Startseite
kubitschek Götz Kubitschek


Warum ich in Leipzig bei der LEGIDA spreche

Seiten: 1 2

legidaSeit die PEGIDA ihre Kundgebung abgesagt hat, konzentrieren sich Sachsen und die angrenzenden Erdteile auf die große Mittwochsdemonstration in Leipzig. Die LEGIDA ist der bisher größte Ableger der Dresdner, versteht sich aber als eigenständige Bewegung mit eigener Schwerpunktsetzung – und hat in der linksautonom gebeutelten Stadt einen gefährlichen Gegner. Sprechen werden morgen Jürgen Elsässer (Compact-Magazin) und ich. Meine Begründung:

Ich halte es für unabdingbar, die Protestbewegung auch in Leipzig auf der bürgerlichen Ebene zu halten. Das ist nicht so selbstverständlich wie in Dresden und hat seinen Grund in der hochaggressiven, militanten linksautonomen Gegnerschaft: Das, was man als Spaziergänger im Rahmen der 1. LEGIDA-Demonstration an Gegenwehr erleben konnte, war in Dresden kein einziges Mal auch nur in Ansätzen zu spüren.

Entsprechend größer war der Anteil derjenigen , die  - um es vorsichtig auszudrücken – „erlebnisorientiert“ bei der LEGIDA mitdemonstrierten. Ich schilderte bereits, wie schwer es manchem fiel, nicht auf die Provokationen der Antifa anzuspringen. Demonstrationen mit aufgeputschten jungen Männern auf beiden Seiten gab es in der Vergangenheit zuhauf, alle endeten in Sackgassen. Ein Beispiel? Das eigentlich jedermann angemessene ruhige Gedenken an zigtausende Bombenopfer in Dresden ist zu einem verhärteten, politischen Wettkampf verkommen, der die seltsamsten Bündnisse hervorbringt und den eigentlichen Anlaß in den Hintergrund hat treten lassen.

Irgendetwas Derartiges darf in Leipzig unter keinen Umständen passieren. Meine Rede wird eine sein, die Positionen formuliert und die Normalität der Debatte über die Souveränität und die Identität, die innere Sicherheit und die Rechtsordnung  Deutschlands betont. Daß ich alle vier Bereiche für bedroht halte, muß ich nicht betonen.

Es muß innerhalb der von der Dresdner PEGIDA ausgelösten, deutschlandweiten Protestbewegung um einen Minimalkonsens gehen, um eine Auffangstellung (militärisch gesprochen): Ich habe im vergangenen Jahr wie nie zuvor panikartige Äußerungen von bis dato sehr geduldigen Normalbürgern registriert, die angesichts der bis in kleine Städte und Dörfer spürbaren Massenzuwanderung die Verhältnisse ins Rutschen kommen sahen und sehen. Man wünscht sich ein Ende dieser Beschleunigung, eine Warteschleife (wenigstens das), in der erneut über das gesprochen werden müßte, was die Politik uns allen zumutet.

Wie könnte diese Auffangstellung aussehen, dieser Minimalkonsens? Ich habe zehn Punkte notiert. Man kann sie ändern und ergänzen. Und vor allem: Man sollte nach Leipzig fahren, am Mittwoch. Hier nun die 10 Punkte (und hier als pdf):

Seiten: 1 2

95 Kommentare zu „Warum ich in Leipzig bei der LEGIDA spreche“

  1. Sagan

    Sehr geehrter Herr Kubitschek,

    vielen Dank! Ich stehe noch unter dem Eindruck des Talks bei Jauch; es ist allerhöchste Zeit, dass die PEGIDA-Bewegung ein inhaltlich bestimmbares, nicht bloß diffus gefühltes Fundament bekommt. Sie muss endlich mit Personen zu verbinden sein, die einen klaren Satz sprechen und diesen dann auch verteidigen können. Sie sind so einer. An ihrer Seite wünscht man sich dann auch keinen Gauland, sondern einen Höcke.

    In jedem Angriff ist klingendes Spiel, sagt Nietzsche. Gleichzeitig wissen wir, dass der Angriff auch die gefährlichste und grundsätzlich verlustreichste Gefechtsart ist. Ich will nicht beckmessern, aber was soll die Forderung nach einer „Prognose für die kommenden Jahre“ bereits im ersten Punkt? Da lädt man doch zu Schlaumeierein, Betrug etc. geradezu ein. Nachweisbar ggf. in x Jahren – und dann auch egal.

    In Punkt 3 wäre zu präzisieren, nur den tatsächlich politisch Verfolgten Asylrecht zu gewähren.

    Aber noch einmal: Vielen Dank! Und: Viel Erfolg!

  2. ulex

    Sehr schön, freut mich.

    Als kleine Anmerkung möchte ich anmerken (;-) ) damit hier kein falscher Eindruck entsteht und potentielle Teilnehmer abgeschreckt werden:

    Ich hatte letzte Woche in Leipzig von beiden Seiten keinen sonderlich aggressiven oder gefährlichen Eindruck und im Nachgang waren wir uns einig, dass wir unser 4-jähriges Töchterlein welches wir anders als in Dresden diesmal bei Oma & Opa geparkt hatten, durchaus hätten mitnehmen können.

    (Gilt selbst für die Hogesa-Veranstaltung in Hannover übrigens auch, da gibet von Blu-TV ja ein längeres Video zu)

    Ansonsten ist die Grundbeobachtung, dass da ein gewisses Potential ist, welches sich auch in Vorwärtsverteidigung auskennt natürlich richtig, was aber natürlich auch daran liegt, dass wir in Dresden auch erst dazukamen als die 5000 überschritten und somit der Anteil (nicht die Anzahl) der Leute aus der Fussball- und sonstiger Szene somit geringer wurde.

    Insofern – freuen wir uns auf morgen.

  3. t.gygax.de

    Sehr gut, dass Sie mit Jürgen Elsässer gemeinsam dort sprechen. Wir brauchen Verbündete, Gegner haben wir genug- die sind überall, und zwar in den Zentralen der Macht. Alles Gute und kommen Sie heil und wohlbehalten zurück.

  4. „Scharia-Polizei“ würde ich persönlich nicht sagen, der Ausdruck stammt von Sven Lau und die ganze Aktion war nichts weiter als der erfolgreiche Versuch, die deutschen Medien vorzuführen – was allerdings auch nicht weiter schwer ist.

    Natürlich gibt es keine „Scharia-Polizei“, muß es aber auch nicht geben, es gibt andere Wege, um sicherzustellen, daß sich die eigenen Leute an die eigenen Sitten halten.

    Es ist besser bei ihnen zu bleiben und nicht Absurditäten im Mund zu führen, welche einen Salafisten da hinein gelegt haben.

    Denke ich wenigstens. Andererseits ist „Scharia-Polizei“ griffig und jeder weiß, was gemeint ist. Indes, bezüglich der Abhilfe weckt der Begriff bekloppte Vorstellungen, etwas in der Art von Lizenzentzug oder desgleichen.

  5. Arminius

    Als besonders löblich ist Punkt 4 anzusehen. Schon in der Edda hieß es:

    „Geh beizeiten, als Gast nicht weile
    immer an einem Ort;
    der Liebe wird lästig, der allzu
    an fremdem Feuer sich wärmt.“

    Passen Sie im roten Leipzig auf alle Fälle gut auf sich auf!

  6. Platten

    Wird es von besagter Rede eine Abschrift im Internet, einen Videomitschnitt oder eine zeitgleiche Übertragung geben?

  7. Hartwig

    Sehr geehrter Herr Kubitschek,
    selbstverständlich werde ich morgen da sein. Wir werden sehen, wie die Begleitumstände dieser Demonstration sein werden.
    Ich habe Sie einmal bei einem Zwischentag gehört, ansonsten auf manchem Videoschnipsel bei youtube. Sie sind nach meinem Ermessen ein nachdenklicher, wohl aber kein ‚geborener‘ Redner. Versichern Sie sich, dass die Anlage auch laut genug ist. Alle Reden waren bislang inhaltlich und vor allem akustisch der Schwachpunkt jeder PEGIDA/LEGIDA-Demo.
    Gruss
    Hartwig

  8. Martin

    Ich drücke der Veranstaltung in Leipzig mehr als nur die Daumen, da ich leider nicht nach Leipzig kommen kann.

    Ich habe – heute – ein bisschen den Eindruck, als ob mit der Absage der Demo in Dresden eine Art retardierendes Moment eingetreten ist. Die anderen Demos außerhalb Dresdens haben keinen Zuwachs und scheinen eher zu stagnieren. Um so wichtiger, dass Leipzig gelingt und hier wieder durch die Bürger ein machtvolles Zeichen durch möglichst viele Teilnehmer gesetzt wird.

    Zu den Thesen:
    Bei dem ganzen Thema Zuwanderung (ob unter Missbrauch des Asylrechts oder auf anderem Weg) geht es meiner Meinung nach auch sehr um die sog. demografische Entwicklung Deutschlands und den Erhalt dessen, was man „soziale Sicherheit“ genannt hat und die in Deutschland einen weit entwickelten Stand hatte. Nun ist es so, dass durch die gescheiterte Familienpolitik und auch den sonstigen gesellschaftlichen Wandel der alte Spruch von den Kindern, die immer da sein sollen, nicht mehr gilt. Damit kann bereits jetzt das Rentenniveau nicht mehr gehalten werden und das, was viele Leute in ihren jährlichen Rentenmitteilungen an zu erwartender Rente genannt bekommen, wird mit Sicherheit nicht erreicht werden. Alleine diese offensichtliche „Verarsche“ bei den Renten lässt bei vielen die Wut steigen. Hinzukommt nun noch das Thema, dass mit der sog. „Pflegeversicherung“, die von Herrn Blüm vollmundig als Lösung des Problems eingeführt wurde, eben nicht die Pflege vollständig finanziert wird und stattdessen die entsprechenden Träger gnadenlos das ersparte Vermögen der zu Pflegenden und auch die Einkünfte von deren Kindern im Rahmen deren Unterhaltspflichten heranziehen. Dies sind – aus meiner eigenen Praxis kann ich dies bestätigen – längst keine Einzelfälle mehr sondern dies geschieht massenhaft. Es gibt immer mehr Fälle von Personen, die erst eigene Kinder Groß gezogen haben und jetzt Anfang 50 sind und nun für die Pflege ihrer Eltern nochmal zahlen müssen. Erwartungen auf eine Erbe von den Eltern, welches die heutigen Generationen dringend für ihre eigene Altersversorgung benötigen würden, werden zerschlagen, da das Elternvermögen schonungslos bei Eintritt eines Pflegefalls verzehrt wird. Dieses Thema treibt derzeit sehr viele um, auch alte Menschen sehen sich um ihr Lebenswerk gebracht und schämen sich, ihren Kindern u.U. nichts mehr hinterlassen zu können und im Ernstfall diesen auch noch auf der Tasche zu liegen, sollten sie Pflegefall werden. Ich will das jetzt nicht vertiefen, aber hier tickt nicht nur eine Bombe, hier brennt bereits die Lunte und diese Themen werden faktisch totgeschwiegen.

    Unsere politische Klasse weis ganz genau um ihr Versagen auf diesem Gebiet und hofft daher, so meine begründete Vermutung, über Einwanderung und sei sie über den zweifelhaften Weg Asyl mit anschließender Duldung, dass von ihr verursachte demografische Loch geradezu panisch zu stopfen. Man flutet unser Land mit Ausländern, weil sonst die Sozialversicherung explodiert, in der Hoffnung, dass die Zuwanderer dann sich auch schön einfügen.

    Es wäre schön, wenn in irgendeiner Form auf den Zusammenhang zwischen Kollaps unseres Renten- und Pflegesystems und Zuwanderung hingewiesen werden könnte. Hier hat die Politik seit Jahrzehnten versagt und nun macht man es sich einfach, in dem man die Grenzen öffnet.

    Evtl. könnte man eine Position derart formulieren, dass man eine Zuwanderungsneutrale bzw. Zuwanderungsunabhängige Renten- und Pflegeversicherung fordert.

  9. Oberschwabe

    Hallo Herr Kubitschek,

    auf Ihren Auftritt bin ich gespannt – schon beim Radiobeitrag „Kampfansage – Was heißt hier rechts“ fand ich, dass Sie ein guter, besonnener Redner mit angenehmer Stimme sind. Heute mein erster Kommentar auf SiN, da ich Ihre zehn Punkte teilweise kritisieren möchte .

    1. Wir fordern eine umfassende Analyse der finanziellen, personellen und administrativen Belastung von Bund, Ländern und Gemeinden durch die rund 230 000 Asylanten aus dem Jahr 2014 sowie eine Prognose für die Entwicklung in den kommenden Jahren.

    Und dann?

    3. Wir verlangen, nur den tatsächlich Verfolgten Asyl in Deutschland zu gewähren und fordern eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jenen, die diese großzügige Möglichkeit des Schutzes mißbrauchen.

    Man wird Ihnen antworten, dass das bereits die bestehende Rechtslage ist.

    5. Wir fordern die europäischen Länder auf, das Augenmerk auf verfolgte und mit dem Tod bedrohte Christen zu richten und sich auf deren Schutz oder Aufnahme zu konzentrieren. Verfolgte Moslems könnten Schutz in islamischen Ländern finden.

    Lesen Sie noch einmal das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Für Christen sollte die Not, in der sich jemand befindet, ausschlaggebend sein – und nicht der Glaube desjenigen.

    8. Wir fordern eine Klärung dessen, was „Integration“ bedeutet und wer als integriert gelten darf. Diese Bestimmung muß krisenfest sein und darf sich nicht an Wunschbildern orientieren.

    Über diese Frage wird bereits seit 20 oder mehr Jahren gestritten, oder?

    Manche Ihrer Punkte wirken sehr hartherzig und Sie werden damit vor allem bei unentschlossenen Bürgern nur wenig Sympathie gewinnen können.
    Mit „Grenzen-dicht-Rhetorik“ erzeugen Sie Abwehr. Man wird Sie als den ewigen Nazi wahrnehmen, der Neger abschieben will, weil sie zu viel Geld kosten.

