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Revoltieren statt parieren – Renaud Camus bei Antaios

renaud-camus_der-grosse-austausch_720x600Was lange währt, wird endlich gut: Seit knapp zwei Wochen ist Renaud Camus‘ Schriftensammlung Revolte gegen den Großen Austausch bei Antaios lieferbar (hier geht es zur Artikelseite des Buches), und wer sich nicht mit Apostrophierungen wie »Le Pens heimlicher Vordenker« (FAZ) begnügen und eine eigene Meinung über den Schöpfer des Schlagworts vom „Großen Austausch“, der kommt an diesem Band nicht vorbei:

Das beginnt schon mit dem Menschen Renaud Camus und seinem persönlichen Werdegang, den Martin Lichtmesz in seinem Vorwort ausführlichst nachzeichnet. Wie der ursprüngliche Sozialist und Bohémien den Sprung hinein in das »wahrhaftigere Sein« schaffte, aus einer »Melancholie der Historie« heraus, ist bereits eine spannende Geschichte für sich. Dazu kommt seit Camus‘ politischer Wende noch das Leben als intellektueller Partisan, der sich seitwärts von der Front-National-Kolonne durch vermintes Gelände bewegt.

Der Einführung in Leben und Werk folgt ein Interview mit dem umtriebigen französischen Polemiker, das exklusiv für diese deutschsprachige Erstveröffentlichung geführt wurde. Besonders erkenntnisreich sind dabei Camus‘ Gedanken über sein eigenes »Leben im Abseits« und die ruhige Beobachterposition, die der soziale Tod eröffne – überraschend kommen daneben seine Inspirationen daher: Lichtenberg und Brecht sollen es gewesen sein, die das identitäre Denken des Schriftstellers und dementsprechend auch seine Auffassung vom »Großen Austausch« maßgeblich beeinflußt haben.

Das Herzstück der Sammlung bilden die beiden programmatischen Aufsätze »Revoltiert!« und »Der Große Austausch oder: Die Auflösung der Völker«. Hinzugekommen ist außerdem die Geschichte »Ørop«, in der Camus im Stile Hans Christian Andersens die Geschichte des reformistischen Reichs Ørop, einer wahren Insel der Guten, erzählt – wer Gulliver im Zwergenland kennt, mag ahnen, was ihn erwartet.

Ein Erfahrungsbericht Martin Sellners über den Großen Austausch selbst, die titelgebende Revolte dagegen und die Wertigkeit eines solchen Kampfbegriffs beschließt den Grundlagenband. Nach Richard Millet ist nun mit Renaud Camus ein weiterer bedeutender Denker aus Frankreich bei Antaios eingekehrt – wenn Volker Weiß einen »Theorieimport aus Frankreich« beklagt, dann bleibt dazu nur zu sagen, daß die Franzosen eben wichtige Anstöße zu bieten haben.

Renaud Camus: Revolte gegen den Großen Austausch, Schnellroda 2016. 224 Seiten, 19 Euro – hier bestellen!

23 Kommentare zu „Revoltieren statt parieren – Renaud Camus bei Antaios“

  1. Desprecio

    Wer im Zusammenhang mit Camus´ „Revolte gegen den großen Aus-
    tausch“ auch auf Richard Millet als weiteren bedeutenden Denker aus
    Frankreich hinweist und dazu bemerkt, „daß die Franzosen eben wich-
    tige Anstöße zu bieten haben“, der sollte in diesem Zusammenhang
    nicht darauf verzichten, auch Dominique Venner und dessen kurz nach
    seinem Freitod erschienenes Buch „Ein Samurai aus Europa. Das Bre-
    vier eines Unbeugsamen“ zu erwähnen (Freitod am 21. Mai 2013 vor
    dem Altar der Pariser Kathedrale „Notre Dame“).
    In der Rezension zur deutschen Ausgabe in SiN vom 23.Mai 2014 ist
    u.a. zu lesen: In Ihm erblickt der Leser, wie immer er auch zur letzten Tat Venners stehen mag, das Bevier eines Unbeugsamen.
    Im Hinblick auf seinen zu diesem Zeitpunkt wohl schon geplanten Frei-
    tod schrieb Venner:

