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Deutschland demonstriert – alle Bürgerproteste auf einen Blick

Deutschland_demonstriertWas die „Patrioten Europas gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) in Dresden vormachen, findet Nachahmer in immer mehr Städten. Wir haben für sezession.de nun eine Deutschlandkarte erstellt, auf der wir regelmäßige Bürgerproteste eingetragen haben. Zur Karte geht es hier, sie ist aber auch rechts auf dem Seitenbalken sicht- und aufrufbar. Bisher sind folgende Städte verzeichnet:

Berlin, Chemnitz, Dresden, Düsseldorf, Kassel, Leipzig und Würzburg. Wer weitere regelmäßige Proteste gegen den Ansturm auf Europa melden möchte, findet hier unsere Kontaktdaten. Ich bitte außerdem darum, den Verweis auf diese Karte über die sozialen Netzwerke zu verbreiten.

 

22 Kommentare zu „Deutschland demonstriert – alle Bürgerproteste auf einen Blick“

  1. Ein gebürtiger Hesse

    Danke, das ist das richtige Signal. Die Proteste verdienen unbedingt unsere Unterstützung – und zwar mit unserer Anwesenheit vor Ort. Hierfür sollte sich niemand zu schade sein, auch wenn er es ansonsten bevorzugt, die Dinge „theoretisch“ zu betrachten und vielleicht am liebsten online (gerade dann). Die Musik spielt derzeit auf den Straßen, wir können sie hören, singen wir also mit!

  2. Arkanthus

    Möchte darauf hinweisen, daß die Verknüpfung wieder hierher weist und nicht zur Karte ;) Gibts denn auch was im schönen Norden ? Wir Hanseaten haben Freiheit und Selbstbestimmung im Blut ! Zur Not fahre ich aber in den Osten, die können Revolution !

  3. Bernhard

    Man sollte schleunigst darüber nachdenken, wie man außer mit einer Teilnahme an den Demos diesen Trend verstärken kann.
    Die vorhandenen Organisationsstrukturen müssen ausgebaut werden.
    Die Ziele müssen in konkrete Forderungen münden.

  4. Th.R.

    Wer Zeit hat und den Aufwand der Anreise nicht scheut, sollte bitte unbedingt kommen. Ggf. auch Montag und Dienstag Urlaub nehmen, wer das für nötig hält.

    Desto mehr Leute am Montag in Dresden oder Berlin-Marzahn erscheinen, um so mehr werden weitere Leute ermutigt, sich die nächsten Male ebenfalls anzuschließen.

    So eine Chance bietet sich unserem Volk so schnell nicht wieder. Dessen sollte man sich bewußt sein.

  5. Sehr gute Aktion von SiN. Danke!
    Selbst als interessierter Konservativer verliert man langsam den Überblick über all die „rechtspopulistischen“ Demos im Lande. Leider immer noch keine im Süden.
    Ein großes Lob dafür!

    Dass keine der „großen“ rechten Seiten, JF, FreieWelt, pi-news, etc. sondern die eher kleinere SiN diese dringend notwendige Koordination übernehmen muss, verwundert mich etwas.

    Wahrscheinlich haben die „Großen“ vor lauter Abgrenzen selbst den Überblick verloren und wüssten gar nicht, wen sie denn auflisten sollten und wen nicht.

  6. Trouver

    Was mir an guter Sache noch fehlt:

    artikulierte Forderungen.

    Adressaten.

  7. Bootsfrau

    Sehr gute Aktion, wird gleich geteilt, vielen Dank Sezession! Ich vermisse allerdings die HoGeSa Veranstaltungen in Köln und Hannover. Mal abgesehen davon, dass viele „normale“ Bürger teilgenommen haben – fallen Hooligan-Demos nicht unter Bürgerproteste? Wer weiss denn schon, welche der Veranstaltungen in der Karte zukünftig „regelmäßig“ stattfinden werden? Die Hooligans haben auf einen Schlag die meisten Menschen auf die Straße gebracht – ich finde, das sollte gewürdigt werden.

  8. Christian Bode

    Ein wenig lustig ist es schon, dass sich DÜGIDA eher wie ein osmanischer Fußballverein anhört. Unterschiedliche Namen und Zeichen dezentralisieren aber auch die Stoßkraft. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt, hege aber wenig Hoffnung. Ich bin aber auch weder Politikertyp noch Protestler. Dennoch sollten die HoGeSa-Demos mit angeführt werden.
    Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, auch die „Deutsche Opfer“-Karte auf der SiN-Seite einzufügen.

  9. Henry

    @Arkanthus: Ist Braunschweig nördlich genug?

    https://www.facebook.com/bragida2014?fref=ts

    Denke doch dass Herr Kubitschek mit diesem Protestführer darauf hinweisen möchte wo der jeweilige Protest in Zukunft unterstütz werden kann und somit keine Chronologie der Ereignisse, seit der HoGeSa Initiative, darstellt; deswegen sind HoGeSa Veranstaltungen auf der Karte obsolet.

