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Schmidt Schmidt


Armutsmigration – Deutscher Städtetag empfielt Rückführungsprogramme

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Glaubt man den Behauptungen von Regierung, Parteien und Teilen der Zivilgesellschaft, dann stellt Zuwanderung nach Deutschland eine alternativlose Notwendigkeit dar, durch die das Land nicht nur auf erfreuliche Weise „bunter“ und „vielfältiger“ werde, sondern von der es auch wirtschaftlich und sozial in hohem Maße profitiere. Erst vor wenigen Wochen erklärte die zuständige Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) zur starken Zunahme von Zuwanderung aus Südosteuropa: „Deutschland ist heute ein Einwanderungsland. Und das ist gut so! Denn wir brauchen Fachkräfte.“

Sozialverbände betonen unterdessen, daß auch Armutsmigranten in Deutschland „dringend benötigt“ würden, und erhalten dabei Unterstützung von Migrantenorganiationen, denen zufolge unterqualifizierte Migranten „dringend benötigte Arbeitskräfte“ darstellen.

Daß diese Behauptungen wenig mit der tatsächlichen Lage zu tun haben, unterstrich vor wenigen Tagen der Deutsche Städtetag in einem Positionspapier zur Armutsmigration von Roma aus Südosteuropa, das die finanziellen und sozialen Belastungen, die Deutschland durch die gegenwärtig zahlenmäßig stärksten Zuwanderergruppen entstehen, deutlich anspricht und vor einem „enormen Gefährdungspotential für den sozialen Frieden“ warnt, das diese Form der Zuwanderung erzeuge. Der Städtetag empfiehlt in diesem Zusammenhang unter anderem verstärkte „Rückführungsbemühungen“.

Armutsmigration nach Deutschland findet gegenwärtig vor allem in Form von Mißbrauch des Asylrechts, illegaler Einwanderung sowie legaler Einwanderung im Rahmen der Freizügigkeit innerhalb der EU statt. Das Papier des Städtetags konzentriert sich auf den letzten Aspekt und betont in diesem Zusammenhang die Lasten, die auf Kommunen ab 2014 zukommen werden, wenn Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit aus Staaten wie Rumänien und Bulgarien aufgehoben werden. Bislang dürfen entsprechende Migranten in Deutschland größtenteils nur auf selbstständiger Basis tätig sein. Diese würden daher häufig als Scheinselbstständige auftreten, um bestimmte Sozialleistungen wie Kindergeld oder Arbeitslosengeld II beziehen zu können. Organisationen der Migrationslobby beraten Armutsmigranten dabei, wie sie Lücken in der Gesetzgebung zu ihrem Vorteil ausnutzen können. Sozialleistungen würden neben Schwarzarbeit und anderer Kriminalität die Haupteinnahmequelle dieser Migranten bilden, wie ein Beitrag von „Spiegel TV“ es am Beispiel von Armutsmigranten in Berlin zeigt.

Viele ohnehin am Rand des finanziellen Zusammenbruchs stehende Städte und Gemeinden seien mit den durch Armutsmigranten erzeugten Lasten bereits jetzt überfordert. Die Kommunen müßten etwa die Kosten für Unterkunft, medizinische Versorgung und andere Sozialleistungen für diese übernehmen. Zudem entstehen indirekte Kosten, etwa durch die Folgen von Kriminalität oder Integrationsverweigerung. Diese Aufwendungen stehen in direkter Konkurrenz zu Aufwendungen etwa für Bildung und Kultur, bei denen entsprechend gespart werden muß.

Der Großteil der Armutsmigranten habe aufgrund von aufgrund mangelnder Bildung, des meist schlechten Gesundheitszustands und kulturellen Faktoren dauerhaft nicht das Potential, um von eigenem Einkommen zu leben. Der Städtetag spricht in seinem Papier von „sozialisationsbedingten Erfahrungshorizonten“ der Roma, die einer erfolgreichen Integration im Wege stehen würden, und deren Folgen zur Gefährdung des sozialen Friedens an besonders migrationsbelasteten Orten beitragen würden.