    „Der freiwillige Tod hat den Sinn, dem man ihm gibt, auch wenn er
    keinen praktischen Nutzen hat.“

    Für mich als national-konservativer rechter Patriot (mit dieser „Selbst-
    bezichtigung“ schließe ich hoffentlich alle ein, die mit mir (uns) in einer
    Front stehen und schließe gleichzeitig jegliche Distanzeritis meinerseits
    in diesem Lager aus) ist Venner´s Buch, noch mehr als das von Millet,
    eine sprudelnde Quelle europäischen Wissens, europäischer Geschichte
    und europäischer Kultur von der Antike bis zur Gegenwart. Es dient
    nicht zuletzt als umfangreiche Argumentationshilfe gegenüber unseren,
    sowohl geschichts-, kultur- und traditionslosen als auch realitätsverges-
    senen Zeitgenossen.

  2. Vexillifer

    Schön und gut, aber Venner ist doch nicht bei Antaios erschienen, oder habe ich da jetzt etwas ganz falsch verstanden..?

  3. Sie müssen sich vorstellen, sie spazieren durch Rothenburg ob der Tauber, und es begegnen ihnen nur verschleierte Frauen.

    Renaud Camus

    Auch mit diesem Buch hat der antaios-Verlag wieder einen Coup gelandet, so wie mit dem Heerlager. Das nennt man Realitätsdichte.
    Am Puls der Zeit.
    Siehe auch :

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/renaud-camus-thesen-sind-bei-front-national-salonfaehig-13809272.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Wenn das so weiter geht, dürfte Herr Lichtmesz bald das Geld für ein Schloß in der Gascogne zusammen haben . :) :)

  4. Desprecio

    @ „vexilliter“

    Ich kaufe ja auch die meisten meiner Bücher bei Antaios.

    Aber bisher hat sich noch niemand dahingehend geäußert, daß
    man als (gelegentlicher) Forist, nur noch Bücher lesen darf, die
    beim Antaios-Verlag erworben wurden !?

    Da müssen Sie „etwas ganz falsch“ verstanden haben !

  5. Vexillifer

    Na, wer wird denn gleich all seine Satz- und Leerzeichen verlieren? :)

    Mal abgesehen davon, dass der Samurai nach meiner Erinnerung sowieso auch über Antaios zu beziehen war, verweise ich in meinem vorangegangenen Kommentar nur darauf, dass es im Artikel ausdrücklich um bei Antaios verlegte Franzosen geht.

    Was Sie lesen (oder eben auch nicht…), ist allerdings Ihr Bier.

  6. Direkte Aktion

    Das im Antaiosverlag erschiene und dort bestellte Buch „Renaud Camus: Revolte gegen den Großen Austausch“ ist heute bei mir zuhause angekommen; ich freue mich schon auf den Lesegenuß.

    Und genau darauf kommt es ja jetzt dezidiert an. Wir müssen eine Revolte starten. Aber eben nicht nur gegen die Überfremdung!

    Heiko Maas lässt durch seine Zensurbehörde m.E. nach rechtswidrig durch bezahlte Linksextremisten des mit der ultralinken Wochenzeitung ZEIT verwobenen Netzwerkes „Netz-gegen-Nazis“ Facebookseiten durchspitzeln und löscht diese dann. Wohlbemerkt geht es nicht (nur) um Hassbotschaften, sondern einfach um missliebige Meinungen! Gleichzeitig werden die FB-Nutzer auch noch angestachelt „rechte“ Seiten zu melden und anzuzeigen; bei seiner Behörde und der Polizei. Nordkoreal und Stalin lassen grüßen. Und im Grundgesetzt steht „Eine Zensur findet nicht statt.“ Orwells 1984 lässt auch noch grüßen.

    Für Sachsens Ministerpräsident sind Menschen, die Zivilcourage zeigen und sich für den Erhalt von Heimat, Nation und Volk einsetzen, in dem sie friedlich (wenn auch lautstark) ihre Meinung artikulieren und zivilen Ungehorsam leisten, in dem sie Busse mit illegalen Einwanderern zeitweise blockieren nur noch „Verbrecher“; schlimmer noch; für ihn sind diese Deutschen gar keine Menschen mehr!
    All diese Illegalen, die rechtswidrig über sichere Drittstaaten auf dem Landweg eingereist sind, hätten nach allen Gesetzen und der Verfassung gar nicht hier sein dürfen, würde dieser Staat und seine oberste Repräsentantin, Fr. Merkel, sich an seine eigenen Gesetze halten!!!

