von Ellen Kositza
Zu den merkwürdigen Schulfachkürzeln unserer Töchter (Heimatkunde hieß erst Sachunterricht und nun schlicht „SaU“) gesellte sich vor zwei Jahren ein weiteres. Es nennt sich „MMW“, bedeutet „Moderne Medienwelten“ und hat seinen Nutzen uns Eltern – trotz Nachfrage beim Lehrkörper (um im technizistischen Slang zu bleiben) – bislang nicht wirklich erschlossen. Den Kindern wird hier, soviel ist klar, beigebracht, wie man auf dem Bildschirm Zeichen und Zeilen markiert, wie man einen Hintergrund farblich gestaltet und einen Absatz einführt.
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von Karlheinz Weißmann
Jüngst hat Wolfgang Wippermann ein Buch angekündigt, das den Faschismus „Von Bonaparte bis Berlusconi“ behandeln soll. Der von Wippermann zugrundegelegte Begriff von „Faschismus“ ist so umfassend, daß nicht nur Bewegungen und Regime, die im genauen Sinn als „faschistisch“ bezeichnet werden können, sondern auch Militär- und Entwicklungsdiktaturen und alle möglichen Formen „bürgerlicher“ Herrschaft darunter fallen. Wippermanns Absicht ist denunziatorisch, aber es bleibt durchaus eine legitime Frage, ob nicht viele Regime der Vergangenheit etwas wie einen faschistischen Kern hatten.
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von Erik Lehnert
Mit OA, wie die Fachleute sagen, ist der freie Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Internet gemeint. Darüber wird gestritten seit es das Internet in der heutigen Form gibt. In den Printmedien scheint man sich gleichsam parteiübergreifend einig zu sein, daß OA des Teufels ist. Jedenfalls haben sowohl FAZ und taz in den letzten Wochen Artikel gebracht, die das behaupten.
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