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kubitschek Götz Kubitschek


Es gibt ein Stöckchen, …

… über das jeder, der in Deutschland eine Karriere jenseits der wirklich ganz freien Wirtschaft machen möchte, springen muß. Hingehalten wird es ihm von jenen, die von der großen anti-deutschen Erzählung profitieren und sie weitertragen, indem sie sich zu Torwächtern aufschwingen: Spring, es wird Dein Schaden nicht sein. Derzeit springt die Fakten-Partei:

Den „Piraten“ bescheren Wahlerfolge und Umfragehochs neben Aufmerksamkeit vor allem individuelle Karriere-Chancen und eine handfeste Beteiligung an der Macht. Dem können jene, die den Kuchen bisher unter sich aufteilten, nicht mehr wehren: Zu groß ist das Potential derjenigen, die von den Etablierten genug haben und in den weltanschaulich nicht festgelegten „Piraten“ die ihnen gemäße politische Vertretung sehen.

Fakten-Partei: Das wäre – ernst genommen – das Gegenteil von ideologischer Ausrichtung oder ebensolcher Parteidisziplin. Die Welt würde wahrgenommen, wie sie ist, und keine faktengestützte Wirklichkeitsbeschreibung dürfte außen vor bleiben, nur weil sie einem von der Partei vorgegebenen Bild widerspräche.

Ohne Zweifel wäre eine solche Faktenorientierung, eine solche Ideologieabstinenz vor allem das Einfallstor für im weitesten Sinne „rechte“ Themen. Alle linke Wirklichkeitswahrnehmung und Wirklichkeitsverzerrung hat längst erfolgreiche politische Heimathäfen gefunden – die Rechte indes schwirrt freigeschossen und suchend wie eine Flipperkugel durchs politische Gelände, und überall, wo es zu Berührungen kommt, blinken Lämpchen auf und ertönen Signale.

So nun seit Tagen bei den „Piraten“, die sich anschicken, den 3. und 4. Landtag /NRW und Schleswig-Holstein) zu kapern. Weil das wohl nicht mehr zu verhindern ist, muß wenigstens Sorge dafür getragen werden, daß da nicht die falschen (also: die vielleicht doch ein bißchen rechten oder zumindest dezidiert nichtlinken) Leute Einfluß, Mandat und Staatsgelder in die Hand bekommen.

Wer vor Monaten verblüfft verfolgt hatte, wie die Geschäftsführerin Marina Weisband zur Vorzeige-Piratin und auswiegenden Instanz ihrer Partei aufgebaut worden ist (vor allem vom Spiegel und von der FAZ), konnte dieser Tage lernen, wie derlei Mediengespanne aus Politiker und Organ ins Geschirr gehen, wenn die Torwächter und Stöckchen-Halter die Zügel übernehmen.

Stöckchen-Halter No. 1: Michel Friedman, der in seiner Talkshow auf N24 Weisband nach dem „Fall Bodo Thiesen“ fragte. Dessen Parteiausschluß aufgrund relativierender Äußerungen zum Holocaust und zum II. Weltkrieg war an Formfehlern gescheitert. Thiesen hatte 2008 unter anderem geäußert:

Wenn Polen Deutschland den Krieg erklärt hat (und das hat Polen indirekt durch die Generalmobilmachung), dann hatte Deutschland jede Legitimation, Polen anzugreifen.

Weisband übersprang das Stöckchen, das Friedman ihr hinhielt, geradezu übermotiviert: Man werde „mit allen politischen und juristischen Mitteln gegen dieses Schwein vorgehen“. Daß diese drastischen Worte samt Beleidigung ein Sprung in die Ruhe hinter der Pflicht-Hürde war, legt ein Blog-Eintrag der gläubigen Jüdin Weisband nahe:

„Gestern war ich auf einer Trauerfeier zum Jom HaSchoa, dem jüdischen Gedenktag zum Holocaust. Ich habe die Gebete mitgesprochen. Bei den Liedern habe ich kurz geweint. Keine Stunde später musste ich mich von Friedmann dafür anschreien lassen, dass wir Nazis in der Partei dulden. Und er ist leider nicht der einzige.“

Stöckchen-Halter No. 2: Spiegel-online, das Weisband zum Gespräch bat und ihr den Satz entlockte, der jede Sachdebatte beenden muß und damit jede dem Faktenaustausch verpflichtete Atmosphäre zertört. „Es ist Bullshit, daß wir rechtsextreme Meinungen tolerieren müssen“, wobei Marina Weisband jenseits eines Bauchgefühls und mit Sicherheit nicht sagen könnte, was eine rechtsextreme Meinung eigentlich ist, wer sie als solche definiert, wer überhaupt das Recht auf eine verbindliche Definition haben könnte – und von wem sie sich demnach die Grenze ihrer Vorstellung von Meinungsfreiheit würde diktieren lassen.

Vielleicht von Klaus Wowereit? Der kritisierte das lasche Vorgehen gegen Extreme in der Piraten-Partei und stellte im Talk bei Maybrit Illner fest, „daß ein anständiger Demokrat deutlich Flagge zeigen“ müsse. Oder doch von Robert Habeck, dem Spitzenkandidat der Grünen in Schleswig-Holstein, der gegenüber Spieegel-online die Kampfzone ausweitete und nicht den extremistischen Rand, sondern gleich eine ganze Denkrichtung ausschloß: „Gegen Rechts kann es keine ‚flüssige Demokratie‘ geben, nur klare Kante.“

Ein Mann wie Hartmut Semken, Berliner Landeschef der „Piraten“, wittert wohl, daß es denen, die nun von außen seiner Partei eine Nazi-Diskussion bescheren, gar nicht um Nazis gehe: Immerhin hatten die „Piraten“ gegen Bodo Thiesen (der vielleicht gar kein Nazi ist, sondern nur ein historisch interessierter Mann mit einer Abneigung gegen Denkverbote) bereits am 16. Juli 2009 ein Parteiausschlußverfahren eingeleitet und ihn zugleich seiner Ämter enthoben.

Nein, um Bodo Thiesen geht es nicht. Es geht eher um die seit Jahren unterdrückte Wirklichkeitsbeschreibungen, die  eigentlich nur in den Zeitungen und Zeitschriften, Blogs und Portalen einer im weitesten Sinne “Neuen Rechten“ geleistet werden, und die in einer Fakten-Partei willkommen sein müßten. Vielleicht stellt sich Semken die Frage, warum die „Neue Rechte“ sich nicht auch an der Debatte über die Zukunft Deutschlands  beteiligen sollte, auch innerhalb seiner Partei.

Marina Weisband ist da schon einen Stöckchen-Sprung weiter, sie hat ihre Sache gut gemacht und wird es noch weit bringen.
Test

42 Kommentare zu „Es gibt ein Stöckchen, …“

  1. rübezahl

    volle Zustimmung.

    Wenn es eine Partei mit der Meinungsfreiheit ernst nimmt, dann sollte es die Piratenpartei sein. Und sie müsste sich gegen die aufgezwungene Diskussion verwahren. Aber dafür sind die handelnden Personen wohl zu junior und zu leicht beeinflussbar.

