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Emanzipation vom „alleinerziehenden Mutterland“ – ein Gespräch mit Dr. Proebstl

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proebstlDr. Proebstl – der belehrende wienernde Kabarettist mit derzeit 52 im Internet abrufbaren Folgen – sollte heute Abend in Dresden im Rahmen der PEGIDA-Kundgebung auftreten. Wir begannen am Freitag ein Gespräch, dessen Veröffentlichung auf heute gezirkelt war. Nun ist Dresden abgesagt – das Interview erfuhr also gestern Abend noch Ergänzung:

SEZESSION: Sehr geehrter Herr Dr. Proebstl, Sie sollten heute Abend vor Tausenden Teilnehmern des PEGIDA-Abendspaziergangs sprechen. Was wollten Sie den Dresdner Bürgern mitteilen, was sollte hängenbleiben?

DR PROEBSTL: Weiter so und jetzt erst recht! … genau das sollte für’s erste reichen. Denn nicht das Beginnen wird belohnt, sondern nur das Durchhalten. Derzeit emanzipiert man sich auf Sachsens Straßen wieder einmal vom „Alleinerziehenden Mutterland“ – und das kostet erfahrungsgemäß eine Menge Kraft! Da wirkt guter Zuspruch oftmals Wunder! Vielleicht kann ich die Spaziergänger von Dresden dabei etwas unterstützen.  Aber wir wissen auch: Nicht jeder Zuspruch spricht an! Diese Erfahrung machte unlängst die „alleinerziehende“ Kanzlerin nach ihrer Neujahrs-Ermahnung.

SEZESSION: Es hat sich ein Spalt aufgetan zwischen dem, was oben gesagt und dem, was unten erfahren wird. Oder präziser: Der Spalt besteht schon länger, aber jetzt bekommen die Leute ein Wahrnehmungsorgan dafür. Der Keil, den Sie in diese notwendige Entfremdung treiben, kommt als Humor daher. Warum haben Sie sich für diese Form entschieden?

DR. PROEBSTL: Nach aristotelischer Auffassung ist Kommunikation nicht das, was Du sagst, sondern wie es Dein Gegenüber auffaßt. Ganz im Sinne des Theorems: Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand dabei steht um es zu hören, macht der Baum dann immer noch ein Geräusch? Übertragen auf die PEGIDA würde ich das so formulieren: Wenn der gesunde Menschenverstand auf die Straße geht, und kein Spezialdemokrat ist zugegen, um es zu hören, hat der Spaziergänger dann immer noch unrecht?

Gerade die Menschen in Sachsen haben ein seismographisches Gespür dafür, wann es Zeit ist, den Neurosen des Establishments eine Therapie zu empfehlen. Für mich ist dabei Humor der Knopf der verhindert, daß einem der Kragen platzt. Die Billigsegmente der Betroffenheitserotik und Gratisempörung sind ja schon erfolgreich besetzt. Bisher bestand der Eindruck, daß Humor nicht in die Politik gehört. Ich bin da ganz anderer Meinung, denn wenn das Publikum lacht, dann hat es etwas verstanden. Netter Nebeneffekt: Der Gutmensch haßt es, wenn über ihn gelacht wird.

SEZESSION: Über die Karikaturen der Witzbolde von „Charlie Hebdo“ haben vor zwei Wochen nur Leute gelacht, die – wie die Zeichner – keinerlei Respekt vor dem haben, was einem anderen heilig sein kann. Seit den Attentaten gelten Zeichnungen für die Speerspitze der Meinungsfreiheit halten, auf denen Gott mit Jesus und dem Heiligen Geist kopuliert. Wo verläuft die Grenze des Humors? Gibt es bei Ihnen selbst eine? Oder darf es keine geben?

DR. PROEBSTL: Für mich hat der Humor eine Nord/Südtrennung. Alles unterhalb der Gürtellinie ist mir zu preiswert. Da wirkt eine kopulierende Sandwich-Dreifaltigkeit auf mich etwas penälerhaft. Die säkulare Notdurft sollte lieber privat verrichtet werden. Tabubruch und Humor sind dabei komplett unterschiedliche Sujets.