  10. Martin

    Ich hab das jetzt so verstanden, dass mit der Karte die Orte gezeigt werden sollten, an denen sich ein regelmäßiger Protest, wie Pegida an den Montagen in Dresden, entwickelt.

    Da der Hogesa Sache ja derzeit offenbar keine weiteren Aktionen mehr zu folgen scheinen (Safehogesa wurde auch abgeschaltet etc.) und auch keine regelmäßigen, bleiben diese Demos eben erst mal in den Karten unerwähnt.

    Zum eigentlichen Thema:

    Da jetzt auch mal was in einer für mich erreichbaren Nähe stattfindet, werde ich mich auch in Bewegung setzen und zu so einer Demo gehen.

  11. Rumpelstilzchen

    Erklärungsversuche:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article134853559/Dramatischer-Aufwind-fuer-die-Rechtsextremen.html

    Es gibt sogar 33 ( !) Orte, in denen Schweigemärsche stattfinden.

  12. JensN.

    @Martin

    „Da der Hogesa Sache ja derzeit offenbar keine weiteren Aktionen mehr zu folgen scheinen (Safehogesa wurde auch abgeschaltet etc.) und auch keine regelmäßigen, bleiben diese Demos eben erst mal in den Karten unerwähnt.“

    Das stimmt so nicht. Laut eigener Aussage von Ho.ge.Sa. sollen Anfang 2015 wieder Demonstrationen stattfinden.

  13. Beginnt mit diesen Demonstrationen eine neue Kulturrevolution? Das Unbehagen über die Zustände macht sich Luft. In Frankreich und Österreich sind es bereits beachtliche Strömungen. Jeanne d’Arc statt Conchita Wurst?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2014/11/30/jeanne-darc-statt-conchita-wurst/

  14. O. Bendsen

    Ich würde mir wünschen, dass auch Demos in Hamburg (das ach so liberale) und Kiel stattfänden!

  15. Jefreiter

    Immerhin, auch die Pfarrerin (nicht die Pfarrersfrau!) der Leipziger Thomaskirche nutzte die Redezeit ihrer Adventspredigt, um ausführlich auf die Montagsdemonstrationen hinzuweisen. Literarisches Glanzlicht der strengen Predigt sind zweifellos die „zu Fackeln umfunktionierten Mobiltelefone“. :-) http://www.thomaskirche.org/r-2014-predigten-a-6283.html

  16. Thomas Wawerka

    Immerhin, auch die Pfarrerin (nicht die Pfarrersfrau!) der Leipziger Thomaskirche nutzte die Redezeit ihrer Adventspredigt, um ausführlich auf die Montagsdemonstrationen hinzuweisen. Literarisches Glanzlicht der strengen Predigt sind zweifellos die „zu Fackeln umfunktionierten Mobiltelefone“. :-) http://www.thomaskirche.org/r-2014-predigten-a-6283.html

    Oje … Ich fürchte, die Verwechslung von Kanzel und politischer Rednertribüne gehört zu den Berufskrankheiten evangelischer Pfarrer.
    Der tiefere Grund dafür, schätze ich, ist die Angst vor völligem Bedeutungsverlust. Die „engagierte Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs“, die „Einbringung eines zivilisatorischen und humanisierenden Potentials, wie es im Leben Jesu stellvertretend …“ etc. pp.
    Es ist eben nicht „die Schrift allein“, sondern immer auch ein Stück Instrumentalisierung des Glaubens, mithin „Werkgerechtigkeit“. Der Glaube muss erst eine soziale oder therapeutische oder politische oder anders geartete Funktion erfüllen – das ist schon ein Stück Abfall vom Glauben, da nehme ich mich selbst nicht aus.
    „Mit der Bergpredigt kann man keinen Staat machen“, sprach einst Herr von Bismarck. (Was eine praktikable Faustregel ist, aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss …)
    Das schwer gangbare Niemandsland zwischen theologischer und politischer Ethik – wer da nachvollziehbare Wege findet!

  17. Jefreiter

    Der tiefere Grund dafür, schätze ich, ist die Angst vor völligem Bedeutungsverlust. Die „engagierte Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs“, die „Einbringung eines zivilisatorischen und humanisierenden Potentials, wie es im Leben Jesu stellvertretend …“ etc. pp.

    Interessanter Gedanke zum Bedeutungsverlust. Noch bei den 68ern gab es wohl Pfarrer, die davor Angst hatten und daraus religiöse Zugeständnisse ableiteten, aber Taddiken hat als spätgeborene (Jg. 1970) den schon von ihren Ziehvätern vollzogenen Bruch mit einem traditionellen Religionsverständnis geerbt. Politik und Religion koexistieren nicht mehr, sie sind das Gleiche. Nur noch die Gebäude sind verschieden, ansonsten hat sich die gleiche sozialdemokratische und egalitaristische Ideologie wie ein Pilz darüber gelegt.

