schrieb:

    Teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. (…) Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten.

    http://www.sezession.de/39219/solschenizyn-und-die-sezession-von-der-luge-fundstucke-17.html (Dank an Lichtmesz für dieses Zitat und den aktuellen Text!)

    Vielleicht ist dies auch der einzige Ausweg, oder zumindest der einzige Weg, beim Gang in die Hölle aufrecht zu bleiben: Sich nicht in der Lüge einzurichten.

  10. Exmeyer

    Herr Lichtmesz, Sie haben das sehr deutlich geäußert, und, wenn ich Sie richtig einschätze, mit Bedacht: Es handelt sich um Rassismus, Feindlichkeit gegenüber einer fremden „Rasse“, hier der europiden.

    Es handelt sich eben ausdrücklich nicht um Autorassismus. Und mit „Links“ hat das wenig zu tun. Ich kenne patriotische Linke und antideutsche Rechte. Die antideutschen Rechten teilen mit Herrn Gysi und Frau Kahane die ethnische Identität, alle völlig areligiös, um das zu erwähnen. In Prominenz äußern sich Broder und Gysi gleichförmig.

    Alles ist gesagt – in ausreichenden Maße.

    Wir sprechen von einer Feindlichkeit, die ich nicht gewählt habe und mir nicht wünsche. Eine Feindlichkeit, die von anderer Seite ausgeht. Eine Feindlichkeit, die ich kühl feststellen muß.

  11. Rainer

    Ich versuche mir gerade vorzustellen, was einem Gysi passieren würde, wenn er das Wort Deutsche (oder Nazis) in seinem Video durch Türken, Juden, Afrikaner oder irgendeine andere Volksgruppe ersetzen würde. Leider reicht diese Vorstellungskraft bei den meisten Deutschen nicht mehr aus, so konditioniert und indoktriniert wie sie sind. Sie merken nicht mehr, daß sie von solchen Politikern so feindselig wie eine fremde ethnische Gruppe behandelt werden. Die Kommentare unter dem Youtube-Video sind sicher nicht repräsentativ, aber immerhin alle ablehnend. Dieses Video sollte als Nachweis gesichert werden.

  12. Exmeyer

    Und wenn jemand glaubt, es handele sich bei Gysi, Kahane und Broder um ein Phänomen, das auf Deutschland begrenzt ist, der irrt gewaltig.

    Paul Krugman (Nobel-Preis in Wirtschaftswissenschaften und NYT-Kolumnist): „A lot of the craziness [Anm.: der amerikanischen Politik] comes from cultural/ethnic issues—rural White Americans who feel they are losing their country, and they are right. They are losing their country. In the end, the power they now have will go away, but it’s a very difficult and dangerous time until then.“

    Diese Übergangsphase, in der die Weißen das Land verlieren werden, sei „dangerous“, also gefährlich. Gefährlich für wen? Für die Nichtweißen! „THEY“, also sie(!) verlieren ihr Land. Man könnte so rein optisch meinen, es müsse sich um ein „we“ handeln, denn ein Krugman hat ja nun keine dunkle Hautfarbe. Aber so wenig wie ein Gysi oder Broder mit den Deutschen oder Europäern identifiziert sich ein Krugman mit den Nordamerikanern europäischer Abstammung.

    Weit gefehlt!

    Die Feindseligkeit, die Krugman, Broder, Kahane und Gysi hier ganz unbekümmert äußern, ist ein weltweites Phänomen. Eine Strategie sagen die einen. Ein Unbehagen einer fähigen ethnischen Minderheit in einer noch fähigeren Mehrheit meine Beurteilung. Fähiger aber naiver.

    An dieser Stelle paßt wohl ein Carl-Schmitt-Zitat.

  13. Nordlaender

    „Jedes Jahr sterben mehr Deutsche als geboren werden, das liegt zum Glück daran, daß die Nazis sich auch nicht besonders vervielfältigen.“
    (Gregor Gysi)

    Wenn sich eine kleine Minderheit innerhalb eines Volkes nicht besonders vermehrt, sei es nun die der aktiven Hockeyspieler oder die der passionierten Sammler alter Münzen, ist das für die Gesamtstatistik nahezu bedeutungslos.
    Leider gibt es keine deutliche Aussage Gysis, von welchem Anteil an „Nazis“ er ausgeht. 50 %? 70 %? 95 %?

    Aber hübsch gebastelt, dieser Satz. Welche Freude hätte es dem herzensguten Mann doch bereitet, wenn alle deutschen Nicht-“Nazis“ sich eifrig vervielfältigt hätten.

    Zur Vielfalt sei angemerkt: Ökonomisch besehen ist Vielfalt enorm teuer. Sie erfordert einen großen Aufwand an Verhandlungen zwischen den verschiedensten Interessengruppen und Zeit ist Geld. Wobei dann noch offen ist, ob zum Schluß überhaupt ein Verständigungsergebnis erzielt werden kann.

    Eintracht ist zehn Male billiger. Extreme Eintracht könnte mit Ideenmangel verbunden sein. Da wir Deutschen unter uns jedoch keine einheitliche Gruppe sind, da ein Mensch grundsätzlich dem anderen nicht gleicht, ist diese Gefahr jedoch nicht so schnell gegeben.

  14. peter789

    Lichtmesz, der Stachel im Fleisch der linken „Elite“ ;-)

  15. Carsten

    Ich kann mir das Video nicht ansehen, sonst trete ich noch den Rechner vom Tisch. Allein, dass der germanophobe Giftzwerg von „die Deutschen“ statt von „wir Deutsche“ redet, zeigt doch, dass er sich dem Volk nicht zugehörig fühlt. Früher nannte man solche Subjekte „vaterlandslose Gesellen“ und das traf es eigentlich ganz gut. Ich finde, Gysis Physiognomie spiegelt seine ganze Falschheit und kriminelle Veranlagung ziemlich deutlich. Insofern muss man dem für seine gelungene Antiwerbung fast dankbar sein.

  16. Hugo

    Sehr geehrter Herr Lichtmesz,

    ja, schön, bekannt. Wir müssen trotzdem damit aufhören. Als Unternehmensberater mit 25 Jahren Berufserfahrung kann ich Ihnen sagen, daß dieser Ansatz (Analyse des Wettbewerbers), egal wie qualitativ hochwertig und entlarvend er ist, nicht den Absatz des eigenen Produktes fördert. Die Frage „Was ist die Neue Rechte?“ kann nicht erfolgreich damit beantwortet werden, was sie alles „nicht“ ist. Auch Herr Kubitschek hat hier erst kürzlich wieder (nur?) auf die Lektüre des „Tristesse Droite“ verwiesen. Für einen Verleger legitim, eine politische Bewegung trägt das nicht. So kommen wir nie über 1.000 Anhänger (die Auflage ist darauf begrenzt) hinaus. Ein Kaninchenzüchterverein hat mehr.

    Ich verstehe es nicht. Was steckt dahinter? Will man sich durch den politischen Gegner unangreifbar machen, indem klare Aussagen zu den Zielen der Neuen Rechten vermieden werden? (der Gegner trifft, wie Sie an Gysi gezeigt haben, sehr klare Aussagen) Ist das alles noch „in der Diskussion“? (noch schlimmer). Ist die Neue Rechte keine Bewegung, sondern eine Denkrichtung ohne klare Festlegungen? (bitte nicht)

    Nehmen wir nur einmal Ihre Kritik an der Vielfalt. Wollen wir sie gar nicht? Oder eigentlich doch, aber in welchem Rahmen? Welche Elemente an der Gysischen Vielfalt stören uns? Welche sind eventuell wünschenswert?

