Nachklapp zur österreichischen Bundespräsidentenwahl

Letzten Sonntag wählte die Hälfte der Österreicher einen blauen und die andere einen grünen Präsidentschaftskandidaten,...

Martin Lichtmesz

Martin Lichtmesz ist freier Publizist und Übersetzer.

der dann auch mit knap­pem Vor­sprung die Wahl gewann. Nach Jahr­zehn­ten rot-schwar­zer Hege­mo­nie ist das eine bemer­kens­wer­te Zäsur, und sym­bo­lisch für die “Spal­tung” und Pola­ri­sie­rung des Lan­des im Zuge der “Flücht­lings­kri­se”.

Ein blau­er Prä­si­dent wäre ein bedeu­ten­der Durch­bruch gewe­sen; aller­dings wird nichts zuver­läs­si­ger noch mehr blaue Wahl­sie­ge und Pola­ri­sie­run­gen erzeu­gen als die Prä­si­dent­schaft Alex­an­der van der Bel­lens, der fest ent­schlos­sen scheint, am alten Kurs fest­zu­hal­ten, rot-schwarz zusam­men­zu­krat­zen und die FPÖ so gut es geht, von der Regie­rungs­be­tei­li­gung aus­zu­schlie­ßen. Da nutzt auch alles der­zeit gän­gi­ge Gere­de nichts,  er sol­le “die Grä­ben zuschüt­ten”, das “gespal­te­ne Land ver­söh­nen” und so wei­ter. Das ist lach­haft und heuch­le­risch; es kann und wird kei­nen Frie­den und kei­ne Ver­söh­nung mit Van der Bel­len und sei­ner Kas­te geben, die an die­ser “Spal­tung” schließ­lich die Haupt­schul­di­gen sind. Wer behaup­tet, die Blau­en sei­en es, ver­wech­selt Ursa­che und Wir­kung, den Miß­stand und mit sei­nem Kritiker.

Mei­ne Ana­ly­se des Gesche­hens kann man auf Unzensuriert.at nachlesen:

Dass Hofers Prä­si­dent­schaft und damit auch ein bei­na­he revo­lu­tio­nä­rer Durch­bruch zum Grei­fen nah zu sein schein, nur um ein wei­te­res Mal mit einem Kor­ken aus der alt­be­kann­ten Mena­ge­rie zuge­stopft zu wer­den, hat natür­lich ein erheb­li­ches Ent­täu­schungs- und damit Zorn­po­ten­zi­al geschaf­fen, das nicht so schnell ver­puf­fen, son­dern sich eher in Gewit­ter­wol­ken sam­meln wird. Die Wahl­sie­ger täten jetzt gut dar­an, ihren Sieg den Ver­lie­rern nicht all­zu tri­um­pha­lis­tisch unter die Nase zu rei­ben. Indes ist das Auf­at­men in den über­wie­gend rot-grü­nen Medi­en nicht zu über­hö­ren – eben jene Medi­en, die haupt­säch­lich dafür zustän­dig sind, ein vir­tu­el­les “Wir”-Gefühl zu erzeu­gen, wobei der “FPÖ-Wäh­ler” in der Regel stets als der unheim­li­che, ver­werf­li­che, suspek­te “Ande­re” fun­giert, der eigent­lich nicht zur Gemein­schaft der Guten, Mensch­li­chen, Auf­ge­klär­ten und Rich­tig­den­ken­den gehört. Eine der weni­gen, aber immer­hin ziem­lich gewich­ti­gen Aus­nah­men ist die alte natio­na­le Insti­tu­ti­on Kro­nen Zei­tung, die sich wei­ter­hin ange­strengt bemüht, pari­tä­tisch zu blei­ben, und weder die Hofer- noch die Van der Bel­len-Wäh­ler zu ver­grau­len – ein Spa­gat, der immer grö­ßer wird und all­mäh­lich eine gewis­se Komik mit sich bringt.

Mit 50 % Hofer-Wäh­lern bei einer sehr gro­ßen Wahl­be­tei­li­gung wird es in Zukunft unmög­lich sein, wie selbst­ver­ständ­lich vor­aus­zu­set­zen, dass der rot­grü­ne Kon­sens und die Gut­men­schen­den­ke für alle glei­cher­ma­ßen gül­tig sind. Man kann nicht die Hälf­te des Lan­des mar­gi­na­li­sie­ren, sozi­al äch­ten oder von den Debat­ten aus­schlie­ßen. Schon heisst es wie­der ein­mal gön­ner­haft, man müs­se und wer­de “die Ängs­te der Men­schen ernst neh­men”, aber viel­leicht soll­te uns die Mei­nung die­ser Leu­te immer weni­ger inter­es­sie­ren. Wer sagt, dass sie noch ernst­zu­neh­men sind? Was für Ängs­te trei­ben sie an? Tat­sa­che ist, dass sich immer mehr Men­schen nicht mehr vom “Wir” der Medi­en und des poli­ti­schen Estab­lish­ments reprä­sen­tiert füh­len, erst recht, wenn nun all­ge­mei­nes Auf­at­men über den Wahl­sieg Van der Bel­lens auf der vor­ge­schrie­be­nen Tages­ord­nung steht.

 

Und hier hat eine “Ent­schlos­se­ne” ein auf­mun­tern­des Lied für die unre­prä­sen­tier­te Hälf­te geschrieben:

Martin Lichtmesz

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Kommentare (67)

Hühnerbaron

26. Mai 2016 23:08

Den Ansatz, dass die Gegenseite genau das tut, was sie uns vorwirft, nämlich hauptsächlich mit Angst - vor den bösen Rechten, vor dem Fachkräftemangel, vor der Unmenschlichkeit, vor dem Leid im Mittelmeerraum, vor der sozialen Ächtung, davor engherzig sein zu können - zu arbeiten, gilt es weiter herauszustellen.

maria

27. Mai 2016 00:06

...wenn die Österreicher jetzt noch 49 Prozent FPÖ wählen würden, dann wären wir einen Schritt weiter...

Und das auch hier die Spaltung des Volkes unfassbar tief ist belegt auch folgende Situation vom Katholikentag in Leipzig:
Immerhin EIN (!) Teilnehmer rief "Kriegstreiber!" als der Bundespräsident seine larviert antideutsche Hetze mit Stasilav Tillich und dem Mäzen der Leipziger Rotfaschisten, Jung, absonderte. Das drolligdoofe Jubelvolk sang etwas mit Spielen, Liebhaben und dem achso lieben Menschen, der irgendwie weit weg war als Niklas P. zu Tode getreten wurde. Seltsamerweise war da auch kein Jesus da. Ziemlich schade.

Und nochwas: es wäre sinnvoll und glaubwürdiger, wenn die LEGIDA nicht nur zum Meckern über Gauck auf ihrer Demo erscheinen würde, sondern auch den Schneid hätte, den EINEN Mutigen auf dem Katho-Tag zu unterstützen. Saupeinlich!

Simplicius

27. Mai 2016 00:47

Besser so.

Auch wenn die hauchdünne Niederlage von Norbert Hofer und der Sieg von dem alten, eitlen, ausgelutschten v.d.B im ersten Moment nicht leicht zu ertragen waren,

aber strategisch betrachtet, war der Ausgang der österreichischen Bundespräsidenten-Wahl vielleicht sogar das Beste, was man sich aus patriotischer Sicht erhoffen konnte.

Denn w e r hat denn w i e gewonnen?

Die (bittere) Erkenntnis wird nicht aufzuhalten sein. Das ist meine Hoffnung für Österreich.

Trouver

27. Mai 2016 02:40

"1%" in Österreich kann sich jetzt ruhigen Herzens in "Die Hälfte" umbenennen.

t,gygax

27. Mai 2016 07:21

Bei einer der TV Runden zwischen Hofer und van der Bellen äußerte der Letztere in einem Nebensatz " Sie werden sowieso nicht Bundespräsident".
Das war wohl keine Freudsche Fehlleistung, sondern das Eingeständnis, dass die Herrschenden schon vorher gewußt hatten, wer Präsident wird.
Und das ist doch auch klar: welche Machtclique gibt denn ihre Macht freiwillig ab? Wahlen ? "Wenn die etwas ändern würden, wären sie verboten"- alter Anarchistenspruch, der leider stimmt.

Hugo

27. Mai 2016 07:45

Niemand weiß so richtig, was die Österreicher gewählt haben, da es ganz offensichtlich zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Wuchs die Wahlbeteiligung zwischen dem ersten und zweiten Wahlgang um 4,3%, so konnten die ungültigen Stimmen einen Zuwachs von 66% verzeichnen! Das ist statistisch so auffällig, wie eine brennende Wahlurne. Ich beziehe mich auf offizielle Zahlen des BMI. Es gab weitere Unstimmigkeiten, die u.a. auf Twitter diskutiert werden. Die FPÖ darf sich das nicht gefallen lassen, van der Bellen ist eine Katastrophe für Europa.

TheRealSaddam

27. Mai 2016 07:58

Der Refrain des Liedes "Wer vertritt jetzt uns?" geht mir auch seit Sonntag im Kopf herum. Ich hab Hofer aus Überzeugung gewählt, und nicht um den alten Sack zu verhindern....wenn ich dran denke dass dieses Gfrast jetzt 6 Jahre lang gutmenschliche Dumpfbackigkeit versprüht, krieg ich nicht übel Lust nach Ungarn auszuwandern.

Trouver

27. Mai 2016 08:20

Niemand weiß so richtig, was die Österreicher gewählt haben, da es ganz offensichtlich zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist.

Ich schon.

Ganz genau weiß ich jetzt, dass trotz der totalen Mobilmachung aller "Parteien" in ÖR und der medialen Trommelfeuer der Agitprop flankiert von Gewalttaten der "vermummten" Pogromler wird die jetztige Xenokratie lediglich von der Hälfte der Bevölkerung getragen.

Das ist ein immenser Erfolg der Demokratie in deren gegenwärtigen Form.

VdB hat einen Pyrrussieg erzielt. Diese verdammte Kaste ist verblutet. Es war der Anfang deren bitteren Endes!

Julius Krull

27. Mai 2016 09:39

Einwanderung aus einheimischer Sicht:

Vielleicht bin ich jetzt ein Ketzer, aber mir geht manchmal folgender Gedanke durch den Kopf: Wenn man alle Stimmen von Einwanderern der letzten ca. 30 Jahre abzieht, dürfte Hofer doch gewonnen haben, oder?