Roman Franz vom NRW-Landesverband Deutscher Sinti und Roma benennt die kulturellen Probleme etwa als die ihmzufolge für Roma aus Südosteuropa „völlig unbekannten Lebens- und Hygienestandards“ in Deutschland. Dortmunder Entsorgungsstellen erwähnen in diesem Zusammenhang „überhand nehmende Müllprobleme“ im Umfeld von Roma-Ansiedlungen. Im Umfeld der Ansiedlungen von Armutsmigranten greift teilweise allgemeine Verwahrlosung um sich, und es entstehen häufig sogenannte „Ekelhäuser“. In Teilen Duisburgs ist laut einem Bericht von „Spiegel TV“ in diesem Zusammenhang „Verelendung“ zu beobachten. Auch gute Wohnhäuser, in die Roma einziehen, ähneln meist nach kurzer Zeit den Elendsquartieren in ihren Herkunftsstaaten. Das Verhalten der Roma in Duisburg wird zudem nach Angaben der Polizei “von Anwohnern sowie von Behörden und Institutionen als dreist, unsozial und respektlos wahrgenommen“. Andere Stimmen warnen in diesem Zusammenhang vor zunehmender Wut in der Bevölkerung. Die Polizei spricht darüberhinaus von „in erschreckendem Ausmaß“ durch Roma begangenen Straftaten.

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18 Kommentare zu „Armutsmigration – Deutscher Städtetag empfielt Rückführungsprogramme“

  1. Albert

    Hier in Bonn fallen tatsächlich organisierte Bettlergruppen von Zigeunern auf, die de facto vor jedem Supermarkt im ganzen Stadtgebiet und in der Innenstadt auf den Einkaufsstrassen stehen. Bisher sind sie nur lästig, von Übergriffen habe ich noch nichts gehört. Schlimmer soll es noch in den Städten des Ruhrgebietes sein.

    Aber wenn ich mir hier die restdeutsche Bevölkerung ansehe, kann ich mir schlecht vorstellen, daß sich hier irgendein politischer Gegenwille aufbaut. Mir als Ossi kommen die Deutschen hier noch doziler und handzahmer auf als ich das bisher gewöhnt war. Sogar in privaten Gesprächen sind ausländer-unfreundliche Kommentare irgendwie verpönt – zumindest kommt mir das bisher so vor.

    Ich bin der Meinung: die Zigeuner werden kommen, und alle werden’s hinnehmen… so wie sie bisher alles hingenommen haben….

  2. S. Pella

    Dankenswerterweise nahmen sich die (rechtskonservativ ausgerichteten) Freien Wähler – Fraktion im Frankfurter Römer diesem Thema am heutigen Tage an und gaben folgende Presseerklärung diesbezüglich ab:

    Pressemeldung 8/13 – 19. 2. 2013

    Frankfurt und die EU-„Armutseinwanderung“

    FW-Anfrage zu einem immer brisanteren Thema

    Probleme verschwinden nicht, wenn sie von den politischen Verantwortlichen versteckt und verschwiegen werden. Diese Feststellung trifft in besonderer Weise auf das immer brisanter werdende Problem der sogenannten „Armutseinwanderung“ aus EU-Ländern, derzeit vorwiegend aus Rumänien und Bulgarien, zu. Doch die damit verbundenen Belastungen für viele Kommunen wie auch Frankfurt am Main lassen sich nicht länger unter den Teppich der „politisch korrekten“ Realitätsverleugnung kehren. Denn mit der „Armutseinwanderung“ kommen nicht nur Elend, Kriminalität und Gesundheitsgefahren in viele deutsche Städte, sondern auch rasch steigende soziale Kosten.

    Nach aktuellen Angaben des Frankfurter Sozialdezernats wurden im September noch 243 sogenannte familiäre Bedarfsgemeinschaften mit Anspruch auf Hartz IV gezählt, drei Jahre später aber schon 653! Mittlerweile dürfte die Zahl weiter gestiegen sein. In einer aktuellen dringlichen Anfrage nimmt sich die FW-Fraktion im Römer als erste politische Kraft in Frankfurt des Problems an und stellt dem Magistrat 10 Fragen zu dem Thema „Armutseinwanderung in Frankfurt“. Die FW-Fraktion will unter anderem wissen, ob es schon verlässliche Zahlen dazu gibt, welche Kosten damit für die Stadt verbunden sind, welche Perspektive die „Armutseinwanderer“ haben, in welchen Stadtteilen sich der Zustrom konzentriert und welche Erkenntnisse über kriminelle Aktivitäten vorliegen.