    Ganz allgemein kommt man mit einem Ansatz der „gegen etwas kämpft“nie so weit wie mit einem Ansatz der „für etwas kämpft“.

    Hugo

    M.L.: Ich verstehe kein Wort. Wie meinen?

  17. Nordlaender

    @ Exmeyer

    „Die Feindseligkeit, die Krugman, Broder, Kahane und Gysi hier ganz unbekümmert äußern, ist ein weltweites Phänomen. Eine Strategie sagen die einen. Ein Unbehagen einer fähigen ethnischen Minderheit in einer noch fähigeren Mehrheit meine Beurteilung. Fähiger aber naiver.“

    Broder: Was ich völlig im Ernst gut finde ist, dass diese demografische Struktur Europas nicht mehr zu halten ist. Je eher die Europäer das einsehen, desto besser. Einige Städte sind schon recht farbig und nicht mehr «arisch» weiss, und dagegen kann man überhaupt nichts sagen.
    Hagalil: Heisst ein farbiges Europa, dass davon keine Katastrophen mehr ausgehen?
    Broder: Das könnte es bedeuten. Es könnte aber auch bedeuten, dass Europa zu existieren aufhört. (…) Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben.
    http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm

    Die Denkfigur von Hagalil ist hier entscheidend. Die Logik ist einleuchtend: Ist der Wolf tot, kann er keine Schafe mehr reißen.

    @ Matthias Grund

    „Inzwischen lügen sie nicht mal mehr sondern sagen uns die Wahrheit offen ins Gesichts, Gauck wie Kahane und alle anderen. Aber nichts passiert, gar nichts.“

    Es gibt ein Fenster, einen Bereich „von-bis“, innerhalb dessen die meisten durchaus auf Unverschämtheiten und Aggressionen reagieren. Übersteigt die Unverschämtheit aber ein gewisses Maß, dann hat der Aggressor gute Karten.

  18. Jim Knox

    Dass die faz.net u.a.ein Sprachrohr des Frankfurter Großkapitals ist , weiß man schon lange. Dass die FAZ aber in den letzten Jahren nach links abgeschwenkt ist und nun mit allen Tricks der Medienpropaganda versucht, ihren doch noch mehrheitlich konservativen Lesern den Tsunami der afrikanischen und orientalischen Völkerwanderung schmackhaft zu machen, ist für meine Begriffe erstaunlich bis hin zur versuchten Volksverdummung und wegen ihres Leserkreises auf Dauer finanziell selbstmörderisch .

    Selbst im Sportteil hat sich das Multikulti – Denken des rotlackierten Gysi schon breitgemacht. Fast jeden Tag darf man dort einen oder mehrere hüpfende oder laufende Afrikaner bzw. Afrikanerinnen in Großaufnahme sehen und meint langsam, dass wir in einem Land südlich der Sahelzone leben. Weiße deutsche Sportler werden dort langsam zur Minderheit.

    Das Ergebnis dieser leserschreckenden Schreiberei scheint bisher die Redaktion nicht zu beeindrucken . Seit Jahren sinken die Abozahlen der FAZ ( vermutlich kündigen immer mehr konservativ-heimatlich orientierte Leser) und trotzdem fährt dieses Blatt mit immer mehr Druck auf dem Gaspedal in einer langgestreckten Linkskurve weiter mit nahezu Vollgas.

    Ich bin mir sicher, es wird nicht mehr lange dauern und diesen Buntlandideologen werden noch mehr Leser ihr Abo vor die Füße werfen. Diese Typen in Frankfurt meinen wohl , die Leser merken nicht, welches linke Propaganda – Spiel da georgelt wird.

    Zu dieser Buntland-Offensive paßt natürlich auch die neueste Umfrage unter den Spitzenkräften.

    Viel wichtiger und interessanter wäre eine neutrale Umfrage beim
    deutschen Volk gewesen zum gleichen Thema. aber das würde dann
    als Rechtspopulismus gebrandmarkt.

    Und zum anderen sind Spitzenkräfte Leute, die mehr als die Hälfte des Jahres mit einem Reiseköfferchen weltweit unterwegs sind und nach einigen Jahren nicht mehr wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sind, geschweige denn, dass sie sich besonders ihrem Herkunftsland verpflichtet fühlen.
    Für die meisten dieser Leute zählt nur Renditesteigerung und nochmals Renditesteigerung mit wenig Rücksicht auf die Belange und Interessen der heimischen Mitarbeiter und zwar genau in dem Zeitraum , in dem sie an der Spitze des Unternehmens stehen. Wenn es finanziell heiß wird ( rote Zahlen ) , dann wird gekündigt , goldener Handschlag und auf zum nächsten Betrieb, bis es dort wieder zu heiß wird. Irgendwann reicht es mit Mitte vierzig, Anfang fünfzig zum endgültigen Ausstieg aus dem Berufsleben und dann fliegt man zu seiner Luxus- Jacht mit Ufervilla.

    Die Zurückgebliebenen dürfen sich dann im Buntland mit den verantwortungs -und fantasielos erzeugten Problemen herumschlagen, die dann meist gar nicht mehr zu lösen sind.

  19. Marcus Junge

    Exmeyer

    Sie behaupten doch nicht ernsthaft, daß dieses unerträgliche Etwas ein „Rechter“, „Konservativer“, „Nationaler“ oder auch nur entfernt ähnliches sei (der, der nach „Brot“ klingt)? Alles was beim System tätig ist, CSU bis SED, Spiegel bis FAZ und das schließt „Die Welt“ mit ein, ist nichts davon. Falls da tatsächlich mal so ein Etikett angebracht ist, dann ist das offensichtliche Täuschung, so wie die FDP nichts mit „liberal“ am Hut hat und die „C“DU nichts mit christlich und die „S“PD nichts mit „sozial“.

  20. Rosenkranz

    Es ist schon ein starkes Stück, wenn ein Abgeordneter des Bundestages sich öffentlich freut, wenn das eigene Volk an der Schwelle zum Untergang steht. Was kann man gegenüber diesen Politikern anderes empfinden als Verachtung?

    Auf der Arbeit haben wir seit Wochen kein anderes Thema mehr als Asyl, Flüchtlinge und die ganzen Probleme damit. Jeder ist irgendwie betroffen, z.B. wenn neben dem neugebauten Reihenhaus ein Asylantenheim errichtet wird, der erhoffte Kindergartenplatz bevorzugt an Afrikaner vergeben wird, die Grundsteuern auf Wohneigentum erhöht werden, in der Gartenanlage ständig eingebrochen wird, man gewisse Gegenden meidet aus Angst vor Gewalt, etc.
    Trotzdem gehen wir weiter fleißig arbeiten, zahlen brav unsere Steuern und Abgaben und engagieren uns im Verein. Sind wir noch zu retten?

  21. Zadok Allen

    @ Matthias Grund

    Kaum zu glauben, daß ich diesen Satz einmal formuliere: Ich bin nicht ganz so pessimistisch wie Sie.

    Sie lassen m.E. eine Dimension außer acht, in der sich das Bewußtsein des reflexionslos-unmündigen Durchschnittsautochthonen bewegt. Die „vertikale“ Dimension haben Sie bezeichnet: die vermeintliche „Anständigkeit“, der oktroyierte comment, der von den Herrschenden über den massenmedialen Apparat gesetzt und durchgesetzt wird.

