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lichtmesz Martin Lichtmesz


Ich bin nicht Charlie (Teil 1)

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CharlieBrownIch habe dieselben Sprüche schon vor dreizehn Jahren gehört: „They hate our freedoms“ und „Wir sind alle Amerikaner“ so tönte es von den Titelseiten im September 2001. Alle Welt schien wachsweich in der Birne geworden zu sein, zermürbt von Emotionen und Schockbildern, und dadurch auch merkwürdig regressiv, sentimental, pathetisch, mit einem Wort: knet- und manipulierbar.

Konstitutionell zucke ich reflexartig zurück, wenn mir irgendjemand ungefragt ein „Wir“ aufnötigt, insbesondere, wenn dieser Versuch aus der symbolischen Blasenwelt des medialen Überbaus kommt, dem man leider kaum entrinnen kann. Immerhin spüre ich dadurch immer wieder deutlich und mit einer gewissen Befriedigung meine Asynchronizität zu den täglichen Spektakelinszenierungen, die sich als Kitt unserer „Gesellschaft“ präsentieren (natürlich spiele ich hier auf Guy Debord an.)

Ich war also 2001 gewiß kein Amerikaner, und ich war auch nicht der Überzeugung, daß hier ein paar orientalische Finstermänner grundlos „die Freiheit“ hassen, die sie selber nicht haben können oder wollen. Die USA, das war für mich damals der nahezu allmächtige globalistische Krake, dem heimgezahlt wurde, was er selbst tausendfach gesät hatte, die Türme des WTC die Tempel der Hochfinanz und des imperialkapitalistischen Babylons, das endlich zu wanken begann. Und als es das Pentagon erwischte, legte ich eine Platte auf: „We don’t need no water, let the motherfucker burn…“

Meine Freude währte allerdings nicht lange, denn bald ließ ich mich von den sogenannten „Verschwörungstheoretikern“ überzeugen, daß die offziell aufgetischte Story über die Attentate in New York in dieser Form nicht stimmen könne. Ich bin heute nicht mehr so antiamerikanisch wie damals, aber ich bin immer noch der Überzeugung, daß sich „9/11″ irgendwo zwischen „make it happen“ and „let it happen“ abgespielt hat.

Ich benutze mein verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung, um diese unpopulären Dinge zu sagen, die viele Leute ärgern und mich in ihren Augen nachhaltig diskreditieren werden, aber ich hoffe, daß jedem klar ist, daß ich hier cum grano salis spreche. Der Terror ist ein Instrument zur Manipulation der Massen, angewiesen auf mediale Vervielfältigung und Ausschlachtung, und spätestens seit dem Reichstagsbrand sollten wir wissen, daß bei einem Terrorakt in der Regel mehr als nur eine Partei die Strippen zieht und ihr Süppchen kocht.

„9/11″ war für viele Menschen im Westen ein Erweckungserlebnis, was die Gefahren des politischen Islams und die Realität des von Samuel Huntington diagnostizierten „Kampf“ oder „Zusammenprall“ der Kulturen betrifft. Dieser hat mehrere Schichten und Fronten, die man leicht aus den Augen verlieren kann. Wenn man will, kann man aus dieser Perspektive einen Zusammenhang herstellen zwischen den religiösen Fanatikern, die die Mannschaft von Charlie Hebdo ermordet haben und den saudiarabischen Autoritäten, die einen liberalen Blogger zu 1,000 Peitschenhieben verurteilten, weil er „den Islam beleidigt“ hatte – eine Prozedur, bei der er in Gefahr laufen wird, das Leben zu verlieren.

Man kann allerdings auch darauf hinweisen, daß Dschihadisten in Paris Massaker begingen, während Obamas Drohnen mit französischer Unterstützung Syrien und Libyen plattbomben. Pepe Escobar schrieb in der Asia Times: 

What French President Francois Hollande defined as „an act of exceptional barbarism“ – and it is – does not apply when the „West“, France in the front line, from King Sarko to General Hollande himself, weaponizes, trains and remote-controls assorted mercenaries/beheaders from Libya to Syria. Oh yeah; killing civilians in Tripoli or Aleppo is perfectly all right. But don’t do that in Paris.

Escobar zweifelt auch daran, daß die Sicherheitsbehörden, die die Attentäter nach Presseangaben schon längst auf dem Kieker hatten, das Attentat nicht vorausgesehen hätten:

So this, in the heart of Europe, is what blowback feels like. This is what people feel in the Waziristans when a wedding party is incinerated by a Hellfire missile. In parallel, it’s absolutely impossible that the oh so sophisticated Western intel network had not seen blowback coming – and was impotent to prevent it.(…)

Of course the ultra-elaborate Western counter-terrorism expert network – so proficient at strip-teasing us all at every airport – saw it coming; but in shadow warland, portmanteau „al-Qaeda“ and its myriad declinations, including „renegade“ Daesh/ISIS/ISIL, are used as much as a mercenary army as a convenient domestic threat „against our freedoms“. (…)

The Obama administration is already mobilized to offer „protection“ – Mob-style – to a Western Europe that is just, only just, starting to be diffident of the pre-fabricated Russian „threat“. And just as it happens, when the Empire of Chaos mostly needs it, evil „terra“ once again rears its ugly head.

And yes, I am Charlie. Not only because they made us laugh; but because they were sacrificial lambs in a much nastier, gruesome, never-ending shadowplay.