    Eine der zehn Fragen lautet: „Sind Maßnahmen geplant, den Zustrom zu kontrollieren und zu beschränken?“ Wie hilflos Parteipolitiker auf allen Ebenen auf diese mehr als berechtigte Frage antworten, hat nun Frankfurts Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU) dokumentiert: „Man muss das auf europäischer Ebene lösen und den Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive bieten.“ Es ist klar, dass mit solchen Wünsch-Dir-Was-Phrasen die konkreten Probleme nicht zu lösen sind. Denn in den armen EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien sind weder Willen noch Möglichkeiten erkennbar, Verhältnisse zu schaffen, die den Zustrom nach Westeuropa stoppen könnten.

    Erschwerend kommt die bislang weitgehend herunter geschwiegene Tatsache der Herkunft der meisten „Armutseinwanderer“ hinzu: Es sind Roma-Zigeuner, die in ihren Herkunftsländern ausgegrenzt und ohne Perspektive sind. Letztere werden sie auch in Frankfurt kaum finden. Die politisch Verantwortlichen der „Vielfalt“-Stadt sind dringend aufgefordert, nicht nur Antworten auf die Fragen der FW-Fraktion zu geben, sondern weitere Belastungen Frankfurts durch die Folgen einer gescheiterten EU-Politik zu verhindern.

  3. rene dorer

    dieses thema ist ein großes problem und muss schleunigst und lösungsorientiert angegangen werden.
    ihr artikel mit den verlinkungen und den bizarren argumentationen der grünen verstört mich zutiefst

  4. Vulture

    Sehr guter Artikel, viel Inhalt gut strukturiert.

    Interessant ist die in dem zitierten Papier des DST tabellarisch dargestellte Liste der Forderungen and die Laender und den Bund. Es geht zu weiten Teilen darum Geld zu erhalten oder bestimmte Fonds zu errichten um beispielsweise Krankenversicherung fuer die Zigeuner zu ermoeglichen. Man vergleiche die

    die sozialisationsbedingten
    Erfahrungshorizonte

    mit den vom DST avisierten Massnahmen/Forderungen:

    Wege ins Erwerbseinkommen ermöglichen.

    – Zigeuner die arbeiten wollen, koenne und tun das in ihrer Heimat. Es gibt aber viele, ehemals Fahrende, irgendwann zwangsangesiedelte, die keinerlei Bezug zu „Erwerb“ haben. Ein rumaenischer Kollege erklaerte mir folgendes: „Man kann versuchen einen Zigeuner in seine Firma einzustellen, das ist aber Zeitverschwendung, nach 2-3 Tagen kommt er einfach nicht mehr, weil es ihm zu viel wird. Man hat dann die ganze Buerokratie mit Meldung zur Sozialversicherung etc. fuer umsonst getrieben und steht wieder mit leeren Haenden da.“

    Bessere Eingriffsrechte bei problematischen Wohnsituationen schaffen.

    -Viel Spass damit. In den 80ern hat man in RO Zigeuner im Plattenbau zwangsangesiedelt. Es kursieren die tollsten Stories. Die Zigeuner haben zunaechst alle Tueren und Fenster rausgerissen und zum Kochen auf offenem Feuer in der Wohnung verwendet. Als es dann im Winter kalt wurde, haben sie alles mit Decken zugehangen und das Pferd als Heizung mit in die Wohnung geholt. Mir so berichtet worden von einem Kollegen der als Student im Ploiesti im Quartier Nord gewohnt hat.

    Zum Thema Krankenversicherung steht da:

    Spitzenverbände und Herkunftsländer in die Pflicht nehmen

    und

    Erarbeitung eines Abrechnungsverfahrens der Arzt- und Krankenhauskosten
    mit den Krankenkassen aus den Herkunftsländern durch
    das BMG, den GKV- und PKV-Spitzenverband mit den Herkunftsländern

    An dieser Stelle kann ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen: Die KV in RO ist rein staatlich, ein viel oeffentlich diskutierter Ausbund der Korruption und Misswirtschaft, wer sich in RO keinen privaten Arzt leisten kann den er Cash bezahlt, muss den staatl. bezahlten trotzdem Cash bestechen um dranzukommen oder ggfs. das Rezept fuer seine Medizin zu erhalten, in kleineren Orten entspricht die Ausstattung der ueber dieses System finanzierten Krankenhauser eher mittelalterlichen Folterkammern mit Instrumenten aus rostendem Schwarzstahl usw.. Wie es in BG aussieht weiss ich nicht, wahrscheinlich eher schlechter. Fazit: Irgendwelche „Verbaende“ gibt es da gar nicht. Traeumt weiter.