  2. Abendländer

    Da hatSe also – kurz – geweint. Wer wie Gerhard Schröder oder Klaus Wowereit zu den Anständigen unter den Demokraten und Demokratinnen zählt, dem sei dieses Zitat von Nicolas Gomez Davila beschert:

    „Der Revolutionär wird klebrig, sobald er aufhört, hart zu sein.“

    Ist auch für unseren Literaten Nummer Eins der BUNTEN Republik gedacht, der kürzlich in seinem …. öhmmmmh … na gut, unter Betätigung der Zeilenvorsprungtaste heruntergetackertem „Gedicht“ so zwischendrin sein nicht mehr allzu langes Weilen auf dieser Erde ansprach.

    Und für die klare Kante des anständigen DemokratIn Robert Habeck sei noch einmal Davila zitiert:

    „Der Linke fühlt sich verfolgt, wenn er nicht gerade dabei ist, jemanden zu verfolgen.“

    Ungerechtes Herausstreichen von Einzelnen, die ganze BUNTE Matrix von CDU/CSU bis zu den freien Kräften der (anti-)faschistischen Schlägertruppen steht jetzt im Kampf gegen Recht(e)s und Freiheitlich-Demokratisches wie eine Eins. Am Aufmarsch gegen die Meinungsfreiheit die BERTELMÄNNER und überhaupt die ganzen Mittelstrommedien zackig und zivilcouragiert dabei. Nur so kann noch verhindert werden, daß bei der nächten Wahl die NPD die stärkste Partei wird und daß es schon wieder mal …
    Irgendetwas wird bald passieren, soviel Wahnsinn kann sich nur noch rapide steigern oder vollkommen in sich zusammenbrechen. Zwischen Demokratie und der BUNTEN Republik gibt es keine Schnittmenge mehr.

  3. All das kann den PIRATEN aber völlig egal sein, wenn sie nur folgendes erfolgreich umsetzen.

    1. Eine Seite einrichten, bei der man sich mit Namen, Adresse und e-Mail registrieren muß und diese pflegen, d.h. in Erfahrung bringen, ob es einen Herrn oder eine Frau sowieso an der Adresse gibt und falls sich mehrere unter diesem Namen registriert haben, die betreffende Person anschreiben, und sie nach ihrer e-Mail Adresse fragen. Zum Überprüfen der Existenz genügen hingegen Personenverzeichnisse.

    2. Die Mitglieder dieser Seite über die relevanteren Themen, welche die PIRATEN im Parlament mitentscheiden, abstimmen zu lassen.

    Es ist doch nicht zu viel verlangt, oder?

    Und sollten sie daran nicht scheitern, werden wir in 20 bis 30 Jahren die direkte Demokratie in Deutschland haben.

  4. Unke

    Marina Weisband? Ist die nicht von ihren Ämtern (oder wie das bei den „Piraten“ heißt) zurückgetreten?

    War ja schon interessant, wie die zum „Gesicht“ der Piraten aufgebaut wurde. Hatte seitens der Journaille aber auch Nachteile: als Jüdin konnte man ihr nicht so an den Karren fahren wie die etablierten Pfründenverteidiger es sonst gerne tun. Mal abgesehen davon dass die Personalie Weisband eine nähere Untersuchung wert wäre (wenn man etwas darüber nachdenkt bekommt man schon wieder Zustände…) wird die ihren Weg machen –ob bei den Piraten oder anderswo-, da bin ich ganz bei GK.
    Wie bereits einleitend festgestellt, spielt diese Dame aktuell jedoch keine Rolle bei den Piraten (oder doch? Habe ich da was verpasst?).

    Das macht den Blick frei auf die Piraten. Der vorliegende Beitrag zeigt dabei, dass man sich allenthalben gerade erst am Beginn des Verstehens befindet; nicht zuletzt natürlich deswegen, weil es sich selbst um eine im Fluss/in der Entstehung befindliche Bewegung handelt. Persönlich gefällt mir das Phänomen „Piraten“ sehr; handelt es sich doch um eine weitere von nunmehr 8(?) sozialdemokratischen Mittelstromparteien (CDUCSUGrüneSEDFDPSPDetc), die jenen zwangsläufig Stimmen wegnimmt. (Dass damit im Bund eine neuerliche CxU/SPD- Koalition unausweichlich wird ist eine unschöne Folge.)

    Das macht Koalitionsarithmetiken bei künftigen Wahlen schwierig. Und es zwingt frauenfixierte Altparteien bzw. männerfeindliche Grüne sich mit den männlichen Anhängern der Piraten (das ist nämlich deren ‚Hauptverbrechen’ und nicht etwa die Tatsache, dass sie vereinzelt „antisemitisch“* oder „rechts“ sind) auseinanderzusetzen.

    Lustig ist insbesondere, dass nun auch von den Mittelstrommedien die „Weltfremdheit“ der Piraten kritisiert wird, z.B. handle es sich um eine reine „Freibier für Alle“ Partei. Hier zeigt sich wieder einmal aufs Schönste, dass der „demokratische“ Mittelstrom-„Diskurs“ ein intellektuell hoffnungsloses Unterfangen ist. Denn die mittlerweile 2 Billionen Euro Schulden sind natürlich nicht die Folge von jahrzehntelangem „Freibier für alle“, sondern…?
    —–
    * aber auch hier… wenn man mal, wie gesagt, ein wenig darüber nachdenkt: wer steckt denn hinter SOPA (sowie dessen Vorgänger und Nachfolger), den u.a. die Piraten richtigerweise zu Fall gebracht haben? Richtig, MPIAA und RIAA. Und wer wiederum steckt dort dahinter…? Genau.

  5. Rolf

    Marina Weisband (ukrainisch/russisch Марина Вайсбанд; * 4. Oktober 1987 in Kiew) ist eine Kontingentjüdin.

    Interessant auch das hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei_Deutschland#Umgang_mit_dem_Rechtsextremismus

    Lese ich bei Kubitschek eine Spur Enttäuschung heraus?
    Was die Piratenpartei angeht, gab es niemals Hoffnung, dass eine FAKTENpartei die Denkverbote aufbrechen und die Lebenslügen der BRD freilegen würde, gar in einem öffentlichen Diskurs.

    Eine nicht systemkonforme Partei wäre niemals von Systemmedien hochgeschrieben worden.

    Die Piraten sind eine weitere linke BRD-Systempartei.

  6. Schopi

    Nun ja, „Stöckchen halten“ gehört ganz trivial zum medialen Politikzirkus.
    Rein theoretisch gesehen könnte man auf dieser Ebene auch eine NPD soweit in die Hirne einimpfen, daß am Ende eine 10% „plus X“ Partei herauskäme. Es ist wie mit neuen Klopapiersorten, Zahncremes oder Autos, die richtige Werbung sichert den Erfolg.

    Wäre ich Linker, würde ich keinefalls die „Piraten“ wählen, sondern doch eher bei meinem angestammten Wahlverein mein Kreuz machen. Je nach Sichtweise kann man die Pirats auch als einen Keil ins linke Lager begreifen, dadurch das Links nun mehr verteilt wird (nicht verdünnt) kann sich die Regierungszeit der jetzigen Oberen durchaus um weitere 4 jahre verlängern (auf die nächste Bundestagswahl bezogen).