    Es gibt aber zusätzlich die „horizontale“ Dimension, die der Alltagsbewältigung. Hier sollten wir mehrere Gesichtspunkte beachten: viele Leute haben weder die zeitlichen noch intellektuellen Ressourcen, um sich mit dem politischen Geschehen ernsthaft zu befassen. Ferner ist die überwältigende Mehrheit in ihrer biedermeierlichen Privatheit eingekastelt.

    Diese Leute, insbesondere wenn sie weiblich sind, erspüren über ihre „soziale Haut“ sehr genau, was sie sagen (!) müssen, um sozial nicht isoliert zu werden. Das Resultat ist aber reines Geplapper, das man in der Tat nicht ernst nehmen sollte. Ich kenne das aus ganz persönlicher Erfahrung im weiteren Familienkreis – gute, ganz normal denkende Leute faseln von „Nazis“, „Toleranz“ usw. – aber sie meinen einfach nicht, was sie sagen.

    Die Plapperer sind sich ihrer Interessen durchaus bewußt. Was sie nicht wissen und/oder verdrängen (wobei ich bei der großen Mehrheit von schlichtem Unwissen ausgehe) ist die Tatsache, daß die Herrschenden mit allen Mitteln genau gegen diese Interessen arbeiten. Doch im Tarnen ihrer wahren Absichten sind diese zugegeben geschickt: man denke nur an die widerliche gespielte Naivität und obszöne Tantenhaftigkeit Merkels.

    PEGIDA hat gezeigt, daß die Regeln der Massenpsychologie unverändert in Kraft sind. Mr. Kurtz hat recht, wenn er auf die Offenheit der Situation und die prekäre Stellung der Herrschenden hinweist.

  22. John Haase

    Es stört mich immer sehr, wenn Neurechte von Gysi schwärmen, wie es leider mitunter vorkommt. Der Mann hat nun wirklich bewiesen, dass er in jedem System zurechtkommt. Manchmal löckt er ein wenig wider den Stachel, zugegeben, aber Konsequenzen hat das nie. Gar nicht so wenige fallen darauf herein.

    @Matthias Grund
    Sehr scharfsinnig, sehr richtig.

    @Hugo
    Ich verstehe hingegen jedes Wort und teile ihre Meinung. Jedesmal, wenn ich in einer rechten Publikation die Wendung „notwendige Erkennung der Lage“ lese, sinkt mir das Herz ein wenig tiefer. Die neue Rechte ist bisher Aufklärung ohne Armee dahinter. Vielleicht ändert sich ja jetzt langsam etwas daran, mit den Identitären und der AfD. Ein bisschen aufwärts ging es in der letzten Zeit schon.

  23. Matthias Grund

    Ich bin junger Altlinker. Für mich läuft es darauf hinaus, dass die meisten unfrei sind, ihre Ausbeutung und Instrumentalisierung zu erkennen. Dass „die da oben“ dazu aufrufen, gegen Demonstrationen von „denen da unten“ zu demonstrieren, sagt alles. Andersherum müsste es sein.

    Unser System produziert blinde Schlachtlämmer, die dem Hirten nach der Pfeife tanzen und alles dafür tun, dass ihr Fleisch gut schmeckt, weil man ihnen das so gesagt hat. Nicht Leute wie Gysi sind das Problem – sondern das System, das verhindert, dass Leute wie Gysi verscheucht werden. Darum wird es auch nichts ändern, wenn sich Gysi und Konsorten verplappern. Die Agenda ist eh schon längst bekannt, die Schafe kennen oder ahnen zumindest ihren Weg. Entlarven reicht nicht, wenn’s nicht zum Verscheuchen reicht. Die Ketten müssen weg.

    Bei der Rechten vermisse ich oft mehr Sinn für Herrschaftskritik. Staatskritik gibt es durchaus, aber der Leviathan ist längst gewachsen. Ein unverstellter Blick auf linke Autoren wie Foucault (Sprache und Moral als Herrschaftsmittel) und Paulo Freires Befreiungspädagogik/Pädagogik der Unterdrückten (ich höre schon die Alarmsirenen) könnte viel zur heutigen Herrschaftsanalyse beitragen. Leider sind sie auf der Rechten völlig verbrannt und gelten als irre Wegbereiter der ganzen Misere, vermutlich weil man sie nie oder nur in Bruchstücken gelesen hat, und weil man ihre Inhalte und Werkzeuge miteinander gleichgesetzt (die allermeisten Linken machen es übrigens genauso). Die Werkzeuge bleiben zeitlos, denn Unfreiheit bleibt zeitlos. Wir brauchen eine neue Aufklärung, die zur geistigen Freiheit führt. Mir ist es egal, ob sie rechts oder links genannt wird, Hauptsache, sie kommt.

    (Danke für das korrigierte Zitat…)

  24. Konservativer

    Herr Martin Lichtmesz
    Gestatten Sie mir, daß ich Sie zu den wirklich großen Analytikern unserer Zeit zähle (nebenbei bemerkt, auch Ihre Bücher sind „ganz großes Kino“, um es einmal so auszudrücken, insbesondere mit „Kann nur ein Gott uns retten?“ ist Ihnen ein großer Wurf gelungen).

    Ihre Beiträge auf dieser Seite schlagen immer wieder Breschen in den (scheinbar ganz normal gewordenen) Wahnsinn, der uns umgibt und in dem wir leben.

    In einer Zeit, in der unendliche Mengen von Geschriebenem, Gesprochenem und Gesendetem uns massiv das Gehirn vernebelt, wir verdeckt und offen derartig manipuliert werden, daß uns Hören und Sehen vergeht, ist es unverzichtbar, daß es Menschen wie Sie gibt.
    Wir können uns den Manipulateuren und ihren Machenschaften zwar kaum entziehen, Ihre Beiträge helfen jedoch maßgeblich dabei, uns in diesem dysfunktionalen Chaos an einer konsistenten Struktur festhalten und entlanghangeln zu können (also an so etwas wie dem Faden der Ariadne … hinaus aus dem Labyrint der „Mächte des Wahnsinns“ https://www.youtube.com/watch?v=yooGu14coT0 ). Sie haben die Fähigkeit zu benennen, was manche von uns (wie ich z.B.) genauso oder wenigstens ähnlich empfinden/sehen, aber selbst so nicht benennen können.

    Gegen den Strom schwimmen ist zwar eine mühselige Angelegenheit, aber nur auf diese Weise gelangt man an die Quelle.
    Ich bin der Meinung, daß es für uns darum geht, an die Quelle zu gelangen. An die Quelle, aus welcher der uns umgebende Wahnsinn herausströmt, in dem wir zu schwimmen gezwungen sind.
    Diese Quelle gilt es es abzudichten, und das so gut wir es vermögen.

    In unserem Interesse, aber vor allem anderen im Interesse unserer Kinder und aller anderen Nachkommen.

    Was Gysi uns ganz unverblümt sagt ist (auf ein Wort gebracht): „Verreckt!“

    Hugo, Sie fragen ernsthaft, was mich daran stört und was daran wünschenswert sein könnte.

  25. Exmeyer

    @ Nordlaender. Ich denke eher: Ist der Schäfer tot, kann der Wolf unbekümmert reißen.