    Der Bundestag verdreifacht mal so eben die ohnehin schon üppigen Mittel im Kampf gegen Rechts (wohlbemerkt: gegen Rechts; nicht (nur) gegen den Rechtsextremismus!)….wo steht im Grundgesetz irgendwo, dass dieser Staat einen politischen Auftrag oder nur das Recht herleiten kann, eine politische Richtung – hier Rechts – zu bekämpfen und dafür auch noch Steuergelder in großer Höhe zu missbrauchen?! Der Staat MUSS neutral sein; auch das ist im Grundgesetz so postuliert. Juckt aber keinen.

    Ich bitte die hier mitlesenden Rechtsanwälte mal darüber nachzudenken, hier eine Klage gegen Maas einzuleiten. Es kann doch nicht sein, dass dieser Staat sich in einen offen totalitären Links-Staat verwandelt, der alles meint staatlich bekämpfen zu dürfen, was nicht extremistisch oder verfassungsfeindlich ist, sondern einfach nur ….rechts.

    Warum werden Staatsdiener aus dem Dienst entfernt, wenn sie rechts sind?! Warum darf ein Jurist der einer nicht verbotenen (rechten) Partei angehört wegen angeblicher „charakterlicher Mängel“ nicht sein Examen machen?

    Hier ist ebenfalls dringend eine Revolte angebracht, die mal in sachlichem unaufgeregtem Ton eine gesellschaftliche Grunddebatte darüber anfacht, was in diesem Staat erlaubt ist und was nicht.
    Normales Zeigen von Zivilcourage wird zwar immer wieder gefordert, wenn sie aber wie beim Behindern von rechtswidrig in unser Land gekommenen Einwanderern in Bussen gezeigt wird, wird Teufel und Mordrio geschrien.

    Und es passt auch gar nicht, wenn eine Fr. Petry sich sofort unnötig von den Tapferen distanziert, und das obwohl auch AfD`ler unter den Blockierern von Clausnitz waren.
    Es muss ja nicht so extrem wie in Bautzen laufen, wo Dutzende Anwohner vor einem brennenden Asylheim das Apres-Ski-Lied „Reisst die Hütte ab…“ angestimmt haben sollen und dazu rhytmisch geklatscht und gejubelt haben sollen. Aber selbst das mag für manch einen vielleicht ein wenig geschmacklos sein; kriminell und damit strafrechtsrelevant dürfte es aber ebenfalls nicht sein!

  7. Valjean72

    Interessant, dass gerade aus Frankreich so viele Impulse kommen.

    Andererseits ist die Entwicklung in Frankreich ja bereits ungleich fortgeschrittener als in Deutschland und so ist es wiederum wenig verwunderlich, dass nun gerade aufgeweckte Franzosen zunehmend das nur mehr schwerlich zu leugnende benennen.

    Randnotiz: Obwohl im französischsprachigen Ausland lebend, habe ich davon bisher gar nichts mitbekommen. Das muss und wird sich ändern.

  8. Heiko Sprang

    Ich lese dieses Buch gerade. Es bringt in einfacher Sprache die Dinge auf den Punkt. In gewisser Weise ist es auch eine sehr bedrückende Lektüre. Der Gegner, mit dem es faktisch nichts zu verhandeln gibt, weil man von der Sprache her schon in verschiedenen Welten lebt, hat seit mindestens ‚68 die gesamte Gesellschaft durchdrungen. Da kann man das Ruder nicht in wenigen Monaten herumreißen.
    Herzlichen Dank auch an den Übersetzer Martin Lichtmess!

