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	<title>Kommentare zu: Reichtum, Leistungen und Kopft&#252;cher</title>
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	<description>Den wahren, guten und schönen Rechten ein Tagebuch</description>
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		<title>Von: Andreas Lehmann</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1452</link>
		<dc:creator>Andreas Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 11:41:01 +0000</pubDate>
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		<description>@ Hamburger Studi
&lt;blockquote&gt;&quot;Wie ich bereits sagte, sind Ihre Gottesbeschw&#246;rungen irrelevant, solange Sie kein &#252;berzeugendes Argument f&#252;r die Existenz Gottes vorlegen.&quot;&lt;/blockquote&gt;
&quot;Relevanz&quot; gewinnt Gott dadurch das die Menschen an ihn glauben, in der menschlichen Praxis. Eine auf ihn gegr&#252;ndete Herrschaft ist durch den Glauben legitimiert, und gerade deswegen eben wesentlich best&#228;ndiger. Haben Sie schon mal dar&#252;ber nachgedacht das es gerade das Problem der Moderne sein k&#246;nnte, das alles was nicht nach modernen Ma&#223;st&#228;ben bewiesen werden kann nichts gilt?
&lt;blockquote&gt;&quot;Was angebliche „nat&#252;rliche Entwicklungen“ angeht: Wenn Sie daraus (moralische) Sollensaussagen abzuleiten versuchen, begehen Sie einen Sein-Sollen-Fehlschluss, einen Versto&#223; gegen Humes Gesetz. Das ist die Mauer, an der nicht nur der „Sozialdarwinismus“, sondern auch gro&#223;e Teile des Konservatismus zerschellen.&quot;&lt;/blockquote&gt;
Sie k&#246;nnen mir ruhig noch f&#252;nf weitere Gesetze aus dem intellektuellen Wolkenkuckuksheim nennen die ich angeblich gebrochen habe.
Zu der eigentlichen Aussage, n&#228;mlich das die Linke (aus deren Gedankengut die Idee der Republik, des &quot;starken Staates&quot; und anderer Widerw&#228;rtigkeiten entstammt) auf ewig dazu verdammt ist die freie, nat&#252;rliche Entwicklung der menschlichen Gesellschaft mittels Gewalt zu hemmen, haben Sie keine Stellung genommen.
&lt;blockquote&gt;&quot;Sie vertreten zumindest in Hinblick auf Eigentum offenbar libertaristische Auffassungen, aber zu deren Begr&#252;ndung haben Sie nur Gottesbeschw&#246;rungen und Sein-Sollen-Fehlschl&#252;sse im Angebot.&quot;&lt;/blockquote&gt;
Ich vertrete freiheitliche Auffassungen. &quot;Libertaristisch&quot; h&#246;rt sich das h&#246;chstens deshalb an weil heutzutage verschiedene nach-revolution&#228;re Ideen miteinander konkurrieren, und man dadurch automatisch innerhalb dieser Muster klassifiziert wird.
&lt;blockquote&gt;&quot;Ungern, denn Gott ist ja Ihr zentrales Kriterium f&#252;r die moralische G&#252;te einer Staatsform: „[E]ine Staatsform die nicht auf Gott, K&#246;nig und der Hierarchie basiert [ist] eben das Gegenteil von rechts, sie ist nicht recht.“&quot;&lt;/blockquote&gt;
Das Einbeziehen von Gott, von g&#246;ttlichen Gesetzen ist neben K&#246;nig, Tradition und Hierarchie selbstverst&#228;ndlich entscheidend f&#252;r das Gedeihen einer Gesellschaft. Welche Rolle dabei die einzelnen Faktoren spielen ist klar ersichtlich. Wenn Sie sich in rechten Foren herumtreiben und das trotz ellenlanger Beitr&#228;ge immer noch nicht verstehen, ist das allein Ihr Problem.
Ich sage es noch einmal:
1. Die modernen Ideologie-Sekten sind nicht die meinigen, auch nicht der Libertarismus
2. Die liberalen Aussagen zur &#214;konomie (und teilweise zum menschlichen Handeln) allerdings sind schl&#252;ssig und haben sich in der Praxis bew&#228;hrt. Dahingehend wurde von Herrn Fink schon darauf hingewiesen das bereits mittelalterliche M&#246;nche den Wert des freien Marktes erkannt und studiert haben.
3. Zur Begr&#252;ndung meiner Auffassungen reicht mir jedes Geschichtsbuch. Aber f&#252;r einen Modernen ist die Geschichte ja seit der glorreichen Revolution sowieso ausser Kraft gesetzt...
&lt;blockquote&gt;&quot;Fr&#252;her war es auch Regel und nicht Ausnahme, Exkremente auf die Stra&#223;e, in die H&#246;fe und die Gr&#228;ben zu kippen. Das Alter eines Brauchs, einer &#220;berzeugung oder einer Staatsform macht sie nicht gut oder erhaltenswert.&quot;&lt;/blockquote&gt;
Dieser Vergleich d&#252;rfte Ihnen beim zweitlesen vermutlich selbst peinlich sein.
Ich danke ausserdem Herrn Fink f&#252;r den gelungen Beitrag zur antiken Demokratie, und erspare mir nicht den Hinweis an Sie, werter anonymer Hamburger Student, das gemeinhin immer noch die Ausnahme die Regel best&#228;tigt, und nicht umgekehrt!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hamburger Studi</p>
<blockquote><p>„Wie ich bereits sagte, sind Ihre Gottesbeschw&#246;rungen irrelevant, solange Sie kein &#252;berzeugendes Argument f&#252;r die Existenz Gottes vorlegen.“</p></blockquote>
<p>„Relevanz“ gewinnt Gott dadurch das die Menschen an ihn glauben, in der menschlichen Praxis. Eine auf ihn gegr&#252;ndete Herrschaft ist durch den Glauben legitimiert, und gerade deswegen eben wesentlich best&#228;ndiger. Haben Sie schon mal dar&#252;ber nachgedacht das es gerade das Problem der Moderne sein k&#246;nnte, das alles was nicht nach modernen Ma&#223;st&#228;ben bewiesen werden kann nichts gilt?</p>
<blockquote><p>„Was angebliche „nat&#252;rliche Entwicklungen“ angeht: Wenn Sie daraus (moralische) Sollensaussagen abzuleiten versuchen, begehen Sie einen Sein-Sollen-Fehlschluss, einen Versto&#223; gegen Humes Gesetz. Das ist die Mauer, an der nicht nur der „Sozialdarwinismus“, sondern auch gro&#223;e Teile des Konservatismus zerschellen.“</p></blockquote>
<p>Sie k&#246;nnen mir ruhig noch f&#252;nf weitere Gesetze aus dem intellektuellen Wolkenkuckuksheim nennen die ich angeblich gebrochen habe.<br />
Zu der eigentlichen Aussage, n&#228;mlich das die Linke (aus deren Gedankengut die Idee der Republik, des „starken Staates“ und anderer Widerw&#228;rtigkeiten entstammt) auf ewig dazu verdammt ist die freie, nat&#252;rliche Entwicklung der menschlichen Gesellschaft mittels Gewalt zu hemmen, haben Sie keine Stellung genommen. </p>
<blockquote><p>„Sie vertreten zumindest in Hinblick auf Eigentum offenbar libertaristische Auffassungen, aber zu deren Begr&#252;ndung haben Sie nur Gottesbeschw&#246;rungen und Sein-Sollen-Fehlschl&#252;sse im Angebot.“</p></blockquote>
<p>Ich vertrete freiheitliche Auffassungen. „Libertaristisch“ h&#246;rt sich das h&#246;chstens deshalb an weil heutzutage verschiedene nach-revolution&#228;re Ideen miteinander konkurrieren, und man dadurch automatisch innerhalb dieser Muster klassifiziert wird.</p>
<blockquote><p>„Ungern, denn Gott ist ja Ihr zentrales Kriterium f&#252;r die moralische G&#252;te einer Staatsform: „[E]ine Staatsform die nicht auf Gott, K&#246;nig und der Hierarchie basiert [ist] eben das Gegenteil von rechts, sie ist nicht recht.““</p></blockquote>
<p>Das Einbeziehen von Gott, von g&#246;ttlichen Gesetzen ist neben K&#246;nig, Tradition und Hierarchie selbstverst&#228;ndlich entscheidend f&#252;r das Gedeihen einer Gesellschaft. Welche Rolle dabei die einzelnen Faktoren spielen ist klar ersichtlich. Wenn Sie sich in rechten Foren herumtreiben und das trotz ellenlanger Beitr&#228;ge immer noch nicht verstehen, ist das allein Ihr Problem. </p>
<p>Ich sage es noch einmal:<br />
1. Die modernen Ideologie-Sekten sind nicht die meinigen, auch nicht der Libertarismus<br />
2. Die liberalen Aussagen zur &#214;konomie (und teilweise zum menschlichen Handeln) allerdings sind schl&#252;ssig und haben sich in der Praxis bew&#228;hrt. Dahingehend wurde von Herrn Fink schon darauf hingewiesen das bereits mittelalterliche M&#246;nche den Wert des freien Marktes erkannt und studiert haben.<br />
3. Zur Begr&#252;ndung meiner Auffassungen reicht mir jedes Geschichtsbuch. Aber f&#252;r einen Modernen ist die Geschichte ja seit der glorreichen Revolution sowieso ausser Kraft gesetzt&#8230;</p>
<blockquote><p>„Fr&#252;her war es auch Regel und nicht Ausnahme, Exkremente auf die Stra&#223;e, in die H&#246;fe und die Gr&#228;ben zu kippen. Das Alter eines Brauchs, einer &#220;berzeugung oder einer Staatsform macht sie nicht gut oder erhaltenswert.“</p></blockquote>
<p>Dieser Vergleich d&#252;rfte Ihnen beim zweitlesen vermutlich selbst peinlich sein. </p>
<p>Ich danke ausserdem Herrn Fink f&#252;r den gelungen Beitrag zur antiken Demokratie, und erspare mir nicht den Hinweis an Sie, werter anonymer Hamburger Student, das gemeinhin immer noch die Ausnahme die Regel best&#228;tigt, und nicht umgekehrt!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aergerlich</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1451</link>
		<dc:creator>Aergerlich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 07:52:59 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Autor,
&lt;b&gt;bitte erst informieren, bevor Sie Vorurteile verbreiten.&lt;/b&gt;
Professoren wurden fr&#252;her nach der Besoldungsgruppe C verg&#252;tet. Dies bedeutete - je nach Eingruppierung und Dienstalter - zwischen 3.020,38 € brutto und 6.858,87 € brutto.
Seit mehreren Jahren erfolgt die Besoldung nach W2 oder W3. Sie betr&#228;gt damit (statisch - also das gesamte Berufsleben!) 4.336,92 € brutto / Monat bei W2 oder 5.257,44 € brutto / Monat bei W3, wobei es theoretisch (derzeit zumeist kein Vergaberahmen) Leistungs- und Stellenzulagen (max. ca. 600 € brutto / Monat, z.B. f&#252;r Wahrnehmung des Dekansamts) geben kann.
Hinzu kommen jeweils Familienzuschl&#228;ge bei Ehe (119,62 € brutto / Monat) und f&#252;r Kinder (je 104,58 Euro brutto / Monat; Erh&#246;hung ab dem dritten Kind).
Von den von Ihnen behaupteten &quot;f&#252;nfstellige(n) Geh&#228;lter f&#252;r Universit&#228;tslehrer&quot; ist das deutlich entfernt.
Falls Sie sich vor dem Schreiben Ihres n&#228;chsten Artikels informieren m&#246;chten (soll bei der Wahrheitsfindung helfen!) anbei ein Link zu einer aktuellen Besoldungstabelle (BaW&#252;).
http://dbb.de/dbb-beamtenbund-2006/dbb-pdf/besoldungstab_ba_wue_stand_190609.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Autor,</p>
<p><b>bitte erst informieren, bevor Sie Vorurteile verbreiten.</b></p>
<p>Professoren wurden fr&#252;her nach der Besoldungsgruppe C verg&#252;tet. Dies bedeutete &#8211; je nach Eingruppierung und Dienstalter &#8211; zwischen 3.020,38 € brutto und 6.858,87 € brutto.</p>
<p>Seit mehreren Jahren erfolgt die Besoldung nach W2 oder W3. Sie betr&#228;gt damit (statisch &#8211; also das gesamte Berufsleben!) 4.336,92 € brutto / Monat bei W2 oder 5.257,44 € brutto / Monat bei W3, wobei es theoretisch (derzeit zumeist kein Vergaberahmen) Leistungs- und Stellenzulagen (max. ca. 600 € brutto / Monat, z.B. f&#252;r Wahrnehmung des Dekansamts) geben kann.</p>
<p>Hinzu kommen jeweils Familienzuschl&#228;ge bei Ehe (119,62 € brutto / Monat) und f&#252;r Kinder (je 104,58 Euro brutto / Monat; Erh&#246;hung ab dem dritten Kind).</p>
<p>Von den von Ihnen behaupteten „f&#252;nfstellige(n) Geh&#228;lter f&#252;r Universit&#228;tslehrer“ ist das deutlich entfernt.</p>
<p>Falls Sie sich vor dem Schreiben Ihres n&#228;chsten Artikels informieren m&#246;chten (soll bei der Wahrheitsfindung helfen!) anbei ein Link zu einer aktuellen Besoldungstabelle (BaW&#252;).</p>
<p><a href="http://dbb.de/dbb-beamtenbund-2006/dbb-pdf/besoldungstab_ba_wue_stand_190609.pdf" rel="nofollow" class="lipdf"></a><a href="http://dbb.de/dbb-beamtenbund-2006/dbb-pdf/besoldungstab_ba_wue_stand_190609.pdf" class="lipdf">http://dbb.de/dbb-beamtenbund-2006/dbb-pdf/besoldungstab_ba_wue_stand_190609.pdf</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Fink</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1450</link>
		<dc:creator>Thomas Fink</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 17:45:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Den Markt kann man nicht abschaffen&quot;. Als Naturprinzip sicher, aber selbst das leugnen diejenigen, die den Markt durch die Expropriation der Expropriateure abschaffen m&#246;chten. Au&#223;erdem ist das Wunder des Marktes, von dem ich spreche, n&#228;mlich die historisch einmalige Wohlstandsexplosion seit dem sp&#228;ten Mittelalter, etwas Neues. Das Naturprinzip Markt wird hier noch von  anderen Faktoren begleitet (christliches Menschenbild, Eigentumssicherheit, Bildung und mehr). Diesen Markt kann man abschaffen.
Wenn Sarah Wagenknecht, Horst Mahler oder J&#252;rgen Els&#228;sser in meinem Golfclub auftauchen w&#252;rden, k&#246;nnte ich das verkraften, ich w&#252;rde es sogar positiv einsch&#228;tzen. Verbl&#246;detes Schn&#246;seltum k&#246;nnte ihnen nur gut tun. Bef&#228;nde ich mich aber mit ihnen auf einer Demonstration, w&#252;rde ich nachdenklich werden. Schlechtes Beispiel.
&quot;Ihnen ist aber schon bekannt, dass es in der Wiege der abendl&#228;ndischen Kultur, im antiken Griechenland, eine Demokratie gab?&quot; Mir schon. Auch das diese Demokratie eine sehr tempor&#228;re Erscheinung war und nicht auf Sklaven verzichtete, ist mir bekannt. Ist ihnen auch bekannt, das in Platos &quot;Republik&quot; in der Konsequenz ein kommunistisches Programm, also die Abschaffung des Eigentums und der Familie, propagiert wurde? Und geleitet werden sollte das alles von den &quot;Philosophen&quot;, selbsternannten Menschheitsoptimierern. Ist doch interessant, wie wir uns so gegenseitig bilden k&#246;nnen.
Aber jetzt ist es Zeit f&#252;r das Sandm&#228;nnchen mit COzwei freien Fu&#223;abdr&#252;cken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Den Markt kann man nicht abschaffen“. Als Naturprinzip sicher, aber selbst das leugnen diejenigen, die den Markt durch die Expropriation der Expropriateure abschaffen m&#246;chten. Au&#223;erdem ist das Wunder des Marktes, von dem ich spreche, n&#228;mlich die historisch einmalige Wohlstandsexplosion seit dem sp&#228;ten Mittelalter, etwas Neues. Das Naturprinzip Markt wird hier noch von  anderen Faktoren begleitet (christliches Menschenbild, Eigentumssicherheit, Bildung und mehr). Diesen Markt kann man abschaffen.<br />
Wenn Sarah Wagenknecht, Horst Mahler oder J&#252;rgen Els&#228;sser in meinem Golfclub auftauchen w&#252;rden, k&#246;nnte ich das verkraften, ich w&#252;rde es sogar positiv einsch&#228;tzen. Verbl&#246;detes Schn&#246;seltum k&#246;nnte ihnen nur gut tun. Bef&#228;nde ich mich aber mit ihnen auf einer Demonstration, w&#252;rde ich nachdenklich werden. Schlechtes Beispiel.</p>
<p>„Ihnen ist aber schon bekannt, dass es in der Wiege der abendl&#228;ndischen Kultur, im antiken Griechenland, eine Demokratie gab?“ Mir schon. Auch das diese Demokratie eine sehr tempor&#228;re Erscheinung war und nicht auf Sklaven verzichtete, ist mir bekannt. Ist ihnen auch bekannt, das in Platos „Republik“ in der Konsequenz ein kommunistisches Programm, also die Abschaffung des Eigentums und der Familie, propagiert wurde? Und geleitet werden sollte das alles von den „Philosophen“, selbsternannten Menschheitsoptimierern. Ist doch interessant, wie wir uns so gegenseitig bilden k&#246;nnen.</p>
<p>Aber jetzt ist es Zeit f&#252;r das Sandm&#228;nnchen mit COzwei freien Fu&#223;abdr&#252;cken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hamburger Studi</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1449</link>
		<dc:creator>Hamburger Studi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:54:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1449</guid>
		<description>@ Andreas Lehmann:
&gt; Der Sozialstaat ist wie alle Gleichmacherei gegen die
&gt; nat&#252;rliche Entwicklung der Gesellschaft, nach Gottes
&gt; Sch&#246;pfung, gerichtet.
Wie ich bereits sagte, sind Ihre Gottesbeschw&#246;rungen irrelevant, solange Sie kein &#252;berzeugendes Argument f&#252;r die Existenz Gottes vorlegen.
Was angebliche &quot;nat&#252;rliche Entwicklungen&quot; angeht: Wenn Sie daraus (moralische) Sollensaussagen abzuleiten versuchen, begehen Sie einen Sein-Sollen-Fehlschluss, einen Versto&#223; gegen Humes Gesetz. Das ist die Mauer, an der nicht nur der &quot;Sozialdarwinismus&quot;, sondern auch gro&#223;e Teile des Konservatismus zerschellen.
&gt; Au&#223;erdem widerspricht er fundamental den g&#246;ttlichen
&gt; Geboten „Du sollst nicht stehlen“ und „Du sollst nicht
&gt; begehren deines n&#228;chsten Hab und Gut“.
Angebliche &quot;g&#246;ttliche Gebote&quot; sind irrelevant, solange Sie kein &#252;berzeugendes Argument... siehe oben.