  7. Zadok Allen

    „Zu groß ist das Potential derjenigen, die von den Etablierten genug haben und in den weltanschaulich nicht festgelegten „Piraten“ die ihnen gemäße politische Vertretung sehen.“

    - Ich bezweifle ernsthaft, daß der Aufstieg der „Piratenpartei“ ein (basis-)demokratisches Phänomen ist. Zu auffällig war und ist die völlig überproportionale Medienpräsenz, derer sich diese Partei nunmehr seit vielen Monaten erfreut. Das begann schon vor den ersten Wahlerfolgen. Die Richtung der Kausalität ist m.E. eindeutig: die Berichterstattung hat die Wahlerfolge nach sich gezogen, und nicht umgekehrt.

    Warum begegnen die Massenmedien ausgerechnet den „Piraten“ mit solchem Wohlwollen? Warum widmen sie ihnen soviel Sendezeit? Warum nicht der Familienpartei, der Tierschutzpartei, den Grauen Pantern, der BIG (um nur systemkonforme Kleinparteien zu erwähnen)?

    Das ganze stinkt gewaltig nach einer von oben konzertierten Aktion, mit der ein weiterer Farbtupfer als Pluralismus-Surrogat in das bis zur Unkenntlichkeit verschwommene Bild des BRD-Parteienspektrums eingebracht werden soll. Womöglich richtet sich diese ganze Aktion auch gezielt gegen die FDP? Wenn man nur wüßte, was in den Hinterzimmern und Büros im obersten Stock so besprochen wird.

    „Eine nicht systemkonforme Partei wäre niemals von Systemmedien hochgeschrieben worden.
    Die Piraten sind eine weitere linke BRD-Systempartei.“ – Zustimmung.

  8. PB

    Wenn man sich das Video bei N24 genau anschaut, wird man feststellen müssen, dass Weisband in Bezug auf Semken dem suggestiven Gebrüll von Friedman eine Weile tapfer widerstanden hat und erst in dem Moment zusammenbrach, als er an ihre Verantwortung „als Jüdin“ appellierte.

    Erwartungsgemäß niederträchtig zeigte sich abermals auch Innenminister (Jackpot R) Herrmann als nimmermüder Kämpfer gegen rechte Umtriebe, der hier nun auch gegen die Piraten den Zeigfinger heben darf, wie er dies früher schon, übereifrig zuvorkommend, in Sachen Sascha Jung

    http://www.akademische-freiheit.de/

    und bei jeder anderen sich bietenden Gelegenheit getan hat.

  9. Dietmar Fürste

    Das erwähnte Stöckchen ist natürlich nur Teil eines sehr viel größeren Knüppels, der spätestens dann aus dem Sack geholt wird, wenn die sicher auch bei den Piraten eindiffundierten V-Leute über unbotmäßige Entwicklungen berichten. Bisher sind noch alle Parteien durch Koalitionsvereinbarungen, Fraktionsdisziplin und nicht zuletzt die Geschäftsordnung des Bundestages und zahlreiche Netzwerke, denen sie sich andienen müssen,  “auf Linie“ gebracht worden. Anderenfalls …. Erinnert sich noch jemand an die Schill-Partei in Hamburg?

    Oder glaubt hier noch jemand ernsthaft an eine Politikwende gegen EU, Euro, ESM, NATO, Globalisierung, One World usw.  - einfach nur durch eine neue Partei??  Spätestens wenn das Stöckchen „Staatsraison“ hingehalten wird, werden auch die Piraten ihren Hüpfer vollführen und sich selbstverständlich der Offensichtlichkeit unserer deutschen Schuld, des gesetzlich geschützten Geschichtsdogmas und der Verpflichtungen gegenüber unseren ‚Freunden‘ nicht verschließen und freudig in den Chor des Parteienkartells einstimmen.

    Vielleicht sollen mit der Piratenpartei aber auch nur alle Unzufriedenen, Andersdenkenden, Nicht-Konformen und Selberdenker eingesammelt und in einem Dauer-Disput so lange zermürbt werden, bis sie verstanden haben, dass man gegen einen Misthaufen nicht anstinken kann.

  10. drauf und drann

    Beim Aufkommem der Grünen wusste man wenigstens noch wofür die stehen, aber das ist auch schon längst Geschichte.

    Anders bei den Piraten, der Wähler 2012 will nicht mit Parteiprogrammen behelligt werden, oder gar mit politischen Standpunkten, nein nein, sowas brauchts nicht mehr, das verunsichet doch nur. In Punkto Beliebigkeit haben die Piraten selbst der Teflonmerkel das Wasser abgegraben.
    Das Stimmvieh muss halt wohin mit seine Mist, äh Stimme, die Not ist groß, dann wählt man hat mal Pirat, ist gerade schick. Und schlimmer kanns ja nicht werden, gell.

    Und Pirat, das hört sich halt nach Freiheit und Abenteuer an, wie gemacht für die Generation „Jack Wolfskin“, die ihre verfette Brut mit dem SUV in den Kindergarten fährt, aber nicht ohne Airbag und Kindersitz.

    Bis zum nächsten Jahr, denn Grün ist das neue Schwarz oder so, und Raider heist jetzt Twix, und nun doch wieder Raider.

    Ich würde die Piraten under der neuen Kategorie „Lifestylepartei“ einorden, und Lifestyle war schon immer Mainstream.

    Und zudem, Piratenparteien haben wir eigentlich schon zu Genüge,
    ist ein bischen so wie mit den „Bad Bank“, von denen haben wir auch genug, sollen aber neue gründen ?!?!?

  11. drauf und drann

    Das Logo der Piratenpartei ist ein Fähnchen im Wind,
    ein Schelm wer Böses dabei denkt. ;-)

  12. PB

    update 21.04.12 (Weisband/Friedman):

    „Mittlerweile hat sie klargestellt, nach Sichtung der Faktenlage fordere sie keinen Rücktritt Semkens.“

    Es besteht also Hoffnung, dass die Piraten doch eine FAKTENpartei werden könnten.

    Hoffnungslos hingegen, wieder einmal, die opportunistische CDU:

    „Kritik am Piratenchef kommt auch aus der Berliner CDU. Generalsekretär Kai Wegner sieht die Piratenpartei mit ihrer neuen Rolle völlig überfordert. ‚Sie muss unverzüglich ihre Position zu rechtsextremen Tendenzen in den eigenen Reihen klären‘, sagte er.“

    http://tinyurl.com/bljz3e4

  13. derherold

    „Wer vor Monaten verblüfft verfolgt hatte …“

    In der Tat konnte man es sich bei Rotkäppchen+Häppchen gemütlich machen angesichts der Schauspiele, die unsere Medieneliten in den letzten sechs Monaten inszenier(t)en.

    Meiner Meinung nach geht es aber um Grundlegenderes:

    1. „Man“ hatte durchaus ein Interesse daran, den *Piraten* ihren bürgerlichen Linksdrall zu belassen … in der ständigen Nervosität, daß „die Jugend“ tatsächlich mal oppositionell auftreten und ein paar Dressurakte verweigern könnte.

    2. Sooo erfolgreich sollten die *Piraten* aber doch nicht werden. Schließlich hatte „man“ den *Grünen* den Platz der *FDP* versprochen als „Nummer 3″ und Multifunktionsmehrheitsbeschaffer.
    Es wäre bitterschade, wenn all die Beamtenposten, Beraterverträge und wohlgesonnenen Artikel von *Spiegel* bis *FAZ* verpufften, weil die die *Grünen* implodieren.