SEZESSION: Was vertritt der Gutmensch, über den Sie heute Abend Zigtausende zum Lachen bringen wollten? Was vertritt im Gegensatz dazu Dr. Proebstl?

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23 Kommentare zu „Emanzipation vom „alleinerziehenden Mutterland“ – ein Gespräch mit Dr. Proebstl“

  1. gert friedrich

    Oh Wunder in der Printausgabe der BILD von heute mokiert sich der
    Kommentator über das staatlich verfügte Demonstrationsverbot.
    Es könne nicht angehen,daß das im GG garantierte Grundrecht auf Demonstration einfach ausgehebelt werde.
    Merkt BILD, das man vorher in der Hetze gegen Pegida übers Ziel hinausgeschossen ist?

  2. Strogoff

    Poensgen schreibt bei BN:

    PEGIDA hätte stattfinden müssen!

    Man komme hier nicht mit Sicherheitsbedenken. Es gibt anonyme Morddrohungen gegen Lutz Bachmann und weitere Mitglieder des Organisationsstabes. Die deutsche Polizei sichert aber regelmäßig öffentliche Auftritte von Personen, die qua Amt ständig in Mordgefahr sind. Wäre der politische Wille vorhanden, hätte man auch PEGIDA absichern können – zur Not eben mit einer Panzerglasscheibe und Sicherheitsabstand vor der Tribüne.

  3. Jutta Starke

    Es tut gut, über ausgesprochene Wahrheiten lachen zu können.
    Noch wird aber leider nur zwei Halbzeiten lang in die gleiche Richtung gespielt. Spannend ist, ob die eine GANZE Mannschaft (also nicht nur das Pegida-Volk) es merkt, denn dann ist das Ergebnis klar. Also, ich merke gerade, wenn man etwas in Klammern erklären möchte, ist der Witz schon futsch.
    Bei der hoffentlich stattfindenden Proebstl-Pegida bin ich dabei. Frische Luft UND befreiendes Lachen – was will man mehr!

  4. Charlie Braun

    Köstlich, das Interview !

    Aber, es ist schade, dass Dresden heute abend großes Kabarett verpaßt.
    Vor allem, weil es die hohe, gar höchste Zeit für politisches Kabarett ist.
    Und unsere MSM-Comedians sind da wirklich überfordert.
    Auch was den Humor und die Komik betrifft , ist das Volk der Souverän…wobei, auch die Politiker und Medienleute werden in letzter Zeit jimmer komischer.

    Ich fände es toll, wenn Pegida im Frühjahr ein großes Freiluftkabarett veranstalten könnte. Alles, was heilig ist.
    Auftreten könnte der Graf von Unheilig. Das bringt Massen.

    Mal ganz im Ernst:
    Was war nun ganz konkret die Bedrohungslage für die heutige Abendveranstaltung ??? Das wurde bei der Pressekonferenz nicht klar.
    Das klang alles auf einmal so harmlos. Als hätte ein sächsischer Polizist einen Papierschnipsel mit arabischen Schriftzeichen gefunden und sein Chef hätte etwas überreagiert. Und jetzt sind alle wieder lieb.
    Oder spinne ich langsam.
    Vielleicht war es auch eine subversive Aktion von einem roten oder grünen Charlie. Aus Rache, weil Lutz Bachmann die fremdländischen Namen deutscher Politiker so grauslich ausspricht. Schemm Öddzdemir.
    Aber : Die können das wirklich nicht besser.
    Und nun lasst uns weiter fröhlich Verschwörungstheorien basteln. Bis sie von der Realität überholt werden.

  5. Ich denke nicht, daß das Glück ist, schließlich hat Herr Proebstl ja nur gesagt, für was er den Laden hält und nicht zugleich noch die Kasse mitgehen lassen, in welchem Falle er jetzt durchaus ein Käfer sein könnte.

    Das ist übrigens ein relevanter Punkt: Wenn die Kasse längst im Geheimen geleert wurde, vermöchte die Furcht, sich in Käfer zu verwandeln, einen wirksamen Mantel des Schweigens zu stiften.

  6. Rumpelstilzchen

    Jetzt habe ich mir aber einen ganz dollen Verleser geleistet !