Sie vertreten zumindest in Hinblick auf Eigentum offenbar libertaristische Auffassungen, aber zu deren Begr&#252;ndung haben Sie nur Gottesbeschw&#246;rungen und Sein-Sollen-Fehlschl&#252;sse im Angebot.
&gt; Sie d&#252;rfen den Hinweis auf Gott und seinen Gegenspieler
&gt; aber auch gerne vergessen.
Ungern, denn Gott ist ja Ihr zentrales Kriterium f&#252;r die moralische G&#252;te einer Staatsform: &quot;[E]ine Staatsform die nicht auf Gott, K&#246;nig und der Hierarchie basiert [ist] eben das Gegenteil von rechts, sie ist nicht recht.&quot;
&gt; Die Existenz Gottes wurde nach wissenschaftlichen
&gt; Ma&#223;st&#228;ben noch nie bewiesen, und trotzdem ruhten
&gt; „bis vor kurzem“ noch alle Ordnungen auf ihm.
Sie meinen, indem sich viele Herrscher auf Gott berufen haben? So what? &quot;Bis vor kurzem&quot; haben auch viele gedacht, dass sich die Sonne um die Erde dreht. War Quatsch.
&gt; Im Angesicht einer jahrtausende alten Ordnungsform,
&gt; die im Gegensatz zur Republik Regel und nicht Ausnahme
&gt; war, ...
Fr&#252;her war es auch Regel und nicht Ausnahme, Exkremente auf die Stra&#223;e, in die H&#246;fe und die Gr&#228;ben zu kippen. Das Alter eines Brauchs, einer &#220;berzeugung oder einer Staatsform macht sie nicht gut oder erhaltenswert.
&gt; ...von einem „Haus ohne Fundament und Erdgescho&#223;“
&gt; zu sprechen ist schon am&#252;sant.
Das Bild bezog sich nicht auf die Monarchie, sondern auf Ihr Posting. Gott ist in Ihren Ausf&#252;hrungen zentral, &#228;hnlich wie Fundament und Erdgeschoss bei einem Haus. Da Sie kein gutes Argument f&#252;r dessen Existenz vorlegen k&#246;nnen, sind Ihre Ausf&#252;hrungen mangelhaft wie ein Haus ohne Fundament und Erdgeschoss.
&gt; Sie m&#252;ssen in einem Pfahlbau wohnen, oder wie k&#246;nnten
&gt; Sie sonst vergessen haben das mindestens „Fundament und
&gt; Erdgescho&#223;“ des abendl&#228;ndischen Hauses in der
&gt; monarchistischen Zeit, „aus ihrem Wesen heraus“ gebaut wurden.
Ihnen ist aber schon bekannt, dass es in der Wiege der abendl&#228;ndischen Kultur, im antiken Griechenland, eine Demokratie gab?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas Lehmann:</p>
<p>&gt; Der Sozialstaat ist wie alle Gleichmacherei gegen die<br />
&gt; nat&#252;rliche Entwicklung der Gesellschaft, nach Gottes<br />
&gt; Sch&#246;pfung, gerichtet. </p>
<p>Wie ich bereits sagte, sind Ihre Gottesbeschw&#246;rungen irrelevant, solange Sie kein &#252;berzeugendes Argument f&#252;r die Existenz Gottes vorlegen.</p>
<p>Was angebliche „nat&#252;rliche Entwicklungen“ angeht: Wenn Sie daraus (moralische) Sollensaussagen abzuleiten versuchen, begehen Sie einen Sein-Sollen-Fehlschluss, einen Versto&#223; gegen Humes Gesetz. Das ist die Mauer, an der nicht nur der „Sozialdarwinismus“, sondern auch gro&#223;e Teile des Konservatismus zerschellen.</p>
<p>&gt; Au&#223;erdem widerspricht er fundamental den g&#246;ttlichen<br />
&gt; Geboten „Du sollst nicht stehlen“ und „Du sollst nicht<br />
&gt; begehren deines n&#228;chsten Hab und Gut“.</p>
<p>Angebliche „g&#246;ttliche Gebote“ sind irrelevant, solange Sie kein &#252;berzeugendes Argument&#8230; siehe oben.</p>
<p>Sie vertreten zumindest in Hinblick auf Eigentum offenbar libertaristische Auffassungen, aber zu deren Begr&#252;ndung haben Sie nur Gottesbeschw&#246;rungen und Sein-Sollen-Fehlschl&#252;sse im Angebot.</p>
<p>&gt; Sie d&#252;rfen den Hinweis auf Gott und seinen Gegenspieler<br />
&gt; aber auch gerne vergessen.</p>
<p>Ungern, denn Gott ist ja Ihr zentrales Kriterium f&#252;r die moralische G&#252;te einer Staatsform: „[E]ine Staatsform die nicht auf Gott, K&#246;nig und der Hierarchie basiert [ist] eben das Gegenteil von rechts, sie ist nicht recht.“</p>
<p>&gt; Die Existenz Gottes wurde nach wissenschaftlichen<br />
&gt; Ma&#223;st&#228;ben noch nie bewiesen, und trotzdem ruhten<br />
&gt; „bis vor kurzem“ noch alle Ordnungen auf ihm.</p>
<p>Sie meinen, indem sich viele Herrscher auf Gott berufen haben? So what? „Bis vor kurzem“ haben auch viele gedacht, dass sich die Sonne um die Erde dreht. War Quatsch.</p>
<p>&gt; Im Angesicht einer jahrtausende alten Ordnungsform,<br />
&gt; die im Gegensatz zur Republik Regel und nicht Ausnahme<br />
&gt; war, &#8230;</p>
<p>Fr&#252;her war es auch Regel und nicht Ausnahme, Exkremente auf die Stra&#223;e, in die H&#246;fe und die Gr&#228;ben zu kippen. Das Alter eines Brauchs, einer &#220;berzeugung oder einer Staatsform macht sie nicht gut oder erhaltenswert.</p>
<p>&gt; &#8230;von einem „Haus ohne Fundament und Erdgescho&#223;“<br />
&gt; zu sprechen ist schon am&#252;sant.</p>
<p>Das Bild bezog sich nicht auf die Monarchie, sondern auf Ihr Posting. Gott ist in Ihren Ausf&#252;hrungen zentral, &#228;hnlich wie Fundament und Erdgeschoss bei einem Haus. Da Sie kein gutes Argument f&#252;r dessen Existenz vorlegen k&#246;nnen, sind Ihre Ausf&#252;hrungen mangelhaft wie ein Haus ohne Fundament und Erdgeschoss.</p>
<p>&gt; Sie m&#252;ssen in einem Pfahlbau wohnen, oder wie k&#246;nnten<br />
&gt; Sie sonst vergessen haben das mindestens „Fundament und<br />
&gt; Erdgescho&#223;“ des abendl&#228;ndischen Hauses in der<br />
&gt; monarchistischen Zeit, „aus ihrem Wesen heraus“ gebaut wurden.</p>
<p>Ihnen ist aber schon bekannt, dass es in der Wiege der abendl&#228;ndischen Kultur, im antiken Griechenland, eine Demokratie gab?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Lehmann</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1448</link>
		<dc:creator>Andreas Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 13:15:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1448</guid>
		<description>Lieber Nihil,
in der Tat, der Markt funktioniert (wenn man ihn l&#228;sst). Im  Sozialismus w&#252;rden wir dagegen alle j&#228;mmerlich vor uns hinvegetieren. Da wir daf&#252;r historische Beispiele en masse vorfinden, sollten wir lieber von &quot;Sozialismusgl&#228;ubigen&quot; sprechen. Deswegen wird auch die Diskussion dar&#252;ber tunlichst vermieden, bzw. immer nur im &#252;blichen Meinungskartell gef&#252;hrt.
Wirtschaftsinterventionistische Politik (mit der Geldpolitik angefangen)  f&#252;hrt zu mehr Korruption und Fehlallokation von Kapital. Durch Sie ist so ein ausserordentlicher Ideologie-Staat wie der unsrige &#252;berhaupt erst machbar. Ohne diese Politik m&#252;sste das Riesenheer der staatlich besoldeten Ideologen sich eine andere Arbeit suchen.
Was die Skepsis gegen&#252;ber Staat, Etatismus und Demokratie angeht k&#246;nnte ich Ihnen noch weitaus mehr &quot;Zeugen&quot; nennen. Nicht nur der gute Nietzsche hatte das erkannt.
Fazit:
1. Die Marktwirtschaft funktioniert und sie ist &#228;lter als der Staat. Erst wenn der Staat Gelder von den Produktiven nimmt, damit Investitionen verhindert, und es den Unproduktiven gibt, die tendenziell dadurch gekennzeichnet sind das sie ebenso unproduktive Investitionen t&#228;tigen, wird der Wirtschaftskreislauf durcheinandergebracht.
2. Der Grund f&#252;r die heutige Krise ist nicht der Manager oder der Markt, sondern die staatliche Produktion von wertlosem Geld bzw. der staatliche Interventionismus in den Markt. W&#228;re das Geld gedeckt und h&#228;tte sich der Staat auf seine Kernaufgaben beschr&#228;nkt, h&#228;tten wir heute nicht nur kein Wirtschaftsproblem, wir h&#228;tten auch geringere gesellschaftliche Probleme.
3. Die etatistische Rechte hat eine Abneigung gegen das kaufm&#228;nnische, gegen das &quot;Gesch&#228;fte machen&quot;. Deswegen besch&#228;ftigt sie sich allerh&#246;chstens mit etatistisch-sozialistischer Wirtschaftslehre (welche ihre Vorurteile best&#228;tigt), und deswegen kann sie - &#228;hnlich wie die Linken in anderen Bereichen - immer nur mit Spott und Diffamierungen auf sachliche volkswirtschaftliche Argumentation reagieren. Jeder mitlesende &quot;Marktradikalinski&quot; hat n&#228;mlich sehr wohl bemerkt das in dieser Diskussion auf die wirtschaftswissenschaftlichen Argumente keine Antworten seitens der Anti-Kapitalisten kamen...
4. Aus diesem Grund versteht die etatistische Rechte nicht nur nicht wie die Wirtschaft funktioniert (was sich in falschen ordnungspolitischen Forderungen &#228;u&#223;ert), oder gar welche Rolle die Geldpolitik spielt, sie ist sich auch nicht dar&#252;ber im klaren das marktwirtschaftliche Bedingungen beim Individuum den Anreiz zu &#252;berlegtem und nachhaltigen Handeln setzen. Und im Gegensatz zum Sozialismus falsches individuelles Handeln auch bestraft.
4. Die etatistische Rechte bedient sich der Ansichten und Analysen der Linken um die Linke zu bek&#228;mpfen. Sie weiss weder wie sehr sie sich bereits sozial-demokratisiert hat, noch wie falsch sozial-demokratische Politik ist (wirtschaftlich wie gesellschaftlich). Viele Ansichten die sie heute vertritt waren bspw. Forderungen der Marxisten.
5. Was fr&#252;her ein wirksames Korrektiv gegen die &quot;Zerst&#246;rung der Gemeinschaft&quot; war, und auch heute wieder sein k&#246;nnte, wurde meinerseits bereits lang und breit ausgef&#252;hrt. Die atheistisch-demokratische Republik ist es jedenfalls nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Nihil,</p>
<p>in der Tat, der Markt funktioniert (wenn man ihn l&#228;sst). Im  Sozialismus w&#252;rden wir dagegen alle j&#228;mmerlich vor uns hinvegetieren. Da wir daf&#252;r historische Beispiele en masse vorfinden, sollten wir lieber von „Sozialismusgl&#228;ubigen“ sprechen. Deswegen wird auch die Diskussion dar&#252;ber tunlichst vermieden, bzw. immer nur im &#252;blichen Meinungskartell gef&#252;hrt.</p>
<p>Wirtschaftsinterventionistische Politik (mit der Geldpolitik angefangen)  f&#252;hrt zu mehr Korruption und Fehlallokation von Kapital. Durch Sie ist so ein ausserordentlicher Ideologie-Staat wie der unsrige &#252;berhaupt erst machbar. Ohne diese Politik m&#252;sste das Riesenheer der staatlich besoldeten Ideologen sich eine andere Arbeit suchen.</p>
<p>Was die Skepsis gegen&#252;ber Staat, Etatismus und Demokratie angeht k&#246;nnte ich Ihnen noch weitaus mehr „Zeugen“ nennen. Nicht nur der gute Nietzsche hatte das erkannt. </p>
<p>Fazit:</p>
<p>1. Die Marktwirtschaft funktioniert und sie ist &#228;lter als der Staat. Erst wenn der Staat Gelder von den Produktiven nimmt, damit Investitionen verhindert, und es den Unproduktiven gibt, die tendenziell dadurch gekennzeichnet sind das sie ebenso unproduktive Investitionen t&#228;tigen, wird der Wirtschaftskreislauf durcheinandergebracht. </p>
<p>2. Der Grund f&#252;r die heutige Krise ist nicht der Manager oder der Markt, sondern die staatliche Produktion von wertlosem Geld bzw. der staatliche Interventionismus in den Markt. W&#228;re das Geld gedeckt und h&#228;tte sich der Staat auf seine Kernaufgaben beschr&#228;nkt, h&#228;tten wir heute nicht nur kein Wirtschaftsproblem, wir h&#228;tten auch geringere gesellschaftliche Probleme.</p>
<p>3. Die etatistische Rechte hat eine Abneigung gegen das kaufm&#228;nnische, gegen das „Gesch&#228;fte machen“. Deswegen besch&#228;ftigt sie sich allerh&#246;chstens mit etatistisch-sozialistischer Wirtschaftslehre (welche ihre Vorurteile best&#228;tigt), und deswegen kann sie &#8211; &#228;hnlich wie die Linken in anderen Bereichen &#8211; immer nur mit Spott und Diffamierungen auf sachliche volkswirtschaftliche Argumentation reagieren. Jeder mitlesende „Marktradikalinski“ hat n&#228;mlich sehr wohl bemerkt das in dieser Diskussion auf die wirtschaftswissenschaftlichen Argumente keine Antworten seitens der Anti-Kapitalisten kamen&#8230;</p>
<p>4. Aus diesem Grund versteht die etatistische Rechte nicht nur nicht wie die Wirtschaft funktioniert (was sich in falschen ordnungspolitischen Forderungen &#228;u&#223;ert), oder gar welche Rolle die Geldpolitik spielt, sie ist sich auch nicht dar&#252;ber im klaren das marktwirtschaftliche Bedingungen beim Individuum den Anreiz zu &#252;berlegtem und nachhaltigen Handeln setzen. Und im Gegensatz zum Sozialismus falsches individuelles Handeln auch bestraft.</p>
<p>4. Die etatistische Rechte bedient sich der Ansichten und Analysen der Linken um die Linke zu bek&#228;mpfen. Sie weiss weder wie sehr sie sich bereits sozial-demokratisiert hat, noch wie falsch sozial-demokratische Politik ist (wirtschaftlich wie gesellschaftlich). Viele Ansichten die sie heute vertritt waren bspw. Forderungen der Marxisten.</p>
<p>5. Was fr&#252;her ein wirksames Korrektiv gegen die „Zerst&#246;rung der Gemeinschaft“ war, und auch heute wieder sein k&#246;nnte, wurde meinerseits bereits lang und breit ausgef&#252;hrt. Die atheistisch-demokratische Republik ist es jedenfalls nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nihil</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1447</link>
		<dc:creator>Nihil</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 11:01:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1447</guid>
		<description>&lt;b&gt;1.&lt;/b&gt; Wie gesagt: an derartigen Glaubensdebatten beteilige ich mich nicht gerne, da kommt nichts dabei raus. Nur soviel: Sie kennen meine Marktkenntnis u. -einsch&#228;tzung nicht, insofern treffen ihre Ausf&#252;hrungen vielfach ins Leere - ich frage mich ob Sie den Markt verstanden haben:
&lt;blockquote&gt;Aber der Markt braucht die Moderne nicht und die Moderne m&#246;chte ihn gerne wieder abschaffen.&lt;/blockquote&gt; Den Markt kann man nicht abschaffen, weil er eine Theorie &#252;ber die Natur, ein Prinzip der Natur ist (&quot;Kampf: jeder gegen jeden&quot;) - es gibt ihn nicht blo&#223; im &#246;konomischen Bereich, er existiert quasi &#252;berall (Sexual- bzw. Partnermarkt, vgl. Houellebecq). So, jetzt schweige ich dazu inhaltlich - sonst kommt noch mehr Feuer in diese Religionsdebatte.
&lt;b&gt;2.&lt;/b&gt; Wichtig (zum Grundtenor und letzten Absatz): ich lasse mir den Horizont meiner Einsichten sicher nicht (negativ) durch (politische) Gegner begrenzen. Einfaches Beispiel: der durchschnittliche Golfspieler ist &lt;em&gt;vielleicht&lt;/em&gt; ein verbl&#246;deter Schn&#246;sel - sollte &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; aber an diesem &quot;Sport&quot; gefallen finden, w&#252;rde mich das nicht hindern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>1.</b> Wie gesagt: an derartigen Glaubensdebatten beteilige ich mich nicht gerne, da kommt nichts dabei raus. Nur soviel: Sie kennen meine Marktkenntnis u. -einsch&#228;tzung nicht, insofern treffen ihre Ausf&#252;hrungen vielfach ins Leere &#8211; ich frage mich ob Sie den Markt verstanden haben:</p>
<blockquote><p>Aber der Markt braucht die Moderne nicht und die Moderne m&#246;chte ihn gerne wieder abschaffen.</p></blockquote>
<p> Den Markt kann man nicht abschaffen, weil er eine Theorie &#252;ber die Natur, ein Prinzip der Natur ist („Kampf: jeder gegen jeden“) &#8211; es gibt ihn nicht blo&#223; im &#246;konomischen Bereich, er existiert quasi &#252;berall (Sexual- bzw. Partnermarkt, vgl. Houellebecq). So, jetzt schweige ich dazu inhaltlich &#8211; sonst kommt noch mehr Feuer in diese Religionsdebatte.</p>
<p><b>2.</b> Wichtig (zum Grundtenor und letzten Absatz): ich lasse mir den Horizont meiner Einsichten sicher nicht (negativ) durch (politische) Gegner begrenzen. Einfaches Beispiel: der durchschnittliche Golfspieler ist <em>vielleicht</em> ein verbl&#246;deter Schn&#246;sel &#8211; sollte <em>ich</em> aber an diesem „Sport“ gefallen finden, w&#252;rde mich das nicht hindern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Fink</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1443</link>
		<dc:creator>Thomas Fink</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 07:31:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1443</guid>
		<description>Mein lieber Nihil, was Sie und andere &quot;Marktfeinde&quot; als &quot;Marktradikalismus&quot; wahrnehmen, sind doch nur Forderungen nach privilegiertem Zugang zu dem Stoff, den &quot;der Staat&quot; vor den Marktkr&#228;ften sch&#252;tzt, n&#228;mlich dem Geld der Zentralbanken. Diese &quot;Marktradikalinskis&quot; wollen damit weiter risikolos Risikogesch&#228;fte machen. Der wirklich freie Markt ist denen ein Gr&#228;uel.
