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kaiser Benedikt Kaiser


Der Fall Daniel S. (Kirchweyhe) – Presseschau

Deutsche Opfer Einband.inddDaniel S. wurde in Kirchweyhe ermordet. Die deutsche Presse schwieg sich über die Hintergründe der Tat aus, meist gar über die Täter. Das belegt ein kurzer Blick in die Presse:

Felix Menzel, Chefredakteur der Blauen Narzisse und Mitinitiator der Internetchronik deutschepfer.de ging dem Schweigen auf den Grund, rief in Weyhe und andernorts an, befragte zuständige Politiker, Funktionäre, Minister. Der niedersächsische Innenminister sah auch auf Menzels Nachfrage hin keine Notwendigkeit, adäquat auf die schreckliche Tat zu reagieren. Menzel wiederum stellte die richtigen Fragen, sammelte Reaktionen türkischer Jugendlicher und stellte schockierende Aussagen zusammen.

Die BILD nannte Herkunft und Namen der Täter, veröffentlichte ein Foto des mutmaßlichen Mörders und hielt die Leser über die Tat und ihre Dimension im Klaren.

Der Tagesspiegel zog nach, stellte den Übergriff in eine Reihe mit dem Tod Jonny K.s. Andere Medien, die Klartext sprachen oder sprechen, sucht man vergebens: Keine Details über die Schläger, die Herkunft bleibt im Dunkeln oder wird bewußt verschleiert (Lokalpresse: „Gleich mehrere Anrufer warfen uns gestern vor, wir verheimlichten die Nationalitäten der Täter. Wir kennen diese aber nicht. Waren es Türken? Oder Kurden? Oder vielleicht doch Deutsche?“) kein öffentlicher Aufschrei, keine „Empörung“, keine Beileidsbekundungen, noch nicht mal der zaghafte Beginn einer Debatte. Nichts.

Michael Paulwitz, Junge Freiheit, nimmt sich den Fall vor diesem Hintergrund an und schreibt:

Eine Welle medialer Empörung? Fehlanzeige. Bis auf eine Ausnahme berichtet keine überregionale Zeitung. In den Lokalmeldungen wird die ethnische Herkunft der Täter und damit die deutschenfeindliche Dimension des Verbrechens frech weggelogen. Die Mutter sieht alleine zu, wie ihr Sohn stirbt. Keine Kanzlerin und kein Ministerpräsident bekunden ihre Trauer und fordern Konsequenzen, kein türkischer Botschafter und kein türkischer Staatspräsident erklärt sein Bedauern über das von „seinen Bürgern“ begangene Verbrechen.

Auch Thorsten Hinz spricht im Online-Bereich der Jungen Freiheit Klartext, ordnet den Fall in die bundesdeutsche Realität ein und mutmaßt:

Ich glaube, daß die jetzige Verschwörung des Schweigens auf höhere Anweisung erfolgt. Man muß sie im aktuellen politischen Kontext betrachten: Die mediale Erregungsmaschine läuft sich gerade für den NSU-Prozeß warm. Außerdem soll die Optionspflicht entfallen und die doppelte Staatsbürgerschaft für „Deutschtürken“ ermöglicht werden. Berichte über Ausländergewalt wären Sand im Getriebe und könnten die Kampagnen um ihre Wirkung bringen.

Daniel S. ist tot, er war nicht das erste Opfer und wird nicht das letzte sein. Wegschauen ist das Gebot, Gewalt hin oder her.

47 Kommentare zu „Der Fall Daniel S. (Kirchweyhe) – Presseschau“

  1. Neidhardt

    -
    Einer immerhin sprach Klartext, ausgerechnet der Islamist Pierre Vogel:

    Daniel S. aus Kirchweyeh ist tot! Veröffentlicht am 13.03.2013
    -
    Wir bedaueren sehr, dass es zu diesem Vorfall gekommen ist und sind zu tiefst erschüttert, dass diese Tat von jungen Türken begangen wurde, die eigentlich wenn sie den Islam praktizieren und verinnerlicht hätten, solche Tat niemals begangen hätten. Deshalb rufen wir alle Prediger und Imame in den Moscheen auf, dass sie die Jugend in die Moschee einladen sollen um ihnen ihre Religion zu erklären und auf diese Weise einen Halt im Leben geben. Gewalt von junge Menschen mit islamischen Wurzeln ist kein neues Thema, wir machen uns bereits seit Jahren stark und leisten wichtige resozialisierende Arbeit um solche Taten zu verhindern. http://www.youtube.com/watch?v=3_Fot3KbFNU

  2. Waldgänger

    Ich stimme Herrn Kaiser vollkommen zu, insbesondere auch im Hinblick auf die Motive für das Verschweigen und Beschönigen.

    Daniels Tod ist eine entsetzliche Tragödie. Noch schlimmer wäre dieser Tod aber, wenn er schnell in Vergessenheit geriete, wenn er sich still einordnen würde in eine Vielzahl ähnlicher Fälle.
    Insofern ist es gut und von einer neuen Qualität, dass trotz des schäbigen Schweigens der meisten Medien eine Trauerkundgebung geplant ist, dass es so viel Trauer und Empörung gibt.
    Anfänge einer neuen „Gegenöffentlichkeit“ – unabhängig und neben dem Kartell der Standardmedien – die energischer die Interessen der Einheimischen vertritt.

    Für die 68er war 1967 der Tod (Mord!) des Studenten Benno Ohnesorg in Berlin-West eine Art Fanal. Der völlig unnötige Schuss des Polizisten Kurras – dessen Stasi-Tätigkeit in diesem Fall keine Rolle spielt – empörte sehr und ließ viele, die bis dahin eher unpolitisch gewesen waren, ihre Meinung überdenken.
    Vielleicht gibt es heute eine gewisse Analogie?

  3. Andreas R.

    Es scheint das es der ausländerkritischen Internetopposition gelungen ist, diese Schweigemauer langsam zu durchbrechen. Auch wenn Seiten wie die Sezession totgeschwiegen werden, sollte man sich nicht einreden lassen, sie wären wirkungslos.

    Auf RTL News habe ich gerade etwas dazu gelesen:
    http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/kirchweyhe-bei-bremen-daniel-25-wollte-helfen-nun-ist-er-tot-2cb2d-51ca-21-1444184.html

    Ja, natürlich, in der üblichen verharmlosenden Form. Aber immerhin. Ohne das Internet und Seiten wie die Sezession hätte niemand von uns überhaupt etwas von diesem schrecklichen Gewaltverbrechen erfahren. Erst durch oppositionelle Blogs wie die Sezession und den Druck ihrer Leserschaft wurde dies möglich.

  4. bernardo

    Ohne hier eine Lanze für die Presse brechen zu wollen: Die Staatsanwaltschaft Verden hat am Donnerstag offiziell ausgeschlossen, daß der Mord einen deutschfeindlichen Hintergrund hat.