  9. Trouver

    Für Sachsens Ministerpräsident sind Menschen, die Zivilcourage zeigen und sich für den Erhalt von Heimat, Nation und Volk einsetzen, in dem sie friedlich (wenn auch lautstark) ihre Meinung artikulieren und zivilen Ungehorsam leisten, in dem sie Busse mit illegalen Einwanderern zeitweise blockieren nur noch „Verbrecher“; schlimmer noch; für ihn sind diese Deutschen gar keine Menschen mehr!

    erstaunliches von einem linken Blatt

  10. Nero

    @ Direkte Aktion

    Der Staat MUSS neutral sein; auch das ist im Grundgesetz so postuliert.

    Ahmm… echt? Also ich möchte, dass der deutsche Staat nicht neutral ist.
    Es soll für mich da sein, so wie ich für ihn da bin. Das ist ein gegenseitiges Verhältnis. Im Vergleich zu Dritten will ich auf jeden Fall bevorzugt werden.
    Ist ja schließlich Deutschland und nicht Neutralland.

    Ansonsten war die Aktion mit den Flüchtlingen (ich weiß gar nicht was da genau war) doch ein Kinkerlitzchen. Die haben die angeschrien, oder? Ja und? Das sind ja nicht mal Peanuts.
    Alerta, Alerta, Antifascista!

    Ich werde mir auch die Revolte bestellen.
    Der Herr Lichtmesz ist schon so bisrl‘ a Rock Star, oder?

  11. Nemo Obligatur

    Ich lese gerade das Hauptstück des Buches. Es ist wohl eher eine Art wehmütiger Abgesang und nicht wirklich eine Kampfschrift.

    Bemerkenswert finde ich die gleichwohl Verbindung von Großem Austauschs mit der energischen Forderung nach Bevölkerungskontrolle. In einem Wort: „Mehr Platz!“. Das findet man in dieser Deutlichkeit selten. Die Frage nach „Sicherung der Renten“ usw. ist historisch gesehen irrelevant gegenüber der Frage, ob es morgen noch ein Frankreich (oder ein Europa) geben wird. Man mag das für unrealistisch oder auch nur unbequem halten, aber es ist sympathischer als die Aufforderung nach „mehr Kindern“. Nun gut, spitz gerechnet wären 1,8 Kinder natürlich besser als 1,4. Aber die bestandserhaltenden 2,1 sind vielleicht schon zuviel. Klar wird jedenfalls, dass Europa im Sinne des Wortes „volläuft“. Es kommen Migranten ohne Zahl.
    Wo sind denn unsere unbewohnten Weiten? Unsere menschenleeren Raumreserven? Wo wäre Platz für Eigenbrötler? Da reicht es auch nicht aus, immer auf irgendein „Brandenburg“ zu verweisen.

    Noch ein Gedanke (dieses Mal original von mir, ergo unausgereift) in diesem Zusammenhang. Deutschland wäre von einigen Stadtvierteln abgesehen kein besserer Ort, wenn man alle Migranten „wegzaubern“ würde oder diese in einer plötzlichen Eingebung heimwärts reisen täten. Das ist pures Wunschdenken. Es bliebe dagegen mehr als genug einheimische Habsucht und Neid. Es ist unsere Gesellschaftsordnung an sich, die schiefhängt und die wenig Hofffnung auf Zukunft macht. Die stetige Jagd nach mehr und das ewige Auspressen der Zitronen – schneller höher, weiter. Wofür? Ein größeres Auto? Die dritte Urlaubsreise? Das ultimative Smartphone? Na, wie gesagt, nur so ein Gedanke.

  12. Nero

    @ Hallo Nemo

    Wo sind denn unsere unbewohnten Weiten? Unsere menschenleeren Raumreserven? Wo wäre Platz für Eigenbrötler? Da reicht es auch nicht aus, immer auf irgendein „Brandenburg“ zu verweisen.

    Richtig. Gibts nicht mehr.
    50 % der Siedlungs- und Verkehrsfläche ist versiegelt.
    Und es wird mehr…
    http://www.n-tv.de/panorama/Taeglich-werden-81-Hektar-bebaut-article9963401.html

    Anteil der Menschen die in Städten lebt: Deutschland 75,09%
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/249029/umfrage/urbanisierung-in-den-eu-laendern/
    Und auch das wird mehr…
    226 Einwohner/km²
    https://www.laenderdaten.info/Europa/Deutschland/index.php

    Nicht nur die Facharbeiter betreiben Landraub, sondern auch die Ökonomie.