    Grüße,
    Oberschwabe

  10. Aristoteles

    Man könnte auch – aller ökonomistischen Rabulistik zum Trotz – darauf verweisen, dass die Stadt Leipzig, das Land Sachsen und der Bund hochverschuldet sind.

    Fragen Sie den Oberbürgermeister, wie viele Flüchtlinge er bei sich zu Hause aufgenommen hat!!

  11. Rainer

    Eine wichtige Forderung muss sein, das Asylrecht wieder in rechtliche und verfassungsmäßige Bahnen zu lenken, d.h. nur wirklich politisch Verfolgten Asyl zu gewähren.

    Dem Problem der ungeregelten Einwanderung kann mit einer Forderung nach einem Moratorium, nach einem befristetem 5-jährigen vollständigem Stop der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und anderen Flüchtlingen, die nicht unter das Asylrecht fallen, beantwortet werden. In dieser Zeit ist eine vollständige, ungeschönte und ideologisch neutrale Bestandsaufnahme über die Kosten und Belastungen der Zuwanderung zu erstellen, die nicht nur die finanziellen, sondern auch gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Belastungen erfasst. Diese Dokumentation darf auch keinesfalls von einer der bisherigen politischen „Think Tanks“ wie der Bertelsmann- und anderen einschlägig bekannten „Stiftungen“ erstellt werden.

    Für ebenfalls sehr wichtig halte ich es, die Hegemonie der öffentlich-rechtlichen Medien zu beenden, in erster Linie die Abschaffung der Zwangs-GEZ. Ein solcher Schritt würde die Macht der ÖR-Anstalten dauerhaft beschneiden und sie zu einer objektiveren Berichterstattung zwingen.

    Die Forderungen nach Volksabstimmungen ist m.E. auch erst nach Stop des GEZ-zwangsfinanzierten Propaganda-Rundfunks sinnvoll.

  12. der letzte Deutsche

    Mit einer bloßen Dankesfloskel ist es ist es in Ihrem Falle heu-
    te eigentlich nicht getan.
    Nur wer die BRD-Politik in den letzten Jahren und vor allem
    in den letzten Monaten und Wochen aufmerksam verfolgt
    hat, kann ermessen welcher Gefahr Sie sich selbst und ver-
    mutlich auch ihre Familie nebst „Hab und Gut“ aussetzen.
    Ich bewundere ihre Ausdauer und vor allem Ihren Mut bei
    Ihrem Kampf gegen das Unrecht, den Sie bisher mit Ihrer
    kritischen Feder jahrelang insofern überaus erfolgreich ge-
    führt haben, als sie schon für Tausende einer der wichtigen
    rechten (sprich: richtigen) Wegweiser in diesem Restdeutsch-
    land waren. Sie sind Richtungsgeber und Orientierungshilfe
    (zusammen mit Ihren Mitstreitern der SEZESSION und dem
    ANTAIOS-Verlag) für eine immer größer werdende Gemeinde von Suchenden nach Werten in einer (neuen ?) politischen Heimat. In Zeiten des wachsenden Verfalls aller ethischen, moralischen und kultureller Werte sind Sie sicher nicht nur für mich ein Fels in der Brandung. Nicht zuletzt durch Sie, Ihre Mitautoren der
    SEZESSION, sowie Ihre Literaturhinweise ist es mir in dieser BRD,
    in der in intellektueller Hinsicht kein Stein mehr auf dem anderen
    steht, gelungen, mich wieder etwas besser zurechtzufinden und Argumentationshilfen für meine politischen Position zu finden.

    Alles Gute für Sie Ihre Familie
    und für die, die heute an Ihrer Seite stehen !

  13. ulex

    @Martin

    Wir brauchen hier keine Zahlenspielchen zu machen und sicherlich ist es eine Noch-Schwäche von Pegida-Deutschland oder nahestehenden Medien zeitnah einen Überblick über Zahlen und Veranstaltungsberichte zu liefern, aber die Aussage

    „Die anderen Demos außerhalb Dresdens haben keinen Zuwachs und scheinen eher zu stagnieren.“

    ist so sicherlich falsch.

    - Suhl lt MZ 2000 Teilnehmer (beim 2. Spaziergang, mehr als Verdoppelung)
    - Magdeburg 1200 (Polizeiangabge lt Veranstalter-Facebook-Seite) (Erstveranstaltung)
    - Stralsund 750 (Eigenangabe, das wäre Verdoppelung zu Stralsund plus Schwerin lt Eigenangabe letzte Woche)
    - selbst Duisburg mit 600 (Polizeiangabe)

    Stagnieren tun lt Presse Würzburg mit 300 (lt Presse, dafür dass die vor 12 Wochen mit 10 Hansels gestartet sind trotzdem schön) und Kassel mit ca 150 sowie Berlin mit 400 (lt Polizei)

    Rückgang lt Presse hingegen in München von 1500 auf 1100, was aber sicherlich noch sehr ordentlich ist.

    Dass in Leipzig letzte Woche mal „so eben“ und aus dem Stand 5000 Leute kamen hatte mich persönlich beispielsweise auch überrascht.

  14. Martin

    @ulex

    Gut, dann stagniert zumindest der „Westen“, um so wichtiger also, dass morgen Leipzig eine sehr gute Beteiligung hat, zumal dort endlich an symbolträchtiger Stelle demonstriert werden darf.

    Die Parole hat G.K. ja schon vorgeben, Leipzig für Dresden und ich hoffe, dass auch viele aus Dresden sich auf den Weg machen werden.

  15. Verehrter Herrr Kubitschek,

    Bravo! Gut so! Endlich konkret und bitte, liebe diskutierende Freunde: kein Beckmessern !

    Es ist voellig richtig, auch angesichts linksradikaler Schlaeger ruhig zu bleiben. Erstens sind das Halbstarke und Halbstarke sind eben „halb…“, Zweitens sind brutale Typen ebenso feig, Drittens genuegt oft ein betont festes und selbstsicheres Auftreten und Viertens glaube ich, dasz der durchschnittliche Polizist auf eurer Seite ist.

    Wenn ich genuegend geld haette, wuerde ich mit dem Privatjet einfliegen .. leider :-) Spaziere aber im Geiste mit!

    Viel Glueck und Erfolg! Macht nach Dresden auch Leipzig zum befreiten Gewbiet!

    HdeA

  16. Arkanthus

    Haltet bloß die Radikalen in Schach. Rechtsradikale Dummköpfe sind das Schlimmste, was Pegida und co. jetzt passieren kann.

  17. Realist

    Guten Morgen Herr Kubitschek.

    Zunächst einmal meinen Hochachtung für Ihre Entscheidung, in Leipzig zu sprechen. Diese Bewegung braucht dringend kluge Köpfe, die in der Lage sind die wirklichen Probleme dieses Landes klar und bis in die Tiefe hinein zu durchdenken, und dann auch schlüssig und sachlich zu kommunizieren.

    Zur Situation Pegida / Legida: In der gestrigen Pressekonferenz hat sich Lutz Bachmann sehr deutlich dahingehend geäußert, daß Legida entweder eine Erklärung zur Anerkennung des 19-Punkte-Papiers unterschreibt, oder eben nicht mehr als „offizieller“ Pegida-Ableger auftreten darf. Ihre10 Punkte gehen nun inhaltlich des öfteren recht weit über das Pegida-Positionspapier hinaus. Bedeutet dies de facto eine Aufspaltung der Bewegung? Dies mag durchaus nötig sein, betrachtet man sich die doch sehr liberale Haltung der Dresdner. Kann Legida aber genug eigene Wucht entwickeln?

    Zu den 10 Punkten:

    zu 1. und 4. Es ist dringend auch eine Offenlegung notwendig, auf welchen Verkehrswegen und unter Brechung und/oder Beugung welchen geltenden Rechtes diese 230.000 Flüchtlinge ihren Weg auf deutschen Boden finden. Durch die Nordsee sind sie nicht geschwommen.

    zu 2. Zunächst einmal sollten die Straftaten dokumentiert werden. Auch die eingedeutschter Ausländer, sie sind Teil des Problems. Präventivmaßnahmen der Zivilbevölkerung wird Ihnen im Moment jeder abwiegeln. Erst müssen die echten Zahlen in den Köpfen der Menschen wirken.

    zu 6. Eine Scharia-Polizei war ja tatsächlich nur ein Werbegag, um die deutsche Politik- und Medienlandschaft mal lustig hysterisch im Kreis springen zu lassen. Insofern schwächt dieses Beispiel die vertretene Position. Die wahren Probleme der Paralellgesellschaften sind ganz andere, alltägliche. Hier lassen sich viele prägnante Beispiele finden, welche die Menschen aus ihrem Alltag wiedererkennen. Der wahre Kern dieser Problematik ist jedoch, daß die besagten Paralellgesellschaften eben nicht so parallel zu unserer vor sich hin existieren, sondern vielmehr gesicherte und gut verteidigte Brückenköpfe darstellen, von denen diverse, wuchernde Angriffe auf die Wirtsgesellschaft ausgehen. Dies führt geradewegs zu

    Punkt 8: Wenn es ihre Intention ist, beim Thema Integration durch die Betonung der notwendigen Krisenfestigkeit langsam und vorsichtig eine ethnische Komponente in die Diskussion einzubringen (ich erinnere mich an ihren Vortrag „Ethnische Bruchlinien – Eine Prognose“) dann sind wir beim Kern der gesamten Zuwanderungsproblematik. Integration muß heißen, das die Zugewanderten innerhalb weniger Generationen ethnisch komplett im Pool der Mehrheitsgesellschaft diffundieren, und diese lediglich geringfügig ändern – entwickeln, jedoch keinesfalls entstellen im Sinne von unkenntlich machen. Da müssen wir hin, ohne vorher durch die Rassismuskeule niedergestreckt zu werden. Stichworte, die hier in der Argumentation hilfreich sein können sind z.B. interkulturelle Heiratsquoten zugewanderter Ethnien, Zusammensetzung des sozialen Umfelds von Zuwanderen, etc.

    Punkt 10 ist ja eigentlich Punkt 1, oder? Meine Reihenfolge wäre folgende: 10, 6, 8, 9, 5, restliche. Zuerst einmal klären wir, daß wir Deutsche sind und was das bedeutet. Daraus ergibt sich, was wir von Zuwanderern erwarten, und welche Zuwanderer in erster Linie willkommen sind. Dann irgendwann Asyl – ja meinetwegen. Im europäischen Verbund, mit Aufnahmelagern an den europäischen Außengrenzen, gemeinsam finanziert, mit schnellen Vor-Ort-Prüfungen und Entscheidungen. Für die wenigen übriggebliebenen anerkannten Verfolgten und Kriegsflüchtlinge Kooperationsvereinbarungen mit den Verfolgten kulturnahen Ländern bezüglich Aufnahme und Unterbringung. Ganz wenige Härtefälle (medizinisch, politisch) Asyl innerhalb der EU-Grenzen, fair verteilt auf alle Mitgliedsstaaten. Um die paar Tausend kümmern wir uns dann gerne. Menschenpflicht, versteht sich.

  18. Monalisa

    Im Gegenteil, Kulturfremde kann man nicht wahllos aufnehmen und dies muss endlich, endlich, angesprochen werden.

    Und das mag jetzt irgendwie kleinlich klingen, aber im Gleichnis vom barmherzigen Samariter haben alle dieselben Stammväter, religiöse Zwistigkeiten mal beiseite. Die nachbarschaftliche Ausrichtung der Nächstenliebe ist hierin nicht aufgehoben, das Gleichnis richtet sich eher gegen religiöse Bigotterie und Selbstgerechtigkeit im Angesicht menschlichen Leidens.

    Natürlich helfen wir alle, wenn jemand blutend vor uns auf dem Boden liegt, aber das ist doch etwas ganz anderes als Wirtschaftsflüchtlinge und Deserteure aus aller Herren Länder unbegrenzt aufzunehmen.

    Trotz allem stört mich an der Liste etwas, dass die äußeren Umstände so gar nicht erwähnt werden. (Haben wohl von der Globalisierung noch nichts mitbekommen, heißt es dann gleich wieder).

    Kritik an der Nato, an der Destablilierung des nahen Ostens und nordafrikanischer Regime, die einen großen Teil des jetzigen Elends erst verursacht haben, muss hier unbedingt rein. Auch ein Wort, dass man das viele Leid, dass der Westen in muslimischen Ländern seit 2011 verursacht hat, zutiefst bedauert und diese Kriege auch ablehnt und verabscheut!

    Wir wünschen allen Menschen in ihrer Heimat in Frieden leben zu können. Dafür stehen wir ein und soviel Solidarität sollte man dann vielleicht schon ausstrahlen, um nicht einfach nur als ängstlicher Besitzstandswahrer wahrgenommen zu werden.

    Und fordern wir doch einfach, dass in Zukunft alle Erstaufnahmestellen in Rathäusern und in Berlin besonders im Regierungsviertel errichtet werden.

    Danach können die Schutzsuchenden auf Nato- und Truppenstützpunkte weiter verteilt werden. Die amerikanische, englische und französische Botschaft sollten ebenfalls von großen Sammellagern/Containerdörfern etc. umgeben sein.

  19. Luise Werner

    @ Mona Lisa
    Kritik an der Nato, überhaupt Außenpolitik, Russland u.s.w. wird genug von Elsässer kommen.

  20. Hermann Karst

    Bisher in den Kommentaren eine Anzahl durchaus erwägenswerter Gedanken. Aber auch tauglich zur Veränderung oder Erweiterung der Liste?

    Wenn ich’s recht verstehe, will Götz Kubitschek morgen keine „Rede zur Lage der Nation“ halten, sondern einen Katalog vorstellen, der im Hinblick auf wünschbare Forderungen einen Minimalkonsens vorschlägt – unter vier ausgewählten Gesichtspunkten (Souveränität, Indentität, innere Sicherheit, Rechtsordung).

    Bleiben Sie bei der geballten Landung, Herr Kubitschek. Kurz und bündig. Weniger kann mehr sein.