In diese Richtung gehen viele Spekulationen, die die Frage nach dem „cui bono“ stellen: der Terror als Vorwand, um den staatlichen Überwachungsapparat auszubauen. Mag sein. „EU-Länder verstärken Terrorschutz“ titelte am 9.1. der Standard, und wenn ich dergleichen lese, freue ich mich schon wahnsinnig darauf, so gut beschützt zu werden. Verheißungsvoll ist auch dieser Bericht aus der Presse:

Das Terror- und Geiseldrama in Frankreich führt in Österreich unmittelbar zum Ausbau der Vorkehrmaßnahmen. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat, wie der „Presse am Sonntag“ bestätigt wurde, bereits weitere Aktivitäten für einen erhöhten Schutz der Bevölkerung eingeleitet. Seit gestern, Samstag, sind zusätzlich Hunderte Exekutivbeamte zur Überwachung öffentlicher Plätze im Einsatz; die technische Ausstattung und die Ausrüstung der Polizei wird nachgerüstet und auf EU-Ebene unternimmt die Innenministerin jetzt einen weiteren Vorstoß für eine Nachfolgeregelung der Vorratsdatenspeicherung.

Irritierend wirkt auch die seltsame Nachricht, daß ein ranghoher Kommissar, der mit den Ermittlungen zu dem Attentat beauftragt war, just am Tage des blutigen Finales, mitten im Geschehen, Selbstmord begangen haben soll – aufgrund von „Depressionen“, wie von der Polizeigewerkschaft mitgeteilt wird.

Noussommestousdesidiots

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38 Kommentare zu „Ich bin nicht Charlie (Teil 1)“

  1. Marcus Junge

    Ich kopiere mal gnadenlos bei Michael Klonovsky, der den ganzen Wahnsinn um „Ich / Wir sind Charlie“ gestern auf den Punkt brachte:

    „Späterer 9. Januar 2015

    Ach übrigens: Je suis Michael.“

    Wahlweise kann man auch einen alten Volker Pispers bei Youtube suchen, der schon vor einem Jahrzehnt Probleme damit hatte Amerikaner nach 9/11 zu sein oder später dann „Papst“, ect.

  2. Verehrter ML,

    Geheimdienste sind heutzutage auch nur mehr traurige ueberbuerokratische Organisationen, die sich nur mehr selbst bedienen koennen .. daher versagen sie auch.

    Verschwoerungen sind viel zu schwierig >> siehe Marquis de Saint Real : Die Verschwoerung der Spanier gegen Venedig ( Karolinger) .

    Die heutige REHEKLA (real existierende herschende Klasse) ist viel zu dumm, ungebildet, idiotisch ( im altgriechischem Sinne) um eine patente Verschwoerung auch nur denken zu koennen!

    Wadlbeissen und Intrigieren, sonst ist da nix!

    FAZ geht derzeit in wuetenden Kommentaren gegen den Heinen- Aufruf unter. Ich schrieb das folgende ( verglichen mit anderen Kommentaren milde, dennoch nicht gebracht; geloescht, aber auf Sezession konserviert; Danke!):

    „Sehr geehrter Herr Heinen,

    Der Anschlag in Paris galt weniger einem bestenfalls als spaetpubertaer zu qualifizierendem Schmierblatt sondern der Europaeischen Zivilisation.

    Zu dieser gehoert Gedanken- und Geistesfreiheit, die sich ua in der Pressefreiheit manifestieren kann.

    Auch diese ist wie jede Freiheit beschraenkt, sonst waere sie Willkuer.
    Gegen ueble Nachrede, Beschimpfung, Verleumdung sowie Verspottung der Religion kann und darf man sich im Rahmen der Rechtsordnung wehren.

    Wir denken konstitutionell, die islamistischen Fanatiker in Massakertaktik!

    Es ist schamlos von ihnen, infam und rechtfertigt voll und ganz den Begriff „Luegenpresse“ , wenn Sie PEGIDA und allgemeine Kritik an den Medien mit Terroristen in einen Topf werfen und dann noch die Nazikeule schwingen ( dunkelste Vergangenheit BlaBla …)

    Sie stehen in Wirklichkeit fuer oedeste Gleichschaltung, Kulturnihilismus und Gesinnungsdruck!

    Presse hier in Suedafrika und in Deutschland, kein Vergleich!

    Dr. iuris Sitta“

    Vielleicht sind diese oeden Rassisten beleidigt, weil ich die (sued)AFRIKANISCHE Presse besser finde??? TsTs Ts ….

    Je ne suis pas Charlie!!!!

    Je suis Sezession!

    Je suis PEGIDA!

    Je suis BlaueNarzisse!

    Je suis ‚eigentuemlich frei‘!

    Je suis „Junge Freiheit“!

    HdeA

  3. Man muß die Ängste dieser Menschen und ihre dumpfen Ressentiments ernstnehmen;

    [kurze Denkpause beim Lesen, denn der Satz wirkt nur allzu bekannt; N.W.]

    sie spüren langsam aber sicher, daß ihre Autorität und Machtposition ins Rutschen kommen.

    Volle Lage im Ziel, versenkt und mit Karacho in den Grund gebohrt. Was für eine großartige Bricolage zum Einklang des Wochenendes. Auch, wenn Lévi-Strauss seinerzeit wohl nicht derartiges im Sinn hatte. Chapeau!

  4. Martin

    Juristisch betrachtet ist die Argumentation von Danisch nicht sauber. Kern der sog. Pressefreiheit ist gerade AUCH die Veröffentlichung und damit Vervielfältigung und Verbreitung von Meinungen und nicht nur die von Informationen. Charlie Hebdo wurde wegen dieser Veröffentlichungstätigkeit, also der Veröffentlichung und Verbreitung von Meinungen/Satire/Kunst angegriffen (unterstellen wir einmal, dass alles so war, wie es prima facie erscheint) und damit liegt ein Angriff wegen der Ausübung der Pressefreiheit genauso vor, wie auch auf die Meinungsfreiheit. Vollkommen Recht hat Danisch aber damit, dass die Pressefreiheit ein Jedermanns-Recht ist.