Das ist nur eine vorsichtige These. Es war bei uns doch auch bei der Wahl zwischen Stoiber und Schröder so. Hätten nur die, die seit vielen Generationen in Deutschland leben, gewählt, wäre Stoiber Kanzler geworden.

Ich finde diese Sichtweise sehr delikat, schließlich berauben sich die Einheimischen entscheidender politischen Macht, schließlich wird nun statt Hofer v.d.Bellen Präsident.

Zadok Allen

27. Mai 2016 09:43

@t,gygax

Hatte genau denselben Gedanken, als ich das Zitat las.

Man kann nur hoffen, daß das offensichtliche Kalkül der FPÖ aufgeht, nicht gegen die Fälschung der Präsidentenwahl vorzugehen, um den berühmten "Druck im Kessel" zu erhöhen und somit die Kanzlerschaft Straches bei den (vielleicht nahe bevorstehenden) nächsten Nationalratswahlen zu garantieren.

Gut möglich freilich, daß das Regime in Österreich in Hauruck-Aktionen so viele Siedler einbürgert (oder mit provisorischem Wahlrecht versieht), daß dennoch die gewünschten "Ergebnisse" herauskommen. Gut möglich auch, daß es notstandsbedingt in einigen Monaten und Jahren gar keine Wahlen mehr gibt.

Existiert inzwischen eine Seite/ein Blog, auf dem die Indizien und Belege für die Wahlfälschung zusammengetragen werden? Dank im voraus für einen entsprechenden Hinweis.

Thomas Wawerka

27. Mai 2016 09:58

Ich verstehe nicht, warum die FPÖ angesichts offensichtlicher "Wahlunregelmäßigkeiten" so leise tritt, statt Sturm zu läuten. Steht ein bestimmtes Kalkül dahinter, oder hat sie plötzlich Angst vor der eigenen Courage bekommen? Wollte Herr Hofer je wirklich Präsident werden? Oder was?

Arminius Arndt

27. Mai 2016 10:06

Es bleibt die - leider nicht neue und leider nicht nur in Deutschland geltende - Erkenntnis, dass man von rechter Seite Wahlen offenbar nie knapp gewinnen kann, sondern nur deutlich. Von daher noch einmal ausdrücklichen Dank an alle, die sich im Rahmen der 1% Initiative als Wahlbeobachter bei den letzten Landtagswahlen in Deutschland zur Verfügung gestellt haben. Hat so etwas in Österreich gefehlt?

Wie auch immer, ein Präsident, der nur deshalb Präsident wurde, weil alle anderen Kandidaten - einschließlich er selbst, er war schließlich mit deutlichem Abstand zu Hofer nur best of the rest - geschlagen waren und weil nun die Geschlagenen sich als Notnagel auf ihn geeinigt haben, kann nie der Brückenbauer und Gräbenüberwinder sein, zu dem er jetzt medial hoch geschrieben wird. Der 72-jährige hätte besser seine Pension genießen sollen, denn ein ruhiges Amt wird er nicht haben.

Präsidial im Sinne von Brücken bauen hat sich im Übrigen bislang nur Hofer gezeigt, in dem er rechtzeitig seine Niederlage einräumte und auch auf eine Anfechtung der Wahl verzichtete. Eine Geste dieser Art und vor allem des Respekts gegenüber dem anderen Lager muss der Beller erst noch zeigen, wenn er wirklich Präsident von ganz Österreich sein will, aber dass wollen sicher nicht die Parteien, die ihn ins Amt gebracht haben.

Die nächsten Wahlen in Österreich werden auf jeden Fall spannend, den gewonnen haben die Restparteien damit nur eine Schlacht.

Deutschland ist in diesem Punkt nach wie vor deutlich hinter Österreich zurück, auch wenn die AfD ordentlich wirbelt.

Unke

27. Mai 2016 10:14

Ist es bereits allgemein bekannt, ausgelutscht oder lohn sich die abermalige Erwähnung? --:
60% der Männer haben Hofer gewählt, nur 40% der Frauen
Frauen = Big Government, Sozialismus, (Staats-)Gewalt
.
Solange Frauen wählen dürfen wird es nicht besser.

Waldgänger aus Schwaben

27. Mai 2016 10:46

Zum Thema Wahlmanipulation:
Ich habe mir überlegt, dass Wahlbetrug mit mathematischen Methoden erkennbar sein müsste. Bei der Suche im Netz bin ich auf folgende Seite gestossen:
Wahlbetrug erkennen. Wir glauben Gauss

Danach habe im Netz nach Wahlergebnissen der Bundespräsidentenwahl gesucht und leider nur Daten der Stadt Linz gefunden (als csv). Damit habe ich in excel, so wie im verlinkten Artikel berechnen lassen, inwieweit die Ergebnisse normalverteilt sind und das Ergebnis als Kurve dargestellt.

Ergebnis:
Im Großen und Ganze sind die Wahlergebnisse in Linz normalverteilt. Es gibt allerdings einige auffällige Zacken in der Gauss'schen Glockenkurve. Diese könnten der schmalen Datenbasis geschuldet sein, oder auf Manipulationen in einigen Wahlsprengeln beruhen.

Es gibt neben der visuellen Inspektion der Glockenkurve mathematische Testverfahren um in Daten, die normalverteilt sollten, Abweichungen zu erkennen. Zum Beispiel den Chi-Quadrat-Test. Dieser Test ist sogar in excel verhanden. Meine mathematischen Kenntnisse reichen aber nicht aus, die Ergebnisse eines solchen Tests zu beurteillen.

Falls höherrangige FPÖ Mitglieder oder Bekannte von solchen hier mitlesen - mein Appell:

Jammert nicht! Tut was. Wenn man etwas Geld in die Hand nimmt sind sicher die kompletten Wahlergebnisse als Datensätze erhältlich und es findet sich auch ein kompetenter Mathematiker, der gerichtsfeste Gutachten erstellen kann. Damit lassen sich dann die Wahlergebnisse anfechten, wenn sie denn manipuliert sind.
Der Chi-Quadrat-Test oder ähnliche Tests könnte auffällige Sprengel aufzeigen, in denen dann eine Nachzählung oder Untersuchung der Wahlzettel gerichtlich eingefordert werden kann.

Wenn jemand das excel-sheet haben will: Durch Klick auf meinen Namen kommt man zu einer Seite über die eine Kontaktaufnahme möglich ist. Bitte keinen Klarnamen verwenden, da ich auch pseudonym antworten werde.

Monika

27. Mai 2016 10:57

Die Wahl in Österreich stellt eine Zäsur dar:

Nun ist es also offiziell bestätigt: Das Volk ist zutiefst gespalten:
50 Prozent vermeintlich Weltoffenen stehen 50 Prozent vermeintliche Rechtspopulisten gegenüber. Dazwischen gibt es nichts mehr. Die sogenannten Volksparteien sind am Ende, ebenfalls die Volkskirchen.
Verschwunden in den Abgründen des Weltoffenen.
Diejenigen, die sich mit aller Kraft gegen das Verschwinden wehren,
um ihre Identität ringen ( Identitäre) oder
nach einer Alternative suchen ( AfD) ,
werden bekämpft, gebrandmarkt, verfolgt etc.
Es ist gut, daß die vermeintlich Weltoffenen knapp gewonnen haben und somit ihre Unfähigkeit noch etwas beweisen können.
In dieser Zeit können die verneintlichen Rechtspopulisten ihre Position weiter klären und stärken.

Fronleichsnamsepisode

Immer wenn möglich fahren mein Mann und ich über die nahe gelegene Grenze ins Elsass oder nach Lothringen.
Das Fremde in der Fremde ist mir inzwischen weniger fremd als das Fremde im Eigenen.
So floh ich vor der befremdlichen Fronleichnamsprozession eines Kardinal Woelki ( oder: Das Boot) ins Bitcher Land.
Kurz vor der Grenze in Schönau bei Ludwigswinkel " gerieten" wir in eine Fronleichnamsprozession:
Prächtig mit Blumen geschmückte Altäre, Blütenteppiche. Unter dem Baldachin der Priester mit der Monstranz und dem Allerheiligsten.
Viele alte Frauen, fast keine Kinder mehr.
Ich bin heimatlose Katholikin und gehöre zur Kirche von außen,
und es machte mich unendlich traurig.
Als Kind war Fronleichnam mein Lieblingsfeiertag mit großer Prozession in einem Frankfurter Vorort. Tempus fugit.
........
In Bitch stießen wir auf einige Aufkleber der französischen Identitären Bewegung, der Mouvance identitäre. ( Jeune Alsace)
Gegen Islamisierung, für das Eigene.
Ich gestehe: Identitär ist für mich immer noch ein eigenartiger Begriff, ebenso wie Austausch.
Trotzdem: Diese Aufkleber haben mich gefreut. Das Lambda kam mir vor wie ein Erkennungszeichen. So wie das Symbol des Fisches ( ICHTHYS) zur Zeit des Urchristentums.
Das Lambdazeichen stiftet durchaus Identität. Im Geiste versehe ich es für mich noch mit dem Fischsymbol ( für die christliche Fraktion der Identitätssuchenden, die gibt es ja auch, und das sind nicht Wenige)
...........

In Weißenburg verkaufte ein Elsässer Lehrer Liederbücher in Mundart.
Und verteilte seine Version der Nationalhymne :
( Zu singen auf die Melodie der Marseillaise):

Rot un wiss

Elsasser, Corse un Bretone
Die sin so schtoltz uf ihri Schproch !
Uns'ri Kraft die müen m'r betone
Rot un wiss esch unseri Farb,
Rot un wiss esch unseri Farb.
Horische blos wie alli briele:
"Des Schwowegebläber müess wag,
Des schmisse m'r jetzt in de Drag !"
Do sin mir un kenne blos noch hiele !

Zum Deifel mit Baris !
M'r bliewe rot un wiss !
Wach uf, wach uf,
Un schtell de Mann,
Bis sie's verschtande han !

Jean- Jacques Bastian

Gustav Grambauer

27. Mai 2016 11:15

t.gyax, Hugo

Es wird noch viel Spott geben, daß dem Volk von nun an dauerhaft 4,9 % und 49 % erklärt werden.