  21. Czernitz

    Den Verweis auf den Samariter, den hier der Oberschwabe anführt, lasse ich nicht gelten. Solange es den Islam gibt, eine Religion, die man gar nicht Religion nennen sollte, zahlen andere Völker die Zeche ihres Benehmens. Derzeit zahlen die Deutschen in einem unerträglich hohem Maße die Rechnungen für die Kriege, die der Islam nach innen wie nach außen führt. Sollen wir zurückgehen bis Tours und Poitiers? Sollen wir auf den Sindh schauen, wo heute noch, wie V.S. Naipaul sagt, die Felder überwiegend aus Knochenmehl bestehen? Nein, die muslimischen Flüchtlinge haben genügend Ausweichmöglichkeiten bei ihresgleichen. Warum sollten die Europäer die Verrücktheit begehen, sich Kriege und Bürgerkriege ins Haus zu holen?

    Herr Kubitschek, das Thema Immigration ist das eine Thema. Das Thema Demographie zum Beispiel, was uns die Nomenklatura mit stets falsch dargestellten Ursachen nahezu täglich um die Ohren schlägt, sollte an einem der nächsten Termine zur Sprache kommen.

  22. Stil-Blüte

    Der 70. Jahrestag des anglo-amerikanischen Terrorangriffs auf Dresden am 13. Februar 2015 naht. Man – wem muß ich hier sagen, wen oder besser, was ich hier meine – baut vor!
    Wie können wir es erreichen, stattdessen Zwistigkeiten, Hahnenkämpfe, Kabbeleien, Störfälle, Entzweiungen – Schlammschlachten ohnehin – kurz und gut – Zoff innerhalb unsererer zahlreichen Sinnungsgenossen/-brüder/-kameraden a b z u b a u e n ?

  23. Oskar

    Ich möchte darum bitten, dass bei der Anzahl der Asylbewerber endlich mal ein „Bildlicher Vergleich“ herangezogen wird, um die Masse sichtbarer zu machen.

    Soweit ich informiert bin, zählt in Deutschland eine Stadt ab einer Anzahl von 100.000 Bürgern als Großstadt.
    Somit haben wir in diesem Jahr bereits mehr als zwei neue Großstädte erhalten.

    Vielleicht ja mal am Mittwoch in Leipzig.

    Gruss aus Hamburg

  24. Michael Schlenger

    Wenn Herr Kubitschek als integrer, bedächtiger und ausdrucksstarker Kopf – zudem mit dem nötigen Sinn für’s Taktische – in der derzeitigen kritischen Phase Flagge zeigen würde, wäre das ein Gewinn. Das die Proteste bisher anführende Personal ist m.E. rednerisch wie intellektuell kaum satisfaktionsfähig und daher leichte Beute für die Medien.

    In Ergänzung der Beiträge der Mitkommentatoren ein paar Gedanken zum letzten Punkt der Liste:

    10. Wir stellen fest, daß Deutschland das Land der Deutschen ist und daß dies so bleiben soll.

    Natürlich richtig, muss aber mit Inhalt gefüllt werden, wenn es nicht unfreiwillig komisch sein soll.

    Also, wer sind denn nun die Deutschen? Ist das bloß die derzeit (noch) gegebene Bevölkerungsmehrheit, die sich durch gewisse Äußerlichkeiten wie Sprachbeherrschung, Rechtsverständnis, Arbeitsmoral und Ordnungssinn als deutsch ausweist? Diese Mehrheit hat aber bereits über sechzig Jahre Konditionierung hinter sich und ist in seinem Denken und Streben zunehmend gleichgeschaltet mit den anderen europäischen Bevölkerungen, deren Identität kaum weniger unter der Hegemonie der zwei Siegermächte USA und Russland gelitten hat.

    Oder gibt es möglicherweise eine Identität, die über einige praktische Tugenden (die es bspw. in der Schweiz, in Südkorea oder Japan ebenfalls gibt) hinausgeht und erst wieder herausgeschält werden muss? Wenn ja, wie sieht diese aus und wie können die Deutschen dafür gewonnen werden? Ich bin diesbezüglich skeptisch.

    Wenn ich mir den längst gegebenen Internationalisierungsgrad von Kleidung, Freizeitverhalten, Musikkonsum, Architektur hierzulande betrachte, wenn ich die naive Offenheit für jede von außen kommende Neuerung und billige Sensation registriere, die in der absurden Verehrung von Vertretern des US-Unterhaltungsgenres, der Begeisterung für esoterische Lebenshilfeangebote und der widerspruchslosen Hinnahme der Verhunzung des öffentlichen Raums mit der „Kunst“ von Chaoten gipfelt, dann sehe ich nicht, wie überhaupt mehr erreicht bzw. bewahrt werden kann als ein Mindestmaß an den oben genannten handfesten „deutschen“ Tugenden.

    Das sollte m.E. dann auch so klar formuliert werden: „Wir wollen keine Verwässerung der funktionierenden gesellschaftlichen Mechanismen hierzulande, die auf Rechtssinn, Selbstbeschränkung, Eigenverantwortung und freiwilligem Miteinander basieren, durch ungesteuerten, massenhaften Zuzug von Menschen, die gar nicht an einer konstruktiven Teilhabe an dieser Gesellschaft interessiert sind, sondern auf anarchistische Ausnutzung bestimmter Vorteile aus sind und letztlich zur Aushöhlung des Gemeinwesens beitragen.“

    Deutlich werden sollte m.E. auch, dass „Deutschsein“ keine völkische Komponente haben muss – alles andere würde an der millionenfachen Realität in unserem Land vorbeigehen.

  25. Marcus Junge

    Sie wollen Kritik und Anregungen zu den 10 Punkten? Na dann:

    1.

    Es sind mehr als die 230000! Sie vergessen die Freizügigkeit in der EU. Als 1992/93 die Asylwelle mit 500000 war, gab es diese Freizügigkeit für Osteuropa nicht, da galten die ganzen Zigeuner als Asylanten. Heute aber nicht mehr, sie kommen trotzdem. Daher ist die echte Zahl für 2014 jenseits der 300000 zu suchen. Und es ist ja wohl egal, wie man die Fachkraft nennt, bezahlt wird sie immer vom gleichen Depp, dem strunzdoofen Steuer-Michel.

    3.

    Das wird dann politisch einfach umgebogen, in der üblichen Gerichtssprache. Wirklich Asyl bekommen ja schon derzeit nur die wirklich verfolgten Asylanten, der Rest sind Asylaten. Anerkennungsquote 1 bis 3 Prozent, seit Jahren beachten.
    Das Problem sind doch die Duldungen und das nie Abgeschoben wird. Duldung ungleich Asyl. Und schon ist der Punkt ausgehebelt, es geschieht in der Praxis nichts.

    4.

    Das die Sicherung der Außengrenzen von einem Deutschen zwar gefordert, aber mit nichts erzwungen werden kann, außer wir erobern alle Staaten mit Außengrenze, sollte man dann aber doch beachten. Welche Motivation hat wohl die italienische Regierung harte Maßnahmen zu ergreifen, die eine Wiederwahl verunmöglichen (auch Italien hat eine linke Presse und Gutmenschenidioten)? Richtig, keine! Also ab mit den Fachkräften in den Zug nach München, schließlich gilt in der EU der gebrochene Vertrag, dessen Einhaltung man niemals erzwingen kann, weshalb EU-Verträge wertlos sind.
    Nett diese Sache daher zu fordern, mit der Realität der EUdSSR, hat es nur nichts zu tun.

    2 + 5.

    Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, paßt aber leider nicht zur Politischen Korrektheit / Buntheit und Diskriminiert daher die Fachkräfte(80% der Buntesbürger würden das so wohl so sehen, schließlich sind Moslems doch nichts anderes als Christen, „eine Islamisierung findet nicht statt“).

    6.

    Und was nun? Was dagegen machen? Außer Rauswurf gibt es keine Lösung, aber fordern Sie das mal.

    7.

    Das ist so schwammig, mein erster Gedanke war „Gut, dann gehen die Amis und Engländer endlich“.

    8.

    Ich verlange ja immer noch Assimilation und nicht Integration. Integration ist schon die Kapitulation vor den Horden an Fremden. Sie brauchen keine Deutschen werden, weil schon zu viel da sind, aber sollen doch bitte uns nicht umbringen, das bedeutet Integration. Eine neue USA, ohne eigenes Volk, eine Verfügungsmasse.

    9.

    „beginnen mit einer eindeutigen Entscheidung für die neue Heimat.“ Die sich dann nach der Höhe der Sozialgeldzahlungen richten wird, während man dann einfach weiterhin verdeckt im türkischen Konsulat den türkischen Paß sich holt, wie seit Jahrzehnten der Normalfall zeigt. Und das ist ausdrücklich keine Theorie, sondern Realität.

    10.

    Das steht eigentlich auch im GG, da ist immer vom deutschen Volk die Rede – Und, hat es je einen Umvolkungspolitiker gestört? Lippenbekenntnisse ohne jede Rechtsverbindlichkeit / massive Sanktionen, sind wertlos, von der politisch lenkbaren Justiz, davon reden wir da noch gar nicht.

  26. Rheinländer

    Herr Kubitschek,

    Dank und Respekt für Ihr Engagement!

    In diesen bewegten Zeiten fühle auch ich mich genötigt, erstmals auf Ihrem Netztagebuch einen Kommentar zu hinterlassen.

    Ihre zehn Punkte lesen sich nicht schlecht, jedoch scheinen sie mir zu eng gefasst, insbesondere was das Thema Asyl betrifft.

    Die Diskussionen der vergangenen Wochen haben mir gezeigt, dass die Unzufriedenheit vieler Bürger mit den Verhältnissen in Deutschland viel mehr Ursachen haben. Eine Verengung auf das Thema Asyl/Ausländer spielt zudem dem politischen Gegner in die Hände.

    Da es mir nicht möglich ist, dies jetzt und hier umfassend darzustellen erlauben Sie mir exemplarisch ein Thema zu nennen, das aus meiner Sicht die Basis der Bürgerbewegung verbreitern und stabiliseren könnte.

    Erosion des Rechts

    Der Staat hält sich auf allen Ebenen (Bund, Land, Kommunen) nicht mehr an Gesetze; Rechtsbruch durch den Staat ist ein Normalzustand geworden:

    - Bruch der Maastricht Verträge (schleichende Enteignung der Sparguthaben und Rentenansprüche )

    - Bruch des Dublin-Abkommens (unkontrollierte Immigration)

    - Bruch des Grundrechts auf Demonstrationsfreiheit, da der Staat am 18. Januar 2014 um 12 Uhr mittags eingestehen musste, dass er dieses Grundrecht mit seinem Sicherheitsapparat nicht mehr gewährleisten kann

    - Auf Landesebene mehrere verfassungswidrige Haushalte der NRW Landesregierung unter Hannelore Kraft, was niemanden zu interessieren scheint

    - Verhinderung der Abschiebung von Asylbewerbern, die nach geltendem Asylrecht kein Aufenthaltsrecht haben. Begründet wurde dies zuletzt z.B. durch die Landesregierungen Thüringen und Niedersachsen mit der aktuellen Wetterlage (zu kalt!)

    - Totalüberwachung der deutschen Bevölkerung durch „befreundete“ Geheimdienste, was den Amtseid der Bundesregierung (Schaden vom deutschen Volk abzuwenden) ad absurdum führt

    - Aushöhlung des Tierschutzes , indem unbetäubten Tieren der Hals mit einem Messer von der Kehle aus durchschnitten werden darf, dies wird religiös begründet

    - Aushöhlung des Grundrechtes auf körperliche Unversehrtheit, durch Zulassung der Vorhautamputation von kleinen Jungen aus sogenannten „religiösen Gründen“

    - Beteiligung an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, wie die Bombardierung Jugoslawiens durch die deutsche Luftwaffe im Zeitraum März bis Juni 1999

    Es ließen sich noch deutlich mehr Rechtsbrüche staatlicher Institutionen aufzählen.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg morgen!

  27. Langer

    Sehr gut! Ich sage doch schon lange, dass Sie viel oefter oeffentlich auftreten sollten. Ihre Art ist praedestiniert dafuer, Leute aus der Mitte der Gesellschaft von der Redlichkeit dieser Bewegung zu ueberzeugen. :)

    Ihre Punkte dagegen finde ich nicht gut. Das ist alles zu buchhalterisch – und schlimmer: Troepfchen auf den heissen Stein. Das wahre Dilemma ist doch, dass sich hierzulande bereits Strukturen etabliert haben, die auf normalem Wege nicht mehr aufzuloesen sind. Selbst bei einem kompletten Einwanderungsstopp ist die Menge an unintegrierter Substanz fuer die naechsten Jahrzehnte selbsterhaltend und wird sich noch vergroessern und man ist diesbezueglich auf Ewig zu blossem Reagieren verdammt. Konfrontieren Sie die Menge mal damit.

    Deuten Sie an, dass es hier um weit mehr geht als um die Auslaenderdebatte. Ziehen Sie den Bogen von der Frage der Integration zu der viel wichtigeren Frage der Deutschen Identitaet und der Abseits des materiellen Wohlstandes mangelnden ideologischen Vorbildhaltung dieses Landes, auch gegenueber allen potentiellen Gaesten.

    Alle Ihre Punkte koennen Sie in einem Absatz und als reine Aufzaehlung der Tatsachen zusammenfassen. Die Kommunen sind ueberfordert, es gibt kein Geld, keine konkreten Plaene, die Straftaten werden von den Medien vertuscht, die Bevoelkerung uebergangen, viele Asylgesuche sind unredlich, die Integration ist eher die Ausnahme, die Anspruchshaltung der Fremden wird immer dreister, die Politiker- und Medienkaste arbeitet nicht im Interesse ihrer Waehler, …

    Und von dort eben zum Selbstbestimmungsrecht des Volkes. Die Leute, die zu dieser Demonstration kommen, erwachen in ihrem Gefuehl, dass sie eigentlich die Herren in ihrem Land sein sollten, dass sie selber der Sinn dieser Gesellschaft sind und nicht nur die Diener einer Obrigkeit und Handtuchhalter fuer Bittsteller. Bestaerken Sie sie in diesem Gefuehl! Und vielleicht sollten Sie den Punkt der direkten Demokratie von PEGIDA uebernehmen.

    Reden Sie Klartext!