    Integration der Armutsflüchtlinge und Bekämpfung der Diskriminierung
    von Minderheiten ist eine gesamteuropäische Aufgabe, also auch Aufgabe
    der Herkunftsländer! In allen Mitgliedstaaten der EU müssen alle Bevölkerungsgruppen
    eine Chance auf ein gutes Leben in ihrer Heimat haben. Es
    ist eine Aufgabe der EU, dies auch einzufordern und durchzusetzen

    In NW RO gibt es am Dorfrand oft Reihen mit standardisierten meist mintgruen gestrichenen kleinen Hauschen. Das ist heutiger sozialer WohnungsHAUSbau fuer Zigeuner. Keine Plattenbaueinpferchung mehr. Es beinhaltet meist auch ein Stueck Gruenland direkt anbei. Die Leute dort haben buchstaeblich nichts. Die Toilette ist ein separat stehendes Herzhaeuschen nach alter Vaeter Sitte, denn jedwede Sanitaerinstallation waere doch verschwendet, da die Bewohner sie demontieren und zum Schrotthandel bringen wuerden um sich Bier zu kaufen. Nun hat selbst der aermste und runtergekommenste Rumaene hinter dem Haus etwas Gemuese angebaut um ueber die Runden zu kommen. Solches sucht man bei den Zigeunern vergeblich. Die sitzen dafuer den ganzen Sommer an der Strasse und geniessen Sonne und Landschaft. Ich hab noch nicht eine Zigeunersiedlung gesehen in der irgendeine Pflanze angebaut wird, es reicht nicht einmal dazu eine gewisse Grundordnung vor der Huette zu halten- angesammelter Muell, Schlamm und dazwischen die halbnackten Kinderlein um die sich auch niemand schert. Fazit: Vom hohen Ross der deutschen Sozialindustrie lassen sich leicht Forderungen an die Herkunftslaender formulieren, allein man kann niemanden zum Arbeiten zwingen. Stellen Sie sich die Schlagzeile vor: „Rumaenien fuehrt Zwangsarbeitslager fuer Zigeuner ein.“

    Eigeninteresse des Vermieters wecken, indem eine Mitverantwortung für
    Probleme im Nachfolgebereich (z.B. Verunreinigungen) geschaffen wird.

    Gilt das oben schon erwaehnte. Muellentsorgung kostet Geld, welches die Verursacher jedenfalls schon mal nicht haben. Andereseits verbietet das Antidiskriminierungsgesetz ja wahrscheinlich, den Zigeunern generell keine Wohnungen mehr zu vermieten weil sie Zigeuner sind, nicht wahr?

    Der Bund muss die Notwendigkeit erkennen, dass eine eigene Strategie
    zur EU-Armutszuwanderung in Deutschland erforderlich ist, allein der
    „Bericht“ zum EU-Rahmen für nationale Strategien zur Integration der
    Roma hilft bei der aktuellen Problemlage nicht weiter; dazu gehört auch
    eine verbesserte Datenlage durch großflächige Untersuchungen der Situation
    der Menschen aus Rumänien und Bulgarien in Deutschland.

    Mehr Verwaltung, hat schon immer geholfen Probleme zu loesen die vorher durch dieselbe geschaffen wurden.

    Sprachkenntnisse und europagesellschaftliche „Standards“ vermitteln

    Als mein damaliger Arbeitgeber in RO an allen uebers Land verteilten technischen Anlagen Schilder mit der Aufschrift „Privateigentum. Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht.“ anbringen liess, kommentierte das mein einheimischer Kollege lakonisch: „Unsere Zigeuner koennen doch nicht lesen.“