    „Der Staatsanwalt betonte, dass die Nationalität der Beteiligten oder ein rechtsradikaler Hintergrund bei der Auseinandersetzung keine Rolle gespielt hätten. „Dafür gibt es keine Anhaltspunkte“, sagte Gaebel. (d.h. der Staatsanwalt)“ dpa-Meldung vom 14.3.13

    Insofern richtet sich die Berichterstattung nach den Ergebnissen der Ermittlungsbehörden, aus welchem Kaffeesatz die ihre Meinung auch heraugeholt haben wollen…

  5. Rumpelstilzchen

    Die Presseschau ist noch nicht zu Ende

    Stern online 15.3.13 14 Uhr 29
    titelt : NACH TRAUER DROHT RACHE
    und weiter:
    “ rechte Gruppen suchen Tat mit ausländerfeindlichen Kommentaren zu instrumentalisieren“

    Fast 600 Kommentare finden sich bei focus-online. Geht es nach Stern, sind diese zu 99 Prozent ausländerfeindlich.
    Der bemerkenswerteste davon stammt m.E. von Tungay Oezcan, der sich selbst Ex-Türke und Ex-Zwangsmuslim nennt. Er schreibt:
    “ Diese Taten sind vorhersehbar. Sie haben auch nichts mit der Nationalität zu tun. Die Ursache ist in der Sozialisation der Täter und hier im Islam zu suchen. Im Koran Sure 5 Vers 51 findet sich auch gleich die Begründung für die Integrationsverweigerung und den Hass auf „Ungläubige“. Wenn deutsche Politiker Kindesmisshandlung in Form von Beschneidung ausdrücklich erlauben, dann muss man sich fragen, welche Motivation hinter dieser Förderung einer faschistoiden Ideologiesteht, die ihre häßliche Fratze überall dort zeigt, wo man sich ihr nicht entgegenstellt. Als Ex- Türke und Ex- Zwangsmuslim kann ich jedem hier versichern, nicht jeder Türke ist Muslim, wird aber zwangsweise zu einem solchen gemacht und deutsche Politik bereitet dafür das Feld“.
    Gedanke…..
    Nicht jeder Deutsche ist ein Nazi, wird aber zwangsweise zu einem solchen gemacht und die deutsche Politik bereitet dafür das Feld.
    ein Gedanke: vielleicht provoziert der Selbsthass vieler Deutscher den Hass muslimisierter Türken ?

  6. Toni Roidl

    „Ohne hier eine Lanze für die Presse brechen zu wollen: Die Staatsanwaltschaft Verden hat am Donnerstag offiziell ausgeschlossen, daß der Mord einen deutschfeindlichen Hintergrund hat.“

    Ich bitte Sie! Soll das ein Witz sein? Selbst wenn es stimmen würde (Sie und ich wissen, dass es gelogen ist), wäre das ein Grund für die Presse, alles unkritisch zu glauben und zu übernehmen? Hätten sie das im umgekehrten Fall auch getan?

    Ich hab‘ gerad‘ einen Ohrwurm:

    „ask your local weapon trader for the superperforator…“

  7. Aufgewachter

    „….Ganze Bevölkerungsgruppen dürfen für diese Taten Einzelner nicht diffamiert werden…“, (Innenminister Innenminister Boris Pistorius)

    “Deutschland ist ein in allen Gesellschaftsschichten und Generationen rassistisch infiziertes Land.”
    Jürgen T.

  8. Unterstützungskonto für die Familie des Ermordeten (via bild.de):
    Ruth S., Kto: 503704200, BLZ: 29162394, Volksbank eG Osterholz.

  9. Zaragosa

    @F451: Es geht schon los. Daniels Mutter wird in der lokalen Ausgabe der Bildhttp://www.bild.de/regional/bremen/totschlag/mutter-und-bruder-trauern-um-toten-daniel-29513214.bild.html Zeitung wie folgt zitiert:

    „Zu sehen, wie viele Menschen mit uns leiden, tut gut. Doch die Beschimpfungen von Dani als Nazi tun unsagbar weh.“ Dann erzählt die Mutter, was für ein Mensch ihr Sohn war. Ruth S.: „Dani war nicht die Spur fremdenfeindlich. Er hatte viele Ausländer als Freunde. Meine beste Freundin ist Muslima. Unsere Familie schätzt den einzelnen Menschen. Egal, welcher Nationalität, Religion oder Hautfarbe er ist. Ich bin erschüttert, dass jemand so etwas über mein Kind behauptet.“

    Die Frau hat ja vollkommen Recht. Mich bestärkt dieser Vorfall auch eher in der Hinsicht dass ja nicht alle Migranten so drauf sind. Endlich jemand der der Stereotypisierung der türkischen Community entgegentritt. Staatsbürgerschaft oder ethnischer Hintergrund eines Straftäters sind ja als Information unerheblich; es sei denn, es geht darum, Ressentiments zu schüren. Und Axxxlöcher gibt’s doch unter Deutschen auch oder nicht?

    Mal im Ernst, dieses Volk läßt einen schon verzweifeln. Vll kann die Mutter vor Gericht ein gutes Wort für Cihan einlegen?

  10. ene

    Im Berliner „Tagesspiegel“ wird über diesen Fall heute auch detailliert berichtet – allerdings auf der letzten Seite (S. 32, „Weltspiegel“), neben Berichten über Justin Bieber und Tierschutz.

    Es wird eine Parallele gezogen zum Fall von Jonny K. (Berlin, Alexanderplatz).

    Die letzten Sätze des Artikels lauten:

    „Der Haupttäter (des Falles Jonny K.) befindet sich immer noch in der Türkei. Der Fall hatte auch politische Auswirkungen. So hatte Bundesinnenminister Friedrich seinen türkischen Amtskollegen Muammer Güler um die Auslieferung Onur U.s gebeten – bislang ohne Erfolg. Der Grund ist offenbar, dass Onur U. neben der deutschen auch die türkische Staatsangehörigkeit besitzen soll. Die Türkei liefert keine Landsleute aus.“

  11. JeanJean

    Der Innenminister, der eine Woche abwartete, in der er eine „Entrüstungswelle“ bemerkte und schwieg und der sich nun für seine Beileidsbekundungen damit entschuldigt, er müsse verhindern, dass Rechte die zuvor öffentlich nicht erwähnenswerte Welle der Entrüstung für ihre Zwecke ausnutzen könnten, hat sich nun erst richtig reingeritten.

    Entsetzte, wütende und trauernde deutsche Bürger sind demnach unbedingt zu übersehen – erst wenn der Kampf gegen Rechts es erzwingt ist Mitgefühl mit Deutschen ausnahmsweise einmal legitim – um Schlimmeres zu verhindern.

    Ich hoffe, dass die Angehörigen des jungen Opfers durch einen sorgenden Freundeskreis vor diesem ungeheuerlichen Zynismus geschützt sind.

  12. Martin

    ein Gedanke: vielleicht provoziert der Selbsthass vieler Deutscher den Hass muslimisierter Türken ?

    Da ist auf jeden Fall etwas dran. Und ab Sonntag bekommen wir dann ja wieder gezeigt, dass „unsere Mütter, unsere Väter“ ja alles Nazischweine oder zumindest „Mitschuldige“ oder „Verstrickte“ waren …

    http://www.bild.de/unterhaltung/tv/unsere-muetter-unsere-vaeter/das-grosse-kriegs-epos-bild-erklaert-den-wichtigsten-tv-film-des-jahres-29512458.bild.html

    Kein Wunder, dass das erste, was man von den MihiGrus zu hören bekommt, „Du Nazi“ ist, die kriegen doch unsere Selbstgeißelung ungefiltert laufend mit … kein Beamter traut sich doch noch, bei diesen Leuten die selben Maßstäbe anzulegen, wie bei Deutschen. Das geht im Kindergarten los (bitte zum Geburtstag keine Gummibärchen oder Würstchen mitbringen, da der kleine Ali sonst ausgeschlossen wäre …), geht über die Schule weiter etc. – keiner setzt diesen Leuten Grenzen.

