von Martin Lichtmesz
Nur mal ein stichprobenartiger Blick in die Runde. Als begeisterte Groupies der Groupies von Endstation Rechts warten wir natürlich alle schon seit Tagen sehnsüchtigst, daß der „Kämpfer mit erkenntnistheoretischen, anthropologischen Argumenten“ und seine buckligen Diener auch mal ein gehaltvolles Statement zu ihrem widerborstigen Parteigenossen bringen. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Als Ergänzung zu Karlheinz Weißmann und Andreas Vonderach noch drei kleine Zugaben zu der blödsinnigen, reflexartigen Aufregung um Sarrazins Erwähnung eines „jüdischen Gens“.
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Zur Debatte gestellt
von Martin Lichtmesz
Lichtenberg sagte einmal, daß die Fliege, die nicht erschlagen werden will, am sichersten ist, wenn sie sich auf die Klappe setzt. Diese Strategie hat Thilo Sarrazin blendend umgesetzt, und auch die Bild-Zeitung mit ihrem Riecher für Massentrends dachte sich wohl, daß mehr Kohle mit ihm als gegen ihn einzufahren sein wird. Mit Gegenwehr war natürlich zu rechnen. Aus allen Rohren werde nun auf Sarrazin gefeuert, meinte gestern ein Bekannter zu mir. Ehrlich gesagt, dieser Meinung bin ich nicht. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
„Die Zeichen mehren sich“, meint Karlheinz Weißmann, und ich meine, ein paar weitere entdeckt zu haben. In der FAZ wurde unlängst unser allseits beliebter Meister Brodkorb mal wieder als eine Art Lichtgestalt und Intelligenzbestie jenseits des grünen Klees angeharft. Anläßlich des juristischen Endsieges Brodkorbs über „Thor Steinar“ referiert der Verfasser dessen bisherige Werke und Taten, vom Storchenkalauer bis zur Totalitarismustheorie, in einem Tonfall, der eher sympathisierende Zustimmung als kritische Distanz erkennen läßt. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Dieser Tage stehe ich noch ganz im Bann der Eindrücke einer mehrtägigen Reise durch Niederschlesien. Wer einmal offenen Auges dort war, wird zögern, diese Region als „Polen“ zu bezeichnen. Von „Deutschland“ kann man allerdings auch nicht mehr sprechen. Dennoch spürt man noch die deutsche kulturelle Prägung, besonders in der Architektur. Dabei ist es besonders anrührend, wenn in einem fremden Land plötzlich die Steine in der eigenen Muttersprache zu einem zu sprechen beginnen. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
It’s Hitler-time again in Deutschlands größtem nationalmasochistischem Kolonialblatt. Ronald Gläser hat in seiner Netzglosse für die JF alles Nötige über die saudumme Aufwärmung der Churchill-Legende vom Retter des Abendlandes gesagt. Darum an dieser Stelle nur noch ein ergänzender Zwischenruf. Damit das sich zweifellos wieder top verkaufende Nazi-Paket vollständig ist, gibt es als Gimmick noch eine DVD mit einer Dokumentation über die „Blitzkrieg-Legende“, auf deren Cover, und jetzt kommt’s, vom „Überfall auf Frankreich“ die Rede ist. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Neues von der Bundesnegerfront: Da ist er nun wieder in den Nachrichten, der inzwischen schon semi-prominente „rechtsextreme Schornsteinfeger“, Protagonist einer besonders absurden Episode im antifaschistischen Narrenhaus. Weil dieser sich in der sachsen-anhaltinischen Provinz (Laucha an der Unstrut, Einwohnerzahl: 3,200) im Umkreis der NPD politisch engagiert, sollte ihm auf Bestreben der Landesregierung seine Kehrgenehmigung entzogen werden. (weiter…)
Veröffentlicht:
Dienstag, 3. August 2010, 17:25
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von Martin Lichtmesz