Ich m&#246;chte zwar nicht unbedingt Satan ins Spiel bringen, aber ich stimme Herrn Lehmann zu, das &quot;der Markt&quot; eine religi&#246;se Dimension hat. Er ist das Wunder eines pl&#246;tzlichen allgemeinen Wohlstandsschubes, welcher von den spanischen Sp&#228;tscholastikern zuerst registriert wurde, und der von ihnen mit  Eigentumssicherheit und Bildung (um nur zwei Faktoren zu nennen) in immer breiteren Bev&#246;lkerungsschichten in Verbindung gebracht wurde. Der Markt ist das Wunder, das nicht den Menschen optimiert, aber in einem gewissen Rahmen daf&#252;r sorgt, da&#223; sich Eigenwohl in Gemeinwohl verwandeln kann. Das der Markt und die Moderne zusammen entstanden sind, ist gewiss kein Zufall und wahrscheinlich die Ursache des Ressentiments von rechts gegen ihn. Aber der Markt braucht die Moderne nicht und die Moderne m&#246;chte ihn gerne wieder abschaffen.
Was haben sie denn gegen die &quot;Absicherung von Eigentum&quot;. Sind Sie ein &quot;ewig Linker&quot;? Sind Sie politisch korrekt? Soweit ich es verstehe, ist die politische Korrektheit die zeitgen&#246;ssische Manifestation eines Narrativs, eines Erz&#228;hlmusters zu Welterkl&#228;rung, welches die Begr&#252;ndung des Handelns der ewig Linken durch die gesamte Menschheitsgeschichte ist. Das Narrativ in Kurzform: Der T&#228;ter ist immer auch ein Opfer der Verh&#228;ltnisse. Wenn wir die Verh&#228;ltnisse &#228;ndern, gibt es auch keine T&#228;ter mehr. Diebstahl ist nur m&#246;glich, weil es Eigentum gibt. Wenn wir das Eigentum abschaffen, gibt es auch keinen Diebstahl mehr.
Auf welcher Seite stehen Sie? &#220;brigens, es gibt keinen totalen Markt. Dieser ist eine utopische Fiktion und Herr Lehmann und ich haben uns schon diverse Male davon distanziert. Wenn Sie  so etwas wie den &quot;totalen Markt&quot; als Feindbild konstruieren, schauen sie in eine marxistisch inspirierte neuheglianische Kristallkugel, in der &quot;Entfremdung&quot; und &quot;Warenfetischismus&quot; und das eine und das andere mehr blubbern.
Wie gesagt, kann ich dem Menschenbild des ewig Linken und des ewig Rechten, wie von Herrn Scheil dargestellt, nur zustimmen. Aber wie wir auch in diesem Thread sehen, gelingt diese Trennung in der politischen Arena nicht so elegant. Konkret hei&#223;t dies, das sich bei der politisch Rechten Leute tummeln, deren Menschenbild ewig links ist. Das manifestiert sich z.B. darin, wie ein J&#252;rgen Els&#228;sser heute in manchen rechten Kreisen und Publikationen goutiert wird. Els&#228;sser und z.B. auch Mahler geh&#246;ren zur der Art von Ex Linken die sich &#252;berhaupt nicht ge&#228;ndert haben. Sie sind die gleichen sozialistischen Hetzer und Agitatoren wie vorher. Neben der Arbeiterklasse und allen anderen Unterdr&#252;ckten haben sie nun auch noch das Volk und die Nation entdeckt. Genauso wie ihre kommunistischen Br&#252;der k&#228;mpfen sie gegen eine Welt, in der sie das absolut B&#246;se wahrnehmen, mit dem Ziel dieses absolut B&#246;se endg&#252;ltig zu vernichten. Und weil sie eben die Kraft des absolut Guten verk&#246;rpern, ist ihnen alles erlaubt, jede Niedertr&#228;chtigkeit verwandelt sich in ihren H&#228;nden in ein Werk des absolut Guten. &quot;Uns ist alles erlaubt&quot;, das ist ein w&#246;rtliches Zitat aus einer der fr&#252;hen Publikationen der Tscheka, der Mutter des KGB, der Stasi, der Securitate und tausend anderen Organisationen, die auch heute noch aktiv sind.  Auf der Linken finden wir Leute mit einem solchen manich&#228;ischen Weltbild vorwiegend in der PDS und bei den Gr&#252;nen, wo sie sich hinter den „n&#252;tzlichen Idioten“ verschanzen.
Das nur als ein kleiner Ausflug in die politische Dimension. Auch als „ewig Rechter“ sollte man darauf aufpassen, nicht in einer Reihe mit Leuten zu stehen, die das „Uns ist alles erlaubt“ im Hinterkopf haben. Und unreflektierte Marktfeindschaft f&#252;hrt Sie zwangsl&#228;ufig in B&#252;ndnisse mit solchen Kr&#228;ften.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein lieber Nihil, was Sie und andere „Marktfeinde“ als „Marktradikalismus“ wahrnehmen, sind doch nur Forderungen nach privilegiertem Zugang zu dem Stoff, den „der Staat“ vor den Marktkr&#228;ften sch&#252;tzt, n&#228;mlich dem Geld der Zentralbanken. Diese „Marktradikalinskis“ wollen damit weiter risikolos Risikogesch&#228;fte machen. Der wirklich freie Markt ist denen ein Gr&#228;uel.<br />
Ich m&#246;chte zwar nicht unbedingt Satan ins Spiel bringen, aber ich stimme Herrn Lehmann zu, das „der Markt“ eine religi&#246;se Dimension hat. Er ist das Wunder eines pl&#246;tzlichen allgemeinen Wohlstandsschubes, welcher von den spanischen Sp&#228;tscholastikern zuerst registriert wurde, und der von ihnen mit  Eigentumssicherheit und Bildung (um nur zwei Faktoren zu nennen) in immer breiteren Bev&#246;lkerungsschichten in Verbindung gebracht wurde. Der Markt ist das Wunder, das nicht den Menschen optimiert, aber in einem gewissen Rahmen daf&#252;r sorgt, da&#223; sich Eigenwohl in Gemeinwohl verwandeln kann. Das der Markt und die Moderne zusammen entstanden sind, ist gewiss kein Zufall und wahrscheinlich die Ursache des Ressentiments von rechts gegen ihn. Aber der Markt braucht die Moderne nicht und die Moderne m&#246;chte ihn gerne wieder abschaffen.<br />
Was haben sie denn gegen die „Absicherung von Eigentum“. Sind Sie ein „ewig Linker“? Sind Sie politisch korrekt? Soweit ich es verstehe, ist die politische Korrektheit die zeitgen&#246;ssische Manifestation eines Narrativs, eines Erz&#228;hlmusters zu Welterkl&#228;rung, welches die Begr&#252;ndung des Handelns der ewig Linken durch die gesamte Menschheitsgeschichte ist. Das Narrativ in Kurzform: Der T&#228;ter ist immer auch ein Opfer der Verh&#228;ltnisse. Wenn wir die Verh&#228;ltnisse &#228;ndern, gibt es auch keine T&#228;ter mehr. Diebstahl ist nur m&#246;glich, weil es Eigentum gibt. Wenn wir das Eigentum abschaffen, gibt es auch keinen Diebstahl mehr.<br />
Auf welcher Seite stehen Sie? &#220;brigens, es gibt keinen totalen Markt. Dieser ist eine utopische Fiktion und Herr Lehmann und ich haben uns schon diverse Male davon distanziert. Wenn Sie  so etwas wie den „totalen Markt“ als Feindbild konstruieren, schauen sie in eine marxistisch inspirierte neuheglianische Kristallkugel, in der „Entfremdung“ und „Warenfetischismus“ und das eine und das andere mehr blubbern. </p>
<p>Wie gesagt, kann ich dem Menschenbild des ewig Linken und des ewig Rechten, wie von Herrn Scheil dargestellt, nur zustimmen. Aber wie wir auch in diesem Thread sehen, gelingt diese Trennung in der politischen Arena nicht so elegant. Konkret hei&#223;t dies, das sich bei der politisch Rechten Leute tummeln, deren Menschenbild ewig links ist. Das manifestiert sich z.B. darin, wie ein J&#252;rgen Els&#228;sser heute in manchen rechten Kreisen und Publikationen goutiert wird. Els&#228;sser und z.B. auch Mahler geh&#246;ren zur der Art von Ex Linken die sich &#252;berhaupt nicht ge&#228;ndert haben. Sie sind die gleichen sozialistischen Hetzer und Agitatoren wie vorher. Neben der Arbeiterklasse und allen anderen Unterdr&#252;ckten haben sie nun auch noch das Volk und die Nation entdeckt. Genauso wie ihre kommunistischen Br&#252;der k&#228;mpfen sie gegen eine Welt, in der sie das absolut B&#246;se wahrnehmen, mit dem Ziel dieses absolut B&#246;se endg&#252;ltig zu vernichten. Und weil sie eben die Kraft des absolut Guten verk&#246;rpern, ist ihnen alles erlaubt, jede Niedertr&#228;chtigkeit verwandelt sich in ihren H&#228;nden in ein Werk des absolut Guten. „Uns ist alles erlaubt“, das ist ein w&#246;rtliches Zitat aus einer der fr&#252;hen Publikationen der Tscheka, der Mutter des KGB, der Stasi, der Securitate und tausend anderen Organisationen, die auch heute noch aktiv sind.  Auf der Linken finden wir Leute mit einem solchen manich&#228;ischen Weltbild vorwiegend in der PDS und bei den Gr&#252;nen, wo sie sich hinter den „n&#252;tzlichen Idioten“ verschanzen.</p>
<p>Das nur als ein kleiner Ausflug in die politische Dimension. Auch als „ewig Rechter“ sollte man darauf aufpassen, nicht in einer Reihe mit Leuten zu stehen, die das „Uns ist alles erlaubt“ im Hinterkopf haben. Und unreflektierte Marktfeindschaft f&#252;hrt Sie zwangsl&#228;ufig in B&#252;ndnisse mit solchen Kr&#228;ften.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nihil</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1439</link>
		<dc:creator>Nihil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 21:34:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1439</guid>
		<description>Noch eine kleine Anmerkung: eines mu&#223; man den Marktradikalinskis lassen - sowohl Gott als auch Nietzsche werden zur Begr&#252;ndung ihrer Weltsicht herangezogen. Das bringen nicht viele unter einen Hut :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch eine kleine Anmerkung: eines mu&#223; man den Marktradikalinskis lassen &#8211; sowohl Gott als auch Nietzsche werden zur Begr&#252;ndung ihrer Weltsicht herangezogen. Das bringen nicht viele unter einen Hut :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nihil</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1438</link>
		<dc:creator>Nihil</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 21:23:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1438</guid>
		<description>Ich m&#246;chte mich gar nicht in die religi&#246;se Diskussion &quot;pro Markt&quot; einmischen (der totale Markt funktioniert perfekt, aber er kann nat&#252;rlich keine Gemeinschaft konstutieren - zerst&#246;ren kann er sie jederzeit).
Wo ich mich aber zur Intervention gen&#246;tigt sehe:
&lt;blockquote cite=&quot;Martin&quot;&gt;Alle Lust will Ewigkeit, sagte schon Nietzsche. Und so will jeder sein Erworbenes festhalten, absichern und an seine Erben weitergeben.&lt;/blockquote&gt;
Nietzsche hat Zarathustra die Worte &quot;Alle Lust will Ewigkeit&quot; &lt;i&gt;sicher&lt;/i&gt; nicht in &lt;i&gt;diesem&lt;/i&gt; Sinne in den Mund gelegt -- weder konkret noch im &#252;bertragenen Sinn. Eher das Gegenteil ist der Fall: Zarathustras Ewigkeit ist die von Entstehen und Vergehen, vom &lt;i&gt;Wagnis&lt;/i&gt; - ein militantes Pl&#228;doyer gegen Mittelm&#228;&#223;igkeit und sicher nicht bez&#252;glich &quot;Absicherung von Eigentum&quot;.
Bitte nicht die eigenen Beitr&#228;ge mit &quot;Zitatsammlungswissen&quot; anreichern - danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte mich gar nicht in die religi&#246;se Diskussion „pro Markt“ einmischen (der totale Markt funktioniert perfekt, aber er kann nat&#252;rlich keine Gemeinschaft konstutieren &#8211; zerst&#246;ren kann er sie jederzeit).</p>
<p>Wo ich mich aber zur Intervention gen&#246;tigt sehe:</p>
<blockquote cite="Martin"><p>Alle Lust will Ewigkeit, sagte schon Nietzsche. Und so will jeder sein Erworbenes festhalten, absichern und an seine Erben weitergeben.</p></blockquote>
<p>Nietzsche hat Zarathustra die Worte „Alle Lust will Ewigkeit“ <i>sicher</i> nicht in <i>diesem</i> Sinne in den Mund gelegt &#8211; weder konkret noch im &#252;bertragenen Sinn. Eher das Gegenteil ist der Fall: Zarathustras Ewigkeit ist die von Entstehen und Vergehen, vom <i>Wagnis</i> &#8211; ein militantes Pl&#228;doyer gegen Mittelm&#228;&#223;igkeit und sicher nicht bez&#252;glich „Absicherung von Eigentum“.<br />
Bitte nicht die eigenen Beitr&#228;ge mit „Zitatsammlungswissen“ anreichern &#8211; danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Lehmann</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1434</link>
		<dc:creator>Andreas Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:13:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1434</guid>
		<description>@ Hamburger Studi
Was genau ist denn so abstrus, werter Herr Student?
Der Sozialstaat ist wie alle Gleichmacherei gegen die nat&#252;rliche Entwicklung der Gesellschaft, nach Gottes Sch&#246;pfung, gerichtet. Au&#223;erdem widerspricht er fundamental den g&#246;ttlichen Geboten &quot;Du sollst nicht stehlen&quot; und &quot;Du sollst nicht begehren deines n&#228;chsten Hab und Gut&quot;.
Sie d&#252;rfen den Hinweis auf Gott und seinen Gegenspieler aber auch gerne vergessen. Die Republik hat weiterhin nur Ideologie zu bieten.
Im &#220;brigen aber habe ich den Gottesbeweis nicht vergessen, er ist gar nicht n&#246;tig. Die Existenz Gottes wurde nach wissenschaftlichen Ma&#223;st&#228;ben noch nie bewiesen, und trotzdem ruhten &quot;bis vor kurzem&quot; noch alle Ordnungen auf ihm.
Im Angesicht einer jahrtausende alten Ordnungsform, die im Gegensatz zur Republik Regel und nicht Ausnahme war, von einem &quot;Haus ohne Fundament und Erdgescho&#223;&quot; zu sprechen ist schon am&#252;sant.
Sie m&#252;ssen in einem Pfahlbau wohnen, oder wie k&#246;nnten Sie sonst vergessen haben das &lt;b&gt;mindestens&lt;/b&gt; &quot;Fundament und Erdgescho&#223;&quot; des abendl&#228;ndischen Hauses in der monarchistischen Zeit, &quot;aus ihrem Wesen heraus&quot; gebaut wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hamburger Studi</p>
<p>Was genau ist denn so abstrus, werter Herr Student? </p>
<p>Der Sozialstaat ist wie alle Gleichmacherei gegen die nat&#252;rliche Entwicklung der Gesellschaft, nach Gottes Sch&#246;pfung, gerichtet. Au&#223;erdem widerspricht er fundamental den g&#246;ttlichen Geboten „Du sollst nicht stehlen“ und „Du sollst nicht begehren deines n&#228;chsten Hab und Gut“.<br />
Sie d&#252;rfen den Hinweis auf Gott und seinen Gegenspieler aber auch gerne vergessen. Die Republik hat weiterhin nur Ideologie zu bieten.</p>
<p>Im &#220;brigen aber habe ich den Gottesbeweis nicht vergessen, er ist gar nicht n&#246;tig. Die Existenz Gottes wurde nach wissenschaftlichen Ma&#223;st&#228;ben noch nie bewiesen, und trotzdem ruhten „bis vor kurzem“ noch alle Ordnungen auf ihm. </p>
<p>Im Angesicht einer jahrtausende alten Ordnungsform, die im Gegensatz zur Republik Regel und nicht Ausnahme war, von einem „Haus ohne Fundament und Erdgescho&#223;“ zu sprechen ist schon am&#252;sant.<br />
Sie m&#252;ssen in einem Pfahlbau wohnen, oder wie k&#246;nnten Sie sonst vergessen haben das <b>mindestens</b> „Fundament und Erdgescho&#223;“ des abendl&#228;ndischen Hauses in der monarchistischen Zeit, „aus ihrem Wesen heraus“ gebaut wurden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hamburger Studi</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1433</link>
		<dc:creator>Hamburger Studi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:45:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1433</guid>
		<description>@ Andreas Lehmann:
&gt; Der Sozialstaat dient der Gleichmacherei,
&gt; und damit letztendlich Satan.
Richtig, und deshalb ist Deutschland die Kirche Satans mit 82 Millionen gleichheitsgeilen Satansj&#252;ngern oder auch die H&#246;lle auf Erden, in der die Verdammten im siedenden Fett treiben und Sozialabgaben zahlen, auf dass jeder im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit gottesl&#228;sterlich und Satan zur Freude versorgt sei.
Leider haben Sie vergessen, ein Argument f&#252;r die Existenz von &quot;Satan&quot; anzugeben, so wie Sie auch vergessen haben, ein Argument f&#252;r die Existenz Gottes anzugeben, von dem Sie Ihr abstruses Pl&#228;doyer f&#252;r die R&#252;ckkehr zur Monarchie erfolglos abzuleiten versuchen. Ihr Posting ist ein Haus ohne Fundament und Erdgeschoss und hat schon deshalb keine argumentative Schlagkraft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas Lehmann:</p>
<p>&gt; Der Sozialstaat dient der Gleichmacherei,<br />
&gt; und damit letztendlich Satan.</p>
<p>Richtig, und deshalb ist Deutschland die Kirche Satans mit 82 Millionen gleichheitsgeilen Satansj&#252;ngern oder auch die H&#246;lle auf Erden, in der die Verdammten im siedenden Fett treiben und Sozialabgaben zahlen, auf dass jeder im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit gottesl&#228;sterlich und Satan zur Freude versorgt sei.</p>
<p>Leider haben Sie vergessen, ein Argument f&#252;r die Existenz von „Satan“ anzugeben, so wie Sie auch vergessen haben, ein Argument f&#252;r die Existenz Gottes anzugeben, von dem Sie Ihr abstruses Pl&#228;doyer f&#252;r die R&#252;ckkehr zur Monarchie erfolglos abzuleiten versuchen. Ihr Posting ist ein Haus ohne Fundament und Erdgeschoss und hat schon deshalb keine argumentative Schlagkraft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Lehmann</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1432</link>
		<dc:creator>Andreas Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:44:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1432</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Scheil,
anbei nun eine, gemessen an der Tragweite des Themas, kurze Antwort. Den Tag Versp&#228;tung werden Sie sicherlich entschuldigen.
1.	Zwischen den Begriffen „Rechtsstaat“ und „Demokratie“ sollte man unterscheiden. Auf welchem Recht soll es denn basieren? Auf g&#246;ttlichem Recht, auf tradiertem Recht, auf „Menschenrechten“?
Die Demokratie ist letztlich die Beantwortung der Frage „Wer soll regieren?“. Wohingegen – unabh&#228;ngig von der Frage wie das Recht hergeleitet wird – die Frage nach dem Recht auf das „Wie soll regiert werden?“ hinausl&#228;uft.