    Für unsere Politiker ist es, statt der Familie von Daniel S. zu kondolieren, wie es der Anstand gebieten würde, viel wichtiger, für hunderttausende den Gerichtssaal im „NSU-Prozess“ umzubauen und auf betroffen zu machen, wenn „Opfer-Angehörige“ dennoch jammern, dass sie keine direkte Sicht auf Beate Z. im Saal haben … oder selbstverständlich „mit den türkischen Polizei-Kollegen“ zusammenzuarbeiten, wenn der typisch orientalische Elektro-Pfusch zu einer Wohnungsbrandkatastrophe führt …

    Es ist wirklich zum verzweifeln …

  13. Biobrother

    Ich bewundere die Mutter, die trotz dieses schrecklichen Verlustes offenbar die Fähigkeit zur differenzierten Betrachtung nicht verliert. Ansonsten dürfte jeder, der in einer Gegend mit hohem Ausländeranteil lebt, sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen gemacht haben, sodass Verallgemeinerungen gegenüber Ausländern bzw. Muslimen m.E. nicht weiterhelfen. Ebenso muss man Pierre Vogel wohl oder übel Recht geben, dass es sich hier nicht um strenggläubige Muslime gehandelt haben kann, denn sonst wären sie nicht nachts betrunken durch die Gegend gefahren. Es war also wohl wirklich eher asoziales Lumpenpack, das sich hier über einen Gewaltexzess selbst beweisen wollte. Ich hoffe, es gelingt, dem 20-jährigen Haupttäter Erwachsenenstrafrecht angedeihen zu lassen und neben der Tötungsabsicht auch niedere Beweggründe für seine Tat juristisch eindeutig nachzuweisen, was die Voraussetzung für eine Anklage wegen Mordes und eine entsprechend lange Haftstrafe ist (sonst wäre es „nur“ Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge).

    Was mich fast noch mehr empört hat als die Tat selbst, ist aber das Verhalten der Massenmedien, die offenbar erst über den Druck im Internet zur verspäteten Berichterstattung veranlasst werden konnten (dass ausgerechnet die BILD hier für die ersten Informationen gesorgt hat, der gemeine BILD-Leser also besser informiert war als der Konsument so genannter Qualitätsmedien, ist ein Treppenwitz für sich), sowie das Verhalten einiger Politschranzen, die sich bei fremdenfeindlichen Taten (die ebenso abzulehnen sind) vor Betroffenheit fast überschlagen, hier aber völliges Desinteresse zeigen oder sogar den Sachverhalt mit runden Tischen gegen Rassismus umkehren möchten. Man muss sich wirklich schämen, mit solchen Menschen in einem Land zusammenzuleben bzw. von diesen politisch vertreten zu werden. Ebenso beschämend auch, dass man die Mutter hinsichtlich der Beerdigung offenbar in keinster Weise sachlich und finanziell unterstützt. Daher danke für die Kontonummer, hab vorhin was überwiesen.

  14. Gottfried

    Nachdem der Mörder zuvor schon als Messerstecher aufgefallen sein soll, schlage ich vor, in Zukunft von Intensivpolitikern, Intensivrichtern und -staatsanwälten sowie von Intensivmedien zu sprechen.

  15. Biobrother

    Nachsatz:

    Tötung in Folge von Gewaltanwendung ohne Tötungsabsicht entspricht in der Regel dem Straftatbestand „Körperverletzung mit Todesfolge“, Tötung mit Tötungsabsicht, aber ohne niedere Beweggründe (z.B. im Affekt, nach einem Streit etc.) entspricht in der Regel dem Straftatbestand „Totschlag“, für „Mord“ müssen noch sog. niedere Beweggründe hinzukommen, wie z.B. bei einem Raubmord, einem Mord aus Hass gegenüber einer bestimmten Personengruppe, einem Mord aus Gewaltaffinität, etc. Wusste ich bisher auch nicht, hab es mir aber von einem juristisch bewanderten Menschen sagen lassen. (Falls das jetzt nicht ganz zutreffend war, bitte ich um Korrektur, es müsste aber m.E. in etwa stimmen). Auf jeden Fall bin ich auf das verhängte Strafmaß sehr gespannt.

  16. Waldgänger

    @ Andreas R.

    Es scheint das es der ausländerkritischen Internetopposition gelungen ist, diese Schweigemauer langsam zu durchbrechen. Auch wenn Seiten wie die Sezession totgeschwiegen werden, sollte man sich nicht einreden lassen, sie wären wirkungslos.

    Manches dauert lange, quälend lange … !

    Ansonsten:
    Linke trauern nicht um Deutsche…

  17. LW

    Auch bei Spiegel.de muss man suchen, bevor man die dürre Meldung überhaupt findet. Natürlich verschweigt man auch hier in gewohnter Weise den Migrationshintergrund der Täter und damit das auch so bleibt, ist die Kommentarfunktion unter dem Artikel gar nicht erst aktiviert.

    In vielen Nachrichtenportalen ist die Berichterstattung ähnlich zensiert oder findet gar nicht erst statt, wie z.B. bei tagesschau.de – auch dort sucht man vergeblich nach einer Meldung.
    Sieht man von einigen wenigen Ausnahmen wie z.B. der Bildzeitung ab, so versucht die deutsche Medienlandschaft wieder einmal, den Fall totzuschweigen.
    Bin gespannt, wie lange dieses System noch funktioniert. Der Unmut über diese einseitige Berichterstattung wächst im Internet immer mehr.

  18. Wahr-Sager

    Vor vier Tagen schrieb ein Kommentator namens „LetUsFightRacism“ auf YouTube:
    „Tötet die Weißen! Scheiß Rassisten! ANTIFA POWER! AGAINST RACISM AND NATIONALISM. Lasst die Bomber wieder fliegen, Deutsche in die Gräber schieben!“

    Desweiteren bin ich gestern auf ein sehr interessantes YouTube-Video einer ziemlich mutigen Frau aufmerksam geworden, auf dem deutlich zu sehen ist, wie Antifa-Aktivisten ein Laken mit der Aufschrift “We Love Volkstod” zeigen. In der Nähe ein Info-Stand der LINKE-Partei…

    Was diese Sachen mit dem Tod von Daniel zu tun haben?

    Der Selbsthass der Deutschen! Der von den Etablierten installiert wurde und Ausländer wie diese Türken dazu animiert, gegen Deutsche vorzugehen. Leider nicht gegen Antideutsche, das wäre weniger schlimm.
    Kaum ist der junge Mann tot, instrumentalisiert die SPD den Mord für sich, verunglimpft alle Rechten als Neonazis, heuchelt Trauer vor und ist doch nur daran interessiert, dass es nicht ihr politischer Gegner ist, deren Trauer authentischer ist als sie diese Blockpartei jemals in Szene setzen wird.

  19. nino

    Vogel hat immerhin so viel Rückgrat hinzustehen und zu sagen, dass es kein Einzelfall ist, sondern ein Problem darstellt.

    Das ganze Geheuchle ist doch nur noch zum kotzen. Natürlich scheissen andere Vögel auch, aber in der Stadt sind nun einmal die Tauben das Problem und nicht Andenkondore. Im 2. Weltkrieg war auch nur jeder 10.000ste Schuss ein Treffer. Kann also so schlimm nicht gewesen sein, zumindest nach der deutschen Presse- und Politlandschaft.