    Recht haben auch alle die, denen es befremdlich erscheint, wenn ausgerechnet die, die aus Feigheit nie eine Mohammed-Karikatur oder die Namen von Straftätern veröffentlichen, damit man nicht auf deren Herkunft schließen kann, jetzt dramatisch erklären, sie wären Charlie. Das sind sie selbstverständlich nicht. Ich bin auch nicht Charlie, weil ich niemals eine Mohammed Karikatur veröffentlichen würde, dies allerdings aus einer anderen Motivation, die sich eher aus der sog. „goldenen Regel“ herleitet.

    Abschließend möchte ich anmerken, dass ich persönlich der Argumentation von der Spekulation über eine Beteiligung/Nichtverhinderung durch staatliche/geheimdienstliche Stellen über den Hinweis auf die in islamischen Länder vom „Westen“ geführten Kriege hin zu der Feststellung, dass der Islam eben eine Quelle der kämpferischen, andere Diskriminierenden und verbrecherischen Handlungen für Moslems ist, nicht ganz folgen kann. Ich sehe hier durchaus auch gewisse argumentative Zirkelschlüsse wie bei dem zu Recht kritisierten Verhalten, von den Terroristen auf Pegida schließen zu wollen. Was ist jetzt eher da, die Henne oder das Ei? Der Islam oder der US-oder Sonst-Wer-Geheimdienst? Wer bekämpft das eine mit dem anderem?

    Und wenn man nach „cui bono“ fragt, warum wird dann bspw. Russland nicht erwähnt, dem ein Erstarken des Front National sowie einer AfD Gaulandscher Prägung bzw. eine innenpolitische Erschütterung der europäischen Länder sicher derzeit auch ganz gut passen würde. Wenn man damit anfängt, cui bono zu denken, dann darf man nicht beim Abklappern der üblichen Verdächtigen (CIA, Mossad, BND, Wall Street, Bilderberger, Atlantiker, Freimauerer etc.) stehen bleiben, sondern sollte wirklich sehr weit denken (wie sieht es bspw. mit Syrien, den Golfstaaten, wie mit China aus?). Motive gibt es hunderte, wenn nicht tausende, Kapazitäten und das Potential zu Umsetzung hingegen schon wieder weniger.

    Zum derzeitigen Zeitpunkt stellt sich das Ganze daher für mich persönlich als ein Terrorakt von Moslems dar. Das aus solchen Anlässen dann von interessierten Kreisen bestimmte Schlussfolgerungen gezogen werden und für sie passende Maßnahmen ergriffen werden, ist normal, aber nur weil es irgendwem ins Konzept passt, muss das noch lange nicht heißen, dass dieser dann dahinter steckt. Wenn mich mein Chef feuert, freuen sich bestimmt auch ein paar andere Kollegen, aber deswegen müssen diese nicht die Verursacher gewesen sein. Wenn jemand stirbt, trauern leider auch sehr oft nicht wirklich alle. Ich schreibe dies nur, um einmal zu illustrieren, wie streckenweise dämlich dieses cui bono Denken ist. Selbstverständlich ist cui bono immer eine berechtigte Frage. Sie darf aber niemals das alleinige Mittel zur Aufklärung oder Erklärung von Sachverhalten sein, da man ansonsten recht schnell in eine falsche Richtung kommen kann (gut, ich beginne Binsenweisheiten zu dreschen und höre auf …).

  5. Rainer Gebhardt

    Thanks a lot, Lichtmesz. Und auch noch mal für die Erinnerung daran, wer da so alles die just in time aus dem Hut gezauberte Bessermenschen-Kampagne “ Je suis…“ nun substantiell befeuert. Und wenn ich da auf Bernhard Henry Levy stoße, weiß ich schon genug.
    Einst Sarkozys intellektuelle Sprechpuppe, ist Lévy inzwischen der Exponent westlicher Selbstgerechtigkeit. Den Heilgenschein eines um die Menschenrechte Besorgten hat er sich selbst aufgesetzt. Wobei er eigentlich nichts anderes tut als in den Wunden der Welt zu stochern, um sich dann als ihr Heiler aufzuspielen. Die Mächtigen, um die er buhlt „wie ein Nutte um einen Freier“ (Houellebecq), halten Lévy „für einen kleinen prätensiösen Idioten.“ (H. Guaino, Ex-Berater von Sarko). Die Medien brauchen solche als Philosophen verkleidete Trottel, die die Interessen der westlichen Finanzelite mit menschenrechtlichem Zuckerguß überbacken.
    Was es noch über ihn zu sagen gibt, hat K.Sokolowski gesagt (Konkret 5/2111): In Lévy manifestiert sich Freuds Erkenntnis, dass Schamverlust pfeilgrade in den Schwachsinn führt. „Einem groben Mißverständnis zufolge…gilt Lévy als Linker. Dabei ist er ein sentimentaler Schwätzer, der ’das Unrecht’ bekämpft, sofern man ihn dabei fotografiert.“ Schön auch der verlinte Artikel von Steven Erlanger, der das Bonmot zitiert, mit dem die Kritiker BHL schmücken: “Gott ist tot, aber meine Frisur sitzt perfekt.“
    Ihnen ein schönes Wochenende!

  6. Marcus Junge

    N24 im Nachrichtenband, gerade jetzt vor der Werbung:

    Die Rechtsextremistin Marie LePen verweigert „Je suis Charlie“ nebst weitere Beleidigung der Frau

    Direkt danach läuft im Nachrichtenband: „Afghanistan feiert Charlie Hebdo“ – Schnitt und Werbung. Wie der Satz wohl beendet worden wäre?