    Deutschland wäre von einigen Stadtvierteln abgesehen kein besserer Ort, wenn man alle Migranten „wegzaubern“ würde oder diese in einer plötzlichen Eingebung heimwärts reisen täten.

    Oh doch. Natürlich nicht alle. Es gibt einen ganzen Haufen an Zuwanderern die wirklich eine Bereicherung sind. Das meine ich auch nicht ökonomisch.
    Aber es gibt einen noch größeren Haufen an Migranten den wirklich keiner vermissen würde.
    Außerdem nehmen die dann auch noch die ganzen Sekundärinfektionen mit. Ihre Kultur die nur nervt, ihre ständigen Forderungen um sukzessive immer mehr Rechte zu bekommen…
    Darauf verzichte ich sehr gerne.
    Und dann wäre auch endlich Zeit, dass sich die deutschen Helfer dieser Misere verantworten müssen.

    Solange Deutsche an ihrem materiellen Wohlstand festhalten wollen, wird hier nichts passieren. Sind wir bereit auf materiellen Wohlstand zu verzichten, werden wir am Ende alles gewinnen. Davon bin ich fest überzeugt. Das trifft besonders auf die Bourgeoisie zu.

    Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
    Trifft wohl auch für uns, im Hier und Jetzt zu.

    Nun gut, spitz gerechnet wären 1,8 Kinder natürlich besser als 1,4. Aber die bestandserhaltenden 2,1 sind vielleicht schon zuviel. Klar wird jedenfalls, dass Europa im Sinne des Wortes „volläuft“. Es kommen Migranten ohne Zahl.

    Die moderne Frau will halt nicht. Heute wieder: Junge Kollegin 27 Jahre alt. Sie soll einen neuen Posten bekommen, ein richtiger Karrieresprung. Das heißt: 24/7 arbeiten. Jeder weiß das. Ich frage sie ob sie nicht mal eine Familie haben will? ,,Nein, in der heutigen Zeit ist es unverantwortlich Kinder in die Welt zu setzen!'‘
    Echt ey… sowas macht mich total fertig.
    In solchen Momenten sehe ich alles den Bach runtergehen.
    Ich fühle mich dann kraftlos. Die macht Karriere, geht nach Malaysia. Kommt nach 8 Jahren wieder. Ist Abteilungsleiterin. Und weiter gehts… Toll. Was soll der Schwachsinn, die Alte geht arbeiten und das Geld geht via Transferleistungen an die Neu-Deutschen. Und dann ist sie tot.

  13. Heiko Sprang

    Kleine Randnotiz. Camus meint, er wurde zu dem Begriff „Großer Austausch“ inspiriert durch ein Kapitel in der amerikanischen Geschichte, der Deportation französischstämmiger Siedler (Akadier) durch die Briten. Dies wird in einem der fantastischsten Songs der Rockgechichte erzählt, „Acadian Driftwood“ von The Band, hier untermalt mit einer sehr berührenden Collage: hier der korrekt eingesetzte Link zum Video

  14. Frederick van Portshoven

    Wo hier gerade die Rede von französischen Autoren ist, eine bescheidene Anfrage: Ist es geplant, auch Schriften von Guillaume Faye ins Deutsche zu übertragen?

    Wegner:
    Gibt es von Grabert und Pierre Krebs; die sind allerdings nur noch antiquarisch erhältlich. Und wenn die neueren, bei Arktos erschienenen Schriften (wie Archeofuturism)irgendwann auf Deutsch erscheinen sollten, wird Arktos das selbst handhaben – die geben Rechte nicht wieder her, die sie einmal haben.

  15. Alexander

    Nemo Obligatur:

    Noch ein Gedanke (dieses Mal original von mir, ergo unausgereift) in diesem Zusammenhang. Deutschland wäre von einigen Stadtvierteln abgesehen kein besserer Ort, wenn man alle Migranten „wegzaubern“ würde oder diese in einer plötzlichen Eingebung heimwärts reisen täten. […] Es ist unsere Gesellschaftsordnung an sich, die schiefhängt und die wenig Hofffnung auf Zukunft macht.

