von Götz Kubitschek
Allen, die wie wir hier im Verlag darauf warten, daß die 3., 4., 5. Auflage des derzeit meistgesuchten Buchs aus der Druckerei kommt, sei gesagt: Das Buch existiert, wir kennen Leute, die eines haben, und wir sind beileibe nicht der einzige Versand, der nicht liefern kann: Selbst die größten Anbieter vermerken auf ihren Internet-Seiten Lieferzeiten von „ein bis drei Wochen“.
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Zur Debatte gestellt
von Götz Kubitschek
… mit dem sie doch den dicksten möglichen Fisch für einen Lese- und Diskussionsabend an der Angel hatte. Anscheinend gingen Dutzende Kundenanrufe bei der Buchhandlung ein, des Inhalts, daß man zukünftig eine Buchhandlung meiden würde, die einem Mann wie Sarrazin eine Plattform böte.
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Zur Debatte gestellt
von Götz Kubitschek
In der Süddeutschen Zeitung von heute findet sich ein kleiner, wenig schmeichelhafter Beitrag über unsere Studie Der Fall Sarrazin und über das Mitsegeln in Sarrazins Windschatten. Ich dachte eigentlich, daß der Redakteur nach unserem Telefonat verstanden hätte, worauf es mir/uns ankommt. Und „verwittert“ ist unser Rittergut schon gar nicht.
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von Götz Kubitschek
Kurzer Hinweis: Heute um 10.10 Uhr läßt der Deutschlandfunk im Journal am Vormittag die Frage „Wird Deutschland dümmer und ärmer?“ diskutieren, Aufhänger sind natürlich die Thesen Thilo Sarrazins. Hörerbeiteiligung ist ausdrücklich erwünscht: 00800 44644464 (tel) und 00800 44644465 (fax) oder dlf.kontrovers@dradio.de.
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von Götz Kubitschek
Mit den Vorabdrucken im Spiegel und in der Bild-Zeitung ist gestern die Kampagne für Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab ins Rollen gekommen. War der Titel – obwohl noch nicht erschienen – allein aufgrund der Vorbestellungen bei amazon.de schon auf einen mehr als interessanten Verkaufsrang geklettert (unter die Top-200), so steht er seit gestern auf Platz 1.
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von Götz Kubitschek
Eine neue Buchreihe, der erste Titel: Deutsche Opfer, fremde Täter. Ausländergewalt in Deutschland ist ein lange vorbereitetes Buch, das Michael Paulwitz und ich im Oktober in der neuen Buchreihe antaios thema vorlegen werden. Bis zum 15. September ist eine Subskription für 15 € möglich.
Deutsche Opfer, fremde Täter beschäftigt sich mit einem Problem, das sich zu einer Katastrophe auswächst: In vielen westdeutschen Städten gibt es Viertel mit hohem Ausländeranteil. Deutsche Jugendliche sind dort bereits in der Minderheit und sehen sich einer Alltagsaggressivität ausgesetzt, die an Intensität und Brutalität ein erträgliches Maß längst gesprengt hat.
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von Götz Kubitschek
… wie man ein Rotweinglas richtig hält (wichtige Dinge, Teil 11). Denn für ihn und alle anderen, die ein wenig „entspannter, lockerer“ (Originalton Mathias Brodkorb) gegen rechts arbeiten und mit einem „Spritzer Gelassenheit“ (wiederum Brodkorb) ihre jeweiligen Storch Heinars oder Reiner Haseloffs ins Rennen schicken, war heute ein toller Tag:
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von Götz Kubitschek
Bezirksschornsteinfegermeister Lutz Battke erlebt aufregende Wochen: Der Wirtschaftsminister Sachsen-Anhalts, Reiner Haseloff (CDU), will Deutschland vor ihm retten, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, möchte Kinderseelen vor Jugendtrainer Battke schützen und die ausländische Presse sieht in Laucha, dem Wohnort von Staatsfeind Nummer klein, nachgerade so etwas wie ein KZ entstehen.
Wie ist das, wenn Lutz Battke an der Haustür klingelt? Kann man damit leben? Ein Erfahrungsbericht aus dem Rittergut Schnellroda:
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von Götz Kubitschek
Heute muß sie bei den Abonnenten eintreffen, die 37. Sezession – ein freies Heft, ohne besonderes Thema, aber mit zwei Hauptakzenten. Zum einen wird abwartend, vorfühlend die Frage nach der Brüchigkeit unserer politischen Ordnung gestellt; zum anderen sinnieren drei Autoren über den geistigen Standort der heutigen deutschen Literatur.
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von Götz Kubitschek
Die Männer und Mädels von endstation-rechts.de (um Anführer Brodkorb) sind seit etlichen Tagen und Nächten wahnsinnig komisch mit einer Parodie der Klamottenmarke Thor Steinar im Netz unterwegs: Storch Heinar heißt der Vogel, der neulich sogar in Nürnberg einen Prozeß gegen Thor Steinar gewann (oder so gut wie). War er vorher schon nicht witzig, ist er jetzt penetrant geschmacklos.
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von Götz Kubitschek
Heute nacht strahlt der WDR eine Reportage mit dem Titel Kampf im Klassenzimmer aus. Es geht darin – am Beispiel einer Hauptschule in Essen - um deutsche Schüler, die mittlerweile in der Minderheit sind und von ihren ausländischen, meist türkischstämmigen Mitschülern mehr als nur drangsaliert werden.
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von Götz Kubitschek
Seit ein paar Wochen kann man in Hattorf/Harz Hemden bestellen, auf die – im Stile der Pop-Arts von Andy Warhol – der Hitler-Attentäter von Stauffenberg aufgedruckt ist. „Konmo“ nennt Jens Gerlach seine Marke, KONservative MOde will er kreieren, mit dem nebenstehenden Motiv ist ihm das gut gelungen.
Stauffenberg – der auch schon für die Sezession warb – ist nun alles andere als eine Friedenstaube, das bewies er unter anderem heute vor 66 Jahren.
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von Götz Kubitschek
bei dem ich Mitte der neunziger Jahre Erntehilfe leistete, gemeinsam mit Kameraden aus der bündischen Jugend. Er war Siebenbürger Sachse und zusammen mit seiner Schwester der letzte Deutsche in einem vormals blühenden Sachsendorf unweit Hermannstadt/Rumänien. Dort, im Harbachtal, geht die 800jährige deutsche Siedlungsgeschichte nun unwiderruflich zu Ende. Bleiben wird etwas davon in den Städten.
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von Götz Kubitschek
Ich habe vor einigen Tagen eine Kündigung erhalten, die mich seither beschäftigt: Die Sezession – so schrieb der Leser – sei in ihrer Intellektualität aller Ehren wert, und wer solches suche, fände es wenn, dann bei uns. Er aber suche etwas anderes, er suche den Willen zur Macht. Und er habe den Eindruck gewonnen, daß die Sezessionisten diesen Willen nicht aufbrächten.
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von Götz Kubitschek
In Hamburg-Harburg ist am vergangenen Mittwoch der 22jährige Pascal E. von einem Türken erstochen worden. Gestern abend nun haben etwa 80 Angehörige und Freunde des Opfers eine Mahnwache abgehalten und kurzzeitig eine Bundesstraße blockiert. Auch auf Facebook gibt es eine wachsende Solidaristen-Gruppe. Ist es so, daß die Stimmung jetzt gefährlich wird, wie die Regionalzeitung Der Harburger vermutet?
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