„Bei Streitigkeiten innerhalb der Linken trifft es immer einen Richtigen“, schrieb mir augenzwinkernd ein Bekannter, als er mir einen Link über die „umstrittenen Äußerungen“ des dezidiert linken Starregisseurs (und Chávez- & Castro-Fans) Oliver Stone, bekannt durch „Platoon“, „Wall Street“ oder „Natural Born Killers“, zuschickte. Stone war vermutlich wieder tüchtig eingekokst, als er in einem verbalen Rundumschlag gleich mehrere heilige Kühe schlachtete, unter denen natürlich die folgende die Allerheiligste war: (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Die Mauretanier von Hier & Jetzt haben in der neuesten Ausgabe ihrer „radikal rechten Zeitung“ den „Nouvelle Droite“-Vordenker Alain de Benoist interviewt, der auch in unserer Division Antaios einen verdienten Ehrenrang innehat. Das Ergebnis fiel wie gewohnt querdenkerisch aus, und war den Genossen von Endstation Rechts gar eine Titelzeile wert: „Ich habe als Nachbarn lieber einen Moslem, der meine Werte teilt, als einen Skinhead“, wird Benoist zitiert. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Die Fernseh-Reportage „Kampf in Klassenzimmer“ anzusehen, war mir beinahe unerträglich. Er hat mir jedenfalls bestätigt, was ich an dieser Stelle schon mehrfach bemerkt habe: daß der Begriff „Integration“ inzwischen in beinah Orwellscher Manier seine Bedeutung verkehrt hat. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
„Erschrick nicht, wenn Du feststellst, daß Du konservativ bist!“ So lautete ein Slogan aus den Anfangszeiten dieses Blogs, unter dem auch Karlheinz Weißmann einen kleinen „Katechismus“ als Hilfestellung zur Selbsterkenntnis veröffentlichte. Daran mußte ich denken, als Telepolis Anfang dieser Woche einen Artikel über eine an der Universität Lancester (UK) durchgeführte Studie brachte, wonach die eigene politische Selbsteinschätzung und die tatsächlichen weltanschaulichen Dispositionen sich oft nicht decken. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
In der letzten Woche machte die Meldung die Runde, daß derzeit diverse linke Gruppen im Umkreis Berlin-Brandenburg eine Offensive gegen den Vertrieb von „rechten Zeitungen“ planen. Als Bösewichter genannt werden die Junge Freiheit, die Deutsche Stimme, Zuerst!, die Deutsche Militärzeitung und die Preußische Allgemeine Zeitung. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Es war nicht nur eine große Enttäuschung, sondern auch ein unerfreuliches, zähes Spiel. Schade, denn die Nationalmannschaft hatte sich bisher wirklich gut geschlagen. Aber wenigstens bleibt uns nun das vuvuzela-artige Crescendo der „Multikulti-ist-die-Zukunft-und-das-Erfolgsrezept-für-Deutschland“-Propaganda der letzten Wochen erspart, das im Falle eines Sieges der Nationalmannschaft so sicher gekommen wäre wie das Amen im Gebet.
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Zur Debatte gestellt
von Martin Lichtmesz
Ich habe Jean Raspails Artikel „Das Vaterland wird von der Republik verraten“ zum ersten Mal etwa 2005 gelesen. Er hatte eine erschütternde Wirkung auf mich, und sprach mit einer berückenden Klarheit aus, was mir selbst schon lange auf der Seele gelegen war. Besonders die Formel „Sie verwechseln das Vaterland mit der Republik“ trifft präzise die Lage und bietet auch den Schlüssel, um zu verstehen, was in Deutschland vor sich geht. (weiter…)
von Martin Lichtmesz
Heute feiert einer der faszinierendsten lebenden Vertreter der französischen Rechten alter Schule seinen 85. Geburtstag: Jean Raspail, Reiseschriftsteller, Expeditionsführer, Romancier, katholischer Royalist und ehrenamtlicher „Konsul von Patagonien“. (weiter…)