  7. Ein gebürtiger Hesse

    Ha! „Man muß die Ängste dieser Menschen und ihre dumpfen Ressentiments ernstnehmen“ (bezogen auf die Pegida-Hasser aus Politik und Medien) – schönster Witz seit langem.

    Im Übrigen trägt selbst PI heute den windelweichen „Charlie“-Slogan in der Kopfzeile. Dafür sollte man sich viel, viel zu schade sein. Trägt man nicht einen Anarchisten in sich, tief verwurzelt, der gegen billige Vereinnahmungen dieser Art – das aufgenötige „Wir“ – geradezu reflexhaft Sturm läuft? Und ist es nicht zuletzt eine Erfordernis des Stils, dieser Tage NICHT „Charlie“ zu sein?

  8. birne helene

    Ich muss tatsächlich sagen, ich bin so entwestlicht, dass mich dieses ganze
    Solidaritätsgefasel aus westlicher Sicht nicht interessiert. Ich habe damit nichts zu tun.

    Ich will und braucge diese sog. westlichen Werte nicht…

  9. Vielleicht hat der W. da aber auch ex cathedra gesprochen, Herr Lichtmesz.

    Als Hohepriester der Freiheit ™.

    Das wäre indes schlecht. Es ist beunruhigend, wie sich die Freiheit ™ seit dem Ende des Kalten Krieges verändert hat: Die Rolle persönlicher Religiosität ist kontinuierlich zurückgegangen.

    Vor dem Hintergrund können W.’s Worte dann auch als Ankündigung verstanden werden, in welche Richtung sich die Freiheit ™ künftig noch weiterentwickeln wird, nämlich in eine, welche ein Moslem hassen muß.

    Nun ja, die Wahrheit ist, daß Gottlosigkeit die Wurzeln der Freiheit abtötet, und nichts dagegen getan werden kann. Erst wurde Gott fallengelassen, so gegen 1970, und 10 Jahre später, so gegen 1980, hat das Volk seine eigene Freiheit fallen gelassen:

    http://bereitschaftsfront.blogspot.com/2015/01/11-jahre.html

    Es ist schon merkwürdig, zu welchen Einsichten man geführt wird, wenn man Dinge zu verstehen sucht, welche man einfach nicht versteht.

  10. Zadok Allen

    Dieses Ziel – also die Umwandlung der europäischen Nationen in „multikulturelle“, multiethnische „Gesellschaften“ – darf nicht in Frage gestellt werden, auch von so furchtbaren Einbrüchen wie dem Massaker an Charlie Hebdo nicht – denn dies ist das große „alternativlose“ politische Projekt, an dem Generalkritik zu üben streng verboten ist

    Seit Tagen denke ich, dabei in ziemlich aporetische Bahnen geratend, über die Frage nach, wie folgendes zusammengeht:

    a) der aus meiner Sicht unbestreitbare „Plan“ der Eliten des angelsächsischen Imperiums, einen Genozid neuen Typs an den europäischen Völkern zu verüben, von dessen Realität ja auch Sie, Herr Lichtmesz, ausgehen, und

    b) die mittlerweile doch sehr offenkundigen Verbandlungen des Dienste-Milieus mit dem islamischen Terrorismus.

    Freilich, es ist alles Spekulation. Aber auch hier waren die mutmaßlichen Täter wiederum lange geheimdienstbekannt, hinzu kommt der „vergessene Ausweis“ und die Ankündigung der Tötung der beiden durch den französischen Innenminister (?) – man werde sie „neutralisieren“, Stunden bevor sie tatsächlich, in einem abgeriegelten Industriegebiet, erschossen wurden.

    Ob nun „let it happen“ oder „make it happen“ gilt, wer vermag das aus unserer Froschperspektive zu entscheiden. Man sollte allerdings nicht so arglos denken wie oben Herr Sitta: „Verschwoerungen sind viel zu schwierig“ – bitte?!

    Ich darf als eines von unzähligen Beispielen nur das „Zeller Loch“ erwähnen, eine staatsterroristische Aktion, in die mehrere dutzend Beamte verwickelt gewesen sein müssen, die alle über viele Jahre dichtgehalten haben – und dies war schon möglich in den noch vergleichsweise zivilisierten 80er und 90er Jahren.

    Aber worauf ich hinauswill: die Herrschenden befinden sich m.E. in einem ausgewachsenen Zielkonflikt. Sie können nämlich nicht gleichzeitig und in demselben geographischen Raum die beiden Ziele erreichen: Vernichtung der europäischen Völker (a) und Aufbau und Pflege des Feindbildes islamischer Terrorismus (b).

    Bis 2001 lief es doch mit der Vernichtung der europäischen Völker ganz wunderbar – man hätte die autochthonen Bevölkerungen nur weiter sedieren, ihre Verteidigungsbemühungen kriminalisieren und gegen mohammedanische Radikalinskis mit polizeilich-juristischen Mitteln durchgreifen müssen.

    Der Islam-Komplex aber wächst sich inzwischen zur veritablen Bürgerkriegsursache aus. Und damit gerät, erstmals seit Jahrzehnten, das „große ‚alternativlose‘ politische Projekt“ der Herrschenden in Gefahr. Denn der Ausgang des Bürgerkrieges ist offen; alle Karten werden neu gemischt.

    Warum sollten sie ohne Not ein solches Risiko eingegangen sein? Mir will keine plausible Antwort auf diese Frage einfallen. Allenfalls die rein spekulative Vermutung, daß dem ein fraktionelle Spaltung innerhalb der herrschenden Kreise zugrunde liegen könnte.