    Die Naivität der Europiden deckt sich anscheinend positiv mit der stark ausgeprägten Fähigkeit zum direkten Handeln und der schwach ausgeblideten Fähigkeit zum mittelbaren Handelnlassen. Von der Fähigkeit zum direkten Handeln sind die Profiteure des Indirekten immer bedroht. Ihre in dieser Rolle lange gewachsene Existenz hat zur notwendigen Voraussetzung, daß ihr Einfluß so hoch ist, die zum direkten Handeln befähigten nicht zum Entschluß und zur Organisation kommen zu lassen, auch tatsächlich ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. UNSERE natürliche Befähigung zum direkten Handeln ist eine ewige Bedrohung. Dieser treten sie entgegen, schwächen diese, im Wesentlichen durch Ausnutzung der menschlichen Schwächen und Zersetzung dessen, was diesen entgegensteht.
    Dies tun sie aus existenzieller Notwendigkeit. Ihre Lebensform hängt davon ab, unsere Interessen zu definieren und durchzusetzen.
    Derzeit befinden sie sich auf dem historischen Höhepunkt des Einflusses, ja der indirekten Macht, ausgeübt durch eine kleine Elite, ermöglicht durch angelsächsische Strukturen. Deshalb meinen Sie, ihre Feindschaft offen erklären zu können.
    In Deutschland hat dies aber eine EINZIGE Voraussetzung: Die Vereinigten Staaten müssen Supermacht und Hegemon über Europa bleiben. Nur diese Nachkriegsstrukturen erhalten ihren Einfluß am Leben. Ausschließlich.
    Da diese nicht ewig währen, ist diese offen zur Schau gestellte Feindschaft einer der größten Fehler in ihrer Geschichte. Sie sind NICHT zum direkten Handeln befähigt. Deshalb hängt aus deren Sicht nun alles davon ab, uns zu marginalisieren. Daß ihnen das nicht gelingen wird, ist unsere ÜBERLEBENSAUFGABE.

    Eine Bewegung, die Anti-Konsumismus, Anti-Feigheit, Anti-Schuldkultur in sich vereint, entzöge ihnen die Grundlage, psychologisch und finanziell mit uns zu spielen.

    @ Hugo: Das von mir oben zu Nordlaender Gesagte läßt sich in einem POSITIVEN Ziel formulieren: UNSERER NATUR gemäß zu leben und dazu die NOTWENDIGEN Voraussetzungen zu schaffen.

    Lichtmesz hat dargestellt, wer sich dem aktiv entgegenstellt. Mit aller Macht. Für meine innere Motivation ist es gleichgültig, wie die Gewinnaussichten stehen. Der Zorn steht alleine!

  26. Nur kurz als Zwischenmeldung: wie erwartet tauchen mal wieder die unvermeidlichen Arschlöcher auf, mutige Internetanonyme, die jammern, sie würden „zensiert“, weil sie ihre Unverschämtheiten mit der „Wahrheit“ verwechseln. Kommentare dieses Genres werden von mir mit Gusto und bester Laune gelöscht. :-)

  27. Nordlaender

    @ Hugo

    „Nehmen wir nur einmal Ihre Kritik an der Vielfalt. Wollen wir sie gar nicht? Oder eigentlich doch, aber in welchem Rahmen? Welche Elemente an der Gysischen Vielfalt stören uns? Welche sind eventuell wünschenswert?
    Ganz allgemein kommt man mit einem Ansatz der „gegen etwas kämpft“nie so weit wie mit einem Ansatz der „für etwas kämpft“.“

    Tut verdammt weh, unter Schmerzen antworte ich aber: Ein störendes Element der Vielfalt ist Gregor Gysi.

    Wer noch einigermaßen bei Trost ist, gibt keine öffentlichen Erklärungen darüber ab, warum er sich ein langes Leben erhofft, warum er Schäden an seinem Haus ausbessert, um es zu erhalten, warum er sich sorgt um die Zukunft seiner Kinder und Enkelkinder.

    Die Nachricht: „In meinem Hause läuft soweit alles bestens.“ ist keine. Die Nachricht: „Auf meinem Anwesen treibt sich eine marodisierende Zuhälterbande herum.“ ist hingegen eine Nachricht.

    Ein Gruppenzusammenhalt, bei dem die Negation (Sorge über marodisierende Banden) eine bedeutende Rolle spielt, ist gesund, bezeugt den Lebenswillen der Gemeinschaft.
    Ein Gruppenzusammenhalt, unter der die Nabelschau, die Betrachtung des riesigen Balkens im eigenen Auge, statt des vermeintliichen Splitterchens im Auge des Feindes, eine große Rolle spielt, ist tendenziell suizidal.

  28. Ein gebürtiger Hesse

    Der Moment in dem Video, wo Gysi bei dem Satz „Jedes Jahr sterben mehr Deutsche als geboren werden“ neckisch die Brauen hebt (und damit überheblich-frech seinen Konsens mit dem Gesagten bezeugt) ist von einer bodenlosen Perfidie. Man möchte sich geradezu waschen, nachdem man das gesehen hat, so schmutzig ist die Gebärde. Wahnsinn, wie sicher sich so einer fühlen muß, um derart unverblümt unserem Volk den Tod zu wünschen.

  29. Exmeyer

    @ Markus Junge: Und ob „rechts“. National. Und patriotisch. – Wenn es um ein kleines Land am östlichen Ufer des Mittelmeeres geht, das er im Übrigen noch nie von der Nähe gesehen hat. Eben nicht deutsch-national und nicht Deutschland-patriotisch. NATÜRLICH NICHT. Warum auch?

    Ich bin deutsch. Also deutsch-national und patriotisch. Er ist nicht deutsch (im empirisch-ethnischen Sinne, allerdings im Sinne des GG). Weshalb sollte ein ethnisch Nichtdeutscher „rechts“ in Bezug auf Deutschland sein? Dieser Mensch lebt nach Eigenwahrnehmung im Feindesland, wie Gysi, Broder und Kahane, und benimmt sich entsprechend.

    Nur Linke fordern für andere das gleiche Recht, wie für sich. Naiv oder universalistisch. Rechte wissen darum, daß „Recht“ eine einmal erworbene Macht in Formen („Gesetze“, „Gewohnheit“, „Bräuche“, „Verträge“ oder „Verfassungen“) gießt. Und bejammern dies nicht, sondern nutzen es, wenn sie können, oder opponieren. „Normal“, „natürlich“.

  30. Konservativer

    Ein fiktives Gespräch (mit Verlaub):

    Ein Linker fragt sein Idol (hoffnungsvoll hängt er an den Lippen seines selbsterwählten „Messias“): „Herr Gysi, was können wir Deutschen tun, damit dieses Land bunter, die Welt gerechter und überhaupt alles im Universum besser wird?“

    Gysi (lächelt wie ein Honigkuchenpferd): „Sterben, mein Freund, sterben“.

  31. Helgi Knartr

    @ Martin Lichtmesz, Zwischenmeldung 13.45 Uhr

    Um noch etwas für Ihre (so scheint’s) unverwüstliche gute Laune zu tun: Nicht nur dieser Gysi kann der geringen Vemehrungsrate der Deutschen etwas Positives abgewinnen. Auch andere. In Einzelfällen zumindest.