    Zusammenfassung: Wo die orientalischen Einwanderer einen gewissen Antrieb zu eigener wirtschaftlicher Taetigkeit mitbrachten (legal oder illegal sei dahin gestellt), konnten derartige „Integrationsbemuehungen“ zumindest dem Anschein nach halbwegs funktionieren. Es gibt dafuer eine gewisse wenn auch duerftige theoretische Basis. Die Zigeuner koennten sich hingegen als grosser Gluecksfall fuer Deutschland erweisen, naemlich wenn sie den ganzen biblischen Aufwand der wegen ihnen getrieben wird total ad absurdum fuehren und damit die treibenden Interessengruppen als komplette Fantasten und Spinner vorfuehren. Die Zigeuner stehen auf einem komplett anderen Fundament, sie sind wind so anders, das nichts was wir den ganzen Tag treiben fuer sie irgendeinen Sinn macht und umgekehrt. Die „Integration“ derselben kommt mir vor als ob jemand versucht Baeume fuer den Zirkus zu dressieren.

  5. Inselbauer

    Der Spiegel-TV-Bericht ist schrecklich. Anstatt zum tausendsten Mal abstrakt Überlegungen zu diesen Entwicklungen anzustellen und kulturelle Unverträglichkeiten und politische Schweinereien zu benennen, stellt sich mir die Frage, ob wir uns nicht Rechenschaft über unsere Gefühle geben sollten. Mir ist schon klar, dass das dem „kalten Stil“ der Sezessionisten widerspricht, man das als Blabla abtun wird usw. Nach zehn Jahren kann man aber zwischendurch einmal darauf verzichten, den Jünger zu machen.
    Ich habe Angst, wenn ich einen solchen Beitrag sehe, und zwar Angst vor den Aggressionen, die in mir als Wohlstandssöhnchen dabei aufkommen. Ein mieses Gefühl durchzieht mich auch bei dem Gedanken, dass die geschiedenen weißen Männer, die in dem Beitrag als Beobachter auftreten, wie Schwebetierchen am Rande einer solchen Szenerie dahin wursteln. Für ein solches Statement wird man wohl sogar von den Linken ausgelacht, sogar von den Ideologiekritikern, die praktizieren ja auch einen kalten Stil.

  6. Konservativer

    Sehr geehrter Thomas Schmidt (Projekt Ernstfall)

    Meinen Dank für die präzise Schilderung der Lage.
    In diesem Zusammenhang immer noch lesenwert ist das 2003 in einer erweiterten 2. Auflage erschienene Buch von Stefan Luft „Ausländerpolitik in Deutschland: Mechanismen, Manipulation, Missbrauch“.
    Im Zuge seines Erkletterns der Karriereleiter hat Stefan Luft, was seine späteren Bücher anbelangt, wie ich meine stark nachgelassen. Wenn er meint, Rezepte gegen den Einwanderungstsunami vorgelegt zu haben, so dürfte er einerseits „die Rechnung ohne den Wirt“ (das ist der links-liberale Hegemon, der für uns bereits so etwas wie ein Behemoth geworden ist) gemacht haben, andererseits vernachlässigt er, wie tief der „Karren bereits im Dreck steckt“ (die bereits erfolgte Masseneinwanderung mit ihren vielfältigen und zukunftsträchtigen Konsequenzen).

    Der Staat, die Nation, die Besitzstände des Volkes als Objekt von Begierden, nicht abstrakt, sondern konkret als Beute gewisser Interessengruppen, nach dem Motto „wer bekommt was bzw. wieviel“.
    Die Perfidie dieser Entwicklung ist, daß bereits die Besitzstände unserer Nachkommen zur Beute gehören, die gegenwärtig verteilt wird, also Besitzstände, die noch nicht erarbeitet wurden.

    Die Devise zumindest einiger „Besserverdienender“, z.B. gegenwärtig in Frankreich als prominentes Beispiel Gerard Depardieu, lautet bereits „rette sich wer kann“ und man flieht, Gerard Depardieu zunächst nach Belgien, derweil hat er einen russischen Paß http://www.youtube.com/watch?v=lbjD0y6EDSQ

    Flucht kann meiner Meinung nach jedoch erst dann eine Option sein, „wenn alles zu spät ist“, wie z.B. seinerzeit in Troja, in Karthago oder in Konstantinopel nach der Eroberung der Stadt.
    Ob man kämpft, aufgibt und/oder vorzeitig flieht ist nicht zuletzt eine Frage des Charakters, die jeder für sich zu beantworten hat.