  11. Strogoff

    Werter Herr Lichtmesz,
    können Sie bestimmte Bücher von und über Debord empfehlen?
    Auf deutsch bitte. Die Gesellschaft des Spektakels wird sicher sein Hauptwerk sein. Was noch?

    M.L.: „Die Gesellschaft des Spektakels“ reicht. Achtung, ist aber eine etwas zähe Lektüre… dennoch ein wichtiges Buch.

  12. Carsten

    Lieber Herr Lichtmesz,

    ich habe mir Ihr Radio-Interview mit André Lichtschlag angehört.

    Es ist die beste Analyse, die es über den Fall Charlie Hebdo gibt.

    Eine Blamage erster Klasse, daß die »Qualitätsmedien« sowas nicht zustande bringen!

  13. Arkanthus

    Herr Lichtmesz, ist die Abwehr gegen „Wir“-Reflexe nicht eigentlich genuin links ? ;).

    M.L.: Also meiner Auffassung nach ist das klassisch „reaktionär“. Oder anarchistisch?

    Das war jedenfalls mal, ein „echter Linker“ ist heute ein reaktionärer Rechter. Ob Sie´s glauben oder nicht, ich hab diesen Satz von einem echten Vollblut-Linken gehört !!!! Ich war immer irgendwie rechts und bin damit angeeckt, aber nie nie habe ich mich als Revolutionär gefühlt. Jetzt bin ich überzeugt, daß, wennn überhaupt irgendeine Widerstandsbewegung kommt, dann von rechts.

  14. Matthias Grund

    Danke für die schlüssige Analyse. Ich halte für mich fest und spinne weiter:

    Die angebliche Verteidigung der Meinungsfreiheit bedeutet eigentlich die ausnahmsweise Duldung einer Meinungsäußerung, solange sie herrschaftskonform ist. #JeSuisCharlie – aber nicht Theo van Gogh.

    Stellvertretend Herr Gauck (sinngemäß): Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir verteidigen unsere Werte, die Redefreiheit ist unser höchstes Gut…die wir gegen die geistigen Brandstifter der Intoleranz verteidigen.

    Herrlich, wie er den Bogen schafft. Er meint tatsächlich PEGIDA. Meinungsfreiheit: Ja, aber…

    Cui bono? Fast möchte man meinen, Paris spielt den Herrschaften in die Hände.

    Gaucks Interpretation klingt schon nicht mehr so sehr nach Meinungsfreiheit als universellem Grundrecht. Eher nach: Wir entscheiden, wem wir wann Einlass gewähren, und wer draußen bleiben muss. Meinungsfreiheit Plus.

    Sprache ist Herrschaft, und jedes Herrschaftsprojekt muss vor allem die Sprache unterwerfen. Dann disziplinieren die Menschen sich selbst und wir brauchen später weniger Polizei gegen den renitenten Rest.

  15. der demograph

    in 50 Jahren redet niemand mehr über Islamismus in Europa. Europa ist dann von Schwarzafrikanern überrannt. Das ist dann so wie heute in Haiti, Detroit oder Kongo. Ob sich jemand islamisch, christlich, animistisch nennt macht dann auch keinen unterschied mehr. Übrigens wird es nicht nur Europa so gehen. Das Bevölkerungswachstum in Subsaharaafrika ist so groß die überrennen auch den arabischen Raum, Westasian, Suedasien, Ostasien.

    Und eins nicht vergessen: so schlimm Saudi Arabien auch ist, es ist immer noch besser als Liberia. Sogar in Afghanistan kann man wahrscheinlich besser leben als in Liberia.

  16. Die Panik bei den Meinungsmachern, Medienvertretern und Polit-Apparatchiks! Wenn sie jetzt den Hitler auspacken, um auf Pegida einzudreschen, dann ist das „große ‚alternativlose‘ politische Projekt“ der Herrschenden definitiv in Gefahr:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-anfuehrer-hitler-zitate-und-rassistische-parolen-a-1012208.html

  17. Windwärgut

    Es wird ja ohnehin langsam inflationär, gerade war es noch „Ich bin ein Jude“ schon ist es „Isch bin Scharliiie“
    Dem hilft nur eins zu erwidern „Nein, Sie sind nicht Charlie, der war erstens persönlich aufrecht und ist zweitens tot. Sie sind beides nicht.“

  18. meierhans

    Wer heute Tagesschau gesehen hat, konnte deutliche Zurückhaltung erkennen.

    Im Anschluss an den eröffnenden Bericht über die Gedenkversammlungen in Frankreich der Schwenk nach Dresden. Dort, auf der Versammlung für „Toleranz und Weltoffenheit“, also für Selbstabschaffung, sah der der Zuschauer ein Plakat „Je suis Charlie“ und später sogar kurz eine geschwenkte deutsche Fahne. Dann schließlich wurde Tillich interviewt, der ein Gesprächsangebot an Pegida richtete.
    Der Zuschauer denkt: „Diese Demo war gemäßigt und allgemein gut. Pegida dagegen sind eher so die Radikalinskis, die alle Moslems niedermachen wollen und das ist ja auch wieder nicht gut.“
    Man hat also keine Diffamierung und Hetze gefahren, wie noch bei den Politikerreden der letzten Tage.

    Warum auch immer. Sollten die Macher tatsächlich selbstkritischer geworden sein? Oder geht es eher um Dämpfung des Trotzes in Dresden?

  19. Trouver

    Mit der Logik von Borderlinern und Psychopathen bringen es ihre Vertreter fertig, ausgerechnet Pegida mit den Attentätern auf eine Stufe zu stellen.

    Nein, das ist eine Handlungsmethode, die man „Flucht nach Vorne“ nennt.