    Michael Klonovsky, Netztagebuch, 5. Juli 2015: „Indem sie auf die Weitergabe ihrer Gene verzichten, leisten Märtyrer wie C. Roth, R. Künast oder V. Beck einen wichtigeren Beitrag für die Zukunft dieses Landes, als es ihnen selber vorschweben dürfte.“

    M.L.: In diesem Fall kann man’s nachvollziehen…

  32. Giorgio Corroder

    @Matthias Grund
    Die Aufarbeitung dessen, was in linker Theorie an fruchtbarem Material vorhanden ist, und seine Nutzbarbachung für konstruktive Zusammenhänge wird tatsächlich vernachlässigt. Wie hilfreich die Auseinandersetzung mit solchen Theorien bzw. ihre Befreiung von ideologischem Gerümpel und ihr Einsatz im richtigen Zusammenhang ist, zeigt schon das Beispiel der rechten Aufarbeitung Gramscis.

  33. Inselbauer

    Dem Artikel stimme ich zu. Nur wo Sie die Bobachtung her haben, dass Frau Kahane charmant sein soll, wüsste ich gern. Sie streift mit zwei großen Pitbulls durch Mitte und macht aus meiner Sicht selten einen charmanten Eindruck.

    M.L.: Hätte ich fett „Achtung Ironie“ dazuschreiben sollen? Monstrum in fronte, monstrum in animo…

  34. Olaf

    Dass man im Osten Protest wählt, seit Kohl die DDR-Bürger über den Tisch gezogen hat, kann man ja gut verstehen. Aber die SED-Linke? Die auch heutzutage noch viel antideutscher ist, als es Honecker und seine trüben Handwerker je waren. In der DDR hat man den Toten von Dresden gedacht, heute werden sie pervers verhöhnt, und diese Totenschänder werden von den Dresdnern gewählt. Die Leute scheinen nicht die richtigen Seiten im Internet zu lesen und so einer Gehirnwäsche zum Opfer gefallen zu sein. Davon profitiert dann so ein teuflischer Zwerg Gregor.

  35. Lektion 1: man wird nicht so behandelt, wie es einem gebuehrt, sondrn wie man sich behandeln laesst.

    Frage1: Wie laesst sich das deutsche Volk behandeln?

    Frage 2: Wer kann/darf – in der veroeffentlichten meinung unwidersprochen – was sagen ?

    Frage 3; Was gilt als Kultur, als Stil ?

    Frage 4: was ist das Deutsche Volk daher ?

    Antwort: Ein machkastrierter Fellachenhaufen auf Gossenniveau.

    Bitte mich via facti zu widerlegen …

    HdeA

  36. Eveline

    Als Kinder haben wir gerne „Stille Post“ gespielt.
    20 Kinder sitzen im Kreis, das erste Kind schickt leise eine Botschaft an Nachbars Ohr und der gibt das Empfangende weiter.
    Bis das 20.zigste die Botschaft laut kund tun darf. Es paßte nie, entweder waren die Illusionisten oder die Manipulatoren tapfer am Werke, die ausgesandte Botschaft war nicht mehr zu erkennen.

    Fällt mir so ein, Gysi`s Botschaft ist – wie im Kindergarten – schwer verstümmelt, die Hälfte nicht gesagt oder in die Verdrehung gebracht. Lüge und Betrug gehören zum politischem EGO, bleibt die Frage, was wollte er wirklich sagen? Wenn er es dann sagen könnte?
    „Er ist nicht sauber“ pflegten wir früher zu sagen.

  37. Carsten

    Ich muss noch eins loswerden:

    Wenn Gysis Worte keine „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ sind, soll mir ein Linker den Begriff mal bitte erklären.

  38. Peter Niemann

    Ich denke nun schon seit Stunden über einen Kommentar zum Gysi-Video nach und obwohl nichts Gescheites, nichts Intellektuelles mir in den Sinn kommt, muß ich angesichts dieses unglaublichen Videos, dieser mich fassungslos machenden Botschaft eines von mir durch Steuermitteln bezahlten Politikers zumindest etwas, irgendetwas schreiben. Die wenigen mich lesenden Mitstreiter mögen daher entschuldigen daß ich keinen intellektuellen, sondern einen emotionalen Kommentar darniertippe denn jedes Mal wenn ich schreiben, mich ausdrücken möchte, spüre ich tief in mir vor allem nur Gefühle: Wut, Unverständnis, Irritation, Fassungslosigkeit und Traurigkeit, bodenlose Traurigkeit. Wie kann ich meinen Kindern, von denen der erste in die Schule bald gehen wird, nur erklären was für unverschämte Menschen es gibt, was für Mitdeutsche es gibt, die nicht nur meine, sondern auch ihre Zukunft mutwillig zerstören? Ach, infelix Austria, infelix Germania, infelix Europa, infelix Occidens.

  39. Zadok Allen

    Ein kurzes Wort noch zu Figuren wie Broder, Gysi und Krugmann: Deren – welch schönes Wort – „joviale“ antieuropäische Hetze im Gewande pseudointellektueller, ach so subtiler sprachlicher Lapsus ist eine ähnliche geistige Minusleistung wie die Freude eines vodkabedröhnten polnischen Chauvinisten über das Aussterben des deutschen Erbfeindes.

    Seit der Eroberung und Zerstörung Jerusalems durch Titus anno 69 ist das geschätzte Ethnos der Herrschaften nämlich ein europäisches Volk, und zwar Sephardim und Aschkenasim gleichermaßen, die Aschkenasim natürlich in noch höherem Maße, sozusagen die Protestanten unter den Juden.

    Oder dünkt die Herrschaften Israel vielleicht ein orientalischer Staat zu sein? Nein, es ist in phänomenologischer Hinsicht ein stinknormaler europäischer Nationalstaat, dem lediglich jenes Maß an Souveränität zugebilligt wird, wie es alle europäischen Staaten vor 1945 für sich beanspruchten und viele auch besaßen.

    Diese Gestalten glauben allen Ernstes, daß sie den Untergang der weißen Menschheit überleben werden? Daß die Subsahara-Afrikaner jenen Europäern, die ihnen im Weg stehen, zukünftig erst unter die Hose gucken? Ich bin gespannt, was passiert, wenn diese Irren merken, daß das brennende Dach, auf das sie feixend zeigen, sich über ihren eigenen Köpfen fortsetzt.


    M.L.: Von den Millionen antisemitischen Muslimen, die viele von ihnen nach Europa importieren helfen, ganz zu schweigen. Internet“klassiker“ zu dem Thema: Barbara Lerner Spectre.

  40. Nordlaender

    @ Harald de Azania

    „Frage 4: was ist das Deutsche Volk daher ?“

    Wieso? Weshalb? Warum? Wer alles kritisch hinterfragt, der ist …. dumdidumdidum …

    „Frage 3; Was gilt als Kultur, als Stil ?“

    Männlicher nordischer Stil?
    a) Entspannte, geschmoidige Indifferenz, „gaanich“ um kümmern“ (Hamburg), „gar nicht erst ignorieren“ (Berlin).

    M.L.: „ned amol ignorieren“ (Wien).

    b) Handeln, unmittelbar reagieren. Duellieren z.B.
    c) Die Unkultur der Kommunikation vermeiden.

    „Antwort: Ein machkastrierter Fellachenhaufen auf Gossenniveau.
    Bitte mich via facti zu widerlegen …“

    Wenn es unbedingt sein muß, na schön: Peng! Sie dürfen sich fürderhin als von mir virtuell erschossen betrachten.

  41. sPeterle

    Leute, Leute, Leute. Es ist echt erschreckend. Wie man überall in den Kommentaren mittlerweile lesen kann, macht sich die Vernichtung der Deutschen langsam breit und gerät damit auch ins Bewusstsein uns Deutscher. Weit haben wir uns zurück drängen lassen, was aber aufgrund der Umerziehung in der Schule nicht verwunderlich ist. Ab dem Kindesalter werden wir Deutschen Klein gehalten.