    Das Evangelium zum 1. Advent wurde auch nur gebraucht, um an die aktuellen politischen Entwicklungen zur Asylpolitik anzuknüpfen. Moral wird freilich auch nicht aus der Bibel bezogen, sondern aus der Politik. Daß Taddikens Vorstellungen genau die gleichen der herrschenden Meinung sind, macht sie zu einer regimetreuen, reaktionären Wasserträgerin der Politik. Auf der Seite des Imperiums genau wie die von ihrem Milieu so geschmähten Deutschen Christen oder der systemtreuen DDR-Kirche. Dieser rote Faden flattert wie ein Fähnchen im Wind.

  18. Ralle

    In diesem Land gilt man bereits als rechts, wenn man stolz ist, deutsch zu sein. Ich bin klar links, dennoch möchte ich, dass unser Land Deutschland und deutsch bleibt und ich finde dies auch durchweg legitim und keineswegs Ausländerfeindlich!

    Wenn unsere Politiker dies nicht verstehen, dann ist dies wohl weniger den Demonstrierenden vorzuwerfen. Immerhin haben Politiker das Wort ‚Verstehen‘ ja in der Vergangenheit immer wieder gebraucht, man möchte fast sagen, anläßlich jeder Wahl, denn die Wahlen der letzten Jahrzehnte sind für die etablierten Parteien immer wieder desaströs verlaufen. Wer soviele Waatschen bekommt, wer soo oft ‚Wir haben verstanden‘ sagt, der kennt zwar das Wort, hat aber ganz offenkundig eines nicht: Verstanden nämlich!

    Was wir wollen ist eine Politik für das Volk. WIR sind Deutschland und WIR sind das Volk! Und es ist weder rechts, noch radikal, dies so zu sagen/denken und dafür einzustehen.

    Leider 600 Km weit entfernt, da ist es nicht so einfach für mich, mal eben an einem Montag anzureisen… ;-(

    Also weiter so, vielleicht stehen in Dresden bald 30 oder gar 50.000 auf der Straße.

    Und vielleicht kommt dann wirklich irgendwann ein ‚Verstanden‘, welches der Bedeutung dieses Wortes gerecht wird und eben nicht nur ein Wort ist …

    In diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit!

  19. Heinz Obst

    Zur Vervollständigung der Landkarte:

    Heute – Mittwoch, 17.12.2014 – in Oranienburg, Landkreis Oberhavelland

    Abendspaziergang in Oranienburg:

    Photos gibt’s auf facebook

    Nein zum Heim in Oranienburg
    https://www.facebook.com/pages/Nein-zum-Heim-in-Oranienburg/1405429919699326

  20. Schopenhauer

    Glückwunsch zu dieser Seite ! Man muss ja schon aktiv selbst suchen, um anstehende Termine in D zu finden. In ‚unseren‘ Medien werden ja nur Gegendemos und Aktivitäten für sog. ‚Flüchtlinge‘ promoted, als ob es in diesem Land nicht schon seit Jahrzehnten eine sehr grosse Einwanderung gegeben hätte. Der Norden ist zur Zeit noch ein leerer Fleck in Sachen Demos, dass muss sich ändern ! Es geht auch nicht nur um eine Abwendung der zunehmenden Islamisierung Deutschlands, vieles liegt in D im Argen.
    Das Volk ( ein Wort, dass auch schon nicht mehr gewünscht wird…), also dann ‚die Bürger‘ ;-) , werden nicht vertreten, sondern lediglich verwaltet – gegen ihre eigenen Interessen. Stichworte: alternativlos; nicht souverän; Medienpropaganda; falsche bzw. fehlende Berichterstattung; Tabuthemen; gender mainstreaming; ewige Schuld; Vasallentum; Besatzung; Kulturdiktat in Musik, Film, Theater ; Umerziehung, die immer noch andauert; Medienvorbehalt; Euro; Sozialmissbrauch; Hochsteuerland; Faschismus- und Medienkeulen gegen Andersdenkende; öffentliches Anprangern; geduldete Antifa; Nsa/Cia-Aktivitäten; Staatsterror;Zerstörung der dt. Identität durch bewusste Umvolkung; Klimalügen; sexuelle Pädagogik; Um- und Falschschreibung der Geschichte; Auslandseinsätze als Söldnerarmee für fremde Interessen; eine selbstgerechte Politikerkaste +++
    Wo die Lüge zur Wahrheit wird, da ist Widerstand Pflicht !
    Nichts ist schädlicher für die Freiheit, als ein Volk von glücklichen Sklaven & schweigenden Lämmern.
    Es wird Zeit, sich auf die Tradition und Werte von 1848 zu besinnen.
    Für Demokratie im wahren Sinne, Freiheit, Selbstbestimmung, moralische Werte & Tradition.
    Viva !

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