von Erik Lehnert
Eigentlich hätten wir bis heute warten müssen, um das Buch kaufen zu können. Der Erfolg der Vorabdrucke in Bild und Spiegel war aber offenbar so groß, daß sich der Verlag entschloß, das Buch schon Mitte letzter Woche auf den Markt zu bringen. Und auch die Sperrfrist für Besprechungen (mit 500.000 Euro abgesichert) war damit vom Tisch.
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von Erik Lehnert
Die 11. Sommerakademie des IfS findet vom 1. bis 3. Oktober in Schnellroda statt und wird das Thema des für Mai geplanten, dann verschobenen „1. Staatspolitischen Kongresses“ aufgreifen: Alternativen nach 1945.
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von Erik Lehnert
Zwei Frauen haben Angst um ihre Pfründe. Anders kann man das, was sich da heute in den Medien Bahn bricht, wohl kaum bezeichnen. Dr. Heike Radvan und Anetta Kahane, beide von der Amadeu-Antonio-Stiftung, warnen vor der Unterwanderung von Kindergärten durch Rechtsextremisten, vulgo Nazis.
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von Erik Lehnert
Der 200. Todestag der Luise von Preußen, sie starb am 19. Juli 1810 auf Schloß Hohenzieritz, findet eine günstige Konstellation vor: Preußen ist nicht mehr so übel beleumundet wie noch vor einigen Jahren, und das wiedervereinigte Deutschland spürt in der Krise wieder das Bedürfnis nach Orientierung. Luise bietet sich da als feminine Alternative zu all den virilen (und vielfach dekonstruierten) Helden der deutschen Vergangenheit an.
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von Erik Lehnert
Während einige Zeitungen in den letzten Wochen zaghaft über die katastrophalen Zustände in Südafrika berichteten, scheint es unter Politikern tatsächlich so etwas wie eine „Verschwörung der Schönredner“ zu geben. Bestes Beispiel ist die Bundeskanzlerin, die am letzten Sonnabend einen Video-Podcast zum Thema veröffentlichte.
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von Erik Lehnert
Pünktlich in die Vorbereitungsphase der Nationalmannschaft auf die Fußball-Weltmeisterschaft hinein erscheint die Studie 16 des IfS Südafrika. Vom Scheitern eines multiethnischen Experiments. Diese Studie ist eines der wenigen Gegengewichte zu einer „Verschwörung der Schönredner“ und befaßt sich mit dem Scheitern des Landes, das einmal als das „power house“ des Kontinents galt.
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Veröffentlicht:
Mittwoch, 19. Mai 2010, 16:43
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von Erik Lehnert
Langsam spricht sich herum, daß der konservative Anstrich beim Cicero abgeblättert ist. Nachdem die Junge Freiheit bereits vor zwei Wochen auf die aktuelle Entwicklung beim „Magazin für politische Kultur“ hingewiesen hatte, meldet sich nun mit Alexander Görlach der ehemalige Online-Redakteur des Cicero zu Wort.
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von Erik Lehnert
pdf der Druckfassung aus Sezession 35 / April 2010
Thilo Sarrazin ist einer jener »mutigen Männer der SPD«, die ab und an in Sprache und Argumentation eng an die proletarische Urwählerschaft ihrer Partei angelehnt sagen, was Sache ist. So äußerte sich Sarrazin im Herbst vergangenen Jahres über die Nicht-Integrierbarkeit ganzer Einwanderergruppen in Berlin – und wurde darüber zu einem »Fall«. Noch hat er ihn nicht ganz ausgestanden. Die Schiedskommission, die über seinen Ausschluß aus der SPD zu entscheiden hat, läßt sich mit dem Urteil Zeit. Aber so, wie die Dinge stehen, wird Sarrazin wohl in der SPD verbleiben können und seine 37jährige Mitgliedschaft nicht abrupt enden. Davon ist Sarrazin immer ausgegangen, weil die Argumente seiner Gegner mehr als dürftig sind: »Das stehe ich völlig bewegungslos durch«, sagte er Anfang März gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Bewegungslos heißt, die anderen müssen angreifen. Und das haben sie, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, auch versucht. (weiter…)
von Erik Lehnert
Im Aprilheft (731) des Merkur findet sich (zum wiederholten Male) ein scharfer Artikel zum Thema „Integration der Muslime“ von Siegfried Kohlhammer. Er bestätigt dabei nicht zuletzt die Behauptungen Sarrazins über die Integrationsunwilligkeit bzw. Unfähigkeit der Muslime (verglichen mit anderen Migrantengruppen) und führt diese auf den Islam selbst zurück.
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von Erik Lehnert
Heute hat die Schiedskommission des Berliner SPD-Landesverbandes entschieden, daß Thilo Sarrazin wegen seiner umstrittenen Äußerungen zur mangelnden Integration von Ausländern nicht aus der SPD ausgeschlossen wird. Die SPD-Parteirichter konnten demnach auch nichts mit der Rassismus-Rabulistik des „Gutachtens“ von Gideon Botsch anfangen und folgten dessen Argumentation nicht.
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von Erik Lehnert
Die Zeitfragensendung von Deutschlandradio Kultur widmet sich am heutigen Abend, um 19.30 Uhr, dem Fall Sarrazin. Unter dem Titel „Politisch korrekt abgefertigt. Was man in Deutschland sagen darf“ soll es vor allem um die Aktualität der politischen Korrektheit gehen.
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von Erik Lehnert
Wer das Verbot der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) verfolgt hat, konnte ein Lehrstück darüber beobachten, wie einige linke und bestens vernetzte Journalisten ein Thema in die Öffentlichkeit ziehen können und die Politik damit zum Handeln zwingen. Daß sie sich mit dem Verbot der HDJ nicht zufriedengeben würden, war zu erwarten. Fest stand nur noch nicht, auf welche Organisation sie sich als nächstes einschießen würden. Mit dem „Sturmvogel“ scheint nun die nächste Gruppierung gefunden zu sein.
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Veröffentlicht:
Montag, 8. März 2010, 5:45
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von Erik Lehnert
Vor einigen Wochen geisterte die Kunde von einem Gutachten durch die Nachrichtenportale, in dem der Nachweis geführt worden sein sollte, daß Sarrazins Äußerungen im Lettre-Interview als rassistisch zu bewerten seien. Als ich den Autor, den Politikwissenschaftler Gideon Botsch, anrief und um das Gutachten bat, reagierte der äußerst verschreckt und wollte nicht mit mir reden. Nun hat sich Sarrazin selbst zu diesem merkwürdigen Schriftstück geäußert.
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Veröffentlicht:
Montag, 1. März 2010, 16:08
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von Erik Lehnert
In der letzten Woche bekam Jost Bauch zu spüren, wer die Grenzen der Wissenschaft bestimmt: nicht der Gesetzgeber oder die Universitätsleitung, sondern Studenten und damit jene, die meist sehr unklare Vorstellungen von Wissenschaft haben. So hat die Vollversammlung der Studenten an der Uni Konstanz beschlossen, daß sie die Lehre des Medizinsoziologen Bauch ablehnt, der als externer Professor einmal im Semester eine Blockveranstaltung anbietet.
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von Erik Lehnert
Sorgenvoll berichtet die Financial Times Deutschland unter der Überschrift „Ein Stuttgarter sieht braun“ über den Wechsel des Stuttgarter Fußballspielers Hitzlsperger zu Lazio Rom. Einige Antifa-Seiten haben diese Meldung aufgegriffen, denn H. bloggt auf der Seite Störungsmelder „gegen Nazis“.
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