    Wir müssen endlich irgendwie dagegen vorgehen! Wir müssen die Deutsche Kultur und unser Dasein nicht nur schützen, sondern wir müssen es endlich wieder mehren. Ich bitte um konstruktive Vorschläge was wir tun können! Und kommt mir bitte nicht mit „Wahlen“. Ich bin mittlerweile so weit, ich denke die Wahlen sind erstunken und erlogen. Die Wahlprozedur ist echt, aber damit muss nicht automatisch das „Wahlergebnis“ echt sein. Die ausgezählten Stimmen landen vermutlich in einem 5qm Büro wo ein oder zwei Leute im Anschluss „das Ergebnis“ per dpa bekannt geben.
    Also bitte, konstruktive Vorschläge.
    Mein erster Vorschlag: sämtliche politischen Beamten, aber auch wirklich alle, austauschen. Hierbei stelle ich mir nur die Frage: „Wie?“
    Danach eine vernünftige Familienpolitik mit Förderung deutscher Familien (Arbeitszeitverkürzung und Geldzuschüsse)

    Wie können wir dem entgegenwirken? Vorschläge bitte.

  42. @Zadok Allen
    Ich hatte selten mit so realistisch und nüchtern und am nationalen Interesse orientiert denkenden Menschen zu tun wie im Fall von staatstragenden Israelis, von denen ich viel gelernt habe. Die Entwicklungen in Europa beurteilt man eher negativ, v.a. weil man von internationaler Unterstützung abhängig ist, die seitens europäischer Staaten aufgrund innenpolitischer Erwägungen (man wird die Muslime nicht provozieren wollen) mittelfristig immer schwächer ausfallen wird. Umgekehrt bewertet man es positiv, dass die Entwicklung in Europa die als qualitativ besonders hochwertigen europäischen Juden verstärkt zur Auswanderung nach Israel bewegen wird. Dort braucht man sie, weil die demographische Lage der staatstragenden Bevölkerung ähnlich problematisch ist wie in vielen europäischen Staaten. Zionisten sind eben europäisch geprägte, säkular denkende Nationalisten, deren Geburtenraten sowohl hinter denen wenig zur Verteidigung des Staates beitragenden Orthodoxen und der als Gegner betrachteten israelischen Araber so deutlich zurückliegen, dass der Ausgang offensichtlich ist, falls keine radikalen Maßnahmen getroffen werden. Diese erwägt man schon seit längerem in Form einer Ausgliederung der arabischen Bevölkerung an einen möglichen palästinensischen Staat nach dem Vorbild früherer südafrikanischer „Bantustans“, aber man ist eben nur ein westlicher Staat mit allen damit verbundenen Beschränkungen, was die eigenen Optionen angeht.

  43. Schlesische Fachkraft

    Dass man im Osten Protest wählt, seit Kohl die DDR-Bürger über den Tisch gezogen hat, kann man ja gut verstehen. Aber die SED-Linke? Die auch heutzutage noch viel antideutscher ist, als es Honecker und seine trüben Handwerker je waren. In der DDR hat man den Toten von Dresden gedacht, heute werden sie pervers verhöhnt, und diese Totenschänder werden von den Dresdnern gewählt.

    Das kann ich als Dresdner auch nicht verstehen. Aber wie kommen solche ekelhaften Propaganda-Aufkleber der sächsischen SED-Jugend bei den (zumindest im Osten) oft schon betagten SED-Wählern an?

    https://de-de.facebook.com/linksjugend.Sachsen/photos/a.10150123085042115.276775.80241282114/10150855402377115/

    Erich Honecker muss im Grab rotieren…

  44. Monika

    Mittwoch, 22. Juli 2015, 16:22 (URL) | Kurz-URL
    Ich denke nun schon seit Stunden über einen Kommentar zum Gysi-Video nach und obwohl nichts Gescheites, nichts Intellektuelles mir in den Sinn kommt, muß ich angesichts dieses unglaublichen Videos, dieser mich fassungslos machenden Botschaft eines von mir durch Steuermitteln bezahlten Politikers zumindest etwas, irgendetwas schreiben. Die wenigen mich lesenden Mitstreiter mögen daher entschuldigen daß ich keinen intellektuellen, sondern einen emotionalen Kommentar darniertippe denn jedes Mal wenn ich schreiben, mich ausdrücken möchte, spüre ich tief in mir vor allem nur Gefühle: Wut, Unverständnis, Irritation, Fassungslosigkeit und Traurigkeit, bodenlose Traurigkeit. Wie kann ich meinen Kindern, von denen der erste in die Schule bald gehen wird, nur erklären was für unverschämte Menschen es gibt, was für Mitdeutsche es gibt, die nicht nur meine, sondern auch ihre Zukunft mutwillig zerstören? Ach, infelix Austria, infelix Germania, infelix Europa, infelix Occidens.

    @Peter Niemann

    Sie müssen sich für Ihre Gefühle überhaupt nicht entschuldigen !
    Mir geht es nach solche Beiträgen ähnlich. Intellektuell sind diese Unverschämtheiten überhaupt nicht zu fassen.
    Ich fürchte allerdings, dass Sie Ihre Kinder nicht ganz davor bewahren können. Eines meiner Kinder , ein recht intelligentes, hüpfte etwa dort herum:

    http://csd.blogsport.de/

    Das wird mir zu bunt. Und ich mußte an die nützlichen Idioten denken. Und frage mich, warum diese bunte Jugend, die gegen ttip ist, da mitmacht.
    Und an den Untergang der Titanic muß ich bei CSD auch immer denken:
    Die Meute tanzt, während das Schiff sinkt.
    Und die Refugees in ihren Seelenverkäufern sinken manchmal auch. Und wollen trotzdem nur auf ein weiteres sinkendes Schiff flüchten.
    Der große Untergang.
    Gnomige Typen wie Gysi verursachen mir körperliche Schmerzen.

  45. Revolte

    Nehmen wir nur einmal Ihre Kritik an der Vielfalt. Wollen wir sie gar nicht? Oder eigentlich doch, aber in welchem Rahmen? Welche Elemente an der Gysischen Vielfalt stören uns? Welche sind eventuell wünschenswert?

    Ich weiß nicht, wie andere das sehen, aber mir schweben Preußen oder die Donaumonarchie als Staatsmodelle vor. Dazu ein Kanzler von der Art Bismarcks oder ein Wilhelm II., ein Staatsführer, der mit harter Hand nach außen und mit Wohlwollen zum Volke regiert, also so, wie es sich eigentlich jedes gesunde Volk wünschen sollte.

    Ich träume von einem Staat, in dem man sonntags seinen besten Anzug (Sonntagsstaat) rausholt und unterm Sonnenschirm mit Frau, Kind und Kegel durch die Alleen flaniert, in dem feste Familienbande herrschen, in dem Frauen lange Röcke und keine „Hotpants“ und „Miniröcke“ tragen, in dem auch Proleten sich zu kleiden wissen und Manieren haben, einem Staat, in dem man auf den Straßen die eigene deutsche Sprache hört und keinen babylonischen Kauderwelsch, wo kernige Burschen und fesche Mädels bei Sonnenuntergang in den Parks beisammensitzen und gemeinsam alte Volksweisen singen, wo man abends unbesorgt ausgehen kann, wo man den Nachbarn grüßt, wo man sich regional ernährt und die Innenstädte und seine Umwelt ganz selbstverständlich sauberhält, ohne dass es dafür Hinweisschilder und Vorschriften bräuchte.