    Wir lassen uns nicht mundlos machen
    statt dem da :
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/pegida-pressekonferenz-wir-lassen-uns-nicht-mundtot-machen-13378775.html

    Auch habe ich nach der tollen Spaziergeherfahrung keine Lust „wieder auf der Couch zu sitzen und den Abend in der Familie zu genießen“ ( Lutz Bachmann O-Ton) Zumal Pegida Zündstoff in die familiäre Diskussion gebracht hat.
    Ich dachte,da ist mehr drin !!!

  7. HansC

    Ich höre Dr. Proebstl regelmäßig. Sehr unterhaltsam, auch wenn mir manchmal das Lachen im Halse steckenbelibt wenn ich länger nachdenke. Aber es ist unsere freiheitliche Kultir der Aufklärung, auch mit Humor heranzugehen. Hoffentlich noch eine Weile lang.

  8. Ein gebürtiger Hesse

    Man lese diese unerhörte/fulminante Erklärung der HoGeSa: http://hogesa.info/?page_id=158

  9. Wilhelm Mayrhuber

    Ich glaube bei der dritten Frage hat sich ein Wort zu viel eingeschlichen, ansonsten aber ein vorzügliches Interview. Ich hoffe der Dr. macht weiter!

  10. Unke

    Großartig! Der liest sich ja gedruckt noch eine Größenordnung besser als sich den Wiener Schmäh im Video anschauen zu müssen :-D

  11. Frenchman

    Pegida und Hogesa geben Rätsel auf.

    Ich habe da ein ganz ungutes Gefühl, kann mich aber auch nicht gegen sie stellen, da sie was in Bewegung gebracht haben.

    Wir werden bald sehen, wie es weiter geht. Dann werden auch die dahinter stehenden Interessen deutlicher hervortreten.

    Egal: Selbst wenn beide Gruppen Morgen komplett verschwinden würden, hätten sie was hinterlassen. Das wird sich entwickeln und steht jetzt schon weit über beiden.

    Das Gefühl der Vereinzelung, der Ohnmacht und der Untätigkeit wurde Zehntausenden genommen.

  12. Kaliyuga

    Die Kräfte, gefordert und entfacht, prüfen still ihr Wirken. Das Wenige erwacht und darf Intelligenz haben und spricht „wienernd“ zu. Der Anspruch kann nicht allen gelten. Die Dinge gelangen zum Gären. Kein Dämmen kann gelingen: Wahrheit, sofern sie es ist, nach der das Trachten ist, setzt sich durch.

    Ist das Wort zu hoch?
    kommentar kubitschek:
    ja. aber das paßt zum heidegger-heft, das wir derzeit zusammenstellen.

  13. Gustav Grambauer

    geb. Hesse, Frenchman:

    Hab` drauf gewartet, daß sich die Querfront nach den Schlägen in die Magengrube im letzten Sommer wieder regt. Sehe deren Wiederaufleben mit noch viel größerem Vergnügen als die Massen-Erfolge der Pegida, habe auch selbst bei Elsässer und anderen schon dies und das geschrieben, habe auch Popp, Clauss, Conrebbi, Jebsen, Blecker, Lupo Cattivo und andere in meinen Browser-Favoriten und der immer größere Kreise ziehende und immer produktivere Austausch im Freundeskreis darüber ist rege.

    Sagen wir so, auch wenn BEIDE (!!!) Lager nicht „unsere“ sind: von Hogesa / PEGADA / EnDgAmE wurden immerhin schon mal ein paar Fensterchen zum Durchlüften geöffnet, so daß es ein klein wenig weniger mieft als bei Pegida. Hab gerade mit einem alten Freund aus Berlin telefoniert, der gerade vom Alex zurück ist: auch dort wird viel weniger um den heißen Brei herumgeschwurbelt und es gibt viel weniger solcher „Merkwürdigkeiten“ als in Dresden.

    „Das Gefühl der Vereinzelung, der Ohnmacht und der Untätigkeit wurde Zehntausenden genommen.“

    Meine eigentliche Frage ist aber: wer schafft es, die Nietzsche`sche ‚HOHE LUFT‘ (oder den Odem eines von jedem „Pseudo-“ befreiten Christentums oder meinetwegen den Odem Odins …) auf solchen Veranstaltungen politisch wehen zu lassen, d. h. ohne dabei im operativen Denken oder auch nur im geistigen Kerker der elften Feuerbachthese zu versinken, andererseits ohne dabei zu sehr abzuheben?!