    Fazit: Es geht zunächst um etwas ganz Lapidares, nämlich den Wahlerfolg der *Piraten* möglichst klein zu halten… koste es, was es wolle.

  14. Wahr-Sager

    Die Piratenpartei ist – wie bereits Viele erkannt haben – eine weitere, linke BRD-Systempartei. Wer als Rechter/Konservativer jetzt noch irgendwelche Hoffnungen in diesen Verein legt, der scheint ziemlich naiv zu sein.

    Vorhin habe ich auf WELT ONLINE von einem Kommentator gelesen:

    “Nun hoffe ich, daß die Piraten sich auch ganz klar von Linksextremisten distanzieren. Wenn Piraten-Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus in T-Shirts mit ‘Communism’-Aufdruck posieren, dann verrät dies eindeutig eine linksextremistische Einstellung. Aber das scheint die feine Dame ja wohl nicht zu interessieren.”

    Und WO zensiert wieder und sperrt rechtsgerichtete Schreiber.

  15. Schopi

    …. rechtsgerichtete Schreiber….

    …Vokabular vom anderen Ufer!

  16. derherold

    „Beim Aufkommen der Grünen wusste man wenigstens noch wofür die stehen,…“

    Die *Grünen* waren politisch als Domestizierungsprojekt für die „jungen Revolutionäre“ gedacht. Mit großzügigen Angeboten im Öffentlichen Dienst und durch die Eröffnung polit. Karrieren sollte Westdeutschland befriedet werden. Die Karrieren von Fischer, Trittin und der Kohorte der Pol-Pot-Freunde des KBW wäre ohne wohlwollende Patronage kaum denkbar gewesen.

    Die bürgerlich-naiven Wohlstandsbürger, die sich aus Protest gegen Atomkraft, „Krieg“ und Umweltverschmutzung engagierten, waren doch ruckizucki ausgeschaltet. Die Masse der K-Grüppler und ihrer radikalen Brüder im Geiste hatte so viel Interesse an Krötenwandertunnel wie ich an zeitgenössischer Malerei Usbekistans.

    Es geht mE nicht um ein zu „überspringendes Stöckchen“ … die *Piraten* sollen den Weg von *Schill-Partei* &Co. gehen: den in die Versenkung. Ich bin gespannt, welche kleinen Schweinereien sich die FDGO noch einfallen läßt, um Wahlerfolge der *Piraten* zu verhindern.

    Das wird noch sehr unterhaltsam.

  17. drauf und drann

    @ derheld

    Sie haben natürlich Recht, Frau Ditfurth sagte mal in einem Interview sinngemäß das ohne wohlwollen der Amis es die Grünen nie gegeben hätte.

    Aber zumindest vordergründig wusste man wofür die Grünen stehen.

  18. Isabel

    Schon allein der Name der Piratenpartei kennzeichnet sie als unerwachsen, als Teil der Spaßgesellschaft. Gerade als Konservativer oder Rechter ist es völlig unmöglich, sich hinter dieses Konzept – falls überhaupt eins erkennbar ist – zu stellen, auch wenn anfängliche Thematiktendenzen wie die bundesdeutsche Unfreiheit der Meinung einen im täglichen Leben immer wieder berühren und einschränken.

    Insofern kann man sich auch Hoffnungen sparen, auch nur ansatzweise Teil dessen werden zu können. Was man vertritt, ist nicht teilbar und daher auch niemals innerhalb einer Partei nur als Flügel oder Minderheit gegen eine im Kern linksliberale oder spaßpolitische Mehrheit vermittelbar.

  19. zentralwerkstatt

    Es ist sicherlich auch „aus dem Bauch“ heraus, aber Genossin Weiszband ist mir eine äußerst suspekte Person. Wie im Text ja auch gesagt wird, wurde sie offenbar multimedial gestützt in der Öffentlichkeit installiert. Auch wenn man – wie ich – nur wenig die gleichgeschalteten Medien verfolgt, bekommt man schon den Verdacht, daß dieses Gör der Buntesrepublik ins Nest gelegt wurde. Sehr beeindruckend für mich ist ein Filmdokument (siehe youtube), in dem ein Telefongespräch von Gaspascha Weiszband mit – ach, Zufall, er ist ja zu Hause – Kai Diekmann von Bild aufgezeichnet ist.

    Ich bezweifle, daß sie Stöckchen zu überspringen hat, nach Ausschalten der Kameras gibt’s möglicherweise siegessicheres Champagner-Stößchen auf ein unterklassiges Schauspiel.

    Die Macht der Größenwahnsinnigen liegt im Parteienstaat. Sie überziehen uns alle mit seiner Hilfe mit den Affekten und Trieben derer, die sie selbst – ob bewußt oder unbewußt – wohl nur mehr als (Versuchs-)Tiere ansehen.

    Vielleicht frißt die lancierte Wirtschaftskrise am Ende ihre Eltern. Nur ein anderes Geld-/Tauschsystem kann die Grundlage einer freien Welt sein, und ein solches ist idealerweise so individuell, wie die Völker / Stämme, die es sich gegeben haben ohne damit ein Monopol zu etablieren.

    Politik als solche ist die Essenz aller kollektivierten Streitereien (Kriege), das darf für eine Zeitenwende auch nicht vergessen werden. Man soll die Leute mit „politischen Projekten oder Visionen“ in Ruhe lassen. Manche haben Sehnsucht nach der DDR, was man vielleicht nicht nur als unüberlegt abtun sollte. Vielleicht steckt da auch ganz besonders die tiefe Erkenntnis dahinter, daß wir an einem Punkt in der Geschichte sind, da wir nach Belieben gefüllte Mägen und warme Behausungen für alle haben können, dazu eine Mobilitäts- und Informationsinfrastruktur, die ihresgleichen in der Weltgeschichte sucht, packt noch individuelle Freiheit dazu – fertig ist das Paradies auf Erden. Der fälschlich Wohlstand genannte und durch das Geldsystem entfesselte Konsumwahn des sogenannten „freien Westens“ jedenfalls erodiert unsere Lebensgrundlage. Wenn man sich anschaut, was pro getauschten Euro den Zinsherren zufließt, dann hat man Motiv genug für die destruktiven Ereignisse in Europa, die als „Globalisierung“ sakralisiert werden.

    Vielleicht ist gerade die Möglichkeit der Vernetzung per Knopfdruck selbst über kontinentale Grenzen hinweg die Ursache für die Auslösung der Weltwirtschaftskrise jetzt, denn durch diese Informations- und Vernetzungsstruktur wähnt sich das Hochfinanzkartell wohl ungeahnt existentiell gefährdet – vielleicht ungeahnt, sie sind eben keine Götter, nur Größenwahnsinnige.

    Möglicherweise soll mit der erneuten Etablierung einer infantilen bis albernen „Aufmisch-Partei“ ein weiteres Kollektiv nützlicher Idioten herangezogen werden und einen Teil der „wahlpflichtbewußten“ Buntes-Demokratinnen und -Demokraten auf sich ziehen. Wieso nennen die sich Piraten? Sollen sie den Verfechtern des freien Netzes in der öffentlichen Wahrnehmung den Ruf von Räubern zuordnen? Wer wollte es mit Räubern halten, die aus verbrecherischen Beweggründen ein unzensiertes und anonymes Netz fordern? „Wir haben ja nichts zu verbergen.“ –> Nacktscanner für’s Internet!