    Klingt alles sehr idealisiert, kitschig, romantisch, ich weiß, ich träume ja nur vor mich hin.

    Und Vielfalt? Welches Volk wäre vielfältiger als das deutsche? Ich brauche keine von außen zugeführte Vielfalt, schon gar nicht diese erzwungene Vielfalt, mir genügt das deutsche Volk (liebe Österreicher und Schweizer, ihr seid hier freilich inbegriffen).

  46. Blauzahn

    Hä? Gysi und seine Truppe waren doch bisher eher so Marxisten alter Schule und der bunte Rassenkampf eine Domäne der Grünen, mit den Sozis am Gängelband !? Wat versprechen die sich eigentlich davon ??

  47. Gustav Grambauer

    Schlesische Fachkraft

    „Das kann ich als Dresdner auch nicht verstehen. Aber wie kommen solche ekelhaften Propaganda-Aufkleber der sächsischen SED-Jugend bei den (zumindest im Osten) oft schon betagten SED-Wählern an?“

    Die sind zum erheblichen Teil schon längst durch die entsprechenden Tests durchgefallen. Das Plakat ist eine Neuauflage einer uralten Kampagne. 1994 im „Bundestags-Wahlkampf“ hat die damalige PDS ganz Mitteldeutschland mit Plakaten „Jugend forscht“ zugeknallt, auf denen sich zwei Halbwüchsige geknutscht haben. Auch ganz üble Vorstöße in der „Drogenpolitik“ usw. haben bereits damals nur ganz wenige EX-SED abgeschreckt, die zu wählen.

    Bei einem bestimmten Typus vermute ich sogar, daß er – wie der Katholik an das Jüngste Gericht – an das Tribunal des Revolutionsgötzen glaubt, von dem er sich als „Armer Sünder“ wiederum mit dem Linkspartei-Wahlzettel als Ablaßbrief loszukaufen glaubt.

    - G. G.

  48. Eveline

    Schlesische Fachkraft
    „Knutschen ist wichtiger als Deutschland? “

    Ich hörte mal einen Vortrag, das allerwichtigste was wir in der westlichen Welt haben, ist die Monogamie. Die christliche Ehe, bis das der Tod uns scheidet. Ein Bund gestiftet von Jesus Christus.

    Eine Kulturtat, denn jetzt weiß der Mann, das er seine Kinder aufzieht…..und ist auch bereit, über einen langen Zeitraum, Entbehrungen auf sich zu nehmen. Es geht also um mehr, als nur Sex.

    Durch dieses ewige rumgesexe, wird unsere Kultur zerstört. Keine Ideologie hat dies geschafft, keine Kriege, nur der ständige Fokus auf Sex, natürlich mit wechselnden Partnern.

  49. Kaliyuga

    Ist nicht lang alles gesagt? Die Entwicklung spitzt sich zu. Die einfache Bauerstochter mit Gemüt merkt es ebenso wie es der dezidiert linke Gleichschalter in öffentlicher Einrichtung merkt, der nun die Geister nicht mehr los wird, die er rief. Beide bringen es unvermittelt zur Sprache und beiden ist unwohl, ihm gar so sehr, daß er ob der vielen „Ausländer“ das Wohnviertel wechseln will.

    Diabolische wie die von Herrn Lichtmesz vorgestellten Zwei treten ungeschminkt, augenzwinkernd hervor und setzen ihren Plan mit leise schwellenden Nüstern ins Werk. Sie werden assistiert von Minderbegabten wie jenem italienischen Innenminister der „Neue rechte Mitte“, der es letzte Woche angesichts des erfolgreichen Aufstands der Quartiersbewohner gegen die Unterbringung von Immigranten nicht fassen konnte, daß Rom keinen Platz für 18 solcher Leute habe. „Emergenza“ auch in Treviso:

    http://corrieredelveneto.corriere.it/veneto/notizie/cronaca/2015/17-luglio-2015/profughi-via-quinto-entro-sera-centri-sociali-alta-tensione-prefettura-2301667655432.shtml?refresh_ce-cp

    Es ist Zeit, unter den für die Heimat Streitenden Kräfte zu sammeln, in Besinnung auf die eigenen historischen und geistigen Wurzeln, zusammenzustehen und nicht zu weichen.

    Das Löschen in diesem Netztagebuch ist in Teilen nicht nachvollziehbar, und zwar insbesondere dann nicht, wenn vor dem Hintergrund induktiv entwickelter Erfahrung der Brückenschlag ins Allgemeine nicht plakativ herausgestellt, sondern dem Leser bloß als sichtbare Spur zum Weitergang angeboten wird; wenn dann zugleich von Autoren und Kommentatoren „gebongt“ und „Bingo!“ gespielt und in Worten geschrieben wird, wie sie sonst Vierzehnjährige sprechen, bleibt Irritation zurück.

  50. Heidelberger Akif

    @ Zadok Allen:

    Die Aussage, Israel sei phänomenologisch ein „europäischer Nationalstaat“, ist meiner Meinung nach nicht zutreffend.
    Israel unterscheidet sich…

    1. Durch die Art der nationalen Identität, ein auf dem Bund des Volkes mit Gott beruhender Irredentismus, den es in Europa so NIE gab außer womöglich in Südtirol seit 1796.

    2. Durch die Bevölkerung, es gibt zu 35% misrachische Juden (Der Ausdruck Sephardim ist hier irreführend, darauf beruht wohl auch ein Teil des Irrtums), zu 20% Araber und zu 10% Ultraorthodoxe, was bereits jetzt eine Bevölkerungsmehrheit klar nicht-europäischer Menschen ergibt.

    3. Durch das anti-europäische kulturelle Gedächnis und das Verständnis, ein eigentlich anti-kolonialer Staat zu sein

    4. Durch das in Europa mittlerweile verlorene Selbstverständnis weniger als Ethnic Democracy denn vielmehr als Ethnocracy

    Und 5…
    Durch den „jüdischen Geist“ Israels. Wer mal in Israel war, wird das auch bestätigen können. Der doch jahrtausendelang ausnahmslos als dem europäischen eben wesensfremd definierte „jüdische Geist“, was auch immer er sein mag, ist phänomenologisch tatsächlich etwas anderes als der „europäische“. Dem hätten bestimmt weder Hegel noch Heidegger widersprochen. Die Behauptung, seit der Zerstörung des Tempels seien sowohl aschkenasische Juden aus Russland (?) als auch arabische Juden aus dem Irak oder Marokko (??) Teil eines europäischen Volkes, erscheint mir sinnlos.

    Dabei geht es mir weniger darum zu belegen dass Israel „nicht hereinpasse“ in ein Europa das sich verteidigen muss, sondern darum dass „Israel als europäischer Nationalstaat“ kein vernünftiges phänomenologisches Urteil ist sondern eines das von ziemlich gängigen Vorannahmen geprägt ist.

    Im politischen Sinne gehe ich wie mittlerweile die Mehrheit der europäischen rechtskonservativen Parteien (seit neuestem auch die FPÖ z.B.) davon aus, dass Israel der Freund Europas ist, und das gilt auch für Deutschland, trotz Milliardenzahlungen und „Kollektivschuld“.