  28. CCCED

    Die Forderungen halte ich alle für richtig. In der öffentlichen gesteuerten Wahrnehmung werden sie natürlich auf große Widerstände stoßen und mit folgenden Verurteilungen abgelehnt werden: Diskriminierung, Rassismus, Nationalismus. Es besteht die Gefahr, daß in den Medienberichten anhand dieser Forderungen beispielhaft gezeigt wird, wie rechtsextrem die XXGIDA Bewegungen doch sind.
    Aber das wird man aushalten müssen. Es wird darum gehen, einen Ideenraum zu besetzen, ich halte es für besser, die Forderungen nicht zu moderat zu stellen.
    Es sollte nicht nur um den Minimalkonsens gehen, dass wir hier keinen Terrorismus wollen. Die meisten Menschen wollen mehr:
    Sie wollen, dass auch ihre Kinder in 15-20 Jahren überall in Deutschland mit der deutschen Sprache durchkommen. Dass das Läuten der Kirchenglocken präsenter ist als der Ruf der Muezzine. Dass der Rechtsstaat erhalten bleibt.
    Das momentane Entgegenkommen PEGIDA gegenüber basiert auf der konsensuellen Ablehnung des Terrorismus, aber nicht darauf, dass Deutschlang deutsch bleiben soll.

    kommentar kubitschek:

    mit verlaub – das, was ich zusammengestellt habe, ist tatsächlich ein minimalkonsens, ich kann darin keinen rassismus und keinen nationalismus erkennen. noch minimaler, oder besser: durch die politik längst abgearbeitet sind die 19 punkte aus dresden, über die nun diskutiert werden soll.

  29. Sumpfbewohner

    Sehr geehrter Herr Kubitschek,

    einige Vorschläge zur Ergänzung:

    ad 2) Forderung der Darlegung des prozentualen Anteils an den Straftaten.
    ad 3) Restriktive Definition der anerkennbaren Asylgründe. Wenn Homosexualität oder Beschneidung von Frauenrechten z.B. anerkennbare Gründe sind, können wir gleich alle aufnehmen die kommen, denn das läßt sich immer behaupten und nie widerlegen.
    ad 4) Es wäre zu ermitteln, welche politischen Positionen die Bewerber in ihrer Heimat eingenommen haben, und ob diese Positionen hierzulande erträglich sein könnten. Männer aus Syrien z.B. sind ja inzwischen wohl keine Pazifisten, sondern hatten zuvor auf irgendeiner Seite militärisch mitgemischt.
    ad 6) Es wäre wieder einmal auf Deutsch im Grundgesetz zurückzukommen – und das Entgegenkommen, daß eine Fremdsprache an der Schule diejenigen der Heimat der Eltern sein dürfte, zu beseitigen. Der Druck, die ausländischen Wurzeln abzubauen, muß erhöht werden.
    Überhaupt muß das Konzept von Multikulti aktiv argumentativ zerlegt werden, Merkelzitate, es sei gescheitert, reichen nicht. Alle Farben gemischt, ergeben entweder Schwarz oder Weiß, aber kein Bunt. So könnte man ganz banal anfangen.
    ad 8) Das ist zu schwammig und müßte um klare Eckpunkte ergänzt werden.

  30. Monika

    Morgen in der Schlacht –
    Wir denken an euch……
    Liebe Grüße nach Schnellroda

  31. Kerstin Mager-Baran

    Hallo,
    danke für konkrete Sätze und Forderungen zum Ansetzen der ernsthaften Diskussion! Ich bin SPD-Mitglied und stehe mit differenzierter Sicht auf PEGIDA (zumindest) öffentlich ziemlich einsam in meiner Partei. Ich versuche jetzt verstärkt über die Basis, eine ehrliche Debatte nach oben in die gewählten Gremien zu tragen. (Die Hoffnung stirbt da zuletzt…)
    Allerdings halte ich Pkt 5 für verfassungswidrig.
    Pkt. 9 ist Gesetz und schwierig zu ändern.
    Pkt. 10 ist höchst interpretativ (Könnte man nicht das, was „Deutsche“ bedeutet erklären…ist jmd. gemeint, der die dt. Staatsbürgerschaft hat??), hier wird es Zündstoff geben.
    MfG,
    Kerstin Mager-Baran

  32. Rainer Gebhardt

    10. Wir stellen fest, daß Deutschland das Land der Deutschen ist und daß dies so bleiben soll.

    Vielleicht kann dieser Satz präzisiert werden; v.a. auch vor dem Hintergrund, daß Deutschland sich nie gegen Einwanderung gesperrt hat. Hugenotten, Waldenser, polnische Bergarbeiter, baot people – das sind ja die besten Beispiele für funktionierende Einwanderung und Assimilation. Das dauert zwar immer ein bisschen, doch hat es bei den hier genannten Einwanderern bzw. Flüchtlingen an Einem nie gefehlt: an Respekt vor der Kultur und den Sitten und Gebräuchen der sie aufnehmenden Gesellschaft. Es kann hier also durchaus Offenheit signalisiert werden; allerdings sollten die Präliminarien unmissverständlich und appellativ formuliert werden.

    Wer nach Deutschland kommt, trifft eine Entscheidung. Für die deutsche Sprache, für die deutsche Kultur, für die Menschen, die in Deutschland leben. Und das sind vor allem Deutsche (auch assimilierte).
    Wir gehen davon aus, daß wer nach Deutschland kommt, Deutscher werden will. Wer das nicht will, hat nicht nur die Freiheit, dieses Land zu meiden, er ist aufgefordert, es zu verlassen. Wer Deutscher werden will, hat die Rechte und Pflichten, die ein Deutscher hat. Doch bevor er irgendwelche Rechte in Anspruch nimmt, erwarten wir seinen Respekt vor der Gemeinschaft, in der er leben will, vor ihren Gepflogenheiten, vor ihren Traditionen, vor ihren Leistungen und auch vor ihren Eigentümlichkeiten. Für uns sind das zivilisatorische Grundbedingungen, ohne die ein Zusammenleben nicht möglich ist. Wer sie in Frage stellt, muß sich fragen lassen, was er hier zu finden hofft oder was er hier will.

  33. Unke

    Meine Respekt, Herr Kubitschek. Sehe Ihr Engagement als Fortsetzung der ksa und deshalb völlig stimmig.
    Dass sich PEGIDA Dresden der Presse stellt und sich gar von Jauch(nomen est omen) einladen lässt halte ich allerdings für weniger stimmig…

  34. CCCED

    @Kubitschek

    Sehr geehrter Herr Kubitschek,

    zum Nationalismus sollten wir stehen. Ich halte das für eine Kernforderung. Nichts anderes ist doch Ihr 10. Punkt.
    kubitschek: nein, das ist nicht nationalistisch, sondern ganz banal der hinweis darauf, daß der souverän („das deutsche volk“) weiterhin der souverän bleiben soll.

    Rassistisch oder abwertend diskriminierend sind Sie natürlich nicht. Wie gesagt, ich halte alle Ihre Punkte für richtig. Meine Intention ist es, darauf hinzuweisen, welche Gegenreaktionen möglich sind.

    Wenn Sie fordern, dass geschaut wird, wo Kriminalität herkommt, legen Sie Ihren Finger an den wunden Punkt. Jedoch verstoßen Sie damit gegen den Konsens der political correctness, hier nicht zu diskriminieren. Falls der Wille entsteht, gegen Sie vorzugehen, könnte man Sie in bösartiger Weise als „diskriminierend“ hinstellen, und wenn es jemand besonders übel mit Ihnen meint, wird sich sicher ein Schreiberling finden, der Sie als einen Rassisten betitelt. Dass Sie trotzdem hinstehen werden, davor habe ich Respekt!
    kubitschek: gut, wenn Sie das so sehen, kommt die antwort von gottfried benn: „meinethalben kann jeder behaupten, ich hätte geschlchtsverkehr mit stubenfliegen“.

    Ich bin niedergelassener Arzt in einer süddeutschen Stadt. Wenn ich kurz mit Patienten über PEGIDA rede, ist die erste Reaktion meist, dass das doch eher Rechts sei (negativ konnotiert). Aber unisono sprudelt es dann aus allen heraus: Angst vor Islamisierung und Abbau der kulturellen deutschen und abendländischen Identität. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Morgen!
    kubitschek: danke!

  35. Pilgrim

    Diese 10 Thesen sehen viel sinnvoller aus als die entsprechenden 19 Punkte von PEGIDA. (Die letztgenannten könnte man ruhig mit einer -zignummerigen Asyl- und Einwanderungsstrategie, die regelmäßig in Ministerien und anderen Ämtern entstehen, verwechseln. Gott sei Dank gibt es hier keine – im Gegenteil zum PEGIDA Punkt 5 – empfohlenen Schlüsselnummern für die Zahl Flüchtlinge pro Sozialarbeiter!)
    Trotzdem ist das Gravitationsfeld des PEGIDA-Schreibens immer unnötig stark. So, scheint es mir nicht optimal, an die Spitze dieser Liste die Betreuungskosten und deren statistischen Prognosen zu setzen. Man löst hier nicht ein ökonometrisches Problem, sondern ein zivilisatorisches.
    Insgesamt, man sollte stets im Auge behalten, daß der Zustrom von Migranten aus fremden Kulturen nicht die Hauptursache der Islamisierungsschlamassel ist, sondern höchstens eine Begleiterscheinung. Das eigentliche Problem ist wohl die allumfassende Verblödung der westlichen Gesellschaft selbst. Deshalb sollte auch PEGIDA eher PEGGDA (Patriotische Europäer gegen Gutmenschisierung des Abendlandes) heißen. (Mit diesem Namen ist es natürlich ein bißchen schwieriger, von Günter Jauch eingeladen zu sein, also die Umbenennung kann noch warten.) Also, genau in diesem Bereich fehlt es den 10 Thesen etwas Wichtiges.
    Es gäbe genug Möglichkeiten zum Ergänzen im o.g. Sinne, nur ein Beispiel sei hier angebracht: gesetzliche Begrenzungen bis zur Verbannung solcher Islamauslegungen und –predigten auf deutschem Boden, die explizit gegen die freiheitlich-demokratische Rechtsordnung verstoßen. So könnten Deutschland und Europa manch ein Kulturbereicher erspart bleiben.

  36. Romat68

    Lieber Herr Kubitschek,

    ich hielte es für sinnvoll, die „10 Punkte“ noch in zwei oder drei Hinsichten zu präzisieren, um ihnen den richtigen „spin“ zu geben, wie es heute so schön heißt:

    a.) Bei Punkt 2.) sollte erläutert werden, was der Hintergrund dieser Forderung ist: nämlich u.a. der Umstand, dass ein beträchtlicher Teil der sogenannten „Intensivtäter“ türkischen oder arabischen Migrationshintergrund hat. Ansonsten könnte die Forderung zu leicht als unmotiviert „rassistische“ Forderung abgetan werden.

    b.) Am wichtigsten wäre klarzumachen, dass die Pegida-Bewegung nicht „gegen Ausländer/Fremde/Asylanten“ ist, sondern gegen eine verfehlte Einwanderungspolitik, die mit massiven sozialen, kulturellen und ökonomischen Verwerfungen einhergeht. Wenn dieser „spin“ in der Öffentlichkeit gelingt, dann ist den Gegnern von Pegida der Wind aus den Segeln genommen. Es geht nicht „gegen Ausländern“, sondern gegen die Politik, die eine verfehlte Zuwanderungspolitik betreibt (das hat, denke ich, Martin Lichmesz hier kürzlich auch mal formuliert).

    c.) Es sollte klargemacht werden, dass der Prüfstein der Zuwanderungspolitik sein muss, inwiefern sie mit der Wahrung der eigenen kulturellen Identität vereinbar ist – und nicht der ökonomische Nutzen oder Schaden (wie es z.B. der AfD vorschwebt).

    d.) Grundsätzlich wäre es vielleicht sinnvoll, sich eher in Form von Fragen an die Politik zu wenden: Was gedenkt ihr gegen die Ausbildung von Parallelgesellschaften zu tun? Warum werden abgelehnte Asylbewerber nicht konsequenter abgeschoben? Warum eine Einwanderungspolitik, die die den Zusammenhalt der Gesellschaft unterminiert? etc.

  37. Thomas Wawerka

    Okay, bitte entschuldigen Sie meine flapsigen Bemerkungen … Ich kann auch ernsthafte Fragen stellen: Wer ist das „wir“, das da fordert und verlangt, ablehnt und feststellt? Sprechen Sie im Namen des Orga-Teams von LEGIDA? Oder im Namen der Demonstranten? Oder im Namen des deutschen Volkes?
    Ich denke, das sollten Sie deutlich machen.

    antwort kubitschek:
    ich hätte „ich“ schreiben sollen. weil das aber so einsam wirkt, habe ich ellen kositza gefragt, ob sie meine auffassungen teilt. (das war jetzt auch flapsig!). im ernst: es geht um einen minimalkonsens, den ein paar millionen deutsche und übrigens auch eingebrgerte deutsche unterscheiben könnten, da bin ich mir sicher.

  38. kolkrabe

    Punkt 10 ist der Knackpunkt. Dahinter steht die ungeklärte Identitätsfrage: Wer sind wir? Das Volk der Deutschen hat sich längst in den Wirren und Verlockungen der Globalisierung verloren. Die Frage ist, ob endgültig.

    Man muss über kurz oder lang und ungeachtete der weiteren Entwicklung von PEGIDA/LEGIDA eine radikale und sicher auch schmerzhafte Bestandsaufnahme der Identität vornehmen und prüfen, ob das, was am Ende der Suche vor unseren Augen liegt, als Fundament ausreicht, die Identität als Volk neu zu begründen. Was diese Prüfung so schwierig macht: Es geht um mehr als um individuelle Identitäten. Es geht auch um mehr, als einen sachlichen Minimalkonsens auf Verhandlungsbasis zu finden. Es geht um – alles.

    Deshalb ist vor vorschnellen Antworten eindringlich zu warnen. Die meisten Dinge, die man bemühen wird, um eine deutsche Identität zu behaupten, sind womöglich gar nicht deutsch bzw. sind es nur auf unerträglich oberflächliche Art und Weise (allen voran deutsche Autos, deutsche Weltmeisterschaften und selbst weite Teile der gern bemühten deutschen Hochkultur).