  20. Abendländer

    @ Dietmar Fürste

    „Oder glaubt hier noch jemand ernsthaft an eine Politikwende gegen EU, Euro, ESM, NATO, Globalisierung, One World usw. – einfach nur durch eine neue Partei??“

    Leider nur allzu viele. Denn schließlich ist Elvis ja tot, blah und bleu …

    Das Spiel in der geschlossenen BUNTEN Matrix – „good cop – bad cop“/Stockholmsyndrom, Duldungsstarre, selbige geadelt als „tolerance“ – klappt doch ausgezeichnet.
    Millionen wollen signifikante Unterschiede erkennen zwischen der VIELFÄLTIGEN christlich-konservativen CDU, den ulkigen Seeräubern und den freien radikalen Kräften der Straße im gemeinsamen Kampf gegen die ständig drohende Machtergreifung der NDP vereint.
    Millionen Durchfallkonservative mögen es eben lieber, wenn Politiker sich ordentlich anziehen und nicht so abgerissen herumlaufen wie ein gewisser Teil der Grünen z.B. Und ein bißchen Islam“kritik“, daß man also Ehrenmorde z.B. nicht ganz so toll findet, daß hier noch viel mehr „integriert“ werden muß – was immer sich hinter diesem ewig rätselhaften BUNTEN Wortfetisch sich auch verbergen mag – ist doch im Rahmen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung durchaus möglich. Sie muß eben nur unter dem richtigen Benimm unterbreitet werden. Die Wahrheit liegt doch letzlich meistens in der Mitte, Differenzierung sollte niemals ausbleiben, denn auch die Mohammedaner sind bekanntlich keine „homogene“ Gruppe.

    Aus der Großen Kulturrevolution heraus haben sich viele Gruppen von Vulgär- oder Gefüüüühlslinken gebildet, die niemals Linke gewesen sind,
    weite Teile der Linken haben jämmerlich versagt, sich verbündet – oder als „nützliche Idioten“ gedient –, mit den Interessen des US-Amerikanischen Milliardärskapitals und damit auch den Interessen der Freunde der Bushes, Clintons, Rockefellers, Soros und Co., nämlich den wahhabitischen Eliten aus Saudi Arabien (incl. Laden-Clan). Andere Linke oder Ex-Linke, z.B. der Abkömmling der Frankfurter Schule, Frank Böckelmann („Die Welt als Ort“, „Die Gelben, die Schwarzen, die Weißen“ – genial!!!, „Bertelsmann: Hinter der Fassade des Medienimperiums“), analysieren dafür mit gänzlich ungetrübtem Auge die Pest des „Diversity“- und „Tolerance/Antidiscrimination“-Wahnsinns, der die ganze westliche Welt kulturell wie wirtschaftlich in den Abgrund zu jagen droht. Einsame kluge Lichter in der Finsternis wie Baudrillard durften nur bei „rechts“ publizieren, weil (Pseudo-)links sich von den „Menschen“rechtsimperialisten der US-Milliardäre haben übers Ohr hauen lassen.

    Die eigentliche Front verläuft jedenfalls NICHT zwischen rinks und lechts, sie verläuft zwischen den EineWelt-Globalisten, von den wenigen Milliardärsclans bis zu den vertrottelten humanistischen Einpeitschern all den grassierenden Ändschie-Ohs nebst ihren Tearjerkers ala Bono oder Bob Geldoff und den Partikularisten, die die Souveränität ihrer Nationalstaaten wieder zurückgewinnen wollen, die auf ihren Zugehörigkeiten beharren, ihrer Heimat, die den Totalen Ökonomismus ablehnen und unter Bildung und Kultur sehr viel mehr verstehen, als den „Kompetenzen“- und „Skills“-Müll, den die Einpeitscher des Weltamerikanismus wie z.B. BERTELSMANN oder die OECD den weißen Mittelschichten zum Fraße vorwerfen, damit schon rein intellektuell unter den absoluten Oberschichten des Kapitals keine selbstbewußten und intelligenten Aktionen mehr dagegen möglich sind, die ganze westliche Welt in eine traditions- und gehirnbereinigte einzige Shopping Mall umzugestalten, statt Orten „Standorte“, statt Heimat der Mief, der penetrante Plastikgeruch des „Global Village“.

    War aber alles nur Spaß, denn wie jeder vernünftig denkende „Mensch“ weiß, gab es ja UFO („Doctor, doctor, please …“) nur als englische Hardrock-Formation ….

  21. Oberlehrer

    Auf der ganzen Welt machen Heranwachsende in ihrem jugendlichen Leichtsinn Witze über Geschlechter, Religionen, Hautfarben.
    Nur in Deutschland ist das natürlich ein Problem.
    Ob die Kiddies wirklich Bock dadrauf haben?
    Daß jetzt jedes mal so eine nervige Übermutter aufkreuzt, die die Tweets und die E-Mails kontrolliert.
    Bei Veranstaltungen traut sich keiner mehr was zu sagen, aus Angst, die Alte rastet aus, und die Parteikarriere ist hin.
    Wollen die Playmobil-Piraten wirklich im Kabelgatt der ewigen Schuld eingesperrt werden?
    Wollen diese Computer-Freaks wirklich in der Endlosschleife zwischen der 33sten und 45sten
    Zeile 1000 Jahre verharren?
    Lasst euch den Mund nicht verbieten!!!

  22. Wahr-Sager

    @Schopi:

    Ich schlage Ihnen vor, beim nächsten Mal nüchtern zu schreiben.

  23. Th.R.

    Nach all den Erfahrungen, die das rechte Lager in der BRD bei ihren Versuchen politisch fußzufassen sammeln mußte, kann heute rückblickend mit sicherer Gewißheit gesagt werden, dass es in der BRD eine rechte Partei, die über nennenswerten Einfluß verfügt und die vom System anerkannt wird, niemals geben wird. Entsprechend gegenteilige Illusionen sollte man aufgeben, auch wenn es schwer fällt. Denn das ganze System ist dadrauf ausgerichtet und von der Absicht innerlich durchzogen, eine solche Partei, hinter der ein Wille zum deutschen Selbsterhalt steht, unbedingt zu verhindern. Das ist die Erkenntnis aus diesen Erfahrungen, und die BRD macht keinen Hehl daraus, dass es genau so ist.

    Selbst wenn es eine solche Partei heute gäbe – würden sich dann wirklich all unsere Erwartungen und Hoffnungen erfüllen bzw erfüllt haben?
    Ein Blick ins Ausland, wo es rechte Parteien gibt (Frankreich, Österreich, Flandern), bringt, denke ich, Ernüchterung. Auch dort haben sich die Erwartungen und Hoffnungen, die in die entsprechenden Parteien und Politiker gelegt wurden, nicht erfüllt. Zwar hat die Rechte dort ein Sprachrohr in den Parlamenten, was natürlich auch was wert ist, aber der große Wurf ist das nicht.

    Wenn es eine rettende Kraft für uns Deutsche noch gibt, dann wird sie, glaube ich, direkt aus dem Volk hervorbrechen. Der „Druck im Kessel“, der im europäischen Ausland über die dortigen rechten Parteien zum Ausgleich gebracht und abgelassen wird, der steigt bei uns weiter an, und er wird, hoffe ich, ins Unermessliche steigen.