    Jeder, aber wirklich jeder der auch nur noch eine Sehleistung von 20% hat sieht das Problem. Aber die Presse tut so, wie wenn es keines gäbe und quaselt noch was davon, solche Fälle würden politisch instrumentalisiert.

    Und der armen Mutter müsste man vielleicht sagen, so hart das in der Situation auch tönen mag, dass ihr Sohn noch leben würde, hätte er zumindest ein wenig Ressentiments gegen Türken gehabt.

  20. Wahr-Sager

    Der Karikaturist Götz Wiedenroth hat den Vorteil als bevorzugtes Opfer der BRD unlängst deutlich gemacht.

    Wie diese Seite zeigt, konstruieren bestimmte Ausländer „Nazis“, um sich damit die Legitimität zu verleihen, Hass auf Pro-Deutsche auszuüben.
    So wird hier in perfider und auch perverser Weise der 1992 ermordete Republikaner Gerhard Kaindl zu einem Täter gemacht, die „anti“faschistischen Türken zu Opfern. Und – als ob man es ahnen würde – auch der „NSU“ wird bemüht.
    Dass – wie im Artikel auch zu lesen ist – die Forderung, dass „jeder Mord an Kanaken als rassistischer Mord zu benennen ist, bis zum Beweis des Gegenteils“, hat übrigens auch die LINKE Petra Pau gefordert.
    Da kommt zusammen, was zusammen gehört.

  21. Wahr-Sager

    Wie sagte doch unser Bundespräsident Gauck (ler): “Sorge bereitet uns auch die Gewalt: In U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.”

  22. Citizen Kane

    Waldgänger

    Linke trauern nicht um Deutsche…

    Linke , Rechte, so nennt man es heute.

    Es ist die deutsche Tragödie. Wir hassen uns untereinander mehr als unsere Feinde.

    Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.
    Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.

    Napoléon Bonaparte

    Diese verbohrte Feindschaft untereinander zieht sich durch die Geschichte, der manische Föderalismus basiert darauf.
    Arminius ist daran gescheitert
    die Gnadenlosigkeit des 30 jährigen Krieges
    der Hass der Rotgrünen mit ihrer Ausgeburt „Antifa“ – „Deutschland verrecke“.

  23. F451

    @Zaragosa
    Tja was soll man da sagen? Das was sie da beschreibt und offenbar immer noch für vorbildlich hält, hat ihren Sohn letztendlich das Leben gekostet. Wäre er tatsächlich rechts gewesen, dann wären sie überhaupt nicht auf die Idee gekommen Türken mitzunehmen, und er würde jetzt noch leben. Bedauerlicherweise wird dieser Schlag Mensch, das in diesem Leben nicht mehr begreifen.

    Ich stelle mir aber die Frage, wo waren denn seine ausländischen Freunde in dieser Nacht? Wenn sie dabei waren, warum haben sie ihrem deutschen Freund nicht geholfen? Wären sie auch mitten in der Nacht gekommen, wenn er sie mit dem Handy angerufen hätte, und erzählt hätte, daß er vermutlich gleich Stress mit einer Horde Türken hat? Oder hätten die sich wieder umgedreht und gedacht, soll die Kartoffel doch selbst zusehen wie sie da wieder rauskommt?

    Ausländer die sich mit Deutschen solidarisieren und gegen andere Ausländer vorgehen? Davon habe ich in meinem ganzen Leben noch nie etwas gehört. Ausländer die sich überhaupt nicht kennen, aber sofort gemeinsame Sache machen, wenn es gegen Deutsche geht, daß hingegen habe ich nicht selten erlebt.

    Vor über 20 Jahren konnten die etablierten Medien solche Sachen:

    Die Polizei lastete im Herbst 1990 einigen wenigen Mitgliedern der Gang allein über 40 Fälle innerhalb von zwei Monaten an. Opfer waren ausschließlich gleichaltrige oder jüngere Deutsche, die aus der Position der großen Überzahl zum Herausgeben ihrer Jacken, Uhren, Walkmen oder ihres Mountainbikes gezwungen und anschließend verprügelt wurden. Und warum nur Deutsche? – „Die haben sich nicht gewehrt!“

    Die tiefe Feindseligkeit und der Haß auf alle Deutschen sowie die grenzenlose Brutalität und die Lust zur Demütigung ihrer Opfer, das bleibt das schwierigste Problem beim Versuch, die Geschichte der „Turkish Power Boys“ zu verstehen und zu interpretieren.
    http://www.oeko-net.de/kommune/kommune5-96/TTUERKEN.htm

    noch vertuschen und verheimlichen. Heute geht das mit dem Internet nicht mehr.
    Es stellt sich nur die Frage, entsteht aus diesem Wissen endlich etwas, oder wird lediglich der Untergang dokumentiert?

  24. Hermann Ortel

    Daß die Skribentin der Süddeutschen den Täternamen nicht in
    Christian umgeändert hat, war wohl ein Versehen:
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/pruegelattacke-nach-schlichtungsversuch-einfach-totgetreten-1.1624707

  25. Mops

    Die Stadt Weyhe hat die bei Facebook angekündigte Mahnwache jetzt verboten. Eine Anti-Rechts-Veranstaltung der Stadt findet selbstverständlich wie geplant statt.
    Hierzulande darf also nichtmal um ermordete Deutsche getrauert werden. Aber auf Russland schimpfen wenn dort ein paar durchgeknallte Luder in den Bau wandern wenn sie Kirchen zu Kleinholz machen.

  26. scholz

    Meine Erfahrungen nach 22 Jahren BRD, sind folgende:

    Kein einziger BRD – Politiker (auch ehemalige), egal welcher Partei, fühlt(e) sich auch nur annähernd seinem Volk geschweige seinen Landsleuten verpflichtet!

    Alle gegebenen Bekundungen, welcher Art auch immer, sind Worthülsen und dummes Geschwätz!

    Obwohl seit Jahrzehnten über Bildung gestritten wird, findet hier eine unbeschreibliche, aus meiner Sicht, gigantische Volksverblödung statt!

    Vorangetrieben und forciert durch Politik, Medien, Organisationen und Verbänden!

    Dieses Land wird genauso, wie ehemals die DDR, von Betonköpfen, Selbstbereicherern, Selbstdarstellern, Selbstverleugnern regiert, verwaltet und vermutlich auch aufgelöst werden!

    Dieses Land ist eine einzigartige Selbstinszenierung, eine gigantische Illusion, eventuell aber auch nur eine Metamorphose – wo die Unglaublichkeiten und der Wahnsinn immer wieder neu ausgebrütet werden!

    In diesem Land herrscht Krieg, psychologischer Krieg!

    Krieg gegen die eigene Bevölkerung, Krieg gegen Ausländer, Krieg gegen Eingewanderte, Krieg gegen Individualisten und insbesondere Andersdenkende!

    Der größte Krieg findet jedoch statt, gegen die eigene Bevölkerung, und gegen jeden, der versucht, die eigene Bevölkerung in Schutz zu nehmen bzw. das Land besser, gerechter für alle zu gestalten!

    Das was dieses Land von der ehemaligen DDR noch unterscheidet, ist lediglich, dass es (noch) keine Selbstschussautomaten aufstellt und Mauern baut, obwohl es keine tatsächliche Mauern benötigt, da diese in den Köpfen der Menschen längst verankert sind!