    Ein Beitrag von Rasklonikow (ja, was macht der eigentlich …) gibt mir dabei immer wieder zu denken:

    http://www.sezession.de/40484/alternative-fuer-deutschland-mit-mimikry-ins-establishment.html#comment-14158

    - G. G.

  14. meierhans

    Den Satz des Tages sagte heute die Nachrichtensprecherin auf Bayern 5 aktuell (Radio):

    „Infolge einer Terrorwarnung wurde die für heute angesetzte Pegida-Demonstration gegen eine angebliche Islamisierung des Abendlandes abgesetzt.“

  15. Wahr-Sager

    Dr. Proebstl ist super!

  16. Monika

    Die unheimliche Ruhe in Dresden.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/pegida-die-unheimliche-ruhe-in-dresden-13379762.html

    Wegen einer angeblichen Terrorwarnung wurde eine große Freiheitsveranstaltung in Dresden abgesetzt . Aus dem Programm genommen.
    Dreistigkeit, Unrecht und Frechheit.
    Gegen das deutsche Vaterland….

  17. Gustav Grambauer

    gebürtiger Hesse, Frenchman:

    Ein Satz von meinem Berliner Kameraden aus einem zweiten Telefonat zu dem Hogesa-Papier, der mir nicht aus dem Sinn geht:

    „Also wenn ich z. B. Soros wäre und Deutschland mit einer Farben-Revolution beglücken oder den OMF-Paladinen etwa wegen ihrer Geldpolitik Feuer unterm Hintern machen wollen würde, dann würde ich in eine eher rechte Bewegung investieren – und nicht in die Antifa (denn diese wird im „BRD“-Labor sodann ein staatlich, gewerkschaftlich usw. finanzierter Selbstläufer) – so wie die gesamte Repube 1993 in Rostock-Lichtenhagen mit winzigem finanziellem Aufwand für die Globalisierung geimpft wurde.“

    Siehe

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-gegendemo-in-muenchen-mit-12-000-menschen-a-1013840.html

    - G. G.

  18. derherold

    „Also wenn ich z. B. Soros wäre und Deutschland mit einer Farben-Revolution beglücken oder den OMF-Paladinen etwa wegen ihrer Geldpolitik Feuer unterm Hintern machen wollen würde, dann würde ich in eine eher rechte Bewegung investieren … “

    Rembrandt ?

    Erstens: Um eine „Bewegung“ fördern zu können, muß man die entsprechende mediale Unterstützung und des Kleinbürgertums im Staatsapparat haben … wie will man die mit „rechts“ ad hoc erhalten ?

    Zwotens. Die Farbenrevolution, die Soros&Andere in Deutschland haben wollten, haben sie doch bekommen: von grün zu olivgrün

    Was will man denn noch mit „Druck“ erreichen ?
    Deckung (Beteilung ?) an Kriegsverbrechen in Syrien und Irak, kriegskonforme Kirchen, Beihilfe zu Vertreibungen und Neuordnungen im Nahen Osten, Masseneinwanderung, Bürgschaften für halb Europa, gleichgeschaltete Medien, Militäreinsätze auf dem halben Erdball, polit. Morde, Schauprozesse … was möchten Soros&Co. denn noch ?

    Einen treueren Vasallen werden sie wohl nicht finden.

  19. Gustav Grambauer

    derherold

    „mediale Unterstützung und des Kleinbürgertums im Staatsapparat“ … „wie will man die mit „rechts“ ad hoc erhalten?“

    Ich wollte doch, im Gegenteil, gerade zum Ausdruck bringen, daß ein paar Molotow-Cocktails und ein Megafon genügen, und daß die Linke („Staat“, MSM, Gewerkschaften, Kirchen) daraufhin von selber wie gewünscht pawlowiert. Glauben Sie bloß nicht, daß die Herren vom Open-Society-Flügel der NWO ihre Analysen auf der Basis des Rechts-Links-Schemas schreiben lassen, das Rechts-Links-Schema ist nur deren „Tool“.