    Im Prinzip haben Sie natürlich recht. Aber ohne den Großen Austausch hätten wir Deutsche wohl deutlich bessere Chancen, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.
    Neu ist Ihr Gedankengang indes nicht. Götz Kubitschek schrieb:

    Rückgebundener Widerstand, rückgebundene Mobilisierung ist ein Zweifrontenkrieg. Wozu, das ist die zentrale Frage, leisten wir Widerstand? Leisten wir ihn nur gegen ein Zuviel an Fremden – und wären dort zufrieden, wo wir als Konsum- und Vernutzungsmonaden unter uns blieben, frei nach dem Motto: Schön ists in Gesellschaft des blinzelnden, letzten Menschen allemal dann, wenn es um uns herum nur deutsch blinzelt!

    Oder gehen wir darüber hinaus und leisten Widerstand gegen ein an sich falsches, weil mechanistisches, weil grundsätzlich vernutzendes, nur weltliches Bild vom Menschen, also gegen die sozialistischen Glücksversprechungen ebenso wie gegen die Konsumoptimierung des Menschen. Dies erst wäre Widerstand an zwei Fronten: gegen die Verheerung des Geistes, die Wüste in uns – und gegen den vollen Durchbruch der entortenden Konsequenzen dieser Verheerung, die im millionenfach aufgebrochenen, angeblichen Flüchtling eine ihrer Gestalten angenommen (oder gefunden) hat.

    Trouver:

    „Für Sachsens Ministerpräsident sind Menschen, die Zivilcourage zeigen und sich für den Erhalt von Heimat, Nation und Volk einsetzen, in dem sie friedlich (wenn auch lautstark) ihre Meinung artikulieren und zivilen Ungehorsam leisten, in dem sie Busse mit illegalen Einwanderern zeitweise blockieren nur noch ‚Verbrecher‘; schlimmer noch; für ihn sind diese Deutschen gar keine Menschen mehr!“

    Diese Passage ist übrigens nicht mehr im Text zu finden. Dafür strotzt er nur so von „menschenverachtender Rhetorik […] von Rechts“, „Gewalt der Rassisten“, „widerliche[m] Wutausbruch“, „Hasspredigern von rechts“ und „menschenverachtenden Denkmethoden“ der „Rassisten“ …

  16. Friedhelm

    @Nemo Obligatur

    Vielleicht wäre Deutschland nicht automatisch ein besserer Ort, wenn man alle Ausländer wegzauberte. Jedoch sind homogene Gesellschaften eben solidarischer und konfliktärmer. Bedenkt man auch, daß der hohe mittlere IQ der weißen Europäer[1] mit 100 teilweise bis zu 2 Standardabweichungen über dem der meisten moslemischen oder afrikanischen Einwanderer liegt, kann man sich ja ausmalen, wie der Deutsche enden wird: wie die Hethiter. Diese sind in kleiner Zahl nach Anatolien eingewandert und haben sich dann dort mit der größeren indigenen Population vermischt, was dazu führte, daß die hohe native Intelligenz der Hethiter verloren ging (siehe dazu: Michael H. Hart: Understanding Human History. Das könnte der ARES-Verlag mal übersetzen lassen und drucken, ist‘n Knüller). So wird auch der Deutsche seine technische Begabung und höhere Intelligenz verlieren, wenn er sich immer mehr vermischt.

    Außerdem ist es auch ein ästhetischer Widerstand: daß einmal in Europa, dem Kontinent mit den größten Leistungen und höchsten Kulturen eine Dritte-Welt-Bevölkerung lebt, ist nicht nur grotesk, es widert doch schon an.

    Da die meisten ja auch nicht kommen, weil sie so von Chaucer, Racine, Dante oder Goethe angetan sind, sondern weil es hier einfach mehr abzugreifen gibt und wir sie – anders als die Japaner und Südkoreaner! – alle aufnehmen. Das Land selbst bleibt austauschbar, auch für die bereits seit Jahrzehnten hier lebenden Türken. Die Kultur spielt keine Rolle. Wenn studiert wird, dann eine Sozial- oder Politikwissenschaft, oder eben „Islam“. Von Interesse an unserer Kunst, Philosophie oder Literatur meist keine Spur. Nur selten wird auch MINT studiert.