    Wir müssen an die Wurzeln gehen.

  39. Bulko

    Sg.Herr Kubitschek,noch gestern,unter dem Eindruck der Pegida-Pressekonferenz, war ich mir mit meiner LG einig:Ohne Beistand aus der Neuen Rechten wird die Bewegung versanden.Um in der JF oder sezession Vorwärtstreibendes zu schreiben gibt es viele kluge Köpfe aber wer wagt es,sich da vorne hin zu stellen? Glauben Sie mir oder nicht,zuerst kamen Sie mir in den Sinn.Sie machen das,was für eine freudige Überraschung“!

  40. faserland

    Daß Sie offen nach vorne treten wollen, finde ich großartig und die Liste enthält selbstverständlich nur richtige Punkte. Aber für die Außenwahrnehmung halte ich die Schwerpunktsetzung für unglücklich.
    Die ersten zwei Punkte (und einige weitere) öffnen zum Beispiel die Flanke für die Schubladen des „auf’s eigene Wohl fixierten Kleinbürgers“ und die „Fremdenfeindlichkeit“ da man die Fremden als Kostenfaktor sieht und dem Fremden vor allem kriminelle Absichten unterstellt. Schwupp ist man jemand, der aus „Kleinlichkeit“ und „diffuser Angst“ seinen Status quo verteidigt und dabei auf den Schwächsten herumtrampelt. Dem können sich dann die großherzigen und weltläufigen Politiker und Journalisten wunderbar entgegenstellen.

    Stattdessen sollten Sie diese Politiker direkt in Visier nehmen. Herr Lichtmesz hat schon mehrfach darauf hingewiesen, dass die Asylbewerber und andere Migranten eher Opfer und Spielbälle sind. Die Bedrohung für unser Volk liegt nicht in den unmittelbaren Kosten der Unterbringung oder der kriminellen Energie einiger Ausländer, selbst wenn beides ein konkretes Problem ist. Die tatsächliche Gefahr sind die Politiker, die gezielt Asylrecht, Flüchtlingsstatus, Duldung und Einwanderung vermischen, um uns jede Form von Zuwanderung als alternativlose Pflicht oder Gewinn zu verkaufen. Für die Außenwirkung halte ich es für essentiell, daß sich die neue Bewegung als „wir gegen die da oben“ und nicht als „wir gegen die da unten“ positioniert.

  41. Schopi

    Respekt und viel Erfolg Herr Kubitschek!

    Es wurden ja bis hierhin noch recht kluge Einlassungen zu Ihrem 10 Forderungskatalog eingestellt und ich möchte hier auch noch ein Punkt einflechten, den ich für wichtig halte.

    Bei den paar Prozent wirklich anerkannten Flüchtlingen geschieht der eigentliche Betrug ja darin, daß de facto die meisten doch hierbleiben (Duldung). Jetzt wird in ihrem unmittelbaren Nachbarerdteil Thüringen diese Duldung quasi zum Normalzustand erhoben – viele machen sich das nicht klar was dies im Endeffekt bedeutet.

    Jetzt gibt es bekanntlich in ihrer Ecke Deutschlands die meisten Linke Wähler, hier kann ich mir vorstellen daß davon gar nicht wenige auch bei Legida/Pegida unterwegs sind (heimlich sozusagen;). Machen sie den Leuten klar, daß durch Wahl dieser Partei so etwas zustande kommt – und nicht auszudenken, sollten bei der nächsten Bundestagswahl Rot-Rot-Grün übernehmen, solche Praxis wohl in ganz Deutschland Realität wird und der ganze Irrsinn noch einmal kräftig an Fahrt gewinnen wird.

  42. Gustav Grambauer

    Meine Hochachtung und viel Erfolg, Herr Kubitschek.

    Aber ich muß es loswerden, der Lange hat recht, und darüber hinaus:

    „Paradigmenwechsel“ sollte das Leitmotiv Ihrer Rede sein. Sie sollten die Teilnehmer in der Stadt der Völkerschlacht auffordern, soweit noch nicht geschehen von nun an für die Umkehr des Verhältnisses zur deutschen Identität, Kultur und Tradition einzutreten, bei allen persönlichen Anfeindungen und bei allen wirtschaftlichen Opfern, die das auf nationaler Ebene bringen wird – und dieses Eintreten von Politik, Medien, Kirchen usw. ebenso zu fordern sowie diese von nun an daran zu messen. „Deutschtum“ und „deutsches Volk“ dürfen von nun an keine Schmähwörter mehr sein. Luise Werner sagt`s, die institutionellen geopolitischen Konturen werden von Elsässer kommen. Entschuldigung, bitte, die zehn Punkte sind Pipifax.

    Es lebe das heilige Deutschland.

    - G. G.

  43. Sturmvogel

    Für die Zukunft ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Forderungen, auf Fachtermini reduziert Einzug in die öffentliche und auch politikwissenschaftliche Debatte finden.

    Punkt 5 würde ich zum Beispiel als „Kulturnahe Asylgewährung“ verstanden wissen wollen. Wenn man alleine diesen Punkt ganz sachlich und zentral in die Debatte bringt, hat die Welt einige Probleme weniger.

    Ich würde bzgl. dieses Punktes auch eher aus Sicht der Asylanten schreiben.

    Also eher: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Für Menschen die Asyl suchen ist es wichtig, dass ihnen in einer Kultur Schutz gewährt wird, welche ihrer ähnlich ist. Wir fordern eine kulturnahe Asylgewährung. Dies Erleichtert die Umgewöhnung an die neue Umgebung und die spätere Rückkehr.“

  44. Gustav Grambauer

    Nachtrag

    … und nehmen Sie sich den hier

    https://www.youtube.com/watch?v=UZK6JKtYdcw

    als Vorbild.

    - G. G.

  45. Mineah

    ….. auf jeden Fall eines bedenken:
    Es ist jetzt ganz wichtig ein Dach zu bieten, unter dem sich so viele wie möglich zu hause fühlen. Also so formulieren, dass so viele Menschen wie möglich sagen: Ja, das kann ich unterschreiben, das kann ich unterstützen, da gehe ich mit.

    Und um diesem Ziel gerecht zu werden sollte man unbedingt im Hinterkopf behalten, dass unser Volk eine jahrzehntelange Gehirnwäsche und Umerziehung mit den allerhärtesten und ausgefeiltesten psychologischen Methoden hinter sich hat.

    Jeder der es nach dieser Gehirnwäsche noch wagt regimekritisch zu protestieren ist „ein Held“. Das sollte vermittelt werden!

  46. Bernd Derksen

    Die „Predigtbefugnis“ kann Ihnen ja nicht entzogen werden, Herr Kubitschek. ;-)

    vgl.: http://www.bistum-muenster.de/index.php?cat_id=20975&myELEMENT=304733

  47. Venator

    Warum eigentlich nicht einmal die, in meinen Augen, Banalität ansprechen, dass diejenigen, die Asylanten aufnehmen wollen, dies auf eigene Kosten und mit eigener Regressverpflichtung tun sollen. Und dabei wäre nicht einmal die Frage von negativen Externalitäten beantwortet, die bei der Anwesenheit von Fremden doch auch entstehen können (wenn etwa Immobilienpreise sinken).

    Offensichtlich kann ich nicht sittlich gut handeln, wenn ich die Kosten meiner Handlung anderen aufzwinge; auch das ist selbstverständlich.

  48. Annemarie Paulitsch

    Der Knackpunkt der unbegrenzten Zuwanderung ist, daß viel zu viele geschäftstüchtige Leute sich hier eine wenn nicht goldene, dann wenigstens silberne Nase verdienen. Schaue ich mir die exotischen Einkaufsschlangen in den Lebensmitteldiscountern z.B. Frankfurt a.M. bzw. Offenbach an, dann ist doch klar, daß das Management der Läden ohne Wenn und Aber für pro Asyl steht, ebenso wie die Bau- plus Zulieferindustrie, die pausenlos Wohnungen für unsere Zuwanderer errichtet, oder sämtliche Hersteller und Vertreiber von elektronischen Geräten: schließlich gehören der Besitz von Handys u.ä. zum unverzichtbaren Menschenrecht.
    Nicht zu vergessen, die Gutscheine, die die Einwanderer erhalten, damit sie NEUE Möbel in entsprechenden Geschäften erstehen können. Nichts von wegen abgelegtem Krimskrams aus Haushaltsauflösungen.
    Und wer finanziert den ganzen Luxus?

  49. Gustav Grambauer

    Nachtrag 2

    „Erosion des Rechts“ (Rheinländer) – auch wenn dies angesichts der Rechtsnatur der sog. „BRD“ nur rhetorisch gemeint sein kann:

    Herr Kubitschek, falls Sie diesen Stichpunkt aufgreifen und KEINEN Wert darauf legen sollten, von Herrn Jung in einen „Dialog“ „eingebunden“ zu werden, empfehle ich dies unter dem Oberbegriff der Ur-Schweizerischen Formel „KEINE FREMDEN RICHTER“, mit Hinweis darauf, daß dies perspektivisch die Reinigung des Staats- und Rechtswesens von allen One-World- und sonstigen Trojanern einschließt.

    - G. G.

  50. Venator

    Und noch etwas: Wenn ich massenhaft Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge aufnehme, dann schädige ich deren Herkunftsländer. Zum einen, weil Wirtschaftsflüchtlinge eher zu den kräftigeren, unternehmerischen und vermögenderen unter ihren Landsleuten gehören. Zum anderen, weil ich Asylanten so einen einfachen Ausweg biete, den Problemen ihres Heimatlandes zu entkommen – anstatt dass sie, und das klingt selbstverständlich hart und hängt auch vom Einzelfall ab, sich diesen Problemen stellen und kämpfen. Wenn ich also Christen aus dem Zweistromland aufnehme, dann habe ich dort bald keine Christen mehr und das Böse hat seinen beabsichtigten Zweck erfüllt.

  51. KW

    Lieber Götz Kubitschek, herzlichen Dank dafür, daß Sie die schwammigen 19 Punkte von Pegida etwas strukturiert haben. Wer ein Punktesystem will für Einwanderung will einen langsameren und sparsameren Volkstod, aber eben doch letztendlich Volkstod. Außerdem sollten wir unsere Lebensweise überdenken, die Wegwerfgesellschaft muß verschwinden, zurück zu den Ursprüngen, endloses Wachstum gibt es nicht.
    Wir sind nicht Kanada oder die USA, wir sind gewachsene und über Jahrhunderte entstandene Kulturen. Man kann eben nicht alles nach Kosten-Nutzen abwägen. Es gibt auch ideelle Werte. Wenn ich nach Frankreich reise, will ich Frankreich erleben und nicht eine bunte Verfügungsmasse für Konzerne jeder Art ohne eigene Kultur. Wir werden kommenden Sonntag die Pegida-Vorbereitungen für HH absprechen. Diese Bewegung muß wachsen.

  52. Rainer Gebhardt

    @ kolkrabe

    Das Thema Identität…Instinktiv und gefühlt hat da jeder so seine Vorstellungen, denkt wahrscheinlich auch in anderen Begriffen; dieses „hölzerne Eisen“ sollte man jetzt nicht anzupacken. Würde eher ein „altes“ Entwicklungsgesetz aus der Hegelschen Dialektik reanimieren. Da muß man noch nicht mal philosophisch tiefsinnig werden, um zu verdeutlichen worum es geht: Vier Moslems in der Straße können eine „kulturelle Bereicherung“ sein, vierzig sind eine schon nicht mehr negierbare Größe, vierhundert sind eine Bedrohung. Das kann man auf beinahe jede Ethnie beziehen, die aus einem anderen Kulturkreis stammt. Übersteigt die Quantität das Maß, dann sprengt sie die vorhandene Qualität. Man stelle sich eine oder zwei Mio Chinesen in Deutschland vor! Und alle bestens ausgebildet, aber nicht assimiliert. Dann flögen hier die Fetzen. (Jedenfalls in einigen Branchen.)

  53. Platten

    Laut der „Welt“ meldet LEGIDA für Mittwoch 60.000 Teilnehmer.

    Und wenn’s nur 40.000 werden sollten, sind es trotzdem mehr als bei der letzten Gegendemo.

  54. t.

    Kubitschek, der mit kaltem, eindringlichen Blick und vernarbt von der Presse wahrgenommen werden will, das Pulver der Sezession, über unsere Rollköfferchengesellschaft erhaben, ein Mann der Tat:

    beobachten, zugreifen, schlachten, rupfen, zubereiten.

    derweil zum Gärtner-, aber auch Bereitsein auffordernd, ein echter Cincinnatus wohl, und wohl auch Vaterfigur zahlreicher junger Männer in diesem „Vaterland ohne Väter“… lauter Stärken, die Pegida oder Legida bestimmt guttun; die Anmahnung einer „bürgerliche Ebene“ will aber zu diesem Pulver nicht so recht passen, meine ich. Lieber offensiv bleiben! Denn es ist doch auch keine Normalität, dass man über die vier im Artikel genannten Bereiche überhaupt debattiert, oder?

  55. Calderone

    … Ich habe zehn Punkte notiert. Man kann sie ändern und ergänzen …

    Schnellschüsse zu Punkt 1, 2 und 9:

    1. Wir fordern eine umfassende Analyse der finanziellen […] Belastung …

    Und was soll dabei raus kommen? Etwa, dass man mit Schuldgeld gutes Gewissen kauft – und wer wären die zuständigen Analysten? Doch nur Die, die wissen, das gutes Gewissen ein überaus gängiger Artikel ist; das man niemals zuvor mit »gutem Gewissen« so viel Geld verdienen konnte … [?]

    Also was dabei raus kommt – siehe:
    Zuwanderung entlastet deutschen Sozialstaat

    »… Die 6,6 Millionen Menschen ohne deutschen Pass bringen dem Staat Milliarden, zeigt eine Studie. Die Einschätzung, dass Zuwanderung die Kassen belaste, sei unbegründet …« no comment

    2. Wir fordern eine Dokumentation der Straftaten …

    Ich würde vor Allem den öffentlichen Zugang einer solchen Dokumentation verlangen. Denn dokumentiert sind die längst.