    „Die Farbenrevolution … haben sie doch bekommen“

    Oh, Mann, sind Sie aber naiv. Die Ausplünderung Europas ist doch gerade erst im Stadium ihres zarten Beginns, ich sage nur ganz leise Alimentierung der Ukraine (eben: Sie sagen „Bürgschaften für HALB (!) Europa“, TTIP oder Fracking. Es ist nur die Frage, WER dabei den „Black Swan BRD“ reiten wird, darum geht es gerade.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/george-soros-helft-der-neuen-ukraine-ein-gastbeitrag-13355683.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/08/anzeichen-von-panik-hat-sich-soros-der-ukraine-verspekuliert/

    „Einen treueren Vasallen werden sie wohl nicht finden.“

    Auch mit Ihrer Aufzählung haben Sie nur einen Bruchteil der Kolonial-Dimension angesprochen. Eigentlich geht es hier ja um das Interview mit Herrn Dr. Proebstl (den auch ich seit langem auf meinem Radar habe) – lassen wir ihn doch dazu sprechen, nicht nur aus Gründen der Höflichkeit sondern weil das, was er sagt, tatsächlich substantiell ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=z6nEJMcBZe8

    „… Was möchten Soros&Co. denn noch?“

    Wenn Sie die Antennen dafür haben, können Sie in allen Bereichen des Lebens sehen, daß die Pläne für die Ausplünderung und Ausrottung Europas erst im Keim-Stadium sind. Nehmen Sie als Beispiel die Sexualität, da sind die Homo-Paraden nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt: der Begriff „Sodomismus“ ist mit ein paar noch vergleichsweise harmlosen LGBT-Tunten noch lange, – laaaaaaaannge – nicht ausgeschöpft.

    - G. G.

  20. Christine

    Ich bin schon sehr gespannt auf Dr. Proebstl am nächsten Montag in Dresden.

    Sehr gespannt bin ich auch darauf, ob er – wie in seinen Videos – mit dieser bekannten Maske erscheinen oder sein wahres Gesicht zeigen wird.

    Wer ist das denn überhaupt? Weder Name noch Gesicht interessiert jemanden?
    Merkwürdig.
    Sogar ein Lutz Bachmann stellt sein Gesicht öffentlich dem Publikum vor.

  21. Ron Swanson

    Wenn Sie die Antennen dafür haben, können Sie in allen Bereichen des Lebens sehen, daß die Pläne für die Ausplünderung und Ausrottung Europas erst im Keim-Stadium sind.

    Naja Keim-Stadium, nur weil nach unten noch Platz ist,heißt das nicht, wir wären jetzt erst im Keim-Stadium. Das waren wir vielleicht vor ein paar Jahrzehnten.

  22. Gustav Grambauer

    Ron Swanson

    Schauen wir nicht eklektizistisch auf Symptome, erfassen wir das Wesen.

    Der Begriff ‚Transhumanismus‘ verdient, über seine technokratische Verengung hinausgeführt zu werden – bis hin zu Wirtschaftstheorien usw. und sogar bis hin zu, nun ja, ‚Theologien‘ (Papst Franziskus ist Transhumanist). Soweit ich sehen kann, hat dies bisher niemand mit solcher Verve getan wie Dugin.

    Damit wird erst der Liberalismus in seinem Wesen verständlich, und dessen Bastard-Verwandschaft mit jedwedem Bolschewismus nicht-Stalinscher Art.

    Was ist das Verbindende der jüngeren Entwicklungen, d. h. der Entstehung der neuen Bewegungen und Achsen wie gerade erst in GR?! Für mich ist es der zumeist noch unreflektierte Wille zur Schaffung von Bastionen gegen die rassische, sexualpädagogische, ethische, philosophische, ideologische, sprachliche, politische, klassenmäßige, wirtschaftliche und selbstverständlich auch technologische Chimären-Züchterei.

    ‚Unreflektiert‘ bedeutet: noch können die Hybrid-Ideologen mit Rückendeckung der Massen den Begriff „Ressentiment“ als Keule gegen uns schwingen – aber nur bis zu dem Moment, in dem das Entsetzen „über das „dämonische, nihlistische Wesen“ wie ein Ruck durch den Westen geht …

    https://www.youtube.com/watch?v=TR939G1sXoM

    - G. G.

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