Das die Republik die H&#252;terin oder gar „Erfinderin“ eines nicht-despotischen Rechtssystems sei, das ist nun nicht mehr als gew&#246;hnliche republikanische Propaganda. Weil darin kein K&#246;rnchen Wahrheit steckt ist die Republik auch permanent gezwungen dieses „Glaubensgut“ in der &#214;ffentlichkeit zu wiederholen (wie auch das BRD-Mantra des „freisten deutschen Staates aller Zeiten“). Verglichen mit den Bedingungen unter denen die Untertanen der beiden deutschen Kaiserreiche zu leben hatten, ist weder die BRD noch die fr. Republik, noch irgendein anderer republikanischer Staat ein Beispiel f&#252;r (dauerhafte) Freiheit-, Rechts- oder Eigentumssicherheit.
2.	Die Demokratie nun im speziellen basiert auf der Herrschaft der Masse, der Mittelm&#228;&#223;igkeit. Dieses Prinzip wirkt in keinem gesellschaftlichen oder politischen Bereich f&#246;rderlich (um nur die Familie, die Wissenschaft, die Wirtschaft, das Milit&#228;r oder die Kirche zu nennen). Und sie ist nat&#252;rlich auch f&#252;r den Staat ein geradezu desastr&#246;ses Prinzip. Weil alles Gro&#223;e, Sch&#246;ne, Erhabene und Au&#223;ergew&#246;hnliche selten zu finden ist, kann die Demokratie (wenn sie &#252;ber die anderen Prinzipien dominiert) nur zersetzend wirken. An diesem Punkt besteht meinerseits das gr&#246;&#223;te Unverst&#228;ndnis, das gr&#246;&#223;te Erstaunen &#252;ber &quot;rechte&quot; oder konservative Republikaner.
3. Die Demokratie mag in vielen Bereichen durchaus effektiv sein, so wie jeder zur Totalit&#228;t neigende Staat es eben sein kann. Damit ist aber keineswegs beantwortet wem sie, die Effektivit&#228;t, damit n&#252;tzt. In &#246;konomischer Hinsicht jedenfalls ist die Auffassung, das demokratische Element habe Anteil am &quot;Wirtschaftswunder&quot; einfach unhaltbar, wirken doch alle genuin demokratischen Prozesse langfristig wachstums- und wohlstandszerst&#246;rend.
4.	Wie nun die Demokratie &lt;b&gt;ernsthaft &lt;/b&gt;begr&#252;ndbar sein sollte ist mir absolut schleierhaft. Sie beruft sich weder auf Gott, noch auf die Tradition. Sie basiert auf blo&#223;en Gedanken, auf unhaltbaren Postulaten, ihre unausl&#246;schlichen „Wahrheiten“ k&#246;nne daher so schnell verschwinden wie sie gekommen sind. Es ist gerade sie, die den permanenten Moden, den „Werten“ unterworfen ist. Dass sie auf einem Gesellschaftsvertrag oder einem konkreten Fetzen Papier basieren soll, dem auch noch alle automatisch zugestimmt haben, ist geradezu aberwitzig. Dar&#252;ber musste ich sogar beim Korrekturlesen des eigenen Beitrags nochmals herzhaft lachen.
5.	Selbstverst&#228;ndlich hatte das alte Reich auch demokratische Elemente, und dagegen ist &#252;berhaupt nichts einzuwenden. Ein Staat kann durchaus aus einer Mischung der verschiedenen Elemente bestehen. Entscheidend ist vielmehr auf welchen Pfeilern er steht. Der Absolutismus war im &#220;brigen eine (negative) Ausnahme, und nicht die Regel. Und abseits dieser historischen Episode war die vor-revolution&#228;re Zeit wohl kaum ein Hort des Zentralismus.
6. Ihr Menschenbild kann ich ebenso teilen wie Herr Fink.
Aber die Republik, als das den Bruder repr&#228;sentierende Modell, ist darauf ausgelegt die Gleichheitsgel&#252;ste der Linken zu verwirklichen. Ihr Generalangriff auf Tradition, Religion und Sitten und Gebr&#228;uche ist nur logisch. Wohingegen die Monarchie, die den Vater (im Staatsoberhaupt, in der Familie) repr&#228;sentiert, ein Modell ist das all diesen von Ihnen beschriebenen „Ungleichheiten“ Raum gibt. „Raum“ in einer Weise die dem Menschen am meisten gerecht wird, weil sie ihm erm&#246;glicht sich „einzuf&#252;gen“.
7.	Rechts ist das Gegenteil von links. Wenn die Reaktion die Rechte (und die Religion) repr&#228;sentiert (worin sich Republikaner aller Couleur  doch eigentlich einig sein sollten), dann ist eine Staatsform die nicht auf Gott, K&#246;nig und der Hierarchie basiert eben das Gegenteil von rechts, sie ist nicht recht. Sie ist un-recht, und damit sinister, wie es uns viele Sprachen der Welt mitteilen.
8.	Die liberalen &#246;konomischen Analysen sind nun gerade nicht grotesk, das klassisch-liberale Bild vom &#246;konomisch handelnden Menschen ist weitaus skeptischer und realistischer als der Machbarkeitswahn (durch den Staat) der in der keynesianischen oder gar marxistischen Lehre vorherrscht. Zur Verirrung wird es erst, wenn daraus ein Glaube an ein machbares irdisches Paradies erw&#228;chst. Die dezidiert liberale Volkswirtschaftslehre der &#246;sterreichischen Schule f&#252;r National&#246;konomie ist in gewisser Hinsicht auch eine Art „Reaktion“ auf die interventionistischen modernen Lehren. Wenn sie den Staat zur strikten Zur&#252;ckhaltung, oder zur Koppelung von Geld an Gold auffordert, verlangt sie ein staatliches Verhalten das weder neu noch unhaltbar w&#228;re. Sie w&#252;nscht einen Zustand der nirgends st&#228;rker verwirklicht ward als in den Monarchien (ob nun die Mehrheit der Liberalen republikanisch gesinnt ist, oder nicht).
9.	Was den Sozialstaat angeht ist er eindeutig eine Idee der Moderne, und ganz gewiss keine Forderung der Rechten. Privates M&#228;zenatentum, also &lt;b&gt;Privat&lt;/b&gt;personen gegen&#252;ber verpflichtet zu sein, ist das genaue Gegenteil von staatlichen Sozialleistungen. Der Sozialstaat dient der Entmachtung privater Organisationen/Personen (nicht zuletzt explizit der Kirche), und dem Zugewinn der Staatsmacht bzw. der Kontrolle &#252;ber die B&#252;rger. Er wirkt damit zentralisierend, er ballt &#246;konomische (monet&#228;re) Macht in einer nie dagewesenen Art und Weise, und vernichtet damit langfristig f&#246;derale, regionale Strukturen. Der Sozialstaat dient der Gleichmacherei, und damit letztendlich Satan.
10.	Dass ich mich nicht zu den Libert&#228;ren z&#228;hle habe ich bereits zum Ausdruck gebracht. Den vorhandenen Utopismus lehne ich ab. Dieser spezielle Glauben an ein diesseitiges Paradies ist ebenso ein Ergebnis der Moderne, wie es die vermeintlichen Gegner auf der Linken auszeichnet. Die &#220;berschneidungspunkte hin zum rechten Denken sind aber gegeben im skeptisch(-eren) Menschenbild, im n&#228;heren Verh&#228;ltnis zu Eigentum und Freiheit. Eine Rechte die bspw. die liberale Lehre vom Geld missachtet, wird &#252;berhaupt nichts erreichen weil sie nichts verstanden.
11.	Mir ist gleich ob der Republikanismus, als Gott leugnende Staatsform, hier dem Individualismus und dort dem Kollektivismus verf&#228;llt. Mir ist gleich welche republikanisch-atheistische Weltanschauungs-Sekte gerade an der Macht ist, und in welche Gruppen sie die Menschen als n&#228;chstes einteilen wird. Wichtig ist nur das sie dereinst f&#228;llt.
12. Der Staat wird uns nicht retten, schon gar nicht der moderne. Gerade Deutschland ist seit seinem &quot;schwanger gehen&quot; mit dem Etatismus von einer Katastrophe in die andere geschlittert.
Der Staat ist entweder da um Sitte und Recht (was vor ihm da ist!) zu sch&#252;tzen oder er ist, wie es Nietzsche richtig sah, &quot;...der b&#246;se Blick und S&#252;nde an Sitten und Rechten.&quot;
In leichter Abwandlung eines Gomez-Davila:
„Angesichts des intelligenten Mannes der Republikaner wird, f&#252;hlen wir dasselbe wie der Ungl&#228;ubige angesichts des h&#252;bschen M&#228;dchens, das ins Kloster eintritt.“
In diesem Sinne
Andreas Lehmann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Scheil,</p>
<p>anbei nun eine, gemessen an der Tragweite des Themas, kurze Antwort. Den Tag Versp&#228;tung werden Sie sicherlich entschuldigen.</p>
<p>1.	Zwischen den Begriffen „Rechtsstaat“ und „Demokratie“ sollte man unterscheiden. Auf welchem Recht soll es denn basieren? Auf g&#246;ttlichem Recht, auf tradiertem Recht, auf „Menschenrechten“? </p>
<p>Die Demokratie ist letztlich die Beantwortung der Frage „Wer soll regieren?“. Wohingegen – unabh&#228;ngig von der Frage wie das Recht hergeleitet wird – die Frage nach dem Recht auf das „Wie soll regiert werden?“ hinausl&#228;uft.<br />
Das die Republik die H&#252;terin oder gar „Erfinderin“ eines nicht-despotischen Rechtssystems sei, das ist nun nicht mehr als gew&#246;hnliche republikanische Propaganda. Weil darin kein K&#246;rnchen Wahrheit steckt ist die Republik auch permanent gezwungen dieses „Glaubensgut“ in der &#214;ffentlichkeit zu wiederholen (wie auch das BRD-Mantra des „freisten deutschen Staates aller Zeiten“). Verglichen mit den Bedingungen unter denen die Untertanen der beiden deutschen Kaiserreiche zu leben hatten, ist weder die BRD noch die fr. Republik, noch irgendein anderer republikanischer Staat ein Beispiel f&#252;r (dauerhafte) Freiheit-, Rechts- oder Eigentumssicherheit. </p>
<p>2.	Die Demokratie nun im speziellen basiert auf der Herrschaft der Masse, der Mittelm&#228;&#223;igkeit. Dieses Prinzip wirkt in keinem gesellschaftlichen oder politischen Bereich f&#246;rderlich (um nur die Familie, die Wissenschaft, die Wirtschaft, das Milit&#228;r oder die Kirche zu nennen). Und sie ist nat&#252;rlich auch f&#252;r den Staat ein geradezu desastr&#246;ses Prinzip. Weil alles Gro&#223;e, Sch&#246;ne, Erhabene und Au&#223;ergew&#246;hnliche selten zu finden ist, kann die Demokratie (wenn sie &#252;ber die anderen Prinzipien dominiert) nur zersetzend wirken. An diesem Punkt besteht meinerseits das gr&#246;&#223;te Unverst&#228;ndnis, das gr&#246;&#223;te Erstaunen &#252;ber „rechte“ oder konservative Republikaner.</p>
<p>3. Die Demokratie mag in vielen Bereichen durchaus effektiv sein, so wie jeder zur Totalit&#228;t neigende Staat es eben sein kann. Damit ist aber keineswegs beantwortet wem sie, die Effektivit&#228;t, damit n&#252;tzt. In &#246;konomischer Hinsicht jedenfalls ist die Auffassung, das demokratische Element habe Anteil am „Wirtschaftswunder“ einfach unhaltbar, wirken doch alle genuin demokratischen Prozesse langfristig wachstums- und wohlstandszerst&#246;rend.</p>
<p>4.	Wie nun die Demokratie <b>ernsthaft </b>begr&#252;ndbar sein sollte ist mir absolut schleierhaft. Sie beruft sich weder auf Gott, noch auf die Tradition. Sie basiert auf blo&#223;en Gedanken, auf unhaltbaren Postulaten, ihre unausl&#246;schlichen „Wahrheiten“ k&#246;nne daher so schnell verschwinden wie sie gekommen sind. Es ist gerade sie, die den permanenten Moden, den „Werten“ unterworfen ist. Dass sie auf einem Gesellschaftsvertrag oder einem konkreten Fetzen Papier basieren soll, dem auch noch alle automatisch zugestimmt haben, ist geradezu aberwitzig. Dar&#252;ber musste ich sogar beim Korrekturlesen des eigenen Beitrags nochmals herzhaft lachen.</p>
<p>5.	Selbstverst&#228;ndlich hatte das alte Reich auch demokratische Elemente, und dagegen ist &#252;berhaupt nichts einzuwenden. Ein Staat kann durchaus aus einer Mischung der verschiedenen Elemente bestehen. Entscheidend ist vielmehr auf welchen Pfeilern er steht. Der Absolutismus war im &#220;brigen eine (negative) Ausnahme, und nicht die Regel. Und abseits dieser historischen Episode war die vor-revolution&#228;re Zeit wohl kaum ein Hort des Zentralismus.</p>
<p>6. Ihr Menschenbild kann ich ebenso teilen wie Herr Fink.<br />
Aber die Republik, als das den Bruder repr&#228;sentierende Modell, ist darauf ausgelegt die Gleichheitsgel&#252;ste der Linken zu verwirklichen. Ihr Generalangriff auf Tradition, Religion und Sitten und Gebr&#228;uche ist nur logisch. Wohingegen die Monarchie, die den Vater (im Staatsoberhaupt, in der Familie) repr&#228;sentiert, ein Modell ist das all diesen von Ihnen beschriebenen „Ungleichheiten“ Raum gibt. „Raum“ in einer Weise die dem Menschen am meisten gerecht wird, weil sie ihm erm&#246;glicht sich „einzuf&#252;gen“.</p>
<p>7.	Rechts ist das Gegenteil von links. Wenn die Reaktion die Rechte (und die Religion) repr&#228;sentiert (worin sich Republikaner aller Couleur  doch eigentlich einig sein sollten), dann ist eine Staatsform die nicht auf Gott, K&#246;nig und der Hierarchie basiert eben das Gegenteil von rechts, sie ist nicht recht. Sie ist un-recht, und damit sinister, wie es uns viele Sprachen der Welt mitteilen.</p>
<p>8.	Die liberalen &#246;konomischen Analysen sind nun gerade nicht grotesk, das klassisch-liberale Bild vom &#246;konomisch handelnden Menschen ist weitaus skeptischer und realistischer als der Machbarkeitswahn (durch den Staat) der in der keynesianischen oder gar marxistischen Lehre vorherrscht. Zur Verirrung wird es erst, wenn daraus ein Glaube an ein machbares irdisches Paradies erw&#228;chst. Die dezidiert liberale Volkswirtschaftslehre der &#246;sterreichischen Schule f&#252;r National&#246;konomie ist in gewisser Hinsicht auch eine Art „Reaktion“ auf die interventionistischen modernen Lehren. Wenn sie den Staat zur strikten Zur&#252;ckhaltung, oder zur Koppelung von Geld an Gold auffordert, verlangt sie ein staatliches Verhalten das weder neu noch unhaltbar w&#228;re. Sie w&#252;nscht einen Zustand der nirgends st&#228;rker verwirklicht ward als in den Monarchien (ob nun die Mehrheit der Liberalen republikanisch gesinnt ist, oder nicht).</p>
<p>9.	Was den Sozialstaat angeht ist er eindeutig eine Idee der Moderne, und ganz gewiss keine Forderung der Rechten. Privates M&#228;zenatentum, also <b>Privat</b>personen gegen&#252;ber verpflichtet zu sein, ist das genaue Gegenteil von staatlichen Sozialleistungen. Der Sozialstaat dient der Entmachtung privater Organisationen/Personen (nicht zuletzt explizit der Kirche), und dem Zugewinn der Staatsmacht bzw. der Kontrolle &#252;ber die B&#252;rger. Er wirkt damit zentralisierend, er ballt &#246;konomische (monet&#228;re) Macht in einer nie dagewesenen Art und Weise, und vernichtet damit langfristig f&#246;derale, regionale Strukturen. Der Sozialstaat dient der Gleichmacherei, und damit letztendlich Satan.</p>
<p>10.	Dass ich mich nicht zu den Libert&#228;ren z&#228;hle habe ich bereits zum Ausdruck gebracht. Den vorhandenen Utopismus lehne ich ab. Dieser spezielle Glauben an ein diesseitiges Paradies ist ebenso ein Ergebnis der Moderne, wie es die vermeintlichen Gegner auf der Linken auszeichnet. Die &#220;berschneidungspunkte hin zum rechten Denken sind aber gegeben im skeptisch(-eren) Menschenbild, im n&#228;heren Verh&#228;ltnis zu Eigentum und Freiheit. Eine Rechte die bspw. die liberale Lehre vom Geld missachtet, wird &#252;berhaupt nichts erreichen weil sie nichts verstanden.</p>
<p>11.	Mir ist gleich ob der Republikanismus, als Gott leugnende Staatsform, hier dem Individualismus und dort dem Kollektivismus verf&#228;llt. Mir ist gleich welche republikanisch-atheistische Weltanschauungs-Sekte gerade an der Macht ist, und in welche Gruppen sie die Menschen als n&#228;chstes einteilen wird. Wichtig ist nur das sie dereinst f&#228;llt.</p>
<p>12. Der Staat wird uns nicht retten, schon gar nicht der moderne. Gerade Deutschland ist seit seinem „schwanger gehen“ mit dem Etatismus von einer Katastrophe in die andere geschlittert.<br />
Der Staat ist entweder da um Sitte und Recht (was vor ihm da ist!) zu sch&#252;tzen oder er ist, wie es Nietzsche richtig sah, „&#8230;der b&#246;se Blick und S&#252;nde an Sitten und Rechten.“</p>
<p>In leichter Abwandlung eines Gomez-Davila:<br />
„Angesichts des intelligenten Mannes der Republikaner wird, f&#252;hlen wir dasselbe wie der Ungl&#228;ubige angesichts des h&#252;bschen M&#228;dchens, das ins Kloster eintritt.“</p>
<p>In diesem Sinne<br />
Andreas Lehmann</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Fink</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1428</link>
		<dc:creator>Thomas Fink</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 09:13:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1428</guid>
		<description>Guten Tag Herr Scheil!
Wenn Sie schreiben: -&quot;So wie die ewige Linke den Menschen im Prinzip f&#252;r optimierbar und f&#252;r eine auf einheitliches Niveau zu hebende (in der Linken Realit&#228;t leider oft einheitlich gesenkte) Gattung erachtet, erkennt die ewige Rechte den Menschen als ein notwendig mit M&#228;ngeln und unaufhebbaren Ungleichheiten behaftetes Wesen.&quot;-, kann ich dem Menschenbild, welches Sie der &quot;ewigen Rechten&quot; zuordnen, nur zustimmen. Ich w&#252;rde es aus meiner Warte als  genuin christlich bezeichnen. Ich stimme Ihnen auch zu, das in libert&#228;ren Kreisen &#252;berwiegend ein radikal optimistisches Menschenbild vorherrscht, mit einem Fortschrittsglauben, welcher ironischerweise au&#223;er Acht l&#228;sst, das eben der Glaube an den Fortschritt die ausgebrannte s&#228;kularisierte Schlacke des messianischen Feuers der chiliastischen Bewegungen ist, die Jahrhunderte durch Europa getobt haben und welche, eben ironischerweise, geistesgeschichtlich die Vorl&#228;ufer des zeitgen&#246;ssischen totalit&#228;ren Sozialismus sind. Dem Erzfeind des Libert&#228;ren.