Hab meine Berufsausbildung mit Abitur als EDV-Facharbeiter in der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik am Alex in Ostberlin gemacht (der größter Fehler meines Lebens übrigens), von dorther kamen die Wahlergebnisse. Es gab in dem Rechenzentrum Zonen 1 (Rechner-Raum), 2 und 3, mit Zahlencodes an den Schleusen. Schon Tage vor Wahlen bekam ein Großteil der Operatoren-Belegschaft frei, es wurden selbst die Codi von Zone 3 erneuert, die vertriefte Volkspolizei am Haupteingang wurde durch schärfer kontrollierende "Genossen" im dunklen Anzug ausgetauscht, überall im Umkreis liefen auffällig-unauffällige Spaziergänger umher, das Gebäude wurde mit MfS-Posten umstellt.

Hofer hat die Wahl nur angenommen, weil er nicht vor denen in seinem eigenen Lager, die die Farce noch nicht begriffen haben, als "beleidigte Leberwurst" dastehen will.

Man sollte sich auch die Begriffe "Stimme abgeben" und "Wahlurne" auf der Zunge zergehen lassen.

- G. G.

Carsten

27. Mai 2016 11:31

Zusammengefasst: Die Altparteien müssen sich zusammenschließen, eine beispiellose Propagandaschlacht schlagen und ein bißchen beim Auszählen bescheißen um für ihren komischen Opa 50 % zusammenzukratzen - und das feiern die als gloriosen Abwehrsieg?
Im Ernst: Die sind doch am Ende.

Monika

27. Mai 2016 11:50

Nachklapp ( Sagt man so in Wien ? Das klingt witzig.)

Am 11. Juni ist eine Demo der IB in Wien "Europa verteidigen".

Dort weist ein Kommentator auf den Beitrag in der FAZ zur Lage in Osteuropa hin. Sehr aufschlußreich.

Vielleicht gehören wir ja auch zu den Eingeklemmten ?
Oder den Blaugrünen ?

Wolfgang Kapp

27. Mai 2016 12:19

Der Ablauf und das Ergebnis der Wahl des Staatsoberhauptes in Österreich sollte Anlass genug sein, die Wiedereinführung der Monarchie zu betreiben!

Sascha

27. Mai 2016 12:20

Als ich am Wahltag hörte, dass Hofer sehr knapp vorn liegt, allerdings noch die Ergebnisse der Briefwahl ausgewertet werden müssten, war mir schon klar, wer gewinnen wird. .....

Hellweg

27. Mai 2016 12:21

Kern "der Eisenbahn-Schlepper" als Bundeskanzler und "mehr Integration wagen" van der Bellen als Präsident; verbunden mit der Ansage, dass er eine Regierung der FPÖ nicht vereidigen wird ->
wer glaubt eigentlich daran, dass die Balkanroute jetzt geschlossen bleibt? Die Schließung hatten immerhin die Österreicher organisiert.
Das Tor scheint mir demnächst wieder aufzugehen.

Will denn tatsächlich niemand diese verdammte Wahl anfechten??

max

27. Mai 2016 12:53

Ein sehr interessanter Beitrag uaf Unzensuriert, Herr Lichtmesz!

In der Tat ist es an uns, aus dem massiven patriotischen Schub durch das sehr hohe Ergebnis für Hofer noch mehr Schwung zu ziehen.

Die Diskurshoheit im öffentlichen Raum ist in Österreich wohl schon teils erreicht, jedenfalls im realen öffentlichen Raum. Diese Hoheit vollends zu erobern, ist nun ein lohnendes nächstes Ziel, aus dem sich dann auch realpolitische Folgen ergeben werden, wie Sie schreiben.
Das Mittel dieser Eroberung ist das innere Selbstbewusstsein. Wie Frau Noelle-Neumann über die "Schweigespirale" geschrieben hat, besteht ein Verstärkungseffekt zwischen dem öffentlichen Auftreten und der Mobilisierung von Gleichgesinnten und der Dämpfung von Entgegengesinnten. Diesen Mechanismus haben sich mithilfe der Massenmedien bisher die Völkerfeinde zu nutze gemacht. Es ist Zeit, dass wir ihn nutzen.

Selbstbewusstsein, das Wissen um das Selbst und das Schätzen des Eigenen, zeigt sich darin, dass man sich nicht entschuldigt dafür, zu sein, so zu sein, so sein zu wollen. Man ist, ist so - und das ist auch seeehr gut so!
Also heißt die Devise für Rhetorik und Symbolik: "Angriff". Die Verwirrten und Volkshasser müssen permanent in die Defensive gedrängt und unter Druck gesetzt werden. Damit zu tun hat auch, dass ihnen die inzwischen trotzig angenommene Bezeichnung "Gutmenschen" ("Ja, ich tue Gutes, ich bin ein guter Mensch und du nicht") genommen wird. Denn es ist kein guter Mensch, wer seine eigenen Leute bekämpft, sein Volk, seine Familie, seine Nachbarn (seine "Nächsten"). Es ist ein schlechter und auch sehr dummer Menschen. Anklage und Äußerung von Abscheu ist angesagt, wenn manipulierte Zombies den europäischen Völkern das Recht absprechen, ihre Länder selbst zu besitzen. Antieuropäer!
(Begriffsrückeroberung ist also der Ruf der Zeit, wie Sie und Hartlage ja schon öfter beschrieben haben)

Damit kommen wir auch zum Thema Christentum und Kirche.
Wir erleben in stets zugespitzter Form, wie das Christentum durch die konzilisierten 68er-Kleriker zum Kampf gegen die weißen Völker missbraucht wird. Im Vatikan, noch mehr aber in der deutschen Kirche (UmWoelki, Marx usw.) stehen Premium-Zombies auf wichtigen Posten.
Sie holen unausgesprochen den evangelischen Schuldwahn (Barmener Erklärung) nun auch in die katholische Kirche.
Ihnen ist entgegenzuhalten: Christus hat unsere Schhuld auf uns genommen, wir sind nicht böse, wir sind gut und von ihm geliebt. Wir alle auf der Welt haben das Recht auf Heimat und ihr streitet aber unser Recht auf Heimat ab. Ihr tretet nicht für uns ein und auch nicht für das Christentum, denn ihr führt uns in ein Blutbad, wenn der Anteil des Islams in Europa noch weiter steigt. Erinnert euch eurer Vorgänger, wie sie Europa beschützt haben! Schämt euch!

Wie gesagt: Es muss peinlich werden und zur Isolation führen, wenn man Merkel und die illegale Einwanderung unterstützt.

Ein Letztes :)
Nicht "wir" haben die Gast!arbeiter "geholt". Die Türkei wollte ihre Arbeitslosen loswerden und gewinnbringend einsetzen, die ansonsten die kommunistische Revolutionsgefahr im Land erhöht hätten. Diese innere Stabilisierung der Türkei (wie auch ganz Südeuropas) war um 1960 von großem Interesse für die USA, da sie einen Einbruch des sowjetischen Einflusses in diese Nato-Mitgliedsstaaten fürchtete. Die Türkei war in einer besonders vorteilhaften Verhandlungsposition gegenüber der USA, da 1959 dort Atomraketen gegen die Sowjetunion aufgestellt wurden. So konnte die Türkei von den USA verlangen, Druck auf die BRD und BRÖ auszuüben, damit diese arbeitslose Türken aufnähmen. Außerdem wäre man ja sonst benaaaachteiligt gegenüber Griechen und Italienern. Das BRD-Arbeitsministerium sah keinen Bedarf für Arbeitslose aus der Türkei, doch auf Grund des Druckes aus den USA auf das BRD-Außenministerium und den Kanzler der Westalliierten kam es zum Abschluss der Anwerbeverträge ("für zweijährige Aufenthalte").
"Wir" haben niemanden geholt, uns wurden "Gäste" aufgedrängt. Gäste, die wir nie wollten, die angeblich bald wieder gehen würden (vgl. Sprichwort) und die nun ein Recht darauf haben sollen, immer mehr von unserem Land zu besitzen. Gehts noch?

Glückauf, Patrioten Europas, vereinigt euch!

Zadok Allen

27. Mai 2016 13:02

@ Gustav Grambauer

Halten Sie es für möglich, daß der irritierend frühe Zeitpunkt von Hofers seine "Niederlage" eingestehenden Facebook-Posting - es erschien am Montag um 7.14 Uhr, also lange vor der Bekanntgabe des "amtlichen Endergebnisses" der Briefwahl! - eine elegant verpackte Botschaft in der von Ihnen angedeuteten Richtung sein könnte?

Ich kenne Hofer nicht und kann ihn nicht einschätzen. Sollte meiner Deutung zutreffen, wäre er durchaus gewieft.

niekisch

27. Mai 2016 13:24

In der WAZ war zu lesen:" Der Grüne van der Bellen gegen den Rechtspopulisten Hofer" - Sagt das nicht schon alles über die "Waffengleichheit" der Bewerber auch aus bundesrepublikanischer Sicht?

Gustav Grambauer

27. Mai 2016 13:27

Zadok Allen

Na, Bingo. Hofer hat auf Facebook artig den "Guten Onkel", man könnte auch sagen: den präsidialen Gentleman, gegeben - während Strache in den Eiter gebohrt und den eiterverklebten Finger vor den Kameras in die Luft gehalten hat.

Beides mußte mit geballter Faust in der Hosentasche kurz vor der Wahl geschehen, hinterher hätte es wie gesagt nach der kleinsten Andeutung geheißen: "der schlechte Verlierer".

- G. G.

Exmeyer

27. Mai 2016 16:12

@Unke: "60% der Männer haben Hofer gewählt, nur 40% der Frauen
Frauen = Big Government, Sozialismus, (Staats-)Gewalt."

Schon recht.

Stellen nicht die 40% der "Männer" das gleiche Problem dar? Wenn Sie schon die Frage aufwerfen, wer denn wählen dürfe, so stellt sich doch automatisch die Frage, weshalb die van der Bellens gewählt werden dürfen sollten (oder auch die Hofers), nicht wahr?

Und dann stellen sich die logisch zwingenden Fragen:
1. Woher kommt überhaupt die Macht, wählen "zu dürfen"?
2. Und woher kommt dann die Macht, darüber zu entscheiden, wer wählen darf?

Abseits des "demokratischen" Gewäschs: Wählen darf "man", wenn diejenigen, die darüber zu entscheiden haben OB gewählt wird, begründete Sorge davor haben, den Kopf zu verlieren, würden sie anders entscheiden.
Und wählen darf, wer Ursache dieser Sorge ist.