    Auch wenn unser Weg der härtere ist, so ist er vielleicht der einzige, der den Erfolg bringt. Und daher rufe ich dieser BRD und den Systempolitikern der etablierten Parteien voller Zuversicht zu: Schweißt den Deckel fest an den Topf! Und erhöht die Temperaturen ins Unermessliche! Auf dass die Druckkräfte der BRD die entsprechenden Veränderungen und unserem Volk die Rettung bringen!

  24. Arminius Arndt

    aber schließlich läßt sich niemand leichter unterordnen, als der, der nicht weiß, was er will (Ernst Jünger – Afrikanische Spiele)

    Kein Wunder also, dass man den „Protest“ in Form der „Piraten“ so weit die Tore aufmacht – so lange sie die sehr niedrig hingehaltenen Stöckchen des „Kampf gegen Rechts“ bewältigen, stellen sie angesichts ihre sonstigen, amorphen Grundsubstanz keinerlei Gefahr für die Etablierten dar. Am Besten, man nimmt sie gleich in Koalitionszwang und fertig ist die Laube …

    Auf der anderen Seite:

    Das obige Zitat Jüngers gilt auch für die „Rechte“ in Deutschland, die sich seit Jahrzehnten auch lieber in x-Splitterparteichen und sonstigen Grüppchen zergeht und damit nach belieben dominiert wird, weil auch sie offenbar nicht weis, was sie will (paradetypisch wird das im Thread weiter vorne über die „Bonhoeffer“-Diskussion mal wieder vorgelebt) – soweit, dass man hier mancherorts froh sein könnte, wenn man überhaupt in die Gefahr des „Stöckchen Hinhaltens“ kommen würde …

  25. Wahr-Sager

    @drauf und drann:

    Sie haben natürlich Recht, Frau Ditfurth sagte mal in einem Interview sinngemäß das ohne wohlwollen der Amis es die Grünen nie gegeben hätte.

    Das war in einem SPIEGEL-Interview vom Februar 2011. Ditfurth sagte in diesem:

    Ich habe die Einflussnahme der US-Regierung auf hiesige Politiker ja selbst erlebt: Als ich Bundesvorsitzende der Grünen war, wollte das US State Department Kontakt zu mir aufnehmen. Ich sagte: kein Interesse. Bei meiner Vortragsreise 1987 durch die USA haben sie es trotzdem versucht. In der Georgetown University in Washington stand ich plötzlich vor einem geladenen Publikum – darunter jede Menge Uniformträger und CIA-Mitarbeiter. Wir haben uns lautstark gestritten – ein ehemaliger Stadtkommandant von Berlin brüllte los: „Wenn wir gewollt hätten, hätte es die Grünen nie gegeben!“ Mein Gastgeber von der Universität versuchte nach der Veranstaltung, mich dazu zu überreden, an einer Studie über die Grünen mitzuschreiben. Da hätten auch schon andere Grüne zugesagt – „gute Freunde“ wie Otto Schily und Lukas Beckmann.

  26. Rübezahl

    @ Th R

    Sie haben Recht, auch wenn dies unschöne Aussichten sind.

    Im Ausland sind die Zustände teilweise schlimmer als in der BRD. Die Geschichte hat einen besonderen Charme: sie verläuft nicht linear. Somit wird es sich lohnen, diese Länder im Auge zu behalten. Ich denke insbesondere an UK (unerträglich PC), Schweden (offen multikulturalistisch) und Holland. Das wird je nach Entwicklung nicht ohne Auswirkungen in Europa bleiben.

    In der BRD fehlt derzeit jegliches Ventil im Gegensatz zu anderen Ländern, wie Sie richtig feststellen.
    Und auch ich glaube, dass sich dieser dadurch aufgebaute Druck ein Ventil suchen wird. Nur wie das passieren wird, keine Ahnung.

  27. Abendländer

    @ Oberlehrer

    „Auf der ganzen Welt machen Heranwachsende in ihrem jugendlichen Leichtsinn Witze über Geschlechter, Religionen, Hautfarben.
    Nur in Deutschland ist das natürlich ein Problem.“

    Die RASSENFORSCHER der „Menschen“rechtsbewegung, UN, EU und Co., haben bestimmte Gruppen von Staatsbürgern oder Nichtstaatsbürgern zu RASSEN erklärt.
    Unter der Herrschaft der „Menschen“rechtsdiktatur der EU werden Oppositionelle, denen man keinen RASSENstatus zugebilligt hat, die also minderwertig oder unwertig sind, als RASSISTEN verfolgt.

    Schließe mich Ihrem Appell vom Tenor her ansonsten an, nur möchte ich immer wieder davor warnen, hier rein nationale Befindlichkeiten zu pflegen, die Verfolgung von „Haßreden“ (hate speech, racism) und Gedankenverbrechen ist in Großbritannien nun wirklich schon viel weiter als bei uns, und auch in Skandinavien ist die Ersetzung des Rechtes durch das supranationale „Menschen“-(Un)recht sehr weit fortgeschritten.

    Selbstredend hat jeder Brillen- oder Pickelträger, jeder Chinese oder Togolese das gleiche Recht darauf beleidigt zu werden, wie andere auch, selbstredend ist das auf jedem Schiff der Welt schon seit Jahrhunderten so gewesen, entweder Freiheit oder der Tugendterror jakobinischer Gesinnungspolizei, beides zusammen geht nicht.

    Heute müßte man einem kleinen Stöpsel, der seine Spielkameraden mit einem „He, Dummfresse“ oder „He, Schlitzauge“ oder „He, Krummnase“ oder „He, Schoko, Du Doofkopp“ begrüßen möchte, aber dringend raten, in diesem Falle nicht gerade in Großbritannien auf einen Spielplatz zu gehen.

    Aus meinem wirklichen Leben: Beim Sport wird eine kleine Ghanaesin von einer erheblich älteren Russin permanent gepiesackt, die einfach nicht zu bremsen ist. Die Russin wurde an der Schule bereits in Sachen „Kultursensibilität indoktriniert. Zehn oder zwanzig Mal uzte sie das kleine Mädchen mit „Du Afroamerikanerin, Du Afroamerikanerin.“ Mußte sie irgendwann – nicht wegen dieser Etikettierung, aber weil sie an diesem Tage generell nicht lenkbar und erträglich war – der Halle verweisen.

  28. Schopi

    @Wahr Sager
    Ich schlage Ihnen vor, beim nächsten Mal nüchtern zu schreiben.

    Was erlauben Sie sich?

    „rechtsgerichtet“ ist ein Kampfbegriff der PC. Dieser Unwort wird insbesondere dann eingesetzt, wenn die Steigerungsstufe „Nazi“ zu leicht zu widerlegen wäre, aber man trotzdem den Versuch unternehmen will eine bestimmte Linie aufzuzeigen. Mit diesem Kampfbegriff kann man suggestiv die JF mit der NPD und sog.mit Rechtsterroristen auf eine Ebene stellen – und das funktioniert doch sehr gut!

    Haben Sie schon einmal das Wort „linksgerichtet“ gehört?