Trotzdem; auch wenn nicht alles gut wird, wenn der Staat sich aus allem heraush&#228;lt; vieles w&#252;rde besser werden wenn der Staat sich aus vielem heraushalten und sich darauf konzentrieren w&#252;rde, die Freiheit und Eigentumssicherheit seiner B&#252;rger zu bewahren. Auch ist es leider so, das bei der &quot;ewig Rechten&quot; ein D&#252;nkel gegen&#252;ber der &#214;konomie vorherrscht. Vielleicht eine sozusagen aristokratische Abneigung gegen &quot;Pfennigfuchserei&quot;. Das ist schade, weil sich dadurch &quot;ewig Rechte&quot; Positionen zu eigen machen, die eigentlich auf die Seite der &quot;ewig Linken&quot; geh&#246;ren. Ich kann ihnen dazu nur Thomas Sowell empfehlen. Ein afroamerikanischer ausgesprochen rechter Professor der &#214;konomie, der auch ein wunderbares Buch &#252;ber das rechte und linke Menschenbild geschrieben hat: &quot;A Conflict of Visions&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Herr Scheil!</p>
<p>Wenn Sie schreiben: -“So wie die ewige Linke den Menschen im Prinzip f&#252;r optimierbar und f&#252;r eine auf einheitliches Niveau zu hebende (in der Linken Realit&#228;t leider oft einheitlich gesenkte) Gattung erachtet, erkennt die ewige Rechte den Menschen als ein notwendig mit M&#228;ngeln und unaufhebbaren Ungleichheiten behaftetes Wesen.“-, kann ich dem Menschenbild, welches Sie der „ewigen Rechten“ zuordnen, nur zustimmen. Ich w&#252;rde es aus meiner Warte als  genuin christlich bezeichnen. Ich stimme Ihnen auch zu, das in libert&#228;ren Kreisen &#252;berwiegend ein radikal optimistisches Menschenbild vorherrscht, mit einem Fortschrittsglauben, welcher ironischerweise au&#223;er Acht l&#228;sst, das eben der Glaube an den Fortschritt die ausgebrannte s&#228;kularisierte Schlacke des messianischen Feuers der chiliastischen Bewegungen ist, die Jahrhunderte durch Europa getobt haben und welche, eben ironischerweise, geistesgeschichtlich die Vorl&#228;ufer des zeitgen&#246;ssischen totalit&#228;ren Sozialismus sind. Dem Erzfeind des Libert&#228;ren.<br />
Trotzdem; auch wenn nicht alles gut wird, wenn der Staat sich aus allem heraush&#228;lt; vieles w&#252;rde besser werden wenn der Staat sich aus vielem heraushalten und sich darauf konzentrieren w&#252;rde, die Freiheit und Eigentumssicherheit seiner B&#252;rger zu bewahren. Auch ist es leider so, das bei der „ewig Rechten“ ein D&#252;nkel gegen&#252;ber der &#214;konomie vorherrscht. Vielleicht eine sozusagen aristokratische Abneigung gegen „Pfennigfuchserei“. Das ist schade, weil sich dadurch „ewig Rechte“ Positionen zu eigen machen, die eigentlich auf die Seite der „ewig Linken“ geh&#246;ren. Ich kann ihnen dazu nur Thomas Sowell empfehlen. Ein afroamerikanischer ausgesprochen rechter Professor der &#214;konomie, der auch ein wunderbares Buch &#252;ber das rechte und linke Menschenbild geschrieben hat: „A Conflict of Visions“.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dietrich von Bern</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1427</link>
		<dc:creator>Dietrich von Bern</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 20:20:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1427</guid>
		<description>Thomas
Samstag, 7. November 2009, 9:56 (URL)
„Es ist &#228;rgerlich, da&#223; Stefan Scheil hier auf journalsitisch unredliche Art der bayerischen Familienministerin Unterst&#252;tzung von Ghettobildung vorwirft. Deswegen hier das w&#246;rtliche Zitat:
Haderthauer: „Das ist K&#228;se. Kinder mit Migrationshintergrund brauchen zun&#228;chst eine Heimat in ihrer eigenen Sprache, damit sie &#252;berhaupt in der Lage sind, eine weitere Sprache hinzuzulernen.“
Nachdem sich zeigt, dass die Illusion der multi-kulti Gesellschaft geplatzt ist, ist man auf dem Wege zur n&#228;chsten , teuren Illusion,  n&#228;mlich dass das Erlernen der Sprache der  K&#246;nigsweg in die Integration  der Muslime ist.
Man braucht  allerdings nur einen Blick auf unsere Nachbarl&#228;nder zu werfen, um festzustellen, dass dies nicht funktioniert:
In Frankreich z.B. sprechen nahezu alle muslimischen Zuwanderer  aus dem Maghreb die franz&#246;sische Sprache, in England sprechen nahezu zu 100% die zugewanderten „Asiaten“ (zumeist muslimische Pakistanis)
die englische Sprache. In Spanien spricht der &#252;berwiegende Teil der marokkanischen Zuwanderer die spanische Sprache.  Und  hat´s was gebracht?  In England und Frankreich sind die Zust&#228;nde und Verwerfungen durch die muslimischen Zuwanderer noch schlimmer als bei uns. Lediglich Spanien hat´s besser. Aber das h&#228;ngt auch mit dem ungebrochenen spanischen Nationalstolz zusammen und den unangenehmen Erfahrungen, die Spanien durch die muslimische  Eroberung und Ausbeutung durch die Muslime w&#228;hrend  nahezu 600 Jahre gemacht hat. Das wirkt heute noch nach.
Cui bono? Da muss man erst mal fragen: Wer hat den Nutzen von der Masseneinwanderung eines &#252;berwiegend bildungsfernen Unterschichtprekariats aus den L&#228;ndern des Orients und Nordafrikas, das &#252;berwiegend f&#252;r die Verwerfungen und die gestiegene Kriminalit&#228;t in unseren Gro&#223;st&#228;dten verantwortlich ist.
Wer hat also den Nutzen? Die Deutschen? Wohl kaum!
Denn alle seri&#246;sen Statistiken weisen aus, dass diese Einwanderer nur aus &#246;konomische Gr&#252;nden in unser Land gekommen sind, weil unsere sozialen Systeme f&#252;r lau ihnen ein Grundeinkommen garantieren, dass in vielen L&#228;ndern der muslimischen Welt ein Luxuseinkommen ist.
Diese Leute sind &#252;berwiegend bildungsfernes Unterschichtenprekariat und werden vermutlich immer Unterschichtenprekariat bleiben, wie sogar j&#252;ngst der Berliner Innensenator K&#246;rting einr&#228;umen mu&#223;te.
Mehr als 50 Prozent, in manchen St&#228;dten mehr als 70 Prozent der eingewanderten T&#252;rken oder Araber leben von Transferleistungen der deutschen Steuerzahler!
Es d&#252;rfte auch Ihnen gel&#228;ufig sein, dass Deutschland mit 10 Mio Zuwanderern problemlos fertig geworden ist. Auch nach dem Zusammenbruch des 3. Reichs hat Westdeutschland 12 Mio. Fl&#252;chtlingen problemlos integriert. Hat alles tadellos geklappt.
Es funktioniert nur bei der etwa 4 Mio K&#246;pfe z&#228;hlenden Problemgruppe der Muslime nicht. Und das hat seinen Grund:
„Und nimm keine Ungl&#228;ubigen zu Freunden“
Dies ist f&#252;r eine Gesellschaft wie die unsrige in Deutschland besonders bedenklich.
Das liegt allerdings  nicht im Ermessen des einzelnen Muslims, sondern der Islam schreibt das vor:
Laut &#220;berlieferungen Koran hat Gott die Freundschaft von Untertanen (Muslimen) und Ungl&#228;ubigen (Nichtmuslimen) verboten. Sollten sie sich nicht f&#252;gen, werden sie bestraft. Weil, Gott alles wei&#223;, wei&#223; er auch, was die Menschen denken und f&#252;hlen. Sollen die Menschen trotz diesen Versen Nichtmuslimen zugeneigt sein, sie lieben und m&#246;gen, freundschaft hegen, dann wei&#223; Gott das auch und er wird sie bestrafen.
Sure 3: Al-i Imran, Verse 28. u. 29: “Die Gl&#228;ubigen sollen sich nicht die Ungl&#228;ubigen anstatt der Gl&#228;ubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. 29: Sag: Ihr m&#246;gt geheim halten, was ihr in eurem Innern hegt, oder es kundtun, Gott wei&#223; es. Er wei&#223; (alles), was im Himmel und auf der Erde ist. Gott hat zu allem die Macht.“
Suren dieses Inhalts gibt es zu Hauf, wo den Muslimen vorgeschrieben wird, keine „Ungl&#228;ubigen“ zu Freunden zu nehmen. Das ist auch der Grund, warum die orthodox-fundamentalistischen Muslim-Verb&#228;nde entgegen ihren Lippenbekenntnissen auf Segregation, denn auf Integration setzen.
Hinzu kommt:
Zahlreiche Muslime in Deutschland sind gewaltbereit und illoyal gegen&#252;ber Staat und Gesellschaft
Wir haben uns mit integrationsresistenten Migranten –zumeist orientalische Muslime- ein hausgemachtes, nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko geschaffen!
Fundamentalismus auf dem Vormarsch: Laut einer Studie des Bundesinnenministeriums sind 40 Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime fundamental orientiert. Jeder siebte Islam-Gl&#228;ubige kann mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie nichts anfangen, sechs Prozent sind demnach “gewaltaffin”!
Zahlreiche in Deutschland lebende Muslime sind zu Gewalt gegen Andersgl&#228;ubige bereit – das geht aus einer Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums hervor. Eine kleine Gruppe von sechs Prozent wird demnach als “gewaltaffin” eingestuft, wie die “Frankfurter Rundschau” berichtet. Immerhin 14 Prozent der Befragten, von denen knapp 40 Prozent einen deutschen Pass hatten, st&#252;nden mit der Rechtsstaatlichkeit auf Kriegsfu&#223; und zeigten eine problematische Distanz zur Demokratie.
Innenminister Wolfgang Sch&#228;uble (CDU) sieht darin laut der Zeitung ein “ernstzunehmendes islamistisches Radikalisierungspotential”.
J&#252;ngst hatte die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria B&#246;hmer (CDU), eine Studie vorgelegt, laut der die Zukunftsaussichten vieler Einwanderer schlecht sind.
Die Religion hat den Ergebnissen der Erhebung des Innenministeriums zufolge innerhalb der muslimischen Bev&#246;lkerung eine sehr gro&#223;e Bedeutung. Gerade f&#252;r junge Leute werde ihr Glauben immer wichtiger. 40 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime ordnet die Studie als fundamental orientiert ein!!. Diese h&#228;tten klare religi&#246;se Orientierungsmuster und Moralvorstellungen.
Die Wirklichkeit sieht jedoch noch schlimmer aus, denn lt. der Studie des Innenministers bezeichnen sich mehr als 80 Prozent aller Muslime als religi&#246;s bzw. streng religi&#246;s. D.h. Die oberste Instanz f&#252;r Lebensf&#252;hrung, Moral u. Gesetz dieser Migrantengruppe ist nicht der Staat, unser Grundgesetz oder das B&#252;rgerliche Gesetzbuch, sondern Koran, Hadithe und das „g&#246;ttliche Gesetz der Scharia!“ Ihre Loyalit&#228;t geh&#246;rt dem Islam, nicht der Nation, in der sie leben!
Auf die Kosten der verfehlten Zuwanderung will ich an dieser Stelle erst gar nicht eingehen. Nur so viel sei gesagt: Allein unsere t&#252;rkischen Migranten kosten Staat und damit den Steuerzahler mehr als 20 Mrd. Euro per anno!
Hinzu kommen noch die Integrationsaktivit&#228;ten des Bundes; hier wird immer so getan, als w&#252;rde man die „armen Migranten“ im Regen stehen lassen.
Dem ist beileibe nicht so!
Summe aller Integrationsma&#223;nahmen a l l e i n des Bundes: 842.186.064,60 € (2005)
Hinzu kommen noch die Ausgaben f&#252;r die (zumeist falschen) Asylbewerber:
Hier gibt der Bund ca. 1, 3 Mrd Euro aus!
Kosten im Multi-Milliardenbereich wie Sozialhilfe, Prozesskostenhilfen f&#252;r Asylbewerber, Abschiebekosten, Kosten durch importierte Kriminalit&#228;t, Kosten durch Sozialkriminalit&#228;t, etc. sind darin NICHT enthalten
Herausgegeben von der Bundesregierung, Stand 04.08.2005,
Bundesministerium des Inneren, bzw. Stat. Bundesamt (Kosten f&#252;r Asylbewerber)
Thomas, wir haben ein Problem, ein Hausgemachtes, nur ist das der breiten &#214;ffentlichkeit nicht bewusst, weil es von den Politikern verschwiegen wird!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas<br />
Samstag, 7. November 2009, 9:56 (URL) </p>
<p>„Es ist &#228;rgerlich, da&#223; Stefan Scheil hier auf journalsitisch unredliche Art der bayerischen Familienministerin Unterst&#252;tzung von Ghettobildung vorwirft. Deswegen hier das w&#246;rtliche Zitat:<br />
Haderthauer: „Das ist K&#228;se. Kinder mit Migrationshintergrund brauchen zun&#228;chst eine Heimat in ihrer eigenen Sprache, damit sie &#252;berhaupt in der Lage sind, eine weitere Sprache hinzuzulernen.“</p>
<p>Nachdem sich zeigt, dass die Illusion der multi-kulti Gesellschaft geplatzt ist, ist man auf dem Wege zur n&#228;chsten , teuren Illusion,  n&#228;mlich dass das Erlernen der Sprache der  K&#246;nigsweg in die Integration  der Muslime ist.</p>
<p>Man braucht  allerdings nur einen Blick auf unsere Nachbarl&#228;nder zu werfen, um festzustellen, dass dies nicht funktioniert:<br />
In Frankreich z.B. sprechen nahezu alle muslimischen Zuwanderer  aus dem Maghreb die franz&#246;sische Sprache, in England sprechen nahezu zu 100% die zugewanderten „Asiaten“ (zumeist muslimische Pakistanis)<br />
die englische Sprache. In Spanien spricht der &#252;berwiegende Teil der marokkanischen Zuwanderer die spanische Sprache.  Und  hat´s was gebracht?  In England und Frankreich sind die Zust&#228;nde und Verwerfungen durch die muslimischen Zuwanderer noch schlimmer als bei uns. Lediglich Spanien hat´s besser. Aber das h&#228;ngt auch mit dem ungebrochenen spanischen Nationalstolz zusammen und den unangenehmen Erfahrungen, die Spanien durch die muslimische  Eroberung und Ausbeutung durch die Muslime w&#228;hrend  nahezu 600 Jahre gemacht hat. Das wirkt heute noch nach.</p>
<p>Cui bono? Da muss man erst mal fragen: Wer hat den Nutzen von der Masseneinwanderung eines &#252;berwiegend bildungsfernen Unterschichtprekariats aus den L&#228;ndern des Orients und Nordafrikas, das &#252;berwiegend f&#252;r die Verwerfungen und die gestiegene Kriminalit&#228;t in unseren Gro&#223;st&#228;dten verantwortlich ist.<br />
Wer hat also den Nutzen? Die Deutschen? Wohl kaum!</p>
<p>Denn alle seri&#246;sen Statistiken weisen aus, dass diese Einwanderer nur aus &#246;konomische Gr&#252;nden in unser Land gekommen sind, weil unsere sozialen Systeme f&#252;r lau ihnen ein Grundeinkommen garantieren, dass in vielen L&#228;ndern der muslimischen Welt ein Luxuseinkommen ist. </p>
<p>Diese Leute sind &#252;berwiegend bildungsfernes Unterschichtenprekariat und werden vermutlich immer Unterschichtenprekariat bleiben, wie sogar j&#252;ngst der Berliner Innensenator K&#246;rting einr&#228;umen mu&#223;te.</p>
<p>Mehr als 50 Prozent, in manchen St&#228;dten mehr als 70 Prozent der eingewanderten T&#252;rken oder Araber leben von Transferleistungen der deutschen Steuerzahler!</p>
<p>Es d&#252;rfte auch Ihnen gel&#228;ufig sein, dass Deutschland mit 10 Mio Zuwanderern problemlos fertig geworden ist. Auch nach dem Zusammenbruch des 3. Reichs hat Westdeutschland 12 Mio. Fl&#252;chtlingen problemlos integriert. Hat alles tadellos geklappt.</p>
<p>Es funktioniert nur bei der etwa 4 Mio K&#246;pfe z&#228;hlenden Problemgruppe der Muslime nicht. Und das hat seinen Grund:</p>
<p>„Und nimm keine Ungl&#228;ubigen zu Freunden“<br />
Dies ist f&#252;r eine Gesellschaft wie die unsrige in Deutschland besonders bedenklich.</p>
<p>Das liegt allerdings  nicht im Ermessen des einzelnen Muslims, sondern der Islam schreibt das vor:<br />
Laut &#220;berlieferungen Koran hat Gott die Freundschaft von Untertanen (Muslimen) und Ungl&#228;ubigen (Nichtmuslimen) verboten. Sollten sie sich nicht f&#252;gen, werden sie bestraft. Weil, Gott alles wei&#223;, wei&#223; er auch, was die Menschen denken und f&#252;hlen. Sollen die Menschen trotz diesen Versen Nichtmuslimen zugeneigt sein, sie lieben und m&#246;gen, freundschaft hegen, dann wei&#223; Gott das auch und er wird sie bestrafen.</p>
<p>Sure 3: Al-i Imran, Verse 28. u. 29: “Die Gl&#228;ubigen sollen sich nicht die Ungl&#228;ubigen anstatt der Gl&#228;ubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. 29: Sag: Ihr m&#246;gt geheim halten, was ihr in eurem Innern hegt, oder es kundtun, Gott wei&#223; es. Er wei&#223; (alles), was im Himmel und auf der Erde ist. Gott hat zu allem die Macht.“</p>
<p>Suren dieses Inhalts gibt es zu Hauf, wo den Muslimen vorgeschrieben wird, keine „Ungl&#228;ubigen“ zu Freunden zu nehmen. Das ist auch der Grund, warum die orthodox-fundamentalistischen Muslim-Verb&#228;nde entgegen ihren Lippenbekenntnissen auf Segregation, denn auf Integration setzen.</p>
<p>Hinzu kommt:<br />
Zahlreiche Muslime in Deutschland sind gewaltbereit und illoyal gegen&#252;ber Staat und Gesellschaft<br />
Wir haben uns mit integrationsresistenten Migranten –zumeist orientalische Muslime- ein hausgemachtes, nicht kalkulierbares Sicherheitsrisiko geschaffen!</p>
<p>Fundamentalismus auf dem Vormarsch: Laut einer Studie des Bundesinnenministeriums sind 40 Prozent aller in Deutschland lebenden Muslime fundamental orientiert. Jeder siebte Islam-Gl&#228;ubige kann mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie nichts anfangen, sechs Prozent sind demnach “gewaltaffin”!</p>
<p>Zahlreiche in Deutschland lebende Muslime sind zu Gewalt gegen Andersgl&#228;ubige bereit – das geht aus einer Studie im Auftrag des Bundesinnenministeriums hervor. Eine kleine Gruppe von sechs Prozent wird demnach als “gewaltaffin” eingestuft, wie die “Frankfurter Rundschau” berichtet. Immerhin 14 Prozent der Befragten, von denen knapp 40 Prozent einen deutschen Pass hatten, st&#252;nden mit der Rechtsstaatlichkeit auf Kriegsfu&#223; und zeigten eine problematische Distanz zur Demokratie.<br />
Innenminister Wolfgang Sch&#228;uble (CDU) sieht darin laut der Zeitung ein “ernstzunehmendes islamistisches Radikalisierungspotential”.</p>
<p>J&#252;ngst hatte die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria B&#246;hmer (CDU), eine Studie vorgelegt, laut der die Zukunftsaussichten vieler Einwanderer schlecht sind.</p>
<p>Die Religion hat den Ergebnissen der Erhebung des Innenministeriums zufolge innerhalb der muslimischen Bev&#246;lkerung eine sehr gro&#223;e Bedeutung. Gerade f&#252;r junge Leute werde ihr Glauben immer wichtiger. 40 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime ordnet die Studie als fundamental orientiert ein!!. Diese h&#228;tten klare religi&#246;se Orientierungsmuster und Moralvorstellungen.</p>
<p>Die Wirklichkeit sieht jedoch noch schlimmer aus, denn lt. der Studie des Innenministers bezeichnen sich mehr als 80 Prozent aller Muslime als religi&#246;s bzw. streng religi&#246;s. D.h. Die oberste Instanz f&#252;r Lebensf&#252;hrung, Moral u. Gesetz dieser Migrantengruppe ist nicht der Staat, unser Grundgesetz oder das B&#252;rgerliche Gesetzbuch, sondern Koran, Hadithe und das „g&#246;ttliche Gesetz der Scharia!“ Ihre Loyalit&#228;t geh&#246;rt dem Islam, nicht der Nation, in der sie leben!</p>
<p>Auf die Kosten der verfehlten Zuwanderung will ich an dieser Stelle erst gar nicht eingehen. Nur so viel sei gesagt: Allein unsere t&#252;rkischen Migranten kosten Staat und damit den Steuerzahler mehr als 20 Mrd. Euro per anno!</p>
<p>Hinzu kommen noch die Integrationsaktivit&#228;ten des Bundes; hier wird immer so getan, als w&#252;rde man die „armen Migranten“ im Regen stehen lassen.</p>
<p>Dem ist beileibe nicht so!</p>
<p>Summe aller Integrationsma&#223;nahmen a l l e i n des Bundes: 842.186.064,60 € (2005)<br />
Hinzu kommen noch die Ausgaben f&#252;r die (zumeist falschen) Asylbewerber:<br />
Hier gibt der Bund ca. 1, 3 Mrd Euro aus!</p>
<p>Kosten im Multi-Milliardenbereich wie Sozialhilfe, Prozesskostenhilfen f&#252;r Asylbewerber, Abschiebekosten, Kosten durch importierte Kriminalit&#228;t, Kosten durch Sozialkriminalit&#228;t, etc. sind darin NICHT enthalten</p>
<p>Herausgegeben von der Bundesregierung, Stand 04.08.2005,<br />
Bundesministerium des Inneren, bzw. Stat. Bundesamt (Kosten f&#252;r Asylbewerber)</p>
<p>Thomas, wir haben ein Problem, ein Hausgemachtes, nur ist das der breiten &#214;ffentlichkeit nicht bewusst, weil es von den Politikern verschwiegen wird!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dietrich von Bern</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1426</link>
		<dc:creator>Dietrich von Bern</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 15:42:34 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn wir hier salopp &#252;ber „Kopftuchm&#228;dchen“ sprechen, sollte doch zumindest klar sein, dass dies nicht islamische Folklore, sondern Ideologie ist.