Und man sollte wohl auch die Frage aufwerfen, ob die Ausweitung des Wahlrechts auf möglichst viele, also möglichst viele Leicht-Beeinflußbare, nicht die ebenfalls die sich aufdrängende Einhegung der Mitbestimmung darstellt. - Na klar.

Ob ich den 60% der Männer zutraue, sich die echte Machtbeteiligung "wieder zurückzuholen"?

Caroline

27. Mai 2016 17:39

@ Hellweg „mehr Integration wagen“ van der Bellen als Präsident; verbunden mit der Ansage, dass er eine Regierung der FPÖ nicht vereidigen wird ->
wer glaubt eigentlich daran, dass die Balkanroute jetzt geschlossen bleibt? Die Schließung hatten immerhin die Österreicher organisiert.
Das Tor scheint mir demnächst wieder aufzugehen.

Wollen Sie noch einen VdB-Sager? "Ich meine, nehmen Sie mich als Beispiel. Ich habe selbst Migrationshintergrund und trotzdem hatte ich bei dieser Wahl die Mehrheit der Österreicher hinter mir", sagte Van der Bellen dem KURIER.

Was heißt hier "trotzdem"????

Weiter VdB: "Aber Österreich ist ein Land der Diversität. Ich will keinen - das nenne ich auf deutsch so - 'Einheits-Österreicher' - schaffen. Wir sind divers, bleiben divers, aber wir sollten miteinander reden und einander zuhören"

Eine solche Verdrehung von natura naturans (=die schaffende, wirkende Natur) und natura naturata (=das natürlich Gewordene) ist für mich als Philosophin schwer erträglich.
Für unseren neuen Präsidenten ist Diversität der Naturzustand, und es kommen die Rechten daher und wollen einen homogenen Homunkulus künstlich erschaffen.
In Wirklichkeit aber ist die gewordene Natur seit jeher das österreichische Volk, in all seiner ihm innewohnenden (das Wort passt gerade ganz genau) Vielfalt, und sekundär kommt in wenigen Jahren eine Migrationsinvasion auf das Volk zu, was zu "Diversität" in dem Sinne, wie ihn VdB meint, überhaupt erst führt.

Zur Balkanroute: nee, glaub ich nicht, dass sie wieder geöffnet wird. Denn unsere Politikerkaste schielt ja ständig nach europäischer Anerkennung, und diese hat sie, außer von Frau Merkel, von sehr vielen anderen Mächtigen gezollt bekommen. Die Schließung der Balkanroute gilt im Moment als Österreichs größtes Verdienst.
Und außerdem: der gute Bello ist so mächtig auch wieder nicht, sondern nur ein Repräsentant, wenn schon nicht des ganzen, sondern nur des halben Volkes, so doch der großen Mehrheit der an der Regierung Beteiligten. Und die werden einen Teufel tun und ihren Kurs aufgeben.

thotho

27. Mai 2016 17:41

ad Hugo

Wuchs die Wahlbeteiligung zwischen dem ersten und zweiten Wahlgang um 4,3%, so konnten die ungültigen Stimmen einen Zuwachs von 66% verzeichnen! Das ist statistisch so auffällig, wie eine brennende Wahlurne. Ich beziehe mich auf offizielle Zahlen des BMI.

Viele Wähler wollten sich auch für keinen entscheiden, das muss man in Rechnung stellen. Dennoch: auch ich gehe von Ungereimtheiten aus, einzelne Fälle sind ja schon bekannt. Ein Betrug in größerem Maße ist vor allem bei Briefwahlstimmen anzunehmen. Es ist schlicht nicht zu beweisen, dass derjenige frei und selbst seinen Wahlwillen ausgedrückt hat. Von Altersheimen bis zu Moscheen ist einiges zu bewegen.

Mit VdB haben wir zwar einen absolut katastrophalen Präsidenten, aber er wird mit seiner ganzen Arroganz und System-Knecht-Einstellung die so wichtige Grundspannung definitiv hochhalten. Es ist an jedem, hier seinen Teil dazu beizutragen - "nicht mein Präsident!". Die Kluft muss weiter wachsen oder zumindest offen gehalten werden, auch und gerade weil das System - wie erwartet - versucht, wieder alles zu kalmieren, wenn nicht einzuschläfern.
Kein Dämmerschlaf mehr!

Waldgänger aus Schwaben

27. Mai 2016 18:11

Man sollte nicht zuviel in den Zeitpunkt der Erstellung des Hofer'schen statements hinein interpretieren.

Vermutlich hat Hofer am Montag morgens zwei statements erstellt, oder eher erstellen lassen, für jeden Fall eins. Und bei beiden in facebook die Sichtbarkeit auf "Nur ich" gestellt. Und dann am Abend das entsprechende frei geschaltet. Eine halb-peinliche Panne.

Was die rkk in Deutschland angeht. Wäre sie ein weltlicher Verein, wäre ich spätestens jetzt ausgetreten. So sehe ich es halt als Prüfung. Die Liebe zur Kirche muss dies aushalten. Es werden andere Zeiten kommen.

ene

27. Mai 2016 18:22

60% der Männer haben Hofer gewählt, nur 40% der Frauen

Eine Frage, Unke

Woher weiß man das überhaupt?
Wo kommt das her? Trifft das denn überhaupt zu?
Wie kommt es zu 60% und 40% - schon das kommt mir unwahrscheinlich vor. Eher würde ich an eine Zahl wie 38,5% und 72% glauben - nur als Beispiel.

Interessieren würde mich in dem Zusammenhang auch, wie hoch der prozentuale Anteil der Männer bzw. Frauen war, die ungültig gewählt haben -?

Ein gebürtiger Hesse

27. Mai 2016 19:10

Nach der Verkündung des Wahlergebnisses mit einem Freund in "Angry Birds" zu gehen - das nenn ich inspiriert und kathartisch im schönsten Sinn. Kann es sein, daß in dem garstigen "Wutvogel", der da Red heißt, ein metaphorisches Spiegelbild von uns allen steckt? Hier mal auf 1:43 gehen: https://www.youtube.com/watch?v=1U2DKKqxHgE Das könnte Szene-Kult werden! Merci für die Empfehlung - und die Analyse der Wahl und allem was dranhängt.

Erzreaktionär

27. Mai 2016 19:33

Der Ablauf und das Ergebnis der Wahl des Staatsoberhauptes in Österreich sollte Anlass genug sein, die Wiedereinführung der Monarchie zu betreiben!

Amen.

Aber Ernst beiseite, die "Niederlage" Hofers könnte sich in der Tat als vorteilhaft erweisen. Man stelle sich vor, Hofer hätte mit solch knappem Vorsprung gewonnen - der Feind würde keine Gelegenheit auslassen, die Autorität des Präsidenten zu untergraben. Das System hat es eben noch einmal geschafft, unter Aufbietung aller Kräfte einen "Sieg" einzufahren, und hat sich damit selbst demaskiert: Den Blockparteien geht es ausschließlich um die Aufrechterhaltung eines völlig maroden Systems, angebliche Unterschiede zwischen Schwarz, Rot, Grün etc. sind nur noch Makulatur. Auch in Deutschland pfeift das System schon aus dem letzten Loch und kann vielfach nur noch durch völlig absurde Koalitionen ("Ampel", "Jamaica" oder "Kenia" - angesichts des Personals eine Beleidigung für diese Länder...) fortgeführt werden. Die Einrichtung solcher "Volksfrontregierungen" sind jedoch ein Offenbarungseid.

Unabhängig davon würde ich HC Strache allerdings durchaus zustimmen, wenn er Wahlbetrug für möglich hält. Sicher nicht zentral organisiert, doch in vielen Wahllokalen finden sich zweifelsohne willige Helfer, die bereit sind, durch Wahlfälschung "die Demokratie zu retten".

Überhaupt: Gibt es eigentlich eine Datenbank von aufgedeckten Wahlfälschungen in Deutschland und Europa in den letzten Jahren? Immer wenn so etwas rauskommt, handelt es sich ja um "Einzelfälle" und "bedauerliche Versehen", die seltsamerweise immer zu Lasten rechter Parteien gehen...

Nemo Obligatur

27. Mai 2016 20:38

Unke
Freitag, 27. Mai 2016, 10:14 (URL) | Kurz-URL

Ist es bereits allgemein bekannt, ausgelutscht oder lohn sich die abermalige Erwähnung? –:
60% der Männer haben Hofer gewählt, nur 40% der Frauen
Frauen = Big Government, Sozialismus, (Staats-)Gewalt
.
Solange Frauen wählen dürfen wird es nicht besser.

Wenden Sie es ins Positive! Frauen haben viele gute Gründe, der Masseneinwanderung kulturfremder Paschas einen Riegel vorzuschieben. So gesehen hat die FPÖ ihr Potential noch gar nicht voll ausgeschöpft.

contact high

27. Mai 2016 20:56

Herr Lichtmesz, was ist Ihrer Ansicht nach der Grund, warum VdB alle Landeshauptstädte gewann, während Hofer am Land siegte? Neulich meinte ein Bekannter, dies sei der großen Anzahl an Studenten und eingebürgerten Neo-Österreichern zuzuschreiben. Sicher nicht unwahr, erscheint mir aber zu einfach (wir wissen, es gibt "keine einfachen Lösungen") als Erklärungsversuch.

M.L.: Das Land wählt halt traditionell "konservativer" als die Großstädte.

Und schauen Sie eigentlich Game of Thrones?

M.L.: Nein. Von all den Serien habe ich nur "Breaking Bad" und "True Detective" gesehen, und die fand ich gut.

Simplicius

27. Mai 2016 21:21

Guten Abend, Herr Lichtmesz,

was halten Sie von meinem folgenden Debatten-Beitrag: „Nachklapp zum Katholikentag in Leipzig“?

Vielleicht bin ich ja nicht der einzige, dem es mit dem deutschen Bundespräsidenten so „übel“ ergeht. Bei Ihnen in Österreich ist es mit v.d.B. jetzt ganz sicher nicht besser.

Ich schicke es Ihnen einfach mal. Was soll’s. - Ich hoffe nur sehr, dass ich Sie nicht langweile und Ihre Zeit verplempere.

Schönen Abend noch.