    Daß auch nicht jeder Deutsche Interesse daran hat, ist klar, nur hat ein Einwanderer über dem Durchschnitt zu liegen.

    Auch wird ja wohl niemand meinen, daß Japan Japan bleibt, wenn dort zu 50, 60 oder 70 Prozent Deutsche oder gar Moslems und Afrikaner lebten. Kultur ist auch Ausdruck der Gene eines Volkes.

    Daher ist für mich erst einmal eine Remigration wichtig, bevor wir zur Minderheit – jedoch ohne Minderheitenstatus! – im eigenen Land werden.

    [1]: Die Weißen Europäer haben eine Standardabweichung von 15, diese ist höher als z. B. bei den Nordostasiaten, die dafür ja einen höheren mittleren IQ aufweisen. Das führt dazu, daß es unter weißen Europäern mehr extrem begabte, aber auch mehr extrem unbegabte Menschen gibt. Das Genie ist daher eine europäische Erscheinung.

  17. Der Gutmensch

    Wenn das so weiter geht, dürfte Herr Lichtmesz bald das Geld für ein Schloß in der Gascogne zusammen haben . :) :)


    Dann wollen wir hoffen, dass er dafür französisch genug ist, liebe Monika … und lange genug durchhält, statt sich von Unkenrufen einschüchtern zu lassen!

    Lieber Herr M.L.,

    Sie halten alle Karten in der Hand – so wirds gemacht: Wenn da mal wieder wer im Feuilleton grölt, dann grölen Sie doch einfach zurück:

    „He, Ihr da! Ihr – Mädchen!! Da habt Ihr ja mal wieder schön geunkt, wohin „Kubitscheks Kreise“ so wollen. Aber schaut doch nur auf meine prächtigen Unken, auf meine – die produzieren nämlich noch viel größere Spuckeblasen, jetzt guckt bloß mal (Einspieler von einem Video, auf dem Herr M. L. aus dem Raspail bzw. jetzt vielleicht auch noch aus dem Camus liest und das Publikum dabei reihenweise vor Angst und Schrecken in Ohnmacht fällt)! Da fällt Euch die Kaffeetasse aus der Hand, he?“

    Und dann rennen und die Schloßtüre feste hinter sich verrammeln, damit es keine Dresche setzt !

    Have fun,

    d. G.

  18. Da die meisten ja auch nicht kommen, weil sie so von Chaucer, Racine, Dante oder Goethe angetan sind, sondern weil es hier einfach mehr abzugreifen gibt und wir sie – anders als die Japaner und Südkoreaner! – alle aufnehmen. Das Land selbst bleibt austauschbar, auch für die bereits seit Jahrzehnten hier lebenden Türken. Die Kultur spielt keine Rolle. Wenn studiert wird, dann eine Sozial- oder Politikwissenschaft, oder eben „Islam“. Von Interesse an unserer Kunst, Philosophie oder Literatur meist keine Spur. Nur selten wird auch MINT studiert.

    @Friedhelm

    Ihre Theorien über den IQ in Ehren.
    Aber wir Goethe- und Dante-Liebhaber reißen es auch nicht raus.
    Auch wenn hier niemand einwandern würde, hätten wir wohlstandsverwahrlosten Kleingeister gar keine Kraft mehr zur Revolte.
    Lesen Sie mal den Brief von Pfarrer Thomas Frings, der das Ende seiner Tätigkeit als Pfarrer begründet:

    https://gloria.tv/media/AxaPw9SqRgK

    Das ernüchtert den strammsten Katholiken. Und alle christlichen Glaubensorte (Schulen, Kirchen, Kindergärten, Unis, Familien ) sind in Auflösung begriffen, in gleichem Maße wie sie von islamischen Gläubigen übernommen und ausgefüllt werden !
    Das ist ein großer Austausch !
    Aber: Wir lassen ihn zu !!! Trotz unserer höheren Intelligenz ( lol).

    Wenn studiert wird, dann eben Islam

    , nicht mal eben, sondern bewußt.
    Machtbewußt. Mit Förderung durch den Bund:
    http://www.tagesspiegel.de/wissen/zentren-fuer-islamische-theologie-bund-foerdert-islam-zentren-aber-nicht-in-berlin/12851790.html

    Ob da eine Revolte hilft ? Da bin ich mir nicht sicher.