    Ausgeführte mit kreischender, schamlosester Hyperfrechheit, die jegliche Gegenstimme überschallen muss.

    Neu ist es nicht.

  20. Urwinkel

    Die besagte Polin war umwerfend hünsch, und gab sich jede Mühe dies Vorzuzeigen. Liebesbriefe prasselten rein; Einladungen zu irgendwelchen Familienfeiern. Bis heute bin ich das Gefühl nicht los, daß die mich „gestalkt“ hat. Den Metabegriff gab es damals noch nicht. Das Wort und die Sache schon. Ein wichtiger Tip an alle Gestalkten: Nicht reagieren, ruhig bleiben, kalte Schulter zeigen (für Frauen: nicht nackt; es sei denn ihr sucht die Gefahr).

    M.L.: Kapitulieren Sie endlich, Urwinkel, 99,9% Ihrer Monologe lasse ich inzwischen im Papierkorb verschwinden… sie haben wohl ein bissel viel Coil gehört? ;-)

  21. Stephan

    Irre! Sie haben die Sache mit der Vorratsdatenspeicherung praktisch minutiös antzipiert: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/maiziere-terror-deutschland-paris (jaja, ich weiß. Für die Prinzipiellen: andere Medien berichten auch).

    Wenn Sie Zeit für etwas Leichteres hätten: wie wär’s mit den Lottozahlen – der Hedonist und Konsumist in mir, Sie wissen schon?

  22. RL

    Gestern habe ich mir Ihr Radiointerview angehört. Köstlich, wie Sie die Heuchler, die auf einmal alle Charlie sein wollen bloß gestellt haben.

    Diese Heuchler, die gegen jeden die Nazikeule schwingen, der sich erdreistet auch nur die kleinste Kritik an der „Religion des Friedens“ zu üben.

    Am besten gefallen in dem Interview hat mir Ihr Beispiel mit der katholischen Kirche, über die man jeden Dreck auskippen darf ohne, daß ein Aufschrei durch die Presse geht oder diese Schlampen in Rußland, die als Heldinnen gefeiert wurden.

    Und no ebbs, I bi ned da Koali.

  23. dieses palaver um einen angriff auf die menschenrechte und die pressefreiheit,wobei der gleiche chor geschwiegen hat und schweigt,als in der ukraine die menschenrechte gezielt zusammen geschossen wurde
    maidan,mh17,odessa und derzeitig in der ostukraine
    nein ich bin kein charlie,kannte diese nicht vorher bewusst,
    trauere aber um die menschen die dabei ums leben kamen

  24. Hühnerbaron

    Die „cui bono?“ Frage ist – mit Verlaub – eine Einladung zur Hieroskopie. Geheimdienstinterna kennt hier doch niemand. Selbst wenn kriminalistisch gesehen Motivsuche fruchtbar ist, so mutmaßen wir doch nur über diese Motive, da die beteiligten Personen und ihre „wahren“ Absichten doch gerade nicht validiert werden können. Vielmehr ist man auf Zeugen vom Hören-Sagen angewiesen, die wiederum Gott weiß welche Agenda verfolgen. Nimmt man stattdessen diese und jene offizielle Verlautbarung aus anderem Zusammenhang in der Vergangenheit beim Wort, wird diese wahrscheinlich wenig konkret und interpretationsoffen sein. Die „große Inszenierung“ ist nach dem Prinzip der Parsimonie (Ockhams Rasiermesser) der unwahrscheinliche Fall. Wahrscheinlich ist, dass ein paar Leute im Rahmen eines islamistischen Verbundes/Zelle entscheiden haben, dass es nun genug und an der Zeit ist diesen Hunden von der Redaktion die Rechnung zu präsentieren. cui bono? -der IS, die ihre „streetcredebility“ erhöht, natürlich! – den Attentätern, die ihr jämmerliches Dasein als Helden der ihren beenden können Je weniger Großorganisationen (Regierungen, Geheimdienste) etc. in ein Attentat eingebunden sind, desto eher wird es erfolgreich sein, da weniger Mittwisser, die reden können, vorhanden sind. Wenn also ein Attentat gelingt, ist es wahrscheinlicher, dass eine Handvoll Leute es aus eigenem Entschluss geplant und durchgezogen hat, als dass es eine große Verschwörung gegeben hat.

  25. Czernitz

    Die Sache ist doch so: Sobald eine Bewegung auftaucht, die Raub und Mord in religiöse Sphären hebt, die Verbrechen religiös rechtfertigt, die ihr verbrecherisches Tun mit dem Mäntelchen der Religion verhüllt, hat der Staat Stellung zu beziehen. Mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, hat er gegen diesen Wahn vorzugehen. Wenn der Staat unfähig ist, sollten die nichtstaatlichen gesellschaftlichen Kräfte einschreiten. Und wenn selbst diese versagen, darf ein Land sich glücklich schätzen, wenn es eine Zeitung namens Charlie Hebdo hat, die dann mit ihren Möglichkeiten versucht, sich solcher Religionen, die in Wahrheit religiöse Perversionen sind, anzunehmen. Einer solchen Kraft mag nicht immer alles gelingen. Manches mag zu plump oder zu verletzend geraten. Wichtig ist doch, daß es eine solche Kraft überhaupt gibt. Die Anti-Charlie-Hebdo-Welle ist nun leicht zu durchschauen. Sie wird getragen vom Fundamentalismus jüdischer, christlicher und muslimischer Provenienz. Einheit in Verwandtschaft! Diese Welle ist purer Jahwismus.