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Ausgangsfrage: Gehört die folgende sehr subjektive Anti-Gauck-Beichte (nach dem Motto: Mal richtig auskotzen!) in die Kategorie jener Hasskommentare, gegen die aus demokratischer Verantwortung heraus verstärkt vorgegangen werden muss? Justizminister H. Maas macht sich schon seit längerem für eine konsequentere Strafverfolgung wegen volksverhetzender Äußerungen in sozialen Netzwerken stark. Wo ist die Grenze des Erträglichen?

„Heute ist das ein Teil meiner Lebensqualität“

Der macht mich immer wieder fertig. Unser deutscher Bundespräsident, Joachim Gauck. Mein Präsident. Ich habe wohl eine Allergie. Laut medizinischer Definition ist das eine „Überreaktion des Immunsystems“. In seltenen Fällen, so lese ich weiter, „führen Allergien zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock, der umgehend behandelt werden muss.“

Unser Bundespräsident. Dieser Gutmensch. Dieser Moral sabbernde Gutmensch. Dieser aufgeblasene, präsidiale Moralfurzer. Unerträglich. Ich muss jedes Mal nach kürzester Zeit wegzappen, wenn er im Fernseher auftaucht. Ein oder zwei von seinen brühwarmen, fauligen Moralfloskeln und mir fehlt die Luft zum Atmen … Uäh!

Habe kürzlich mit etwas Abstand dann doch noch ein bisschen nachrecherchiert; das Internet macht‘s möglich.

Da sitzt der alte, präsidiale Sack sicher abgeschirmt auf dem Öffentlichkeits-Podium im bequemen Sessel mit dem Mikrophon in der Hand. Und mit der feisten Maske der gutmenschlichen Dominanz praktiziert er aus seiner hierarchisch überlegenen Amtsstellung heraus Mobbing, Talkshow-Mobbing vom Feinsten gegen diejenigen, die nicht anwesend sind und sich nicht wehren können; konkret gegen „einige dieser Dödel“ hier im Land, die die „dankbaren“ Flüchtlinge „mit den großen Augen“ dazu benutzen, „Hass und Hysterie“ zu verbreiten (Pegida) und ihr „politisches Süppchen zu kochen“ (AfD).

Rhetorisch geschickt gibt er an die Zuhörer die demokratische Marschroute vor, dass „diese Dödel“ aber nicht wirklich ernst genommen werden müssen, denn es seien ja nur „einige“ wenige. Fast schon mitleidig mit diesen armen Seelen unterstellt er eine „neue Ängstlichkeit vor den Fremden“ und beklagt sie bei der Podiumsdiskussion im Rahmen des Katholikentages in Leipzig.

Wie „unbegründet“ jedoch die Angst vor dem Fremden gerade im Osten des Landes sei, veranschaulicht dieser breiige Moralschwätzer nun mit einer eigenen positiven Lebenserfahrung, nämlich dem vom Publikum brav beklatschten Bereicherungs-Beispiel, bei dem er zugeben müsse, dass er selber in seiner Jugend mit dem Begriff „Pizza“ nichts hätte anfangen können, und „heute ist das ein Teil meiner Lebensqualität.“ (Klatsch! Klatsch!) Das hat der alte Schwätzer tatsächlich so gesagt.

Um aber ein mögliches Missverständnis auszuräumen: Ich mache gerne gelegentlich im Ausland Urlaub, kenne viele Ausländer verschiedenster Herkunft, arbeite mit denen persönlich auch gut im Job zusammen; kein Problem; schaue oftmals abends CNN-Nachrichten, wo fast immer nur Ausländer auf dem Bildschirm erscheinen und in fremder Sprache reden. Da kommt mir eigentlich nie dieses unerträgliche, abstoßende Kotz-Gefühl hoch, wie fast stets bei unserem einheimischen Präsidenten Joachim Gauck, wenn er auf dem Bildschirm auftaucht. Uäh! - Woran leide ich? Mir ist wohl nicht mehr zu helfen.

niekisch

27. Mai 2016 21:43

"der Grund, warum VdB alle Landeshauptstädte gewann, während Hofer am Land siegte?"

E i n e Erklärung könnte sein, daß die bodenständigen Menschen auf dem Lande mainstreamresistenter sind als die wurzellosere Stadtbevölkerung.

Thomas Wawerka

27. Mai 2016 21:56

contact high: Und schauen Sie eigentlich Game of Thrones?

Würde mich wundern, wenn nicht.

Zadok Allen

27. Mai 2016 22:00

@ Waldgänger aus Schwaben

Was Sie schreiben, stimmt so nicht. Am Montag kam die Meldung vom "Eingeständnis der Niederlage" durch Hofer tatsächlich früher über die Ticker als die Bekanntgabe des "amtlichen Endergebnisses" durch das BMI.

Halb acht saß ich zwar noch nicht am Rechner, aber spätestens gegen zehn, halb elf war das Hofer-Statement da. Ich wunderte mich zu diesem Zeitpunkt schon über dieses eilfertige Streichen der Segel und dachte mir: vielleicht hat ihn ein Kontaktmann aus dem BMI vorzeitig informiert.

Auf die Idee, daß der Zeitpunkt der Veröffentlichung denen, die mitdenken, etwas sagen sollte, bin ich erst heute gekommen.

Thomas Wawerka

27. Mai 2016 22:00

Waldgänger aus Schwaben: Was die rkk in Deutschland angeht. Wäre sie ein weltlicher Verein, wäre ich spätestens jetzt ausgetreten. So sehe ich es halt als Prüfung. Die Liebe zur Kirche muss dies aushalten. Es werden andere Zeiten kommen.

Howgh, Schar-lih.

Kaliyuga

27. Mai 2016 22:29

Daß es sich beim Weib, nicht umsonst erst in jüngster Geschichte abenddämmernder Gesellschaften technisch immerzu und überall „ermächtigt“, auch in Wahlen gern zum Kommunen hinneigt, ist seiner Wesensnatur geschuldet. Solange es im Mann noch gesunde Reste eines natürlichen Widerlagers gefunden hatte, war der neuzeitlich-epochale Fehl des Adam im Schadensausmaß zu begrenzen, seine Gefährtin hielt sich innerhalb des Umkreises des ihr eigentlich Zugemessenen.

Seitdem der Dammbruch endgültig vollzogen ist und sozialistische Männer soweit gegangen waren, in der „Fristenlösung“ das „Wegmachen“ des Nachwuchses im Mutterleib zu propagieren, feiert schrill gewordenes Furienunwesen myriadenhaft fröhliche Urständ‘.

Passend dazu der gewollte Sieger, der sich bei den gebildeten Frauen für die Wahl bedankt hat. Von denselben bis 29 Jahren haben ihn laut Sora 67% gewählt, (Ver-)Bildungsgrad noch nicht berücksichtigt.

Johannisthaler

28. Mai 2016 00:36

Im bevorstehenden Wahlkampf ist es für die FPÖ vorteilhaft, daß Hofer nicht Präsident wurde. Da er als Präsident in Konflikt mit der noch amtierenden Regierung kommen würde, wären er und die FPÖ ständigen Vorwürfen ausgesetzt, der Regierung und damit auch Österreich zu schaden. Nutzen davon hätten die nicht an den höchsten Ämtern beteiligten Parteien, also in dem Fall auch die Grünen.
In der nun entstandenen Konstellation ist offensichtlich, daß nur der Block der FPÖ-Gegner für die kommenden Komplikationen verantwortlich ist.

Runpelstilzchen

28. Mai 2016 06:30

@Unke @ Kaliyuga

Da habt Ihr völlig Recht. Man sollte das Frauen-Wahlrecht wieder abschaffen. Und die weiblichen Politiker gleich mit. Vor allem die rechtspopulistischen: Marine le Pen, Frauke Petry, Beatrix von Storch etc...
So ein Weiberkram aber auch.
Vielleicht kann diese sehr vernünftige männliche Forderung von einer künftigen kommenden Islampartei eingeführt werden.
Dann ist auch Schluß mit der "Fristenlösung" und die letzten verbliebenen deutschen Frauen kriegen wieder mehr Kinder.
Im übrigen bin ich der Meinung, daß alle Frauen Furien sind.
Aber das ist ihrer Wesensnatur geschuldet. Har, har.................
????????????????????????

Eurokanadier

28. Mai 2016 07:20

Die hauchdünne Wahlniederlage von Hofer ist eine herbe Enttäuschung, kam aber nicht gänzlich überraschend. Die mangelnde Fähigkeit, im zweiten Wahlgang nachzulegen, und die starke Gegenmobilisierung des Establishments waren bereits bei den französischen Regionalwahlen im Dezember sichtbar.

Dieses leidige Muster wird leider auch in Zukunft dominant bleiben, solange die immigrationistische Linke die Lufthoheit über die beiden Institutionen besitzt, die die sozial akzeptable, moralisch richtige Meinung am stärksten vorgeben (Bildungswesen und die Massenmedien).

Dagegen können wir fast nur darauf hoffen, daß sich das multikulturalistische System durch seine inneren Widersprüche selbst demaskiert und zerlegt. Andererseits ist dieses Zuwarten aber ungemein gefährlich, denn jede weitere Einwanderung schafft Fakten vor Ort, die durch das rein Politische immer weniger zu lösen sind.

Jeder Patriot steht jetzt in der Pflicht, nicht an der Allgemeinlage zu verzagen, sondern weiterhin das zu tun, was in seinem Wirkungskreis möglich ist. Zugleich sollten wir uns langsam auf die nachpolitische Phase vorbereiten. Hat Kassandra sich auf den Fall von Troja eigentlich vorbereitet? In jedem Fall wäre es eine gute Strategie gewesen, sich auf den Kampf vorzubereiten.

Harald de Azania

28. Mai 2016 13:01

Verehrter ML,

1. Wenn uns im Jaenner oder Februar jemad gesagt haette, dasz ein relativ unbekannter Politiker der f im 1. Wahlgang (WG) ueberlegen siegt und im 2.WG ca 50 5 erreicht, dann waeren auch wir sehr skeptisch gewesen.

2. Es steht 50% F gegen 50% SPOE, OEVP, GA, Neos, Bolshies, Raiifeisensektor, traditionelle Interessenverbaende , BoBo Katholiken und sonstige Gehirngespuelte. Net schlecht!

3. Im letzten Moment haben offenbar viele Waehler Angst vor dere igenen Courage, sprich Mut zur konsequenten Aenderung bekommen.