    Noch zu

    9. Wir lehnen die doppelte Staatsbürgerschaft ab …

    Auf den ersten Blick eine vernünftige Forderung: stellt doch der Besitz der doppelten Staatsbürgerschaft von Zuwanderern eine Benachteiligung gegenüber der ursprünglichen Bevölkerung dar, die dieses Privileg nicht besitzt.

    Allerdings, welcher Deutsche möchte denn schon das Privileg des Besitzes eines türkischen oder nigerianischen Zweitpasses? Die doppelt gewährten Staatsbürgerschaften hingegen könnten einer zukünftigen Politik durchaus Handlungsspielräume eröffnen …

    Punkt 9 würde ich daher streichen – Gruß

  56. Kara Ben Nemsi

    eines sollte man vielleicht bedenken.
    In Sachsen funktioniert es, weil Sachsen es machen. Pegida und Legida müssen unbedingt ihr sächsisches Gesicht (Redner & Führung) behalten. Deshalb sollte man Sprüche ala „jetzt müssen Experten ran“ unterlassen werden. Hier ensteht eine echte sächsische Volksbewegung, ganze Dörfer reisen mittlerweile zu den Ost-Gidas, die erreicht meiner Meinung nach nur mit Aktivisten in denen sie sich selbst erkennen.
    Also ich denke ein Gastredner von außerhalb sollte reichen. Die Westgidas brauchen selbst Experten, da wäre es doch dumm alle Trümpfe auf einer Veranstaltung zu verschießen.

  57. Tannhäuser

    Punkt 10 wird wohl den größten Aufschrei verursachen und ich muss gestehen dass ich mich auch unwohl dabei fühle ihn zu lesen. Alleine das dieser Aufschrei zu erwarten ist, zeigt doch wie es um dieses Land steht. 3sat wird sich freuen.

    Es ist schon verdammt merkwürdig, dass eine solch einfache und harmlose Aussage diese Gefühle wecken kann, und dass obwohl ich dahinter stehe. 13 Jahre Schulbildung und düstere Musik in „Reportagen“ hinterlassen so manche Spuren und die lassen sich so einfach nicht wieder einebnen. Den Deutschen muss die Angst vor dem Eigenen genommen und ihre Mündigkeit zurückgegeben werden und friedliche bürgerliche Demos sind perfekt dafür.

    Aber eine Demo, auf der solche Aussagen getätigt werden darf dementsprechend auf gar keinen Fall auf irgendeine Art und Weise eskalieren, sonst wird diese Angst leider bestätigt.

    Viel Glück und Erfolg!

  58. Keats

    Ein Hauptargument gegen die Pegida ist die Behauptung, es würde keine Islamisierung stattfinden. Das läßt sich einfach falsifizieren. Hier nur zwei von jedem nachvollziehbare Beispiele für die Islamisierung, d.h. für die Unterwerfung der gesamten Gesellschaft unter die Gesetze der Scharia:

    2005 hat ein dänischer Kinderbuchautor vergebens nach Zeichnern gesucht, die willens gewesen wären, für ein Buch über Mohammed Illustrationen anzufertigen. Der auf die dadurch motivierte Veröffentlichung in der Jyllands-Posten folgende „Karikaturenstreit“ hat im Endeffekt dazu geführt, daß sich der gesamte Westen dem islamischen Bilderverbot unterworfen hat. Ein Beispiel dafür bietet die South-Park-Folge „200″ aus dem Jahr 2010.
    Die Islamisierung hatte – unbeachtet von der Öffentlichkeit – schon vor der Jyllands-Posten-Aktion stattgefunden. Es geht hierbei nicht um obszöne Karikaturen. Das islamische Gesetz wird de facto über die westlichen Gesetze gestellt. Als nächstes soll jede seriöse, kritische Beschäftigung mit dem Islam verboten werden (Volksverhetzung, Rassismus, „Schon Hitler hat“-ismus), auch das ist nichts anderes als eine Implementierung der Scharia.

    In normalen deutschen Supermärkten gibt es nach islamischen Speisevorschriften zubereitetes Fleisch, was auch bedeutet, daß der Metzger ein Moslem sein und das Fleisch seinem Gott geweiht haben muß. Was würde passieren, käme eine deutsche Firma auf die Idee, nur Christen einzustellen? Es gäbe eine hysterische weltweite Kritik an diesem „Nazi-Unternehmen“. Aus ökonomischen Gründen wird Halal-Fleisch auch ohne einen – meist ohnehin sehr diskreten – „Halal“-Hinweis vertrieben. Millionen Deutsche unterwerfen sich schon heute islamischen Speisevorschriften.
    Das ist für jeden zu überprüfen mit den Stichwörtern: Wiesenhof halal.

    Das sind nur zwei Beispiele.
    Eine Islamisierung findet statt. Die „angebliche Islamisierung“ ist eine Lüge.

    *

    Natürlich gibt es die Deutschen noch. Aber Statistiken über Schulen in westdeutschen Großstädten belegen, wie weit die Afrikanisierung und Asiatisierung schon fortgeschritten ist. Dort zeigt sich konkret eine Realität, in der Deutsche zu Fremden in ihrem eigenen Land geworden sind und in der das Gerede von der Integration Zugewanderter in die deutsche Gesellschaft schon jetzt nichts als anachronistische Hybris ist. Zu viele Deutsche leben in einer Parallelwelt, sie nehmen gegenwärtige Entwicklungen nicht wahr, verschließen mit kindischem Provinzialismus phobisch die Augen vor der absehbaren Zukunft.

    Was bedeutet es, wenn Deutschland nicht mehr das Land der Deutschen ist, sondern nur noch eine beliebige, von anderen nicht mehr unterscheidbare Provinz Eurasiens? Oder ein weitgehend afrikanisches Land? Ausgerechnet die Fernreiseweltmeister sollten nicht wissen, welche Verhältnisse heute in Afrika und weiten Teilen Asiens herrschen – und mit den Menschen von dort importiert werden?

    Wenn „Deutschland ist das Land der Deutschen“ eine Nazi-Parole ist, dann sind fast alle Menschen Nazis, alle Chinesen in China, alle Türken in der Türkei, alle, die in ihrem eigenen Land leben.

  59. Martin

    Gerade eben werden Facebook Kommentare von L. Bachmann in einem größeren Umfange „geleakt“ …

    http://www.tagesspiegel.de/politik/pegida-chef-lutz-bachmann-fluechtlinge-bei-facebook-als-viehzeug-bezeichnet/11252882.html

    Es gilt daher noch viel mehr klar zu stellen:

    Pegida sind nicht einzelne Organisatoren oder Redner bei den Demos, Pegida ist jeder einzelne Demonstrant.

    Es braut sich gerade ein shit storm über einige der Organisatoren aus Dresden zusammen. Von daher,

    Viel Glück und Erfolg nach Leipzig! Mögen Zehntausende morgen kommen!

  60. Wir drücken Ihnen die Daumen, Herr Kubitschek. Viel Feind, viel Ehr‘!

  61. Chris

    Keats,

    Vorsicht, dass sich bei uns niemand findet, der dies oder jenes wagen würde, bedeutet noch lange keine Islamisierung.

    Islamisierung würde, wenn überhaupt- militärisch gesprochen- bedeuten, dass wir uns ständig in Rückzugsgefechten befinden. Aber auch das stimmt natürlich nicht- die eine Hälfte ist direkt übergelaufen und die andere Hälfte geht mit gesenktem Kopf nach Hause. Enttäuscht. Aber nicht von der Niederlage vor dem Islam, sondern vor den eigenen und ihrer Helfer.

    Dass Deutschland das Land der Deutschen ist, mag sein- es ändert aber nichts daran, dass nicht die Islamisten Sie dafür lynchen werden, sondern Ihre Deutsche „Mehrheitsgesellschaft“!

    Und wenn morgen jemand gegen Asylbewerber zu Felde zieht, dann wird er sehr schnell sehen, wer ihm da als Gegner alles auf breiter Front gegenübersteht, nachdem der Rauch verzogen ist.

    Bevor ich einen einzigen Bürger mit Migrationshintergrund hier nur schräg anschaue, schnappe ich mir rigoros alle, die deren Verhalten noch fordern und fördern.

    LG

  62. Langer

    Vergessen Sie auch nicht, die Gegendemonstranten in Ihre „Gebete“ einzuschliessen. Zeigen Sie Verstaendnis dafuer, dass in diesem aufgeheizten und unklaren Klima viele Menschen einfach nicht wissen, woran sie sind, was und wem sie glauben sollen, sich deswegen an gewohnte Denkmuster halten und gleichsam mit ansich denselben zugrundeliegenden Aengsten noch anklagend auf die Mutigeren zeigen.

    Laden Sie sie fuer das naechste mal auf die richtige Seite ein. Und erinnern Sie die Demonstranten daran, dass „da drueben“ auch ihre Brueder und Schwestern stehen, die es erst noch aufzuklaeren gilt, egal, wie politisch und ideologisch verirrt sie derzeit auch noch sein moegen.

    Vergessen Sie nicht, dass Sie die Argumente haben, die ueber Geschrei und Trillerpfeifen und Steinewerfen hinausgehen. Reichen Sie die Hand, laden Sie ein, Sie sind genau die richtige Person dafuer! :)

  63. Torsten MaIER

    Meine Meinung:
    Zu Punkt 6 Parallelgesellschaften haben keinen Platz ist falsch , Gleich so formulieren das sie sofort abzuschaffen sind und unter Strafe gestellt werden .
    Punkt 5 Moslems müssen in Islamischen Ländern Zuflucht suchen um die politischen Spannungen in Europa zu Entschärfen .
    Zu Punkt 3 muss zugesetzt werden , das Freihandelsabkommen mit der USA und Kanada darf nicht zustande kommen . Das Handelsabkommen unterwandert die Demokratie . Diese Feststellung hat auch die Partei “ Die Linke “ gemacht .(heute tagesschau frau wagenknecht ) . Die Asylanten und Illegalen Einwanderer werden zu billig Arbeiter für US Firmen .
    Punkt 10 muss etwas Entschärft werden , ist zu rechts gewandt , eher auf deutsche Werte , wie Kultur , Religion , Musik , Architektur und wichtig Literatur wie Goethe Usw. .
    Insgesamt müssen die Menschen angesprochen werden , welche noch die alte DDR kennengelernt haben . Diese Werte sind für viele noch immer in Erinnerung und sehr wichtig , Die soziale Sicherheit . Das ist der Unterschied zum Westen , die Westbürger denken das sie in einem Sozialstaat leben . Aber dem ist nicht so . Hinter dem Sozialstaat verbirgt sich eigentlich der Kapitalistiche Pleitestaat .Im westlichen Teil Deutschlands hat sich der Kapitalismus schon den von Werbung und Heuchelei verdummten Bürger erzogen . Vielleicht sollte man noch darauf eingehen das schon wieder tausende Juden Europa verlassen weil sie hier vor Übergriffen von Islamischer Gewalt nicht mehr geschützt werden können.
    Es muss alles Gewaltfrei bleiben Morgen , ich muss leider ins Krankenhaus , und denke dran die dummen Ossis lassen sich nicht verarchen , und schon garnicht die Sachsen . Viel Glück morgen und

    WIR SIND DAS VOLK !!!

  64. Jacobi

    Den Vorrednern schließe ich mich an:

    Herr Kubitschek, vielen Dank!

    Auch ich hatte in der letzten Zeit in Zusammenhang mit einem anderen Beitrag überlegt, inwiefern die „Neue Rechte“ unterstützen kann. Es ging um einen empirisch fundierten „Argumentationsleitfaden“ gegen das konventionelle Utopie-Denken als „geistige Schützenhilfe“. Hier sehe ich großes Potenzial für, besser gesagt von SiN / BN, diesen auf die Beine zu stellen.

    Im Zuge der neuesten Geschehnisse um PEGIDA, den 1. TV-Auftritt (nichts gegen Frau Oertel – hat sie m.M.n. gut gemacht für’s 1. Mal) und der Aussage der Orga-Mannschaft, sinngemäß eigentlich „nicht mehr so oft spazieren zu gehen“, befürchtete ich, die Bewegung geht unter. Ich hoffte auf ein Aktivwerden von kompetenten Personen.

    Und ich sehe heute: Kubitschek spricht in Leipzig. Ich möchte hiermit meine Freude darüber zum Ausdruck bringen und ihnen herzlichst danken. Ich hoffe, dass Viele auf SiN aufmerksam werden. Es gilt, unbedingt am Ball zu bleiben. Wenn sich die Vertreter der Neuen Rechten / Konservativen weiter in die Abläufe integrieren, kann womöglich das Eindringen in den vorpolitischen Raum zu unseren Gunsten besser als jemals zuvor gelingen.

    Für morgen Ihnen, Herr Kubitschek, ALLES Gute und viel Erfolg!

  65. Simon

    Wir fordern die Einhaltung des Artikel 16a des Grundgesetzes:

    „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.“

    Diese Formulierung stammt von CDU/CSU, SPD und FDP. Dagegen lässt sich also schwer argumentieren. Bei konsequenter Einhaltung der Drittstaatenregelung besteht für Asylbewerber eigentlich kaum die Möglickheit Deutschland zu erreichen. Die anderen Staaten in Europa haben diese Regelung völkerrechtich anerkannt.

  66. Waldgänger

    Danke, Herr Kubitschek !

    Es ist wchtig, dass zumindest auf solchen Veranstaltungen die Argumentation national-konservativer Intellektueller zu hören ist.

    Ich bewundere die PEGIDA-Initiatoren, aber gerade bei jener Veranstaltung mit Jauch am Sonntagabend wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass wortgewandte konservative Intellektuelle mit Überblick in der jetzigen Debatte Positionen besetzen und offensiv fragen und argumentieren.

    In den Systemmedien gelingt das nicht, da dort derartige Denker nicht zugelassen werden.

  67. Frenchman

    Viel Glück und viel Erfolg, Herr Kubitschek!

    Wer nicht mitdemonstrieren kann, soll auf andere Art unterstützen. Herr Kubitschek kann sich nur so weit aus dem Fenster lehnen, weil er von keinem Arbeitgeber entlassen und weil ihm keine Wohnungsgesellschaft kündigen kann. Dennoch geht er erhebliche Risiken ein.