    Eben darum wollte ich darauf hinweisen, daß Sie diesen Ausdruck, vielleicht unbewußt, hier nutzen. Da sieht mal einmal, wie wirkmächtig Propaganda sein kann, selbst die Gegner nutzen dieses Vokabular.

  29. Abendländer

    @ Wahrsager

    „Und WO zensiert wieder und sperrt rechtsgerichtete Schreiber.“

    Als jemand, der als Partikularist souveräne freiheitliche Rechtsstaaten haben möchte, als Demokrat, sollte man nie das Gehirnwäschevokabular des FEINDES verwenden.
    Also allerschlimmstenfalls mit Schutzhandschuhen oder der Kneifzange:
    Die sogenannten „rechtsgerichteten Schreiber“.
    Die ganzen Viren wie „Diskriminierung“ oder „Toleranz“ oder wie hier „rechts(gerichtet)“ zerstören das Denken von Millionen sehr viel stärker, als die allermeisten ahnen.
    Der große Alpenfürst FJS hat seinerzeit schon geahnt und öffentlich geunkt, was alles passieren kann, wenn der FEIND erst einmal unserer schöne deutsche Muttersprache in den Fingern hat.

  30. „rechtsgerichtet“ ist ein Kampfbegriff der PC.

    Jo mei. Ich bezeichne mich auch gern als „rechtsgerichtet“. Ich finde „rechtsgerichtet“ einen nüchternen Begriff, immer noch besser als „rechtsradikal“ oder „rechtsextrem“. Meinetwegen noch „rechtsdrehend“, wie die Milchsäuren.

  31. Hesperiolus

    Wenn der Irrsinn schon, wie heute 24. April, in der FAZ (JvA) kommentiert wird:
    Doch nun ist endlich ein Mittel gegen die Piratenpartei gefunden..Sie sei im „braunen Sumpf“ unterwegs, jauchzen ihre Gegner, sie wisse nicht wie sie mit den „Rechten“ umgehen solle…Sie ist in die Ecke gestellt…von der aber auch alle wissen, dass sie die Schmuddelecke ist, in der jeder in Deutschland erledigt werden kann, ohne dass auf Fairness und Vernunft Rücksicht genommen werden müsste. Die Übung dient meistens nur dem Zweck, sich selbst ins rechte Licht zu setzen…
    Immerhin.

  32. Abendländer

    @ Martin Lichtmesz

    „Ich bezeichne mich auch gern als „rechtsgerichtet“. “

    Klar. Selber gebe ich mich je nach Kontext häufig gleich als Natzieh, also ein Vertreter der Gefahr aus der Mitte zu erkennen.

    Wurde in einem anderen Forum angegriffen, daß angeblich (die nicht nur) meine Lechts-Rinks-Skala ganz enorme Verwirrungen stiftete. Zuerst verteidigte ich zornig meine Selbstdarstellung als überzeugter Rechter. Aber je länger die Debatte ging, wurde mir nach und nach klar, daß mein Gegenüber recht hatte.

    Er zieht die Front zwischen Globalisten und Partikularisten.
    Also auf der einen Seite das verheerende Bündnis zwischen den ganz großen „Global players“ und dem Staatssozialismus, der z.B. die Banken immer wieder über die Steuergelder abfedert („Too big to fail“), moralisch noch abgestützt und mit gefüühligem weltanschaulichem Kitsch übergossen durch die ganze internationale Bewegung der „Menschen“rechtler/HumanistInnen (Ändschie-Oh-Seuche), auf der anderen Seite die Partikularisten, all jene, die für Freiheit, Demokratie, Rechtstaat und nationale Souveränität kämpfen und gegen die UN/EU-“Menschen“(un)rechts-Diktatur.

    Da kaum ein ganz normale Proll von nebenan, wenn man sich mal die Massen ansieht, Partikularismus überhaupt richtig buchstabieren und übersetzen kann, scheint mir hier noch der geeignete und schlagkräftige Reklamebegriff für unsere gute Sache zu fehlen.

    Gruß!
    Abendländer

  33. Wahr-Sager

    @Schopi:

    Wenn Sie es sich erlauben, mich dem „anderen Ufer“ zuzuschreiben, obwohl einige wenige Recherchen ausgereicht hätten, um zu ersehen, wie ich „gepolt“ bin, hätten Sie sich Ihre überflüssige Bemerkung sparen können.
    Und wenn Martin Lichtmesz schon schreibt, dass er das Wort „rechtsgerichtet“ nüchtern sieht, wo liegt dann das Problem? Mal davon abgesehen, dass ich in der Regel von „Nazis“ schreibe, hier also bewusst Anführungszeichen verwende, um mich eben nicht auf die Ebene der Linken zu stellen.
    Wenn jemand rechtsgerichtet ist, denkt er rechts, wenn er linksgerichtet ist, denkt er links. Oder wie sehen Sie das? Gerade Sie machen eben den Fehler, sich mit Ihrer Interpretation der Meinungs- und Deutungshoheit der Linken zu unterstellen und begehen einen noch viel schwerwiegenderen Fehler als ich: nämlich die dämliche Abgrenzung zur NPD, die aber eben den Linksgerichteten – oder von mir aus Linken – zugute kommt! In letzter Konsequenz müssten Sie den Begriff „rechts“ vermeiden, weil damit in der Regel die NPD und die sog. „Rechtsterroristen“ assoziiert werden.
    Merken Sie, wie beeinflusst Sie bereits sind?

    Und nur, weil ich das Wort „linksgerichtet“ noch nicht gehört habe, heißt das genau was? Nach wie vor kann ich nichts Negatives daran erkennen, den Begriff „rechtsgerichtet“ zu gebrauchen und erinnere daran, dass der politische Gegner Wörter wie diese zu seinen Gunsten umdeutet.

  34. Wahr-Sager

    @Abendländer:

    Ich gelobe Besserung. Dennoch: Es gibt Schlimmeres, wie ich eben schrieb. Wollen Sie aber so weit gehen, das Wort „rechts“ im Sprachgebrauch vermeiden zu wollen, nur weil der politische Gegner damit Schundluder treibt?

  35. drauf und drann

    Die Piraten haben (hatten) einen entscheidenten Wettbewerbsvorteil gegenüber den sogenanten Altparteien, sie sind neu, haben keine Geschichte, und deshalb auch keine „Skandale“.

    Ob Flugmeilen, schwarze Kassen, Ehrenwort, Steinewerfer etc, alles Gründe die die Politikverdrossenen zu den Piraten treibt.
    So wie damals bei den Grünen, heute die Piraten, und morgen eben wieder eine neue „saubere“ Partei.

    Es ist deshalb durchaus möglich das die Zeiträume zwischen den Parteigründungen immer kürzer werden, damit die jeweils neuste Partei mit der vermeintlich weißen Weste die Politikverdrossenen wieder einsammelt.

  36. Schopi

    @ Wahr-Sager

    So kann man leicht aneinander vorbei schreiben. Ich habe nie daran gedacht, Sie dem „anderen Ufer“ zuzurechnen! Der Ausdruck mag etwas unglücklich sein, einverstanden.

    „linksgerichtet“ gibt es nicht.

    und „rechtsgerichtet“ ist nach meiner Meinung eine der subtilsten und auch schärfsten Formulierungen, in „gerichtet“ steckt nicht etwa die erwähnte Richtung, es ist das Gericht, das „wir kriegen dich“ und dann wirst Du gerichtet…..