4."Niemand ist fuer Wechsel. die einzigen, die einen Wechsel wollen sind baies mit nassen Windeln."

5. Als Jurist mit Berufserfahrung seit 1978 darf ich nach ruhiger, sachlicher Pruefung sagen: Die indizien fuer einen Wahlbetrug bei der Bewertung und auszahlung der Wahlkarten (WK)stimmen sind gross.

6. Dasz bei WK ein ueberhang zu Gunsten vdB besteht ist plausible und nachvollziehbar. Aber dasz dies im 1.WG Hofer 1.1 Prozentpunkte kostetee und im 2.WG 2.2 Prozentpunkte ist stitistisch gesehen eine 100 Prozent abweichung. Dies erscheint sehr unwahrscheinlich.

7. auch die verdoppelung der ungueltigen Stimmen erscheint sehr fragwuerdig.

8. Der Wiener Buergermeister haeupl hat vor dem 2.WG erklaert, dasz er 'alles' tun werden, um einen Wahslieg NH zu verhindern. Als Landeshauptmann von Wien ist er auch leiter der landeswahlbehoerde. hm hm hm ...

9. Der Praesident des VerfGH hat vor dem 2.WG erklaert, dasz er Bedenken wegen der art der auszaehlung der WK habe. Eine Auszaehlung unmittelbar nach der wahl im wahllokal ware bessser.

10 . "Die Presse' hat vor dem 2.WG darauf hingwiesen, dasz der Prozess der WKauszaehlung manipulationsanfaellig sei.

11. Manipulationen bei WK hat es in der Vergangenheit schon gegeben.

12. Es gibt auch bei betont sachlicher Beobachtung offenbar eine Reihe von massiven bedenken bzw hinweis auf formale oder materielle Verstoesse.

13, In Suedafrika - tja ich lebe ja hier und komme daher immer wieder gerne zurueck :-) - hat sich 2015 der Constitutional court mit eine wahlanfechtung befasst und dieser stattgegeben und grundsaetzlich zur frage wann eine Wahl 'free and fair " ist Stellung genommen.

14. habe das Urteil schon and die f in Wien geschickt .

15. nach dem vom ConCourt in diesem urteil auggestellten Kriterien war der 2. WG nicht 'free and fair".

HdeA

Stefanie

28. Mai 2016 13:35

Der österreichische Bundespräsident mag mehr Macht haben , als der deutsche, doch auch er ist kein Regierungschef. Warum sich um den Knochen balgen , wenn doch die Fleischtöpfe in greifbarer Nähe sind ?

Nordlaender

28. Mai 2016 14:45

@ Simplicius

"bei dem er zugeben müsse, dass er selber in seiner Jugend mit dem Begriff „Pizza“ nichts hätte anfangen können, und „heute ist das ein Teil meiner Lebensqualität.“ (Klatsch! Klatsch!) Das hat der alte Schwätzer tatsächlich so gesagt."

Meine Ahnen waren schon immer sehr weltoffen, an Fremdem sehr interessiert. Des Urgroßvaters Leib-und-Magen-Gericht war die Indianerfrucht Quechua pápa, die er keinen Tag auf dem Tisch missen wollte. Er nannte diese "Kartoffel". Und er war zu Kaiser Wilhelms Zeiten bei Weitem nicht der einzige, der sich mit einem Heißgetränk, zubereitet aus zermahlenen exotischen Bohnen und Wasser, bei guter Laune gehalten hat.

Es ist Krieg. Eigentlich gibt es zum Geseiber der möntschheitsreligiösen Kulturmarxisten, Humanisten und BUNT-Präsidenten nichts mehr zu sagen.

Olaf

28. Mai 2016 15:44

@ Nordländer

Krieg ist -- denke ich -- der falsche Begriff. Aber um einen inneren Umgestaltungsprozeß der bisweile quasi-revolutionäre Züge annimmt, handelt es sich mit Sicherheit. Die Akteure dieser Schub-Transformationen sitzen im Inneren, sind demokratisch legitimiert und haben z. T. auch Anleitungen von außen. Funktionieren können sie aber ganz von sich aus: sie Handeln messianisch.

Vor allem ist es eine geistige Auseinandersetzung, deren Struktur und Ausmaß unsere lieben Landsleute (inclusive vieler Nationaler) noch längst nicht begriffen haben:
https://pi-news.net/wp/uploads/2016/02/Pegida-Dresden-6.2.1667b.jpg

Kulturmarxismus ist eine recht guter Ansatz, um die Sache auf den Punkt zu bringen!! Gauck & Merkel sind natürlich keine Kulturmarxisten im engeren Sinne, aber sie sind liberal-sekulare "Christen", die von einem messianischen Eifer besessen sind, den mit solcher Total-Macht bislang nur die Marxisten bedienten. In ihren neudeutschen Hirnen hat sich ein Komplex festgesetzte aus Schuldkult, Nationalscham, Geschichtsunkenntnis, Atlantizismus, steuerfinanziertem Hochglanzchristentum und allmachtsbesessenem Sendungsbewußtsein: wir bringen als die absolut Guten den ewigen Frieden!

Und natürlich wird dieser von zwei ostdeutschen Führungskräften in 25 Jahren angelesene Liberalismus des guten Gewissen von allen Linken unterstützt, angefeuert, gerechtfertigt und mit dem die Normalbürger einschüchternden Faustrecht durchgeboxst! Kulturmarxismus ist die semantische Schlägertruppe des Global-Liberalismus!

Nordlaender

28. Mai 2016 18:17

@ Olaf

Kein Krieg? Wenn ich mich nicht irre, las ich mal bei Kubitschek etwas vom "geistigen Bürgerkrieg". Wurde die Psychologische Kriegführung nach dem WKII denn irgendwann beendet? Dr. Reinhold Oberlercher ("ABC der politischen, ideologischen und sozialen Begriffe") spricht vom hybriden Krieg. Das negierte ich nicht so ohne Weiteres, nicht von vorneherein. Die in unsere Länder gefluteten Nichteuropäer betrachte ich als Zivilokkupanten.

"Elemente dieser Kriegsführung sind:

Einsatz von verdeckt kämpfenden Truppen, bzw. Soldaten und militärische Ausrüstung ohne Hoheitszeichen, die auf fremdem Territorium operieren,
Nutzung von umfänglichen Kampfmitteln, die auch atomare, biologische, chemische und improvisierte Sprengmittel beinhalten können,
Desinformationskampagnen
und in der Neuzeit zusätzlich durch Cyberattacken[3]"

https://de.wikipedia.org/wiki/Hybridkrieg

Ihr Stichwort Transformation gefällt mir außerordentlich. Nach einer Studie des CIA benötigt man auf hundert Personen einer beliebigen Organisation, die transformiert werden soll, lediglich zehn aus dem eigenen Lager. Das ist die personelle Ebene.

Die mittlerweile erfolgreich beendete Transformation zeigt sich so, daß es in den Kirchengemeinden durchaus noch normale Deutsche gibt, gleiches gilt für die Ortsgruppen verschiedener Parteien. Fußballanhänger interessieren sich für den Fußball, einfache und arglose Mitglieder des Kinderschutzbundes wollen ehrenamtlich helfen, Kaninchenzüchter wollen Kaninchen züchten.

Überall wird nun aber gebetet gegen Rassismus, treten alle Parteien für das BUNTE ein und gegen den Rassismus an, wird Fußball gespielt gegen Menschenverachtung und Rassismus, aber für BUNTE Vielfalt, züchtet man Kaninchen oder kümmert sich um bedürftige Kinder, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Die durchschnittliche allgemeine Zurechnungsfähigkeit der Mitglieder solcher Vereinigungen läßt sich dabei nicht in Einklang bringen, mit den gleichgeschalteten BUNT-Formeln, die nach außen gesendet werden.

Der Kulturmarxismus sorgt für die Neueinrichtung des Raumkörpers gleich unter der Frisur. Da gibt es den kleinen Kreis der Haupttäter, einen schon deutlich größeren der perfiden intelligenten Mittäter, die zumindest zum Teil durchaus wissen, was sie tun und einen bedrückend großen Kreis derer, die von diesem geistigen Kampfstoff halt einfach nur infiziert worden sind.

Vertrete dabei die Ansicht, daß zwar schon sehr viel über die sogenannte Politische Korrektheit gespottet und gewitzelt wurde (was eine entlastende Funktion hat), daß es aber kaum Aufklärung gibt, die wirklich in die Tiefe geht, diese Denk(verhinderungs-)figuren wirklich bis auf den Wiesengrund durchleuchtet. Von Greg Johnson gibt es einen genialen Aufsatz: "Zur Verteidigung des Vorurteiles" (counter currents), der für mich ein herausragendes Musterbeispiel darstellt, wie eine solche Aufklären beschaffen sein sollte.

Pit

28. Mai 2016 18:18

In den USA scheint es der altright zu gelingen, das Narrativ zu kippen: zu Recht feiert sie sich in diesem Artikel, den meme-war gewonnen zu haben ! : https://therightstuff.biz/2016/05/28/donning-a-popular-face-how-the-alt-right-is-winning-the-meme-war/

Ich weiß nicht, inwieweit dies auf Europa übertragbar ist; die Arbeit im Internet ist ja auch hier sehr gut, und zudem haben wir PEDIGA, ein realworld-Widerstand, um den uns die ganze Welt beneidet.
Aber immerhin sind es großartige Erfolge in den USA mit der altright im Zusammenhang mit Trump. Und klar ist, daß wenn die USA an Trump geht, daß dann kein totalitäres EU-Europa weiterbestehen wird.

Nordlaender

28. Mai 2016 18:29

Runpelstilzchen
Samstag, 28. Mai 2016, 6:30 (URL) | Kurz-URL

Da habt Ihr völlig Recht. Man sollte das Frauen-Wahlrecht wieder abschaffen."

Der Ansicht bin ich schon seit Urzeiten, seit ich damals die Meinung von Frauen zum Schönen Björn im hohen Norden mitbekommen habe. Eine weitere Welle des Entsetzens packte mich dann noch einmal, als mir die Meinung der Frauenwelt zum adligen Gel-Theo (ehemaliger BUNTER Verteidigungsminister) zu Ohren kam. Daß Sie das auch so sehen, überrascht mich jetzt.