  7. Rumpelstilzchen

    Die Leserkommentare in der FAZ zu den Berichten über die Armutseinwanderung sprechen Bände. Hier eskaliert etwas, das ist der deutliche Eindruck. Flüchten oder standhalten, das hat nicht nur jeder für sich zu beantworten, es wäre aber doch schöner, wenn es zu solidarischen Aktionen und Handlungen käme.

  8. Vulture

    Konservativer,

    Flucht ist vieleicht ein bisschen uebertrieben fuer jemand der sich in aller Ruhe in die 1. Klasse eines Flugzeugs setzt (Depardieu). Ich wuerde es Verweigerung nennen. Verweigerung des Zurverfuegungstellens von signifikanten Teilen des eigenen Einkommens fuer die Unternehmungen derer welche sich den Staat zur Beute gemacht haben. „Den Staat zur Beute gemacht“ bedeutet auch die laufenden und zukuenftigen Steuereinnahmen aus der wirtschaftlichen Taetigkeit der Buerger zur Beute gemacht. Wenn sie vermeiden wollen dass die, wie sie es nennen „Besitzstaende“ Ihrer Nachkommen zum Teil der Beute werden haben Sie nur 2 Moeglichkeiten: 1. Keiner wirtschaftlichen Taetigkeit die steuerpflichtig ist nachgehen (Hartz IV, Selbstversorgerische Landwirtschaft), also gar keine relvanten „Besitzstaende“ erzeugen; oder 2. Verlagerung Ihrer Steuerpflicht in ein weniger raubgieriges Ausland – Fortschaffen der „Besitzstaende“.

    Lesen Sie sich die Forderungs-Liste des DST durch, mindestens die Haelfte der Forderungen laeuft explizit oder implizit auf Zuteilung von Steuergeldern hinaus. Den aktuellen Trends entsprechend muesste mindestens die Haelfte der deutschen Staedte rot-gruen regiert sein, die es nicht sind werden von rot-gruener Opposition in die selbe Richtung getrieben. Diese Forderungsliste ist also das Produkt von neo-sozialistischen Raubern denen reflexmaessig nur eines einfaellt: da muss das Geld anderer Leute her um das Problem zu loesen. Wieviele von denen haben selbst je ihr Einkommen aus eigener produktiver Arbeit bestritten? Und darunter akzeptiere ich nicht „irgendwas mit Medien“ und nicht Verwaltungsfachschule und dann direkt in die Stadtverwaltung und schon gar nicht Studienabbrecher mit Parteikarriere. Meine Schaetzung waere eher pessimistisch.
    Diesen Leuten gehoeren die Mittel entzogen. Und wer dazu Moeglichkeit hat sollte sie nutzen. Sollen sie sich doch selber Spielgeld drucken, dass koennen sie gleich cash auf Kralle an die Zigeuner verteilen, das vereinfacht den Verwaltungsalltag und laesst mehr Zeit zum gesunden Bueroschlaf.

    P.S.: In der serbischen Zigeunerkomoedie „Schwarze Katze Weisser Kater“ sagt der Moechtegern-Mafia-Boss Dadan: „Wenn du ein Problem nicht mit Geld loesen kannst, dann kannst Du es mit viel Geld loesen!“ -das Mantra der deutschen Sozialpolitik.

  9. Konservativer

    Vulture, je nachdem, auch ein „Besserverdienender“ kann seine Heimat lieben, so daß er diese, seine Heimat wirklich nur als „Flüchtling“ verläßt und nicht nur „geht“ (sich verweigert), um wesentliche Teile seiner Besitzstände vor dem Zugriff verantwortungsloser und/oder irre gewordener Umverteiler (dazu rechne ich die sogenannten Volksvertreter aus allen Systemparteien) zu retten.

    Rumpelstilzchen, selbstredend müssen diejenigen, die standhalten und kämpfen den Zusammenschluss suchen, wenn sie denn diesen Kampf mit einer hinreichenden Aussicht auf Erfolg führen wollen.

  10. xxx

    Du meine Güte!!!! DE ist selbst im Vergleich der Einheimischen einfach erschreckend schlechter ausgebildet als Kanada! Wenn man dann aber beide Törtchen betrachtet, dann wird einen erst richtig bewusst, wie schlecht ausgebildet hier alles ist!!!