    @ Martin Lichtmesz:
    Gerade um den Feind zu verstehen, wäre es vielleicht ratsam sich auch mal (auch wenn man davon kotzen muss) vielleicht nicht gerade Autoren der „critical whiteness“ oder der „white-guilt“-Theorie zu Gemüte zu führen,
    aber in der post-kolonialen/strukturalistischen Theorie, und generell in der Forschung von „Whiteness“ gibt es eine Menge mithilfe dessen Sie ihre Feder sicher schärfen könnten. Haben sie jemals Foucault gelesen ?

    M.L.: Marginal.

  51. Schopi

    Mir geht es ähnlich wie Herrn Niemann, daß Video schaue ich besser gar nicht an…

    eine kleine Korrektur:

    Erich Honecker muss im Grab rotieren…

    das geht gar nicht, der steht noch in einem Gefäß auf einem Regal oder in einem Schrank, irgendwo in Chile…

  52. Carl Sand

    @Schmidt

    Ich habe in vorigen Posts den Begriff der neuen avisierten Weltreligion namens hysterischer Hitlerismus geprägt.

    Tatsächlich scheint es zwei verschiedene Reaktionen auf das Trauma des Holocausts zu geben. Typisch für psychische Traumata ist, dass wenn unverarbeitet, diese sich über Generationen weitertragen und sogar massiv verstärken. Während die Traumageneration durch Verdrängung sogar zu besonderer Leistungsfähigkeit aufläuft, verkommen spätere Generationen zu Hysterie, konsumistischer Verwahrlosung und Depression, je nach Veranlagung.

    Die Gründer des Staates Israel und Teile der heutigen Israelis scheinen als Lektion aus dem Geschehenen die Gründung eines wehrhaften und souveränen Nationalstaates gezogen zu haben. Auch wenn dessen Politik nicht immer sympathisch war, war sie doch größtenteils nachvollziehbar.

    Daneben scheint sich eine weitere Linie etabliert zu haben, bereits mit der Adoleszenz der ersten Nachfolgegeneration ab dem Ende der 60er, verstärkt mit der jetzigen. Ganz augenscheinlich unterstützen Teile der israelischen Dienste den IS.

    Das Interessante an dieser Linie ist, dass sie nicht – ich versuche dies so vorsichtig wie möglich zu formulieren – auf jüdische Holocaustraumatisierte beschränkt ist. Sie findet sich auch und verstärkt bei Angehörigen dieser, wie Kahane, Gysi, Broder, Greenspan, Perle, Soros, Lerner-Spectre, aber in gleichem Maße bei Gauck, Merkel, Thomas Barnett, Jean-Claude Juncker oder auch Hans Olaf.

    Diese Linie ist praktisch in der gesamten westlichen Elite zu konstatieren, scheint regelrecht zur Kooptationsinitiation hinzuzugehören.

    Interessant ist, dass sich das Muster auch schon vor dem Trauma findet, beispielsweise bei Trotzki, Lukács, Robespierre, Coudenhove-Kalergi und insbesondere im calvinistisch geprägten Finanzkapitalismus der Anglosphäre. Und zwar quasi seit dessen Bestehen.

    M.L.: Ich habe hier fünf Eigennamen korrigiert, das nächste Mal bitte genauer darauf achten.

    Bei dieser Linie handelt es sich um eine, man könnte sagen, ansteckende Geisteskrankheit, ein höchst mächtiges Mem, , ein beinahe mit Bewußtsein ausgestattetes, teuflisches Mem. Dessen höchstes Merkmal ist das Lebensmodell absoluter Wurzelosigkeit gepaart mit absoluter Hybris.

    Man mache sich nichts vor, auch Chinesen als kommende Macht können davon erfasst werden und dies wird laut Eigenaussage von Sorros gerade vorbereitet.

    Den globalistischen Eliten, die von dieser Krankheit erfasst sind und deren Hysterie sich exponentiell steigert, ist das Modell Israel interessanterweise gar nicht unbedingt sympathisch. Auch die Israelis haben ihre fünfte Kolonne unter ihren scheinbaren Unterstützern.

    @Blauzahn

    Die orthodoxe marxistische Lesart genießt gewisse Sympathien bei mir, wie Sie vielleicht wissen. Die DDR hat wenigstens nicht versucht, ihr eigenes Volk auszurotten. Fakt. Ehrlich gesagt war die DDR doch der feuchte Traum eines jeden „Konservativen“ (Definitiv nicht persönlich auf den Kommentator gleichen Namens gezielt, den ich durchaus schätze). Marschmusik, Stechschritt, Bumsfallerismus und biedere 50er Jahre. Wenns für etwas dickere Bäuche, dickere Autos und dickeres Leistungsethos gereicht hätte – vorzugswürdig, nicht wahr, meine Herren?

    Die „Links“partei ist theoretisch tief gespalten. Die knallharten Altmarxisten sind in der absoluten Minderheit, denen vielleicht ein patriotischer Marxismus nach dem Modell Thälmanns nahezubringen wäre. Vertreter sind hier höchstens Lafontaine und Wagenknecht.

    Daneben findet sich die fünfte Kolonne des Angloamerikaischen Finanzimperialismus, besonders durch den atlantiker Gysi vertreten, sowie durch den sogenannten Bundesarbeitskreis „Shalom“, der bedingungslose US- und nur scheinbare, aber aggressive Isrealabhängigkeit fördert, wie es sich selbst PI in den peinlichsten Momenten nicht vorstellen könnte. Der BAK Shalom ist eine der Keimzellen der CIA-gesteuerten Antifa und der Antideutschen, denen Gerogimaus (Soros) übrigens im Jahr Millionen rüberschiebt. Millionen in Deutschland, weitere Millionen europaweit.

    Bedauerlicherweise sind diese unüberwindbaren Gräben in Theorie und Prasis der orthodoxen marxistischen Lehre in der Realität exterem verschüttet. Zum einen durch die Bindungskraft der Subjektiven Opposition, der Bindungskraft des subjektiven Linksseins und durch die Ersetzung von materieller Analyse durch explizit immateriellen Hysterismus.

    Weiterhin ist zwischen einer Line der altmarxistischen dialektisch-materiellen Theorie zu unterscheiden und deer von Lukács und Trotzki geschaffenen und in der Frankfurter Schule perfektionierten Linie des antidialektischen Psychologismus, der als revolutionäres Substrat den enthemmten, psychisch zerstörten Menschen schuf, seitdem klar wurde, dass der europäische Sozialstaat eine Chance (Gefahr) echter dialektischer Synthese eröffnete.

    Traurigerweise decken sich die Interessen und das o.g. teuflische Mem von Finanzimperialismus und Staatsmonopolkaitalismus vollständig mit der „Subjektiven Linken“ des antidialektischen Psychologismus.

    Man könnte sagen, Stalin hat der Welt den Trotzkismus noch einmal 30 Jahre vom Hals gehalten, sonst wäre wohl schon 1938 zu 1968 geworden.

  53. Marcus Junge

    Carsten

    Ich hätte einen Ex-Linken als Erklärbär für „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ im Angebot.

    Hier im Video bei Minute 1h 4min 20sek: https://www.youtube.com/watch?v=zZcfoe3yLm4
    Natürlich lohnt sich das ganze Video zu schauen. Seine Rede beginnt bei etwa 9 Minuten.

    Und hier hat er auch noch was geschrieben:
    http://korrektheiten.com/2011/04/18/lob-der-diskriminierung/#more-7412

Diskussion geschlossen. :-)

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