"So ein Weiberkram aber auch.
Vielleicht kann diese sehr vernünftige männliche Forderung von einer künftigen kommenden Islampartei eingeführt werden.
Dann ist auch Schluß mit der „Fristenlösung“ und die letzten verbliebenen deutschen Frauen kriegen wieder mehr Kinder."

Diese eristische Dialektik, das Baschteln hübscher Pappkameraden, ist etwas, was manche Männer durchaus auch beherrschen. Liegt nach der klassischen Expertise von Otto Weiniger ("Geschlecht und Charakter") wohl daran, daß eine Person zuviel "w" und zuwenig "m" abbekommen hat.

"Im übrigen bin ich der Meinung, daß alle Frauen Furien sind."

Sehe ich anders als Sie. Gibt durchaus hier und dort Frauen, die kommen, legen los, machen einfach, sind patent und sachorientiert.

Richard Cobden

28. Mai 2016 19:59

"Angry Birds" ist der Antiwillkommenskulturfilm des Jahres. In dem Film wollen grüne Schweine mit Salafistenbart die Eier von dekadent gewordenen Vögeln stehlen.
https://www.youtube.com/watch?v=DR31sQoruts

Nero

28. Mai 2016 20:18

@ Nemo Obligatur

Frauen haben viele gute Gründe, der Masseneinwanderung kulturfremder Paschas einen Riegel vorzuschieben.

Und warum machen die werten Fräulein das dann nicht? Ich kann nicht erkennen, dass Frauen diese Entwicklung schlecht heißen. Die sind der Entwicklung einfach immer hinten dran. Abgesehen davon ist der Südländer hip. Noch nie so viel gemischte Paare gesehen wie in der letzten Zeit. Vielleicht achte ich jetzt auch mehr drauf. Trotzdem ist das alles nur noch ein Trauerspiel.

@ Olaf

Vor allem ist es eine geistige Auseinandersetzung [...]

Der Körper folgt dem Geist, schon klar. Allerdings darf man die biologische Auseinandersetzung nicht ignorieren. Denn die folgt der Geistigen auf dem Fuße. Und genau deshalb sind wir im Krieg.
Eine Revolution wäre ja nur gegen die Unterdrückung des Establishments gerichtet, während ein Krieg den physischen Kampf gegen Feinde meint. Wenn wir uns dem nicht stellen wollen und nur in geistigen Welt verbleiben wollen, dann können wir uns gleich den Verfassungspatriotismus auf die Fahne schreiben und sind in naher Zukunft eine hellbraune Rasse.

Welchen Krieg gewinnt man am leichtesten? Den, von dem der Feind nicht weiß, dass er ihn führt. Die Kunst des Krieges.

Fredy

28. Mai 2016 20:58

Es kam alles so wie es kommen mußte. Mit Hofer wär die Welt untergegangen, oder zumindest wäre die Boshaftigkeit eingekehrt, wo doch alles so friedlich und in Ordnung ist. Die tarnen sich doch alle. Gut ist Böse, und böse ist gut. Wir dürfen nicht mehr unserem Verstand und Instinkt trauen. Sind wir froh, dass andere für uns denken, die das Spiel durchschauen. Sie werden uns in das irdische Himmelreich führen. Wohlan, wir folgen.

Nordlaender

28. Mai 2016 22:07

@ Pit

"Und klar ist, daß wenn die USA an Trump geht, daß dann kein totalitäres EU-Europa weiterbestehen wird."

Eine weitere Alternative also, wieder einmal ein Wechsel ("change")? Hat in den VSA nicht ein grauer B-Filmheld schon einmal versprochen, daß es ohne Atempause endlich wieder vorangeht? Schon mal gegugelt, welche Mannschaft hinter Trump steht?

Mit Wechseln ist das so eine Sache ...

"Die Wechselfalle/der Wechselbetrug ist eine Tat, die beim Geldwechsel vonstattengeht. Wechselfallenschwindler betrügen beim Geldwechseln, indem sie unter Ablenkung des Wechslers durch Tricks oder mit Hilfe eines Mittäters das vorgelegte Bargeld zusammen mit dem Wechselgeld wieder an sich nehmen."

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Betrugsdelikte

Nordlaender

28. Mai 2016 22:13

@ Nero

"Welchen Krieg gewinnt man am leichtesten? Den, von dem der Feind nicht weiß, dass er ihn führt. Die Kunst des Krieges."

So ist es und nicht anders. Ein ganz elementarer Lehrsatz aus dem Handbuch des Bösen. Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner merkt es. Kann ich nur ganz dick unterstreichen.

Arminius Arndt

28. Mai 2016 22:43

„Angry Birds“ ist der Antiwillkommenskulturfilm des Jahres. In dem Film wollen grüne Schweine mit Salafistenbart die Eier von dekadent gewordenen Vögeln stehlen.

Da bin ich ja jetzt beruhigt - meine Söhne haben den Film im Kino gesehen und ich dachte erst, was lass ich die jetzt schon wieder ansehen.

Waldgänger aus Schwaben

29. Mai 2016 07:13

@Zadok Allen

Ein so früher zeitpunkt Der Veröffentlichung ist in der Tat komisch.
Die Wahlkarten in Wien wurde anscheinend noch am Sonntag ausgezählt. Vielleicht waren schon zuverlässige Hochrechnungen da.

Übrigens unsere Politiker wollen ein
Vermummungsverbot im Internet. Anonyme Kommentare auf blogs sollen verboten werden. Dass das durchsetzbar sein soll, kann ich mir aber kaum vorstellen. Auf jeden Fall: Trefft Vorkehrungen.

Parallel soll "zur Terrorabwehr" die Möglichkeit zum anonymen Erwerb von prepaid sim-Karten verhindert werden. Die Piratenpartei gibt Tipps wie das geht. Da steht zwar im update
"da von manchen Anbietern eine Verifizierung gefordert wird" Aber vielleicht gibt es noch Anbieter bei denen das geht. Auf jeden Fall wird es nich mehr lange möglich sein.

Waldgänger aus Schwaben

29. Mai 2016 08:35

Noch was zur Vermutung des Wahlbetrugs.
Der von mir früher hier schon erwähnte Chi-Quadrat-Verteilungstest wurde in Deutschland gerichtlich als Mittel einer Finanzbehörde bestätigt, die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung zu beanstanden.

Er taugt eher zur Aufdeckung großflächiger Abweichungen in normalverteilten Daten, also etwa wenn in vielen Wahllokalen ein bisschen gefälscht wurde.
Will man dagegen einzelne Ausreißer feststellen, gibt es Ausreißer-Tests, die z.B. verwendet werden um Messfehler in Messreihen zu finden. Also etwa massive Wahlfälschungen in einzelnen Wahllokalen.

Ich wundere mich warum sich kaum Ansätze finden, diese Tests auf Wahlergebnisse anzuwenden. Ich werde in nächster Zeit hier mal aktiv werden.

Man muss doch mit harten mathematischen Fakten in der Lage sien, rechten Verschwörungstheorien entgegenzutreten, oder?

Monika

29. Mai 2016 09:54

Ob Marine Le Pen oder Viktor Orbán, ob Donald Trump oder die AfD: der Populismus ist auf dem Vormarsch. Über seine Ursachen wird dagegen heftig gestritten. Einige Beobachter sehen diese in einer „Krise der politischen Repräsentation“: Mit den Volksparteien verschwinde eine Institution, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa viel für die Integration verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen getan habe. Dabei waren Volksparteien trotz des Namens eben gerade nicht populistisch: Man wollte zwar möglichst viele Schichten und Wählergruppen erreichen, hatte aber keinen moralischen Alleinvertretungsanspruch, wie dies bei Populisten immer der Fall ist.

taz
in :
https://www.taz.de/Essay-Populismus/!5304725/

So langsam kommt die Metapolitik in Bewegung. Gezwungen durch die Patt-Situation zwischen vermeintlich Weltoffenen und vermeintlichen Populisten:

Da stellt die taz tatsächlich die Frage:
Kann es einen legitimen Populismus geben ?
Und das ist keine rhetorische Frage !
Die Linksgrünrote Einheitspartei scheint langsam zu bemerken, daß ihr "moralischer Alleinvertretungsanspruch"( s.o.) selbst eine Form des nichtlegitimen Populismus ist.
Das läßt hoffen.

Unke

29. Mai 2016 10:05

Das Frauen sozialistisch wählen ist nun mal Fakt. Mit der Wiedergabe des Befundes habe ich keineswegs die Demokratie verteidigen wollen, selbst wenn nur die Männer volles "Wahlrecht" hätten.
Der Mehrheitsentscheid ist genauso weise oder "richtig" wie der Vogelbeschau. Nein, das ist nicht ganz richtig: das Mehrheitsprinzip ist kriminell* und bekloppt, Vogelbeschau ist nur bekloppt.
(*2 Wölfe und 1 Schaf beschließen die Demokratie einzuführen. "Au ja", freuen sich alle. Kommt Wolf1 und setzt auf den Tagesordnungspunkt die Wahl des Abendessens. In der Diskussion schlägt Wolf2 Lammfleisch vor...)
Aber man muss schon wissen, WARUM die Demokratie eingeführt wurde: mit der Demokratie kann ich eine Nation wunderbar auf Autopilot Richtung Selbstzerstörung einstellen. Die eine ist früher am Ende, die andere später.
Wie auch immer, wenn ich also die Hölle wenigsten in Teilen konfigurieren dürfte würde ich das Frauenwahlrecht abschaffen. Wie in der Schweiz bis 1976. Und noch was: die AfD soll zu 18% von Männern und zu 2% von Frauen gewählt werden. Wie schon ein Mitforist schrieb: da ist viel Luft nach oben! Als Befund bleibt jedoch: Frauen sind asozialer, gewaltaffiner, egoistischer, unfähig in Zusammenhängen zu denken - siehe Wahlverhalten!
Ach ja, und bezgl. Islam: bin bestimmt kein Anhänger irgendwelcher obskuren Wüstenreligionen, aber wo Ayatollah Khomeini Recht hatte hat er Recht: Amerika ist der große Satan. Und das sage ich als Wessi!

Nordlaender

29. Mai 2016 11:12

@ Monika

"Mit den Volksparteien verschwinde eine Institution, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa viel für die Integration verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen getan habe. Dabei waren Volksparteien trotz des Namens eben gerade nicht populistisch: Man wollte zwar möglichst viele Schichten und Wählergruppen erreichen, hatte aber keinen moralischen Alleinvertretungsanspruch, wie dies bei Populisten immer der Fall ist."