    Alles was den Deutschen so angeblich nach den verlorenen Kriegen heilig gewesen sein soll, wurde inzwischen, ob durch Administration verordnet oder auch nicht, ad acta gelegt!

    Für einen ehemaligen kritischen DDR – Bürger sind die Parallelen unverkennbar, wohin dieses mittlerweile ausufernde Szenario führen wird!

  27. Andreas R.

    Beor man einem Pierre Vogel zustimmt, sollte man allerdings überlegen, waum er das sagt. Er und seinesgleichen möchten natürlich Profit aus der Angelegenheit schlagen und er versucht nun wieder, die „Draufgänger“ in die Kasernen (Moscheen) seiner Sekte zu locken.

    Man kann das vorgehen der Schläger mit dem unkontrollierten Verhalten feindlicher Soldaten vergleichen, die Straftaten und Plünderungen begehen, ohne dafür von ihren Vorgesetzten einen dezidierten Befehl erhalten zu haben. Natürlich wird ein solches Verhalten auch von den gegnerischen Offizieren in den meisten Fällen mißbilligt werden. Der Versuch Pierre Vogels, seine Religionskrieger zu disziplinieren, so das sie nur noch dann zuschlagen, wenn sie von ihren Vorgesetzten einen Befehl dazu erhalten haben, sollte also keineswegs unser Wohlwollen auslösen.

  28. PB

    Was jeden, der noch alle Sinne beisammen hat, gerade an diesem prototypisch ablaufenden Drama so wütend macht, ist die schizophrene Ignoranz der Repäsentanten des „öffentlichen Lebens“ vor Ort und der beflissenen Kommentatoren von außerhalb.

    Denn natürlich entlud sich auch diese, auch in ihrer Brutalität durchaus nicht mehr so unfassbare Gewalt, wie dennoch behauptet wird, um die exzessive Art der Tatausführung in verschleiernder Absicht als das kennzeichnende Merkmal für derartige Fälle zu etablieren, entlang einer ethnischen Bruchlinie unserer Gesellschaft, die zur Beschwichtigung gebetsmühlenhaft geleugnet wird, in anderen Zusammenhängen aber sehr wohl als ein Phänomen aufgefasst wird, das zur Erklärung sozioligischer Sachverhalte heranzuziehen sei.

    Wie anders sonst könnte die Mitteilung der heutigen taz zu verstehen sein, wenn zum Prozess eines sog. Ehrenmords gegen alle Mitglieder eines Familienrats ausgeführt wird:

    Zunächst soll das Motiv durch ein „ethnopsychologisches Gutachten“ ausgeleuchtet werden. „Vielleicht“, sagt Gerichtssprecher Schulte, „wird dann klarer, warum jemand seine persönlichen Vorstellungen, wie ein richtiger Lebensstil aussehen soll, über den Wert eines Menschenlebens stellt“.

  29. bernardo

    @Toni Rodil „Ich bitte Sie! Soll das ein Witz sein? Selbst wenn es stimmen würde (Sie und ich wissen, dass es gelogen ist), wäre das ein Grund für die Presse, alles unkritisch zu glauben und zu übernehmen?“

    Nun, zunächst weiß ich alles zu diesem Fall auch nur aus dritter Hand.

    Dann weiß ich, daß ich mich bei der Süddeutschen über diese Art der Berichterstattung (siehe Link von Hermann Ortel) beschwert habe und innerhalb weniger Stunden eine Antwort bekommen habe – eben diesen Verweis auf den Staatsanwalt.

    Dann weiß ich weiter, daß ich inzwischen auch den Staatsanwalt um eine Bestätigung dieser Äußerung gebeten habe, die von dpa verbreitet wird, aber aus den Pressemitteilungen der Staatsanwaltschaft nicht hervorgeht – bisher ohne Antwort.

    Dann weiß ich nicht, habe aber den Eindruck, daß sowohl Medien wie Behörden die Sache auf den Nägeln brennt. Es tut sich etwas, also dranbleiben, auf die Nerven gehen, dokumentieren, intervenieren usw.

  30. Ohne Führerschein

    Die Tatsache dass die ehtnische Herkunft der Täter in den Medien nicht völlig verschwiegen wurde ist als Erfolg zu verbuchen. Durch Leserkommentare haben die Medien mitbekommen dass sich ein Skandal mit nicht unerheblicher Sprengkraft seinen Weg bahnt über dessen Deutung sie aufgrund des totschweigens zu Anfang weder Kontrolle noch Einfluß haben.

    Parallelen zum Fall Johnny K. drängen sich zwar auf (Mob tötet Opfer nach Schlichtungsversuch), trotzdem haben die Medien die Möglichkeit nicht am Schopfe gepackt. Ein Grund dafür dürfte sicher sein dass in diesem Fall das Opfer keinen Migrationshintergrund hatte. Bei Johnny K. konnte man relativ gefahrlos innerhalb der politisch-korrekten Grenzen agieren, der Konflikt der versch. Interessengruppen lautete verkürzt „Intergrierte vs. unintergrierte Migranten“, in Kirchweyhe dagegen „Autochthone vs. Migranten“. Da erstere Gruppe, wie bereits geschehen, sofort mit Nazi-Vorwürfen bedacht wird spielt es bei der zweiten Gruppe keine Rolle ob diese integriert oder unintegriert ist. Soviel zur realexistierenden Hackordnung in der BRD.

    Das alles läuft darauf hinaus dass die deutsche Gesellschaft sich gefälligst verpflichtet zu fühlen hat sich, zumindest „mental“ (Gratismut), vor einen Johnny K. zu stellen, nicht aber vor einen qua Geburt pot. naziverdächtigen Daniel S.

    Dass die Bruchlinie so verläuft war schon vor dem Vorfall in Kirchweyhe klar, zumindest für jene mit offenen Augen. D.h. dass jene, die seinerzeit in das Thema Johnny K. „voll eingestiegen“ sind, zumindest mittelbar das Multi-Kulti-Gebäude gestützt haben. Je nach Coleur stehen dahinter Konstrukte wie „Muslime vs. Rest“ (Anti-Islam-Fraktion) oder „Bildungsgewinner vs. Bildungsverlierer“ (linke Bessermenschen mit Hang zur Ordnung, siehe BW).

    Man mag nun einwenden dass mit einer solchen Positionierung zwar ein wenig Druck auf die Politik bzgl. der Unintegrierten aufgebaut wurde und damit doch zumindest ein Teilziel erreicht werden konnte, unterschlägt aber dabei dass der Kern des Problems – Einheimische sind Bürger 2. bzw. 3. Klasse – nicht erfasst wurde. Wer sich dessen bewusst ist hat wahrscheinlich schon im Fall Johnny K. eher mit angezogener Handbremse agiert.

    Der hier eventuell zu erhebende Vorwurf Opfer nach Klassen zu sortieren läuft allerdings ins Leere, sind es doch die Medien bzw. die Strippenzieher im Hintergrund, welche diese Unterscheidung zwischen den Zeilen immer wieder zum Ausruck bringen: Ein Johnny K. ist eben ein höherwertiges Opfer als ein Daniel S.

    D.h. die Einheimischen müssen sich schon nach der Decke strecken um in der Wertigkeit zumindest annähernd in den Rang eines intergrierten Migranten aufzurücken, wobei hier selbstverständlich der Weg das Ziel zu sein hat.