  26. Hesperiolus

    Die Logistik der Je suis Charlie – Kampagne, mit Slogan, Design und Plakaten, ist in der kurzen Zeit ein fast unglaubliches Meisterstück. Gestern war in der FAZ eine Charlie-Kundgebung abgebildet mit etlichen, im Unterschied zu Dresden professionell hergestellen Transparenten, gut verteilt über eine ansehnliche Menschenmenge, einige mit der Aufschrift: nicht „Je suis contre le djhadisme“, nicht „Je suis contre terrorisme“ oder auch nicht „Je suis contre fanatisme“, sondern „Je suis contre fascisme“. Dazu braucht man gar nichts mehr sagen! Die FAZ will jetzt , Nils Minkmar schreibt es im Pluralis infamiae „wir“, bei den Pornographen vom CH in die „Schule der Anarchie“ gegangen sein, jener Anarchie, die die eigentliche Ressource Frankreichs sei. „Nirgendwo sonst auf der Welt ist es möglich, alle Religionen () mit solcher Wollust zu verarschen“. Heuchler! Ja, meine und deine Religion, die der einfachen Menschen, darf verarscht werden, wie aber sieht es mit der Kaaba der westlichen Zivilreligion aus? Warum soll ich dann noch Auschwitz latrieren, wenn dem Heiligsten meiner Verwandten und Freunde aber und aber von den saturierten Perversen ins Gesicht gespien werden darf? Wo bleiben Plakate mit „Je suis Dieudonné“ und „Je suis kreuz.net“ – oder gilt, wofür die „Weltelite“, so FAZ, nochmal: „Weltelite“, nicht der dumme Pöbel aus Dresden, auf die Straße geht, nur für Typen wie Wolinski oder den Femen, die Dominique Venner ins Grab nachhöhnen. – Ick kann jar nich so viel…, nach Liebermann.

    M.L.: Ich werde bald auf Dieudonné zurückkommen.

  27. Man sollte vielleicht ’ne Chronik „Lügenpresse“ machen, neueste Einträge Assads Atompläne und Coulibalys „nicht richtig“ (sprich: Eimer Wasser oder Vorschlaghammer) ausgeschaltetes Handy.

    Als wenn es auch nur ein Modell gäbe, welches sich nicht von alleine ausschaltet…

    Und der SPIEGEL ist sich auch nicht zu blöd, sich zum offiziellen Sprachrohr der „nicht richtig“ geschlossenen Facebookgruppenmitleser zu machen.

    Mir gefällt das ehrlich gesagt nicht. Immer „alles oder nichts“ zu spielen ist beqem, wenn sich keiner „nichts“ vorstellen kann, aber das jetzt, Verletzung der Privatsphäre auf politischen Druck, um ein paar Beleidigungen abdrucken zu können?

    Jäger hat’s ja angekündigt: „Die Maske vom Gesicht reißen.“, sprich: „Er hat privat Schluchtenscheißer gesagt. Ich weiß das! Und ich werde es die Welt wissen lassen!“

    Ohauahauaha.

    Überall dasselbe, wirklich überall… Linie durchdrücken, trotz allem Murks, Augen geradeaus, Reihen geschlossen… Diese Einigkeit ist nicht vorhanden.

    Und sie läßt sich auch nicht herstellen. Und wenn es zu einer echten Belastung kommt, macht es knacks.

    Was für Trampel, wirklich, was für Trampel…

  28. jack

    Aus dem Kommentar des BDZV-Präsidenten Helmut Heinen:

    ……“Satire, Tabubruch, auch Blasphemie muss unsere Gesellschaft aushalten….“

    Einverstanden.
    Nur, das was Charlie Hebdo gewinnbringend und aufhetzend als Satire verkauft, ist keine Satire sondern vulgärer Mist und den jetzt noch schönzureden mit „Verteidung unserer Werte und Pressefreiheit“ , wirft ein grelles Licht auf den mentalen Zustand der Gesellschaft.

    ……„Lügenpresse“ – das ist ein Kampfbegriff aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit…. “

    Wohl wahr, wohl wahr, denn die 68-iger, von denen die meisten immer noch in Amt und Würden sind, skandierten damals: „Springer-Presse, halt die Fresse“ und nicht nur das, sie verübten Brandanschläge auf die Fahrzeuge, die Verlagsgebäude und fackelten sein Ferienhaus auf Sylt ab. Dass es dabei keine Toten gab war nicht das Verdienst der Terroristen, die sie zweifelsohne waren.

    Diese Heuchler echauffieren sich heute und stellen Zusammenhänge her, die nicht existieren.

  29. Wunderbare Analyse – wie immer.

    Goldene Zeiten für Psychologen sowie Analysten des liberalen Systems. Heute zeigt sich wieviel „DDR“ in der „BRD“ steckt, mehr als selbst ich für möglich gehalten habe. Und an den Ähnlichkeiten im Umgang mit einer Realität, die nicht sein darf, kann man sehr gut ablesen wie perfide „zellenartig“ der Liberalismus im Vergleich zum relativ monolithischen SED-Staat funktioniert. Mittlerweile ist die Türe zum Maschinenraum des Liberalismus offen, man kann die Funktionsweise deutlicher denn je studieren.

  30. Monika

    Wir stehen ein für Versammlungsfreiheit wie für die Religionsfreiheit -
    für die Freiheit insgesamt

    Joachim Gauck, der durch Hass ungespaltene Charlie am 9.1.15

    O là là, monsieur le président !
    Auch wir lieben die Freiheit insgesamt und vor allem im besonderen.
    liberté, égalité, sexualité………

    Sind wir nicht alle ein bißchen Charlie ?
    Der Islam hat durchaus seine angenehmen Seiten, wie es Houellebecq beschreibt. Gerade auch für euch Politiker. Ihr müßt eure 3 bis 4 Frauen nicht mehr hintereinander,sondern ihr könnt sie zur gleichen Zeit beglücken.
    Und deutlich jünger dürfen sie auch sein. Frei nach Goethe:
    “ ist unter vierzehn Jahr doch alt “
    Es brechen paradiesische Zeiten an.
    Übrigens – je suis Monique

  31. eulenfurz

    BDZV-Präsident Helmut Heinen:

    Sie versprechen einfache Antworten auf komplexe Fragen.