Es steht zum einen f&#252;r die Unterdr&#252;ckung der Frauen unter das Diktat des archaisch, muslimischen Patriarchats seit dem „g&#252;tigen Gesandten“, also seit nunmehr 1400 Jahren,  zum anderen ist es die „Kriegsflagge“ des fundamentalen  Polit-Islam und steht dar&#252;ber hinaus f&#252;r Segregation: Hier die ehrbaren, z&#252;chtigen, muslimischen Frauen und dort die Schlampen und Huren der „Ungl&#228;ubigen“, die automatisch als „Beute“ der Muslime angesehen werden. Deswegen auch die h&#228;ufigen Massenvergewaltigungen, besonders in Skandinavien und in England.
Au&#223;erdem steht das Kopftuch f&#252;r die (politisch-religi&#246;s vorgeschriebene) Parallelwelt der Muslime, so wie sie es seit den Zeiten der  hidjra  (Auswanderung des Propheten nach Jathrib/Medina, in Wirklichkeit unw&#252;rdige Flucht) der Koran vorschreibt und wie er von den Muslimen seit den Raub- und Eroberungsz&#252;gen unter den ersten vier „rechtgeleiteten Kalifen“ praktiziert wird.
Parallelgesellschaften
&quot;Ein Moslem existiert ganz allgemein nicht als Individuum. Wenn er als Moslem leben und &#252;berleben will, muss er sich eine Umgebung, eine Gemeinschaft, eine Ordnung erschaffen. Er muss die Welt ver&#228;ndern oder er wird selbst ver&#228;ndert. Die Geschichte kennt keine wahrhaft islamische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine politische Bewegung war.&quot;
Alija Izetbegovic: der bosnische Pr&#228;sident  in seiner Islamischen Deklaration von 1970, in der einen komplett fundamentalistischen Moslemstaat forderte.
Die muslimischen Gemeinden in Deutschland beispielsweise sind weder Parallel- noch Gegengesellschaften, sondern sie definieren sich &#252;berhaupt nicht in Bezug auf uns, darum k&#246;nnen sie ihre Friedfertigkeit betonen. Zu Ausschreitungen, zum Kampf kommt es, wenn sich andere Gesellschaftsformen und deren Vertreter dem Islam und seinen Expansionsbestrebungen in den Weg stellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir hier salopp &#252;ber „Kopftuchm&#228;dchen“ sprechen, sollte doch zumindest klar sein, dass dies nicht islamische Folklore, sondern Ideologie ist. </p>
<p>Es steht zum einen f&#252;r die Unterdr&#252;ckung der Frauen unter das Diktat des archaisch, muslimischen Patriarchats seit dem „g&#252;tigen Gesandten“, also seit nunmehr 1400 Jahren,  zum anderen ist es die „Kriegsflagge“ des fundamentalen  Polit-Islam und steht dar&#252;ber hinaus f&#252;r Segregation: Hier die ehrbaren, z&#252;chtigen, muslimischen Frauen und dort die Schlampen und Huren der „Ungl&#228;ubigen“, die automatisch als „Beute“ der Muslime angesehen werden. Deswegen auch die h&#228;ufigen Massenvergewaltigungen, besonders in Skandinavien und in England.</p>
<p>Au&#223;erdem steht das Kopftuch f&#252;r die (politisch-religi&#246;s vorgeschriebene) Parallelwelt der Muslime, so wie sie es seit den Zeiten der  hidjra  (Auswanderung des Propheten nach Jathrib/Medina, in Wirklichkeit unw&#252;rdige Flucht) der Koran vorschreibt und wie er von den Muslimen seit den Raub- und Eroberungsz&#252;gen unter den ersten vier „rechtgeleiteten Kalifen“ praktiziert wird.</p>
<p>Parallelgesellschaften<br />
„Ein Moslem existiert ganz allgemein nicht als Individuum. Wenn er als Moslem leben und &#252;berleben will, muss er sich eine Umgebung, eine Gemeinschaft, eine Ordnung erschaffen. Er muss die Welt ver&#228;ndern oder er wird selbst ver&#228;ndert. Die Geschichte kennt keine wahrhaft islamische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine politische Bewegung war.“<br />
Alija Izetbegovic: der bosnische Pr&#228;sident  in seiner Islamischen Deklaration von 1970, in der einen komplett fundamentalistischen Moslemstaat forderte.</p>
<p>Die muslimischen Gemeinden in Deutschland beispielsweise sind weder Parallel- noch Gegengesellschaften, sondern sie definieren sich &#252;berhaupt nicht in Bezug auf uns, darum k&#246;nnen sie ihre Friedfertigkeit betonen. Zu Ausschreitungen, zum Kampf kommt es, wenn sich andere Gesellschaftsformen und deren Vertreter dem Islam und seinen Expansionsbestrebungen in den Weg stellen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1425</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 08:56:55 +0000</pubDate>
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		<description>Einen treffenden Kommentar zum gesamten Scheil-Artikel hat &quot;Hamburger Studi&quot; schon gegeben. Ich greife nur einen Aspekt heraus: Familienpolitik durch Betreuungsgeld
Es ist &#228;rgerlich, da&#223; Stefan Scheil hier auf journalsitisch unredliche Art  der bayerischen Familienministerin Unterst&#252;tzung von Ghettobildung vorwirft. Deswegen hier das w&#246;rtliche Zitat:
&lt;blockquote&gt;WELT ONLINE: Ein Argument gegen das Betreuungsgeld ist: Kinder aus bildungsfernen Schichten mit Migrationshintergrund lernen sp&#228;ter Deutsch, wenn sie l&#228;nger zu Hause bleiben.
Haderthauer: Das ist K&#228;se. Kinder mit Migrationshintergrund brauchen zun&#228;chst eine Heimat in ihrer eigenen Sprache, damit sie &#252;berhaupt in der Lage sind, eine weitere Sprache hinzuzulernen. Entscheidend ist es, danach diese Kinder in eine deutschsprachige Umgebung zu bringen. Das machen wir in Bayern – im Gegensatz zu den L&#228;ndern, aus denen viele Kritiker stammen – mit verpflichtenden Sprachkursen vor der Schule. &lt;/blockquote&gt;
Haderthauer weicht hier, wie ich meine, geschickt einem Fallstrick aus: Vorgebliche Integrationsbem&#252;hungen als Hebel, um Kinder und Familien letztlich dem Staat zu unterwerfen.
Da&#223; die Bundesrepublik eine v&#246;llig verfehlte Integrations- und Sozialpolitik betreibt, ist das eine. Da&#223; dies nun aber ausgerechnet durch eine Schw&#228;chiung der Familie behoben werden soll, kann doch nicht ernsthaft ein konservatives bzw. rechtes Anliegen sein. Was wollen wir? In Anlehnung an SPD-Mann Olaf Scholz, staatlich kontrollierte deutsch-konservative Lufthoheit &#252;ber t&#252;rkischen Kinderbetten?
Eine St&#228;rkung der Familie, auch aber nicht nur in finanzieller Hinsicht, tut not. Das ist noch nicht einmal Sozialpolitik im eigentlichen Sinn, sondern ein Akt der Gerechtigkeit f&#252;r die Leistung, die Familien dem Staat durch ihre Erziehungsarbeit erbringen. Wie man dabei unerw&#252;nschte Mitnahmeeffekte von seiten nicht-deutscher Familien verhindert oder zumindest eind&#228;mmt, mu&#223; durchaus diskutiert werden. M&#246;glichkeiten w&#228;ren zum Beispiel, den Schwerpunkt auf massive Steuererleichterungen f&#252;r Familien statt pauschalem Geldtransfer zu legen - das w&#252;rde den Leistungstr&#228;gern n&#252;tzen. Und - wenn auch politisch derzeit schwer durchsetzbar - zwischen deutschen und ausl&#228;ndischen Familien zu unterscheiden (lat.: discriminare).
Wenn wir aber ins gleich Horn wie Buschkowsky (Geld versaufen) oder von der Leyen (Flachbildschirme) sto&#223;en, leisten wir der eigentlichen Keimzelle des Volkes, der Familie, einen B&#228;rendienst und reden nur sozialistischen Allmachtspl&#228;nen das Wort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen treffenden Kommentar zum gesamten Scheil-Artikel hat „Hamburger Studi“ schon gegeben. Ich greife nur einen Aspekt heraus: Familienpolitik durch Betreuungsgeld</p>
<p>Es ist &#228;rgerlich, da&#223; Stefan Scheil hier auf journalsitisch unredliche Art  der bayerischen Familienministerin Unterst&#252;tzung von Ghettobildung vorwirft. Deswegen hier das w&#246;rtliche Zitat:</p>
<blockquote><p>WELT ONLINE: Ein Argument gegen das Betreuungsgeld ist: Kinder aus bildungsfernen Schichten mit Migrationshintergrund lernen sp&#228;ter Deutsch, wenn sie l&#228;nger zu Hause bleiben. </p>
<p>Haderthauer: Das ist K&#228;se. Kinder mit Migrationshintergrund brauchen zun&#228;chst eine Heimat in ihrer eigenen Sprache, damit sie &#252;berhaupt in der Lage sind, eine weitere Sprache hinzuzulernen. Entscheidend ist es, danach diese Kinder in eine deutschsprachige Umgebung zu bringen. Das machen wir in Bayern – im Gegensatz zu den L&#228;ndern, aus denen viele Kritiker stammen – mit verpflichtenden Sprachkursen vor der Schule. </p></blockquote>
<p>Haderthauer weicht hier, wie ich meine, geschickt einem Fallstrick aus: Vorgebliche Integrationsbem&#252;hungen als Hebel, um Kinder und Familien letztlich dem Staat zu unterwerfen.</p>
<p>Da&#223; die Bundesrepublik eine v&#246;llig verfehlte Integrations- und Sozialpolitik betreibt, ist das eine. Da&#223; dies nun aber ausgerechnet durch eine Schw&#228;chiung der Familie behoben werden soll, kann doch nicht ernsthaft ein konservatives bzw. rechtes Anliegen sein. Was wollen wir? In Anlehnung an SPD-Mann Olaf Scholz, staatlich kontrollierte deutsch-konservative Lufthoheit &#252;ber t&#252;rkischen Kinderbetten? </p>
<p>Eine St&#228;rkung der Familie, auch aber nicht nur in finanzieller Hinsicht, tut not. Das ist noch nicht einmal Sozialpolitik im eigentlichen Sinn, sondern ein Akt der Gerechtigkeit f&#252;r die Leistung, die Familien dem Staat durch ihre Erziehungsarbeit erbringen. Wie man dabei unerw&#252;nschte Mitnahmeeffekte von seiten nicht-deutscher Familien verhindert oder zumindest eind&#228;mmt, mu&#223; durchaus diskutiert werden. M&#246;glichkeiten w&#228;ren zum Beispiel, den Schwerpunkt auf massive Steuererleichterungen f&#252;r Familien statt pauschalem Geldtransfer zu legen &#8211; das w&#252;rde den Leistungstr&#228;gern n&#252;tzen. Und &#8211; wenn auch politisch derzeit schwer durchsetzbar &#8211; zwischen deutschen und ausl&#228;ndischen Familien zu unterscheiden (lat.: discriminare).</p>
<p>Wenn wir aber ins gleich Horn wie Buschkowsky (Geld versaufen) oder von der Leyen (Flachbildschirme) sto&#223;en, leisten wir der eigentlichen Keimzelle des Volkes, der Familie, einen B&#228;rendienst und reden nur sozialistischen Allmachtspl&#228;nen das Wort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rudolf</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1424</link>
		<dc:creator>Rudolf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 06:22:38 +0000</pubDate>
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		<description>Sugus
Freitag, 6. November 2009, 13:31
&quot;Ich w&#252;rde Ihnen ja gerne glauben – aber den idealen Markt (ohne Monopole etc.) gibt es so wenig wie den funktionierenden Sozialismus. &quot;
Lieber Herr Sugus,
Sie scheinen mir ein Beispiel Mustbeispiel f&#252;r die Annahme zu sein, &quot;Rechte&quot; verst&#252;nden wenig von Wirtschaft und M&#228;rkten.
Jeder Wirtschaftsstudent im 1. Semester kennt neben dem Staatsversagen auch das Marktversagen.
Daher haben staatliche Institutionen auch ihre Berechtigung, n&#228;mlich um u.a. dieses Marktversagen m&#246;glichst zu beheben.