  19. Hellweg

    Ich komme mehr und mehr zu der Überzeugung, dass unsere Chance und Aufgabe nicht in einer „Revolte“ liegt, sondern im Neuaufbau.
    Dieser Gedankengang von mir ist noch in höchstem Maße unfertig und daher zögere ich eigentlich, dazu etwas zu schreiben.

    Aber das Beispiel, das Monika im vorherigen Kommentar anführt, zeigt eine Bewegung, die (zumindest für mich) die zunächst erforderliche ist: Vor der Veränderung kommt die Rückbesinnung. Im Fall des Pfarrers: vor der neuen Aufgabe liegt die Zeit des Rückzugs, der Rückbesinnung mit der Hoffnung, dass daraus eine Wegweisung für die neue Aufgabe erwächst; ein Weg ins Ungewisse.

    Das ist nicht als Entweder-Oder gemeint; ich denke nur, wir sollten unsere Kräfte nicht ausschließlich im Kampf gegen irgendwas oder irgendwen verschleißen (da wir uns über den letztendlichen Gegner ja nicht einmal hier immer einig sind). Wichtig ist der Aufbau von etwas hinter den Frontlinien. Aber was das genau ist, wie groß oder klein, und wie es genau auszusehen hat, da bin ich selbst noch auf der Suche.

  20. Heinrich Brück

    „Das ernüchtert den strammsten Katholiken.“

    Wieso? Ein erfreulicher Brief. Das liberale Scheitern der Amtskirche, mehr nicht. Die Illusionen werden zunichte gemacht, die Dominosteine fallen, – also ein Grund zur Freude.
    Was ist denn eine katholische Gemeinde wert, wenn sie keinen eigenen Priester hervorbringen kann?
    Überall ökonomischer Menschenverschleiß. Kannibalisch.
    Die Sprache des Briefes blutleer und ausgesaugt; der Kerl hat die Schnauze gestrichen voll, ist also auf einem guten Weg.
    Warum sich mit ungläubigen Halunken herumschlagen; entweder oder.

  21. Nemo Obligatur

    @ Nero, Alexander & Friedhelm

    So (nämlich als geistige Anregung, als Gedankenaustausch) lasse ich mir den „großen Austausch“ gefallen.

    Für das ausgiebige Zitat von Kubtischek sei Ihnen, Alexander, besonders gedankt. Doch, das sind so die Momente, da merke ich, dass ich hier richtig bin.

  22. Konservativer

    Ich hatte das Buch Renaud Camus vorbestellt, vor kurzem erhalten und gleich durchgearbeitet.
    Zunächst einmal ein Lob für die kenntnisreiche Einführung von Martin Lichtmesz und das erhellende Nachwort von Martin Sellner.
    Die Beiträge von Renaud Camus selbst gehören zu den Werkzeugen, mit deren Hilfe wir den Nebel über dem „Schlachtfeld“ (Manfred Kleine-Hartlage) lichten können, so daß wir in der Lage sind, dasselbe ein Stück weit zu sichten.
    Insofern passt das Buch sehr gut zu allen anderen Titeln aus dem Verlag Antaios, die ebenfalls diese Funktion erfüllen.

    Wenn der ehemalige oder immer noch (?) Linke Renaud Camus in Frankreich dazu aufruft, die Partei „Front National“ zu wählen, erinnert mich das an Jürgen Elsässer, der sich in Deutschland für die AfD ausspricht.
    In der neuen Compact Ausgabe findet sich dementsprechend und wohl nicht zufällig ein Beitrag von Renaud Camus.

    Ich hoffe nicht nur auf eine weite Verbreitung des Buches von Renaud Camus, sondern ebenso von allen anderen Büchern aus dem Verlag Antaios.

  23. Karl Brenner

    laut Wiki ist Renault Camus im April 2014 zu 4000 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil er muslimische Einwanderer als Teil einer „Eroberung Frankreichs“ bezeichnet hatte.

    So weit sind wir schon

Diskussion geschlossen. :-)

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