    Dahinter steht der zynische Gedanke dass der Einheimische die Migranten so doll lieb haben muss das er im Falle eines Falles von diesen gegen die Unintegrierten geschützt wird. Das schlicht aus dem Grund heraus dass er selbst sich weder wehren soll, noch darf oder gar kann.

    Diese Einstellung findet sich z.B. auch in der Personalpolitik in einzelnen Bundesländern wieder: Geht der autochtone Polizist gegen einen Migranten vor ist es „Nazi“, tut dies ein Beamter mit Migrationshintergrund handelt es sich um eine rechtsstaatliche Maßnahme im Einklang mit neudeutscher Willkommenskultur.

    Vor diesem Hintergrund ist der eingangs erwähnte Erfolg umso grösser, denn offensichtlich gibt es eine nicht (mehr) zu ignorierende Masse an Einheimischen die sich mit einem „Spiel über Bande“ (Johnny K. als einer von uns) nicht mehr zufrieden gibt und ihre Interessen als eigene, explizit einheimische Gruppe vertreten sehen möchten.

    Überhöhen sollte man diesen Teilerfolg allerdings auch nicht, ein „Durchbruch“ ist so schnell nicht zu erwarten, müssen doch die Einheimischen zunächst einmal wieder auf Augenhöhe mit den div. Migrantengruppen kommen. Von einer Dominanz (Stichwort Leitkultur), wie sie in nahezu jedem Land auf dem Erball völlig normal ist, sind wir nach wie vor Lichtjahre entfernt.

    Diverse, durchaus gut gemeinte, Ansätze das Strafgesetzbuch zu zitieren oder gar an Politik oder Justiz zu appelieren sind aus meiner Sicht Akte der Ohnmächtigkeit. Papier ist geduldig, 2013 ein Superwahljahr, nicht unwahrscheinlich dass man zum x-ten mal rechts blink und links abbiegt. Egal was im Gesetzbuch steht, auf die Kultursensibilität der Richter- und Staatsanwaltschaft kann sich die Politik im Zweifel immer verlassen. Veränderungen in Deutschland kommen nicht „von unten“ sondern ausschliesslich „von oben“. Wer sich auf einer der unteren Stufen befindet sollte es möglichst unterlassen sich der nächsthöheren Instanz anzubiedern. Im Gegenteil sollte er diese komplett ignorieren und deutlich machen dass sein Ziel die Verändeurng von oben ist, was einen Machtanspruch impliziert. Nichts alamiert die mittleren Instanzen mehr als ein drohender Bedeutungsverlust. Etwas griffiger formuliert muss es egal sein welche Wurst uns Politiker und „Experten“ (z.B. ein Prof. Pfeiffer) vor die Nase halten. Wir müssen den Anspruch formulieren die Dinge von oben verändern zu wollen. Jeder Millimeter gewonnenes Terrain gleicht in den Augen der Ursrupatoren einer verlorenen Schlacht. Ich denke die kritische Masse um zumindest den Anspruch zu formulieren und auch aufrecht zu erhalten (ein Novum!) ist mittlerweile vorhanden.

    Auch auf die Gefahr hin vom Hölzchen aufs Stöckchen zu kommen sei auf die auch hier in diesem zusammenhang schon erwähnte AfD hingewiesen. Diese Partei ist zwar monothematisch, setzt aber im Sinne von „Veränderung von oben“ an der höchsten nur denkbaren Ebene an: Der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Wenn die Pro-EU-Front fällt ist der Untergang der herrschenden Nomenklatura besigelt. Zwar hat das Thema EU nicht direkt etwas mit einschlägigen Migrantengruppen zu tun hätte, aber jene, die dem Multi-Kulti-Wahnsinnn den Weg geebnet haben, sind ideell wie personell identisch mit jenen die uns EU und Euro aufoktroyiert haben. Ihr Machtverlust wäre dann zwar ggf. nur ein Nebeneffekt einer ganz anderen Schlacht, aber besser auf diesen Nebeneffekt setzen als selbstverleumderisch einen auf „Wir sind alle Johnny K.“ zu machen.

    Fällt der Euro, fällt die EU, fallen die EU-hörigen Regierungen und damit auch die Herrschaft der Neo-Komintern.

  31. Asenkrieger

    Eine kurze Email an Gauck kostet nicht mehr Zeit, als ein Kommentar hier.

    Einfach „Bundespräsidialamt“ im Netz suchen und dort unter „Kontakt“ anklicken. Dann braucht man nur noch das dort vorhandene Emailformular auszufüllen.

    Sind wir kampagnenfähig? Irgendwo müssen wir ja mal anfangen.

  32. F451

    @ ohne Führerschein

    Danke, daß Sie noch einmal den Unterschied, welchen die Medien zwischen einem „Neudeutschen“ wie Johnny K. und einem „Biodeutschen“ wie Daniel S. machen, herausgearbeitet haben.
    Einen Unterschied den man schon im Fall des zu Tode gehetzten Giuseppe M. beobachten konnte.
    Einen Unterschied der die Intensität sowie die Ausführlichkeit in der Berichterstattung doch erheblich beeinflußte.
    Ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, wenn der NDR zu diesem Fall genausoviel bringt, wie der rbb zum Fall Johnny K.

  33. blixa

    Wie viele potentielle Opfer vom Typ Daniel S. haben den Vorfall wahrgenommen und werden ihr Verhalten daraufhin ändern? Ich fürchte, die Quote tendiert gegen null. Auffällig auch, dass die deutschen Opfer meist aus dem Handwerker/Arbeitermilieu stammen, das linksgrüne Milieu scheint sich soweit segregiert zu haben, dass man selber nicht Opfer der eigenen Politik wird (obwohl man es absolut verdient hätte).

  34. Druide

    @ Blixa

    Nein, Ihre Vermutung ist falsch. Letztens hat es doch den Enkel von Adenauer erwischt. Inklusive Schädelbruch oder so. Die Antifas vom Scherer8 in Berlin hatte es letztes Jahr erwischt. Immer wieder kommt es zu „Einzelfällen“. Sicher der mentale Verdrängungswettbewerb ist groß und dem Gewinner scheint vorerst noch die Belohnung sicher.

    Ich glaube aber, dass die Nomenklatura sehr wohl weiß, wie dünn das Eis ist. Aber sie kommen aus dem Spiel nicht mehr schadlos raus. Deshalb müssen sie es bis zum bitteren Ende fortsetzen. Sie stecken in ihrer Rolle fest. Es ist fast tragisch zu nennen, weil da viele Leute dabei sind, die ja wirklich nichts können außer Rumlabern und an Banketten teilnehmen.

  35. Jan

    blixa sagt: „das linksgrüne Milieu scheint sich soweit segregiert zu haben, dass man selber nicht Opfer der eigenen Politik wird (obwohl man es absolut verdient hätte).“

    der Urenkel von Adenauer war sicher ein Student und hat von seinem Taxifahrer auf’s Gebiss und auf die Nase bekommen. Studenten in meiner Stadt gehen meistens auf Partys, die nicht veröffentlicht werden, d.h. privat und eine Möglichkeit, unter sich zu bleiben, sind. Die wollen nix mit Türken zu tun haben, aber der jüngere Arbeiter soll schön Zahlmeister für die bunte Republik sein.

  36. Biobrother

    @ Andreas R.