    An uns liegt es, diese Unabhängigkeit zu stärken. Wie, wurde schon oft genug ausgeführt.

  68. Demo Goge aus der polis germania

    Der zentrale Punkt ist der zehnte, (über das andere könnte sich dann auch eine AfD in den Parlamenten zanken):

    Wir stellen fest, daß Deutschland das Land der Deutschen ist und daß dies so bleiben soll.

    Daher sei mir dazu eine kleine syntaxkritische jedoch die Aussagesubstanz betreffende Anmerkung gestattet.

    Deutschland ist – noch – das Land der Deutschen, das ist richtig; aber daß das so bleiben SOLL wird ja nun gerade durch das BRD-Regime in Frage gestellt wodurch diese Feststellung den zweiten Satzteil betreffend falsch wird, da wir ja leider gerade feststellen müssen, daß Deutschland nicht deutsch bleiben, sondern ‚bunt‘ werden SOLL und wir ebendarum, damit dies nicht geschieht, auf die Straße gehen.

    Besser wäre daher, meines Erachtens, die Formulierung:

    Wir stellen fest, daß Deutschland das Land der Deutschen ist und wir wollen/fordern, daß das auch so bleibt !

    Bis morgen, und Alles Gute.

  69. Eisenhans

    Herr Kubitschek, vor einiger Zeit wurden etliche Vorschläge gemacht, was man denn wohl singen könne bei Pe- und – Legidaveranstaltungen. Nun, ganz einfach: “ So ein Tag, so wunderschön wie heute….“ Das kann jeder, ist melodisch und bringt die Gutmenschen zum kochen.

  70. Marcus Junge

    Aus aktuellem Anlaß (GEZ – Aktuelle Kamera 20:00Uhr) zu Punkt 1.

    Da verkündet die AK: „Jetzt festgestellt, es gibt keine Islamisierung“. Wer es noch nicht gesehen / gehört hat, die Zahlen für 2014 wurden gebracht, über 1 Million Ausländer sind in die BRD gekommen, 75% davon aus Europa. Rumänien + Polen unter den ersten 3 Herkunftsländern.

    Das sind natürlich keine Asylaten, sondern EU-Freizügige, weshalb bei meinem ersten Kommentar zu den 10 Punkte ich auch hinwies, diese nicht zu vergessen. Die GEZ arbeitet also mit Taschenspielertricks, das Publikum schluckt den Mist trotzdem. Das unter den 75% „Europäern“ auch moslemische Fachkräfte sind – egal. Das sich darunter rotierende, mobile ethnische Minderheiten (Zigeuner) befinden – egal. Das diese zu hunderttausenden unter den 75% sind – egal. Das von diesen 75% gar nicht alle einwandern, sondern nur zeitweise hier sind – egal (außer den vorher aufgeführten Fachkräften).

    Es gibt keine Islamisierung, sie müssen das jetzt glauben und wer es nicht glauben will, den bringt man schon noch dazu es zu glauben.

  71. Nemo Obligatur

    Lieber Herr Kubitschek,

    auf diesem Wege möchte ich Ihnen meine Hochachtung übermitteln. Ich hoffe, daß Sie in Leipzig das eine oder andere offene Ohr erreichen. Die zehn Punkte sind gut gewählt, vor allem der zehnte Punkt. Ich nehme mal an, daß Sie sich keinen Illusionen über das Echo in den Medien hingeben. „Rechtskonservativer Sektierer“ würde wohl noch eine der freundlicheren Bezeichnungen sein. Aber ich habe Grund zu der Vermutung, daß Sie hart im Nehmen sind. Passen Sie gut auf sich auf und kommen Sie wohlbehalten nach Schnellroda zurück! Sie werden noch gebraucht.

  72. Viel Erfolg und eine gute Reise morgen.
    Mit dieser Geschichte möchte ich mich für einige Zeit oder immer von sezession.de verabschieden

    ——–

    X., der sich im Wald verlaufen hatte ging weiter in die Richtung, aus der ihm der Wind den Rauch zutrug.

    Irr ihm im Ohre schallten Verse von Hölderlin:

    Jetzt aber tagts! Ich harrt und sah es kommen,
    Und was ich sah, das Heilige sei mein Wort.
    Denn sie, sie selbst, die älter denn die Zeiten
    Und über die Götter des Abends und Orients ist,
    Die Natur ist jetzt mit Waffenklang erwacht,
    Und hoch vom Äther bis zum Abgrund nieder
    Nach festem Gesetze, wie einst, aus heiligem Chaos gezeugt,
    Fühlt neu die Begeisterung sich,
    Die Allerschaffende, wieder.

    Er hörte nun Stimmen und sah bald das Feuer. Es waren die Abgespaltenen, unter ihnen war freudiger Aufbruch.

    „Freunde, wohin geht Ihr?“, rief er mit einer Stimme, die ihm fremd vorkam.

    „Jetzt aber tagts! Sieh den Horizont im Osten!“, schrien sie.

    „Habt Ihr nicht gewusst, dass auf jede Nacht ein Morgen folgt? Habt Ihr nicht die Lerche gehört – die Tagverkünderin? Wohin aber geht Ihr jetzt?“, fragte er nochmals

    „Nein, wir dachten die Nacht währt ewig. Jetzt aber tagts! Wir gehen ins Dorf.“, riefen sie.

    „Zu jenen, die Ihr die PI-dioten nanntet?“

    „Ja zu diesen. Alle Menschen werden nun Brüder! Wir werden zusammen gen Osten marschieren, der Sonne entgegen.“

    „Gute Reise! Viel Erfolg“, stieß X. mühsam hervor.

    „Hüte Dich vor den Dämonen der Nacht. Voller Zorn, Wut und Hass schleichen sie umher und suchen Opfer, wissend, dass sie den Tag fliehen müssen.“, warnten sie ihn

    „Keine Angst. Meine Wolfsnatur ist jetzt mit Waffenklang erwacht.“,
    stieß er mit versagender Stimme hervor.

    Seine Kleider waren zerrissen und durch die Risse lugten Büschel von Haaren hervor. Aus den aufgeplatzten Schuhen ragten Wolfskrallen.

    Er wandte sich ab. Im Wald sog er die die kühlen Morgenluft ein. Allein, frei und unsagbar glücklich wandte er sich gen Osten wo die ersten Sonnenstrahlen durch die Bäume brachen.

    Aus seiner Brust brach ein tiefes Heulen. Als einsamer Wolf grüßte er den jungen Tag.

    Kositza: Noch vor Ihnen allerdings haben sich ein paar Kommata verabschiedet, gell? Die hocken jetzt irgendwo & heulen auch, die Armen.

  73. Hartwig

    Mal etwas praktisches: Wichtig ist, dass Kubitschek morgen spricht. Schaue ich bei lvz-online rein (die Leipziger Lokalzeitung, extrem parteiisch), dann ahne ich, dass es morgen auf Inhalt nicht so seeehr ankommen wird. Entscheidend wird eher sein, dass die Demo als solche stattfinden wird. Elsässer und Kubitschek sind zwei Schwergewichte und Magneten, wenn auch sehr unterschiedlich. Die von LEGIDA veranschlagten 60000 sind wahrscheinlich taktischen Gründen geschuldet, um den Versammlungsplatz und die Absicherung zu begründen; realistisch ist wohl eine niedrige fünfstellige Zahl.
    Das Leipziger Stadtzentrum ist klein. Vom Hbf zum Treffpunkt Augustusplatz sind es 5 Fußminuten.

    Bitte denkt ein halbes Jahr zurück. Da haben wir an dieser virtuellen Stelle über sonst etwas geschrieben. Alles wichtig!!! Und wir werden es weiter tun. Aber wer hätte gedacht, dass G.K. im Januar 2015 vor einer Großkundgebung sprechen würde? Wer?
    Wer also kann, der sollte auch kommen!

  74. jack

    Was ist Deutschland?
    Das: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=DGWRj4-pE2E
    Die sogenannte Wiedervereinigung hat daran nichts geändert. Selbst Herr Schäuble hat bestätigt, dass D nach dem 8.05.1945 zu keinem Zeitpunkt souverän war.

    Ein nicht souveränes Konstrukt ist weisungsgebunden.

  75. zuviel schon der worte, daher nur dieses: „Zuwanderung“ sollte als begriff fallen, sonst liegt der Fokus nur auf asylsuchenden, und das ist nur eines der probleme. denn längst nicht alle, die hier eine heimat gefunden haben, sind als asylanten gekommen. und ein kurzer hinweis auf die problematik eingedeutschter kriminalität könnte auch nicht schaden. meinen segen und viel glück!!!

  76. meierhans

    offensiv fragen und argumentieren

    So hat es der Waldgänger verlangt, ich schließe mich an.
    Niemals verteidigen, niemals die Rolle des Angeklagten annehmen, in die der Gegner einen zwingen will (s. Einspieler Pegida-Demoteilnehmer bei Jauch).
    Im Gegenteil: Den Anderen in die Defensive zwingen.
    Mit starken, kurzen Fragen:

    - Haben wir Deutsche ein Recht auf unser Land?
    - Haben wir Deutsche das Recht zu entscheiden, wen wir aufnehmen?
    - Haben wir Deutsche das Recht, wir selbst zu sein?
    - Wer diese Frage verneint, ist Rassist und Antidemokrat! Von dem distanzieren wir uns mit aller Deutlichkeit.

  77. Henry

    ● Alle islamistischen Rückkehrer müssen in Gewahrsam genommen und gründlich befragt werden. Aussteiger müssen alles was sie wissen offenlegen. Islamistische Terrorunterstützer müssen an weiterem Unheil gehindert werden. Verbrecher sind unnachgiebig mit aller Härte der deutschen Rechtsprechung durch die konsequente Anwendung des §129a, ihrer gerechten Strafe unserer bestehenden Gesetzgebung zuzuführen und zu verurteilen.

  78. Kaliyuga

    (Wieder hoher Ton, doch wenn die Stund‘ danach wär?)

    Die Not, inwendig, groß und langhin schon.

    Tagt Ein-sicht in Weltnacht?

    Bislang unbedacht:

    Männliches kehrt wieder: Mut und Klarheit, neuen Grund legend, hervorragend bestimmt; not-wendig nun.

    Das Seiende fällt heim zu sich, wenn die Zeit erfüllt ist. Verkehrtes, linkes Wesen, tote Konstruktion zergehen.

    Im erfolgreich streitenden Geist und Schutz dessen, der nicht nur jenes apulische Gebirgsdorf Monte S. Angelo aus den Himmeln belebt, morgen mit Ihnen, Herr Kubitschek, auf der Bühne:

    http://www.montesantangelo.com/

  79. Realist

    @Kositza

    Kositza: Noch vor Ihnen allerdings haben sich ein paar Kommata verabschiedet, gell? Die hocken jetzt irgendwo & heulen auch, die Armen.

    Ich kann es nicht zuordnen – ist die Spitze Ausdruck von Amüsiertheit oder Dünnhäutigkeit?

    Kositza: Lesen Sie bitte die waldgängerische Prosapoesie und urteilen Sie selbst!

  80. Spaziergänger aus Dresden

    Ich bin der Meinung , dass das Positionspapier morgen noch nicht
    so hundertprozentig sein mu0. Wichtig ist , dass die Demo morgen
    zu einer Initialzündung für Europa wird. Die anderen Länder haben ja
    die gleichen und noch grössere Probleme !

    Das Ziel ist , dass einmal eine Pegida international entsteht , die dann ein
    Papier für a l l e erstellt. Das sollte als Grundlage für die Verhandlung mit
    Brüssel fungieren.

    Viel Erfolg für morgen !

  81. Sturmvogel

    „Reichen Sie die Hand, laden Sie ein, Sie sind genau die richtige Person dafuer! :)“

    Ich musste sehr schmunzeln. Ich glaube da hat jemand G.K. noch nicht persönlich getroffen.

    „Habe Mangel an Versöhnung“

  82. Legitimist

    Verehrter Leutnant Kubitschek,

    seit 2008 bin ich häufiger Mitleser dieser Seite, verschiedene Bücher aus Ihrem Verlag habe ich gekauft und gelesen. Aus vielen Gründen habe ich mich noch nie zu Wort gemeldet.

    Wir kennen uns nicht persönlich, dennoch sage ich, daß in Ansehung des alltäglichen Wahnsinns die SiN-Beiträge insbesondere Ihrer Frau und Herrn Lichtmesz‘ mich mehrfach in innerlicher Bedrängnis ob der düsteren Wolken am geschichtlichen Horizont wieder aufgerichtet haben.
    Wenn ich mich nun zu Wort melde, so nur deshalb, um Sie wissen zu lassen, wie groß die Aufgabe ist, die sie sich gestellt haben und wie sehr ich hoffe, daß Sie Erfolg haben werden.

    Zum ersten Mal seit 2010 habe ich am vergangenen Wochenende eine politische Talkshow komplett angesehen, und zwar auf Ihren Hinweis hin, daß Frau Oertel bei Günther Jauch mitdiskutieren würde. Nun, da ich die Sendung gesehen habe, muß ich feststellen, daß Pegida mangels geeigneter Persönlichkeiten eine Totgeburt ist.

    Frau Oertel ist sicher menschlich hochanständig und eine sympathische Person – geistig, sprachlich und von ihrer Bildung her ist sie aber den berufsmäßigen Zungendreschern der etablierten Parteien und Medien nicht gewachsen. Wenn es nun so kommt, wie sich andeutet, daß Frau Oertel (und/oder andere Mitorganisatoren von Pegida) von Berufspolitikern zu Gesprächen geladen werden, weil ja die schiere Masse an Demonstrationsteilnehmern sich nicht mehr IGNORIEREN (1. Phase) läßt und auch deren DIFFAMIERUNG (2. Phase) nicht gefruchtet hat, so treten die etablierten Kräfte unseres Gemeinwesens damit nur in die dritte Phase ihres dreistufigen Eskalationsschemas zur Unschädlichmachung konservativer Diversanten ein (= VEREINNAHMUNG), wie Dr. Wolfschlag hier cum grano salis zutreffend beschrieben hat:

    http://jungefreiheit.de/kolumne/2014/ignorieren-beschoenigen-vereinnahmen/

    Die weitere Entwicklung ab diesem Punkt ist leider vorprogrammiert: Der gleichfalls sicher menschlich anständige Herr Richter von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen wird Begegnungen mit mittelwichtigen Sykophanten der Landespolitik und –ministerialbureaukratie organisieren, bei denen Frau Oertel in ihrer unbedarften und –beholfenen Weise Mißstände benennen wird, worauf man sie mit vagen Versprechungen und Inaussichtstellungen vertrösten wird. Einstweilen schläft die Begeisterung der Demonstranten bzw. Spaziergänger ein, es wird still um die Montagsdemos, andere Themata gelangen aufs Tapet (Griechenland-Wahl, Ukrainekonflikt, wieder ansteigender Benzinpreis, irgendetwas anderes, was jetzt noch keiner vorhersehen kann), und wenn dann klar wird, daß sowieso alles beim alten bleibt, und Frau Oertel merkt, daß sie genasführt wurde, hat sie keinen Hebel mehr, weil die Bewegung sich im Sande verlaufen hat.

