von Stefan Scheil
Zwanzig Jahre Mauerfall und Paris, beide Stichworte machen in diesen Tagen Schlagzeilen. In meiner Erinnerung gehört beides ohnehin zusammen, denn genau dort, in Paris, habe ich selbst den Mauerfall erlebt. Man hatte damals den Eindruck einer merkwürdigen Spannung, die über der Stadt lag.
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von Götz Kubitschek

Während Angela Merkel gestern in Paris erzählte, daß „wir“ nie vergessen würden, „wie sehr in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Franzosen durch Deutsche zu leiden hatten“, waren „wir“ (diesmal wirklich „wir“) in Berlin, um darauf hinzuweisen, daß für uns Deutsche der Krieg 1918 nicht vorbei war, sondern gegen unser demobilisiertes Volk fortgeführt wurde. Karlheinz Weißmann hat das Notwendige dazu gesagt.
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von Adolph Przybyszewski
pdf aus der Druckausgabe 32/ Oktober 2009
Er habe die Nase immer im Wind, sagte Jürgen Habermas einmal etwas despektierlich von Hans Magnus Enzensberger, der am 11. November auf 80 Jahre seines Lebens und über 50 Jahre Textproduktion zurückblicken darf. Ideologischen Zickzack warf man diesem von der Linken kommenden Schriftsteller bisweilen vor, geistige Rassehygieniker verorteten ihn später gar in fatalen Nachbarschaften:
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