Das ist keine gro&#223;artig neue Erkenntnis, sondern das kleine 1x1 jedes Wirtschaftswissenschaftlers.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sugus<br />
Freitag, 6. November 2009, 13:31</p>
<p>„Ich w&#252;rde Ihnen ja gerne glauben – aber den idealen Markt (ohne Monopole etc.) gibt es so wenig wie den funktionierenden Sozialismus. “</p>
<p>Lieber Herr Sugus,</p>
<p>Sie scheinen mir ein Beispiel Mustbeispiel f&#252;r die Annahme zu sein, „Rechte“ verst&#252;nden wenig von Wirtschaft und M&#228;rkten.</p>
<p>Jeder Wirtschaftsstudent im 1. Semester kennt neben dem Staatsversagen auch das Marktversagen.</p>
<p>Daher haben staatliche Institutionen auch ihre Berechtigung, n&#228;mlich um u.a. dieses Marktversagen m&#246;glichst zu beheben.</p>
<p>Das ist keine gro&#223;artig neue Erkenntnis, sondern das kleine 1&#215;1 jedes Wirtschaftswissenschaftlers.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Fink</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1423</link>
		<dc:creator>Thomas Fink</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 19:29:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1423</guid>
		<description>Herrn Lehmanns Ausf&#252;hrungen ist eigentlich weiter nichts hinzuzuf&#252;gen. Und irgendwann hat jede Diskussion mal ein vorl&#228;ufiges Ende. Und ich bin ja auch hier, weil ich die Sezession gerne lese. Aber sozialistische Kampfbegriffe wie &quot;Marktradikale&quot; oder &quot;Marktgl&#228;ubige&quot; gehen mir echt auf die Nerven. Es gibt keinen idealen Markt, aber es gibt einen funktionierenden Markt. Das ist der Unterschied zum Sozialismus. Der eben nicht funktioniert. Der in Massenelend endet, in einer Gesellschaft, die ihre eigene Bev&#246;lkerung nicht mehr ern&#228;hren kann. Der Markt ist kein Konstrukt, er ist einfach das was passiert, wenn Menschen in Freiheit und mit dem Recht auf Privateigentum miteinander agieren. Und das scheint einer bestimmten Schicht von Intellektuellen nicht zu behagen, das da etwas ist, was einfach funktioniert, was niemand, und vor allem sie nicht, ersonnen hat. Seit tausenden von Jahren werden utopische Paradiese von unseren &quot;Weisen&quot; ersonnen. Und dann entsteht da einfach etwas, das der menschlichen Natur so viel mehr entspricht. Und es ist nicht auf ihrem Mist gewachsen. Diese Beleidigung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herrn Lehmanns Ausf&#252;hrungen ist eigentlich weiter nichts hinzuzuf&#252;gen. Und irgendwann hat jede Diskussion mal ein vorl&#228;ufiges Ende. Und ich bin ja auch hier, weil ich die Sezession gerne lese. Aber sozialistische Kampfbegriffe wie „Marktradikale“ oder „Marktgl&#228;ubige“ gehen mir echt auf die Nerven. Es gibt keinen idealen Markt, aber es gibt einen funktionierenden Markt. Das ist der Unterschied zum Sozialismus. Der eben nicht funktioniert. Der in Massenelend endet, in einer Gesellschaft, die ihre eigene Bev&#246;lkerung nicht mehr ern&#228;hren kann. Der Markt ist kein Konstrukt, er ist einfach das was passiert, wenn Menschen in Freiheit und mit dem Recht auf Privateigentum miteinander agieren. Und das scheint einer bestimmten Schicht von Intellektuellen nicht zu behagen, das da etwas ist, was einfach funktioniert, was niemand, und vor allem sie nicht, ersonnen hat. Seit tausenden von Jahren werden utopische Paradiese von unseren „Weisen“ ersonnen. Und dann entsteht da einfach etwas, das der menschlichen Natur so viel mehr entspricht. Und es ist nicht auf ihrem Mist gewachsen. Diese Beleidigung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Freiheitsverherrlicher</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1422</link>
		<dc:creator>Freiheitsverherrlicher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:24:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1422</guid>
		<description>@Rudolf
&quot;Im &#220;brigen ist mir nicht ganz klar geworden, was Scheil f&#252;r Alternativen zu den „libert&#228;ren Schnellsch&#252;ssen“ aus den USA sieht:
HartzIV nur f&#252;r Deutsche? Nette Idee, aber daf&#252;r ist es nach Jahrzehnten wilder Zuwanderung zu sp&#228;t.&quot;
Sie k&#246;nnen von Herrn Scheil nicht verlangen dass er f&#252;r das Einsparen seiner Existenz eintritt. Ein System, das - wie formuliert Scheil selbst es so sch&#246;n - &quot;so manchem eine gelassen-arbeitsfreie Existenz erm&#246;glicht&quot;, ist die &#246;konomische Grundlage des Revisionismus. Ohne Hartz - kein Revisionismus; wenn die b&#246;-b&#246;-b&#246;sen Neoliberalen und Libert&#228;ren sich durchsetzten, m&#252;ssten die Revisionisten ja arbeiten gehen oder w&#252;rden (in den meisten F&#228;llen) verhungern (oder sich im Kampf um einen Platz vor der Suppenk&#252;che wiederfinden).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rudolf</p>
<p>„Im &#220;brigen ist mir nicht ganz klar geworden, was Scheil f&#252;r Alternativen zu den „libert&#228;ren Schnellsch&#252;ssen“ aus den USA sieht:<br />
HartzIV nur f&#252;r Deutsche? Nette Idee, aber daf&#252;r ist es nach Jahrzehnten wilder Zuwanderung zu sp&#228;t.“</p>
<p>Sie k&#246;nnen von Herrn Scheil nicht verlangen dass er f&#252;r das Einsparen seiner Existenz eintritt. Ein System, das &#8211; wie formuliert Scheil selbst es so sch&#246;n &#8211; „so manchem eine gelassen-arbeitsfreie Existenz erm&#246;glicht“, ist die &#246;konomische Grundlage des Revisionismus. Ohne Hartz &#8211; kein Revisionismus; wenn die b&#246;-b&#246;-b&#246;sen Neoliberalen und Libert&#228;ren sich durchsetzten, m&#252;ssten die Revisionisten ja arbeiten gehen oder w&#252;rden (in den meisten F&#228;llen) verhungern (oder sich im Kampf um einen Platz vor der Suppenk&#252;che wiederfinden).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Lehmann</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1421</link>
		<dc:creator>Andreas Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:07:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1421</guid>
		<description>@ sugus
Die Wahrscheinlichkeit dass sich Monopole oder Kartelle in einem freien Markt bilden ist deutlich geringer als wir dies im Staatskapitalismus haben. Dies liegt daran dass solche Strukturen, um in einem m&#246;glichst konkurrenzfreien Rahmen agieren zu k&#246;nnen, eben die Einflu&#223;nahme einer dritten Partei ben&#246;tigen (die den Markt aushebelt). Diese dritte Partei ist der Staat, der sich dadurch kennzeichnet dass er in einem bestimmten geographischen Raum das Monopol auf Rechtssprechung und Steuererhebung hat. Nur wenn dieser Staat wirtschaftlichen Interventionismus betreibt sind die Akteure des Staates f&#252;r Lobbyismus und Bestechung empf&#228;nglich (und n&#252;tzlich f&#252;r gro&#223;e Konzerne).
Ob es nun in einer sehr freien Marktwirtschaft ebenfalls zur Bildung von Kartellen oder Monopolen kommen k&#246;nnte ist deswegen g&#228;nzlich uninteressant, weil ich eben gerade nicht behaupte das diese M&#246;glichkeit von vorneherein ausgeschlossen ist. Es geht nicht um die Vorstellung einer liberalen Utopiegesellschaft, sondern um die Frage in welcher Variante diese Strukturen am unwahrscheinlichsten sind.
Was den zweiten Punkt angeht ist es erstmal interessant das Sie offensichtlich von der Vorstellung geleitet werden das gerade die &#252;berzeugten Anh&#228;nger der Marktwirtschaft, die „Marktradikalen“, Gnadenlosigkeit und K&#228;lte repr&#228;sentieren. Dahingehend m&#246;chte ich Sie nur daran erinnern dass die soziale K&#228;lte und die Gnadenlosigkeit der Auslese gerade in den Gesellschaften am ausgepr&#228;gtesten war in denen staatskapitalistische Varianten herrschten. Es waren die sozialistischen und kommunistischen Gesellschaften die sich um das Los des Einzelnen, des ber&#252;hmten kleinen Mannes einen Dreck scherten, und nicht umgekehrt. Verwechseln Sie eine Entlassung aus dem Arbeitsverh&#228;ltnis bitte nicht mit dem katastrophalen Los des Einzelnen hinter dem eisernen Vorhang. Je freier eine Marktwirtschaft, desto mehr Unternehmertum gibt es und desto mehr „kleine M&#228;nner“ finden Lohn und Brot (&#252;ber dem Niveau einer Agrargesellschaft).
Das Wirtschaftswunder (das  nat&#252;rlich mit wundersamen Erscheinungen &#252;berhaupt nichts zu tun hatte) fand statt in einer „marktradikalen“ Gesellschaft. Der Abschwung erfolgt erst danach, n&#228;mlich Schritt f&#252;r Schritt im Laufe der Sozialdemokratisierung der deutschen Gesellschaft.
In der BRD werden jeden Tag Milliarden wirtschaftlicher Entscheidungen getroffen. Ob nun jemand eher die kurzfristige Rendite oder die langfristige Entwicklung pr&#228;feriert k&#246;nnen weder Sie, noch ich, oder ein staatlicher B&#252;rokrat beurteilen. Ganz allgemein gesprochen ist der Erfolgsfaktor f&#252;r produktives wirtschaftliches Handeln nicht der Konsum, sondern das Sparen. Nur wer langfristig denkt kann investieren und damit seinen Erfolg steigern. Das sollte gerade jedem Konservativen von Grund auf einleuchten (das die vorherrschende, interventionistische keynesianische Schule immer wieder den Konsum predigt ist ein Indiz f&#252;r ihren negativen Einfluss). Auch hier wiederum trennt der marktwirtschaftliche Prozess jeden Tag aufs Neue die Spreu vom Weizen. Ob ich nun also den – von mir bezahlten – Verm&#246;gensverwalter aufgrund kurzfristiger Gel&#252;ste entlassen w&#252;rde, w&#228;re ganz allein meine Entscheidung. Denn das gemeinsame &#220;bereinkommen zwischen mir und dem Verm&#246;gensverwalter basiert auf einer freiwilligen &#220;bereinkunft. Nur der Staat ma&#223;t sich an Produkte anzubieten die von vorneherein &lt;b&gt;unk&#252;ndbar sind&lt;/b&gt;, und &lt;b&gt;von allen&lt;/b&gt; und &lt;b&gt;zu jedem Preis&lt;/b&gt; gekauft werden m&#252;ssen. Die Annahme es g&#228;be „gute“ und „schlechte“ Kapitalisten ist Hokuspokus und basiert auf falschen Vorstellungen vom Ablauf wirtschaftlicher Prozesse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ sugus</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit dass sich Monopole oder Kartelle in einem freien Markt bilden ist deutlich geringer als wir dies im Staatskapitalismus haben. Dies liegt daran dass solche Strukturen, um in einem m&#246;glichst konkurrenzfreien Rahmen agieren zu k&#246;nnen, eben die Einflu&#223;nahme einer dritten Partei ben&#246;tigen (die den Markt aushebelt). Diese dritte Partei ist der Staat, der sich dadurch kennzeichnet dass er in einem bestimmten geographischen Raum das Monopol auf Rechtssprechung und Steuererhebung hat. Nur wenn dieser Staat wirtschaftlichen Interventionismus betreibt sind die Akteure des Staates f&#252;r Lobbyismus und Bestechung empf&#228;nglich (und n&#252;tzlich f&#252;r gro&#223;e Konzerne). </p>
<p>Ob es nun in einer sehr freien Marktwirtschaft ebenfalls zur Bildung von Kartellen oder Monopolen kommen k&#246;nnte ist deswegen g&#228;nzlich uninteressant, weil ich eben gerade nicht behaupte das diese M&#246;glichkeit von vorneherein ausgeschlossen ist. Es geht nicht um die Vorstellung einer liberalen Utopiegesellschaft, sondern um die Frage in welcher Variante diese Strukturen am unwahrscheinlichsten sind. </p>
<p>Was den zweiten Punkt angeht ist es erstmal interessant das Sie offensichtlich von der Vorstellung geleitet werden das gerade die &#252;berzeugten Anh&#228;nger der Marktwirtschaft, die „Marktradikalen“, Gnadenlosigkeit und K&#228;lte repr&#228;sentieren. Dahingehend m&#246;chte ich Sie nur daran erinnern dass die soziale K&#228;lte und die Gnadenlosigkeit der Auslese gerade in den Gesellschaften am ausgepr&#228;gtesten war in denen staatskapitalistische Varianten herrschten. Es waren die sozialistischen und kommunistischen Gesellschaften die sich um das Los des Einzelnen, des ber&#252;hmten kleinen Mannes einen Dreck scherten, und nicht umgekehrt. Verwechseln Sie eine Entlassung aus dem Arbeitsverh&#228;ltnis bitte nicht mit dem katastrophalen Los des Einzelnen hinter dem eisernen Vorhang. Je freier eine Marktwirtschaft, desto mehr Unternehmertum gibt es und desto mehr „kleine M&#228;nner“ finden Lohn und Brot (&#252;ber dem Niveau einer Agrargesellschaft).</p>
<p>Das Wirtschaftswunder (das  nat&#252;rlich mit wundersamen Erscheinungen &#252;berhaupt nichts zu tun hatte) fand statt in einer „marktradikalen“ Gesellschaft. Der Abschwung erfolgt erst danach, n&#228;mlich Schritt f&#252;r Schritt im Laufe der Sozialdemokratisierung der deutschen Gesellschaft. </p>
<p>In der BRD werden jeden Tag Milliarden wirtschaftlicher Entscheidungen getroffen. Ob nun jemand eher die kurzfristige Rendite oder die langfristige Entwicklung pr&#228;feriert k&#246;nnen weder Sie, noch ich, oder ein staatlicher B&#252;rokrat beurteilen. Ganz allgemein gesprochen ist der Erfolgsfaktor f&#252;r produktives wirtschaftliches Handeln nicht der Konsum, sondern das Sparen. Nur wer langfristig denkt kann investieren und damit seinen Erfolg steigern. Das sollte gerade jedem Konservativen von Grund auf einleuchten (das die vorherrschende, interventionistische keynesianische Schule immer wieder den Konsum predigt ist ein Indiz f&#252;r ihren negativen Einfluss). Auch hier wiederum trennt der marktwirtschaftliche Prozess jeden Tag aufs Neue die Spreu vom Weizen. Ob ich nun also den – von mir bezahlten – Verm&#246;gensverwalter aufgrund kurzfristiger Gel&#252;ste entlassen w&#252;rde, w&#228;re ganz allein meine Entscheidung. Denn das gemeinsame &#220;bereinkommen zwischen mir und dem Verm&#246;gensverwalter basiert auf einer freiwilligen &#220;bereinkunft. Nur der Staat ma&#223;t sich an Produkte anzubieten die von vorneherein <b>unk&#252;ndbar sind</b>, und <b>von allen</b> und <b>zu jedem Preis</b> gekauft werden m&#252;ssen. Die Annahme es g&#228;be „gute“ und „schlechte“ Kapitalisten ist Hokuspokus und basiert auf falschen Vorstellungen vom Ablauf wirtschaftlicher Prozesse.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Lehmann</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1420</link>
		<dc:creator>Andreas Lehmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 14:33:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1420</guid>
		<description>@ Martin
Selbstverst&#228;ndlich ist die Sezession ein hervorragendes Medium. Ich bin seit einigen Jahren Abonnent, und ich lese sie mit Genuss. Wei&#223;mann, Kubitschek, Lichtmesz oder Scheil sind allesamt nicht nur lesenswert, sie stechen hervor aus dem Brei. Also vergelts ihnen Gott.
Aber Republikanismus und Etatismus (jedenfalls in diesen Dimensionen) sind trotzdem falsch.
Der Austausch zwischen Sezession, JF und Eigent&#252;mlich frei findet ja schon seit l&#228;ngerem statt, und es hat bestimmt f&#252;r alle Fr&#252;chte getragen.
Es ist vollkommen klar das es niemals eine libert&#228;re Gesellschaft geben wird. Der Utopismus der Libert&#228;ren ist diesseitig und damit falsch. Sollte es in einer sehr freien Marktwirtschaft tats&#228;chlich notwendig sein ein Kartell zu zerschlagen, w&#228;re es in einer Monarchie wesentlich leichter umsetzbar. Im &#220;brigen entstehen &lt;b&gt;undurchdringbare&lt;/b&gt; Monopole immer dann besonders zahlreich wenn sich Lobbyismus lohnt, wenn also der Staat Wirtschaftsinterventionismus betreibt. Der gr&#246;&#223;te Feind des mittelst&#228;ndischen Eigent&#252;merunternehmers ist der Staat, der seine Konkurrenz in den Konzernen bevorteilt und ihn sogar beim Vererben noch schamlos besteuert!
Die aristokratischen Staatsformen waren selbstverst&#228;ndlich auch immer einem Ver&#228;nderungsprozess unterworfen, und nicht alles was irgendwann mal Bestand hatte war auch erhaltenswert. Aber im Vergleich zu den anderen Staatsformen leuchtet mir ehrlich gesagt nicht ein einziger Grund ein der &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; f&#252;r die Monarchie sprechen sollte.
Das Exzesspotential eines beliebigen geisteskranken Aristokraten ist nichts im Vergleich zum Profilierungs- und Beutedrang von 600 demokratischen Abgeordneten. Das Ausma&#223; der Verblendung und der Verbrechen seit 1789 ist so gigantisch und pervers, wie kann ein Christenmensch sich dazu bekennen?
Jeder normal denkende Mensch mu&#223; allgemeine Wahlen ebenso ablehnen wie die Herrschaft von ideologisierten, mediokren Verwaltern. Wie ein Eigent&#252;merunternehmer eben ganz anders handelt als ein gemieteter Manager, so ist das auch im Staat.
Eine Republik kann ihr verwerfliches Inneres mit Hilfe des schn&#246;den Nationalismus vielleicht eine Zeitlang verdecken, aber letztendlich ist jede noch so tolle Papierverfassung auf Sand, n&#228;mlich auf Papier gebaut. Jede, wirklich jede Republik vernichtet &#252;ber kurz oder lang die m&#252;hsam aufgebauten gesellschaftlichen, kulturellen und &#246;konomischen Best&#228;nde.
Man mu&#223; jetzt hier nicht die gro&#223;e Verteidigungsrede f&#252;r die Monarchie ausbreiten, viele gro&#223;e Denker haben das getan, und das reicht aus. Wer sehen will der sehe.
„Denn W&#228;hlen ist heute Ausdruck mechanischer Zusammenfassung, ist Gewaltherrschaft der Verantwortungslosen. Vom W&#228;hlen lebt aber die Partei, die seelenlose Maschine, die das Leben unlebendig macht, Geist und Seele ert&#246;tet, die Minderwertigkeit an die Spitze tr&#228;gt. Nichts verdient so sehr den baldigen Untergang als die Partei. Wer sie mit Feuer und Schwert austilgt, vollbringt ein frommes Werk!“ E. J. Jung
@ Alexander
Wenn wir von sozialer Marktwirtschaft reden, dann reden wir von den Ideen der Ordoliberalen um Ludwig Erhardt. Dazu zwei Zitate von ihm und zwei Anmerkungen von mir:
1. &quot;Ich meine, dass der Markt an sich sozial ist, nicht dass er sozial gemacht werden mu&#223;.&quot;
Womit ganz klar ausgedr&#252;ckt ist um was es geht (und um was nicht!). Wir sehen welch Schindluder mit diesem Begriff getrieben wird.
2. &quot;Ich habe als Bundesminister 80 Prozent meiner Kraft dazu verwendet, gegen Unfug anzuk&#228;mpfen.&quot;
Ich w&#252;rde mit Ihnen um 1 Million staatlich produziertes Schwundgeld wetten, dass in JEDER Republik JEDER Bundesminister erstens mit genau denselben Problemen zu k&#228;mpfen h&#228;tte, und zweitens das in JEDER Republik JEDER Bundesminister daran scheitern w&#252;rde.
Mit einer &#252;ber Gott und K&#246;nig thronenden Verfassung ist die B&#252;chse der Pandorra ge&#246;ffnet (selbst wenn die Verfassung staatlichen Interventionismus strikt verbieten w&#252;rde).
Bevor der Staat sich um irgendwelche Bed&#252;rftige k&#252;mmern m&#252;sste, w&#228;ren in einer prosperierenden Gesellschaft aberhunderte von privat finanzierten Wohlt&#228;tigkeitsorganisation dazu bef&#228;higt. Und selbstverst&#228;ndlich w&#252;rde das nicht nur besser und kosteng&#252;nstiger ausgef&#252;hrt, es w&#252;rde auch tats&#228;chlich wiederspiegeln zu welchen Angeboten hin das Geld flie&#223;t (tendenziell weg von den linken Organisationen).