    Das stimmt natürlich. Offenbar sind ein paar der Fundi-Muslime ja sogar nach Kirchweyhe gefahren, um im Rahmen der Mahnwache eine Geldspende für die Mutter abzugeben:

    http://www.youtube.com/watch?v=mAsswnhkiiI

    Das wird also auch zur Eigenwerbung instrumentalisiert, wie viel „echte Anteilnahme“ dabei ist, kann man wohl nur mutmaßen. Den Vorwurf könnte man der rechten Seite im Grunde aber auch machen.

  37. Biobrother

    @ Andreas R.

    Wobei ich vielen Rechten ihre ehrliche Empörung über den Fall und seine Begleitumstände (mediales Schweigen, Politikerreaktionen) aber durchaus abnehme; ich war ja auch stinksauer und bin nicht mal explizit rechts.

    Was die Salafisten angeht: Selbige müssen natürlich engmaschig überwacht werden; ich würde mir auch wünschen, dass religiöse Hassprediger (notfalls auch unter Aberkennung voreilig vergebener deutscher Pässe) ausgewiesen werden. Trotzdem halte ich das Phänomen in der Summe für eine Modeerscheinung, insbesondere im Bezug auf einheimische Konvertiten. Damals wurden junge Leute halt RAF-Sympathisanten oder Punker, um gegen das „Scheißsystem“ zu rebellieren, heute werden sie Fundi-Muslime, vielleicht auch, weil das wohl der derzeit radikalste Gegenentwurf zu unserer westlich-hedonistischen Konsumgesellschaft ist. Einige, wie die Schweizerin Nora Illi, schaffen es sogar, beides (Punker und Fundi-Moslem) zu sein, zumindest sukzessive.

  38. Man könnte auch sagen, die deutsche Arbeiterjugend wird leichter Opfer, weil man dort noch etwas mehr Mut als in intellektuellen Kreisen hat. Der bebrillte deutsche Student „verpißt“ sich eben sofort, wenn der Ausländer kommt.

  39. Ich habe mir inzwischen Pierre Vogels Stellungnahme zum Mord von Kirchweyhe angehört. Es war nicht leicht, weil dieser Mensch so primitiv ist. „Hamdudlila Mschallah, meine Brüder, isch will eusch was sagen….“

    Er drückt und quält sich die Gedanken raus, wie den letzten Rest Zahnpasta aus einer Tube. Aber immerhin, er äußert sich ehrlich, und das muß man anerkennen! Er gibt zu, daß es eine ständig anschwellende Flut von Ausländergewalt gegen Deutsche gibt – - das moderne Denktabu. Er erzählt sogar von einem Fall aus den 90er Jahren, als er selber von Ausländern in einer Disco in Köln überfallen wurde. Für einen deutschen Renegaten und muslimischen Konvertiten ist diese Ehrlichkeit erstaunlich!

    Das „Patentrezept“, das Pierre Vogel vorschlägt – wen wundert es? – ist natürlich wieder der Islam. Nun gut, damit mußte man rechnen. Daß er aber die Ausländergewalt gegen Deutsche ehrlich als solche ausgesprochen hat, dazu sage ich: Respekt.

    Vielleicht, Herr Vogel, gehen Sie auch noch den nächsten Schritt, geben Ihren Koran zurück, rasieren sich den albernen Bart und werden einfach wieder Deutscher.

  40. Theosebeios

    Ich habe den Hinweis auf den SZ-Artikel von Chr. Frank zum Anlass genommen, der Korrespondentin eine Mail zu senden. Mein Eindruck ist, dass sie noch vergleichsweise unerfahren ist, also noch keine „Skribentin“, wie der Mitkommentator HERMANN ORTEL sie einstuft. (Vgl. auch den Kommentar von BERNARDO; ASENKRIEGER: Schreiben ja, aber man muss sich genau überlegen, was. Es darf schon gar nicht nach Protest riechen, sondern muss den jeweils aktiven Dissonanzbeseitigungsmechanismus untergraben.)

    „Fein, dass man Ihnen eine Mail senden kann!
    Interessant war für mich, dass Sie in Ihrem anrührenden Artikel Fragen stellen, die sich dort beantwortet finden, ohne dass Sie das Mitgeteilte selber wohl als Antwort verstehen. Zum Beispiel in der Charakterisierung des Täters als „polizeibekannter Gewalttäter“. Sind für solche Gewaltakte denn nicht die ‚polizeibekannten Gewalttäter‘ typischerweise die Akteure? Andere Fragen erscheinen unverständlich. Warum die Tritte nicht aufhörten. Sie hörten doch auf (zum Beispiel, weil der Täter bemerkte, sein Opfer ‚vernichtet‘ zu haben). Warum die Brutalität keine Grenzen kannte. Natürlich kannte sie Grenzen. Die Bemerkung der Staatsanwaltschaft geben Sie kommentarlos wieder. Finden Sie die etwa zufriedenstellend? Sicher glauben Sie doch auch, dass zur Durchführung einer solchen Tat sehr viel Hass nötig ist. Regelmäßig spricht man in Fällen, bei denen es sich um einen deutschen Täter und ein nichtdeutsches Opfer handelt, auch von Hassverbrechen. Meinen Sie, dass ein solches vorliegend per se ausgeschlossen ist? Die ethnische Täter-Opfer-Konstellation ist ja durch Recherchen journalistischer Kollegen längst bekannt, auch wenn der Chefredakteur der Lokalzeitung (Herr Willms) im Internet behauptete, er wisse von nichts. Wenn die umgekehrte (ethnische) Täter-Opfer-Konstellation gegeben wäre, hätten Sie diese dann auch in Ihrem Artikel (bei gleicher Feststellung der Staatsanwaltschaft) für nicht weiter der Rede wert empfunden? Wie glauben Sie, würde bei einer solchen Berichterstattung die ‚türkische Community‘ reagieren? Und wenn Sie meinen Fragen nun weiter nachsinnen, glauben Sie denn, dass Sie wertneutral berichtet bzw. gleiche Sachverhalte gleich bewertet haben? Könnte es sein, dass Sie fürchten, in die „rechte Ecke“ gestellt zu werden, wenn Sie etwa mit dem Tenor schrieben, was beim türkischen Opfer zwingend geboten ist, darf dem deutschen nicht verwehrt werden?
    Würde mich freuen, wenn Sie meine Mail trotz der vielen „Schmähmails“, die Sie von Neonazis vielleicht bekommen werden, lesen und vielleicht sogar beantworten würden.
    Mit freundlichen Grüßen
    ……………“

    Schon bald erhielt ich tatsächlich eine Antwort:

    „Sehr geehrter Herr …, danke für Ihre E-Mail. Gerne verweise ich Sie bezüglich Ihrer Fragen auf den Aufruf der Gemeinde Weyhe zur Mahnwache am 16.3.2013. Darin heißt es: „Wer in unserem Rechtsstaat eine Straftat begeht, muss sich dafür als Individuum rechtlich verantworten ‐ nicht als Angehöriger einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.“ In diesem Sinne hält es auch die Süddeutsche Zeitung bei ihrer Berichterstattung. Mit freundlichen Grüßen Charlotte Frank Korrespondentin“ (charlotte.frank@sueddeutsche.de) [Hervorhebung Th.]

