von Götz Kubitschek
Verleger zu sein verschafft einem das Privileg, Manuskripte als erster zu lesen – und sie in einer Form zu lesen, die kein anderer je wird studieren können: in der Form vor dem Lektorat und vor der endgültigen Druckfassung. Manchmal sind die Eingriffe dramatisch, manchmal fallen bloß ein paar Kommata oder Adjektive weg, und so pflegeleicht ist auch das Manuskript, das ich derzeit unter den Fingern habe und mit dem ich heute in der Sonne vor der kleinen Lehmscheune im Garten saß: (weiter…)
Presseschau
Unser Netz-Tagebuch kann nicht jede für uns interessante oder sogar wichtige Entwicklung aufgreifen und kommentieren. Aber zum Glück schlagen auch andere ihre Schneise durch den Urwald, und wenn es einmal ganz still ist und wir uns nicht durch das Hämmern auf die Tasten ablenken lassen, dann hören wir ihre Axtschläge.
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von Ellen Kositza
Vermutlich jeder kennt diese Paare im mittleren oder späteren Alter, die sich einen oder mehrere Hunde ganz offensichtlich als Kinderersatz halten. Irgendwann wird ein Ratgeberheini noch die Idee entwickeln, daß ein im Brustgurt oder Rückentuch getragener Welpe eine unnachahmliche Bindungsintensität erfährt. Wetten, daß? Nichts gegen Tierliebe, nicht umsonst ernährt sich die Hälfte unseres Haushalts vegetarisch. (Und Hunde empfinden selbst unsere fleischliebenden Familienmitglieder als zu zäh.)
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