    Das wird sich langfristig irgendwann rächen.

    ich möchte hier nicht von vorneherein komplett in Abrede stellen, dass Integration nicht möglich ist. Aber warum DE wirklich nur die schlecht Qualifizierten aufnimmt und abkriegt ist ja auch ein echtes Rätsel.

    aber auch am Bildungsniveau der einheimischen Bevölkerung muss man im Vergleich zu Kanada eine Verbesserung herbeiführen – das halt ich für dringend nötig, wenn man die Grafik betrachtet.

    einfache Arbeitnehmer werden übrigens immer weniger benötigt, nicht mal als Erntehelfer

    http://www.innovatives.niedersachsen.de/DE/Nachrichten/Meldung/kirpy-sticht-spargel-satt-erntemaschine-fuer-spargelstangen/1348

    sollte DE in 20 Jahren nachher zu viele ohne Ausbildung haben, könnte es schwierig werden.

    v.a. wenn ja die geburtenschwachen Jahrgänge kommen und viele in Ruhestand gehen.

  11. xxx

    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/wir-brauchen-die-zuwanderer-dringend-id7534023.html

    ich glaub nicht, dass diese Leute in der Pflege arbeiten wollen.

    1. sind es Analphabeten
    2. braucht man auch in der Pflege Sprachkompetenz UND eine gute Ausbildung, es kann nicht jeder Infusionen legen
    3. verdienen viele in DE mit Großfamilie doch mehr als eine Pflegekraft.

    im Endeffekt bräuchte man mehrere Generationen, um diese Roma zu integrieren.

    Vor kurzem lief ein Bericht auf ARTE über die Slowakei: es gibt sehr wohl gut integrierte Roma, ca. 40% sollen da angeblich relativ gut integriert sein. ABER: die gut integrierbaren und integrierten kommen eben nicht nach DE. Diese finden auch in der Heimat ein Auskommen.

  12. Der Zuschauer bemerkt die monetären Kosten zunächst nicht, die auf ihn zukommen. Er muß dank billigster Katzenfleisch-Industrielasagne noch nicht einmal hungern, mindestens eine Pferche in einem Kaninchenstallplattenbau findet er auch, die Dauerunterhaltung via Glotze ist dank TV-Steuer sogar als Flatrate gesichert.

    Etwa die Hälfte der BRD-Bürger hat ökonomische Vorteile von dem bestehenden Umverteilungssystem, die andere Hälfte betrachtet ihre Abgaben als Sicherheitszulage für ein ruhiges Leben, das ihr gewährt wird. Welchen Grund gäbe es, wegen eines Zigeuner-Camps das bürgerliche Leben zu gefährden? Was mit denen geschieht, die sich zu weit aus dem Fenster lehnen, haben sie schon oft genug gehört.

    Und das Plärren wegen leerer Kassen. Mein Gott, was ist schon eine leere Kasse? Kein Weltuntergang! Es ändert sich sowieso erst etwas, wenn das Nanny-System zusammenkracht und jeder wieder selbst für sein Schicksal und das seiner Nächsten verantwortlich wird.

    Sicherlich zeugt es von begrenztem Empathievermögen, den ins eigene Refugium geflüchteten Fremden Freiräume erkämpfen zu wollen (damit zwangsläufig die Freiräume der Ansässigen zu verringern) und trotzdem die ursächlichen Probleme, von denen Milliarden andere, weniger flexible Menschen betroffen sind, schon aufgrund eines medial andressierten materialistisch-globalistischen Ideologiegefüges nicht lösen zu können.

    Wenn Europa zu einem entbürgerlichten Refugee-Camp wird, dann ist dies im Interesse sowohl eines weltweit marodierenden Kapitalismus, als auch des modernen Komminismus. Dieser Umstand erklärt das Propagandafeuer, welches sowohl auf ökonomischen, als auch auf moralischen Ebenen seine Wirkung entfachen soll.

    [weiter]

  13. Pik-Ass

    Der Kanal ist voll. Randvoll. Ich bin richtig stinksauer.

    Ich bin froh, diese Seite im Netz gefunden zu haben. Hier spricht man Klartext. Danke!