    Angesichts dessen mutet es seltsam an, daß die BRD-Presse auf bestimmte Fragekomplexe nur gleich(geschaltet)e Antworten kennt.

    M.L.: Good one!

  32. Langer

    Und lautet die Antwort auf die question complexe nicht eigentlich: „Haltet die Fresse! Wir sagen Euch, wenn sich was aendert!“

  33. Verehrter ML,

    Der Entschluss, den naechsten Terroranschlag zu nutzen ,um PEGIDA und AfD niederzuknueppeln, muss in der REHEKLA schon vor einiger Zeit gefaellt worden sein. Sodann musz man nur noch warten, bis auf Grund voelli verschlampter Abwehrsysteme etwas passiert (Factum certum, dies incertus). Der Rest ist routiniertes Abspulen der ueblichen Phrasen etc etc etc … es fragt sich, ob das ausserhalb des subventioniert-verbloedeten Segments noch irgendwer glaubt?

    Ich hatte einen Traum…

    Um ein Zeichen zu setzen gegen Islamophobie und Fremdenhass wird durch Kanzerverordnung ( Vorbild B. Obama’s executive orders) als allererster Staatszweck Deutschlands die umfassende Hilfe und Aufnahme fuer alle Fluechtlinge dieser Welt proklamiert,

    Zur Finanzierung dessen erklaert Finanzminister Schaeuble jedes Vermoegen und alle Einkommen ueber EURO 1,500 per Monat fuer eingezogen. (ARHSSt= Antirassistische humanistische Sondersteuer) Auslaender und Staatsbuerger mit Migrationshintergrund sind wegen ihrer bis dato bestehenden Diskriminierung ausgenommen.

    Fuer den heldenhaften Kampf gegen Islamophobie, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden Parteienfoerderung, Pressefoerderung und Subventionen an die entsprechend engagierte Zivilgesellachaft vervierfacht. Diese Zahlungen sind selbstredend von der ARHSSt ausgenommen,

    Jedes Kirchengebauede wird in Zukunft zeitlich zu 50 Prozent als Moschee dienen. Das Koelner Domkapitel erwaegt Besuchspflicht fuer Katholiken fuer das Freitagsgebet,

    Jeder Wochentag heisst ab jetzt Freitag.

    Der Landwirtschaftsminister erwaegt den Bauern die Umstellung von Schweinezucht auf Schafs- und Ziegenhaltung vorzuschreiben. “Von Anatolien lernen, heisst siegen lernen” wird er zitiert und “Koennen wir unseren muslimischen Mitbuergern wirklich den Anblick deutscher Saeue zumuten?”

    SONDERMELDUNG : Nachdem ein unbegleiteter minderjahriger Migrant in Berlin einen Polizisten mit einem Messer niederstiess mit den Worten:” ASSUELL FUER ALE UND KNETE ZACH ZACH SONS GIBTS PUFF PUFF” beschliesst der Berliner Landtag mit den Stimmen fast aller Parteien , diesen Menschen fuer den Friedens – und Literaturnobelpreis vorzuschlagen. Zitat OB Berlin:” Diese schlichte und dennoch respektvolle Ausdrucksweise nach all den Traumata einer Flucht ist einfach beruehrend …” Nachdem die AfD sich der Stimme enthielt, werden ihren Abgeordneten wegen menschenrechtswidriger, voelkerrechtswidriger und verfassungswirdriger Ausuebung des Mandates dieses entzogen.

    Die Gruenalternativen bringen im Bundestag den Antrag ein, Turkokietzsprech als alleinige Amtssprache einzufuehren. “Endlich eine repressionsfreie, spontane hierarchie- und elitefreie Sprache an der niemandIn auf Grund faschistoider Qualitatetskriterien scheitern kann”

    Bundeskanzlerin Merkl will pro-aktiv und weltoffen ueberlegen, die deutsche Flagge durch die Regenbogenflagge und die Staatsbezeichnung durch “Multikulturelle Republic Tolerantia MRT” zu ersetzen.

    Cem Oecdemir (GA) fodert gegen die noch immer existierenden ilamophoben Nazibanden wie PEGIDA , AfD die Bewaffnung migrantischer Jugendlicher und deren Formation als Hilfspolizei.

    Dresden, Montag Abend: uber dem verbleibenden kleinen Hauflein von PEGIDA Demonstranten droehnen Dutzende Hubschreiber der Polizei und der Bundeswehr .

    Vizekanzler Gabriel (SPD) fordert Slogans, wie : Ich bin Deutscher, wir sind Deutsche, Wir sind das Volk als Hassreden zu verbeiten, da diese fremdenfeinlich, rassistisch und bei armen Fluechtlingen ein Trauma ausloesen koennten.

    Justizminister Maas: ‘ Verstockte Islamophobe und Rassisten sind konzentriert in Umerziehungslager zu bringen”.
    Die Linke, GA, FDP, CDU, SPD und CSU vereinen sic h im Namen der Vielfalt und Toleranz zur allein zugelassenen MKEPT= Multikulteinheitspartei Tolerantias.

    ..und ich erwachte und was lese ich so ?

    Difficile est satiram scribere ………

    HdeA

Diskussion geschlossen. :-)

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