@ Stefan Scheil
Sehr geehrter Herr Scheil,
Ihren Beitrag habe ich gerade eben erst gelesen. Ich erlaube mir Ihnen im Laufe des Wochenendes zu antworten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Martin</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich ist die Sezession ein hervorragendes Medium. Ich bin seit einigen Jahren Abonnent, und ich lese sie mit Genuss. Wei&#223;mann, Kubitschek, Lichtmesz oder Scheil sind allesamt nicht nur lesenswert, sie stechen hervor aus dem Brei. Also vergelts ihnen Gott.<br />
Aber Republikanismus und Etatismus (jedenfalls in diesen Dimensionen) sind trotzdem falsch.</p>
<p>Der Austausch zwischen Sezession, JF und Eigent&#252;mlich frei findet ja schon seit l&#228;ngerem statt, und es hat bestimmt f&#252;r alle Fr&#252;chte getragen.</p>
<p>Es ist vollkommen klar das es niemals eine libert&#228;re Gesellschaft geben wird. Der Utopismus der Libert&#228;ren ist diesseitig und damit falsch. Sollte es in einer sehr freien Marktwirtschaft tats&#228;chlich notwendig sein ein Kartell zu zerschlagen, w&#228;re es in einer Monarchie wesentlich leichter umsetzbar. Im &#220;brigen entstehen <b>undurchdringbare</b> Monopole immer dann besonders zahlreich wenn sich Lobbyismus lohnt, wenn also der Staat Wirtschaftsinterventionismus betreibt. Der gr&#246;&#223;te Feind des mittelst&#228;ndischen Eigent&#252;merunternehmers ist der Staat, der seine Konkurrenz in den Konzernen bevorteilt und ihn sogar beim Vererben noch schamlos besteuert!</p>
<p>Die aristokratischen Staatsformen waren selbstverst&#228;ndlich auch immer einem Ver&#228;nderungsprozess unterworfen, und nicht alles was irgendwann mal Bestand hatte war auch erhaltenswert. Aber im Vergleich zu den anderen Staatsformen leuchtet mir ehrlich gesagt nicht ein einziger Grund ein der <b>nicht</b> f&#252;r die Monarchie sprechen sollte.<br />
Das Exzesspotential eines beliebigen geisteskranken Aristokraten ist nichts im Vergleich zum Profilierungs- und Beutedrang von 600 demokratischen Abgeordneten. Das Ausma&#223; der Verblendung und der Verbrechen seit 1789 ist so gigantisch und pervers, wie kann ein Christenmensch sich dazu bekennen?<br />
Jeder normal denkende Mensch mu&#223; allgemeine Wahlen ebenso ablehnen wie die Herrschaft von ideologisierten, mediokren Verwaltern. Wie ein Eigent&#252;merunternehmer eben ganz anders handelt als ein gemieteter Manager, so ist das auch im Staat.</p>
<p>Eine Republik kann ihr verwerfliches Inneres mit Hilfe des schn&#246;den Nationalismus vielleicht eine Zeitlang verdecken, aber letztendlich ist jede noch so tolle Papierverfassung auf Sand, n&#228;mlich auf Papier gebaut. Jede, wirklich jede Republik vernichtet &#252;ber kurz oder lang die m&#252;hsam aufgebauten gesellschaftlichen, kulturellen und &#246;konomischen Best&#228;nde. </p>
<p>Man mu&#223; jetzt hier nicht die gro&#223;e Verteidigungsrede f&#252;r die Monarchie ausbreiten, viele gro&#223;e Denker haben das getan, und das reicht aus. Wer sehen will der sehe.</p>
<p>„Denn W&#228;hlen ist heute Ausdruck mechanischer Zusammenfassung, ist Gewaltherrschaft der Verantwortungslosen. Vom W&#228;hlen lebt aber die Partei, die seelenlose Maschine, die das Leben unlebendig macht, Geist und Seele ert&#246;tet, die Minderwertigkeit an die Spitze tr&#228;gt. Nichts verdient so sehr den baldigen Untergang als die Partei. Wer sie mit Feuer und Schwert austilgt, vollbringt ein frommes Werk!“ E. J. Jung</p>
<p>@ Alexander</p>
<p>Wenn wir von sozialer Marktwirtschaft reden, dann reden wir von den Ideen der Ordoliberalen um Ludwig Erhardt. Dazu zwei Zitate von ihm und zwei Anmerkungen von mir:</p>
<p>1. „Ich meine, dass der Markt an sich sozial ist, nicht dass er sozial gemacht werden mu&#223;.“</p>
<p>Womit ganz klar ausgedr&#252;ckt ist um was es geht (und um was nicht!). Wir sehen welch Schindluder mit diesem Begriff getrieben wird. </p>
<p>2. „Ich habe als Bundesminister 80 Prozent meiner Kraft dazu verwendet, gegen Unfug anzuk&#228;mpfen.“</p>
<p>Ich w&#252;rde mit Ihnen um 1 Million staatlich produziertes Schwundgeld wetten, dass in JEDER Republik JEDER Bundesminister erstens mit genau denselben Problemen zu k&#228;mpfen h&#228;tte, und zweitens das in JEDER Republik JEDER Bundesminister daran scheitern w&#252;rde.<br />
Mit einer &#252;ber Gott und K&#246;nig thronenden Verfassung ist die B&#252;chse der Pandorra ge&#246;ffnet (selbst wenn die Verfassung staatlichen Interventionismus strikt verbieten w&#252;rde).</p>
<p>Bevor der Staat sich um irgendwelche Bed&#252;rftige k&#252;mmern m&#252;sste, w&#228;ren in einer prosperierenden Gesellschaft aberhunderte von privat finanzierten Wohlt&#228;tigkeitsorganisation dazu bef&#228;higt. Und selbstverst&#228;ndlich w&#252;rde das nicht nur besser und kosteng&#252;nstiger ausgef&#252;hrt, es w&#252;rde auch tats&#228;chlich wiederspiegeln zu welchen Angeboten hin das Geld flie&#223;t (tendenziell weg von den linken Organisationen).</p>
<p>@ Stefan Scheil</p>
<p>Sehr geehrter Herr Scheil, </p>
<p>Ihren Beitrag habe ich gerade eben erst gelesen. Ich erlaube mir Ihnen im Laufe des Wochenendes zu antworten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sugus</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1419</link>
		<dc:creator>Sugus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:31:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1419</guid>
		<description>@ Fink Lehmann und andere Marktgl&#228;ubige
Ich w&#252;rde Ihnen ja gerne glauben - aber den idealen Markt (ohne Monopole etc.) gibt es so wenig wie den funktionierenden Sozialismus. Ich nehme &#252;brigens keinem von Ihnen ab, da&#223; ein Verm&#246;gensverwalter, der Ihnen eine unterdurchschnittliche Rendite pr&#228;sentierte mit dem Argument, daf&#252;r langfristig mehr rauszuholen, seinen Job behielte. Dieser &quot;gute Kapitalist&quot; bek&#228;me gerade von Libert&#228;ren und Marktradikalen postwendend den Rauswurf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Fink Lehmann und andere Marktgl&#228;ubige</p>
<p>Ich w&#252;rde Ihnen ja gerne glauben &#8211; aber den idealen Markt (ohne Monopole etc.) gibt es so wenig wie den funktionierenden Sozialismus. Ich nehme &#252;brigens keinem von Ihnen ab, da&#223; ein Verm&#246;gensverwalter, der Ihnen eine unterdurchschnittliche Rendite pr&#228;sentierte mit dem Argument, daf&#252;r langfristig mehr rauszuholen, seinen Job behielte. Dieser „gute Kapitalist“ bek&#228;me gerade von Libert&#228;ren und Marktradikalen postwendend den Rauswurf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Scheil</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1418</link>
		<dc:creator>Stefan Scheil</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:48:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1418</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Lehmann,
da Sie einige Gedanken zu Rechts-Links, Monarchie und Republik &#228;u&#223;ern, die in &#228;hnlichem Zusammenhang h&#228;ufiger auftreten und in gewisser Weise in Mode zu kommen scheinen, will ich kurz auf wenige Punkte eingehen.
Insofern Sie, horrible dictu, andeuten, es in mir mit einem Demokraten und gar Republikaner zu tun zu haben, darf ich sagen: Sie haben mich ertappt. In der Tat bin ich Anh&#228;nger des demokratisch verfassten, republikanischen Rechtsstaats. Er ist sowohl die effektivste wie auch die kategorial am stimmigsten zu begr&#252;ndende Staatsform und &#252;berdies in der staatlichen Tradition Deutschlands, auch des Deutschen Reichs, durchaus verankert. Ich habe unter anderem in &quot;Revisionismus und Demokratie&quot; auf die demokratischen Elemente des Alten Reichs hingewiesen, die in Deutschland deutlich ausgepr&#228;gter waren als beispielsweise unter den Verh&#228;ltnissen des absolutistisch verfassten und zentralisierten franz&#246;sischen K&#246;nigreichs.
Die vieldisukutierte Frage, was dann &quot;Rechts&quot; oder &quot;Links&quot; sei, entscheidet sich wie stets am Menschenbild, um es auf einen kurzen und diesem Rahmen hier angemessenen Nenner zu bringen.  So wie die ewige Linke den Menschen im Prinzip f&#252;r optimierbar und f&#252;r eine auf einheitliches Niveau zu hebende (in der Linken Realit&#228;t leider oft einheitlich gesenkte) Gattung erachtet, erkennt die ewige Rechte den Menschen als ein notwendig mit M&#228;ngeln und unaufhebbaren Ungleichheiten behaftetes Wesen. Daraus ergeben sich Tatsachen, wie etwa Rangunterschiede, gewachsene Traditionen, unterschiedliche Sitten, auch solche des Geschlechterverhaltens, zudem die Anerkennung verschiedener V&#246;lker, die der Rechte als gewachsen respektiert und an denen er seine praktische, staatliche Politik ausrichtet, auch die des sozialen Transfers innerhalb dieser V&#246;lker.
Was die hier mehrfach angesprochenen &#246;konomischen Analysen libert&#228;rer Art angeht, so erachte ich sie f&#252;r mit derartigem Rechten oder konservativen Denken f&#252;r kategorisch unvereinbar, im &#252;brigen auch empirisch f&#252;r nah am Rand des Grotesken angesiedelt. Das libert&#228;re Menschenbild ist ungetr&#252;bt optimistisch und sieht den Menschen ledglich als durch die Verh&#228;ltnisse (in diesem Fall den &quot;Sozialstaat&quot; als Feindbild) an seiner Entfaltung gehindert an. Die dabei stets angenommenen Idealsituationen des &#246;konomischen Austauschs sind historisch zu keinem Zeitpunkt gegeben gewesen, sie ber&#252;cksichtigen auch nicht die im politischen und wirtschaftlichen Alltag stets vorhandenen Machtfragen. Eine Einordnung des libert&#228;ren Denkens in ein Rechts-Links Schema kann vor diesem Hintergrund lediglich in der Umgebung extrem linker Utopien erfolgen, auch wenn die Libert&#228;ren in den heutigen Diskurs eine gelegentlich angenehme Aufregung bringen, die wie man h&#246;rt, ja auch von der Jungen Freiheit demn&#228;chst gew&#252;rdigt werden soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Lehmann,</p>
<p>da Sie einige Gedanken zu Rechts-Links, Monarchie und Republik &#228;u&#223;ern, die in &#228;hnlichem Zusammenhang h&#228;ufiger auftreten und in gewisser Weise in Mode zu kommen scheinen, will ich kurz auf wenige Punkte eingehen.</p>
<p>Insofern Sie, horrible dictu, andeuten, es in mir mit einem Demokraten und gar Republikaner zu tun zu haben, darf ich sagen: Sie haben mich ertappt. In der Tat bin ich Anh&#228;nger des demokratisch verfassten, republikanischen Rechtsstaats. Er ist sowohl die effektivste wie auch die kategorial am stimmigsten zu begr&#252;ndende Staatsform und &#252;berdies in der staatlichen Tradition Deutschlands, auch des Deutschen Reichs, durchaus verankert. Ich habe unter anderem in „Revisionismus und Demokratie“ auf die demokratischen Elemente des Alten Reichs hingewiesen, die in Deutschland deutlich ausgepr&#228;gter waren als beispielsweise unter den Verh&#228;ltnissen des absolutistisch verfassten und zentralisierten franz&#246;sischen K&#246;nigreichs. </p>
<p>Die vieldisukutierte Frage, was dann „Rechts“ oder „Links“ sei, entscheidet sich wie stets am Menschenbild, um es auf einen kurzen und diesem Rahmen hier angemessenen Nenner zu bringen.  So wie die ewige Linke den Menschen im Prinzip f&#252;r optimierbar und f&#252;r eine auf einheitliches Niveau zu hebende (in der Linken Realit&#228;t leider oft einheitlich gesenkte) Gattung erachtet, erkennt die ewige Rechte den Menschen als ein notwendig mit M&#228;ngeln und unaufhebbaren Ungleichheiten behaftetes Wesen. Daraus ergeben sich Tatsachen, wie etwa Rangunterschiede, gewachsene Traditionen, unterschiedliche Sitten, auch solche des Geschlechterverhaltens, zudem die Anerkennung verschiedener V&#246;lker, die der Rechte als gewachsen respektiert und an denen er seine praktische, staatliche Politik ausrichtet, auch die des sozialen Transfers innerhalb dieser V&#246;lker. </p>
<p>Was die hier mehrfach angesprochenen &#246;konomischen Analysen libert&#228;rer Art angeht, so erachte ich sie f&#252;r mit derartigem Rechten oder konservativen Denken f&#252;r kategorisch unvereinbar, im &#252;brigen auch empirisch f&#252;r nah am Rand des Grotesken angesiedelt. Das libert&#228;re Menschenbild ist ungetr&#252;bt optimistisch und sieht den Menschen ledglich als durch die Verh&#228;ltnisse (in diesem Fall den „Sozialstaat“ als Feindbild) an seiner Entfaltung gehindert an. Die dabei stets angenommenen Idealsituationen des &#246;konomischen Austauschs sind historisch zu keinem Zeitpunkt gegeben gewesen, sie ber&#252;cksichtigen auch nicht die im politischen und wirtschaftlichen Alltag stets vorhandenen Machtfragen. Eine Einordnung des libert&#228;ren Denkens in ein Rechts-Links Schema kann vor diesem Hintergrund lediglich in der Umgebung extrem linker Utopien erfolgen, auch wenn die Libert&#228;ren in den heutigen Diskurs eine gelegentlich angenehme Aufregung bringen, die wie man h&#246;rt, ja auch von der Jungen Freiheit demn&#228;chst gew&#252;rdigt werden soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Fink</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1417</link>
		<dc:creator>Thomas Fink</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 06:45:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sezession.de/?p=8797#comment-1417</guid>
		<description>&quot;Und so will jeder sein Erworbenes festhalten, absichern und an seine Erben weitergeben.&quot; Nat&#252;rlich. Aber wieso f&#252;hrt Sie das zu dem Schlu&#223;: &quot;Auf diese Weise kommt es zwangsl&#228;ufig zu Kartellen, Monopolen und Wettbewerbsbeschr&#228;nkungen aller Art.&quot;? Das ist nur der Fall wenn solche Erbschaften von einer &#252;bergeordneten Gewalt (mit Gewaltmonopol)  gegen Verschwendung und Misswirtschaft quasi versichert werden. Ansonsten verdampfen sie einfach, wenn der Erbe sein Erbe nicht pflegt, werden dem Vietcong geschenkt oder dem Staat per Zwangsabgabe in den Rachen geschmissen, wie es ja gerade eine Gruppe von gutbetuchten Gutmenschen gefordert hat. Damit dann 5% bei dem Harz IV Empf&#228;nger ankommen und mit dem Rest der Apparat versorgt und noch ein paar Gender- und Migrationsbeauftragte mehr eingestellt werden.
Aber ich mu&#223; Herrn Scheil zustimmen: wenn an HarzIV geschnippelt wird, dann bitte auch an C4. Damit die linksradikalen Professoren mal echt einen Grund zum demonstrieren haben.
Und das Monopole in einem relativ freien Markt wenig Chance auf Ewigkeit haben, zeigt doch gerade da Beispiel von Microsoft. Alle diese staatlichen antimonopol Strafen wurden doch aus der Portokasse bezahlt. Aber Linux und Apple und Google haben den Giganten geschreddert und dazu gebracht jetzt mal wieder ein einigerma&#223;en  vern&#252;nftiges Betriebssystem zu produzieren. Und da sind nebenbei auch wieder Monopole entstanden (Google) und die werden auch geschreddert. Vom Markt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Und so will jeder sein Erworbenes festhalten, absichern und an seine Erben weitergeben.“ Nat&#252;rlich. Aber wieso f&#252;hrt Sie das zu dem Schlu&#223;: „Auf diese Weise kommt es zwangsl&#228;ufig zu Kartellen, Monopolen und Wettbewerbsbeschr&#228;nkungen aller Art.“? Das ist nur der Fall wenn solche Erbschaften von einer &#252;bergeordneten Gewalt (mit Gewaltmonopol)  gegen Verschwendung und Misswirtschaft quasi versichert werden. Ansonsten verdampfen sie einfach, wenn der Erbe sein Erbe nicht pflegt, werden dem Vietcong geschenkt oder dem Staat per Zwangsabgabe in den Rachen geschmissen, wie es ja gerade eine Gruppe von gutbetuchten Gutmenschen gefordert hat. Damit dann 5% bei dem Harz IV Empf&#228;nger ankommen und mit dem Rest der Apparat versorgt und noch ein paar Gender- und Migrationsbeauftragte mehr eingestellt werden.<br />
Aber ich mu&#223; Herrn Scheil zustimmen: wenn an HarzIV geschnippelt wird, dann bitte auch an C4. Damit die linksradikalen Professoren mal echt einen Grund zum demonstrieren haben.</p>
<p>Und das Monopole in einem relativ freien Markt wenig Chance auf Ewigkeit haben, zeigt doch gerade da Beispiel von Microsoft. Alle diese staatlichen antimonopol Strafen wurden doch aus der Portokasse bezahlt. Aber Linux und Apple und Google haben den Giganten geschreddert und dazu gebracht jetzt mal wieder ein einigerma&#223;en  vern&#252;nftiges Betriebssystem zu produzieren. Und da sind nebenbei auch wieder Monopole entstanden (Google) und die werden auch geschreddert. Vom Markt.</p>
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		<title>Von: Alexander</title>
		<link>http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html#comment-1416</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 20:08:45 +0000</pubDate>
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		<description>@ Andreas Lehmann, sie haben einen klugen Beitrag verfasst.
Die aristotelische Mitte wird es doch wohl am Ende wieder sein, zwischen gnadenloser Freiheit und gnadenlos-erdr&#252;ckendem Sozialismus:
 &lt;b&gt;Die soziale Marktwirtschaft.
&lt;/b&gt;
Der Staat als H&#252;ter der Ordnung und Bereitsteller einer Nothilfe f&#252;r Bed&#252;rftige. Dies ist heute aus dem Ruder geraten, nat&#252;rlich.
Doch diesen Erodierungsprozess und &#252;berhaupt alle Ph&#228;nomene wie Einwanderung, Demographie usw. ausschliesslich auf das herrschende wirtschaftliche System zu verk&#252;rzen, griffe zu kurz. Die Umw&#228;lzungen in der Welt weisen &#252;ber rein wirtschaftliche Argumente hinaus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Andreas Lehmann, sie haben einen klugen Beitrag verfasst.</p>
<p>Die aristotelische Mitte wird es doch wohl am Ende wieder sein, zwischen gnadenloser Freiheit und gnadenlos-erdr&#252;ckendem Sozialismus:</p>
<p> <b>Die soziale Marktwirtschaft.<br />
</b><br />
Der Staat als H&#252;ter der Ordnung und Bereitsteller einer Nothilfe f&#252;r Bed&#252;rftige. Dies ist heute aus dem Ruder geraten, nat&#252;rlich.</p>
<p>Doch diesen Erodierungsprozess und &#252;berhaupt alle Ph&#228;nomene wie Einwanderung, Demographie usw. ausschliesslich auf das herrschende wirtschaftliche System zu verk&#252;rzen, griffe zu kurz. Die Umw&#228;lzungen in der Welt weisen &#252;ber rein wirtschaftliche Argumente hinaus.</p>
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