  14. Pete

    Einen wichtigen Aspekt hat Thomas Schmidt in seinem Artikel vergessen: Als EU-Bürger haben auch Armutsflüchtlinge aus Rumänien und Bulgarien hierzulande das Recht, an Kommunalwahlen teilzunehmen. Die politische Linke in Deutschland will erreichen, das dieses Wahlrecht auch auf die Landesebene ausgeweitet wird, siehe hier zum jüngsten Vorstoß von Rot-Grün in Bremen: http://www.buerger-in-wut.de/blog,230,hitzige-debatte-um-wahlrecht-in-der-bremer-burgerschaft. Das ist ein weiterer wichtiger Grund, warum insbesondere Grüne und Linkspartei den Elendszuwanderer aus Osteuropa so aufgeschlossenen gegenüberstehen. Denn die wählen natürlich links. Die SPD ist dagegen zwiegespalten, weil deren Vertreter in vielen Kommunen politische Verantwortung tragen und deshalb mit den Problemen unmittelbar konfrontiert sind.

    Rumänen und Bulgaren kommen übrigens zur Zeit nicht im Rahmen der europäischen Arbeitnehmerfreizügigkeit nach Deutschland, sondern unter Berufung auf die allgemeine Freizügigkeit für Unionsbürger sowie die Niederlassungsfreiheit. Deshalb dürfen sie bei uns auch keine abhängigen Beschäftigung nachgehen. Das ändert sich aber ab dem 1. Januar 2014. Dann fallen alle Schranken, weshalb die Zuwanderung aus Osteuropa noch einmal drastisch ansteigen dürfte. Die Verantwortlichen in den Städten ahnen, was auf sie zukommt, und schlagen deshalb Alarm.

  15. Annika Hansen

    Irgendwann wird es mächtig krachen im Ruhrgebiet, in Berlin in FFM, in Offenbach und anderswo. Aber nicht Deutsche werden auf die ungebetenen Gäste losgehen. Ich vermute, die Türken werden sich der Leute annehmen. Einer von denen brauch bloß den Falschen zu beklauen, falsch anzuschauen oder in die falsche Wohnung einzubrechen. Dann haben wir Multikulti vom Feinsten. Auf das Erklärungs- und Betroffenheitsgestotter der Politker bin ich schon einmal gespannt. Erste Spannungen und Prügeleien gibt es ja schon. Nur liest man davon nur wenig und es wird unter Teppich gekehrt.

  16. Henry Steyer

    Es gibt verschiedene Gründe warum die Zigeuner aus Frankreich ausgewiesen werden sollten und konnten. Die Zigeuner sind caucasoider Abstammung und eignen sich demnach weniger für die Schaffung des neuen Menschen als Negroiden und Mongoloiden. Sie leben seit Jahrhunderten auf europäischem Boden ohne seine Kultur zu beanspruchen oder seine Demographie zu gefährden. Kurzum, sie nehmen den Migranten den Platz weg, die uns besser assimilieren können.

  17. Karl

    Ich bin bereits vor etwa zwei Jahren nach Ungarn „geflohen“, und lebe seitdem in einem kleinen Sackdorf mit etwa 200 Einwohnern.

    Seit einem Jahr kommen sehr viele junge Familien aus Holland. Der Exodus der Aufgeklärten hat wohl schon begonnen.

  18. Warum nur sind wir Deutschen nicht in der Lage uns gegen totale Überfremdung zu wehren? Ich vermute, weil bei uns alles, was rechts der CDU steht, durch Medien und Politik klein gehalten oder verboten wird. Keine Partei vertritt die Interessen der Menschen, denen die deutsche Kultur noch etwas bedeutet. Der propagierte Multikulturalismus bedeutet eine weltweite Nivellierung der Kulturen zur kommerziell erzeugten Monokultur. Durch nicht gerade weit blickendes Propagieren einer Öffnung Europas für Migrantenströme wird dieser Prozess erst recht beschleunigt! Verblendete Narren, die solches fordern! Dekadenz, die sich selbst bestraft! Nach dem 2. Weltkrieg hat dieses Land ohne Souveränität immer weniger die eigenen Interessen verfolgt und darf es auch nicht. Es musste systematisch sein Volk kastrieren durch Durchsetzung mit immer weiteren Einwanderungswellen. Devidere et impera. Vor allem Türken und Zigeuner lassen sich nicht integrieren und schaffen Parallelkulturen. Vorteile gibt es kaum, höchstens für die Industrie bei Billiglöhnen; Qualifizierte werden eher abwandern. Ich sehe leider für die Zukunft total schwarz: Deutschland schafft sich ab!

Diskussion geschlossen. :-)

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