TAZ

Eine Partei die für und gegen Atomkraftwerke ist, für und gegen den Euro, für und gegen die Abschaffung unseres deutschen Volkes, für und gegen das dreigliedrige Bildungssystem ist keine Partei.

Parteien (lateinisch pars, Genitiv partis ‚Teil', ‚Richtung') sind parteisch.

Waldgänger aus Schwaben

29. Mai 2016 11:58

@Unke
Demokratie bietet zwei entscheidende Vorteile:
1. Die Möglichkeit einer unblutigen Revolution. Solange wenigstens nicht gefälscht wird.

2. In harten Zeiten können die Wähler niemand anderm als der eigenen Mehrheit die Schuld zuschieben. Sie haben sich ja die Regierung erwählt. Solange wenigstens nicht gefälscht wird.

Bei aller Sympathie für die Idee das Frauenwahlrecht abzuschaffen. Punkt zwei spricht dagegen. Wir Männer müssten uns ein endloses Gezeter anhören, was wir nun wieder alles verbockt haben. Brauche ich nicht, wirklich nicht.

Sabine

29. Mai 2016 13:14

@ Nordländer

„Geistiger Bürgerkrieg“ – eben: das meine ich. Es wird nicht geschossen, nicht vertrieben, nicht zerstört. Aber die Verhältnisse des Normalen werden permanent völlig auf den Kopf gestellt. Heute sind die Armen nicht mehr dünn, sondern dick; die Frauen sollen Männer sein, die Männer werden weich wie Butter. Die Wasser trinkenden Reichen leben unerkannt irgendwo ohne zu protzen, die Elenden sind „modisch“ gekleidet und treffen sich regelmäßig auf dem Sozialamt. Alles was Form hat wird runtergezogen, beschmiert, mit Winkeln (z. B. Dresden Militärmuseum) aufgebrochen. Das wiedererrichtete Preußenschloß in Berlin soll alle Kulturen der Welt beherbergen – außer der preußischen.

Der Kulturmarxismus braucht keine Parteitage wie seine orthodoxen Vorgänger: die Umwertung alles bekannten ins „Offen“, Humanitaristische vollzieht sich tagtäglich. Seine fiesen Schlagworte („Rassismus“) sind brutal, primitiv, aber extrem wirksam. Das Restbürgertum zieht sich völlig ins Private zurück. Heute vergnügen sich die „Proleten“ auf den Straßenfesten der Gutmenschen und fühlen sich als Kulturmenschen. Die führenden kulturmarxistischen Protagonisten leben wie die Maden im Speck: Herr Ströbele macht nebenbei in Immobilien und fährt fürs Publikum mit dem Fahrrad herum.

„Steter Tropfen höhlt den Stein“ – weiß der Volksmund: und wir können dies seit Jahren auch überall beobachten. Die CIA spielt da eine eher untergeordnete Rolle; sie kümmert sich nur um einzelne (z. B. Herrn Gauck).

@ Nemo Obligatur

Wenn diese „hellbraune Rasse“ Kant und Hegel liest, Altgriechisch lernt, wieder die führende Wissenschaftsnation der Welt wird, die Geheimnise der Kunst (Musik voran!) wiederentdeckt, beim Gedanken an Königsberg weint und die Hauptstadt Pommerns (Stettin) den Potsdamer Verträgen entsprechend wieder zu Deutschland bringt oder sich irgendwann wieder mit Österreich vereint – warum nicht?? Darüber würden sich mit Sicherheit am meisten die Osteuropäer freuen, Westeuropa und Amerika aber haben genau davor die größte Angst. Man weiß überall: die kulturell führende Nation führt!! – – Mir scheint, daß hinter Ihrem biologischen Pessimismus ein kultureller „Passivismus“ schlummert.

Nemo Obligatur

29. Mai 2016 13:59

Nero
Samstag, 28. Mai 2016, 20:18 (URL) | Kurz-URL

@ Nemo Obligatur

Frauen haben viele gute Gründe, der Masseneinwanderung kulturfremder Paschas einen Riegel vorzuschieben.

Und warum machen die werten Fräulein das dann nicht?

Das bedarf in der Tat der Erklärung. Ich habe da so eine Vermutung, die vielen Frauen nicht gefallen wird. Frauen sind m.E. im Durchschnitt leichter beeinflussbar (z.B. von den Medien). Bedenken Sie einmal, wie wir Deutschen in den letzten 70 Jahren schulisch&medial bearbeitet worden sind! Waren Sie je in einem "Dritte-Welt-Laden"? Wer schenkt da den Fair-Trade-Kaffee aus? Ich nehme an, Sie ahnen es bereits...Die Beispiele ließen sich vermehren bis hin zu den "Refugees-Welcome-Mädels" am Münchener Hauptbahnhof.

Viel grundsätzlicher ist natürlich die Frage, warum das so ist. Ich nehme an, dass liegt daran, dass Frauen in größeren sozialen Gruppen agieren (müssen). Typisches Bild: Der Mann geht morgens zur Arbeit/zur Jagd, die Frau kümmert sich zusammen mit den anderen Frauen im Ort um die Kinder. D.h. für die Frau Kindergarten, Kinderturnen, Kinderwasweißich. Das wird in Der Steinzeit und noch früher vielleicht nicht so viel anders gewesen sein. In so einem Umfeld müssen sie jedenfalls tunlichst auf jedes Wort achten und irgendwie mit dabei bleiben. Der Mann muß dagegen mehr durch seine Fachkompetenz glänzen (heute IT, früher Wurfspeer).

Ich beklage nicht, ich beschreibe nur. Aber sehen Sie, aus Gesprächen mit Kolleginnen weiß ich, daß die Damen (schon etwas lebenserfahrener) durchaus sehen, was da auf sie und uns zurollt. Ich denke, früher oder später wird von der Ecke her eine gesellschaftliche Umorientierung kommen. Anzeichen dafür sind vorhanden: In der AfD sind Frauen (auch in der Spitze gut) vertreten. Das ist übrigens auch ein klares Unterscheidungsmerkmal zur NPD oder ähnlichen Gruppierungen (es gäbe noch viele andere, aber das führt hier zu weit).

Gustav Grambauer

29. Mai 2016 16:23

Noch jemand muß gerade ganz fest die Zähne zusammenbeißen und schön artig in die Kameras lächeln: Frau Wagenknecht nach der "Lieferung" der Torte durch die Organisatoren des Parteitags ihrer eigenen Partei, jeder dort weiß insgeheim, wer das ist. (Darüber, daß sich kein Ritter gefunden hat, um wehrhaft einuzuschreiten, verliere ich bei denen schon gar kein Wort mehr.) Die Bestie ist jetzt von der AfD in die Enge getrieben und zeigt in schubartigen Anfällen von Tollwut ihre wahre Fratze:

https://sciencefiles.org/

Wer den Anfang vom Niedergang voriges Jahr noch mal genießen will:

https://www.youtube.com/watch?v=y5b9gCFis2U

Meine Prognose: die nächsten monate werden zeigen, daß die nicht mal mehr taktisch agieren können, geschweige denn strategisch - aber dann sind Lafontaine und Wagenknecht bald draußen.

- G. G.

Nero

29. Mai 2016 17:37

@ Nemo Obligatur

Eine dieser Refugee-Welcome-Mädels kommt aus meiner Verwandschaft.
Die ist auch auf einem Foto sehr schön zu erkennen. Die studiert irgendwas mit Personalwesen, damit sie dann den Flüchtlingen helfen kann. Das heißt nichts anderes, als dass Flüchtlinge bevorzugt eingestellt werden und der Lohn als Integrationsmaßnahme durch uns bezahlt wird.

Ich denke auch, dass Frauen eher das tun was sozial erwünscht ist.
Massenmedien, Umerziehung determinieren, was diese Narrative der sozialen Erwünschtheit dann sind. Wenn das Verhalten der Frauen, also der Mehrheit nachstrebend, wirklich historisch und/oder evolutionsbiologisch begründet liegt, dann gibt die AfD aber keinen Grund zur Hoffnung. Frauen werden sich nicht einfach so ändern.
Sie brauchen vorher eine Mehrheit der sie sich anschließen können.
Und die gibt es (noch) nicht.
Wir brauchen nicht nur (Karriere-)Frauen in der Spitze, wir brauchen Frauen in der Basis! Und da sieht die AfD genauso arm aus wie jede andere rechte Partei.

Ich beklage nicht, ich beschreibe nur. Aber sehen Sie, aus Gesprächen mit Kolleginnen weiß ich, daß die Damen (schon etwas lebenserfahrener) durchaus sehen, was da auf sie und uns zurollt.

Passt schon. Ich sehe Sie nicht als Jammerlappen. Für mich ist es nur verdammt schwer zu ertragen wie meine Umgebung auf alles Fremde reagiert. Möglichst fremd, möglichst dunkler Typ, möglichst männlich.
Ja mei... die sin halt so! Da ist der Mann noch ein Mann!
Genau so gehört. Das macht mich fertig. Wenn ein Deutscher sich so benommen hätte, dann wäre er nichts anderes als ein Macho oder Unterdrücker. Und bei den ,,Anderen'' ist das dann süß.
Echt... ich kann bald nicht mehr...
Das leben kann soviel schöner sein, wenn man einfach aufgibt und sich den Multi-Kulti-Globalisierern anschließt.

Unke

29. Mai 2016 19:19

@Nordlaender
Dass die Systempresse und die Systemparteien (inklusive der Republikanischen Partei!) in heller Aufregung sind ist doch der beste Hinweis darauf, dass Trump so schlecht nicht sein kann (nachdem Ron Paul ja vor 8 Jahren verhindert wurde...).
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Natürlich werden jetzt die Systemmedien etc. sich an ihn schmeißen und ihn vereinnahmen suchen als wäre nichts gewesen (same same... siehe unten). Ähnlich wird das dermaleinst mit F. Petry laufen: nachdem die Ausgrenzung und Stigmatisierung nicht funktioniert wird sie gute Ratschläge bekommen und um den (nicht vorhandenen Damen-)Bart gestrichen werden - und, leiderleider, wird sie eitel, narzistisch und charakterschwach genug sein und das Spiel mitspielen. 'Sollen Deutschland doch andere retten', wird sie sich sagen.

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