    Deshalb ist es unabdingbar, wenn wir den Erhalt bzw. die Wiederherstellung der kulturellen Identität und politischen Souveränität Deutschlands wollen, daß Männer wie Sie JETZT in den Vordergrund treten, Männer, die in ihrer konservativen Weltanschauung gefestigt sind, die ein Argument entwickeln und verbal verteidigen können und die sich nicht einfach über den Tisch ziehen lassen.

    Viel hängt von Ihnen ab, vieles ruht auf Ihren Schultern, zusätzlich zur Bürde des Familienvaters und Unternehmers. Ich möchte nicht an Ihrer Stelle sein.

    Aber ich werde für Sie beten.

  83. Peter Merbitz

    Lieber Herr Kubitschek, danke für Ihr Engagement und Ihren Mut. Ich habe mich an der MAGIDA beteiligt mit sinnbildlich voller Hose. Für unsereinen ist die Straßenprotestiererei doch ein sehr eigenartig Ding.

    Eine Anmerkung nach dem Studium der obenstehenden Kommentare.

    Es ist schon lustig, was die intellektuelle Rechte immer wieder macht. Da wird jahrelang beobachtet, analysiert, interpretiert. Plötzlich passiert etwas. Und die gleiche Rechte handelt nach genau den gleichen Regeln, wie sie die Metapolitik gelehrt hat.

    Ist es eigentlich jedem klar, das das, was derzeit passiert, etwas ist, was die Metaideologie an ihre Grenzen stoßen lässt?

    Die verzweifelte Suche der Medien nach ihnen verständlichen Schlagwörtern bei PEGIDA, das Betteln um offizielle Stellungnahmen (Was wollen die eigentlich?) und die, sagen wir mal, sehr zurückhaltende Art der Dresdner Pegida-Führung bei Jauch oder in der PK – auch diese Führung bemüht sich, das Phänomen PEGIDA irgend wie nach gewohnten Denkschemata zu erfassen.

    Es passiert da etwas Irrationales. Es äußern sich höchst subjektive, unbewusste, unterdrückte Reflexe. Wenn man in der Menge steht, merkt man das. Die Masse hat gemerkt, dass hier etwas völlig falsch läuft. Was genau – das geht in alle möglichen Richtungen. Die Argumente und Beispiele, welche man hört, wirken, als wären sie nur Begründungen für etwas viel tiefer Liegendes. Diese Bewegung sucht noch nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

    Es kommt hier ein Instinkt aus dem Volk zum Vorschein, ein nicht gesteuerter, sondern als spontaner Reflex entstandener Widerstandsgeist. Das versteht die Medienfraktion nicht, sie fragt sich, wer dahinter steckt. Welche Parteien, welche finsteren Gruppen. Auf die einfachste Antwort, dass es nur einer winzigen Gruppe von Menschen bedurfte, die mit der Anmeldung einer Demonstration einen Kanal öffnete, kann jemand aus der Metaideologie gar nicht kommen: Post-aufklärerisch wird alles bewusst gesteuert, Sexualität, Klima, Politik schon gar.

    Die intellektuelle Rechte muss das verstehen. Diese Bewegung ist da und hat sich verselbständigt. Sie kann versuchen, die Bewegung behutsam zu steuern, wenn sie deren Bewegungsgesetze begreift und meint, dass die Bewegung ihren Intentionen nahe kommt. Auf keinen Fall darf sie sich jetzt in Marginalien verzetteln.

    Hoffentlich sind Sie sich darüber bewusst, Herr Kubitschek, welche Verantwortung Sie jetzt haben. Nicht nur ein Mal habe ich gehört: Wenn Pegida scheitert, scheitert der letzte Versuch, Europa zu retten. Klingt heroisch. Ist es auch. Das dürfen wir nicht versauen.

  84. David

    Herr Kubitschek,

    Sie sprechen von „bürgerlicher Ebene“. Das ist eine Vorraussetzung für den Erfolg dieser Manifestationen. Leider haben die Pegida-Bewegungen momentan eine ausgesprochen kleinbürgerliche Qualität. Ihre Organisatoren sind leichte Angriffsziele für Gegner: ungebildet, provinziell, teilweise vorbestraft, teilweise mit explizit brauner Vergangenheit, kleinlich und voller Ranküne usw. Die angebliche Offenheit gegenüber echten Flüchtlingen ist nicht glaubwürdig.
    Ich kann mich mit diesen Leuten nicht identifizieren, und viele andere die den Islam als Gefahr für Europa sehen auch nicht. Ich glaube dass Leute der bürgerlichen Mitte durchaus die meisten Punkte des von Ihnen hier präsentierten Positionspapier unterschreiben würden: deutlich, freundlich im Ton, und vernünftig; konkrete Forderungen, bereit zum Dialog. Leider wird so ein positiver Ansatzpunkt vermutlich völlig überschattet durch Aufritte wie die von Herr Elsässer.
    Ich befürchte die Pegida-Bewegung wird im Nichts versanden: Deutschtümelei, Revanchismus, Nähe zum braunen Rand,…..Pegida kann man abschreiben falls es sich nicht von diesen Dingen abgrenzen kann…..eine kritisch-realistische Weltoffenheit würde mehr erreichen. Die Islamitischen Manifestationen im Stil von Stürzenberger könnten als Modell dienen.

  85. Kay-Uwe Klepzig

    Guten Morgen, Herr Kubische und andere Leser, wie Schreiber.

    Ich habe jetzt länger siniert und mich entschlossen, heute mehr zu pointieren.

    Einwas ist immens wichtig: der Kubitschek, der heute Abend vor und für hoffentlich über 10.000 Menschen spricht, kann und muß ein Anderer sein als der, welcher sich in der Sezession unter Gesinnungsgenossen wiederfindet. Weniger kantige Töne sind angesagt gerade wenn die Rechtsextremisten eingefangen, aber beruhigt werden sollen.

    Darum: Punkte 1,2 und 5 weglassen. Welchen Nutzen hätten die Antworten denn?

    Vielmehr würde ich an Ihrer Stelle versuchen, positivvzu sprechen unter Stichpunkten ähnlich den Nachstehenden

    - wir schätzen und mögen die unterschiedlichsten Kulturen der Erde _und_ möchten diese erhalten. Inklu der Eigenen, damit wir auch in Zukunft Andere bereichern können
    - wir befürworten gegenseitige Befruchtung von Kulturen,auch unserer, das aber erfordert starke Kulturen und wenige, befruchtende Emmisäre, welche im Idealfall die Hervorragenden ihrer Kultur sein sollten
    - wir wünschen den Frieden zwischen den Kulturen, das aber erfordert eine gewisse räumliche und alltägliche Distanz (Analogie zur Schwiegermutter)
    - wir wünschen mit unseren Gästen aus anderen Ländern und Völker hier gemeinsam Leben, aber dies aber geht bei umso begrenzter Zahl, je fremder sich die Ideale der Kulturen sind

    Vielleicht weniger IntellektüllenZirkel im Elfenbeinturm, aber entlang dieser Linien.
    Versöhnender statt das Volk spaltend.

    Man kann ruhig mutigere Forderungen als in DD stellen (wiewohl das mit den 6 Forderzogen am 5.1. gelang) aber eben ohne mit der Axt im Walde.

    Ich kann morgen gesundheitlich nicht, ein zeitnahe Video wäre schön.
    Ich drücke allen Spaziergängern beider Demos meine Daumen inklu der Ersazzorgane.

  86. Kay-Uwe Klepzig

    Nachtrag:

    1. Kubitschek. Entschuldigung. Soviel Zeit muss sein.

    2. – mir (uns…whatever) ist klar, dass eine Kultur und Gesellschaft wächst und sich verändert. Diesen natürlichen Vorgang begrüßen wir. Wir fordern aber, daß Ziel der gesellschaftlichen Entwicklung aktiv und bewusst gestalten zu können, anstatt einen hingeworfenen Gesellschaftsentwurf freudig schlucken zu müssen oder als Ewiggestrige, die mit Veränderungen nicht Schritt halten können, belächelt zu werden.

    Es ist schon traurig, daß man so offensichtliche Dinge aussprechenund betonen muß, allein…

  87. Stil-Blüte

    Glück auf:
    Der alte Bergmannsgruß – aus dem Untergrund ans Licht!

  88. spasstiger

    gutes gelingen in leipzig. die 10 punkte finde ich zutreffend. deutschland ist nicht nur seinen staatsbürgern, sondern auch den gästen ein schutz- und sicherheitsraum. weltoffenheit im sinne von nachdenken und erkenntnis. dazu noch eine anregung von der achse des guten:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/niger_was_fehlende_wirtschaft_und_gleichzeitig_steigende_lebenserwartungmit

  89. Luks

    Mit erstaunen lese ich das Elsässer morgen auch sprechen will.
    Ein Querfrontler, der Medienberichten nach schon für islamische Zeitungen geschrieben hat und auf Iranreisen den iranischen Präsidenten traf und nicht gerade islamkritisch wirkt, passt so gar nicht zu den Positionen von Pegida.

  90. Urwinkel

    „im ernst: es geht um einen minimalkonsens, den ein paar millionen deutsche und übrigens auch eingebrgerte deutsche unterscheiben könnten, da bin ich mir sicher.“ schrieb G.K.

    Diesen idealen Minimalbürger gibt es nicht. Die setzen sich zusammen aus hauptsächlich Angestellten, Arbeitslosen, dann Privatiers und Unternehmern und, genau hinsehehen, auch Stalkern (nach Tarkowski). Von einem Minimalkonsens zu reden, angesichts einer verrohten und selbstsüchtigen Gesellschaft halte ich für dekadent. Wenn ich von Dekadenz schwafel, treffe ich mein Hauptthema. Macht mit! Zerlegt diesen Promillebürger, zockt ihn ab! Geht wildern! Macht Schulden. Hängt ihn ab in Kasinos. Verschleudert Hab und Gut. Dann: seid froh. — Unsinniges Geplauder, ihr Manifest.

    Einziger Punkt zur Verbesserung (darauf brachte mich die Blaue Narzisse in ihrem Blog): Die Zahl Asylsuchender und entsprechender Aufnahmeplätze muß reziprok abhängig sein von der Bereitschaft des Privatasyls. Gewagte These von Felix Menzel im BN-Blog:

    https://www.blog.blauenarzisse.de/8995/fluechtlinge-privat-aufnehmen.html

    Es geht um die einleuchtende Replik auf den CDU-Politiker (dessen Name mir ständig entfällt) Martin Patzelt. Das war ein bewegendes Spätsommerlochthema. Aber nur pre-dement zu ertragen.

  91. jojo

    Sie machen mir wieder Hoffnung, klare Forderungen und keine Kompromisse. Nur das wird uns voran bringen.

  92. birne helene

    GK leistet -wie immer- Hervorragendes. Sein Auftritt bei LEGIDA ist richtig. Er kann etwas bieten, was Andere nicht können.

    Er kann auch Worte finden, die angemessen sind.

    Ich glaube auch, dass LEGIDA, PEGIDA GK akzeptieren kann in Bezug auf die Positionen.
    Mir persönlich fehlt sicherlich bei GK eine stärker ethnisch betonte Haltung, die sicherlich auch nicht gleich ausgedrückt werden muss. Allerdings kollidiert dies etwas mit seiner Grundposition.

    Eines wird auch deutlich: Nur als Verleger zu arbeiten geht nicht. Die personellen Lücken sind zu groß. Auch GK wird noch oder wieder Aktivist, früher oder später.

    Wichtig ist jetzt nicht kleinlich zu sein: Es geht darum die Kräfte zu festigen und zu bündeln. Dies sollte in meinen Augen das strategische Ziel momentan sein. Als Ex-Offizier denkt GK in diesen Dimensionen. Und das ist gut so !

    VIEL ERFOLG !

  93. Die Spaziergängerin von Hambach

    Spaziergänger aus Dresden
    Dienstag, 20. Januar 2015, 22:46 (URL) | Kurz-URL
    Ich bin der Meinung , dass das Positionspapier morgen noch nicht
    so hundertprozentig sein mu0. Wichtig ist , dass die Demo morgen
    zu einer Initialzündung für Europa wird. Die anderen Länder haben ja
    die gleichen und noch grössere Probleme !
    Das Ziel ist , dass einmal eine Pegida international entsteht , die dann ein
    Papier für a l l e erstellt. Das sollte als Grundlage für die Verhandlung mit
    Brüssel fungieren.
    Viel Erfolg für morgen !

    @Spaziergänger aus Dresden

    In Hambach wird das Positionspapier hundertprozentig sein. Nach der geistigen Schlacht von Leipzig treffen sich dort die patriotischen Europäer am 17. Juni 2015. Mit den jeweiligen Nationalfarben .

    Völker, höret die Signale !

    Lieber raus aus der NATO als rein in die EU !

  94. kommentarbereich geschlossen, dank an alle, vor allem für die vorschläge zur präzisierung und änderung der 10 positionen. nur soviel: dieses blatt versammelt übberlegungen zu einem von vielen themensträngen, die auf den demonstrationen rund um die PEGIDA eine rolle spielen. heute abend wird es in meiner rede um etwas ganz anderes, grundlegendes gehen.

Diskussion geschlossen. :-)

banner banner sezheader ifs schlange