  37. Abendländer

    @ Wahr-Sager

    „Wollen Sie aber so weit gehen, das Wort „rechts“ im Sprachgebrauch vermeiden zu wollen, nur weil der politische Gegner damit Schundluder treibt?“

    Nö.
    Niemals den Braunen Peter annehmen. Wenn jemand z.B. Kritik an Mohammedanern als „rassistisch“ bezeichnet, gleich fragen, ob derjenige den Rassenforschung betreibe. Sich für die NPD überhaupt nicht interessieren, es sind Sozialisten.
    Bezeichne mich öfter als rechts, kein Problem, nur muß man es definieren. Unter Rechten definieren, meine ich.
    Wenn mir jemand erzählt, er sei rechts und ist ausgesprochen globalistisch eingestellt, dann ist das für mich nicht mehr die gleiche Party.
    Deshalb mein Beitrag oben, ob nicht die Einteilung Globalismus – Partikularismus sinnvoller ist.

  38. Arminius Arndt

    Abendländer,

    ich halte Ihren Versuch, eine rechts- links Abgrenzung nach dem Schema Globalismus – Partikularismus für einseitig und nicht tauglich.

    z.B. ist Nordkorea absolut partikularistisch, hat aber mit „rechts“ außer einer Überbetonung der Staatsgewalt recht wenig gemein.

    Bei Deutschland ist hingegen der Außenhandel ein prägender Teil der deutschen Kultur mindestens seit dem Mittelalter – Wir leben heute zum sehr großen Teil auch davon. Während andere Kolonien ausbeuteten oder Expansionskriege führten, erzielte Deutschland seinen Wohlstand durch Produktion und weltweitem Handel – das war schon immer so, nicht erst, seit dem wir dafür uns im Gegenzug Pampers und Coca Cola eingeholt haben.

    Nicht umsonst wurde Deutschland, als fette Beute, in der Vergangenheit so gerne in Kriege verwickelt und heute versucht man Deutschland durch Auflösung in die EU entsprechend „einzuhegen“.

    Deutschland war schon immer „global“ aufgestellt. Irgendwelchen Waldhütten-Vorstellungen hat eine „rechte“, die für 80 Millionen Einwohner auf der Landfläche Deutschlands sorgen will, daher eine klare Absage zu erteilen.

    Ohne die Niederlage 45 würden wir deutschen uns auch kulturell trotz Welthandels und Globalisierung sicher nicht so gerne in die Eigenauflösung sehnen oder treiben lassen … aber das ist ein anderes Thema, hat aber mit Globalisierung erst einmal nichts zu tun.

    Bitte nicht falsch verstehen: Die Globalisierung hat ihre Risiken für die nationalen Charakter – sie ist aber kein taugliches Abgrenzungskriterium zur Ablösung eines „rechts/links“ Schema.

  39. Wahr-Sager

    @Schopi:

    Klar gibt es „linksgerichtet“ – ich habe es doch geschrieben! Sie können jetzt natürlich entgegnen, dass dieser Begriff im Sprachgebrauch nicht vorkommt – was aber nichts darüber aussagt, ob dieser unsinnig sei.

    Bzgl. „gerichtet“ ist das aber eine ziemlich freie Interpretation von Ihnen, denn lt. Duden bedeutet das Adjektiv einfach nur: auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet, gelenkt, gesteuert

    @Abendländer:

    Soweit so ok, aber ich meinte bezüglich der NPD auch eher, sich von dieser Partei nicht zu distanzieren. Man erweist auf diese Weise den Linksparteien nur einen Bärendienst, indem man sich ihnen ideologisch annähert und deren Standpunkte zumindest partiell teilt.

  40. Abendländer

    @ Arminius Arndt

    „z.B. ist Nordkorea absolut partikularistisch, hat aber mit „rechts“ außer einer Überbetonung der Staatsgewalt recht wenig gemein.“

    Japan!
    Südkorea!
    China!

    Was hat eine souveräne und zivilisierte Nation außerhalb der Eine-Welt-Diktatur denn bitte mit z.B. allerrigidesten Handelsbeschränkungen oder z.B. Autarkie zu tun?

    Meine „worst-case“-Befürchtung: Der ganze BUNTE „Menschen“rechtsimperialismus von UN/NATO/USA/EU mit der Flutung von Zig-Millionen Mohammedanern nach Europa fliegt uns hier um die Ohren und dann ist Feierabend.
    Variante a) Die depressiven Europäer werden unvermittelt manisch und Kämpfen blind gegen alles, was irgendwie nach Feind aussieht. Dann kommen die lieben Freunde aus Amerika und „befreien“ uns wieder einmal von den „Nazis“.
    Einmal „Nazi“, immer „Nazi“. Und ziehen uns die Krawatte noch mehr um den Hals mit ihrer „Menschen“rechtsdiktatur.
    Variante b) Untergang, weil sich der Westen mit dem ganzen „Diversity“-Quark und dem rapiden Verlust an wirklicher Bildung und Intelligenz nicht mehr in der ersten Liga der Wirtschaft und der Forschung halten kann.
    Variante c) Verwüstung und Asche, unglaublich hohe Opferzahlen

    Folgen: Japan hat von unserer westlichen Zivilisation das Beste kopiert, der Gelbe Mann gewinnt das Rennen und schreibt in Zukunft die Geschichte.

    Entschuldigen Sie meine Art, scharf zu formulieren, erinnert mich daran, wenn die Globalisten und Multkulturalismusfanatiker immer meinen, daß der Partikularist am Ende keine Kiwis aus Neuseeland oder keine Pizza aus Italien mehr essen könnte.

    Gruß!
    Abendländer

  41. Schopi

    @ Wahr Sager

    Den Duden möchte ich für die Analyse bestimmeter Zuordnungen von Kunstwörtern nicht bemühen. Die Kategorien wo die Dinge abgelegt werden, legen auch das Vokabular fest – es ist so ähnlich, wie mit der journalistischen Auswahl von Bildern – der „Bösewicht“ sieht irgendwie immer auch so aus: Zigarette, Mundwinkel nach unten, unvorteilhafte perspektivische Anordnung von Kinn und Bauch uws.
    Das mediale Geflecht der Beeeinflussung ist enorm und oft sind die am meisten indoktriniert, welche von sich behaupten, hier den Durchblick zu haben, das sage ich jetzt einmal unabhängig von der polit. Ausrichtung der Angesprochenen. Das Feld der Politik ist da auch nur eines von vielen.

    gruss
    Schopi

  42. Das, was im Ausland die Rechtpopulisten für die Konservativen sind, sind die Piraten für die weltanschaulichen Linken. Sie wildern in ihrem Terrain und sammeln die Wählerstimmen des Pöbels, der Masse. Die reagiert eher auf Tittytainment, denn auf verzwickte politische Lösungen und Verbesserungen.

    Was ist daran neu? Entweder, man sattelt auf Populismus auf, wenn man mit der Masse kommunizieren und sich von ihr tragen lassen will, oder man bleibt unter sich. Die Entscheidung ist vielleicht eine Frage des individuellen Geschmacks.

    Die Piraten kommen und gehen, die elementaren Grundfragen des Lebens aber bleiben.

Diskussion geschlossen. :-)

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