    Leider fehlt mir die Zeit, hier eine genaue Textanalyse auszubreiten, aber man sieht vermutlich auch so deutlich, wie ein wesentlicher Neutralisierungsmechanismus funktioniert: Man zieht sich auf einen öffentlich beglaubigten Text mit einem beglaubigten Argument zurück. Dies war aber gar nicht in Abrede gestellt worden. Das, um was es eigentlich geht und die Dissonanz im Innern der Schreiberin aufbrechen lassen würde, wird umgangen.

    Habe noch einmal geantwortet, vielleicht geht sie ja doch in sich??

    „Sehr geehrte Frau Frank, vielen Dank für Ihre Antwort. Wie Sie aus meiner Mail ersehen können, habe ich weder die rechtliche Verantwortung des Täters als Individuum bestritten, noch gar behauptet, diese Verantwortung müsse auf „eine bestimmte Bevölkerungsgruppe“ erweitert werden. Sicher werden Sie mir zustimmen, dass die türkische Gemeinde im Falle eines türkischen Opfers Ihre Stellungnahme (bzw. zunächst Ihren Artikel) als recht unzureichend empfunden hätte. Können Sie das nachempfinden (und vielleicht daraufhin noch einmal kurz antworten)? Mit freundlichen Grüßen …“

    Vielleicht kann jemand etwas damit anfangen. Denn das „richtige Wort“ kann eine Waffe sein. Etwas friedlicher formuliert, ein „Zauberstab“. So wie das äußere soziale Gefüge durch eine soziale Maßnahme ins Rutschen geraten und umgebildet werden kann, so auch das innere, psychische Gefüge. Glaubt mir’s.

  41. Theosebeios

    Habe den Nachfolgeartikel in der SZ übersehen. Ein gutes Zeichen. Man hat die überforderte Charlotte Frank zurückgezogen und einen Topjournalisten in den medialen Kampf geschickt. Lest doch mal „Trauer auf dem Pulverfass“ von Ralf Wiegand. Wenn man „sie“ zwingen kann zu argumentieren, ist schon viel erreicht. Dann kommt es darauf an, ihnen das von ihrer Weltsicht höchst erreichbare Niveau abzuverlangen. Dann wird es prekär, denn wir gelten als geistig beschränkt.
    Nebenbei, wem fällt bei der Lektüre des Wiegandschen Artikels der Name Bovenschulte auf? Genau, der hat gerade in Bremen mit einem Ausschlussverfahren gegen den sich selbst plötzlich als „rechtsradikal“ entlarvt habenden Genossen Dr. Korol zu tun … (Wen es interessiert: Beim Projekt Ernstfall unter Bovenschulte suchen. Das Schlagwort Korol, Herr Schmidt, wäre auch ganz nützlich.)

  42. Übrigens, ich lese gerade auf der Netzseite der BZ (Berlin):

    Aus Protest gegen den NSU-Terror und Alltagsrassismus wollen Berliner Türken ihre Läden am Donnerstag schließen. Auch 10.000 Luftballons mit der Aufschrift „Berlin gegen Rassismus“ sollen in den Himmel aufsteigen.

    Ich muß zugeben, daß ich meinen Kaffee auch beim Türken kaufe. Die Marke „Türk Kahvesi“ schmeckt mir, und sie verträgt sich auch gut mit meiner Kaffeemaschine. Auch dem türkischen Butterkringelbrot bin ich nicht abgeneigt. Von meinen politischen Überzeugungen erzähle ich beim Einkaufen natürlich nichts.

    Aber egal. Mir wird jedenfalls nichts fehlen, wenn die Türkenläden schließen. Protest gegen Deutschland? Pfft, meine Herren. Beeindruckt mich nicht die Bohne!

  43. Entschuldigung, ich bin’s nochmal. Die linientreue SZ-Journalistin hatte doch gesagt: „Jeder Mensch wird individuell beurteilt, nicht als Mitglied seiner Ethnie.“

    Ja, aber nur, wenn es „gegen“ Ausländer geht! „Für“ Ausländer sieht es genau andersrum aus, wie man an dieser neuen Türken-Aktion sieht! Denn da sehen sie sich sehr wohl als Kollektiv. Warum können sie sich dann nicht kollektiv beim deutschen Volk für die Ermordung von Daniel S. entschuldigen?!

    Willy Brandt hat den Kniefall in Warschau vor dem polnischen Volk zelebriert. Sicher eine entwürdigende Handlung für einen Deutschen, aber so war es ja auch gemeint. Willy Brandt wollte symbolisch das deutsche Volk erniedrigen, als Gegengewicht zu seiner nationalsozialistischen „Überhebung als Herrenmenschen“ im 2. Weltkrieg. Somit sollten beide Völker wieder frei auf Augenhöhe kommunizieren. Genau dasselbe könnten ja die Türken auch machen! Wer das deutsche Volk kollektiv anklagt, wenn man sich selber schlecht behandelt fühlt, muß auch selber umgekehrt soviel Fairness zeigen, sich beim deutschen Volk zu entschuldigen, wenn man selbst dem deutschen Gastgeber Leid zugefügt hat!

    Entweder – Oder, liebe Türken. Gleiches Recht für alle. Nur immer jammern und nie eigene Fehler zugeben, das ist ehrlos.

  44. Max M.

    „Sicher verzerren die Medien. Andererseits ist zu bedenken, daß auch wir hier über die Sache nur aus den Medien erfahren haben. Und zwar, genauer gesagt, aus dem Bremen-Regionalteil der „Bild“-Zeitung. Und man weiß, „Bild“ erscheint im Springer-Verlag, und der Springer-Verlag…nun, ich denke, wir alle wissen, was wir von dem zu halten haben. So gesehen, ist die Quelle eigentlich eher verwunderlich. Von Zeit zu Zeit läßt man mal einen Fall wie den Mord an Daniel S. mit vollen Klarnamen in die deutsche Meinungslandschaft tröpfeln. Aber nur als Ausnahme. Meistens löst sich alles auf, wie bei Nacht und Nebel. Und den Leserinnen und Lesern bleiben wieder nur Mutmaßungen…“

    Springer Verlag:
    Hürriyet befindet sich im Eigentum der Doğan Yayın Holding, an der auch die deutsche Axel Springer AG beteiligt ist. Dem Dogan-Konzern gehören unter anderem türkische Tageszeitungen (Radikal, Posta, Fanatik und die englischsprachige Hürriyet Daily News and Economic Review) sowie mit Kanal D einer der größten privaten Fernsehsender in der Türkei.
    http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCrriyet

    Doğan Yayın Holding:
    …zum Jahresanfang 2010 übernahm seine Tochter Arzuhan Doğan Yalçındağ die Führung,[1] seit Januar 2012 ist ihre Schwester Begümhan Doğan Faralyalı Vorsitzende des Vorstands, dem unter anderem auch der deutsche Medienunternehmer Hubert Burda angehört.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Do%C4%9Fan_Yay%C4%B1n_Holding

  45. @ Max M.

    Danke für diese Informationen. Davon hatte ich nichts geahnt. Aber umso mißtrauischer sollte man gegenüber diesen offiziösen Medienkonzernen sein!

  46. Jan

    wenn mein Beruf der des investigativen Journalisten wäre, hätte ich schon längst zu den betreffenden Hauptstrom-Journalisten Kontakt aufgenommen und in Erfahrung gebracht, warum sie manches bringen und manches verschweigen usw. und würde nicht theoretisieren. reden ist gold, schreiben ist bronze.

Diskussion geschlossen. :-)

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